Hallo,
lest mal bitte hier:
http://www.aquaristik-hilfe.de/system05.htm
Was sagen die Profis dazu?
Gruß
Roger
Hallo,
lest mal bitte hier:
http://www.aquaristik-hilfe.de/system05.htm
Was sagen die Profis dazu?
Gruß
Roger
Hi zusammen ![]()
Nun ich würde mal sagen so ganz unrecht hat Joachim Mundt damit nicht.
Allerdings wird auch hier immer geschrieben das man unterscheiden muss zwischen Alge und Bakterie.
Ich habe die Erfahrung gemacht das man durch zuviel Silicat immer braune Beläge im Becken hat. Und hier misst man zuviel Si. Ist dieses weg, verschwinden auch die Beläge. Anders gesagt es kommt auf die Werte darauf an. Es gibt Becken die laufen mit 5 mg Silicat gut, und es gibt welche die haben dauernd Probleme.
Schwer zu sagen, und ich würde meinen das bei dem auftreten von braunen Belägen auch mit anderen dingen zu tun hat. Man kann aber nur versuchen nach und nach mit der Optimierung das in den Griff zu bekommen.
Ich würde auch den Reinstwasserfilter nach Osmose nicht mehr verzichten wollen.
Seitdem läuft alles rund wie es ein sollte.
Ich denke aber das auch ander so denken, also los schreibt eure Erfahrungen hier nieder.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Roger
Hallo,lest mal bitte hier:
http://www.aquaristik-hilfe.de/system05.htm
Was sagen die Profis dazu?
Gruß
Roger
Hallo,
mit der Beschreibung zu den Kieselagen gehe ich durchaus konform. Was ich nicht bestätigen kann (weil ich es nicht weiß) ist die Inhaltsangabe auf den Umverpackungen und, daß Silikate eingesetzt werden sollen um das Salz zu trocknen (?).
Wenn man die Berichte hier und im alten Forum durchliest, dann ist durchaus nicht immer klar, ob Kieselalgen oder Cyanobakterien als Plage beschrieben werden. Wenn die Kieselalgen derart nerven, daß man sie nicht mehr haben will (schon das Nachfüllen des verdunsteten Wassers bringt neue Kieselsäure ins Aquarium) der sollte wie von Robert empfohlen das Wasser aufbereiten. Wird lediglich ein Adsorber ständig in den Aquariumkreislauf verwendet so ist dieser nicht so effektiv als wenn das Wasser bereits vor dem Einbringen mittels Osmose und nachgeschalteten Reinstfilter vollständig von Kieselsäure befreit wird. Wer also dennoch einen Adsorber benutzen will, sollte das Osmosewasser damit behandeln und nicht das gesamte Aquariumwasser, da im Aquarium die Silikate z.B. durch die Kieselalgen kontinuierlich aufgebraucht werden.
Cyanobakterien sind damit nicht oder nur durch einen Zufall zu bekämpfen. Durch eine ungenaue Diagnose werden Cyanobakterien häufig als Kieselalgen erkannt und umgekehrt, Kieselalgen als Cyanobakterien. Der Hauptgrund für eine fehlerhafte Erkennung liegt daran, das Cyanobakterien (rote Schmieralgen, Blaubakterien, Blaualgen usw.) unterschiedliche Farbmorphe aufweisen die in einem satten Rot oder einem giftigen Grün mit allen Farbnuancen auftreten.
Hi
Ich sehe das ganz anders
Wenn im Salz schon Kieselsäure enthalten ist sollte es zumindest nicht auch noch im Osmosewasser sein,
Nach jedem Wasserwechsel sind die Gorgonien massiv mit Kieselalgen belegt und gehen dann nicht mehr auf.
Deshalb haben wir für Sabines Karibik Aquarium eine ganz bestimmte Salzsorte bei der der Kieselsäurewert nicht so schlimm ist.
Ansonsten folgen den Kieselalgen meist dann auch andere Plagen wie Cyanobakterien usw.
ZitatOriginal Joachim Mundt:
Der Versuch, ein Meerwasseraquarium silikatfrei halten zu wollen, scheitert schon allein an der Tatsache, dass in den meisten Meersalzmischungen Silizium enthalten ist. Dies teilweise in nicht unerheblicher Menge, da es als Feuchtigkeitshemmstoff verwendet wird, damit das Salz nicht klumpt. Daher finde ich die Hinweise mancher Hersteller auf den Verpackungen schon recht "interessant", wenn das Salz ausdrücklich als silikatfrei bezeichnet und in der Analyse Silizium als Bestandteil deklariert wird.
Das Glas, woraus mein Aquarium gebaut ist, besteht meinen Erkenntnissen zufolge zu ca. 35 % aus Silizium. Kann es sein, daß deshalb die "Schmieralgen" immer zuerst an den Scheiben auftreten? Muß ich mir Sorgen machen, das nie in den Griff zu bekommen, und auf Plexiglas umrüsten?
Hallo,
hab ich nicht irgendwo gelesen, dass sich manche Planarien von den Kieselalgen ernaehren? Auch aus diesem Grund waere es ja hilfreich, wenn moeglichst wenig reinkommen wuerde, oder?
Andererseits wenn Kieselalgen ein Futter für Kleinstlebewesen sind, dann braeuchte man die ja, falls man Mandarinchen usw. halten moechte, oder?
Gruß
Roger
Hallo Roger,
ich habe in einem Aquarium, das noch nicht optimal eingefahren war, Wasserwechsel mit Leitungswasser gemacht und es haben sich Dinoflagellaten sehr stark entwickelt. Gleichzeitig hat sich der Zustand der Korallen verschlechtert (durch Gifte der Flagellaten oder direkt durch das Wasser?). Bei Verwendung von Umkehrosmosewasser gab es keine Probleme.
Die "Schmieralgen" (weil schleimig) waren unterm Mikro ganz klar Dinoflagellaten (mit Längs- und Querfurche), keine Diatomeen. Dennoch wurden sie durch Silikate (oder etwas anderes?) im Leitungswasser sehr stark gefördert.
Andere im Forum haben schon früher über den Zusammenhang Silikate - braune Schmieralgen (Dinoflagellaten) berichtet, was ich zunächst nicht glauben wollte, weil im allgemeinen nur den Kieselalgen eine starke Silikatabhängigkeit zugeschrieben wird, aber ich habe es ausprobiert.
Für Cyanobakterien konnte ich keinen Zusammenhang mit Silikaten feststellen. In diesem Punkt würde ich Joachim recht geben.
Gruß
Hans-Werner
Hi!
... und was ist jetzt eigentlich die optimale Lösung, um Silikat aus dem Aquarium zu entfernen?
Matthias
Hallo,
wo wir gerade über das Thema Schmieralgen reden, ab wann muß man sich eigentlich sorgen machen. Ich habe so alle 2-3 Tage leichte braune Beläge auf 1/3 der Scheiben. Wenn es sehr warm ist öfter. Ich entferne den Belag dann mit dem Scheibenreiniger und fertig. Sonst habe ich innerhalb des Beckens keine Probleme mit diesen Algen.
Ist das jetzt schon die oft besprochene Schmieralgenplage oder ist das noch normal?
Gruß
Steffen
ZitatOriginal von Steffen P.
Hallo,wo wir gerade über das Thema Schmieralgen reden, ab wann muß man sich eigentlich sorgen machen. Ich habe so alle 2-3 Tage leichte braune Beläge auf 1/3 der Scheiben. Wenn es sehr warm ist öfter. Ich entferne den Belag dann mit dem Scheibenreiniger und fertig. Sonst habe ich innerhalb des Beckens keine Probleme mit diesen Algen.
Ist das jetzt schon die oft besprochene Schmieralgenplage oder ist das noch normal?
Gruß
Steffen
tag steffen,
nun, ich denke, dass der bereich der scheiben, der licht abbekommt, dieses verhalten zeigt.
wenn dies leichte schmieralgenbeläge sind, lassen die sich
mit der hand wegwedeln.
wenn du mit dem scheibenreiniger dran must, sinds 'normale' algen.
eine echte schieralgenplage würde ich nur als solche bezeichnen, wenn grosse teile der deko überzogen werden und unter sich alles begraben.
hier und da mal 'n rotbrauner klechs hat mit plage noch nicht viel zu tun.
Hallo,
ZitatOriginal von MHeil
... und was ist jetzt eigentlich die optimale Lösung, um Silikat aus dem Aquarium zu entfernen?
natürlich ein Adsorber wie z.B. Silicarbon !
Besser ist es jedoch wenn es erst garnicht ins Aquarium hineingelangt.
ZitatDas Glas, woraus mein Aquarium gebaut ist, besteht meinen Erkenntnissen zufolge zu ca. 35 % aus Silizium. Kann es sein, daß deshalb die "Schmieralgen" immer zuerst an den Scheiben auftreten? Muß ich mir Sorgen machen, das nie in den Griff zu bekommen, und auf Plexiglas umrüsten?
oh je Thomas;
ich glaub' Dein Aqua löst sich auf.... ![]()
wenn ich mein Nachfüllwasser nicht von Silikat befreie habe ich sofort braune Scheiben. Deshalb kann ich diese Ratschläge von Hr. Mundt nicht nachvollziehen. Und selbst wenn Silikat im Salz wäre muss es nicht noch zusätzlich mit Leitungswasser erhöht werden.
Gruss, Jens
Kann es sein, dass da mit der Chemie etwas Verwirrung herrscht?
So heißt es in dem Beitrag oben:
"Der Versuch, ein Meerwasseraquarium silikatfrei halten zu wollen, scheitert schon allein an der Tatsache, dass in den meisten Meersalzmischungen Silizium enthalten ist."
Aber Silikat und Silizium sind doch zweierlei .. leider versteh ich nicht viel von Chemie. Eher noch weniger als nicht viel .. aber:
Silizium: eigenes chemisches Element, Zeichen "Si"
Silikate: Salze der Kieselsäure, anorganische Verbindungen (sagt das Lexikon) ... trifft auf Silizium eher weniger zu, denn das ist keine chem. Verbindung, sondern ein eigenes Element.
Oder sehe ich was falsch?
ZitatOriginal von Bernd L.
Silizium: eigenes chemisches Element, Zeichen "Si"Silikate: Salze der Kieselsäure, anorganische Verbindungen (sagt das Lexikon) ... trifft auf Silizium eher weniger zu, denn das ist keine chem. Verbindung, sondern ein eigenes Element.
Oder sehe ich was falsch?
das siehst du völlig richtig!
Und ich sach noch "Thomas," sach ich, "Thomas, du solltest Achtung Satire unter deinen Beitrag schreiben." und dann denk ich, "das ist doch aber nicht das Einsteigerforum" und hab's gelassen.
Ich wollte mit meinem Beitrag ausdrücken, daß der von Roger genannte Artikel nicht allzu ernst zu nehmen ist, wenn der Autor nicht mal Silizium von Silikaten unterscheiden will.
Hallo,
der Unterschied zwischen Silizium und Silikaten ist mir auch aufgefallen
Aber mir wurde der Artikel in einem anderen Forum vorgehalten und ich dachte, ich schmeiss den einfach mal in die Diskussion.
Aber im Endeffekt kam ja das raus, was ich dachte. Raus mit den Silikaten ![]()
Gruß
Roger
Hallo,
wollte ja eigendlich nichts hierzu schreiben, aber ganz einfach. Silikate haben nichts im Meerwasser zu suchen weil 100% Verursacher von Schmieralgen und auch Cyanos!!!!!
Hallo Thomas,
>> Und ich sach noch "Thomas," sach ich, "Thomas, du solltest Achtung Satire unter deinen Beitrag schreiben." und dann denk ich, "das ist doch aber nicht das Einsteigerforum" und hab's gelassen.
na da hat mein Humor-Sensorium nicht richtig angeschlagen.
Jedenfalls ist dem Autor da schon ein arger Lapsus passiert.
Richtig ist aber dies, was er schreibt:
>> Leider hat sich in den letzten Jahren eine Tendenz entwickelt, Silikaten die Schuld für Schmieralgenprobleme zu unterstellen. Kieselalgen haben jedoch mit Schmieralgen herzlich wenig zu tun. Diese gehören zu den Cyanophceen, sind also Bakterien. Sie sind völlig unabhängig von dem Vorhandensein von Silikaten. <<
Bei den braunen Belägen muss man schon genau hinschauen, denn Kieselalgen und braune Cyanos sind ja leicht zu verwechseln. Und dann kann man bei der Problembehebung schnell in die ganz falsche Richtung laufen ..
MfG
ZitatOriginal von Stephan Busch
Hallo,
wollte ja eigendlich nichts hierzu schreiben, aber ganz einfach. Silikate haben nichts im Meerwasser zu suchen weil 100% Verursacher von Schmieralgen und auch Cyanos!!!!!
Hallo,
ich kann Stephan da nur beipflichten,bei mir allerdings
unterstützt von einer Priese Phosphat!!
Seit ich mein Becken mit silikatfreiem Osmosewasser
auffülle und kein Kalkwasser,sondern Kalkreaktor
einsetze habe ich keine Probleme mehr mit
Cyanos
bevor das falsch verstanden wird:
Cyanos sind in jedem Becken latent vorhanden,
sie bereiten mir aber seitdem keine Probs mehr !!
vieleicht mal ein 1€ großer Fleck an der Seitenscheibe..
aber das wars auch
ZitatOriginal von Stephan Busch
Hallo,
wollte ja eigendlich nichts hierzu schreiben, aber ganz einfach. Silikate haben nichts im Meerwasser zu suchen weil 100% Verursacher von Schmieralgen und auch Cyanos!!!!!
Hi Stephan
Ich stimme euch zu. Seitdem ich die Monstersilikat-Säule angeschlossen habe merke ich einen deutlichen Rückgang der Cyanos die mich schon fast plagten.
Parallel habe ich den Abschäumer etwas geringer eingestellt.
Irgendetwas brauchen die Cyanos was mit Kieselsäure zusammenhängt.
Jetzt merken wir aber auch genau in welchem Salz Kieselsäure vorhanden ist.
Hi Matthias ![]()
ZitatOriginal von MHeil
Hi!... und was ist jetzt eigentlich die optimale Lösung, um Silikat aus dem Aquarium zu entfernen?
Matthias
Im Grund bleibt nur, entweder Silcarbon (entfernt auch im becken Silicat) oder - und so machen es wir- Osmose mit nachgeschalteten Reinstwasserfilter. (gibt es von mehreren Firmen)
ZitatOriginal von Harald Mülder
Parallel habe ich den Abschäumer etwas geringer eingestellt.
Hallo Harald,
nach meinen Beobachtungen hat der Nitratgehalt keinen
Einfluß auf das Vorhandensein von Cyanos,sie waren bei
mir bei 20mg und bei 0mg anwesend,denke du kannst
den Schäumer wieder powern lassen ![]()
hallo,
nun will ich auch noch zu der ganzen silikat-thematik was beisteuern. eigentlich ist es im biologischen sinne ganz logisch, dass die silikatbedürftigen algen verschwinden, wenn kein silikat da ist. (neben den kieselalgen sind das wohl v.a. auch die goldalgen. die auch häufig ins rennen gebrachten dinoflagellaten haben aber meines erachtens einen zellulosepanzer.)
das bedeutet meiner meinung nach aber immer noch nicht unbedingt, dass das vermehrte auftreten der algen von dem silikat verursacht wird. in meinen augen ermöglicht das silikat eine enorme vermehrung gewisser algen und gibt uns somit die möglichkeit dort regulierend einzugreifen, die ursache für das wachstum könnte aber auch wo anders liegen.
gibt es denn erfahrungen, dass erhöhte silikatwerte immer mit einer algenplage einhergehen
?
ich fürchte den silikatwert messen nur die, die mit den algen probleme haben...
erfahrungen hierzu würden mich auf jeden fall interessieren.
lieben gruß,
patrick
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