Heliofungia Steinkoralle

  • Hallo,

    ich habe heute eine Heliofungia gekauft, die bei mir sofort aufging. Ich habe sie in mittlere Strömung unter HQI platziert.

    Ist das in Ordnung. Mein Händler hat gesagt, dass die Koralle auch etwas Nitrat veträgt. Im Internet wird sie allerdings al heikel bezeichnet.

    Stimmt das. Wer mir ein paar Tips geben kann, worauf zu achten ist bei dieser Koralle, dem wäre ich sehr dankbar.

    Grüsse


    Thomas Wenk

  • Hallo Thomas!
    Da haben wir unsere Heliof. am selben Tag bekommen.
    Wir haben unsere ebenfalls heute ins Becken gesetzt.
    Wir haben unsere ebenfalls bei mittlerer Strömung direkt auf den Sand gesetzt. Allerdings nicht direkt unter die HQI sondern etwas seitwärts.
    In div. Fachbüchern steht von: absolut hell bis kann auch leicht abgedunkelt sein alles.
    Da das Tier von der Photosysthese lebt ist das Licht sicher wichtig. Es wird auch eine einmonatige Fütterung empfohlen.
    Ich kann dir jetzt leider auch keine Erfahrungsberichte liefern, was aber sich einige "Kollegen" im forum für uns beide bald machen werden.
    Ich würde mich jedoch freuen über deine heliof. auf dem laufenden zu bleiben. Vielleicht kannst du auch mal ein Foto senden. Unsere ist knallig grün mit dunklen Polypen und weißen Spitzen. Größe ca. 12cm.
    Foto und Text dazu gibts kommende Woche auf der Homepage.

  • Tja Thomas,
    da hat wohl dein Händler mal auf seinen Geldbeutel geschielt ,leider.....
    Heliofungias sind nicht einfach zu halten, dies hat mit Nitrat eigentlich wenig zu tun... mittlere Strömung und untere Lichtzone ist ok, aber bitte nicht zu Hell stellen.
    Würd sie ihm trotzdem wieder bringen und was anderes nehmen... versuchs mal mit ner normalen Fungia , die haben
    keine hohen Ansprüche.
    Gruß
    Th.


  • Hallo Thomas,

    wolltest du mir mit dem Bild etwa eine Heliofungia zeigen?

    Oder hast du das Bild bloss so drunter gesetzt. das ist jedenfalls keine. Wenn du erwähnst, dass sie schwer zu halten ist, dann beschreib doch mal bitte inwiefern. Mit welchen Problemen ist denn zu rechnen und wie kann man Ihnen begegnen. Ich finde sie sehr schön und möchte sie nicht unbedingt zurückgeben.

    Das sofortige Aufgehen, muss doch was positives bedeuten oder sehe ich das falsch?

    Bitte hilf uns weiter!

    Gruss Thomas Wenk

  • Hi Thomas :smiling_face:

    Klar wollte Dir der Thomas damit keine Heliofungia zeigen. Er legt meist Bilder von seinen Tieren mit bei. Und die sind zu 95% nun mal in den Familie Acropora, Montipora, Poccilopora und Stylophora zu finden.

    Heliofungia ist sehr sehr heikel, es schaffen nicht viele dieser Tiere zu halten geschweige denn das sie wachsen. Dennoch gehen tut es schon, da ich einige kenne die es geschafft haben.

    Ich würde sie bodennähe stellen, nicht zu hell!
    Mit viel Nitrat oder wenig Nitrat hat das ganze eigentlich nichts zu tun. Besser ist das Tier natürlich gehalten wenn der Nitratwert gering ist wie im Meer.


  • Bildhinweis: http://www.datz.de/images/1_00/Titel.jpg - Quelle: DATZ


    Hallo Thomas,

    Rolf Hebbinghaus hat in der DATZ 9/99 einen Artikel gehabt, der auch bei DATZ online zu finden ist.

    Heliofungia actiniformis
    Haltung und Vermehrung einer Pilzkoralle im Aquazoo


    Nach der Lektüre möchtest du die Koralle vielleicht doch wieder zum Händler bringen ?


    -----
    PS.:
    im Jahr 2001 wurden laut Bundesamt für Naturschutz 3472 lebende Heliofungia actiniformis eingeführt.

  • Hallo Thomas!
    Vielen Dank für den Link. Leider ist der Text ncht sehr vielversprechend. Einen derart zurückhaltenden Text was die heliof. betrifft habe ich zuvor noch nicht gelesen.
    Wir haben unsere am Sandboden bei mäßiger abwechselnder Strömung im "Halblicht" der HQI positioniert. Wandern kann Sie dort nicht wirklich. Auch vernesseln ist nort nicht möglich. Trotzdem bin ich jetzt aber nicht mehr so zuversichtlich wie zuvor.

    hast du selber eine in deinem Aquarium? Oder, nachdem du den Artikel ja hier reingestellt hast wohl eher nicht, oder?
    Weist du vielleicht wer hier im Forum eine Heliof. pflegt?
    Es wäre sicherlich für alle von Interesse zu hören was die "Kollegen" mit solchen Tieren im Becken für Erfahrungen gemacht haben.

  • Zitat

    Original von Thomas Wenk
    Wenn du erwähnst, dass sie schwer zu halten ist, dann beschreib doch mal bitte inwiefern. Mit welchen Problemen ist denn zu rechnen und wie kann man Ihnen begegnen. Ich finde sie sehr schön und möchte sie nicht unbedingt zurückgeben.


    Hallo Thomas,
    vielleicht solltest Du Dich in Zukunft erst nach den Pflegebedingungen erkundigen und dann kaufen. Den Angaben Deines Händlers scheinst Du ja nicht zu so zu trauen, sonst hättest Du hier ja nicht mehr gefragt. Auch solltest Du bei der Auswahl nicht nur danach gehen welche Tiere Dir gefallen sondern vor allem die Haltbarkeit der Tiere beachten.

  • Hi Peter,

    sorry, aber ich persönlich habe so gut wie gar keine Erfahrung mit Steinkorallen. In dem Bereich bin ich Anfänger. Hier im Forum wird sich aber sicher jemand finden, der mit Heliofungia gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hat. Hoffen wir auf reichlich Beiträge.

  • Hallo beisammen,
    ...leider, leider....schlechte Nachrichten! Hatte 1 Heliof. 1 1/4 Jahre. Keine Probleme, sie wuchs, überlebte sogar einen von mir verschuldeten Pumpenunfall.
    Die in dem Bericht erwähnten Grundeln sind m.E. nicht das Wahre, da sie immer Sandpartikel über die Koralle rieseln lassen und die Selbstreinigung nicht so toll funktioniert, wenn sie nicht einer alternierenden Strömung ausgesetzt wird.
    Von einem Tag auf den anderen fing vom Rand her ein Fäulnisherd an, den man mit nichts stoppen konnte. Nach 4 Tagen war alles vorbei.
    Schuld daran war ein 1/4 cm! großes Bruchstück einer Acropora, welches die Strömung unter die Scheibe trieb.
    Dies stellte ich allerdings erst beim Entfernen der Helio aus dem Becken fest.
    Bei mir kommt jedenfalls keine mehr ins Becken!
    Ebenso keine Goniopora etc., denen es nach knapp 2 Jahren noch 'gut' geht, jedoch sind erste Erscheinungen der Degeneration erkennbar (Polypen werden kleiner)

    Servus Stefan

    Servus
    Stefan

  • Hallo Peter


    TJa da sind wir mal wieder beim thema
    schwer haltende Tier

    Nun bin ich derjenige der sagt das es durchaus geht
    nur ich sage es auch immer wieder

    ich halte keine Malawibarsche in Diskusbecken !!!


    Die Asussgae die Tiere sind heikel hat eher damit etwas zu tun das sie schlichtweg falsch gehalten werden
    wie soviele andere Tiere auch.

    Heliofungia wachsen in der Natur auf den Sandflächen zwischen den Riffpfeilern
    in Riffen mit gemischten Besatz, in derNähe von Flussläufen , also Riffbereiche mit hoher Planktondichte und Schwebematerial .
    Ich konnte sie nie in reinen Acroporariffen usw sehen.

    Sie sind auch nicht wie Catallaphyllia im Seegras zu finden !!!

    Die Heliofungias profitieren auch von den höheren Nährstoffwerten auf den Sandflächen , die dies abgeben


    Versuche beim Nächsten Mal Periclemenes koronensis zu bekomen und setze sie in die Heliofungias

    Es muss mal deutlich gesagt werden das nicht alle Tiere im Riff die selben Ansprüche haben , und die Anpassundfähigkeit bei manchen Tieren eben geringer ist .

    In einem Becken voll mit buntesten Acroporen wird das auch nichts , wie bei vielen anderen Tieren auch.

    wichtig ist auch der Zustand beim Kauf sie darf nicht beschädigt sein..

    Grundeln sind auch nicht gut . Heliofungia verfügen zwar über eine hervorragnde Selbstreinigungskraft aber eine Grundel die immer Sand auf sie wirft das ist dann irgendwann doch zuviel.

    Noch etwas ist wichtig

    Was sie auf gar keinen Fall vertragen ist ein absinken
    oder eine zu starke Erhöhung der Werte CA MG KH.

    Also kurz und bündig

    Älteres becken , keine mechanische Filterung , Symbiosepartner , Chemisches Gleichgewicht .
    passendes Futter ab und zu

    zum Thema Futter

    Viele verfüttern auch den Anemonen gerne Muschelfleich
    nun ist das Muschelfleich aus unseren Breiten mit einem Eiweiss ausgestattet dessen Temperaturverträglichkeit bei ca 10 C liegt und somit auch extrem schnell verdirbt
    wenn es nicht gleich verdaut wird
    das ist oft auch ein Grund für die Todesfälle durch Fütterung.
    Die tropischen Futtertiere sind Temperaturen um 30 C gewöhnt und somit auch das enthaltene Eiweiss
    das braucht wesentlich länger bis es verdirbt bei den Temperaturen im Becken.

    Es sind Tiere die nicht sehr einfach in der Hälterung sind
    aber haltbar sind sie

    CLaude

  • Hallo Stafan!
    Das sind keine guten Nachrichten.
    Was haltest du von einer oder mehreren Symbiosegarnelen? Vielleicht können die etwas besser auf die Koralle aufpassen bzw. diese sogar pflegen?
    Hatte irgend jemand eine solche Garnele bei der Koralle oder weis etwas darüber?

  • Hallo Peter


    Es gibt eine

    Es ist Periclemenes koronensis

    lebt nur in Heliofungien und ist rot mit schönem weissen Tupfer auf dem Kopf

    wird beim Import nicht mitgeliefert

    Die Koralle profitiert durch den Fang und den Frass der Garnelen!
    Reinigen kann sie sich selber
    wandern übrigens auch !

    Claude

  • Hallo Claude!
    Vielen Dank für die wertvollen Tipp´s.
    Über diese Garnelen habe schon zuvor einen kurzen Bericht gelesen.
    Das die Koralle wandert war mir klar (zumindest wenn Sie Platz dafür hat).
    Grundsätzlich sollte es in unserem Becken so passen wie du es auch beschrieben hast.
    Bis auf die mechanische Filterung, wobei ich nicht glaube, dass der Schnellfilter mit Filterwatte ein Problem darstellen könnte?
    Ich bin mir auch nicht sicher ob unsere Clownfische Amp. oc. ein Vorteil oder ein Nachteil für die Koralle werden könnten.
    Ich werde jedenfalls versuchen solche Parntergarnelen zu bekommen.
    Was das Futter betrifft: Was würdest du unter passendem Futter verstehen?

  • Hallo Peter wer ist denn dein Händler ?

    Ich schau dann ober sie bekommen kann

    ich denke nicht das die Schnellfilter ein Problem sind
    aber die besten erfahrunge machte ich ohne alles !!!

    grüsse Claude

  • Hallo Claude,

    vielen Dank für Deine wirklich guten Tips, vielen Dank natürlich auch allen anderen.

    Erst wa rich nahe daran die Koralle zurückzugeben aber Deine Tips reizen mich jetzt dermassen es zu versuchen, die Koralle länger als Zwei Jahre am Leben zu erhalten. natürlich sind Experimente auch nicht gut mit Tieren aber wenn man jemanden hat, der einem sagt,was zu beachten ist kann und sollte man es versuchen, denn wie sollen sonst Fortschritte gemacht werden und im Händlerbecken kann sie ja auch eingehen, wenn niemand sie wegen Ihrer Empfindlichkeit kauft. Ich habe sie im Sand platziert zwischen seitenscheibe (stirnseite und einem grossen Riffpfeiler. Es ist dort nicht dunkel aber auch nicht zu hell.

    Sollte ich sie lieber auf einen Stein legen, damit sie besser umspült wird, was meinst du? Sagt das sofortige Aufgehen der Koralle etwas positives überr den Standort aus oder ist das bedeutungslos? Es könnte sein, dass mir noch Fragen einfallen und ich wäre dir wirklich sehr dankbar wenn du weiter antwortest und uns unterstützt. Ich bin auch an solchen Symbiosegarnelen interessiert, wenn es wahrscheinlich ist, dass sie den versand von Dir überleben, habe schon viele schlechte Erfahrungen mit Transport gemacht. Ich wär aber auch bereit sie abzuholen von dir.

    Vielen Dank erstmal

    Gruss Thomas

    Was mich noch interessiert ist, wenn das hier zu bekommende Muschelfleisch wenig geeignet ist, was für Futter soll man geben?
    Warum ist ein Acroporabecken nicht so gut für Helifungia geeignet?

  • Moin Claude,
    haltbar hmmmmmmm , klar is wie mit Ablaufdatum auf
    ner Milch :smiling_face: Spässle gmacht...
    Habs noch nicht versucht mit diesen Tieren in meiner
    Anlage, da ich von vielen Kunden schon gehört sowie
    gelesen hab, dass es nicht funktioniert... werds mal
    versuchen.
    Ich Importier sie einfach nicht, nützt mir nichts wenn
    ich Heliofungia verkauf und bei Kunden is sie nach ein
    paar Wochen Tod.
    Und reine Acroporabecken, kenn ich selber wenig, die meisten
    haben ja noch xeniden, Weichkorollen, Anemonen, Muscheln, u.s.w.
    ich übrigens auch :smiling_face:
    Das mit den Sandzonen mag ja stimmen, aber es ändert nix dran, dass von 10 Importierten 9 Stück nicht überleben... oder?
    So... ich geh jetzt frühstücken..
    Bis dann mal
    Th.

  • Hallo zusammen,
    mir wurde letztes Jahr auch eine Heliofungia verkauft mit den Worten: "Kein Problem die ist wiederstandsfähig, darf nur nicht verletzt sein". Diese Aussage stammt von einem Importeur und Großhändler. Gehalten hat sie ziemlich genau ein Jahr und der Prozeß des Sterbens hat sich über einen längeren Zeitraum hingezogen. Hier noch ein Foto:

    PS: die Clowns haben nicht in der H. gelebt, sondern sind netter weise nur für das Foto davor geschwommen

  • Hallo zusammen!
    Zum Thema heliof. meint Delbeek und Sprung (das Riffaquarium Band1), dass eventuell bestimmte Spurenelemente fehlen könnten die für die Abwehrkräfte nötig sind. Meinen aber, dass die Koralle in vielen Becken jahrelang gut haltbar sind.
    (Na hoffentlich zählt da unseres mit dazu :-)!

    Zum Thema Periclimenes gibt es in der Datz einen Artikel:
    Baumeister, W. 2001. Periclimenes – eine Gattung setzt sich durch. DATZ. 54(4), 34-37
    Falls also wer den betreffenden Artikel finden würde?
    Wäre es sehr nett, eventuell, möglicherweise denselben zu kopieren?

  • Hallo Peter, hallo Thomas,
    ...so wie Sprung und Deelbeck meinen zu glauben....
    glauben heißt bekanntlich nicht wissen.... :smiling_face_with_sunglasses:
    Fakt ist, Helios haltens in unseren Pfützen einfach nicht lange aus. In großen Becken mit einem beinahe selbständigen biologischen Gleichgewicht (so ab 5000 Ltr.+) und geringstmöglichen Schwankungen der Hauptparameter sieht dies natürlich etwas besser aus.
    (...dann Haltbarkeit 2 Jahre + x?)

    Es mag Symbiosegarnelen geben, allerdings-, wenn man Grundeln im Becken hat, ist das Ganze auch aussichtslos. Und Grund dessen und der Tatsache mit den (fehlenden?, nur was für welche?...)Spurenelementen werde ich keine mehr ins Becken setzen.

    So wie Thomas Chronz beschrieb, es werden knappe 4000 Stück lebend jährlich eingeführt, (die Dunkelziffer weiß Gott sei Dank niemand), davon habe ich 2 auf dem Gewissen (die erste habe ich beschrieben, da es ihr so gut ging, habe ich nach einem Jahr eine lilaweiße eingesetzt, die innerhalb von 2 Monaten den Löffel abgab)

    Was Claude beschreibt, ist sicher richtig; aber wieviele Helios sterben auf Grund der angelegten 'Feldversuche'.
    Wir meinen, der Platz paßt, aber was die Koralle dazu denkt?; sie arrangiert sich anfangs mit dem neuen Mileu, geht prächtig auf und irgend wann paßt irgend etwas nicht mehr.....und tschüß

    Servus Stefan

    Servus
    Stefan

  • Hallo Stefan

    Nur zur Info

    die Anzahl der gemeldeten Heliofungias stimmt nicht unbedingt mit der tatsächlichen Anzahl überein

    sagen wir es mal so
    manche Exporteure halten ziemlich viel Tiere für Heliofungias :-))) alles klar

    Schau mal nach der Anzahl von Gonioporas da haut es dich weg :-)))


    Claude


    Ich füttere lieber kleine tropische Mysis oder Krill und dann lieber oft und in sehr kleinen Mengen !


    @ Thomas

    Wie mit Deinen Acros

    ich kenn noch sehr gut die Zeit als es hies Steinkorallen das wird nicht gehen

    und wieviel wurden umgenietet bis es heute möglich ist so schöne Tiere zu " züchten "

    Man muss nur wissen was sie brauchen das ist doch eigentlich alles oder ?

    und wenn Du damals auf sie gehört hättest würdest du heute dann auch Korallen verkaufen ???

    Grüsse Claude

  • Hallo,

    ich hätte gar nicht gedacht, was für einen Wirbel ich mit der Frage nach der Heliofungia auslösen würde.

    Nachdem ich nun alle Beiträge gelesen habe (es melden sich nur Leute, die keinen erfolg mit den Tieren hatten)
    werde ich versuchen, die Koralle gegen etwas anderes einzutauschen. Mit meiner fehlenden Erfahrung mit Steinkorallen hatte ich mich wirklich auf meinen Händler verlassen und die Koralle nur gekauft, weil an dem tag kaum ein Angebot an Steinkorallen da warund(Das Geschäft war komplett evakuiert worden, wegen des Hochwassers, selbst das riesige Schaubecken war leer gewesen)

    und es die einzige gewesen ist, die mir gefallen hatte. Natürlich habnen diejenigen auch recht, die sagen, man soll nicht nur nach dem gehen, was einem gefällt, sondern sie muss auch ins Becken passen.
    Ich stehe auf dem Standpunkt, es ist verkehrt Tiere zu kaufen, nur weil sie einem gefallen aber entweder schwer haltbar sind oder fürs eigene Becken ungeeignet sind.(Misserfolg vorprogrammiert)

    Trotzdem kaufe ich nur Tiere, die mir gefallen, ich würde mir zum Beispiel keine braunen Steinkorallen kaufen sondern nur welche mit Farbigkeit aber da gibt es ja genug gut haltbare.

    Und ich habe dem Händler noch gesagt, ich suche eine Steinkoralle, um zu probieren, ob sich Steinkorallen schon bei mir halten lassen und als Antwort darauf gibt er mir die helifungia, kein Wort, von der schweren bzw. ganzen Unmöglichkeit. Da versuch ich auf jedem Fall sie zurückzugeben. Ist der Händler eigentlich verpflichtet, auf solche Dinge, wie schwer zu haltende Koralle hinzuweisen oder muss man sich selbst informieren?
    Rein von der Logik her, würde ich sagen, müsste er einen aufklären besonders bei so einer Art. Warum aber solche Mengen dieser Tiere importiert werden um sie grösstenteils in unseren Becken zu verheizen kann ich nicht verstehen. An diesem zur Genüge durchgeführten Experiment, möchte ich dann doch keinen Anteil haben.

    Nichts gegen einige erfahrene Aquarianer, die sich damit zum Zweck der Verbesserung der Haltbarkeit beschäftigen (wenn sie grosse Becken haben)aber in die Hände jedes Hobbyaquarianers gehören sie bestimmt nicht.

    Wenn man irgendwann einmal soweit sein sollte, dass sie gut haltbar sind, werde ich mir gern noch einmal eine zulegen.

    Viele Grüsse an alle, die Tips gegeben haben und nochmals danke. Die vielen Misserfolgsberichte haben mich nun doch abgeschreckt.

    Grüsse Thomas wenk

    P.S: an Claude: Habe eben dein Posting gelesen, nachdem ich meinen Artikel schon eingestellt hatte.

    Ich kritisiere in keiner Weise wenn Händler ein paar dieser Tiere verkaufen aber sie sollten (bei dir denke ich, dass du es tust) auf die Schwierigkeit der Haltung (auch wenn es vielleicht in 2 Jahren anders ist) hinweisen.

    Ich finde, wie viele Händler Grosskaiser nicht an jeden verkaufen sollte es auch mit dieser Koralle sein. meine persönliche Meinung ist, nicht jeder sollte damit rumprobieren ein paar erfahrene Leute schon.
    Ich verstehe deine Argumente, die du anführst aber ich persönlich lass lieber die Finger davon und auch ein bischen tut mir das Geld leid. Ich kann es mir nicht erlauben (ich möcht ja noch ein paar mehr Korallen halten) für ein halbes bis ein jahr Haltbarkeit 35 Euro zu bezahlen.

  • Hallo Thomas


    Ich finde Deine Entscheidung gut

    mir geht eigentlich auch darum das man sich darüber einen Kopf macht wie man sei Tier zu halten hat , und sich dabei nicht überschätzt .


    Von Gesetzes wegen ist kein Händler daran gebunden jemanden zu beraten .
    schon gar nicht wenn er nicht gefragt wird.

    Allerdings moralisch schon !

    Nur was glaubst du wie oft ich es schon erlebt habe das sie sagten ja klar ich weiss das alles und so weiter und ich hab schon Seewasser seit 15 Jahren und was weisst du jungspund schon und so weiter und so fort

    irgendwann wird dir das auch egal
    vor allem wenn du merkst das sie dann meisten zum anderen rennen und die Korallen dort kaufen
    und das ist immer noch ein sehr grosser Anteil!
    DFa btrauchst man verdammt viel Rückgrat nicht zu denken " dann nimm sie doch mit du Ar..."

    Einige andere sind dann noch so gut und beschweren sich dann wieder bei dir wenn die Koralle dann doch hopsging !

    Wenn man mir mal die Liebe und Sorge zu den Tieren mal abspricht bleibt immer noch ein wirtschaftliches Interesse bei der richtigen Beratung .

    Ein guter Kunde der immer kommt und vertrauen hat der kauft immer wieder und empfiehlt einen weiter
    und das bringt mehr als ein schnelles Geschäft
    Also hab ich schon 2 handfeste Gründe Kunden anständig zu beraten.

    Wie viele anderer meiner Kollegen übrigens auch


    Aber eines sag ich dir auch dazu
    es ist verdammt mühsam !


    Schöne Grüsse

    kannst ihm ja trotzdem bescheid geben

    Claude

  • Hallo Klaus,
    ...alles richtig, was du schreibst; hätte mittlerweile fast schon von mir sein können :grinning_squinting_face: ,
    jedoch mit der Bücheranschaffung ist das auch so eine Sache. Wenn die Autoren schon nicht voneinander abschreiben, jedoch bei vielen Werken lassen sich dann Haltungsbedingungen in allen Variationen interpretieren!

    Da hatte ich erst das letzte Pech mit Gorg. flabellatum.
    Da hieß es von Buch zu Buch: volles Licht bis geringe Lichtansprüche.
    Das Pech, wie meistens: man wählt garantiert den verkehrten Standort.
    Mittlerweile lese ich erst in 5 verschiedenen Büchern die Haltungsbedingungen, und dann wird nach der Mehrzahl der Meinungen entschieden;
    so klappt's wenigstens einigermaßen!
    Servus Stefan

    Servus
    Stefan

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