Original von Korallenwelt
Wenn Reinstwasser benutzt wird, ist das auch unbestritten. Dafür gibt es eine ganz plausible Erklärung die jeder Teilnehmer des chemischen Schulunterrichts kennt und die sich auch an der Uni nicht ändert:
Jede Substanz unterliegt einem Löslichkeitsgleichgewicht, in diesem Fall im Wasser. Das gilt natürlich auch für das Siliciumdioxid, auch Quartz genannt. Als Säurerest oder im weitläufigen Sinn "lösliche Verbindung" bezeichnet man es als Silikat.
Problematisch ist, das allein vom "reinen", also mit der Formel SiO2 bezeichneten Form des Silikats bis heute schon 22 verschiedene Phasen bekannt sind. Man möge sich also einmal ausmahlen, wie viele verschiedene Siliciumverbindungen in unserem Produkt Riffkeramik enthalten sind, welche ja aus natürlichen Gesteinsmehlen produziert wird, welche selbstverständlich keineswegs chemisch "rein" sind. Selbst wenn nur 10% davon ein Löslichkeitsprodukt größer 1 mg/L bezogen auf reines SiO2 haben, hätte man eine Weile zu tun.
Hier kann man in der Tat Heerscharen von Wissenschaftlern lebenslang beschäftigen, was im übrigen auch weltweit passiert, denn Siliciumdioxid (also Quartz oder Silikat) ist nach Wasser die am meisten untersuchte chemische Verbindung.
Die Frage ist nur: Was genau soll in diesem Fall denn "wissenschaftlich" untersucht werden? Wenn man in reinstes Wasser irgendeinen Stoff hineingibt, wird sich immer ein dessen Löslichkeitsprodukt entsprechender Teil in diesem Wasser lösen, das ist ein naturwissenschaftliches Gesetz, welches unabhängig davon gilt, ob es jemand untersucht oder nicht und welches wir alle hier, die jemals länger als 1 Jahr dem chemischen Schulunterricht gefolgt sind, kennen.
Solange man also Reinstwasser verwendet und immer nur wieder Riffkeramik oder andere natürliche Steine, die Silikat enthalten dort hineingibt, wird man es auch messen können.