Hallo!
Es häufen sich derzeit Threads, in denen es heißt, "habe das Tier aus Mitleid vom Händler mitgenommen", "habe Tier nur gekauft, weil es beim Händler am Verhungern war", etc.
Ich frage mich, ob das nicht falsch verstandene Tierliebe ist. Natürlich ist es für das Individuum extrem von Nachteil, so beim Händler zu enden. Aber dadurch, daß ich das Tier kaufe, produziere ich Nachfrage. Also wird der Händler wieder diese Art bestellen. Dann fängt das Problem von vorne an. Letztendlich bleiben solche schwer zu haltenden Tier auch nicht allzu lange im Becken des "Retters". Konsequent zu Ende gedacht, kann auf diese Art ein Teufelskreis entstehen, der schwer zu haltende Arten im Bestand bedrohen kann.
Ich habe mir da noch keine endgültige Meinung gebildet, aber im Moment tendiere ich zum "Bauernopfer", auch wenn das für das Individuum ein elendes Verrecken bedeuten kann, gleichzeitig überlege ich mir, ob solche Rettungsaktionen nicht falsch verstandene Tierliebe sind.
Ich auf jeden Fall kaufe lieber den gesunden, leicht zu haltenden Fisch, der gut im Futter steht!
Was meint Ihr?
Matthias
