Am Mittwoch Hessen und nun Österreich

  • Mal ne Presssemeldung zu Telekommunikation.

    am Mittwoch waren ca. 20000 Kunden in Hessen durch ein Softwareupdate für 20 Stunden von der
    Telekommunikationswelt abgeschnitten (nicht mal der Notruf funktionierte) und von Donnerstag bis
    heute (Freitag) Abend war Österreich dran.

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    Jahrhundertfehler legt Telekom Austria lahm
    Siemens verursacht Leitungsausfall - "rien ne va plus" für Tausende
    Kunden

    Wien (pte, 12. November 2004 22:08) - Ein Softwarefehler in einem
    zentralen Übertragungssystem hat von Donnerstagvormittag bis Freitagabend
    weite Teile von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland
    kommunikationstechnisch lahm gelegt. Mehr als 30 Stunden waren unzählige
    Groß- und Mobilfunk-Kunden der Telekom Austria http://www.telekom.at von
    der virtuellen Welt abgeschnitten. Verantwortlich dafür war fehlerhafte
    Software im Wiener Arsenal, die ab Donnerstag Punkt zehn Uhr zu einem
    "rien ne va plus" bei Tausenden Kunden des österreichischen Providers,
    darunter auch pressetext, führte.

    Neben den, durch den Ausfall hervorgerufenen, "steinzeitlichen"
    Kommunikationsbedingungen waren auch Behebungen von Bankomaten, Zahlungen
    via Kreditkarte sowie die Annahme von Lotto- und Totoscheinen in Trafiken
    und Lotterien betroffen. Telekom-Pressesprecher Martin Bredl spricht von
    einem "noch nie da gewesenen Jahrhundertfehler". Wie es trotz
    "Katastrophenplan" und doppelten Hard- und Softwaresystemen zu diesem
    Totalausfall kommen konnte, könne er aber derzeit noch nicht sagen. "Wir
    arbeiten fieberhaft an einer Schadensanalyse", so Bredl. Verantwortlich
    für das Softwaresystem der Telekom zeichnet der deutsche
    Elektronikkonzern Siemens.

    Laut Siemenssprecher Karl Strasser ist der Ausfall durch ein
    Softwareupdate entstanden, bei dem die gesamte Datenbasis zerstört wurde.
    Da mehr als 300 Leitungssysteme der so genannten Fernebene betoffen
    waren, sind Rückschlüsse auf die Anzahl der Betroffenen nicht möglich.
    "Etwa 50 Spezialisten arbeiten derzeit an der Behebung des Schadens", so
    Strasser. Die Dauer des Ausfalls erklärt der Siemens-Experte damit, dass
    alle Leitungssysteme manuell zugeschaltet werden mussten.

    "Offline" waren aber nicht nur Großkunden, sondern auch Handy-Kunden der
    Mobilkom Austria http://www.mobilkomaustria.com und der T-Mobile Austria
    http://www.t-mobile.at . Wie viele Firmen und Systeme insgesamt von dem
    Ausfall betroffen waren und wie hoch das Schadensausmaß ist, ist derzeit
    noch unklar. Ob es Entschädigungen in Form von Preisnachlässen geben
    wird, lässt Bredl vorerst offen. "Für solche Fälle gibt es Verträge und
    Klauseln, wir werden uns natürlich daran halten", so Bredl.

    Erstaunlicherweise war die Website der Telekom Austria von dem
    Totalausfall selbst nicht betroffen. Das Statement des Unternehmens: "Wir
    bedauern die Unannehmlichkeiten und arbeiten mit Hochdruck an der
    Behebung der Störungen", konnten aber nur jene User lesen, die ihren
    Internetzugang bei der Konkurrenz hatten. (Ende)

    Aussender: pressetext.austria
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    MfG, Frank


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