Riffkeramik/Silikat

  • Hallo Freunde,

    ich möchte in mein Becken Riffkeramik rückwände von ca. 1mx0,65m einbringen um meine Sandfläche zu verschönern.

    Wie hoch ist die Gefahr sich mit Silikaten zuzuschütten und Kieselalgen zu bekommen. Hat jemand dazu praktische Erfahrungen.

    Gruß Bi

  • Hallo,

    ich habe zur Befüllung Osmosewasser mit um die 1 Mikrosiemens benutzt.
    Der Salifert Test zeigte auch kein Silikat an.

    Auf den von mir eingebrachten Riffkeramikplatten hatte ich trotzdem über 6 Wochen Kieselalgen und dies nicht zu wenig.
    Auf den auch eingebrachten Lebenden Steinen war hiervon nichts zu sehen.

    Nun das spricht sicher für sich.

    Aber mit Silikarbon habe ich das dann doch recht schnell in den Griff bekommen. Habe sicherlich nur zu spät hiermit angefangen.
    Jetzt sind die Keramikplatten und Säulen schon schön mit Kalkalgen überwachsen.

    Gruß
    Guido

  • Hallo

    Riffkeramik enthält Silikat, welches aber zum allergrößten Teil in Kristallen gebunden ist und nicht gelöst werden kann. An der Oberfläche kann sich anfangs etwas Silikat rauslösen, aber das sollte recht schnell vorbei sein. Eine permanente Quelle von Silikat fängt man sich mit Riffkeramit garantiert nicht ein. Aus neuen Glasscheiben kann sich auch in sehr geringem Umfang Silikat rauslösen und trotzdem haben die meisten von uns immer noch Glas- und keine Plexibecken

    Schönes Wochenende

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Servus,

    ich habe meine komplette Rückwand mit Keramik ( 180x60 ) und hatte niemals Probleme damit. habe die Rückwand nachträglich eingebaut.

    Grus
    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von christian wecht (22. Oktober 2004 um 16:13)

  • Auch ich konnte nicht feststellen das durch das einsetzten von Riffkeramik Kieselalgen wachsen. Die Silikatwerte sind am Anfang unter Umständen leicht erhöht; bei ca. 0,25 - vorausgesetzt man bringt Osmosewasser mit 0,0 ein. Ich empfehle ein Säckchen Silicarbon einzusetzten wenn Silikat messbar wird.

    Erhöhte Werte auch bei Mg und Ca durch die Keramik. Nach ca. 4 Wochen ist alles im normalen Bereich.

    Einmal editiert, zuletzt von Günter Carstens (22. Oktober 2004 um 16:26)

  • Kommt immer auf die Gesamtmenge darauf an wie es im Becken einschlägt.
    Auf jeden Fall gut spülen damit der anhaftende Staub entfernt wird, wenn möglich 2-3 Tage in Osmosewasser liegen lassen und nach dem Einbringen ins Becken alle 2-3 Tage 2 Teelöffelchen Silikarbon in den Schnellfilter oder zwischen die Filterwatte. Sobald Kalkalgen darauf wachsen ist der Spuk vorbei.

    mfg Uwe ( mit fast komplett Riffkeramik )

  • Hi Bi :smiling_face:

    Kann mich den vorschreibern nur anschliessen. Aus den Riffsäulen wenn Original gefertigt, löst sich nichts aus, ist aber wohl genug enthalten. Hat wohl was mit dem Brennen auf über 1000 Grad zu tun.

    Es gab bisher keine Beschwerden wegen Silicat und Riffkeramik... Wie Use schrieb erst mal ein wenig wässern das hilft ganz am anfang gut.

  • Hallo,

    bei mir war es zwar kein Umbau sondern eine Neueinrichtung mit einer Rückwand und einer Säule aus Riffkeramik. Kieselalgen hatte ich ganz massiv an der Rückwand und der Säule, am Lifesand wenige und an den lebenden Steinen keine. Bei meinem Ausgangswasser ist kein Silicat meßbar, hatte im Becken aber über 3 mg/l . Ob das jetzt von der Keramik kommt kann ich nicht sagen.

    Gruß
    Alex

    PS: Ich habe in meinem Wasser Ca Werte über 500mg/l und Mg 1500mg/l soll laut meinem Händler von der Keramik kommen??

  • Hi


    Auf Dauer löst sich kein Silikat aus der Keramik es kann aber
    durch Staub und Abrieb und vorhandenen Säuren sich etwas in Wasser lösen

    Bei der originalen Keramik ist dies aber wirklich kein Problem und der Wert wird
    sich schnell wieder absenken

    Ebenso wird es mit den MG und CA Wert passieren
    mal ein wenig in Ruhe lassen dann passt das

    Gruss Claude

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