Technikbecken,aber wie???

  • Hallo,

    ich habe in nächster zeit vor, ein neues becken einzurichten
    dieses soll dann mit einem Technikbecken versehen werden und da ich noch nie ein solches betrieben habe, bitte ich euch, mir ein wenig zu helfen :winking_face:

    das neue becken geplant: 150x80x60 (12mm), 6x54 Watt T5,

    und nun zu meinen Fragen:

    -wie groß sollte das Technikbecken mindestens sein, wenn 3 Kammern, 1 Abschäumer und die Förderpumpe rein soll (und in welchen abständen sollte ich die trennscheiben einbringen)? :confused_face:

    -wie stark sollte die förderpumpe ungefähr sein? :confused_face:

    -wo sollten sich die bohrungen im hauptbecken befinden und welchen durchmesser sollten sie haben? :confused_face:

    -ist ein schacht unbedingt notwendig oder ist ein überlauf generell besser? :confused_face:

    danke schon mal vorweg :winking_face:

    grüße, dietmar

  • Hallo

    Mach das Technikbecken so groß wie möglich :winking_face:

    Du brauchst dafür 3-4 Kammern .

    1. als Überlauf ca. 13-15 cm breit,5cm unter oberkante Glas

    2. für Abschäumer und Kalki und Kohle und und und

    als Überlauf 80 cm breit mind. 20 cm hoch

    3. Schwamm 5-8 cm breit als unterlauf 5 cm Luft unten

    lassen mit Kamm

    4. mind. 15 cm breit ( Förderpumpe breite messen )

    so hab ich es und bin sehr damit zufrieden :] :]

    Also 120 cm würd ich es schon lang machen .

    Die anderen maße must Du dir dann so ausrechnen ca.

    Überlauf da wo Du am besten dran kommst zum Watte wechseln :winking_face:

    Kammer Innen 15x15 cm . Loch je nach Tankverschluß größe


    Gruß Frank

    Einmal editiert, zuletzt von klause frank (21. September 2004 um 19:40)

  • Hi Frank,

    super, werde deinen Vorschlag übernehmen :winking_face:

    gibt es eine Alternative zum Schacht im Becken?

    wie stark sollte die Förderpumpe ungefähr sein, ich dachte so an 2500L/h ?

    danke

    dietmar:danke:

  • Hallo

    Eine Alternative weiß ich leider nicht aber das ist mein 4

    Becken und ich hatte immer ein Überlaufschacht und

    bin damit sehr zu frieden . Mein Bruder hat sein Becken

    schon 15 jahre mit Überlauf und noch nie Probleme damit .

    Laß den Tankverschluß vom Aquabauer mit Einkleben obwohl

    er eigentlich dicht ist gehe ich lieber auf nummer sicher .

    mach dein Unterschrank hoch genug das du überall dran

    kommst mind. 30-35 cm höher als das Technikbecken .

    2500 L. sind ok wenn Du 2 Strömungspumpen

    oben rein hängst . Tunze stream 6000/6100 mit Multicontroler

    die sind regelbar


    Gruß Frank

    2 Mal editiert, zuletzt von klause frank (21. September 2004 um 20:34)

  • Hallo Dietmar,

    ein Überlaufschacht ist schon etwas sehr praktisches. Wichtig finde ich immer das er so wenig wie möglich an Geräuschen entstehen läßt.

    Du kannst das ablaufende Wasser des Überlaufschachtes durch anstauen einer Wassersäule auch ohne zusätzlich Pumpen in diverse Technikgeräte schicken.

    Er sollte zwei Bohrungen haben, bei deiner Größe würde ich eine 32er (Notüberlauf) und eine 40 Bohrung (Hauptüberlauf) machen lassen, dadurch wird auch die Größe des Schachtes bestimmt. Hier solltest du auch dein Untergestell mit berücksichtigen, sonst hast du nachher eine Bohrung über einer Querstrebe, oder so...

    Das Technikbecken sollte unter der gesamten Verrohrung des Beckens stehen, so daß bei einem Leck das Wasser direkt in das Becken tropft und nicht auf dem Boden landet. Es muß in der Lage sein den Wasser stand des Hauptbeckens beim Abschalten der Pumpen aufzunehmen (je nach Pumpenleistung schätze ich 25L bis 50L bei deinem Becken).

    Ich neige dazu für die Rückförderung aus dem Technikbecken eine relativ starke Pumpe auszuwählen, aber da gibt es viele Meinungen zu... (Ich würde 4000 bis 6000L/H nehmen)

    Sehr praktisch ist eine Kammer mit Frischwasser im Technikbecken, so daß du eine Nachfüllautomatik benutzen kannst. (Man kann aber auch Kanister benutzen).

    Wenn du zusätzliche Bohrungen machen willst kannst du Strömung auch mit einer Red Dragon Pumpe erzeugen, die entkoppelt unter dem Becken hängt, dann sieht man u.U. nicht einmal die Verrohrung, wenn man seinen Steinaufbau geschickt gestaltet. Du könntest dann mit vier zusätzlichen Bohrungen auskommen. Ich würde dann relativ mittig eine Bohrung zum ansaugen und im äußeren Bereich zwei bis vier Ausgänge platzieren.

    Ich habe übrigens in meinem Technikbecken keine Kammern und nur den Abschäumer drin stehen und sonst nichts...

    Am besten ist immer man sieht sich bei einem Aquarianer i der Nähe die Technik an und lässt sich dadurch inspirieren. :-)))


    Viele Grüße

    Andre


  • Du kannst auch zwei 50er Ablaufbohrungen in der Rückscheibe machen, die eine 1cm höher als die andere. Da durch steckst du zwei Rohre mit angeklebten 90° Winkeln die nach oben zeigen. Der obere Rand der Winkel ist dein Wasserstandlevel (bzw. 1/2cm höher wegen dem Staudruck).
    Es gibt für diese Winkel auch Siebaufsätze.

    Das eine Rohr eine ist dein Ablauf, and dieses Rohr kommt noch ein Kugelhahn um das Wasser im Rohr zu stauen um die Ablaufgeräusche zu minimieren. Das andere Rohr (das 1cm höhere) dein Notüberlauf falls der 1. mal verstopft ist, hier sollte kein Kugelhahn oder irgendwas sonst den Ablauf behindern!!

    Dann sparst du dir den Schacht in der Ecke, sieht lange nicht so klobig aus - werde ich ab jetzt immer so machen.

  • hallo,

    danke für eure ratschläge:danke:

    das technikbecken werd ich so groß wie möglich machen
    schacht werd ich im becken keinen machen-schon wegen der optik

    wird wolhl ein überlauf (tunze) werden, obwohl die idee mit den bohrungen in der rückwand auch nicht schlecht ist

    hab ja noch alle möglichkeiten

    danke an alle (ich denk ein paar fragen diesbezüglich werden es wohl noch werden :winking_face: )

    grüße, dietmar

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