Beiträge von Azalee

    Hi!

    Torsten, danke für die Tipps. Und gönn' mir doch die Fragen, außerdem bekomme ich ja auch sehr informative Antworten :grinning_squinting_face:

    So, mal sehen:

    Die kH liegt jetzt bei 9 (ohne Puffer). Trotzdem dosieren, ja?

    Die Salinität ist übrigens bei ca. 34,5.

    Den Tominiensis oder aber den Strigosus wollten wir sowieso als Paar einsetzen. Du meinst also, die sollen gleich zu Beginn, also mit samt den anderen beim Komplettumzug rein? Ist es egal, ob Strigosus oder Tominiensis? Ich hätte jetzt ein Paar von denen genommen, die ich zuerst bekommen kann.

    Einen Salarias haben wir schon im 300l-Becken. Der zieht in einer Woche also sowieso ins große Becken ein, wenn alles nach Plan läuft.

    edit: Ach, Torsten, noch was: Wir waschen gerade die erste Tüte Sand in Osmosewasser. Da kommt aber gar kein "Dreck" raus, wie wenn wir sonst schon frischen Sand gewaschen haben. Das Wasser wird quasi gar nicht trüb. Müssen wir den Sand überhaupt waschen?

    Hi!

    Wir bekommen demnächst eine gebrauchte T5-Leuchte, eine Starfire von Fauna Marin in der nicht dimmbaren Version. Es sind zwei blaue Mondlicht-LEDs sowie eine weiße "Flimmer"-LED (diese mit eigenem Netzteil) verbaut. Weiß jemand, ob man weitere weiße LEDs nachrüsten kann?

    Danke :smiling_face:

    Danke :smiling_face:

    Es sind jetzt erst mal 28kg Salz im Becken. Wenn sich das Salz gelöst hat, messe ich mal die Salinität und salze dann schrittweise weiter auf. Sand kommt erst rein, wenn das Salz nicht mehr den Boden bedeckt :ylol

    Phosphat liegt übrigens bei quasi n.n. PhodEx haben wir bislang noch gar nicht eingebracht. Ist das normal?

    Noch eine Frage zu den Caulerpas: Wieviel brauchen wir davon? So eine gute Hand voll? Oder mehr?

    Hi,

    man hat ja in der Regel entweder LS oder Riffkeramik (oder beides) im Becken. Die Aufbauten stellen die meisten - wie duch auch - nicht auf den Sand, sondern auf den Boden. Also: Sand nach Steinaufbau.

    Das LS kann man schlecht stunden- oder gar tagelang trocken im Becken liegenlassen, während Osmosewasser reintröpfelt. Also: Wasser vor LS, folglich auch Wasser vor Sand.

    Die Keramik sollte gespült werden. Wenn man das im Becken macht, wüsste ich keinen Grund, den Sand beim Spülen schon mit drin zu haben, aber vielleicht wäre das ja sogar sinnvoll...? Ich habe jedenfalls erst die Keramik ohne den Sand gespült, und da ich das Wasser danach nicht wieder komplett ablassen möchte, ist das Becken zwangsläufig schon nass, wenn der Sand reinkommt :smiling_face:

    @Stefan: Überschneidung :smiling_face: Also kann unser Sand ruhig gleich jetzt mit rein?

    Ok! Also morgen Salz rein plus etwas alten Sand, und am Samstag besorgen wir Algen. Außerdem bekommen wir dann eine gebrauchte Starfire 8x80W *freu*

    Der neue Sand: Der Hauptaufbau steht ja, also müssten wir deswegen eigentlich nicht warten. Wann würdet ihr empfehlen, den frischen Sand einzufüllen? Gleich zu Beginn oder erst mit dem Umzug der Steine und Tiere?

    Ich muss morgen mal am Rechner schauen, ob das Salz von Korallenwelt im Aqua Calculator drin ist. Falls nicht müsste ich nämlich noch wissen, wieviel man davon nimmt. Allerdings wissen wir die genaue Literzahl sowieso nicht, wir müssen uns also sowieso rantasten :winking_face:

    Hi!

    Also, Silikat liegt bei 0,5mg. Das finde ich jetzt weniger als erwartet, oder? Na gut, der Großteil der Keramik ist jetzt auch schon seit ca. 5 Tagen im Wasser und es ist eine ganze Packung Silicarbon im Becken.

    Was meint ihr, am Wochenende aufsalzen? :smiling_face:

    Zitat

    Original von Stefan_Servus
    http://www.naturstrom.de :grinning_squinting_face:


    So sieht unsere Alternative aus, wenn wir die PV nicht installieren! :thup

    Leider habe ich bislang noch keinen Naturstromanbieter gefunden, bei dem Eigenverbrauch möglich ist. Denn das fände ich optimal: PV, Eigenverbrauch und der Rest aus 100% regenerativen Energien.

    @Ralph: Hehe, das kenne ich so ähnlich. Unser E.ON-Bearbeiter hat schon gestaunt, als ich ihm die "kleine" 6x54W-Leuchte gezeigt habe. Und beim Anmelden in unserer Gemeinde haben wir gleich auf höhere Abschläge fürs Wasser bestanden, sonst kommt die dicke Nachzahlung...

    Derzeit überlegen wir übrigens, ob wir nicht noch auf den Photovoltaik-Eigenverbrauch-Zug aufspringen, wenn wir eine Anlage finanzieren können. Aber das ist wieder ein anderes Thema und würde hier den Rahmen sprengen :winking_face:

    Zitat

    Original von Kadatz
    Du kannst es selbstverständlich auch anders machen. Ich meinte nur das ICH es so machen würde. Erstens werden die alten Steine Stoffe abgeben die du nicht willst und zweitens wird dein Becken auch ohne zusätzliche Brocken voll genug werden. Wenn, dann kauf dir 2 Kilo neues Lebendgestein und gut. Laß an deinen Korallen nur das an Gestein dran, welches unbedingt sein muß. So hältst du dir Phosphat etc. aus deinem neuem Becken fern, ungeliebte Gäste sowieso.


    Hm, bislang hatten wir keine LS-bedingten Probleme, glaube ich. Z.B. nicht zuviel PO4. Gut, wir haben zeitweise ein Glasrosenproblem, aber die Biester kamen erst über Ableger ins Becken...

    Zitat

    Das Becken ist auf keinen Fall zu leer, so wie es jetzt ist, ist es perfekt, nur noch Korallen luftig verteilen und wachsen lassen, da müssen keine Steine mehr rein.


    Ich finde auch, dass nicht mehr viel rein muss. Allerdings täuscht es auf den Fotos etwas: Die 80cm Tiefe werden vom derzeitigen Aufbau noch nicht ausgenutzt. Ich denke, wir werden zwar schon einige Kilo LS einsetzen, aber so sparsam wie möglich und nur sehr ausgewählt. Also, wer Bedarf hat, wir haben dann bald Steine übrig... :winking_face:

    Zitat

    Ich bleibe dabei, alte Steine und vor allem den alten Sand - weg damit!


    Von dem Sand können wir uns trennen, wir haben genug neuen Sand hier liegen. Wir müssten ihn gut durchsuchen, damit wir die unzähligen Schnecken, die paar Sanddollars und die Seewalzen von mittlerweile unbekannter Zahl nicht mitwegwerfen :ylol

    Ein paar Handvoll alter Sand kommt ja gleich am Anfang zum Animpfen ins Becken. Mischen wir den dann später unter den neuen Sand unter? Oder wir schieben den alten in eine Ecke? Wann soll der neue Sand rein, gleich beim Umzug? Auf jeden Fall soll erst der Steinaufbau fertig sein, bevor wir den Sandboden fertigstellen.

    Zitat

    Um den Wasserverbrauch macht euch mal keine Sorgen. Bis auf das eigene Geld tut man damit nur Gutes für den Wasserkreislauf. Durch die sparsamen Verbräuche leiden Abwasserkanäle und Klärwerke. Die Maßnahmen für Unetrhaltung von Wasser und Abwasseranlagen sind durch die sparsamen Verbräuche heute extrem Geld und Energieaufwändig geworden.


    Stimmt, das habe ich sogar schon mal irgendwo gelesen. Der hohe Stromverbrauch ist viel schlimmer. Nun ja, dafür haben wir beim Hausbau viel fürs Energiesparen getan, das gleicht es vielleicht ein bisschen aus. Aber es bleibt ein unangenehmer Aspekt unseres Hobbys.

    Hallo. Robert,

    sehe ich auch so. Der immense Verbrauch ist neben der Zeitknappheit und der Dauer fürs Befüllen mit Osmosewasser (vier Tage) auch ein Grund, warum wir auf einen Komplettwechsel nach der ersten Silicarbonphase verzichten werden.

    Später ist es ja dann "nur" der Wasserwechsel und das Nachfüllen. Was mich am meisten stört, ist, dass die UOA immer soviel "Abwasser" produziert. Wir müssen mal etwas tüfteln, ob wir das Wasser nicht irgendwie in unsere Zisterne leiten können...

    Hi, ihr zwei, danke für eure Hilfe :thup

    Ok, also wenn Hauruck, dann ohne Kompromisse, das habe ich verstanden :grinning_squinting_face:

    Stefan, in deiner Version habe ich überhaupt kein LS mehr im Becken, also weder neues noch altes (bis auf "eine Hand voll"). Aber damit ist das Becken zu leer... Wieso würdest du das alte LS entsorgen?

    Ich dachte mir das so, dass wir uns die schönsten Steine aus dem alten Becken raussuchen (also nach Form, Qualität, Bewuchs usw.) und so lange im neuen Becken aufbauen und gestalten, bis es uns gefällt. Eine Säule aus LS soll z.B. eins zu eins mit herüber genommen werden. Außerdem sind etliche Korallen auf LS festgewachsen, diese Brocken müssen auch mit.

    Gut, also werden wir in ein paar Tagen aufsalzen, ich versuche Caulerpa zu bekommen, und dann machen wir es, wie ihr vorgeschlagen habt. Wehe, das klappt nicht :ylol

    Gute Nacht!

    Hi!

    Danke für eure interessanten Tipps :smiling_face:

    @lars: Silicarbon ist längst im Becken. Torsten hatte mir auch PhosEx mitgegeben, daher die Frage nach der Anwendung.

    Zum LG: Wir werden kein neues LG kaufen, weil unser 300l Becken ja voll davon ist. Eigentlich handelt es sich ja auch mehr um einen Beckenumzug als um einen Neustart. Ich kann nur nicht sämtliche Steine aus dem kleinen Becken räumen, aber noch alle Bewohner drin lassen, da stimmt dann das Verhältnis nicht mehr.

    @Stefan: Danke fürs (fast) neidisch sein, das nehme ich mal als Lob :winking_face:
    Die Zeit, die du empfiehlst, haben wir leider nicht. Ursprünglich war ein Hau-Ruck-Umzug geplant, also nur die Keramik ein paar Tage spülen und fertig, und nur weil der Estrich nicht schnell genug trocknete, ist das 300l-Becken überhaupt mit umgezogen. Lange kann das so nicht mehr stehen: Die Korallen treten sich total auf die Füße, vernesseln sich teilweise, die Strömung in dem vollgestopften Becken ist miserabel, es machen sich Schmieralgen breit, und ich schätze, dass sich unsere Fische auch schon wohler gefühlt haben. Beim Umzug mussten eben ein 120l- und ein 300l-Becken zusammengelegt werden: für ein paar Wochen kein Problem, aber jetzt sind es schon drei Monate und viel länger geht das nicht mehr...

    Mein Kompromiss-Vorschlag unter dem Aspekt Zeitnot wäre:
    - Silikat messen, und wenn die Werte einigermaßen ok sind aufsalzen. Torsten meinte, es sei nicht nötig, das Wasser noch mal auszutauschen.
    - dann möglichst viel von unserem LG rein, aber noch genug im alten Becken lassen, damit das weiterlaufen kann, meinetwegen eingefahrenes Wasser dazu, kann ja nicht schaden, außerdem Sand rein und etwas eingefahrenen obendrauf und Caulerpa besorgen
    - Blaulicht für ein paar Stunden am Tag laufen lassen
    - Werte beobachten, und wenn kein NO2 nachweisbar und PO4 okay st, Krebse, Schnecken etc. und nach und nach die Korallen umsetzen (erst die Weichen, dann die Steinis), Beleuchtung erhöhen
    - füttern und Werte beobachten, nach einer Weile auch die Fische umsetzen --> Hier kommt wieder die Frage nach der Reihenfolge: Erst alle "alten" Fische oder zuerst die "großen" von den geplanten neuen Kandidaten?
    - Zuletzt die Fische, die wir nicht behalten wollen, verkaufen/verschenken, ggf. übrige Steine abgeben und das alte Becken auflösen.

    Irgendwie so müssen wir das hinbekommen...

    Hi!

    Der Pegel ist nur so hoch, weil wir ausprobieren wollten, wie der Kammüberlauf funktioniert. Ca. 1cm müssten wir ihn noch absenken können, aber mehr nicht, sonst kommt nichts mehr über den Kamm.

    Das Becken selbst ist frei von Giftstoffen. Hat uns zumindest usner AQ-Bauer versichert. Er verwendet beim Kleben keine "Gleitmittel" (heißt das so?) oder sowas.

    Hat jemand eine Idee bzgl. der Besatz-/Reihenfolgenfrage?

    Hallo!

    Mir ist mittleweile noch ein Problem aufgefallen: Wie können wir denn sicher sein, dass sich alle Rückstände in dem Gerät komplett gelöst haben? Mehr als Durchspülen kann man ja nicht machen, oder? Und reinschauen geht ja nicht :frowning_face:

    Eine andere Frage wäre, welche Leistung die UV-Pumpe wohl haben sollte, wenn sie allein die UV bedient, das Gerät aber unter dem Becken steht (Höhendifferenz vom Boden bis zum Beckenrand ca. 150cm.

    Danke für alle Tipps.

    Hi,

    ja, ein paar Tage mit Osmosewasser laufen lassen ist klar. Mir ging's darum, wie es dann weitergeht. Also nach dem Aufsalzen bald schon LG und eingefahenes Wasser rein oder erst mal noch so laufen lassen. Naja, hat ja auch noch Zeit *ohmmm...* :winking_face:

    Wenn ich mal einen Schritt weiterdenke, kommen auch Besatzfragen auf uns zu: Nicht nur, welche Fische (da haben wir schon einige Ideen), sondern auch welche Einsetzreihenfolge die beste ist. Ins große Becken kommt eben auch der eine oder andere größere Fisch dazu (ein oder zwei Doktorpärchen vermutlich). Sollten die dann zuerst rein oder erst nach dem Umzug des bestehenden Besatzes? Letzteres wäre mir lieber, damit das alte Becken nicht so lange noch laufen muss.
    Die Gedanken tauchen jetzt schon auf, weil ich bei unserem hiesigen Händler mit ein paar Wochen Vorlauf rechnen muss, wenn ich ein PAAR eines bestimmten Fisches bestellen möchte :winking_face:

    Hi, Dirk,

    jap, das Becken ist voll :smiling_face: Ihr wollt Bilder, hm? Ich mache nachher welche, auch wenn es noch nicht wirklich viel anders aussieht :grinning_squinting_face:

    Die UV soll nicht im Dauereinsatz laufen (dafür haben wir Ozon). Und wenn sie läuft, stellen wir sie unten in den Unterschrank, d.h. insofern läuft dann natürlich schon Wasser durch einen Schlauch raus aus dem Becken...

    Torsten: Das PhosEx hänge ich auch schon rein, oder? Wieviel denn etwa?

    Ich denke, dass wir das Becken noch 2 Tage oder so im vollen Zustand laufen lassen und dann mal ans Aufsalzen denken. Sollen dann auch schon kleine Stücke LG mit rein? Oder eingefahrenes Wasser? Oder die Keramik erst mal alleine laufen lassen (Torsten, ich glaube, das hattest du empfohlen, oder?).

    Hi,

    ja, beim Aufsalzen ist das klar. Wenn ich die Verdunstung von unseren 300l hochrechne, kommen wir bestimmt auch auf um die 10l (offenes Becken, 200x80 Fläche, viel Licht direkt drüber...). Dann lassen wir erst mal sämtliche Pumpen raus, im Becken sind auch schon genug :winking_face:

    Das Becken ist übrigens immer noch nicht voll... Ich schätze, heute spät am Abend oder spätestens morgen früh dürfte es soweit sein :smiling_face:

    Hallo, Ralph,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das klingt gut, dann werden wir es also wie geplant durchführen. Die (theoretisch) verfälschte Salinität im Hauptbecken macht mir eigentlich keine Sorgen, es waren eher Bedenken wegen Algenwachstums etc., wenn das Nachfüllwasser nicht mehr 100%ig rein ist.

    Durchströmst du dein Nachfüllbecken?

    Du wartest darauf, dass ich mal bei euch vorbeikomme? Das mache ich gerne, wenn ich mal im Norden bin :]

    Oder wartest du auf neue Fotos? Dauert noch ein bisschen, das Becken ist noch nicht voll...

    Hi!

    Nein, das ist so gemeint, dass die Sunpower extra die eingebauten Lüfter hat, eben weil es sonst - gerade mit Spritzschutz - zu einem Hitzestau kommen könnte. Die Sunpower ist aktiv gekühlt. Bei meiner 6x54 sind zwei Kühler verbaut, die Leistung lässt sich regeln.

    Hi,

    auch dir danke für den Tipp! Na klar, wir hängen erst die große Leuchte drüber und dann kümmern wir uns um die Ecken. Aber irgendwie muss ich die Wartephase (Wasser tröppelt immer noch brav ins Becken...) ja herumbekommen :grinning_squinting_face:

    Ich könnte natürlich auch mal mit ersten Besatzfragen kommen... *g*

    Zurück zur Beleuchtung: Wir wollen eine Sunpower 8x80W nehmen, alternativ eine mind. genauso gute gebrauchte T5-Leuchte. Zu Beginn benötigen wir noch nicht volles Licht, deshalb eilt das jetzt nicht sooo sehr, und die 6x54 plus 4x39, die wir hier haben, lassen sich fürs erste bestimmt auch gut über dem Becken verteilen.

    Hallo, Stefan, vielen Dank für deine Tipps und die Links!

    Die Giesemanns fallen preislich raus, ich denke, dass wir es mit den kleinen LED-Spots versuchen werden. Es stimmt schon, dunklere Zonen sind gar nicht so verkehrt, nur sollte es beim Blick ins Becken optisch nicht so auffallen, finde ich.

    LG werden wir übrigens in die beiden Randbereiche kaum noch einbringen können, da ist zu wenig Platz :smiling_face:

    Halbzeit! Naja, fast :winking_face: Aber ich konnte es nicht erwarten, mal eine Leuchte übers Becken zu legen und schon mal reinzuschnuppern, wie das Becken später mal wirken wird :grinning_squinting_face:

    Zwei erste Erkenntnisse und Fragen:

    - Links und rechts der L-Stücke des Keramikschachtes müssen definitiv Einzelleuchten hin. Auch wenn die zukünftige T5-Leuchte (8x80W) höher hinge und länger wäre, wäre es dort zu düster. Hat da jemand einen Tipp? Ich dachte an eine kleine Klemmleuchte, weiß aber nicht, welche Leuchtmittel sich eignen würden (LED, oder dieser ganz dünnen "Doppelröhren" (P irgendwas)?).

    - Unser 120l-Nachfüllbecken bekommen wir logischerweise mit einer Pumpe nicht komplett leer. Ca. 1cm Wasser bleibt unten drin stehen. Das Becken soll aber auch zum Wasserwechsel später benutzt werden, also Osmosewasser aufsalzen und rein ins Becken. Gibt es Probleme, wenn dann ein paar Liter Salzwasser im Nachfüllbecken verbleiben, während es wieder für ca. 2 Wochen nur der Nachfüllung dient? Also Algenwachstum oder sonstiges?
    Wälzt ihr das Wasser in euren Nachfüllbehältern eigentlich um? Wir haben das bislang nie gemacht, hatten aber auch immer nur einen großen, verschlossenen Kanister mit Schlauchdurchführung. Das Nachfüllbecken jetzt wird einfach mit Plexiglasscheiben abgedeckt, aber nicht luftdicht.

    Die nächsten Beckenbilder gibt's, wenn die 1000l drin sind! Also morgen abend oder so... :winking_face:

    Hi, Chris!

    Wunderschön =) Dein Becken sieht echt toll aus!

    Wie willst du das mit der automatischen Nachfüllung umsetzen? Bzw. was benötigt man dafür? Uns schwebt auch so etwas vor, wir haben nämlich auch so ein Talent, das Wasser zu lange laufen zu lassen - trotz Eieruhr etc. ... Und wir haben auch eine IEM. Gibt es da schon vorbereitete Lösungen?

    Danke dir :smiling_face:

    Danke =)

    Die (eine) Plexiglasplatte (140x50) haben wir mit Silikon verklebt. Wir haben erst das Becken in dem Bereich ausgesaugt, dann ausgewischt, dann die Folie von der Platte gezogen und die Platte auch noch mal gewischt und dann sogar ganz wenig Osmosewasser zwischen Platte und Glas gespritzt und das zu den Rändern weitestgehend rausgedrückt, damit dort kein Luftpolster bleibt. Sollten wir einen Staubkorn übersehen haben, dann ist der so klein, dass nichts passieren kann :winking_face: Viel schlimmer ist es meiner Meinung nach, wenn so eine Platte offen liegt und mit der Zeit Sand und Dreck drunterrutscht und Fäulnisstellen entstehen, das hatten wir schon...

    Das Miniriff ist meine ich ein 30er.

    Morgen? Nee, die Pumpe ist heute schon gekommen :thup Deshalb konnten wir ja auch schon genau passend das Loch für den Auslass bohren :winking_face:

    Es sieht auch jetzt schon - ohne Wasser - toll aus. Derzeit läuft ein kleiner Ventilator, damit der Mörtel schneller aushärtet.

    Leitungswasser nehmen wir hier besser nicht, das ist unglaublich reich an Kieselsäure *brrr* Da bräuchte ich tonnenweise Silicarbon...
    Wir haben schon etwas Osmosewasser gesammelt, das morgen reingepumpt wird, und dann lassen wir die Anlage laufen, bis das Becken voll ist.

    In die Abyzz-Kammer passt übrigens wunderbar auch eine alte Stream, zumindest so jetzt im trockenen Zustand.

    Fertig!! :grinning_squinting_face:

    Wir haben einen großen Riffast wie von Torsten vorgeschlagen freihängend zwischen den Schacht und das Riff geklebt und noch mit zwei kleinen Ästen dekoriert. Das Miniriff steht erst mal einfach so drin, das verschieben wir später, wenn unsere lebenden Steine einziehen, an die passende Stelle.

    Mit der Keramik ist das Grundgerüst unseres Riffaufbaus quasi fertig, was bedeutet, dass wir einiges aus unserem laufenden Becken aussortieren dürfen - oder anders gesagt: Wir haben die freie Wahl und können die schönsten, geeignetsten Steine übernehmen :smiling_face:
    Eine Riffsäule aus LG wird an die kurze Seite in der Raummitte ziehen, lose Riffplatten verteilen wir auf der Keramik und ein paar flachere, kleine Aufbauten sollen sich wie "Inseln" locker zwischen den höheren Riffabschnitten verteilen (Krustensteine etc.).

    Ich warte jetzt noch, bis die Klebestellen alle trocken sind und mörtele dann noch mal über sie drüber. Auch die nur punktförmigen Auffußpunkte der Miniäste werde ich noch mit etwas Mörtel ummanteln und so abstützen.

    So, jetzt seid ihr dran :wink Was meint ihr?

    So, die Schachtteile sind miteinander verklebt und vermörtelt, der mittlere Bodenbereich ist zugemörtelt und ein Pumpenauslass aus der Kammer wurde auch gebohrt. Außerdem haben wir eine Plexiglasscheibe auf die Bodenplatte geklebt, damit das Glas gegen vielleicht doch mal herunterfallende Steine geschützt ist.

    In der Fortsetzung kommt dann der große Riffast, der ebenfalls geklebt werden muss :smiling_face:

    Stimmt, na klar, wir nehmen einfach Mörtel :smiling_face: Das ist die schönste und wahrscheinlich einfachste Lösung. Danke!

    Das Fixieren, solange der Kleber trocknet, müssen wir noch ausprobieren, Tesafilm reicht da niemals :grinning_squinting_face:

    Torsten: Du meintest ja, die L-Teile müssten wir nicht unbedingt mit der Rückwand vermörteln, wenn wir keine Minifische haben, die sich da durchzwängen könnten. Also ist es kein Problem, wenn die Kammer nicht rundherum komplett abgeschlossen ist?
    Ansonsten spräche ja auch nichts dagegen, die Ritzen zuzuschmieren...

    Hi!

    Okay, dann versuchen wir es einfach und tauschen ansonsten eben gegen LRPn oder irgendwas anderes aus. Vielleicht kann man das Styropor ja auch mit einem Tropfen Silikon am Boden befestigen.

    Hier noch mal zwei Bilder, die meine Frage von oben verdeutlichen. Der mittige Teil muss leicht nach hinten gekippt werden, damit er an die L-Teile anstößt. Können die Schlauchteile (oder eines davon), die die Keramik jetzt stützen, dort dauerhaft liegen bleiben? Ich könnte sie noch gegen farblose Stücke austauschen, allein schon für den Fall, dass da mal jemand den Sand weggräbt :winking_face:

    :ylol Das meint er nicht so, gell, Stefan? :winking_face:

    Ja, es macht jetzt schon Spaß, ins Becken zu schauen, dabei ist noch nicht mal Wasser drin! Morgen wollen wir kleben und vermörteln und den Rest der Keramik aufstellen. Übermorgen dann Wasser Marsch!

    Es ist total schön, dass durch den mittigen Schacht tatsächlich beide Seiten komplett sichtbar und die Technik (bis auf den herausschauenden Abschäumertopf, aber später soll ja noch ein Blendrahmen drankommen) komplett unsichtbar sind.

    Für den Abschäumer wollen wir uns Styroporblöcke zurechtschneiden und ihn darauf stellen. Dürfte kein Problem sein, oder? Filterschwamm möchte ich lieber vermeiden, weil wir dann ja doch recht regelmäßig den ganzen Abschäumer herausholen und den Schwamm ausspülen müssten.

    Hi!

    Heute morgen gleich um acht ist unsere Keramik gekommen. Was soll ich sagen: Hammer! Torsten hat Recht: In natura sieht die Keramik noch viel toller aus als auf den Fotos, vielen Dank! :thup
    Die Schachtwand hat nicht nur viele "Ausstülpungen", sondern auch richtige Höhlen, Überhänge, kleine Säulen usw. Die Fische werden es lieben :smiling_face: Auch die Äste/Riffe sind klasse, damit werden wir bestimmt einen schönen, luftigen Aufbau hinbekommen. Auch die Pumpenkammer für eine zukünftige Abyzz o.ä. sieht prima aus. Morgen werden wir mal versuchen, eine Stream dort unterzubringen.

    Um acht Uhr stand also die Palette voll mit Keramik, Salz, Sand etc. auf unserer Hofeinfahrt. Das Reintragen ging noch ganz gut, das Hineinhieven ins Becken war schon etwas schwieriger. Der Mittelteil ist wirklich schwer...

    Dann passten wir die Teile genau ans Becken an, z.B. bei den Beckenverstrebungen. Hier und da musste noch etwas abgeknipst oder abgeschliffen werden (das Grobe haben wir mit einer Rohrzange gemacht - danke für den Tipp, Torsten! - feine Veränderungen mit einem Drahtbürstenaufsatz für unsere Bohrmaschine.

    Zum Verkleben (machen wir erst morgen) müssen wir das Mittelteil leicht kippen, damit die Kanten genau auf die L-Stücke passen. Wir stützen die Keramik mit kleinen Schlauchstücken, die können auch nach dem Kleben drinbleiben, oder?

    So, und jetzt Fotos :smiling_face:

    Hallo, Rainer,

    danke für deine Erklärung. Teilweise treffen deine Vermutungen durchaus zu. Der Abzweig nach der RFP war in der Tat ein 90°-Winkel, und an regelmäßiges Spülen hatten wir damals auch nicht gedacht :confused_face: Auch wenn der Durchfluss anfangs wohl ok war, hat er sich wahrscheinlich mit der Zeit immer weiter verringert. Allerdings lief bis zuletzt Wasser durch die UV, das kann man am Auslass ja sehen.

    Kann das Verschlammen auch zu defekten Röhren führen? Ich denke schon, oder?

    D.h. wenn wir beim neuen Versuch eine eigene Pumpe für die UVC betreiben und regelmäßig spülen, sollten die Probleme nicht mehr auftreten, schätze ich.

    Wenn jetzt noch jemand einen Tipp für Ersatzröhren mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis hat...? :winking_face:

    Hallo!

    Wir haben vor ca. 3 Jahren einen Helimax 36W gekauft, der anfangs durchgängig mitlief. Erst klappte alles ganz prima, dann gingen aber in recht kurzen Abständen (wenige Monate) die Röhren mehrmals kaputt.

    Ein weiteres Problem zeigte sich dann, als wir nach unerklärlichem Fischsterben das Becken leerräumten: Es gab neben einigen stinkenden Schlickstellen IM Becken auch eine Menge stinkenden, schwarzen Schlamm im Helimax! Ich weiß nicht, ob das mit der Fischproblematik zu tun hatte, aber gut ist das sicher nicht.

    Der Helimax stand quasi senkrecht, wurde als Bypass an der Rückförderpumpe zwischen TB und HB betrieben und bekam nach unseren Berechnungen/Versuchen immer locker den Mindestdurchfluss. Könnte es dennoch ein Durchflussproblem gewesen sein, auch wegen der ständig kaputten Röhren? Oder woran könnte die Schlickbildung noch gelegen haben?

    Seither ruht die UVC bei uns, und nur etwas Ozon verrichtet seinen Dienst. Eigentlich würde ich den Helimax aber gerne wieder in Betrieb nehmen, dann aber am neuen Becken, das ohne TB laufen wird. Eine separate kleine Pumpe müsste also den UBV-Betrieb übernehmen.

    Vielen Dank für alle Tipps!

    Hi!

    Ich kenne den Abschäumer nicht, mir kommen fremde Namen zu Niedrigstpreisen allerdings immer etwas suspekt vor. Rein gefühlsmäßig würde ich dir daher abraten und eher ein bewährtes Markenprodukt empfehlen.

    Als HangOn-Lösung ist der Turboflotor Multi 1000 schon ganz gut. Wir hatten den lange an unserem 300l, aus Platzgründen (Becken steht gerade als Provisorium, weil in Kürze ein Umzug in ein größeres Becken bevorsteht) haben wir gerade einen kleinen dran. Falls du Interesse an dem Turboflotor hast, kannst du dich gerne per PN melden.

    Die AM Blue sollen auch ganz gut sein und sind ebenfalls als HangOns zu betreiben.
    Dann kenne ich noch den RedSea Prizm Pro: schön schmal und unauffällig, aber sehr laut, zumindest phasenweise. Für uns absolut nicht wohnzimmertauglich.

    Es gibt noch einige mehr Modelle, aber da können bestimmt andere noch etwas schreiben :smiling_face:

    Zur Beleuchtung: Unser 300l-Becken hat auch eine Breite von 120cm. Wir haben irgendwann von 4x39W auf 6x54W aufgerüstet, was sich vor allem auch an den kurzen Seiten bemerkbar macht. Die 39W-Röhren leuchten so ein Becken nicht 100%ig aus, es sei denn man hängt die Leuchte recht hoch.

    So, ich hoffe, die Keramik ist unterwegs :]

    Wir sind derweil fleißig und bereiten schon mal den Unterschrank vor.

    Die Lücken zwischen den Stahlstreben auf dem Boden haben wir mit Styropor ausgefüllt und eine dünne Pressspanplatte drübergelegt.

    Rings um das Gestell haben wir den Übergang der Siebdruckplatte zum Parkett abgeklebt: schon jetzt kaum zu sehen und mit Verkleidung später überhaupt nicht mehr.

    Eine OSB-Platte bildet die innere Rückwand im Unterschrank. Sie wird in den nächsten Tagen noch zusätzlich mit Magneten am Gestell befestigt werden, und hier werden Osmoseanlage, Steckdosen etc. angeschraubt werden. Unser altes 140l-Becken steht auch schon bereit, es wird unser Nachfüllbecken.

    Wow, ist das groß! Wahnsinn =) Ich bin so gespannt, wie die Keramik dann in unserem Becken aussieht!

    Der Überlaufkamm kommt auf beide Seiten, oder? Das gibt bestimmt einen prima Abzug.

    Mit einer 80W-Leuchte haben wir jetzt längenmäßig kein Ausleuchtungsproblem mehr :ylol An die Seiten noch zwei kleine Klemmleuchten oder so, und dann dürfte alles gut ausgeleuchtet sein!

    Hm, es soll ja auch keine Kräfte aushalten, sondern nur abdichten. Auf der Platte liegen dann ja Steine.
    Ich hatte von der Silikonmethode jetzt schon öfter gelesen und die Erfahrungsberichte klangen eigentlich recht positiv...

    Mir fällt auch gerade ein, dass unser altes selbstgeklebtes Technikbecken auch mit Plexiglaseinsätzen realisiert wurde. Wir hatten also Plexiglas auf Glas geklebt, und die Scheiben mussten sogar etwas Druck aushalten. Das hatte sehr gut funktioniert.