Hi!
Mal wieder ein kleines Update, Fotos folgen. Ein, zwei Fragen gibt es auch, siehe insbesondere unten unter "Besatz" 
Algen und sonstige Plagen:
Die Algen sind endlich dezimiert, allerdings wachsen immer noch frische, grüne Aufwuchsalgen nach. Und das obwohl PO4 gerade eben so nachweisbar ist (0,03mg/l laut Salifert).
Die Turbellarienplage, die wir monatelang hatten, ist ausgestanden. Ob es die drei Chrysus waren oder veränderte Bedingungen, weiß ich nicht, aber die Biester sind verschwunden 
Wir kämpfen aber noch gegen diverse braune Beläge, gemischt mit Cyanos an. Ich habe mir noch nicht die Mühe gemacht, unterm Mikroskop nachzuschauen, aber ich vermute, dass es Dinos oder Goldalgen sind. Den Befund liefere ich dann nach. Die letzten Plagen dieser Art haben wir einfach ausgesessen...
Technik:
Ich frage mich, ob wir evtl. zuviel Strömung im Becken haben...? Derzeit laufen 1xTunze 6205, 1x Tunze 6105, 1x Tunze 6055 und eine kleine MaxiJet (als RF aus dem Technikabteil) im Becken. Gesteuert werden sie über den Multicontroller zwischen etwa 50 und 100%. Vielleicht stelle ich einfach mal ein Video ein, um die Strömung deutlich zu machen. Mir fällt eben auf, dass die Beläge, besonders die Cyanos, an den strömungsreichen Stellen stärker sind.
Die T5-Beleuchtung wurde mittlerweile gegen eine HQI-Kombi getauscht: Aquaphoton Plus mit 2x250W und 4x 80W. Mit dem Licht sind wir sehr zufrieden, wenn auch die nächsten Brenner 14k haben werden (derzeit sind 10k drin). Seit wir die Leuchte etwas höher gehängt haben, werden auch die Schachtecken besser ausgeleuchtet. Bislang wuchs da nichts außer schmodderigen Algen, die dann absterben und als dunkle Fetzen auf der Deko hängen. Fressen mag die auch niemand...
Seit gestern haben wir einen Notüberlauf am Nachfüllbecken, das im Unterschrank steht. Sollte jetzt mal wieder die UOA vergessen werden, fließt das Wasser ab einem gewissen Pegel direkt in den Abfluss. Die Bohrung dafür haben wir selbst gemacht, was vorher schwieriger erschien, als es dann war.
Wasserwerte:
Caclium liegt immer noch bei knapp 500mg/l, immerhin schlägt der Test jetzt aber beim letzten Tropfen um *g* Magnesium müssen wir leicht zudosieren, ebenso KH+, damit wir den Wert bei 6-7 halten können. Während Silikat mit n.n. und PO4 mit 0,03mg/l im grünen Bereich liegen, fehlt es nach wie vor an NO3. Hier sagt Salifert 0,2mg/l, gegengetestet mit einer TM Referenz.
Besatz:
Frau Mandarin ist kugelrund, Herr Mandarin ein Hungerhaken (beim Einsetzen waren beide schlank). Beide fressen allerdings Frostfutter, nur ist sie insgesamt einfach aktiver. Er muss immer stundenlang meditieren, bevor er eine Mückenlarve o.ä. aufnimmt
Mittlerweile haben wir ein winziges Glas in "seine" Ecke gelegt, in das er einen extra FroFu-Würfel bekommt. Außer dem letzten verbliebenen Einsiedler kommt da sonst niemand dran, da kann er dann erst mal in Ruhe fressen und sich alle Zeit der Welt lassen.
Wir haben seit Anfang Januar einen Chelmon rostratus, der von unserem Händler als futterfest und glasrosenfressend herausgesucht wurde. Glasrosen frisst er tatsächlich, jedenfalls sind sie seither deutlich weniger geworden. Beim FroFu lässt er leider den anderen den Vortritt, hat aber noch kein Gramm abgenommen. Er pickt den ganzen Tag im Becken herum. Hoffen wir mal, dass er sich noch auf FroFu richtig einlässt und sich beim Fressen mal durchsetzt...
An Korallen hat sich nichts getan. Alle stehen eigentlich ganz gut, nur setzen sich die Spitzen der SPS gerne mal mit den o.g. Belägen zu. Alle zeigen allerdings Wachstum (naja, bis auf die wenigen Discosomas, liegt wohl am Nitratmangel).
Zum Fischbesatz kommen jetzt noch Fragen 
Langfristig planen wir noch 2x C.bispinosa und 2-3 M.bipartitus. Unsicher bin ich mir, ob ein, zwei Docs ins Becken sollten oder nicht. Eigentlich muss ich keine Doktoren haben, wenn überhaupt würde ich an zwei Borstenzahndocs denken (Hawaii-Docs fallen raus, gelbe Fische sind schon genug drin :ylol), die Aufwuchsalgen fressen sollen. Was meint ihr, wird denen das Becken gerecht? Am schönsten fände ich übrigens Z.xanthurus, aber die sind soooo teuer 
Zweite Überlegung: Aalgrundeln! Ich finde die sehr faszinierend, aber sie sind natürlich auch nicht ohne. Wie schlimm ist die Umgraberei im Becken? Werden ganze Steinaufbauten verrückt? Oder ist es ähnlich wie bei eifrigen Baggergrundeln?
Und sollten Aalgrundeln gleich als Paar eingesetzt werden oder besser in Einzelhaltung? Das hängt wohl auch von der Beckengröße ab, wie sieht das hier aus? Wo schlafen die eigentlich? Unter Steinen vermutlich?
Aalgrundeln sind keine Ausbrecher wie Muränen, oder? Sie haben nur optische Gemeinsamkeiten, hoffe ich...
Ich freue mich wie immer über alle Tipps und Kommentare
Fotos gibt's wie gesagt später.