Anordnung Tridacna

  • Hallo!

    Ich habe eine Frage zur Positionierung einer Tridacna. Sie ist ca. 5 cm groß.
    Muss die Muschelöffnung genau nach oben zeigen (horizontal) oder kann ich sie auch schräg (vertikal) nach oben auf dem Substrat positionieren? Bis zu welchem ungefähren Winkel?

    Mit freundlichen Grüßen
    Karsten

  • Hallo

    Um Welche Art Tridacna handlt es sich den?
    maxima? squamosa? derasa? crocea?

    gruß Tim

  • Hallo Karsten,

    Deine T. crocea kannst Du entweder am Boden auf den Sandgrund stellen oder in Dein Riffaufbau integrieren.
    Beim Boden ist der Vorteil, dass man sie leichter umpositionieren kann, als im Riffaufbau, wo sie sich sehr gut festmachen kann.
    Die Tridacna sollte möglichst nach oben zeigend oder leicht schräg aufgestellt werden, wobei hier zu sagen ist, dass sie sich selbst drehen kann, wie es ihr am besten passt.

  • Hallo Tom!

    Danke für Deine schnelle Antwort. Du hast mir sehr geholfen.

    MfG
    Karsten

  • Hi Karsten,
    T. crocea gehören in die Dekoration und so stark beleuchtet wie möglich. T. crocea kommt in der Natur nur in Oberflächennähe an sehr hellen Standorten vor und niemals auf dem Boden. Hierhin gehören T. squamosa und T. derasa.

    Einmal editiert, zuletzt von KS (1. März 2004 um 20:28)

  • HAllo
    Ich sehe es wie Klaus und denke dass die meisten T.Croceas früh sterben weil sie zu dunkel stehen. Sie zehren ein Jahr lang ihre Reserven auf und werden braun vor Symbiotischer Algen um dann zugrunde zu gehen.

  • @ Harald und Klaus

    Na dann werde ich sie ziemlich hoch setzen. Ich habe sie jetzt ca. 25 cm unter der Wasseroberfläche. Ich hoffe es reicht vom Licht.

    Danke !!

    Gruß Karsten

  • Hallo Klaus, Harald und Karsten,

    ich pflege meine T. crocea jetzt schon 6 Jahre und hab sie immer auf dem Boden stehen. Für eine lange Zeit pflegte ich sie unter einem 150W HQI Brenner in einer Distanz von 90cm Entfernung. Sie wurde weder heller noch zeigte sie sonstige Mangelerscheinungen. Ihre Farbe wurde eher fluoreszierender und die blauen Punkte und Linien wurden leuchtender auf einem violleten Hintergrund. Auch wuchs sie schon zur doppelter Grösse an und wurde merklich schwerer.
    Sie fühlte sich in feinem Korallensand genausowohl, wie in grobkörnigem Substrat.
    Es ist meiner Meinung nach egal, wo man diese sehr robuste Muschel platziert, ob am Boden oder im Riffaufbau. Licht erhält diese Muschel überall genug. Ausserdem darf man nicht vergessen, dass es ein Filtrierer ist, welcher auch gelöste org. Nahrung zu sich nimmt.

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom (2. März 2004 um 06:55)

  • Hallo Tom

    Das ist eine interessante Erfahrung.
    Bislang habe ich mit der T. Crocea nur unter extrem hellen Licht glück gehabt. Das heisst 250 w 5 cm von der Wasseroberfläche und fast Brennercentrum.
    Dort hat sie natürlich sehr schöne Farben und ist putzmunter.

    Eventuell hast du mehr Plankton oder andere verwertbare Nahrung für die Muschel?

  • Hallo Harald,

    meine T. crocea pflegte ich 5 Jahre in einem Becken mit 70cm höhe und mit 250W HQI Brenner, welche 30cm von der Wasseroberfläche entfernt waren, am Boden auf Sandgrund.
    Dann pflegte ich diese ein Jahr in einem Provisorium unter 150W Brenner ( 20cm von der WO entfernt ) in einem 60cm hohen Würfelbecken auch am Boden. Dazwischen nahm ich sie mit zu Ausstellungen oder setzte sie um, weil eine andere Koralle an diesen Ort gestellt wurde.
    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Koralle sehr robust und nicht heikel ist.
    Mein Wasser war bis anhin immer glasklar und nährstoffarm, soweit dies meine Messungen aufwiesen.
    Nun lebt sie im neuen Becken unter 400W Brennern auch am Boden und erfreut sich bester Gesundheit. Hoffe natürlich, dass das auch in Zukunft so bleibt.
    Früher bekam ich mal Fadenalgenplagen und Glasrosenplagen im ersten Becken, wo sie drin war, da nahm ich sie schon öfters aus dem Wasser und schruppte ihre Schalen blank. Man muss beim herausnehmen der Muschel nur darauf achten, dass sie sich ganz schliesst und das Wasser in sich behält, somit läuft man nicht Gefahr, dass die Atmungsorgane und Filterlamellen nicht trocknen können. Natürlich funktioniert das nur bei einem gesunden Bysusorgan, welches die Bysusöffnung richtig abdichtet, damit da kein Wasser auslaufen kann.

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