Stichodactyla gigantea | Teilung oder Tot

  • Hallo, meine Stichodactyla gigante macht gerade etwas komisches.
    Zum eine hängen hier und da ein paar Gewebestücke die aussehen
    wie Watte.
    Dann zieht sie sich in der Mitte massiv zusammen und wellt sich
    am Rand. Muss sie direkt raus aus dem Becken oder könnte es eine
    Teilung sein?
    Die ursprüngliche Größe betrug gut 20 cm Durchmesser.
    Momentan sind es noch ca. 6-7 cm.
    Sie hatte sich in eine Ecke hinter einen großen Stein verzogen und ist da
    ca. eine Woche geblieben. Ich wollte heute nachsehen, ob sie eventuell kurz
    vorm eingehen ist und habe den Stein gedreht.
    Sie wurde dann von der Ströhmung gelöst und an diese Stelle geschoben.
    Mittlerweile sitzt sie wieder an einem Stein.
    Die Wasserwerte sind normal. Alles andere im Becken sieht wie immer aus.

  • Einfach abwarten. Auflösung sieht anders aus.

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Hi,

    Ich denke auch, du solltest sie drin lassen, zumindest bis sie sich in ihre Bestandteile auflöst. =)

  • HI

    Solange sie nicht schleimig wird wuerde ich mir keine Gedanken machen. Wenn eine Anemone sich aufloest sieht das ganz anders aus. Diese ist zwar komisch, aber garantiert nicht tot.
    Sehr interessant, bitte weiter berichten!

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Also ich würde mir schon Gedanken machen. Die Anemone sieht alles andere als gesund aus. Beobachte sie genau, in kleineren Becken kann eine sich auflösende Anemone grossen Schaden anrichten.
    Meiner Meinung nach wird sich das Tier in wenigen Tagen verabschieden.
    Gruß Frank

  • Also wenn man sich das 3. Bild ansieht, könnte man durchaus eine Teilung vermuten. Bin gespannt. Weiter berichten!

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Hallo,
    danke für eure zahlreichen Antworten. Mittlerweile hat sie
    an dem Stein, an den ich sie gesetzt habe wieder etwas
    ruhe gefunden. Sie ist jetzt nicht mehr so aufgeblasen wie
    auf den 3 Bildern von heute.
    Ich mache gleich mal noch ein Bild.
    Hoffe sie fängt sich wieder... Frank hat schon recht...
    ich hab nicht die geringste Lust mein AQ an die Wand zu
    fahren.

    Grüße
    Markus

  • Hallo Markus :smiling_face:

    Ich hätte gern einmal ein Bild gesehen, als sich das Tier noch "normal" verhielt. Diese Anblick kommt mir im Moment für eine Stichodactyla gigantea etwas "spanisch" vor.......weil sie zwar auch ihren Fuss "aufblasen" können, das aber eigentlich nie in so einer Dimension tun, sondern eher sehr viel "bescheidener".
    Na ja, vielleicht lerne ich ja gerade etwas dazu......hat sie jemand geärgert? :smiling_face:

    Ansonsten ist mir bisher kein einziger Fall bekannt, wo sich eine Stichodactyla gigantea geteilt hätte, nur ein (bewiesener) Fall liegt mir bei einer Stichodactyla haddoni vor(von noch einem habe ich gehört) .......also wäre das ein ziemliches Novum, im Bereich der "Teppichanemonen".

  • Nabend Torsten,
    los gehts. ich hab noch 2 Fotos, die zwar mit einem Handy fotografiert waren
    aber dir schon helfen sollten.
    So sah sie vor 3 Monaten aus.

  • Hallo Markus :smiling_face:

    Gut, es ist eine St. gigantea! :smiling_face:

    Aber sie sah damals schon nicht sehr "glücklich" aus. Bei mir sind die Tentakel immer länger ausgestreckt, bei Dir wirken sie eingezogen und ähneln so fast denen von manch einer haddoni.
    Der Fuss sucht bei meinen Tieren immer einen Stein als Grundlage. Von dort aus bildet sich dann ein meist relativ schlanker Fuss, der aber oft unter dem vergleichsweise grossen Mauerblatt verborgen bleibt.
    Im Grunde stützt das die Meinung von Frank, dass es dem Tier nicht wirklich gut geht.
    Nun ist eine Stichodactyla gigantea eh ein "Glückskandidat", weil diese Anemone in manchen Becken zwar super steht, aber die Mehrheit erhebliche Probleme bekommt und nicht sehr alt wird. Nicht umsonst galt das Tier noch vor Jahren als völlig unhaltbar, aber durch die allgemein bessere Qualität unserer Haltungsbedingungen, hat sich auch das verbessert.

    Halte uns bitte auf dem Laufenden, danke!

    PS.: Ich zeige mal Bilder von gesunden Tieren (grüne Farbform)*kameraschnapp* .......jetzt komme ich noch in Stress-für das zweite Bild! :grinning_squinting_face:

  • Guten Morgen,
    die beiden Bilder zeigen sie direkt nach dem Kauf. Beim Händler hat sie schon genau so ausgeschaut und kam mir deswegen auch nicht seltsam vor...
    Wie könnte ich das Tier jetzt noch retten? Würde es helfen, wenn ich sie in ein Becken von einem Freund verfrachte, um so eventuell bessere Bedingungen zu schaffen? Oder sollte sie jetzt besser ruhe haben?

    Heute morgen war sie wieder ca. 20cm gewandert. Sie war nicht mehr so verdreht wie auf den oberen Fotos aber nach wie vor sehr klein. Außerdem verliert sie an einer stelle noch immer Gewebe. Ich werde heute Abend direkt neue Bilder einstellen.
    Torsten, danke für die Beratung

    Grüße
    Markus

    Einmal editiert, zuletzt von Markus Hensgen (26. September 2005 um 09:08)

  • Hallo Markus :smiling_face:

    Leider habe ich persönlich nie eine St. gigantea gesehen die eine Gewebeinfektion, oder einen anderen Schaden, überlebt hat und dabei habe ich schon einige Experimente hinter mir.
    Einmal machte ich sogar eine Behandlung in einem kleinen Extrabecken mit Chloramphenicol im Wasser und tatsächlich wirkte sich das für ein paar Tage positiv aus. Leider gab es aber auch dabei keine Rettung. Man kann so etwas ja nicht ins Unendliche ziehen und so brach ich den optisch zuerst vielversprechenden Versuch nach einer guten Woche ab. Das war es dann auch- recht bald danach....
    Ich würde also gar nichts unternehmen, nur leider stehen die Chancen halt nicht besonders gut. Da aber Anemonen doch sehr unberechenbar sind, würde ich noch warten und hoffen und sie noch nicht entsorgen.
    Wenn sie allerdings anfängt einen übel riechenden Schleim abzusondern, musst Du besser schnell handeln, sonst "versaut" sie nur unnötig das Wasser.

    Aber nun, vielleicht wird es ja doch noch etwas.......mach einfach nichts!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!