Niveauregulierung für verdunstetes Wasser

  • Hallo ,

    Ich habe in einem Tread hier gelesen welches dieses Thema behandelt.
    Dort spricht man immer von einem Schwimmerschalter der eine Pumpe ansteuert um Osmosewasser einzufüllen.

    Warum brauch ich eigentlich eine Pumpe mit Vorratsbehälter um verdunstetes Wasser nachzufüllen ? Kann ich nicht einfach mit dem Pegelschalter ein Elektroventil schalten, welches meine Osmoseanlage mit Leitungswasser versorgt. Der Ausgang der Osmoseanlage läuft dann direkt ins Technikbecken.

    Den Vorratsbehälter braucht man dann eben nur um Osmosewasser für den Wasserwechsel herzustellen .

  • Hallo Herbert,

    ich würde auch davon absehen!

    Wichtigstes Frage: was passiert, wenn Dein Ventil nicht richtig schließt?


    Ich selber verwende auch keine Regelung mit Schwimmerschalter, sondern zwei Elektroden die den Wasserstand messen. Dies ist meiner Meinung nach sicherer als ein Schwimmersachalter, der durch verkrustetes Salz außer Gefecht gesetzt werden kann. Des weiteren ist mein Nachfüllkanister auch nur so groß, daß bei einer Fehlfunktion zwar die Dichte sinkt, aber nichts überläuft.

    Die Spannweite zwischen Bequemlichkeit und Sicherheit in der Du Dich bewegen willst mußt Du für Dich selber festlegen.

    Gruß

    Jens

    P.S. Das Spülen der Anlage käme auch etwas zu kurz, so daß die Standzeit der Membran vermutlich nicht all zu lange sein dürfte.

  • Zitat

    Original von kenny
    Das Wasser läuft dafür zu langsam aus der UO Anlage.

    Hi Kenny,
    das kanns ja wohl nicht sein, denn dann würde die Osmoseanlage ja nie ausreichend Wasser produzieren, um das verdunstete Wasser zu ersetzen. :O

  • Zitat

    Original von kenny
    Das Wasser läuft dafür zu langsam aus der UO Anlage.

    Also meine UO macht 120l/Tag , dass sollte doch reichen, oder ?

    Trotzdem würde ich eine Vorratsbehälter vorziehen , wegen überflutungsgefahr.

    Grüße Resa

  • Hallo,
    bei einer Niveauregelung ist es wichtig die Schwankungen so gering wie möglich zu halten. Das geht ganz einfach:
    Aquarienüberlauf in das Technikbecken. Dort sind alle Kammern als überlaufkammern ausgelegt. Die letzte Kammer ist die Regelkammer. Dort sitzt der Fühler. Am besten eine berührungslosen kapazitiven aus der Industrie. die schalten zuverlässig auf wenige mm.
    Die Kammer so klein wie möglich bauen. Je kleiner die Kammer desto geringer die Wassermenge die nachgefüllt wird.
    Direkt über eine Osmose ist das kein Problem.
    Die Magnetventile sind sehr sicher und ein Sandkorn das die Membrane nicht schließen läßt gibt es im Osmosewasser nicht.
    Die größe der Anlage spielt keine Rolle wenn man einen Druckbehälter dazuschaltet. Die Wasserentnahme ist jetzt wie aus einem Wasserhahn, für 15 l zu mindest, oder je nach Volumen des Druckbehälters.
    Nach diesem Prinzip ist es möglich das Volumen eines Beckens mit 10.000 oder mehr Liter auf + - 500 ml genau zu fahren. Vorbei ist es mit den Schwankungen der Dichte. Die läuft dann exakt bei 50 mS/cm.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!