Beiträge von Azalee

    Ja, sowas austernmäßiges könnte es sein. Außer dem Öffnungsspalt sieht man ja quasi nichts von der Muschel, die Oberseite ist fast in einer Ebene mit dem Stein und total mit Kalkis bewachsen... Na, ich bin gespannt :winking_face:

    Hallo zusammen!

    Obwohl ich schon seit bald zwei Wochen täglich mehrfach und ausgiebig in unser neu gestartetes Miniriff schaue, habe ich doch erst heute eine Muschel auf einem Stück Lebendgestein entdeckt :smiling_face:

    Sie ist ca. 2cm lang, ungefähr oval und mit der unteren Schale komplett mit dem Stein verwachsen. In geschlossenem Zustand ist sie nicht von dem Gestein zu unterscheiden.

    Kann die Muschel jemand identifizieren? Viel machen kann ich ja in einem Nano nicht, was Fütterung und so betrifft... Aber wir beobachten sie auf jeden Fall erst mal genau. Vielleicht war sie bislang auch einfach noch nicht geöffnet...?

    Nein, es wurde ja erst vor einer Woche gestartet. Es sind aber mehrere lebende Steine drin, an denen theoretisch Laich geklebt haben könnte. Der Stein, an dem sie wuseln, war beim Händler in einem Fischbecken, die anderen Steine nicht. Aus denen kamen aber auch schon etliche Schlangenseesterne, Asterinas, Röhrenwürner u.s.w.

    Ja richtig! Ok, gut zu wissen, dann komme ich auf dich zurück, wenn doch Fischies sein sollten. Ich versuche später mal, mit der großen Kamera ein vernünftiges Foto zu bekommen.

    Hättest du zufällig auch einfache kleine Ableger oder sogar Schnecken? Also erst mal Weiche, Röhren, Krusten, Scheiben u.s.w.?

    Guten Morgen!

    Beim Einschalten des Blaulichts habe ich gerade mehrere ca. 3mm große Fischlarven entdeckt, zumindest sehen sie aus wie welche und wuseln fleißig umher.

    Das Becken ist noch nicht mal eine Woche alt, Nitrit ist aber nicht messbar. Trotzdem haben die wohl keine Chance, oder? Was könnte ich tun, um ihnen theoretische Überlebenschancen zu ermöglichen? Zunächst mal vermutlich keine Einis oder Garnelen einsetzen, sondern den Putztrupp auf Schnecken beschränken... Und sonst?

    Danke :smiling_face:

    Hallo!

    Wie entferne ich am besten eine einzige Kugelalge? Ich würde ja sagen mechanisch mit einer Pinzette und außerhalb des AQs? Nur ist sie ziemlich klein und vor allem in einen Spalt verankert, so dass ich wahrscheinlich kaum an ihre “Wurzel“ komme.

    Fressfeinde gibt es für 54l wohl nicht...

    Andere Ideen?

    Danke!

    Hi!

    Ich hatte früher ein 300l Becken. Besonders bewährt hatten sich:

    - Baggergrundeln (im Idealfall ein Paar), die den Sand sauber halten, Achtung Springschutz
    - alternativ eine Wächtergrundel mit Knallkrebs
    - zwei Occelaris mit Kupferanemone
    - ein Paar Mandarins
    - ein Paar Kardinalbarsche

    Grammas waren bei uns immer sehr pünktchenanfällig...

    Hallo und danke für eure Antworten,

    das Becken ist nicht neu, sondern schon einige Jahre alt, vor allem aber stand es zuletzt mehrere Jahre leer.

    Wir haben vorhin kurzerhand nach einem Becken gleicher Größe bei Ebay Kleinanzeigen geschaut und ein “junges gebrauchtes“ im Nachbarort gefunden. Die Leute waren sehr nett und ließen das vor ein paar Tagen erst stillgelegte, zwei Jahre alte Becken extra noch mal volllaufen. Ich wollte sehen, ob sich ihr recht neues Aquarium auch wölbt. Das tat es zwar, aber nicht so sehr wie unseres. Außerdem wäre es bei Problemen ja sicher schon beim Vorbesitzer geplatzt, so dass wir es mitgenommen und den Inhalt direkt umgeräumt haben. Ich schlafe heute Nacht sicher besser als ohne diese kurzfristige Lösung :smiling_face:

    Danke euch :wink

    Hallo!

    Ich brauchte eure Hilfe... Wir haben gerade festgestellt, dass sich unser Aquarium (60x30x30) seit der Vollbefüllung gestern wölbt. Laut DIN Norm darf die Differenz zwischen Vorder- und Rückseite 1/500 der Längsseits betragen. Bei uns wären das 1,2mm, es waren aber zunächst 3mm! :winking_face_with_tongue: Jetzt haben wir ein paar cm abgelassen, aber es sind immer noch 2,4mm, also dass Doppelte des erlaubten.

    Kann man etwas zur Stabilisierung tun? Oder hilft nur leeren? Wir haben leider kaum Ausweichmöglichkeiten. Im Becken sind bislang aber nur 4kg LG.

    Habt ihr einen Tipp für eine schnelle Entschärfung? :loudly_crying_face:

    @Ina: Ja, dich kenne ich auch noc :smiling_face: Ich hoffe, dir geht's gut?

    jafi1964: Danke für deine Erfahrung. Hab' mir schon gedacht, dass die IPX besser ist. Stimmt es, dass sie nur auf Becken mit exakt 60cm (bzw. je nach Größe den naderen Maßen) passt? Das wäre nämlich doof. Ich würde ja gerne eine Leuchte kaufen, die ggf. auch auf einem neuen Becken passen würde und höchstens ergänzt werden müsste. Falls wir nach der Ausprobierphase vergrößern, könnte es ein 60er Würfel oder ein max. 70cm breiter "Fast-Würfel" werden. Oder siehst du eine Möglichkeit, die Leuchte auch auf leicht breitere Becken zu setzen?

    Hallo, liebes Forum,

    vielleicht erinnert sich ja noch jemand an mich. Wir hatten bis zum Frühjahr 2013 ein knapp 1000l Becken, das wir dann aus Zeitmangel- und teils auch finanziellen Gründen abgebaut hatten. Es gab damals immer mal wieder Probleme (Algenplagen, Korallen-, leider auch teilweise Fischsterben usw.), für deren Bewältigung wir mit Kleinkind, anstehendem Baby und neu gebautem Haus nicht genügend Energie mehr hatten. Es verschwanden also regelmäßig Unsummen in dem Aquarium, während wir kaum noch Freude daran hatten, sondern beim jedem Hineinschauen auf Probleme guckten.

    Trotzdem juckt es besonders mich aber immer wieder in den Fingern, nicht doch wenigstens ein kleines Becken wieder aufzustellen. Weil ich aber gar nicht sicher bin, ob wir es wirklich wollen (ihr kennt das ja, die guten Erinnerungen bleiben erhalten, die schlechten verblassen mit der Zeit ;-)), ist die Idee, erst mal unser noch vorhandenes 54l-Becken wieder anzuwerfen. Das meiste an Technik wäre dazu noch da, weil wir damals nicht alles verkaufen konnten bzw. vorwiegend die großen, teuren Dinge verkauft hatten. Wenn wir dann in ein paar Monaten immer noch ein Becken wollen und den Aufwand als machbar empfinden, wird auf max. einen 60/70er Würfel vergrößert, also so gute 200l; wenn der Stress aber schon wieder zunimmt, bauen wir das ganze wieder ab und haben kaum Geld hinausgeworfen... Soweit der Plan :smiling_face:

    An Besatz wollen wir keine SPS, dafür einfache LPS, Krusten, Scheiben, Leder- und Hornkorallen. Dazu eine Grundausstattung an Einsiedlern, Schnecken, kleine Garnelen, Röhrenwurm etc. Fische eher nicht, evtl. Minigrundeln. Auch im Falle einer Vergrößerung soll der Besatz so einfach und umkompliziert wie möglich bleiben. Wir hatten z.B. nie Probleme mit Caulastreas, Krusten- und Scheibenanemonen, Lederkorallen usw. Fische nur robuste, absolut (trocken-)futterfeste Kandidaten, in den 200l dann z.B. 2 Occelaris mit Anemone, 2 kleinere Grundeln oder sowas.

    Um diese angedachte kostengünstige Testphase mit dem Minibecken zu starten, bräuchte ich noch den einen oder anderen Input bzw. gerne auch allgemeine Gedanken zu unseren Plänen.

    Konkret: (+ vorhanden, - fehlt)

    + Becken: 60x30x30
    + Strömung 2x Koralia 1
    + Abschäumer Sander Piccolo oder Aqualight PS200
    (+ Abdeckung mit 1x T8 Marinweiß)
    + Luftpumpe, kleine Förderpumpe, Kleinkram usw.
    + Korallensand (unbenutzt)
    + Ausrüstung wie Refrak, Heizstab, Putzzeug usw.
    + Unterschrank (verstärktes IKEA Stuva-Element)

    - Beleuchtung: Ich dachte an eine LED Aufsatzleuchte, die man später auch auf ein max. 70cm breites Becken mitnehmen könnte, z.B. die Aqualight IPX 60cm. Kann man die in der Breite wohl an 70cm anpassen? Oder notfallen aufhängen? Oder reicht auch die HiLumen? (keine SPS) Andere Vorschläge?

    Sonst fehlt eigentlich nichts. Angesichts der geringen Wassermenge würden wir zunächst destilliertes Wasser kaufen und erst nach erfolgreicher Testphase eine Osmoseanlage besorgen. Ähnliches gilt für eine Nachfüllautomatik. Es bliebe natürlich noch Lebendgestein zu besorgen, ebenso Salz und dann einen kleinen Grundbesatz.

    Ich freue mich über Meinungen und Tipps, besonders was die Beleuchtung angeht!

    Hallo, Dirk,

    ich habe gerade erst die Beiträge der letzten zwei, drei Monate gelesen. Ich bin froh, dass es weiter aufwärts geht, und wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit. Dass du das Becken aufgeben musst, ist natürlich schade, aber es ist ja keine Frage, dass die Prioritäten derzeit an ganz anderer Stelle liegen.

    Alles Gute und liebe Grüße!

    Hi,

    im Zuge des Verkaufs unserer Fische stellen sich gerade drei Fragen zu den Juwelenfahnbarschen:

    1. Ist ein solcher Fisch mit verlängerter Rückenflosse und "Flecken" (also nicht mehr ganz so knallorange leuchtend) schon ein Männchen oder erst auf dem Weg dorthin?

    2. Kann man zwei Kleingruppen von 1m/2w und 1m/3w zusammensetzen?

    3. Ginge Frage zwei, wenn zumindest das eine Männchen noch gar kein fertiges wäre?

    Es wäre super, wenn jemand schnell eine Antwort weiß!

    Danke euch :smiling_face:

    Zitat

    Original von galferiz
    könntest du ev. ein Bild einstellen damit man es mal optisch sieht ?

    gruß

    WW machst du händisch oder hast du dafür eine schlauchlösung

    Hi,

    ein Foto habe ich gerade nicht zur Hand, ich bin nicht zuhause.

    WW läuft halbautomatisch. Wir haben Zu- und Ablaufschlauch im Becken bzw. Technikabteil hängen und drehen unten am Ausguss nur den Absperrhahn auf bzw. die Wasserzufuhr vom Nachfüllbecken auf.

    Genau so betreiben wir unser knapp 1000l-Becken. Das hat zwar immer mal wieder Probleme, die haben aber nichts mit dem Technikabteil zu tun. Wir haben es mit Keramik abgegrenzt, also keine Glasscheibe oder so eingeklebt. Darin sind ein Mini BK 180, eine Maxijet zum Rückfördern und der Schlauch von der UVC. Auf den Keramikteilen sitzen zwei Kämme. Klappt sehr gut.

    Das Thermometer haben wir an einer anderen Stelle, wo wir es besser sehen können.

    Seehasen-Gelege. Kann ich bestätigen. Unser Seehase hatte auch ein paar Gelege abgelegt und war ebenfalls alleine im Becken. "Geschllüpft" oder so ist nix :winking_face:

    Die hatten wir auch schon mehrere Male. Es sind wie schon gesagt wurde Cyanos. Auch unser Becken ist und war immer sehr nährstoffarm. Du kannst versuchen, erst mal auf natürlichem Weg mehr "Dreck" ins Becken zu bringen: Frostfutter nicht mehr spülen, mehr füttern, evtl. Abschäumer tasgüber ausschalten usw.

    Vielen Dank für die rege Diskussion und für die intensiven Gedanken!

    Fast alles, was geschrieben wurde, kann ich nachvollziehen und habe natürlich auch eine eigene Meinung dazu. Den Steinaufbau links können wir kaum reduzieren, weil der Kasten links hinten der Technikschacht ist. Was davon abgehend in den Raum hineinragt, sind überwiegend Keramikäste mit einzelnen kleineren Brocken LG drauf, d.h. darunter ist alles hohl und wird von den Fischen als Rückzugsort genutzt.

    Wir haben schon zu viele Schnecken durch Einsiedler verloren (trotz leerer Gehäuse im Angebot), um diese Arten noch mal gleichzeitig zu pflegen. Die eine oder die andere Art müsste aber in großer Stückzahl rein, das ist richtig. Auch dass der einzelne grabende Seestern nicht viel bringt, ist sicher richtig. Und mehr Korallen als Konkurrenz zu Algen wären ebenfalls nötig, vom Fischbesatz ganz zu schweigen (die ersten Glasrosen machen sich schon wieder breit...).

    Letztlich ist unser Hauptproblem aber, dass wir einfach keine große Lust mehr haben, immer weiter (viel) Geld in die Hand zu nehmen (das wir nach Hausbau mit unfertigem Garten und Kleinkind auch nicht gerade im Überfluss haben) und in das Becken zu stecken, weil wir das Gefühl haben, dass jederzeit wieder kleinere oder größere Katastrophen passieren können :frowning_face: Es sind auch so Dinge wie, dass wir eine halbe Ewigkeit nach einem Pärchen Baggergrundeln bei Händlern vor Ort gesucht haben, bis endlich ein Pärchen auf der Stockliste stand. Ergebnis: Trotz Abdeckung sprang die eine Grundel nach drei Tagen raus. Sowas ist zum Heulen und einfach nur frustrierend. Jetzt haben wir eben wieder nur eine Grundel und kaum Chanchen auf eine Verpaarung. Und das ist nur ein Beispiel...

    Wir haben gerade begonnen, unser kleines 250l-Becken in Gang zu bringen, in das dann ausgewählte Steine, Korallen und die kleineren Fische langfristig umziehen werden. Der Rest steht dann wahrscheinlich bald im Marktplatz :frowning_face:

    Natürlich ist es schade drum, aber wir denken, dass es für uns eine Erleichterung sein wird, nur noch ein kleines Becken zu pflegen. Von heute auf morgen so ganz ohne Meer im Haus, mag ich mir nämlich auch nicht vorstellen :winking_face: Ob wir das kleine Becken dann langfristig behalten, entscheiden wir in aller Ruhe in den nächsten Monaten.

    Hallo, Ina,

    danke, dass du dir so viele Gedanken machst :smiling_face:

    Zitat

    Original von Ina Fischer
    Ich frage mich auch schon seit längerem, wo das "eigentliche" Problem bei Euch liegen könnte.


    Das eigentlich Problem ist, dass das Becken bei uns vermutlich nicht die Priorität hat, die es haben müsste :frowning_face: Viele Probleme sind hausgemacht, z.B. dass wir zu lange nicht gemerkt (weil nicht überprüft) hatten, dass sich im Osmosewasser Silikat befindet, weil das Mischbettharz erschöpft war. Auf der Basis der daraus entstehenden Kieselalgen haben sich erst Cyanos und nach einer Weile eben die Dinos ausgebreitet. Oder dass wir seit Monaten der Meinung sind, dass die Strömung eigentlich stärker sein müsste, dafür aber eine neue Pumpe bräuchten und deshalb lieber so herumprobieren (es laufen eine Tunze 6205, eine Tunze 6100 und eine Tunze 6055, die beiden großen aber im Wechsel; der hintere Riffbereich ist insgesamt kaum beströmt). Naja und so gibt es noch ein paar Beispiele...

    Dazu kommen natürlich auch noch die Probleme, die ich eher als Pech bezeichnen würde. Ich sage nur "unerklärliches Fischsterben in 2011, Bryopsis als Reinstwasserform usw.

    Eigentlich sind wir mittlerweile kurz davor, das Becken aufzugeben und höchstens noch ein kleines zu behalten :confused_face: Man steckt jeden Monat so viel Geld darein und hat die meiste Zeit des Jahres kaum Freude, sondern mehr Frust beim Anschauen. Und damit es dauerhaft zur Freude würde, müssten wir eher noch mehr investieren (allein schon den Fischbesatz aufstocken), vor allem aber auch Zeit und Energie, die wir derzeit einfach nicht übrig haben. Wir sind eben auch einfach nicht bereit, uns selbst ein Hobby weiterzufinanzieren, von dem wir den Eindruck haben, dass wir zu wenig dafür tun. Natürlich hätten wir gerne ein dauerhaft schönes, stabil laufendes, gesundes Becken, aber wenn es mit dem uns möglichen Aufwand eben nicht reicht, dann sollten wir vielleicht einfach so konsequent sein und das Becken auflösen.

    Ich beantworte natürlich trotzdem gern deine Fragen :winking_face:

    Zitat

    - Wie lange steht das Becken mit dem jetzigen Aufbau?


    Seit Anfang Januar.

    Zitat

    - Nach dem Fischbesatz hatte ich ja schon gefragt. Aber was habt Ihr denn an Wirbellosen im Moment genau drin?


    Fisch wie gesagt eher wenige und vor allem eher kleine Fische. Die großen sind ein Fuchsgesicht und ein (kleiner) Borstenzahndoktor.
    Wirbellose: Ca. 10 Schnecken (zuwenig, ich weiß...), ein grabender Seestern, ein Schlangenseestern, zwei Putzergarnelen, eine Scherengarnele, viele Seewalzen (H.hilla).

    Zitat

    - Wie sehen die derzeitigen Pflegemaßnahmen aus und in welchen Intervallen?


    Wasserwechsel ca. alle zwei Wochen 10% mit Absaugen von Cyanobelägen u.ä., Zugabe von Ballingsalzen nach Bedarf, tägliches Füttern (ist ja klar).

    Zitat

    - Wie hoch ist die komplette Strömungsleistung? Laufen alle Pumpen gleichzeitig, wechselnde Strömungsverhältnisse...?


    S.o. Tunze 6205 (gedrosselt) und Tunze 6100 (gedrosselt) im Wechsel mit gegensätzlicher Positionierung. Tunze 6055 auf 100% läuft durch (strömt bodennah, aber nur auf einer Seite).

    Derzeit mit nur Blaulicht (4 Röhren) geht es dem Becken recht gut. Die Korallen sind bis auf das Briareum alle wieder offen, die Beläge weg, der "Staub" auf der Deko natürlich wie immer vorhanden.

    Sogar die Wasserwerte sind in der letzten Zeit stabil, wobei Magnesium immer noch stabil hoch ist.

    Hi, Torsten,

    und woran kann es liegen, wenn man wie wir nichts außer (den Wasserwerten nach immer noch recht wenig) Futter und Ballingsalzen ins Becken kippt? Wir filtern nicht, es läuft nur der Abschäumer (Mini BK 180), wir verwenden keine Zusätze - nix.

    Hi,

    ich kenne das Problem leider auch sehr gut.

    Bei uns liegt überall dort Detritus wie eine Staubschicht auf der Deko, wo nicht eine sehr starke Strömung herrscht. Naja, und man kann ja nicht überall turbulente Strömung haben.

    Ob es am Füttern liegt... glaube ich eigentlich nicht. Uns wird ja eigentlich eher empfohlen, mehr zu füttern, denn Nitrat und Phosphat sind quasi n.n. Zudem ist unser Fischbesatz auch nicht so üppig.

    Also, wenn einer eine Lösung weiß - ich wäre auch interessiert :winking_face:

    Hi,

    die Dino-Plage in unserem Becken ist deutlich geringer geworden bzw. optisch fast weg, nachdem wir seit mittlerweile etwa einer Woche die Beleuchtung auf 6 Stunden Blaulicht reduziert haben. Sonst haben wir nichts bewusst unternommen, nur die KH halten wir etwas höher (8-9) und die geringe Salinität (32-33) wegen falscher Refraktometereichung wurde angepasst.

    Wie geht es jetzt weiter? Ist wieder alles braun, sobald wir die Beleuchtung wieder erhöhen? Wie kann man das vermeiden? Sollte das Licht so reduziert bleiben, bis alles weg und auch unterm Mikroskop nicht mehr nachweisbar ist?

    Danke!

    Danke für die Erklärung.

    Die 30sec warten wir sowieso schon.

    Das einzige, was mich jetzt noch wundert, ist, dass unser Wechselwasser immer schön 35 im Refrak anzeigte, obwohl wir die Salzmenge für 35 berechnet hatten (klingt jetzt komisch :D). Die 90l Wechselwasser rühren wir in einem rechteckigen Becken an, da ist es ja eigentlich ziemlich leicht, das Volumen genau zu bestimmen...

    Hallo zusammen,

    wir messen den Salzgehalt immer mit einem Refraktometer und stellen ihn auf 35 ein. Weil wir immer noch ziemliche Schwierigkeiten mit diversen Belägen (grüne Cyanos und Dinos) haben, habe ich heute mal alles ausgeschöpft, was wir zur Überprüfung der Richtigkeit unserer Salinität besitzen. Meine bessere Hälfte eicht den Refrak regelmäßig mit Hilfe von Osmosewasser, deshalb hatte ich in diesem Bereich bisher kein Problem vermutet.

    So, folgende Ergebnisse:

    - Für unsere Fauna Marin Referenzlösung zeigt der Refrak 38 statt 35 an.
    - Unsere Spindel, die ich nach mind. 3 Jahren Nicht-Benutzung aus dem Keller geholt habe, zeigt 1,021-1,022 an (25°C).

    Soweit passt das ja, der Refraktometer wäre demnach falsch geeicht und die Salinität bei uns permanent zu niedrig.

    Jetzt die Abers:

    - Der Refrak zeigt nach der Eichung auf die Referenzlösung für das Osmosewasser -4 an (wenn man sich die Skala unter 0 weiter vorstellt).
    - Beim Wasserwechsel überprüfen wir jedes Mal, ob die gewünschte Salinität auch wirklich erreicht wurde (Berechnung der Salzmenge mit dem AquaCalc), und es klappte immer, was ja eher dafür spricht, dass der Refraktometer richtig misst.

    Kann jemand die Widersprüche erklären? :yrf

    Danke!

    Hallo, Ina!

    Zitat

    Original von Mildred
    aber wie sieht denn Dein Fischbesatz aus?


    Geht so. Nicht viel "Großfisch" und insgesamt könnten auch mehr drin sein:
    1 Fuchsgesicht, 1 Borstenzahndoktor, 1 Kanarienlippfisch, 2 C.bispinosa, 3 Fahnenbarsche, 2 Occelaris, 2 Mandarins, 1 V.puellaris

    Zitat

    Vielleicht fehlen in Deinem knapp 1000 Liter fassenden Becken ein paar flossige Mitbewohner, die ordentlich hungrig sind. :grinning_squinting_face:


    Das hab' ich auch schon gedacht :winking_face: Allerdings hatten wir im 300er Becken eine Zeitlang sehr viele Fische (keine großen, aber insgesamt knapp 20 Stück), und am NO3 änderte sich auch damals nichts. Dass wir keine Zugaben zur Nährstoffreduzierung verwenden, brauche ich wohl nicht zu erwähnen :winking_face:

    Zitat

    Gegen unerwünschtes Algenwachstum setze ich auf ein ganzes Heer von Fressfeinden. Ich bin bei meinem Becken sehr auf eine hohe Artenvielfalt bedacht. Sowohl insgesamt als auch im Bereich der Algenfresser. Ich denke, das zahlt sich aus. Viele Nischen sind besetzt. Dadurch kann sich meiner Meinung nach, ein langfristig stabiles System austarieren, dass gut mit "höheren" Nährstoffwerten steht.

    Der Vollständigkeit halber hier mal eine kleine Auflistung meiner Algen- und Detrituscrew:
    - Tectus, Turbo, Engina, Nassarius, Babylonia, Mespilia, Percnon, Archaster, Lysmata debelius und amboinensis, Chlorodiella und verschiedene Einsiedler.


    Das ist sicherlich der richtige Ansatz und ich glaube, da müssen wir noch ganz schön nachbessern. Wenn es wärmer ist, gebe ich mal wieder eine Bestellung auf und ordere einige Schnecken. Vermehren sich bestimmte Arten bei dir besonders gut?

    Guten Morgen!

    Auch ich schließe mich Ina uneingeschränkt ein :thup

    Ina, ich beneide dich um den Nitratwert. Bei uns ist es so, dass seit unserem Einstieg in die MW-Aquaristik NO3 noch nie >1mg war, meistens sogar deutlich darunter bzw. in der Regel n.n. Das begann in unserem ersten kleinen 100l-Becken, setze sich im 300er fort inklusive Umzug (auch danach n.n.), und ist jetzt im 1000l-Becken nicht anders. Nix Nitrat, so gut wie nix Phosphat.

    Den Korallen geht es gut, aber wir haben regelmäßig mit diversen Algenplagen zu tun. Das macht einfach bald keinen Spaß mehr :frowning_face:

    Was das Verhältnis von NO3 zu PO4 angeht. Auch das ist wohl nicht jedem (inkl. mir) klar: Wie rechnet man? Einfach die mg/l-Werte ins Verhältnis setzen? Also wie oben 0,02mg/l PO4 mal 100 ==> 2mg/l NO3? Dann macht 1:100 doch Sinn...?

    Hi, Peter, hab' dir geantwortet :smiling_face:

    @all: Wir werden jetzt versuchen, die KH durch wirklich tägliche Zugaben möglichst konstant zu halten (auf 8 ). Denn sinkende KH bedeutet ja weniger Reaktionspartner (Carbonate) für Magnsium und Calcium.

    Nach dem Wasserwechsel und Zugaben (KH und ein kleines bisschen Ca) waren die Werte gestern so:
    KH 8
    Ca 400
    Mg 1380

    Ca wird wie gesagt allmählich bis etwa 440 erhöht, Mg wird beobachtet. Ich bin gespannt, ob es so steigt wie bisher, auch wenn die KH nicht mehr in Bereich um die 6 runtergeht.

    Geben die Beckenfotos irgendwelche Hinweise?

    So, ich habe mal so weit möglich die Werte des frisch angesetzten Salzwassers mit Grotech (ohne Zugaben) gemessen:

    Salinität: 34,5
    KH: 10
    Ca: 20mg/l
    Mg: 1290mg/l (mit der Einschränkung, dass der Test laut Salifert nicht zuverlässig funktioniert, wenn Ca außerhalb des Bereiches 300-500mg/l liegt)

    @Ingrid: Ok, das sieht bei dir schon anders aus... Wir haben zwar recht hartes Ausgangswasser hier (17), aber soviel dürfte trotzdem nicht im Osmosewasser übrig bleiben.

    Ja, dann muss wohl eine neue Membran her :yrf

    Danke dir für den Hinweis und fürs selbst Testen!

    Stephan: Ein Foto stelle ich morgen ein. Was möchtest du sehen? Gesamtansicht? Die Algen?