Styropor&Zement nocheinmal

  • Hallo, ich habe bereits die Suchfunktion benutzt und bin nicht so recht fündig geworden.

    Wenn ich Teile aus Styropor und Zement für mein Aquarium baue, auf was muss ich da achten? Für den Zement habe ich da angaben gefunden aber wie ist es mit dem Styropor bei Wasserkontakt? Kann da was ausgelöst werden? Weichmacher etc?

  • Hallo Thorsten,
    ich habe selbst eine Rückwand aus Styropor und Zement.
    Das Styropor ist im Meerwasser unbedenklich. Sehr viele Benutzen als Unterlage unter den Steinen Bastlerglas. Bastlerglas ist nichts anderes, als nicht geschäumtes Styropor.
    Wichtig ist nur, dass Du das Bauteil gut wässerst bevor Du es einbaust, damit sich nicht fest im Zementstein gebundene Partikel lösen.
    Grüße aus Essen
    Jürgen

  • Hallo ihr,

    ich hab aber auch schon andere Berichte im i-net gelesen, daß z.B. jemand immer wieder tote Fische hatte und erst nachdem er das Styropor aus dem Wasser nahm, überlebten die neu eingesetzten.
    Das war ein ziemlich langer Bericht auf einer deutschen Seite.
    Weiß aber nicht mehr wo.

    Lars Sabralla sagt folgendes

    Zitat

    Ich höre und lese immer das sich Styropor im Meerwasser neutral verhält und keinerlei Stoffe abgibt. Es soll doch angeblich hervorragend als Unterlage für die Steine geeignet sein? Welche Stoffe gibt es ab?
    Es können z.B. sog. Polystyrole abgegeben werden (ähnlich wie bei Ionenaustauschern). In Aquarien mit Styropor und anareoben Zonen (z.B. unter Steinen oder zischen Glasplatte und Styropor) wird Styropor spröde und "löst sich auf". Warum weis ich nicht, eventuell durch Bakterien. In solchen Becken wird des Korallenwachstum oft gehämmt, obwohl sonst alles andere OK ist. Auch habe ich schon verstärkt Cyanobakterien ("Schmieralgen") gesehen. Aber hier liegen mir keine ausführlichen Versuchdaten vor.


    http://www.lars-sebralla.de/m_fa_ein.htm

    Viele Grüße
    Frank

  • dann sollte man also die rückseiten auch mit zement bearbeiten soweit dort wasser hin kommt. ich wollte nämlich direkt eine ecke abteilen um dort pumpen zu integrieren.
    Vielleicht könnte man auch die Rückseite mit Epoxi versiegeln.
    @jürgen - womit hast du die platten verklebt? also miteinander verklebt.

    Einmal editiert, zuletzt von Thorsten Busse (12. August 2004 um 11:11)

  • Hi Thorsten,

    ordentlich Mörtel drauf und danach das Styropor rauskratzen, besser ist es wenn du vorher Kunststoffgewebe mit eibettest damit der Mörtel nicht reißt.

    Cu Resa

    Ich kenne den Bericht von Lars und bin auch skeptisch bzw. vorsichtig mit Styropor.

  • thx resa - gute idee.
    Das mit dem 'spröde werden' habe ich vor jahren schoneinmal festgestellt, deswegen meine frage bezüglich des weichmachers.

  • Hallo Roger,

    Plexiglas ist auch was anderes als Styropor.....

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • ... so Styroporfrei gebaut.

    Nun zum Wässern, ich wässere zur Zeit zum dritten mal in Leitungswasser mit Essig.
    Als nächstes wollte ich Osmosewasser verwenden.

    Wie oft soll ich das machen und wie lange soll ich es jeweils drin lassen?

    Die beiden ersten male habe ich es je 24 Stunden drin gehabt dann Wasser gewechselt.

    Danke

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