Hallöchen,
Ich habe da mal eine Frage zur Regeneration bei Kupferanemonen(Entacmaea quadricolor), da mich das ganze doch etwas wundert...
Vor etwa 11 Tagen hat sich meine Kupferanemone, ca. 10cm Durchmesser, geteilt, das heißt, zuerst hat sich ein Stück vom Tentakelrand(sah so aus als es an der Scheibe klebte, einfach ein 7cm langes Stück mit Tentakeln) selbstständig gemacht, dieses Stück hat sich dann einige Stunden später nochmals geteilt.
Das größte Stück ist wieder zurück in seinen Blumentopf gewandert und sitzt seitdem wieder drin, täglich voll aufgepumpt, die Wunde der Teilung ist eigentlich kaum bis gar nicht mehr zu sehen.
Eines der kleinen Stücke ist den Felsaufbau raufgewandert und hat sich dort hingesetzt, ebenfalls täglich aufgepumpt. Man erkennt eine deutliche Lücke in den Tentakeln, die Wunde scheint noch nicht ganz verheilt.
Das andere Stück landete irgendwie auf einem Caulerpa-Blatt und blieb dort bis letzten Freitag im Caulerpa-Dschungel, d.h. bei wenig Licht und wenig Strömung. Da die Anemone unter dem Blatt hing und eigentlich nur wie ausgek*tzt aussah, friemelte ich sie am Freitag dann von ihrem Blatt und setzte sie zum anderen Fragment auf den Steinaufbau, Abstand etwa 5cm, gleiches Licht und gleiche Strömung(eher schwach). Ergebnis: Heute erscheint die Wunde total verheilt, die Mundöffnung(sofern man davon schon sprechen kann) liegt eher seitlich, aber der Tentakelkranz ist vollständig geschlossen und gleichmäßig.
Nun frage ich mich: Warum ist das bei dem Exemplar, welches scheinbar die schlechteren Bedingungen hatte, besser verheilt als beim anderen bei scheinbar idealen Bedingungen? Irgendwie versteh ich das grad nicht...
Ach so, meine Theorie zur Knubbelung der Tentakel: Die Anemone die in der Strömung sitzt hat lange, kaum geknubbelte Tentakel, die beiden in der schwachen Strömung sehr dicke Knubbel. Also denk ich es liegt an der Strömung. Ist zwar wahrscheinlich schon X-mal geschrieben worden, aber trotzdem ist das so meine Beobachtung.
Liebe Grüße,
Jannes
