Beiträge von Azalee

    Zitat

    Original von Lightgear
    Wenn würde ich eher zu den Valenciennea strigata tendieren.


    Ich würde gerade die Strigatas meiden. Ich hatte auch schon diese Grundel, und es stimmt, was z.B: auch im Lex steht: Sie nehmen das Maul voll Sand und steigen damit zu einer gewissen Höhe auf. Der Sand rieselt dann munter von oben auf Korallen etc. Die anderen Valencienneas geben den Sand direkt über dem Boden wieder ab. Es entstehen also ebenfalls Sandburgen, aber die Korallen bleiben weitestgehend verschon :smiling_face:

    Bislang besteht auch noch kein Anlass. Es sind reichlich Algen vorhanden, und das "Abweiden" dauert doch länger als ich gedacht (befürchtet) hatte. Ich hatte schon Sorge, den Hasen nur wenige Tage versorgen zu können :grinning_squinting_face:

    Tagsüber ist er nach wie vor fast nicht zu sehen. Höchstens mal als grauer Hügel, der aus dem Sand herausschaut. Allerdings kann man morgens erkennen, wo er in der Nacht aktiv war. Dort ist der Stein dann nämlich blitzeblank :smiling_face:

    Ach ja, und über mangelnden Output können wir uns bei dem Tierchen auch nicht beklagen =)

    Hi,

    dass der Seehase erst mal ein Problem bekommt, wenn die Algen aufgefuttert sind, ist klar. Sobald wir abschätzen können, wie lange er für unser Becken benötigt, bieten wir ihn entweder zur Weitergabe an oder/und bemühen uns, ihn an Nori-Algen zu bekommen. Bislang finde ich das Tierchen sehr faszinierend, auch wenn ich ihn gerade mal wieder nicht finde *hust* Wäre also eigentlich ganz schön, wenn wir ihn (be)halten könnten.

    Hallo!

    Seit vorgestern haben wir einen Seehasen im Becken. Am ersten Tag hat er ordentlich Algen gemampft und "schlief" dann gegen Abend ein. Am nächsten Tag lag er die meiste Zeit nur rum und bewegte sich wenig. Heute ist er halb im Sand eingegraben und kriecht gar nicht umher :frowning_face:

    Ist das normal? Ist er vielleicht überfressen und braucht längere Verdauungsphasen oder so? Oder hat er ein Problem?

    Algen sind natürlich noch zu Genüge vorhanden und Fressfeinde sollte er bei uns eigentlich nicht haben.

    Danke für alle Tipps.

    Hallo!

    Für die beiden dunklen Randbereiche in unserem Becken neben dem Keramikschacht suchen wir noch eine (bzw. zwei) Klemmleuchten, die dort etwas Licht ins Dunkel bringen. Wir müssen nicht ausgerechnet dort SPS züchten, es geht eher um die Optik. Nicht so lichthungrige Korallen/Anemonen sollten aber angesiedelt werden können.

    Das Becken ist 200x80x60 groß und wird mit einer 8x80W-Leuchte beleuchtet, die aber nicht bis über den Keramikschacht reicht. Die beiden noch dunklen Flächen sind jeweils ca. 40cmx10cm groß.

    Habt ihr da eine Empfehlung für mich? Leuchtmittel ist erst mal zweitrangig. Ich denke, dass ein Problem unsere Glasdicke werden könnte: Die Klemmleuchte müsste entweder auf einen 12mm-Aquarienrand passen oder sich irgendwie gebastelt befestigen lassen...

    Auf dem Foto sieht man die dunklen Bereiche, wobei der Helligkeitsunterschied auf dem Foto immer krasser aussieht als in Wirklichkeit. Ich freue mich über alle Tipps :smiling_face:

    Danke euch!

    Hallo!

    Zeit für ein Update: Mittlerweile sind ein paar neue Fische eingezogen (s. Fotos), und den Algen geht es weiter prächtig... :loudly_crying_face: Aber damit ist jetzt Schluss, denn seit heute nachmittag haben wir einen Seehasen, der schon Schneiden der Säuberung durchs Becken gezogen hat :grinning_squinting_face:

    Bis auf eine Koralle stehen alle gut da. Eine rote Monti verliert von unten her Gewebe, keine Ahnung warum.

    Hatte ich schon erwähnt, dass wir nebenbei auch eine Turbellarien-Plage haben...? Stellenweise ist es ein richtiger roter Teppich :face_with_rolling_eyes: Ich hoffe, dass die Lippis da helfen; außerdem hatten wir festgestellt, dass unser Mischbettharz aufgebraucht war. Seit es erneuert ist, sinkt der Silikatwert wieder, so dass die roten Plattwürmer wohl bald keine Nahrungsgrundlage mehr haben.

    Soweit erst mal!

    Zitat

    Original von Micha W.
    Hi,

    wo bekommst du vernüftige Wakame Blätter? Alles was ich bisher gefiunden habe ist nur für den japanischen Salat geeignet, sprich klein gehackt . Aber ganze Blätter oder zumindes Größe Stücke bekomme ich nirgendwo her.

    bitte nenne mir mal eine Quelle wenn es Online gehen sollte.


    Vielleicht sind diese hier etwas für dich? klick

    Wir (also auch mein 1,87m großer GG) sind heilfroh, dass wir die 60er Höhe genommen haben. Das ist schon schwierig genug, da an heruntergefallene Korallen o.ä. zu kommen, die man mit der Zange nicht erreicht. Aber du hast ja selbst eine 60er Höhe.

    Optisch fehlt uns auch nichts an Höhe, im Gegenteil: Ich finde, dass die Tiefe von 80cm besser zur Geltung kommt als wenn der Querschnitt des Beckens (fast) quadratisch wäre.

    Wenn wir einen Termin finden, kommst du einfach mal vorbei und schaust es dir an :smiling_face:

    Hi, Mike,

    danke für den Vorschlag :smiling_face: Bei den Salzis habe ich auch schon lange nicht mehr reingeschaut... Allerdings bliebe bei der Idee das Problem, dass unsere Glasrosen defintiv wieder auftauchen, sobald der Fisch das Becken verlassen hat :frowning_face:

    Hi, Torsten!

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Christiane hast Du keinen Händler des Vertrauens in Deiner Nähe?


    Nee, leider nicht. Verleihen würde hier niemand, erst recht nicht der Händler vor Ort. Außerdem schätze ich, dass die Glasrosen mit einem "Leihfisch" nur so lange verschwunden bleiben, wie der Fisch im Becken ist. War ja mit unserem Kleini auch so: Solange er da war, gab es quasi keine sichtbaren Glasrosen; kaum war er verstorben, tauchten sie an allen Ecken und Enden wieder auf :frowning_face:

    Eventuell könnte ich versuchen, eine Rückgabe auszuhandeln, falls der Fisch an Korallen geht. Das hatte schon einmal geklappt.

    Zitat

    Es ist ja auch nicht so, daß so ein Schmetterlingsfisch Dir reihenweise die Korallen wegfrißt! Er knabbert eben hin und wieder einen Polypen weg. Davon erholen sich die Tiere schnell wieder, wenn der Fisch weg ist.


    Zum nur zeitweiligen Einsetzen s.o. Den Korallen müsste es so gut gehen, dass sie dauerhaft den Attacken des Fisches standhalten könnten. Und gerade bei LPS scheint es ja eher so zu sein, dass - wenn das jeweilige Exemplar drangeht - sich der Fisch so lange auf die Koralle einschießt, bis sie hinüber ist...

    Ich denke, ich werde schauen, ob ich vor Ort einen Kleini, Auriga oder einen Feilenfisch bekommen kann - möglichst mit Rückgabeoption, wenn Korallen geschädigt werden.

    Ach ja, die andere Plage: Welchen Lippi könnt ihr denn gegen Turbellarien empfehlen? Bitte keinen Hexataenia :winking_face: Fressen Macropharyngodons die? Mir träumt's von zwei, drei Bipartitus oder Meleagris =)

    Guten Morgen!

    Bin seit gestern aus dem Urlaub zurück (Rhodos). Es war sehr schön, und es gibt einige sehr schöne Buchten zum Schnorcheln, was diesmal reichen musste. Tauchen darf ich gerade nicht... :grinning_squinting_face:

    Dem Becken geht es auf den ersten Blick ganz gut.

    Gerhard, danke für deinen Erfahrungsbericht mit dem Auriga. Also ist er offenbar doch nicht so super geeignet. Bleibt allerdings die Frage, was wir dann gegen die Glasrosen unternehmen sollen.
    15-20 Wurdemannis... Das sind an die 300€! Im "Set" meinetwegen etwas günstiger. Das ist einfach nicht drin, zumal der weitere Besatz ja auch noch nicht steht.

    Meine Überlegungen gehen jetzt noch mal Richtung Feilenfisch. Schwierig ist das alles... Wahrscheinlich muss man in erster Linie Glück haben.

    Übrigens haben wir jetzt noch eine Anemone mehr :face_with_rolling_eyes: Damit sind es jetzt fünf... Glücklicherweise bleiben sie alle brav auf der Riffsäule, die mittlerweile in Anemonensäule umgetauft wurde :winking_face:

    Hi!

    @Michael: Stimmt, sowas hatte ich schon mal gelesen. Dann achten wir jetzt auch auf Ca-armes Salz, hier stehen immerhin drei verschiedene Sorten Salz rum, irgendwas wird schon passen :grinning_squinting_face: Ich glaube, so richtig schädlich ist ein zu hoher Calciumwert auch nicht, also muss man wohl vor allem abwarten.

    Steven: Danke dir für den Tipp, aber Wurdemannis hatte ich schon früher im 300l-Becken und die fraßen zwar die eine oder andere Glasrose, sättigten sich aber hauptsächlich bei der Fischfütterung. Außerdem waren ca. drei Wurdemannis mit 300l schon leicht überfordert (oder eben zu wenig hungrig), so dass ich diese Garnelen-Variante in den 1000l nicht probieren möchte.

    Ich denke, dass am ehesten ein oder zwei Aurigas den Auftrag bekommen werden :winking_face: Ich muss mich da noch mal zu Verpaarung belesen...

    Hi!

    Andreas: Danke dir. Die dunklen Ecken sind natürlich in Wirklichkeit nicht so dunkel, wie es auf den Fotos rüberkommt. Aber klar, hell erleuchtet sind sie auch nicht... Vielleicht klemmen wir wirklich noch zwei kleine Leuchten drüber.

    Eben haben wir mal wieder Wasserwerte gemessen. Da der Steinkorallenbesatz derzeit recht übersichtlich ist, hatten wir Ca und Mg schon länger nicht gemessen, sondern nur die KH beobachtet. Die war zu Beginn gut, also relativ hoch, sackte dann - wie von Torsten prophezeit - auf 5-6 ab und wird seither mittels der mitgelieferten KH+ angehoben bzw. bei etwa KH 7 gehalten. Trotz regelmäßiger Zugabe (1 EL alle zwei Tage) bekommen wir sie selten höher.

    Jetzt also die Werte von heute:
    Ca nicht mehr messbar (>500)
    Mg 1230
    KH 6 (doch wieder gesunken)
    pH 8,2
    Temp. 26°C
    Salinität 35

    Hm, und jetzt? Für mich sieht es so aus, als würde das KH+ zwar (laaaangsam) die KH anheben, dabei aber Calcium in die Höhe schnellen lassen. Kann das sein? Magnesium kommt soweit hin, da wir in der letzten Zeit kaum dosiert und in dem jungen Becken auch nur selten Wasserwechsel durchgeführt haben. Unser Salz ist übrigens von Korallenwelt.

    Any ideas?

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Ich verspreche mir von einem Bodenfilter auch,daß er eventuell die Parasitenschwärmer langegenug zurück hält,
    bis sie keine Fische mehr infizieren können.
    Meine neuen Fische habe auch wieder Pünktchen gehabt[...]


    Ja, was denn nun? Ist deine Seuche nun weg oder fürchtest du doch, dass noch Erreger im Becken sind?

    Marko, es geht doch nicht darum, ob die neuen Fische schon Krankheiten vom Händler mitgebracht haben. Sie sind in deinem Becken - um nicht zu sagen wegen deines Beckens bzw. der instabilen Verhältnisse dort - krank geworden, jedenfalls was die Pünktchen betrifft.

    Deshalb: mehr Ruhe, Geduld, abwarten und längere Zeit verstreichen lassen, bis wieder Lebewesen dazu kommen!

    So habe ich Joe verstanden, und so sehe ich es ebenfalls.

    Natürlich gibt's die. Ab einer gewissen Größe finde ich es auch gar nicht mal so schwierig, Männlein und Weiblein zu unterscheiden. Bei unseren zweien war der Unterschied immer deutlich zu sehen.

    Und noch ein paar Korallenfotos. Die Korallen stehen eigentlich fast alle sehr gut da.

    Unsere Kupferanemonen teilen sich in den letzten Monaten häufig. Hat das etwas besonderes zu bedeuten? Fühlen sie sich eher wohl oder eher schlecht, wenn sie sich vermehrt teilen?

    Was meint ihr, sollen wir die beiden Ecken rechts und links vom Schacht so im Halbdunklen lassen oder noch extra beleuchten? Uns persönlich stört es eigentlich nicht, wenn es zum Schacht hin nicht mehr so hell ist, aber wir würden dort trotzdem gerne Lebewesen ansiedeln, sonst sieht es so kahl aus. Ideen?

    Generell sind Valencienneas meiner Meinung nach die geeignetsten Baggergrundeln (mit Ausnahmen von V.strigata), weil sie - bis auf die Ausnahme - den Sand bodennah wieder abgeben.

    Bei der Beckengröße würde ich aber ebenfalls andere Lösungen bevorzugen, wobei es auch eine Frage der Beckenstruktur und vor allem des Bodens ist.

    Hi, Torsten,

    ich schätze, wir haben einen Mix aus braunen und grünen Algen. Kieselalgen sind größtenteils verschwunden. Manche sind auch eher rötlich, aber vielleicht ist das auch einfach ein Cyano-Schleier über den Algen :face_with_rolling_eyes:

    Wir hatten einen Kleini ja schon eine ganze Weile. Klar gibt es schönere Falterfische, aber so häßlich war der nun auch nicht. Und er hat unsere Glasrosen wirklich in Schach gehalten. Solange er im Becken war, gab es keine sichtbaren Glasrosen! Zudem ging er nicht an Korallen, von daher eigentlich ein toller Fisch - jedenfalls unser altes Exemplar *schnief*

    Da der Auriga ja wohl ähnlich einzuschätzen ist, nur eben "hübscher", gucken wir einfach, an wen wir besser herankommen. Beide kann man doch auch paarweise halten, oder? Gibt's da Probleme in der Zusammenstellung?

    Hi,

    danke für eure Aufmunterung. Die Kaudernis sind kurz nach meinem letzten Post leider ebenfalls gestorben, ebenso der Blenni. Auch die Kaudernibabies haben es nicht geschafft.

    Es waren dann nur noch die Clowns und eine Symbiosegrundel im Becken. Die Clowns zeigten bald ebenfalls Symptome: einer hatte eine Art Geschwür auf dem Kopf. Erstaunlicherweise haben die sich aber wieder vollständig erholt. Die Grundel hatte nie irgendwas.

    Seit einigen Tagen sind die letzten Fische, drei Pyjamabarsche, aus unserem alten Becken ins große umgezogen, weil das kleine Becken jetzt endlich aufgelöst werden musste (findet ihr demnächst unter "Biete" ;)). Den dreien geht es prima, deshalb hoffe ich, dass der Spuk jetzt vorbei ist. Unsere UV läuft auch wieder.

    Am Wochenende haben wir im Becken einiges umgeräumt, die Strömung verändert, einige Korallen neu platziert etc. Mittlerweile gucke ich auch wieder ganz gerne ins Becken :winking_face: Fotos gibt's später, habe gerade nur das Handy zur Hand.

    Ein paar Probleme gibt's aber noch, gegen die langfristig ein entsprechender Fischbesatz helfen sollte. Die Fische sind sowieso geplant, die Frage ist nur, was am dringendsten ist und folglich als erstes angegangen werden sollte. Da die betreffenden Fische in der Regel bestellt werden müssen (wir wollte wegen der Krankheit aber sowieso noch etwas warten), schadet es nichts, dem Händler schon mal Wünsche mitzugeben. Was meint ihr:

    - nach wie vor Aufwuchsalgen ---> 2 Doktorfische (am liebsten so unempfindlich wie möglich... Zebrasoma?)
    - zunehmend Kugelalgen ---> 1 Fuchsgesicht
    - Turbellarienbefall ---> Lippfisch(e), z.B. Macropharyngodons oder Haliocheres
    - Glasrosen ---> 2 Kleinis oder Alternativen?
    - leicht schmutziger Sand ---> 2 Baggergrundeln

    Nach aktuellem Stand sieht es so aus, als könnte der Sand noch am längsten warten, da etliche Hillas und einige Schnecken sowieso Seesterne unterwegs sind. Bei den Glasrosen ist eben das Problem, dass die richtig großen ungern gefressen werden. Die Aufwuchsalgen stören eigentlich am meisten, da sie auch am ehesten das Korallenwachstum behindern. Solange die nicht weg sind, möchte ich z.B. keine weiteren SPS ins Becken holen.

    Würde ein Fuchsgesicht eigentlich beide genannten Algenarten angehen, also quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?

    Danke für alle Tipps.

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Fragen werde ich wohl auch nicht mehr,kommt ja eh nix bei raus als Gegenfragen.


    Falsch. Meine Empfehlung war eindeutig und definitiv nicht als Frage formuliert.

    Zitat

    Das hat unter Umständen nicht mal was mit geschwächten Tieren zutun,sondern einfach nur,das die Erreger
    fantastische Bedingungen in Aquarien geboten bekommen und das viele Fische gegen diese Erreger noch nicht
    imuniesiert sind


    Es hat niemand gesagt, dass Fische schon vorher geschwächt sein müssen, damit sie Pünktchen bekommen. Aber in dem Moment, wo sie sie bekommen haben, sind sie nunmal geschwächt, sprich sie sind anfälliger. Da können sie noch so fressen oder kugelrund sein.

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Gibt es da Empfehlungen,was zu meinem Bestand noch passen könnte,außer Docs und Drücker?


    Hi, Marko,

    meiner Meinung nach nichts, jedenfalls nicht solange dein Becken a) noch so jung ist und b) die Pünktchen nicht (langfristig!!) verschwunden sind.

    Hi!

    Der BK 180 (VS 09) hat ja einen Nippel für den Anschluss von Ozon. Der Nippel ist 6mm im Durchmesser. Ich hab' eine doofe Frage: Was für einen Schlauch stecke ich denn da drauf? Ich finde einfach keine Schläuche mit Innendurchmesser 6mm :yrf

    Der Anschluss an unserem Ozonisator ist dann wieder einer für die klassischen 4/6er Luftschläuche. Also brauche ich auch noch ein Reduzierstück, oder?

    Danke :confused_face:

    Hi!

    Klar war der Ablaichkasten nicht für die gesamte Dauer der Aufzucht gedacht. Unserer ist wirklich klein (ca. 10x15x10cm). Ich bin dabei, unser 300l-Becken Babyfisch-tauglich zu machen, dann ziehen die Kleinen dahin um. Außerdem ist es bestimmt besser, sie nicht länger als nötig im großen Becken zu lassen, solange ich nicht weiß, warum dort Fische gestorben sind.

    Was die Abgabe an Händler betrifft: Ich denke - sofern wir die Jungen überhaupt durchbekommen - dass wir die Fische entweder bis zur Unterscheidung bzw. Paarbildung behalten werden oder sie nur dann früher abgeben, wenn der Händler sie noch entsprechend länger behält. Wenn sie etwas älter sind, muss ich das mal in Erfahrung bringen. Unsere Händler vor Ort haben normalerweise nie Kaudernis, bin also gespannt, wie die reagieren...

    Hallo,

    @Corinna: Die Docs waren seit gut einem Monat im Becken, der Kleini allerdings schon viel länger. So etwa eineinhalb Jahre, schätze ich. Er ist also aus dem 300l mit umgezogen.

    Er hatte wie gesagt immer mal wieder Phasen mit Pünktchen, aber nie so, dass er ernsthaft krank war. Man hat es ihm quasi nicht angemerkt. Sämtliche anderen Fische, die zeitgleich mit ihm im Becken waren, hatten nie Pünktchen. Es schien so etwas wie ein persönlicher Schwachpunkt zu sein.

    Die Babykaudernis hingen erst im Hauptbecken und ziehen mittlerweile ins 300l Becken um. Dort trenne ich ihnen einen Bereich ab, weil noch drei Pyjamabarsche im Becken sind. Das ist zu riskant... Dummerweise sind ein paar Babies durch einen schmalen Spalt im Kasten wieder entwischt; mal schauen, ob ich sie wiederfinde.

    @Christoph: Wir haben in den letzten Monaten nur Flocken und Granulat (schon länger aus derselben Dose) sowie ab und an Frisches (Banane etc.) gefüttert. Die Cyclops habe ich gestern zum ersten Mal verwendet, also nachdem die Fische schon gestorben waren. Am FroFu liegt es also sicher nicht.

    Zwei eventuelle Symptome habe ich noch ausgemacht:

    1. Ein Kauderni (ich glaube, der Mann) hat eine verstümmelte Rückenflosse. Sie ist deutlich kürzer als beim Weibchen und ausgefranst. Der Rest der Flosse sieht normal aus, also nicht "verfault" oder farblich verändert. Eher wie abgefressen, aber wer sollte das gewesen sein? Könnten die Docs noch versucht haben, ihm die Babies abzujagen? Ich kann leider nicht sagen, seit wann die Flosse so aussieht.

    2. Eine Putzergarnele hat auf ihrer rechten Seite eine weiße Blase. Sieht aus wie eine Brandblase, prall gefüllt. So etwas habe ich noch nie gesehen :confused_face:

    Ansonsten gibt es nichts neues, außer dass ich den Blenni nicht entdecken kann. Der hat aber tolle Verstecke, das soll also erst mal nichts heißen.

    Hi, Claus,

    danke für die Tipps. Frische Artemiaeier sind schon besorgt, solange müssen sie mit dem FroFu klarkommen... Hoffe ich...

    Mittlerweile sind es 9 Fische. Drei weitere habe ich vorhin noch in einer Sinularia entdeckt. Die Eltern halten sich ständig in der Nähe auf, machen aber keine Anstalten, die Kleinen zu jagen. Das einzelne Fischchen von heute morgen versteckt sich übrigens in einem Röhrenwurm :grinning_squinting_face:

    Hallo!

    Leider gibt es keine guten Neuigkeiten :frowning_face: Aber der Reihe nach:

    Seit dem Einsetzen der zwei Docs und der Baggergrundel hat sich eigentlich alles prima entwickelt. Die Docs vertrugen sich sowohl untereinander als auch mit dem Kleinii, die Grundel war im gesamten Becken unterwegs, baute sich eine tolle Höhle und baggerte ständig vor sich hin. Alle fraßen Flocken und standen gut im Futter.

    Unsere Clowns haben eine Gelege (auf das ich mir keine Hoffnungen mache ;-)), die Anemonen sehen immer besser aus und die Korallen sind alle offen. Die Kieselalgen sind bis auf hauchdünne Reste auf dem Sand verschwunden, Grünalgen halten sich in Grenzen, und der vereinzelten Wattebauschcyanos werden wir auch Herr.

    Eine schöne Nachricht: Die Kaudernis sind/waren schwanger: Seit gestern wurden insgesamt 6 Babykaudernis entlassen, von denen sich 5 in einem eingehängten Aufzuchtkasten befinden. Sie nehmen sogar schon gefrorene Cyclops an.

    Außerdem sind alle Wasserwerte gut: Beispielsweise NO3 kaum nachweisbar, NO2 n.n., KH lag immer bei 8-9 (unter Pufferzugabe), pH 8,0-8,2.

    Optimierungsbedarf besteht bei der Strömung, weil links und rechts der Keramikwand Mulmecken entstehen. Vielleicht kommen wir doch nicht drum herum, eine Tunze (sichtbar) auf die gegenüberliegende Seite zu setzen.
    Der Abschäumer schäumt prima ab - meinem Empfinden nach weder zu viel noch zu wenig.

    So, jetzt das Problem: Unser Kleinii hatte von Beginn immer wieder Phasen mit Pünktchenbefall. Es ging ihm insgesamt aber nie schlecht dabei, d.h. er war munter und fraß gut, und nach einer Weile waren die Pünktchen dann wieder verschwunden. Gerade jetzt im großen Becken blieb er lange pünktchenfrei.
    Seit einigen Tagen ging es wieder los, und auch die Docs bekamen ein paar Punkte. Nicht schlimm, es waren nur vereinzelte Pünktchen, und die Fische scheuerten sich noch nicht mal. Sie ließen sich lediglich von den Garnelen putzen.

    Vorgestern abend sah ich dann, dass beide Docs plötzlich sehr schwer atmeten. Sie rissen richtig das Maul auf. Am nächsten Morgen waren beide tot - während die ersten Kaudernis "geboren" wurden. So eng liegen Frust und Freude beisammen... Der Kleinii, der am Vortag noch fit schien, hatte über Nacht Schieflage bekommen und taumelte teilweise. Als ich nachmittags nach Hause kam, war auch er tot. Heute morgen erschien mir dann die Baggergrundel irgendwie müde. Sie lag eher auf dem Sand, schwamm kaum, hatte aber keine Pünktchen oder sonstige äußerliche Symptome. Eben komme ich nach Hause: Auch sie tot.

    Den Kaudernis, den Clowns, der Symbiosegrundel und dem Blenni sowie den Garnelen und übrigen Wirbellosen geht es augenscheinlich gut.

    Ursachenforschung:
    Kein Neubesatz seit den Docs.
    Kein Eingriff in die Beckenbiologie bis auf zwei, drei kleine Steine aus dem kleinen Becken (dessen Insassen topfit sind).
    Keine absterbenden Caulerpas o.ä.
    Keine Veränderung der Wasserwerte mit Ausnahme der KH, die trotz Puffers auf 5 abgesunken ist (zuletzt wie gesagt 8-9). Gleichzeitig aber guter pH-Wert mit 8,0.
    Einziges Manko derzeit: Die UVC läuft noch nicht. Aber auch ohne UV ist so ein plötzlicher Ausbruch mit 4 Todesfällen bei max. eintägiger "Ankündigung" doch nicht erklärbar?

    Habt ihr einen Rat?

    Ich bin gerade total frustriert :frowning_face: Wir hatten das Drama vor zwei Jahren, als wir alle Fische bis auf einen verloren hatten und monatelang keine Ursache gefunden wurde. Schließlich schienen es Schlickansammlungen in der UVC gewesen zu sein, aber so etwas kann ich derzeit ausschließen.

    Ich habe keine Lust, das alles wieder durchzumachen. Man investiert viel Zeit, Energie, Gehirnschmalz und nicht zuletzt auch eine Stange Geld in so ein Becken und die Bewohner, und dann steht man machtlos davor und hat vier tote Fische innherhalb von eineinhalb Tagen. Und dafür zahlt man monatlich weit über 100€ an Unterhaltskosten. Im Moment würde ich das alles am liebsten aufgeben :baby:

    Das ist also leider der aktuelle Stand :confused_face:

    Hi!

    So, gestern wurden die ersten beiden Babies aus dem Maul entlassen, heute morgen dann vier weitere. Die beiden gestern habe ich erst nachmittags entdeckt und dann in den eingehängten Aufzuchtbehälter gesetzt. Dort sitzen jetzt auch die anderen bis auf einen Jungfisch, an den ich noch nicht dran gekommen bin. Er wird allerdings in Ruhe gelassen - auch mangels Fressfeinden, aber das ist ein anderes (trauriges) Thema, dazu im Beckenthread mehr. Auch die Eltern beachten das Junge überhaupt nicht (oder haben es noch nicht entdeckt...).

    Unsere Artemiaeier scheinen nicht mehr in Ordnung zu sein, jedenfalls schlüpft da nix. Deshalb habe ich vorhin gefrorene Cycopls besorgt, die tatsächlich angenommen werden, zumindest die winzigsten Teilchen davon. Lobster Eier gab es nicht.

    Zwei Babyfisch paddeln sehr schnell und ruckartig. Sie "stottern" so vor sich hin. Ist das normal? Die anderen schwimmen ganz ruhig.

    Hi, danke für eure Tipps.

    Bislang konnte ich außerhalb des Mauls noch keinen Fisch entdecken, vermutlich sind noch keine entlassen worden.

    Der Ablaichkasten ist eine gute Idee, den können wir ja noch etwas mit kleinen Steinchen und Gorgonienablegern und Algen oder so dekorieren. Dann bin ich mal gespannt, wann wir die ersten Fischchen finden werden!

    Wie lange zieht man die Kleinen denn auf, bis sie abgabebereit sind?

    Und wie lange dauert es, bis man das Geschlecht erkennen kann bzw. sich Paare bilden?

    Boah, wie fies :winking_face_with_tongue: Macht das in der Natur einen Sinn, dass die Eltern ihre Jungen auffressen...?

    Naja gut, dann versuchen wir heute abend mal unser Glück. Das Ausweichbecken ist allerdings noch mit 3 Pyjamabarschen besetzt. Die könnten natürlich auch hinter den Kleinen hergehen.

    Das Männchen entlässt die Jungen früh morgens, richtig? Also, wenn bisher nichts passiert ist, dann ist bis morgen früh Ruhe? Orientieren die sich am Umgebungslicht oder an der Beleuchtung, wenn von "Morgendämmerung" die Rede ist?