Beiträge von Azalee

    Hi,

    sorry, ich habe eine Weile nicht hier reingeschaut. Naja, die Hystrix ist komplett hinüber, hatte ich ja eigentlich schon geschrieben.

    Immerhin wächst der Mini-Ableger gut, den ich schon vorher aus versehentlich abgebrochenen Stücken gemacht hatte.

    Von dem Stock ist vermtlich nichts mehr zu retten. Wenn ich mit einer Pipette gegen die Äste puste, fliegen Gewebefetzen los.

    Von dem Stock konnte ich keine Ableger mehr machen. Das komplette Gewebe war schon im Ablösöen begriffen.

    Also Anemonen haben wir natürlich schon drin. Mehrere Arten Zoas und auch eine Palythoa sowie eine Quadricolor und eine Mini crassa. Allerdings ist das schon seit Monaten so und an den Anemonen gab es keine Veränderungen oder gar Schädigungen.

    Ich finde das zeitliche Zusammentreffen dieser extremen Vernesselung Acanthastrea --> Caulastrea und des prompten Absterbens der Hystrix zu unmittelbar, als dass ich an einen Zufall denke. Kann natürlich trotzdem sein, aber irgendwie tippe ich doch auf einen Zusammenhang.

    Ich versuche, die Acanthastrea wieder abzugeben, auch wenn sie sehr schön ist. Aber das Risiko der Wiederholung ist mir zu groß, natürlich auch, was die schöne Caulastrea angeht, die jetzt 4 weiße Polypen hat...

    Von dem Stock konnte ich keine Ableger mehr machen. Das komplette Gewebe war schon im Ablösöen begriffen. Den kleinen Ableger, den ich von ihr habe, lasse ich noch ein wenig im Ablegerbecken und dann kommt er rüber ins Hauptbecken. Und sobald er groß genug ist, wird fragmentiert :winking_face:

    Das ist ja echt merkwürdig. Mir war bislang nicht bewusst, dass Hystrix so "aus dem Nichts" in kürzester Zeit absterben können. Ich habe noch eine grüne drin, der es gut geht.

    Mit den Nesselgiften meinte ich nicht direktes Vernesseln, sondern freie Giftstoffe im Wasser, die der Hystrix vielleicht zugesetzt haben könnten. Alternative irgendwas aus dem abgestorbenen Caulastreagewebe. Aber dann hätte das die andere Hystrix vermutlich auch betroffen.

    Danke erst mal. Bedeutet das, dass die Vernesselgeschichte nur ein zufällig zeitgleiches Ereignis war? :confused_face: Dass die Hystrix also so oder so quasi über Nacht eingegangen wäre, nachedem es ihr über ein Jahr lang prima ging?

    Einen winzigen Ableger habe ich im Ablegerbecken (das mehrmals am Tag per Bypass übers Hauptbecken versorgt wird). Der steht gut, ist aber echt mini... Von dem Stock ist vermtlich nichts mehr zu retten. Wenn ich mit einer Pipette gegen die Äste puste, fliegen Gewebefetzen los.

    Guten Morgen,

    unsere eigentlich wunderschöne Seriatopora hystrix (pink) ist leider so gut wie tot :weinen: Ich ahne, woran es liegt, und wüsste gerne eure Einschätzung dazu und vor allem, ob noch etwas zu retten ist (ich glaube nicht...).

    Vor einer Woche kauften wir eine recht große Acanthastrea echinata. Unter der Woche war ich krank und konnte einen Tag lang nicht ins Becken schauen. Der Rest der Familie hat leider nichts bemerkt. Eine Caulastrea war vom Seeigel verschleppt und an die Acan angelehnt abgelegt worden. Vier Polypen bestanden nur noch aus braunem Schleim, den ich so gut es ging entfernt habe. Außerdem hing ich Aktivkohle ins Becken.

    Abends oder am nächsten Morgen fiel mir dann schon auf, dass die pinke Hystrix von unten her sehr hell wurde. Vielleicht hätte ich jetzt direkt reagieren müssen, aber man weiß ja vorher nicht, wie schlimm es wird. Heute morgen jedenfalls, einen weiteren Tag später, ist die Koralle fast komplett ohne Farbpigmente und das Gewebe löst sich großflächig von den Ästen :loudly_crying_face: Ich könnte heulen...

    Die Caulastrea mit dem restlichen Schleim in den Kelchen (lässt sich allerdings nicht absaugen, ich hatte gehofft, dass im Inneren noch gesundes Gewebe ist und sich die Polypen berappeln) habe ich jetzt ins Fangi-Becken ausquartiert. Kohle ist schon drin. Wasserwechsel wird angesetzt.

    Alle anderen Korallen stehen gut da und scheinen unbeeindruckt von der Nesselattacke bzw. dem abgestorbenen Caulastreagewebe, das zeitweilig durchs Becken trieb.

    Was denkt ihr? Ist die Hystrix besonders sensibel für so etwas? Liegt es am Nesselgift oder am toten Gewebe? Ist es typisch, dass sie als einzige (erste?) reagiert? Kann die Acanthastrea schon allein durch ihre Anwesenheit anderen Korallen schaden und sollte deshalb schnell raus? Und vor allem: Kann ich noch etwas von der Hystrix retten? :confused_face:

    Die Bilder zeigen die Hystrix vorher (in echt war sie noch viel intensiver gefärbt) und heute morgen...

    Danke euch...

    Wenn man genau weiß, worauf man achten muss, ist es gar nicht sooo schwer, ab einer gewissen Größe Männlein und Weiblein zu unterscheiden :smiling_face:

    Wir hatten vor einigen Wochen ein vermeintliches Pärchen beim Händler zusammengestellt, hatten aber direkt ein "Rückgaberecht" vereinbart, falls es nicht klappen sollte. Im Becken haben sich die beiden dann gezankt und der vermeintliche Geschlechtsunterschied entpuppte sich als reine Einbildung :grinning_squinting_face:

    Das Doch-nicht-Männchen ging also zurück und ein paar Tage später bei einem anderen Händler fanden wir dann ein echtes Männchen. Da war dann auf einen Blick klar, dass es ein Männchen ist, der Unterschied war sehr deutlich, allerdings war es auch schon ein wenig größer als das Weibchen. Beide sind aber noch Jungfische, wobei jetzt zum ersten Mal auch schon Eier im Maul des Männchens gesichtet wurden.

    Übrigens habe ich eine gute Kamera genommen und die Bäuche fotografiert. In der Vergrößerung war es dann deutlich leichter, die Unterschiede zu erkennen.

    p.s. Vier Fische kaufen und zwei opfern geht ja mal gar nicht :thumbs_down:

    Andere als lächerlich und verwöhnt darzustellen, ist nicht schwer. Alternativen aufzuzeigen dann wohl schon, wenn du auf die örtlichen Zeitungen verweisen musst. Und nein, es ist durch die Sperrung auf ebay Kleinanzeigen jetzt eben nicht mehr jedem selbst überlassen, wo er (ver-)kauft. Für viele ist die Hauptplattform damit Geschichte.

    Ihr habt ja Sorgen :thinking_face: Bei uns gibt es im Umkreis von ca. 20km genau einen Händler und der verkauft so gut wie keine Korallen, SPS schon mal gar nicht... Von Ankauf brauche ich da gar nicht erst anzufangen.

    Es ist wirklich regional total unterschiedlich. Hier läuft das meiste über Privat oder man macht eine geplante längere Wochenendtour mit >1 Stunde Fahrtzeit. Da trifft die ebay-Einschränkung schon stark.

    Wo steht denn eigentlich etwas genaues dazu? In den Richtlinien habe ich unter "Tierhandel" nichts zu Korallen gefunden.

    Die Tubi, die ich vor wenigen Tagen eingestellt hatte, war gestern plötzlich verschwunden- also die Anzeige :winking_face: Heute wollte ich sie erneut einstellen, da wurde sie erst gar nicht freigeschaltet. Unter dem Stichwort "Koralle" finde ich auch quasi keine Angebote mehr, wohl aber unter "Meerwasser" und dem Namen des jeweiligen Tiers.

    Ich finde es jedenfalls auch mehr als ärgerlich. Ich habe die meisten meiner privat gekauften Ableger über ebay Kleinanzeigen bekommen und auch selbst schon so manches dort verkauft. Vor ein paar Wochen habe ich zwei Hände voll loser Xenien verschenkt. Der Abnehmer hat sich riesig gefreut und ich war froh, sie nicht entsorgen zu müssen.

    Das ist in der Tat blöd. Schreibst du bitte, falls du eine Antwort bekommst?

    Wir hatten überlegt, zwischen unsere beiden noch eine dritte dieser Lampen mit Wifi zu hängen, damit wenigstens durch eine Lampe sanfte Übergänge geschaffen werden. Aber so belassen wir es vorerst bei den Non-Wifi. Wobei ich das "plötzlich blau" morgens und abends auch nicht wirklich schlimm finde :smiling_face:

    Ich halte das ebenfalls für Blödsinn. Selbst wenn eine gewisse Anfangspopulation auf den lebenden Steinen ist, so geht es doch überhaupt nicht um dieses "Startfutter", sondern darum, dass permanent genügend Nachschub heranwächst. Und das ist eben erst nach einer gewissen Standzeit der Fall. Leierfische sind den ganzen Tag über auf der Suche nach Fressbarem. Zwei, drei Fütterungen am Tag reichen nicht bzw. sind lediglich Ergänzung.

    Auch Leierfische, die Frostfutter fressen, haben bei den normalen Fütterungen oft das Nachsehen, weil fast alle anderen Fische schneller sind als sie. Mandarins gucken sich meist ihr Futter bedächtig ein Weilchen an und picken erst nach reiflicher Überlegung zu. Je besser sie eingewöhnt sind, desto eher kann sich das Fressverhalten "bessern", also dass sie kurzentschlossener sind. Hinzu kommt, dass sie normalerweise Futter von irgendwo aufpicken und nicht aus dem freien Wasser aufnehmen. Auch das lernen manche, aber es dauert...

    Fazit: Eine ständig nachwachsende Kleinstlebewesenpopulation ist in meinen Augen in einem normalen Riffaquarium unbedingt notwendig, damit diese Fische langfristig überleben und dabei auch fit und "dick" bleiben.

    Mandarins picken nicht oder selten im Sand, sondern vorwiegend an der Deko. Wir hatten lange Leierfische und Baggergrundeln parallel und das war nie ein Problem.

    Die Röhrenwürmer setze ich eher nahe an die Deko, also schon im Sand, aber nicht mitten in einer freien Fläche. Unseren Röhrenwurm hat die Baggergrundel bisher noch keinen Millimeter verschoben :winking_face:

    p.s. Mandarins bitte nur paarweise, die Grundeln, wenn du die Möglichkeit beim Händler hast, auch.

    Hi zusammen,

    leider hatte es sich bei der Anschaffung vor fast einem Jahr als sehr schwierig erwiesen, ein Pärchen Baggergrundeln ohne Versand zu bekommen. Deshalb kauften wir nur eine Grundel, eine Valenciennea sexguttata.

    Mein letzter Stand ist der, dass ein nachträgliches Verpaarung ein reines Lotteriespiel ist. Ist das immer noch der Stand der Dinge? Oder gibt es mittlerweile Unterscheidungsmöglichkeiten der Geschlechter?

    Die Grundel wirkt nicht unglücklich, sondern wohnt quasi mit der A. cynctus und ihrem Knalli zusammen :smiling_face: Aber auf 120x60cm hätte ich einfach lieber zwei, zumal das Paarverhalten bei diesen Fischen echt toll ist. Wir durften das früher schon einmal bei unserern V. wardii erleben.

    Also, falls ihr eine Möglichkeit seht...? :wink

    Ich habe auch zwei von denen (ohne Wifi) über unseren 400l. Bislang bin ich sehr zufrieden. Die Einstellung der beiden Kanäle braucht ein bisschen, weil es durch eine winzige Drehung schon zu blau oder zu rot aussehen kann, aber sonst kann ich nicht meckern. Die Lampen laufen bei uns unter 50% und das Becken ist strahlend hell. Anfangs hatten wir mehr Power eingestellt, aber da hatte ich den Eindruck, dass es manchen Korallen schon zu hell war... Sie hängen bei uns allerdings ziemlich tief, weil ich unseren Lichtkranz als Blende für die LEDs benutze.

    Ich halte es für fraglich, ob der tote Seestern die Ursache oder nicht doch nur die erste Folgeerscheinung des eigentlichen Problems war. In letzterem Fall solltet ihr natürlich dringend herausfinden, was da aus dem Ruder gelaufen ist.

    Wenn sich die Tiere trotz der immensen TWW und trotz Filterung mit Aktivkohle (schnellstmöglich beginnen) nicht erholen oder gar weiter sterben, würde ich das Becken auseinandernehmen und der Sache buchstäblich auf den Grund gehen.

    Zwei Ideen dazu:
    - Ist im hinteren Bereich der Sand sehr hoch? Sieht auf den Fotos so aus. Nicht dass da ein problematisches Milieu entstanden ist?
    - Was für eine UVC habt ihr? Wir hatten vor Jahren mal einen fast Komplettausfall an Fischen und Krebstieren. Die Ursache war aller Wahrscheinlichkeit nach giftiger Schlick, der sich in der UVC gesammelt hatte. Jedenfalls kam da beim Herausnehmen und widerlich stinkenden schwarze Masse heraus... Kannst du sowas ausschließen? Ich kam drauf, weil eure Anlage ein paar Tage nicht lief und beim Neustarten evtl. Ablagerungen herausgeschwemmt wurden?

    Toi toi toi!

    edit: Die wesentlichen Wasserwerte würde ich ebenfalls in Zukunft im Auge behalten. Dass Die Korallen aufgrund schlechter Minderalienwerte so schnell sterben (plus weitere Wirbellose), mag ich allerdings nicht glauben...

    Über die Clownis kann man streiten, aber in einen Borstenwurm zu fassen ist definitiv äußerst unangenehm. Die ganz feinen, quasi unsichtbaren Härchen (Borsten) pieksen und sind mit normalen Pinzetten nur sehr schwer zu erwischen. Zudem gibt es Borstenwurmarten, die zu stärkeren Reaktionen führen können.

    Vor unseren Occelaris habe ich übrigens auch ziemlichen Respekt. Die können mich zwar nicht wirklich verletzen (hoffe ich zumindest), aber sie sind total aggressiv, wenn ich in die Nähe ihrer Anemone komme und beißen mich dann tatsächlich in die Hand. Die habe ich also immer scharf im Blick, während ich mir um den giftigen, aber total friedlichen Meiacanthus keinerlei Gedanken mache :grinning_squinting_face:

    Ich hatte beides: Ein Stahlgestell damals beim 2m-Becken und ein Alustecksystem (von Marine Systems) sowohl beim 60er Würfel als auch aktuell beim 400l-Becken.

    Von der Stabilität her merke ich in der Praxis keinen Unterschied. Am Stahlgestell war halt praktisch, dass das gesamte Teil mit Magneten behaftet werden konnte. Beim Alusystem muss man da erst ein wenig basteln, z.B. um die Verkleidung zu befestigen. Dafür kann man wunderbar außen und bei Bedarf auch innen Scherwände anbringen, auf die man wiederum die endgültige Verkleidung ganz unterschiedlich montieren kann.

    Würde ich noch mal ein Becken aufstellen, würde ich wieder Alu nehmen :smiling_face:

    Ein erschöpftes Harz kann alles mögliche abgeben ...

    Generell ja. Aber in diesem Fall kann es ja nur abgeben, was es vorher auch aus dem Wasser herausgeholt hat. Wenn z.B. unser Osmosewasser nur noch einen Rest Silikat enthält und sonst quasi nichts, dann kann das nachgeschaltete Harz auch nur Silikat herausholen und folglich auch nur Silikat abgeben.

    So oder so: Entweder regelmäßig das aufbereitete Wasser kontrollieren oder zumindest das Becken genauestens beobachten und bei dem kleinsten braunen Belag an den Harzfilter denken :smiling_face:

    Ja, da hast du bestimmt recht.

    Ich habe jetzt meine 1,0mg PO4-Referenz mal auf 0,1mg mit Osmosewasser verdünnt und gemessen. Salifert zeigt hier wie gewünscht etwa 0,1mg an, scheint also zu funktionieren.

    Ich habe jetzt vor 2 Tagen angefangen, von Sangokai das Nutri complex zu dosieren. Außerdem stelle ich den Abschäumer tagsüber die meiste Zeit ab. Das Polypenbild bei der angeschlagenen Milka und auch beider Seriatopora sieht wieder besser aus. Die LPS standen vorher zwar schon gut, sind jetzt aber noch "fleischiger". Zuletzt waren auch drei von fünf Zoasteinen nur noch halb geöffnet, da hoffe ich auf eine ähnlich positive Auswirkung. Im Becken messe ich trotz der Dosierung PO4 n.n. (nach 1 Tag, direkt nach der Dosierung habe ich nicht gemessen). Insgesamt scheint es dann nicht allzu verkehrt zu sein, Phosphat zuzugeben, oder?

    p.s. Die KH ist mittlerweile auf 6,5 runter. Das trägt sicherliche auch zu einer Verbesserung bei.

    Vielleicht sind es keine Fadenalgen, aber sie sind grün und wachsen meistens wenige Tage nach dem Auftreten von Kieselalgen auf diesen drauf.

    Nitrat hat sich bei uns nicht verändert und Phosphat ist weiterhin n.n. Ich dachte auch, dass das Harz des Kieselsäurefilters hauptsächlich Silikat herausholt. Die UOA ist ja nicht erschöpft.

    Unser Messgerät zeigte für eine Mischung von "altem" (= mit erschöpftem Mischbettharz hergestellltem) Wasser und neuem einen Leitwert von 6 Mikrosiemens an, für das neue, mit frischem Harz hergestellte 0.

    Genau. Und über die Kieselalgen freuen sich grüne (Faden)Algen). Die wachsen dann nämlich im zweiten Schritt. Gerade wieder gehabt, weil das Harz mal wieder erschöpft war. Neben frischem Harz haben wir jetzt ein Leitwertmessgerät gekauft, ist nämlich nicht das erste Mal, dass wir es erst am Algenwachstum bemerken, dass die Zeit schon wieder gekommen ist :winking_face:


    die grüne hysterix ist wahrscheinlich eine gelbe hysterix, die sich unter schwächerem licht ins grüne färbt.
    gibts ein foto vom hellgrünen zustand?

    Das könnte natürlich sein. Die Beleuchtung über dem Becken, aus dem wir sie haben (privat) fand ich etwas dünn. Zwar eine ATI Hybrid aber nur eine (mit 80W Röhren) auf einer Fläche von ca. 3m x 1m. Es wirkte insgesamt auch etwas dunkel.
    Ein Foto habe ich leider nicht aus den ersten Tagen bzw. nur ein Übersichtsfoto, aus dem ich die Koralle evtl. ausschneiden könnte. Eine hellgrüne Monti digitata aus demselben Becken hat ihre Farbe in etwa behalten.

    Hallo Christiane

    Salifert PO4 Test scheint ab ca 0.2mg/l gut zu funktionieren (welche Konzentration hat deine Referenz? 1mg/l?), unter 0.15 wird aber meist nichts angezeigt (so war es jedenfalls vor einiger Zeit).
    Also ich wäre dann vorsichtig mit der Dosierung von Phosphat, wenn Salifert nichts anzeigt ;).

    Okay, danke. Die Referenz hat 1,0mg/l. Unser Test hat vor ein paar Monaten schon mal PO4 für das (alte) Becken angezeigt, aber das war minimal und vielleicht ja tatsächlich damals zu hoch. Da war die KH auch noch im Keller.

    Schwierig finde ich in dem Zusammenhang auch die LED-Beleuchtung. Das Ausprobieren an den Blau- und Weißkanälen verändert ja die Farben ebenfalls. Mit reiner T5 Beleuchtung entscheidet man sich für eine bewährte Röhrenkombi und fertig. Das nächste Mal denkt man bzgl. der Farben ans Licht, wenn die Röhren alt geworden sind...

    insbesondere bei Acropora ist ein Absterben von unten, von der Basis her, ein ziemlich sicheres Anzeichen, dass die KH für die (niedrige) Phosphatkonzentration zu hoch ist.


    Danke für deine Erklärungen!

    Okay, das kommt wahrscheinlich schon hin, auch wenn wir bislang gar keine Acroporen halten. Probleme machen die Stylophora "Milka" und eine Seriatopora caliendrum. Unsere pinkfarbene Hystrix sieht hingegen gut aus, ist intensiv gefärbt (aber eher dunkelpink als hellrosa), während die grüne Hystrix schon kurz nach dem Einsetzen vor ein paar Wochen ihre hellgrüne Farbe zu einem schmutzigen "beige-grün" gewechselt hat. Die Montis (Platten und digitatas) sind gut.

    Die LPS (Euphyllia, Blastomussa, gelbe Caulastrea sehen auch alle gut aus, nur das hellblau der einen Caulastrea könnte blauer sein.

    Die Weichen, Ledernen und Hornkorallen stehen auch super, ebenso die Krusten.

    Kann man daraus denn etwas schlussfolgern? Z.B. sowas wie "Weiche müssten einen Phosphatmangel eigentlich früher anzeigen als Steinkorallen"? Oder welche Koralle reagiert typischerweise auf welchen Mangel bzw. welches zu viel als erstes? Acroporen auf zu wenig Phospat bei KH>8 habe ich mir jetzt gemerkt. Gibt es noch vergleichbare Erfahrungen, gerade auch bezogen auf unsere Korallen?

    Ach so, wenn unser PO4-Test (Salifert) die Refernzlösung korrekt testet, beim Beckenwasser aber absolut farblos bleibt, dann kann man davon ausgehen, dass das so stimmt, oder? Oder kann sich der PO4-Wert der Multireferenz irgendwie erhöhen? Für Silikat funktioniert die Referenz nämlich z.B. nicht mehr, da bleibt der Test klar, obwohl Silikat deutlich vorhanden sein müsste. Unser Osmosewasser färbte sich hingegen, als das das nachgeschaltete Harz erschöpft war.

    Und letzte Frage: Mit welchem Zusatz erhöhe ich denn Phosphat am besten, wenn Nirat gleichzeitig unten bleiben soll? Die 1-2mg sollen sich ja nicht unbedingt erhöhen.

    An der KH könnte es bei uns tatsächlich liegen. Wir hatten lange Zeit KH 4-5, bis ich es endlich konsequent auf 8 erhöht hatte. Während die einen Korallen daraufhin besser standen und z.B. Farbe zurück kam (vermtulich weil die KH einfach lange zu niedrig gewesen war), bekamen andere Probleme. Zuletzt löste sich bereits das Gewebe der Milka untenrum ab, so dass ich sie gestern fragmentieren musste. Ich lasse die KH jetzt wieder auf 6-7 absinken und versuche, sie dort zu halten.

    Interessantes Thema. dann ist also die alte Faustregel, dass man etwa zehnmal soviel Nitrat wie Phosphat haben sollte, hinfällig? Wir messen nämlich circa ein bis 2 mg Nitrat, aber Phosphat nicht nachweisbar. Die Referenzlösung wird korrekt gemessen.

    Von unseren bunt gemischten Korallen haben zwar viele kein Problem, einzelne aber schon. Die Milka ist zum Beispiel schon lange braun und zeigt seit neuestem auch kaum noch Polypen. Eine Seriatopora ist auch nicht mehr so schön draußen und nur noch an den Spitzen grün. Insgesamt sind bei dem SDS die Farben weniger intensiv.

    Den LPS und Weichen und den meisten Krustenanemonen geht es gut. Auch unsere beiden Anemonen stehen gut da.

    Euren Beiträgen nach tippe ich jetzt auf zu wenig Phosphat, aber vermutlich ausreichend, wenn nicht gar zu viel Nitrat. Ist das möglich?

    Guten Morgen!

    Mal eine Frage zur Rückführung. Abhängig von der FRP brauche ich dann ja einen Schlauch, z.B. einen 16/22er für eine Jebao 3000. Wie gestalte ich dann den Rücklauf ins Becken? Mit einem Auslaufbogen in 9/16? Aber das ist doch dann ziemlich dünn, oder nicht? :confused_face:

    Und noch was: Der Notüberlauf braucht keinen Zustellhahn, oder?

    Sieh mal mit dem Begriff Pumpenentkopplung bei Mrutzek nach. Gibt es aber auch bei Amazon oder Ebay.
    Die Verschraubungen sind komplett. Da brauchst du nichts weiter.

    Prima, danke, habe welche gefunden.

    @Sandy: Danke, Silikonfett kommt auf die Liste :winking_face:

    Hallo Daniel

    mit dem Silikonschlauch hast du Recht, damit sind kleine Bögen und Kurfen gut händelbar :smiling_face:


    Und warum die Verschraubungen mit den Verengungen?? (z.B. 32er Rohr = 40er Verschraubung),
    bzw. warum überhaubt die Verschraubungen?
    Wenn du die Rohre /Verschraubungen wieder abbauen willst, ein Stück Silikonschllauch dazwischen.... :winking_face:

    Hallo, Jürgen,
    danke dir. Also könnte ich die Verschraubung weglassen und stattdessen ein Stück Schlauch einbauen? Wenn es nur um die Wartungsmöglichkeit geht? Und wenn Verschraubung, dann eine Nummer größer? Oder habe ich das falsch verstanden... Ich dachte, für mein 32er Rohr bräuchte ich eine 32er Verschraubung...