Hallo,
Die Tatsache das eigentlich keiner der derzeitig am Markt verfügbaren Kalkreaktoren mich 100%ig überzeugen kann und all meine Wünsche erfüllt, weckte schon lange den Drang in mir es doch mal mit einem Eigenbau zu versuchen.
Die Planungen dazu nehmen nun schon so langsam Gestalt an und werden seit dem der Bedarf im Becken an Nachschub von Calzium und Karbonaten zunimmt noch mehr forciert.
Nachdem die meisten Fragen schon geklärt sind, sind die letzten Punkte welche mich noch vom "Baubeginn" abhalten die Fragen was besser ist:
- eine lange schlanke Säule wo das Wasser einen langen Weg über das Füllmaterial nimmt oder eher eine kurze, dafür breitere Säule? Und was spricht für oder gegen die jeweilige Lösung?
- ist es angebracht eine 2. Säule nachzuschalten... eventuell gleich groß, um Rest - CO2 noch zu nutzen und größtenteils zu neutralisieren?
- gibt es eine maximale Größe, ab wo der zugeschaltene Reaktor gemessen an der Wassermenge des Beckens keinen Sinn mehr macht und mehr Schaden - als Nutzen bringt? Zum Beispiel: wenn ich an mein 160 Liter Becken einen Reaktor mit 10 kg Füllvolumen hänge ist das in den meisten Augen sinnlos (was mich nicht beeindrucken muss ;))... ist es aber auch schädlich - weil durch die eventuell zu geringe CO2 zuführung im Reaktor andere Prozesse... als die gewünschten ablaufen?
Wie sind eure Meinungen dazu, wer hat Erfahrungen mit sowas schon sammeln können?
Gruß
Udo
PS. Im Meerwasseraquarianer gab es einmal ein Kalkreaktor - Spezial, aus welcher letztendlich die Erkenntniss hervorging das fast alle am Markt befindlichen Reaktoren komplett unterdimensioniert sind und sich Probleme wie Algenplagen durch RestCO2 daraus entwickeln. Da war auch eine Empfehlung dabei wie groß das Füllvolumen eines Reaktors gemessen an der Beckengröße sein sollte. Leider habe ich diese Ausgaben schon alle wieder weitergegeben... später merkt man oft erst wie dringend man so was mal wieder brauchen könnte. Kann mir einer die Nummern dieser Ausgaben nennen?
