Beiträge von Azalee

    Hi,

    ich finde die Begründung über die Fangmethode und folgender Wirbelsäulenverletzung prinzipiell einleuchtend, aber warum schwamm der Fisch dann ca. anderthalb Wochen völlig normal und ohne irgendeine Auffälligkeit bei uns herum?

    Wäre eine andere Erklärung, dass der Lippi sich beim Eintauchen in den Sand selbst verletzt hat? Es täte mir ja furchtbar leid, aber durch unsere zwei fleißigen Wardiis ist der Sand nunmal nicht immer überall hoch, sondern es gibt (wandernde) flache Stellen.

    Übrigens - vielleicht ist es in meiner Hoffnung nur Einbildung - sieht es im Verlaufe des Tages so aus, als wäre die Krümmung nicht mehr so ausgeprägt, die Schwanzflosse wird aber nach wie vor nicht bewegt. Vielleicht koordiniert der Fisch mittlerweile auch besser und stellt sich quasi auf die neuen Umstände ein. Wenigstens lassen ihn die anderen Fische in Ruhe, die hätten ja derzeit ein leichtes Spiel...

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo!

    Ich muss euch noch mal um Hilfe bitten, diesmal geht es um den zweiten der beiden nachgekauften Bipartiti.
    Vor ein paar Tagen sah ich ihn plötzlich verkrümmt schwimmen. Das hat sich seither nicht mehr verändert. Er gerät immer wieder in eine senkrechte Lage, trudelt regelrecht, legt sich immer wieder lange Zeit (zum Verschnaufen?) auf den Boden, der Rücken ist s-förmig verdreht/verkrümmt, und er paddelt wie irre mit den Brustflossen, um sich fortbewegen zu können. Trotzdem allem frisst er gierig und zeigt auch sonst keine weiteren Symptome, wie Pünktchen, Verletzungen, Verblassungen etc. Insgesamt sind es exakt die Symptome, die hier beschrieben werden. In dem Thread betraf es auch einen Lippi, der sich zum Glück erholen konnte.

    Kann jemand etwas zu diesem Krankheitsbild sagen? Können wir etwas für den Fisch tun? Sind die anderen Fische (sehen alle gesund aus) in Gefahr, weil es vielleicht etwas Ansteckendes ist?

    Danke für eure Hilfe,
    Christiane

    Zitat

    Original von christian_05
    [quote]Original von nhauke

    Vorsicht: bei Krediten durch die KFW-Bank können kleinste bauliche Änderungen zur Kündigung des Kredits führen! Ist Freunden so passiert. Die wollten beim Energiesparen nachträglich noch einen obendrauflegen und haben das Dach stärker isoliert --> volle Kreditsumme war zurückzuzahlen!!! Das hätte ihnen fast das Genick gebrochen.

    Gruß
    Christian


    Hi!

    Bist du so lieb und erklärst das kurz genauer? Wir wollen dieses Jahr auch bauen und sind daher an solchen Dingen sehr interessiert :winking_face: Die Förderung sollte es also nicht geben, weil MEHR als geplant/vorgesehen an Energie eingespart werden sollte?

    Gruß,
    Christiane

    Hi,

    keine Sorge, ich glaube dir das schon :winking_face: Ich wollte nur nachfragen, weil das für mich völlig neu war. Selbstverständlich werden wir den entsprechenden Fachmann darauf hinweisen und auf eine schriftliche Absicherung bestehen.

    Wenn ein Passivhaus dem Becken also sogar zuträglich ist, wäre das ja super :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi, vielen Dank für deine Antwort! Ich verstehe nur gerade nicht so richtig, warum "Salzluft" entstehen könnte...? Ich war bislang der Meinung, dass beim Verdunsten nur reines Wasser verdunstet, also dass das Salz komplett im Becken verbleibt. Was meinst du also mit Salzluft?

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Hallo!

    Allmählich hat uns das Baufieber gepackt :grinning_squinting_face: Wir hatten zwar schon länger geplant, uns dieses Jahr nach einem Haus umzuschauen, aber wahrscheinlich wird es jetzt doch ein Neubau *freu*

    Neben vielen anderen Dingen macht man sich bei der Planung/Vorbereitung ja auch Gedanken um den Haustyp hinsichtlich Energieeffizienz. Grundsätzlich fänden wir ein Passivhaus eine prima Sache (falls finanzierbar...). Dabei ist das Kernprinzip ja, dass die Wärme über eine ständig laufende Lüftungsanlage im Haus gehalten wird (im Winter braucht man dann nicht mehr die Fenster für Minuten aufzureißen :)). Quasi ähnlich wie bei einer Klimaanlage, aber eben auch funktionierend mit warmer Luft. Soweit jedenfalls mein laienhaftes Verständnis.
    Die Frage, die wir uns stellen, ist, ob eine solche Lüftung mit der entstehenden Luftfeuchtigkeit eines MW-Aquas (offen betrieben) und zusätzlich einigen doch recht größeren Pflanzen zurechtkommt. Hat da jemand Erfahrung?

    Danke und viele Grüße,
    Christiane

    Hi,

    ich halte den Besatz nicht für zu hoch. Wir haben 300l und sogar noch ein paar mehr Fische drin (allerdings sind keine "Großen" dabei, also Docs oder so), und wir kämpfen ständig darum, dass NO3 nicht ganz auf 0mg runter geht. Da hängt viel davon ab, wie gut die Lebenden Steine sind und wie stabil das Becken hinsichtlich des Nährstoffabbaus läuft.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo, Peter,

    das wäre ja ein Ding, wenn diese Info gar nicht stimmen würde. Bislang hatte ich allerdings noch nie Grund, an den Aussagen dieses Händlers zu zweifeln. Einmal ging es um Zwergkaiser (C.ferrugata), von denen er bei einem Besuch noch zwei Nachzuchten hatte. Die beiden vertrugen sich aber nicht wirklich, so dass wir ein Pärchen bestellten. Als es endlich kam, sagte er uns, es seien allerdings keine NZn, sondern Wildfänge, weil er diese besagte USA-Bestellung seltener macht.
    Was ich sagen will: Wäre das alles Unsinn mit den Nachzuchten, dann hätte er doch bei unseren bestellen Zwergen das gleiche erzählen können...? Und es war klar, dass wir sie so oder so nehmen würden.

    Ich weiß ja (leider auch aus eigener Erfahrung), dass viele Händler einem alles erzählen würden, damit man bei ihnen kauft. Aber so krass? Kann ich das irgendwo nachforschen wegen der US-Nachzuchten? Beim nächsten Besuch bohre ich da auf jeden Fall mal nach...

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo, Joe,

    laut der Aussage unseres Händlers werden in den USA schon deutlich mehr Fische nachgezüchtet als hier. Er bestellt dort regelmäßig (er importiert auch für andere Händler, ist also eine Art Zwischenhändler) und bekommt nicht nur verschiedene Lippfische, sondern z.B. auch Zwergkaiser oder Mirakelbarsche als Nachzuchten.

    Unsere "Bibi 3" hat es jedenfalls hinter sich. Nach zwei Krampfanfällen innerhalb weniger Minuten war es endlich vorbei :frowning_face: Wir hatten zwar nicht mehr damit gerechnet, den Fisch noch mal wiederzusehen, aber dass er so lange im Sand versteckt war (lebend!) und jetzt doch gestorben ist, ist schon traurig. Vor ein paar Tagen habe ich vorsichtig jede Stelle Sand, an die ich drankam, durchpfügt, aber nichts gefunden.

    Ein Chance hatten wir wohl eben nicht: Zwischen dem Auftauchen des Fisches und seinem Tod sind nicht einmal eineinhalb Stunden vergangen. In der Zeit lag er schwer atmend auf dem Boden und guckte natürlich das Frostfutter nicht mal an.

    Trotzdem danke für deine Antwort,
    Christiane

    p.s. Kennst du mich eigentlich? Wir waren schon ein paar Mal in der Korallenfarm, wir sind die zwei aus Kassel :winking_face:

    Hallo!

    Puh, es eilt. Das Wichtigste steht ja schon oben.

    Vor mittlerweile 9 Tagen haben wir zu unserer doch etwas einsamen Bibi zwei weitere M.bipartitus Lippfische gekauft. Beide deutlich kleiner und ebenfalls Nachzuchten. Sie verschwanden natürlich gleich im Sand. Am nächsten Tag konnten wir kurz beide neuen Bibis sehen, danach tauchte nur noch einer regelmäßig auf. Er wurde zunächst von mehreren Fischen gejagt, scheint aber seit ein paar Tagen akzeptiert zu sein, frisst und ist den ganzen Tag auf.

    Den dritten Lippi haben wir seit dem ersten Tag nach dem Einsetzen nicht mehr gesehen - bis jetzt. Ich gucke gerade ins Becken, und da liegt sie hechelnd und ganz schwach am Boden :winking_face_with_tongue: Was mache ich denn jetzt mit dem armen Fisch? Bibi 3 hat seit über einer Woche nicht fressen können (vermute ich), weil sie ja nie aus dem Sand hervorgekommen war. Jetzt ist sie super schwach und liegt nur in der Ecke

    Hat jemand noch eine Idee, wie ich Kalorien in den kleinen Fisch bekomme? Oder was sonst helfen könnte?

    Vielen Dank!
    Christiane

    Hallo, Claudia,

    daran haben wir zuerst auch gedacht, aber diese Anemone wächst im Händlerbecken wohl sehr gut und teilt sich auch häufig, was doch eher dagegen spricht, dass sie dort schlechte Bedingungen hatte, oder? Außerdem sind da diese lila Spitzen und der knallrote Fuß...

    Gruß,
    Christiane

    Guten Morgen!

    Ich habe die Anemonen, glaube ich, im Internet gefunden. Insbesondere auf englischsprachigen Seiten laufen sie unter "Bubble Anemone", daher denke ich, dass es eine Farbvariante der Entacmea sein dürfte. So z.B. sieht die gesichtete Anemone aus.

    Ich bin nachher noch mal im Laden, schauen wir mal :smiling_face:

    Gruß,
    Christiane

    p.s. @Dr. S: Hattest ja eine PM :winking_face:

    Hi,

    nein, ich glaube eher nicht. die Tentakeln waren stärker weiß durchgefärbt, also nicht so glasig, und lila Spitzen hat die aurora - wenn überhaupt - nur sehr schwach. Die waren auch deutlicher. Also schon wie bei einer crispa, aber eben mit richtig schönen Bubbels :grinning_squinting_face:

    Beim nächsten Besuch macheich Fotos, wenn noch welche da sind. Komme allerdings erst nächste woche wieder hin.

    Gruß,
    Christiane

    Hi,

    erstmal danke für die Antwort. Weder die Bilder von malu noch von den anderen Heteractis bei Google passen so richtig... Kann es denn vorkommen, dass manche Heteractis, z.B. auch die crispa, Knubbel ausbildet? Oder wäre das total untypisch?

    Danke!
    Christiane

    Hi!

    Ich war vorhin kurz beim hiesigen Händler, um zu sehen, was er so neues hat. Da er von zwei Kunden ziemlich in Beschlag genommen war, ich wenig Zeit hatte und er meistens bei den genauen Namen auch nicht so fit ist, frage ich lieber euch :winking_face:

    Er hatte dort mehrere kleine Anemonen, die stark einer Heteractis magnifica oder crispa ähnelten, allerdings hatten alle Knubbel. Also so richtig wie bei Kupferanemonen, aber eben mit rotem Fuß, weißen Tentakeln und lila Spitzen.

    War das eine Heteractis oder eine ganz besondere Blasenanemone? :grinning_squinting_face:

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Naja, schauen wir mal... Am Wochenende habe ich bei einem Händler Kauderni-Nachzuchten gesehen (leider nicht hier in der Nähe), aber dort hatte sich noch kein Paar gebildet und es war ihm zu unsicher, uns zwei "vermutlich unterschiedliche" mitzugeben. Jetzt mit den Fotos/Skizzen bin ich aber doch recht sicher, dass da ein paar eindeutige Männchen und Weibchen rumschwammen :frowning_face: Na, nächstes Mal bin ich besser gerüstet :winking_face:

    Gruß,
    Christiane

    Hi, Forum!

    Ich habe (hier oder anderswo in den Weiten des www) mal schematische Zeichnungen und parallel dazu Fotos von den verschiedenen Genitalpapillen bei Kaudernis gesehen. Leider finde ich die nicht mehr und habe sie damals auch nicht gespeichert. Kann mir da jemand weiterhelfen?

    Danke und lieben Gruß,
    Christiane

    Hallo,

    danke, könnte hinkommen. Im MWL stehen ja recht unterschiedliche Berichte, von "total harmlos" bis "Teufelstier" :frowning_face: Derzeit ist sie im übersichtlichen 50l-Ablegerbecken, da werde ich sie erstmal beobachten.

    Gruß,
    Christiane

    Hi!

    Immer mal wieder finde ich solche leeren Beine oder Scheren oder was das ist im Becken. Es ist ganz klar das Überbleibsel einer Häutung, aber von wem stammt es? An unseren (bekannten) Schalentieren konnte ich solche Gliedmaßen bislang nicht finden, aber vielleicht kommt das Ding hier ja jemandem bekannt vor.

    Im Becken befinden sich sicher:
    Percnon gibbesi
    Alpheus bellulus
    Lysmata grabhami
    Lysmata wurdemannii
    Calcinus laevimanus
    Clibanarius (vermutlich signatus)

    Tja, das war's. Hat jemand eine Idee?

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Hi,

    unser Archaster kommt abends ebenfalls häufig an die Scheibe und scheint sich einen richtigen Sport daraus zu machen, ein paar Mal hintereinander die Scheibe bis oben hin zu klettern und sich dann rücklings in den Sand plumpsen zu lassen. Kaum hat er sich umgedreht, geht's dann wieder die Scheibe hoch.

    Futtermangel kann ich mir bei unserem Seestern nicht vorstellen, da er seit über einem Jahr hier lebt und er nie irgendwelche Probleme zeigte.

    Gruß,
    Christiane

    Guten Morgen!

    Hast du bewusst nur einen Fisch gekauft? Mandarins zählen zu den Fischen, die eigentlich unbedingt als Paar gehalten werden sollten. Es ist gut möglich, dass sich das Weibchen zusammen mit einem Partner nicht nur insgesamt wohler, sondern auch sicherer im Becken fühlt.

    Ich habe ebenfalls 300l, und unser Pärchen ist den ganzen Tag ohne Scheu und gut sichtbar im Rif unterwegs. Es sind allerdings auch keine Doktoren im Becken, die "Großen" (Zwergkaiser und ein Chelmon) ignorieren unsere "Hubschrauber" aber völlig.

    Schau dich doch mal nach einem (futterfesten!!) Männchen um :smiling_face:

    Viel Erfolg,
    Christiane

    Zitat

    Original von Carsten P
    ....... absolut ..... ein wirklich gelungener Mix verschiedener Algen ...und ein leckerer, bunter Salatteller für Doktorfische. =)


    *räusper* Das Becken hat 130l... Nicht dass hier falsche Erwartungen geweckt werden :winking_face:

    Die Steine sehen prima aus, entwickelt sich ja alles sehr schön :smiling_face:

    Gruß,
    Christiane

    Hi!

    Ja, Goldalen oder Dinos. Äußerlich quasi nicht zu unterscheiden. Ich habe allerdings mal gehört, dass sich bei komplett ausgeschalteter Strömung (also auch Rückförderung etc.) die nach oben gerichteten Fetzen bei Dinos leicht bewegen und bei Goldalglen absolut stillstehen. Unterm Mikroskop ähneln sich die Zellen auch (rund), es gibt aber kleine Unterschiede (s. Korallenriff.de) und zudem bewegen sich Dinos ("Autoscooter").

    Viel Erfolg bei der Bekämpfung!
    Christiane

    p.s. Deinen Werten nach hast du sehr sauberes Wasser. Goldalgen sind Algen, die solches Wasser lieben. Bei mir hat damals geholfen, mehr Nitrat und Phosphat ins Becken zu bringen (hatte auch Nitrat n.n.), z.B. durch mehr Füttern, Abschäumer tagsüber ausschalten, Frostfutter nicht spülen usw.

    Hallo, Markus,

    ich habe nicht behauptet oder vermutet, dass Occelaris in Quadris einziehen, wenn sie eine sehen, sondern die Idee war, dass die Quadricolor vermutlich für die Occelaris genauso zur Wirtsanemone geworden wäre wir für andere Clownfische (ich glaube z.B. Bicinctus) auch, wenn sie nur ein gemeinsames Verbreitungsgebiet hätten.

    Ob's stimmt - keine Ahnung :winking_face:

    Gruß,
    Christiane

    Hi,

    das würde mich grundsätzlich auch interessieren. Es gibt noch ein vermutlich ähnliches Gerät, den Artemia Incubator von Hobby. Vielleicht hat den jemand im Einsatz?

    Grüße,
    Christiane

    Hi,

    mag sein, dass die Fische genetisch bedingt "wissen", welche Anemonen ihren Artgenossen im Meer zur Verfügung stehen, aber ich vermute, dass der Grund für die nicht vorhandene Symbiose von Quadricolors und Occelaris nicht etwa der ist, dass die beiden irgendwie nicht zueinander passen, sondern dass er darin liegt, dass beide völlig unterschiedliche Verbreitungsgebiete haben.

    Ich vermute deshalb, dass Occelaris auch im Meer in eine Quadri einziehen würden, wenn nur eine da wäre :winking_face:

    Zur Ausgangsfrage: Optimal ist es, wenn man die Fische und die Anemone zusammenkauft. So haben wir es gemacht, und selbst in der völlig zusammengezogenen Ane in der Tüte wurde noch gekuschelt vor lauter Angst beim Transport :winking_face: Zumindest sollten die Fische schon eine Quadricolor kennen, wenn man die Chancen erhöhen will, dass sie sie im Becken annehmen.

    Grüße,
    Christiane

    Also unsere Platten waren schon etwas größer, sprich mit tieferen Mulden und höheren "Ausstülpungen". Auf der Unterseite sind sie absolut flach, um genau an eine Rückwand bzw. bei uns auf den Boden gelegt werden zu können. Aber die Seite, die ins Becken zeigt, ist stark unregelmäßig. Diese Seite muss beim Unterbau (nicht Unterlegplatte, dafür haben wir eine normale Plexiglasscheibe direkt auf dem Glasboden) nicht flach sein, die Mulden sind sogar besser, weil so gleich die ersten bodennahen Höhlen entstehen, wenn man das LG drauflegt. Das LG sollte nicht direkt in den Sand gestellt werden, zumindest nicht ab einer gewissen Höhe, deshalb nimmt man Keramik, totes Riffgestein oder Lochgestein als Unterbau.

    So sah es beim kleinen Becken am Anfang aus: Das weiße ist die Keramik, die roten Steine unser erstes LG.

    Rückwände aus Keramik sind bestimmt toll, weil man sie quasi komplett mit Korallen bepflanzen kann. Aber sie nehmen auch ein gutes Stück Beckentiefe weg, deshalb würde ich euch für Rückwände zu mindestens 60, wenn nicht 70cm raten.

    Unser Riff besteht aus zwei kleinen Keramikrückwandplatten, die wir als Unterbau auf den Boden gelegt haben, ein bisschen weiterer Keramik, etwas totem Riffgestein und viel LG (ca. 30kg). Das alles wurde so locker wie möglich angeordnet, aber nur was unbedingt sein musste wurde geklebt.

    Die Keramik kann man nach ein paar Monaten kaum mehr von LG unterscheiden, zumindest nicht äußerlich.

    Grüße,
    Christiane

    Hi,

    was meinst du mit "wie"? Also, gestartet haben wir mit 112l. Die haben sich in ~8 Monaten ganz gut entwickelt, aber wurden uns immer mehr zu klein :winking_face: Im letzten August haben wir dann auf 300l vergrößert, und zwar mit einem"Hau-Ruck-Umzug", d.h. nach ein paar Tagen, in denen frisches Wasser und ein paar neue lebende Steine im neuen Becken lagen, wurde innerhalb eines Abends der gesamte Inhalt aus den 112l umgesetzt und das Riff neu aufgebaut. Das war eine Nacht :winking_face:

    Naja, nach ca. 1 Monat (müsste jetzt nachgucken), fanden wir, dass unser Red Sea Prizm Abschäumer (Hang On am Becken) nicht so toll funktioniert wie gedacht (hatten ihn gewonnen), und haben im Zuge der Anschaffung eines neuen Abschäumers gleich ein Technikbecken eingerichtet. Der neue Abschäumer (Turboflotor Multi SL) war uns dann nämlich definitif zu groß, um ihn außen dran zu hängen...

    Ja, das war so etwa die Kurzform :smiling_face: Anbei mal ein Foto von unserem Becken nach 1 Jahr. Wenn du noch Detailfragen hast, kannst du mich auch gerne anmailen: azalee[at]email.de

    Ach ja, die Zwergkaiser, ja, die können auch an Korallen zupfen. Unsere Ferrugatas sind ja auch Zwerge, und wie gesagt, leider mussten schon zwei Korallen dran glauben, ich hoffe, das war's jetzt...

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi!

    Zitat

    Original von Honey
    Wer ist Joe??


    Joe (Joachim) ist der Besitzer der Korallenfarm in Witten bei Dortmund. Er ist auch hier im Forum unterwegs. Fahr' da später dann mal hin, ist echt klasse :smiling_face:

    Zitat

    @ Matze: Ja, bei dem Besatz-Vorschlag war ich auch erstmal sehr verwundert! Einen Doktor oder Kaiser hatten wir nicht geplant. Vor dem Kaiser hat er uns im Rahmen der Beratung gewarnt. 25 cm ist allerding schon sehr groß! Was es alles gibt... Und den Wimpel hatte ich ja nochmals korrigiert. Was wir in Duisburg gesehen haben kann keiner gewesen sein, denn der war nicht so groß. Schönes Becken :wink


    Bei den Kaiserfischen gibt es sog. Großkaiser und Zwergkaiser. Für ein Aquarium werden eigentlich fast nur Zwergkaiser empfohlen, die zum Teil aber wirklich klein bleiben. Schau mal hier klick. Gleich der erst wird nur mit 8cm angegeben.
    Dass der von euch gesehene Fisch nicht groß war, heißt nichts. Viele Fisce (die meisten?) werden extra als Jungtiere gefangen bzw. als junge Nachzuchten verkauft. Vielleicht war es also wirklich einer. Wenn du sagst "mit Streifen", dann könnte es vielleicht ein Chelmon rostratus gewesen sein?

    Zitat

    Bei den meisten Fischlis steht, dass sie ab 400 oder 500l gehalten werden sollen. Wir sind schon fast soweit unser Becken wieder zu tauschen. Es ist ja noch nicht da. Erst nächsten Sonntag.


    Jaja, ein Meerwasserbecken kann gar nicht groß genug sein :winking_face:

    Zitat

    Was mir noch immer unklar ist, ist die Sache mit dem Überlauf. Wird der später denn dann auf jeden Fall fällig?


    Also, nicht zwangsläufig, aber wahrscheinlich ist es schon, dass ihr die Technik irgendwann raushaben wollte. Zumindest ging es uns so, und zwar schon nach ein paar Wochen :winking_face:

    Grüße,
    Christiane