Typischer Fehler - Schräglage!!!

  • Es ist zum heulen...immer alles ausgemessen und mit Wasserwaage verbaut...und nun ist der Ytongsockel doch leicht schief...

    Ursache: Der Mörtel scheint "verrutscht" zu sein...vermute nach den arbeiten habe ich mich noch mal auf eine Seite aufgelehnt...wie auch immer mea culpa. Ich habe verka**t. (Zudem ist die billig Wasserwaage nicht ganz genau! :angry_face:

    Die Schräglage wirkt sich bei einer Beckentiefe von knapp 60cm so aus - vorne ok, hinten 1 cm weniger Wasserstand. Und die Linke Seite ist ebenfalls 0,5 cm tiefer.

    Nun ich überlege nun die Ytongsäule abzukleben und einen gaaanz dünnflüssigen Aufguss zu machen und in diese "Form" zu kippen...nur ganz wenig.
    Ich weiss nicht wie ich die Masse aber gleichmässig verteilen kann...im Bau benutzt man ja "vibratoren" - eher um die Bläschen raus zu bekommen, aber damit verteilt es sich ja auch besser.

    Tipps? Danke!

    Einmal editiert, zuletzt von Christian F (13. April 2005 um 07:45)

  • Zitat

    Original von Christian Feiland
    Nun ich überlege nun die Ytongsäule abzukleben und einen gaaanz dünnflüssigen Aufguss zu machen und in diese "Form" zu kippen...nur ganz wenig.
    Ich weiss nicht wie ich die Masse aber gleichmässig verteilen kann...im Bau benutzt man ja "vibratoren" - eher um die Bläschen raus zu bekommen, aber damit verteilt es sich ja auch besser.

    moin christian,

    leichtes dagegenklopfen sollte helfen.

    allerdings macht das eine oder andere bläschen nix!

  • Hallo,

    den Ausdruck "Vibrator" habe ich noch hie gehört :grinning_squinting_face:
    Mir ist dieses Gerät unter Rüttler bekannt. Aber das ist ja
    nebensächlich.

    Ich würde noch eine Holzplatte auf den Ytonsockel legen
    und diese ausrichten, das heist mit div. Unterlagen ausrichten.

  • Joe
    Denke ich auch...wird schon gehen

    Andreas
    Naja, jetzt wo Du es sagst...Rüttler...pfui böser Chris...dreckige Gedanken! :winking_face:


    Inwzischen habe ich bemerkt, dass die Schräge vom Boden her rührt...kann ich nicht viel machen. Also oben auf den Ytongsockel eine keine Mörtelschicht sufgiessen. Wird schon. Mein altes 500l Becken stand da ja auch 3 Jahre auf der leichten schräge...

    Danke!

  • Zitat

    Original von Christian Feiland
    Mein altes 500l Becken stand da ja auch 3 Jahre auf der leichten schräge...
    !

    hi christian,

    nun, eine gleichgerichtete schieflage ist auch weiterhin nicht tragisch.

    hier ist jedoch die schieflage über zwei seiten zu bedenken.......

    daher ist ein ausgleich ratsam.

  • Hi Christian,
    einfach auf den Ytongaufbau Mörtel in entsprechender Dicke auftragen, die Holzplatte auflegen und durch Klopfen (Gummihammer z.B.), Drücken und Hin- und Herschieben mit Hilfe der Wasserwaage einrichten. Eine stellenweise 1cm Mörtelschicht hält.
    Laß das halt nen Einheimischen machen. Türkische Handwerker sind doch perfekt im erfolgreichen Improvisieren :grinning_squinting_face:

  • Zitat

    Original von KS
    Laß das halt nen Einheimischen machen. Türkische Handwerker sind doch perfekt im erfolgreichen Improvisieren :grinning_squinting_face:

    Ne ne, an mein Aquarium lasse ich keinen Handwerker ran. Sonst komme ich noch in den Knast für Totschalg...
    Wenn ich so einen kriege wie den Elektriker bei der Komplettrestauireung unserer Wohnung...Kabel wurden von A-> B auf dem kürzesten Wege verlegt und er hat oft 3 Schwarze Kabel oder 2 Rote und ein Gelbes genommen, etc. Rate mal wie oft er von uns geföhnt wurde??? :boxerkrabbe:
    Unser kleines Klo habe ich dann auch lieber selbst gefliesst...mach 3 Monaten non-stop Herzinfarkten. (Unser "Architekt" hat nur die aller billigsten Handwerker angeheuert!) Das war ein Betrüger...

  • Zitat

    Original von KS
    Eine stellenweise 1cm Mörtelschicht hält.


    Hallo Christian,

    und wenn Du anstelle von Mörtel den Ytongkleber oder ganz normalen Fließenkleber nimmst, dann reicht an der dünnsten Stelle 2-3 mm.

  • Habe es soeben versucht.

    Leider ist es gar nicht so einfach das genau hinzubekommen. Der Ytongkleber lässt sich nicht richtig dünnflüssig machen. Die schwereren Teile setzten sich sofort ab. Und das Wasser lief schön an den abgeklebten Stellen durch...ne sauerei war das... :frowning_face:

    Naja, es ist schon wesentlich besser geworden. Die dickste Stelle ist jetzt ca. 1 cm. Morgen werde ich noch die Unebenheiten mit einem neuen dünnen Aufguss beheben...

  • Hallo Christian,

    der Kleber sollte nicht dünnflüssig sein, sondern in der Kosistenz angemacht werden wie auf der Anleitung vorgesehen, dann Brett drauf, Wasserwaage angelegt (diesmal eine genaue, oder mal umdrehen und das Mittelmaß nehmen) und an den zu hohen Stellen kopfen bis alles genau im Wasser ist.

  • Klingt einleuchtend. Klaus hat das ja auch schon geschrieben.
    Allerdings hatte ich gehofft, dass es sich mit einer verdünnten Brühe von alleine verteilt.
    Da es dann nicht so verdünnt geklappt hatte, habe ich es so ähnlich gemacht wir ihr geschreiben habt. Brett hatte ich nicht (Die Küschenarbeitsplatte ist "etwas" zu schwer), daher habe ich ein Stück Styropor genommen...naja. ging so.

  • Hallo Christian,

    die Küchenarbeitsplatte hat bei richtiger Konsistenz des Klebers genau das richtige Gewicht. Man kann sie dann gleich so liegen lassen wie es passt.

  • Im Ernst?!?!?
    Meine 2 Ytongsockel sind je 20cm breit - Platte ist 210x60x4cm!!! Wiegt bestimmt 20-30kg!

    Da ich nur die vorderen Seiten des Ytong mit Kleber "auffüllen" muss, bin ich etwas skepitsch. Denke das Eigengewicht der Platte drückt den ganzen Kleber raus und die Platte liegt dann wieder auf dem alten Sockel schief auf.

  • Hallo Christian,
    nimm ein paar kleine Holzkeile und richte die Platte damit auf dem Ytongsockel sauber aus.
    Falls mehr als 5 mm Luft zwischen Platte und Sockel sein sollten nimmst Du die Platte vorsichtig ab, befestigst die Keile auf dem Sockel (kleine Nägel), machst deinen Mörtel etwas "dicker" an und gibst ihn auf die Steine (nicht zu wenig). Nun wieder die Platte drauf und klopfen bis die Platte auf den Keilen aufliegt und der Mörtel seitlich austritt (falls nichts austritt ist es zu wenig Mörtel gewesen).
    Um ein verkleben der Platte mit dem Mörtel zu verhindern, einfach eine Folie unter die Platte kleben, so läst sich die Platte später wieder entfernen.

    Sollten weniger als 5 mm Luft zwischen Platte und Sockel sein würde ich die Platte ebenfalls mit den Keilen ausrichten, aber keinen Mörtel verwenden sondern einen Baumontagekleber. Der ist in Spritzen/Tuben erhältlich (wie Silikon) und läst sich sauber in den dünnen Spalt drücken. Nimm aber einen der aushärtet, die gibt es nämlich in 2 Versionen 1x Normal ( wird hart wie Stein) und 1x Flexibel, der Flexible wird nicht hart und ist somit nicht geeignet.

    Gruß
    Alex

    Der eizige Nachteil ist, das Du die Platte nicht mehr abbekommst.

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