• Hallo

    Anfang November muß ich mit meinem Aquarium umziehen. Bleibe allerdings im Ort und habe daher keinen weiten Weg.
    Wasser wird fast komplett mitgenommen.
    Suchfunktion habe ich schon bemüht und auch reichlich Informationen gesammelt.
    Trotzdem habe ich noch einige Fragen.

    1. Den Bodengrund wollte ich verwerfen und bei der Gelegenheit Live-Sand einbringen.
    Ist das OK ? Wieviele Beutel brauche ich ungefähr.

    2. An einigen schattigen Stellen wachsen verschiedene Schwämme auf den lebenden
    Steinen. Werden diese den Transport überstehen wenn ich die Steine im Wasser
    transportiere oder ist es besser, die Schämme zu entfernen, damit es nicht zu einer
    erhöhten Wasserbelastung kommt?

    3. Seit ca. 3 Monaten pflege ich ein Paar Mandarinfische (Synchiropus splendidus)
    Sie finden bisher reichlich Nahrung und gehen auch an Artemien.
    Ich befürchte, daß der Umzug und Bodengrundaustausch die Kleinlebewesen stark
    reduziert. Kann das zu Nahrungsproblemen für dei Mandarins führen?

    4. Wie sollte das Becken gereinigt werden?
    Ich habe z.B. an einer Seitenscheibe und den Scheiben des Überlaufschachts noch nie
    die Algen entfernt (sind auch viele Kalkrotalgen). Oder sterben die ab wenn das
    Becken kurzfristig trocken wird.

    mfg Gerhard

  • Hallo Gerhard,

    -minimal 4 Sack
    -Gefahr besteht vor allem durch mechanische Verletzungen
    -werden es wohl problemlos überleben
    -wenn das Becken nicht länger als 2 Stunden trocken sterben sie nicht ab
    Becken mit wenig Wasser und oben mit Folie zugeklebt transportieren

    Gruss Heinz

  • Hallo


    Um deine Kalkrotalgen gut zu schützen kannst du die Innenseiten der Scheiben auch mit feuchtem Zeitungspapier auskleiden so trocknen die Algen nicht aus.
    Ansonsten ist so ein Umzug immer mit einem gewissen Restrisiko behaftet. Aber es wird schon werden.

  • Ich würde den alten Bodengrund nicht komplett verwerfen, sondern einen Teil davon mit dem Live-Sand vermischen. Das gibt dann Live²-Sand (TM Andreas Stein!!!), weil auch garantiert lebendig und die Leierfische werden es Dir danken.

    Grüße
    Andreas

  • Hallo Gerhard :smiling_face:

    Zu

    2. Schwämmer vorher entfernen und separat wässern, die wachsen dann schon wieder fest. Liegen sie zu lange trocken ist es nicht gut. Feucht halten reicht aber auch.


    3. Schlecht, wie andreas schrieb, besser ist es entweder alten Bodengrund mit einbrigen oder aber ich würd es ganz anders machen .Nimmt die hälft deines alten Bodengrundes her, und grenze mittig das ganz in zwei Hälften ab. Dann bring auf einer Seite den neuen Sand ein. Nach 6-8 Wochen dann den alten Teil absaugen und den anderen Teil Live Sand rein. In der Zeit hat sich normal genug vermehrt das die Mandarin genug zu fressen bekommen.


    4. Ich würde das Becken an sich gar nicht grosse reinigen. Die Kalkrotenalgen werden leiden erholen sich aber meist wieder. Wenn nicht wachsen oft neue.

  • Hy,

    also meine Kalkrotalgen sind alle weiss geworden - naja, wachsen schon neue *g*

    Zum Bodengrund: Roberts Vorschlag ist der Beste, aber auch der aufwendigste. So oder ganz raus damit

    Alle Steine im Wasser transportieren, dann hat Dein Mandarinchen genug zu futtern und den Schwämmen gehts so auch besser. Wegmachen so unnötig.

    Gruß

    Roger

  • Moin Moin

    Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Erstmal vielen Dank für eure Antworten.
    Aber das mit dem Bodengrund leuchtet mir nicht ganz ein. Der alte Bodengrund muß ja zum Beckentransport ohnehin entfernt und gespült werden. Was ist dann der Vorteil gegenüber Live Sand wenn ich die Hälfte wieder einbringe.

    mfg Gerhard

  • Zitat

    Original von Gerhard Richter
    ...Der alte Bodengrund muß ja zum Beckentransport ohnehin entfernt und gespült werden. Was ist dann der Vorteil gegenüber Live Sand wenn ich die Hälfte wieder einbringe.

    Die Idee ist, den alten Bodengrund nicht zu spülen, sondern mit allem "Dreck & Getier" zu übernehmen. So übernimmst Du die Flora & Fauna weitgehend (die in dieser Form im Live Sand nicht vorhanden ist) und Dein Becken kann direkt wieder durchstarten.

    Grüße
    Andreas

  • Hab es auch so gemacht, wie oben beschrieben: Den alten Bodengrund teilweise einfach ungespült wieder mit ins Becken übernommen und dann mit Lifesand gemischt. Außerdem hab ich alles "Getier", was mir noch in die Finger gekommen ist, beim Rausnehmen des alten Sandes/Steine etc. eingesammelt und später wieder eingebracht.

    Sonja
    :jumping:

  • Hallo,

    mit dem einbringen des alten Bodengrundes währe ich vorsichtig,
    da ich es selbst so gemacht habe und mir damit die Wasserwerte versaut hatte.

    Es war nachher sehr schwierig die ganzen Mulmecken abzusaugen insgesamt habe ich dreimal den gesamten Beckeninhalt umgeräumt um den Mulm absaugen zu können.

    Ich hatte den Bodengrund auf anraten des vorherigen Besitzers verwendet da ja das gesamte Millieu im Bodengrund sei, doch wenn der Bodengrund nicht schnell wieder eingebracht wird kippt alles.

    Das ist jedenfalls meine Erfahrung die ich gemacht habe!
    Ich würde es niemals wieder machen sondern neuen einbringen denn in den LS ist genug Leben um das neue Becken zu impfen.

    Denn im alten Bodengrund liegt der gesamte Mulm und wenn der nicht entfernt wird kippt das Wasser.

  • Sehe es wie Wolfgang...durch Übernahme des LS bleibt Dir genügend Bakterienflora. Bodengrund und darin enthaltenen Mulm würde ich nicht übernehmen bzw. den Bodengrund in Meerwasser gründlich spülen.

  • Moin Moin

    Vorgestern bin ich mit meinem Aquarium umgezogen. War eine äußerst kraftraubende Angelegenheit. Mir tun immernoch alle Knochen weh.
    Den Bodengrund habe ich komplett verworfen und durch Live sand ersetzt. Sieht super aus. Korallen sind schon wieder geöffnet und den Fischen geht es auch gut, sind nur noch etwas scheu.
    Eine unglaubliche Geschichte habe ich dabei mit meinem Sechsstreifen Lippfisch erlebt.
    Nachdem ich das Becken ausgeräumt hatte und alle Fische eingetütet waren fiel mir auf, dass der Lippfisch fehlte. Die Suche auch in den Fässern mit den Steinen blieb ergebnislos.
    Als das Becken am neuen Standort aufgestellt und zum teil mit Wasser gefüllt war legte ich die Steine erstmal lose hinein. Die Fische waren in der Zwischenzeit im Technikbecken untergebracht.
    Nach einer halben Stunde sah ich plötzlich den Lippfisch im großen Becken schwimmen. Auch er hat alles gut überstanden.
    Er hat sich wohl in einem lebenden Stein versteckt. Obwohl ich die Steine beim Herrausnehmen noch nach Schädlingen abgesucht habe, habe ich den Lippfisch nicht bemerkt.

    mfg Gerhard

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