Sechsstreifen-Lippfisch - unklare Todesursache

  • Hallo,

    ich habe vor einer Woche einen recht jungen (4cm) Sechsstreifen-Lippfisch erworben.

    Er ging zunächst gut ans Futter, schwamm lustig umher und vertrug sich auch prima mit einem fast ausgewachsenen Artgenossen.

    Vor ein zwei Tagen merkte ich dann, daß er bei der Fütterung weniger (wohlgemerkt weniger, nicht kein) Interesse zeigte und heute komme ich aus dem Büro und finde ihn tot im Becken.

    Rätselhaft für mich ist, daß er keinerlei sichtbare Krankheitsanzeichen hat und die Farben frisch und kräftig sind. Der andere Sechsstreifen-Lippi ist putzmunter wie eh und je.

    Hat jemand eine Idee, woran er gestorben sein könnte? Ich hatte dieses nun schon bei einigen Neuzugängen.

    Grüße & vorab schonmal danke
    Andreas

    p.s. siehe auch folgenden ergänzenden Beitrag.

  • So, hier nun die Ergänzung.

    Beim Fotografieren entdeckte ich dieses kleinen Tiere, die vom Fisch abgefallen waren. Könnten die etwas mit dem Ableben zu tun haben??

    Ach so, noch was: die zwei drei weißen Punkte oben auf dem Fisch sind Detritus. Die habe ich einfach wegpusten können.

  • Zitat

    Original von Andreas Stein
    Beim Fotografieren entdeckte ich dieses kleinen Tiere, die vom Fisch abgefallen waren. Könnten die etwas mit dem Ableben zu tun haben??


    hallo andreas,

    nein.

    die kleinen flitzer waren wohl schon damit angefangen, totes zu vertilgen....

  • Peter & Joe,

    danke für die Hinweise. Bringt ihn zwar nicht zurück, aber entlastet zumindest erstmal mein Gewissen.

    Grüße
    Andreas

  • Hallo Andreas
    die Sechstreifenlippis sind recht empfindlich in der Eingewönungszeit was ich auf eventuellen Gifteinsatz beim Fang zurückführe.
    Ich habe festgestellt das man einen Sechstreifenlippi nicht füttern muss, sie ernähren sich im Aquarium von den vielen Kleinstlebewesen.

    Wenn du ihn aufschneiden kannst kann dir eine hell verfärbte Leber ein Hinweis auf eine Cyanidvergiftung sein

  • Hallo Harald,

    das mit dem Füttern sehe ich (je nach Becken) ähnlich. Die die ich bislang hatte waren immer mit einem gut gefüllten Bäuchlein gesegnet, der sich nicht aus den kleinsten Futtermengen erklären ließ, die von mir kamen.

    Aufschneiden geht leider nicht mehr, da inszwischen "begraben". Wollte ihn zunächst einfrieren, habe es dann aber doch nicht gemacht. Aber beim nächsten Mal (das wird mir leider bestimmt nicht erspart bleiben) kommt dann das Skalpell zum Einsatz.

    Werde aber auf jedem Fall dem Händler eine Rückmeldung geben, daß da eventuell beim Fang/Importeur was nicht stimmt.

    Grüße
    Andreas

  • Hallo,

    ich kann Harald nur zustimmen. Die auffällig vielen Todesfälle in der Eingewöhnungszeit lassen leider Giftfänge vermuten.....
    Und in einem gesunden Riffbecken finden sie genug Nahrung.

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