Hallo beisammen,
nachdem ich mir den ZC Planktonreaktor von MM angetan habe, und es mit der Zooplanktonzucht nicht klappte (ist eigentlich nicht schlimm, da eh genug Kleinstlebewesen im Becken sind) wollte ich diesen zur Artemiazucht umfunktionieren. Keine Chance! Trotz peinlich genauer Befolgung der 'Betriebsanleitung' schlüpfen die Artemias zwar, 'Bronze Star Artemia' um danach bald den Löffel wieder ab zu geben. Ein paar einzelne große kann man in der grünen Suppe ausmachen. Kann mir da vielleicht noch jemand einen Tip geben?
Denn so rentiert sich der Aufwand ja wirklich nicht; Die Suchfunktion bringt im Forum zumindest bei mir nix,
die allgemeine Recherche im Netz geht nur bis zum Schlupf der Nauplien.
Andererseits, wenn alles nix nutzt, wieviel Phytoplankton kann man eigentlich ins Becken schütten?
Da 0 Nitrat besteht, wäre das doch eine Art, den Wert etwas anzuheben, und den Kleinstlebewesen würde das doch auch nützen?
Danke im Voraus für evtl. Antworten Stefan C.
Artemiazucht oder Phytoplankton ins Becken?
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Hallo Stefan,
wieso willst Du mit dem Phytoplankton den Nitrat-Wert in deinem Becken anheben.
Vielleicht klappt es deswegen mit deinen Artemien nicht, weil dein Nitratwert im Zuchtbecken zu hoch ist.
Bei mir ist jedenfalls auch im Zuchtbecken der Nitrat-Wert gegen Null.
Und Phytoplankton gebe ich auch in mein Schaubecken aber mit null Nitrat.Gruß Martin
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Zitat
Original von Martin Albus
Und Phytoplankton gebe ich auch in mein Schaubecken aber mit null Nitrat.Hallo Martin,
würde mich interessieren wie Du das hinkriegst.
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Hallo Stefan
Wie genau bist du vorgegangen?
wir haben bei der erstbefüllung des Reaktors sowohl das Phytoplankton das von der Herstellerfirma kommt genommen. Dazu natürlich auch das Zooplankton.Der große Reaktor wurde auch mit Artemia gefahren.
Der lief ca. 6 Wochen ohne Eingriff. (wir wollten das einfach mal probieren) Dann nahmen die Artemien so überhand (tausende in diversen Größen) das der Reaktor innerhalb kurzer Zeit zusammenbrach.Nun haben wir neu befüllt, dieses mal haben wir nicht ganz soviele, schöpfen aber auch immer mal wieder ab. Ich denke es ist ganz wichtig das man im Phyto einen Nitratwert von ca. 50 erreicht und diesen in etwa hält. Meist enstehen die Probleme erst dann wenn man zu wenig /gegen Null oder zuviel Nitrat drinn hat. (Blumendünger)
Es können sich auch manchmal andere Algen bilden, die den Reaktor dann zusammenbrechen lassen.
Soweit meine Kentniss

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Hallo Robert,
Nitratwert 50, original Phytoplankton von MM, dunkelgrüne Suppe, alles genau, wie`s sein sollte, und trotzdem nix.
Temperatur naja, jetzt bei denTemperaturen ca. 27 Grad, aber das Trauerspiel lief bei niedrigeren Außentemperaturen genauso ab.
??????
Servus Stefan -
Hi stefan,
also bei mir explodiert das Wachstum des Zooplanktons in dem Becken fast. Zusammenbrechen tut es nur bei Fremdalgen, wie Robert schon sagte, oder wenn zuwenig Zooplankton entnommen wird. Dann wird die Algensuppe schnell blass oder das Zooplankton kippt um. Mein Nitratwert ist auch nur gegen 0-10mg/l. Fur Artemias ist der Brachionus-Reaktor nicht geeignet. Da entsteht Ammonium, welches durch die kaum vorhandenen Bakterien nicht ins ungiftige Nitrat verwandelt werden kann. Deshalb vergiften sich Artemien relativ schnell selber.
Wichtig ist die regelmäßige Siebreinigung und das Reinigen des Reaktors in maximal 3-wöchigen Abstand. Sonst bilden sich ganz schnell Fremdalgen. Auch die Dichte sollte man immer mal überprüfen. In zu hoher Dichte wächst zwar Phyto- aber kein Zooplankton mehr. Und bei den derzeitigen Temperaturen verdunstet einiges in dem Reaktor! Am besten Strich an der Wassergrenze machen und täglich verdunstetes Wasser mit Leitungswasser ( spart den Dünger
) auffüllen.mfg Uwe
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Hallo Uwe,
....da liegen also die Artemias im 'Pfeffer' begraben!
An den Scheiben wächst ein fleckenweiser Algenbelag...
Da werde ich heute mal die anderen Werte der Suppe messen.
Das Zooplankton wutzelte noch bei Lieferung, bis die Suppe allerdings so weit war, wandelte sich das Ganze zu Dauereiern ( lt. MM ) um. 3 Wochen ließ ich dann das Zooplankton im grünen Saft gären, nix geschah.
Daraufhin funktionierte ich alles auf Artemia um. Pech gehabt.
Jetzt probiere ich wieder die Flaschenmethode und gebe dann das Phytoplankton, sofern noch brauchbar, zur Fütterung zu. Vielleicht funktioniert das wenigstens?
Und derweil werde ich Phytoplankton so ins Becken gießen, zur Fütterung im allgemeinen....irgend jemand wird sich schon drüber freuen!
Servus Stefan
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