Beiträge von Azalee

    Hi,

    Fische und Korallen sind heute wieder in das umgebaute Becken eingezogen. Sie erkundeten das neue Riff natürlich gleich sehr neugierig und scheinen sich schon recht wohl zu fühlen. Wir haben uns bemüht, wieder einen sehr luftigen Aufbau zu konstruieren. Wenn alles eingerichtet ist, muss ich mal ein Video drehen, auf Fotos kann man sowas immer schlecht erkennen. Rechts außen fehlt allerdings noch etwas, mal sehen...

    Jetzt schauen wir mal, wie es sich weiter entwickelt, ich berichte weiter :wink

    Danke für eure Hinweise.

    Also sollte ein Versand
    - bei (nachts) milden Temperaturen
    - mit reichlich Wasser
    - ohne Substrat oder Tontopf
    - gut gepolstert
    möglich sein.

    Was passiert, wenn sich die Anemone z.B. unten an der Tüte festsaugt und das Paket dann auf den Kopf gestellt wird? Dann liegt sie trocken...? Schlimm?

    Hallo!

    Ich habe Kupferanemonen zur Abgabe und wurde gefragt, ob ich auch verschicken würde. Ich stelle mir das etwas riskant vor... Gibt es eine möglichst sichere Methode, wie man Anemonen (ohne Lebendtierversand) verschicken kann?

    Ich dachte z.B. an einen Transport in einem Tontopf, den ich oben mit Gaze o.ä. verschließe, damit die Anemone unterwegs nicht rauskrabbelt. Und dann eben in eine doppelte Tüte...

    Hat da jemand Erfahrung?

    Danke :smiling_face:

    Hi!

    Ja, diese fiesen Turbellarien... Wir haben sie uns nicht eingeschleppt, weil wochen- oder monatelang keine neuen Korallen eingezogen waren, sie müssen latent vorhanden gewesen sein. Die Ursache für die Plage war vermutlich erschöpftes Mischbettharz, denn als die Viecher aufkamen, konnten wir (seit langem mal wieder) Silikat messen. Nachdem das Silikat aus dem Wasser heraus war, gingen auch die Turbellarien zurück.

    Die Photon kann noch ein Stückchen tiefer gehängt werden, allerdings nur bis kurz über dem Abschäumertopf. Das ist der (bislang) einzige Nachteil an dem mittigen Schacht, zumal wir Längsstreben im Becken haben, so dass der Abschäumer nicht direkt an die Rückwand gestellt werden kann.
    Andererseits sollte die Leuchte wegen der HQI ja sowieso nicht so tief hängen, von daher passt es dann so schon. "Knapp über dem Abschäumertopf" bedeutet hier 30-350cm oberhalb des Wasserpegels.

    Die Strömung planen wir übrigens so:
    - Nanostream 6055 vom Schacht nach links, um den linken, etwas kleineren Teil des Beckens zu beströmen
    - Stream 6105 vom Schacht nach rechts, um den rechten, etwas größeren Teil zu beströmen
    - Stream 6205 von links vorne nach rechts entlang der Frontscheibe, um für Strömung zwischen den beiden Abschnitten zu sorgen
    - Reserve: zwei alte Streams 6100

    Mal schauen, ob das so reicht.

    Hi!

    Ich habe hier lange nicht geschrieben, warum könnt ihr hier lesen klick. Da geht's jetzt quasi weiter, denn der Titel "Raumteilerfrage" passt jetzt definitiv nicht mehr :grinning_squinting_face:

    Um das noch kurz zum Abschluss zu bringen:

    @Corinna: Die Xanthurum wären meine Traumfische, aber definitiv zu teuer :frowning_face:

    @Joachim: Nein, nicht wirklich. Mittlerweile haben wir wieder einen Doc, aber diesmal einen Strigosus. Er ist noch schön klein und verträgt sich mit allen prima.

    Der Hungerhaken-Mandarin hat es leider nicht geschafft, dem Mädel geht es dagegen prima, und der Chelmon ist ebenfalls putzmunter.

    So, aber jetzt geht's im neuen Thread weiter :wink Vielen Dank fürs Lesen und Mitwirken in diesem hier :thup

    Hallo, Forum,

    vorweg: Der Titel ist natürlich hochtrabend hoch 10, aber ich war da schon und es fiel mir auf der Suche nach einem passenden Threadtitel ein, und außerdem mag ich griffige Titel :grinning_squinting_face:

    In den letzten Monaten ist unser Aquarium ziemlich zu kurz gekommen. Unsere Prioritäten lagen und liegen an anderer Stelle, denn im Februar haben wir einen ganz besonderen Fisch bekommen - ohne Schuppen =)

    Zuletzt stolperte unser Becken irgendwie von einer Plage in die nächste: Turbellarien, Cyanos, Kieselalgen, Dinos oder Goldalgen und als krönender Abschluss noch Bryopsis. Da wir einen Teil der Probleme im bisherigen Aufbau sahen (Strömung, Ausleuchtung u.a.) und weil wir schon kurz davor waren, radikal zu verkleinern und das Becken zu verkaufen, beschlossen wir, einen kompletten Umbau vorzunehmen - sozusagen als letzte Chance, das Becken zu behalten und die Pflege in unseren neuen Alltag gut zu integrieren.

    Die Entstehung des Beckens als Raumteiler, so wie es etwa ein Jahr lang stand, kann man hier nachlesen "Raumteilerfrage"

    Erst mal die Beckendaten, die sich gegenüber der bisherigen Raumteilerstellung nicht wesentlich verändert haben:
    - 200x80x60, 960l
    - Unterschrank: Stahlgestell, selbst gebaute Holzverkleidung
    - Abschäumer: Mini Bubble King 180
    - Licht: Photon Plus 2x250W/4x80W
    - Strömung: Tunze Streams 6205, 6105, 6055, Multicontroller 7096
    - UV Helimax 36W, AM Niveaumat

    Das war's schon an Technik. Wie bisher auch haben wir kein Technibecken, sondern einen im Becken integrierten und mit Keramik abgeteilten Technikschacht.

    NEU: Dieser Schacht steht jetzt mittig an der Rückwand :smiling_face: Er teilt das Becken quasi in zwei Bereiche - so wie das Kap die Ozeane teilt (wie kitschig :ylol). Mehr zum Aufbau, wenn er fertig ist.

    Der Umbau erfolgte so: Seit ca. 2 Monaten läuft parallel schon ein 250l-Becken. Dorthin sind letzten Montag alle Fische und einige Korallen umgezogen (Lippis, ein Doktor, ein Fuchsgesicht, ein Chelmon usw., alle auf 250l... *brrr* ;)), die restlichen Korallen sind in einem weiteren, kleinen Becken untergebracht. Dann stellten wir zwei 300l-Regentonnen auf, in die wir den Großteil des Wassers und die Deko legten. Das bis auf Sand und eine Pfütze Wasser geleerte Becken konnten wir dann zentimeterweise verschieben. So wanderte das Becken von der Raummitte an die Wand - gaaanz langsam :winking_face:

    Dann bauten wir den Schacht wieder ein - wie gesagt mittig - , füllten das Wasser zurück und richteten den Unterschrank neu ein. Nach 5 Tagen ist nun der Großteil der Deko wieder im Becken, die Fische und Korallen (bis auf die Exemplare, die zum Zwischenlagern zu groß sind) natürlich noch nicht, das große Becken muss den Umbau erst mal verkraften.

    Auf den Fotos sieht man den alten Raumteiler-Zustand, die Umbausituation und das kleine Becken sowie einen Zwischenstand beim großen Becken. Ich berichte weiter :wink

    hallo, jens,

    danke für deine antwort. weil der ast schön "lebendig" ist, haben wir ihn nur zum kleben und erstem aushärten aus dem wasser geholt. die bruchstelle ist mit dem korallenwelt-kleber geklebt und drumherum haben wir mit reef bond vermörtelt. so liegt der ast jetzt flach im becken auf dem boden. wie lange sollten wir mit der belastung wohl warten?

    als stütze hatten wir schon eingeplant, unter die bruchstelle eine kleine säule zu stellen, damit der ast nicht ganz frei hängt.

    sorry für die kleinschreibung, baby auf dem arm :winking_face:

    Hallo, Torsten und alle anderen :smiling_face:

    Wir bauen gerade unser Becken etwas um, Näheres dazu später in einem eigenen Thread. Jedenfalls ist dabei ein großer Keramikast (60-70cm lang) etwa in der Mitte durchgebrochen. Können wir den wieder zusammenflicken und wenn ja wie?

    Wir haben hier
    - Kleber von dir, Torsten
    - Reef Bond Mörtel
    - Zweikomponentenkleber

    Wie lange muss der gekittete Ast dann zum Aushärten liegen bleiben? Über oder unter Wasser? Ist er dann wieder normal belastbar? Er soll wie bisher auch von unserer Keramikschachtwand schräg nach unten bis zum Beckenboden verlaufen.

    Danke euch :smiling_face:

    Hi!

    Ich wollte gerade AlgenEx im Online-Shop bestellen, aber ich kann es einfach nicht finden, auch nicht bei den Aqua biotica Produkten :frowning_face: Gibt es das nicht mehr??

    Danke für eine kurze Info :smiling_face:

    Hallo, Corinna,

    danke für die interessanten Infos!

    Unser drei Chrysus werden auch gerade erwachsen und tingeln ununterbrochen durchs Becken. Die Garnelen lassen sie allerdings bislang in Ruhe und sind auch sonst keinem gegenüber aggressiv. Schauen wir mal...

    Lassen sich beim C.strigosus Pärchen einfach zusammenstellen? Denn wenn überhaupt, würden wir schon zwei Docs halten wollen, und deine Bemerkung bzgl. ein, zwei "böser" Fische, die etwas für Ordnung sorgen, hat auf jeden Fall ihre Berechtigung... Weder das Fuchsi noch den Chelmi halte ich da für potentiele Kandidaten - beides Schisser :grinning_squinting_face: Der Siganus steht fleckig und stocksteif in "seiner" Sinularia, sobald ich mal eine Korallen umstelle...

    Hallo, Corinna,

    danke für die Tipps. Lebende MüLas haben wir natürlich auch schon versucht. Ich habe aber den Eindruck, dass es nicht das Problem ist, dass Frostfutter tot ist, sondern dass der Chelmon gegenüber den anderen Fischen zu schüchtern ist. Wenn die Lippis und die Fahnenbarsche anstürmen zieht er sich zurück, auch wenn er vorher noch ganz interessiert geschaut hat. Von daher glaube ich unserem Händler auch, dass er im kleinen Händlerbecken zusammen mit ein, zwei anderen Fischen auch an Frostfutter gegangen ist. Hm...
    Naja, immerhin geht es ihm gut, er nimmt nicht ab, ist agil usw. Aber wir sollten ihn schon zuverlässig an Futter bekommen...

    Die Tominiensis sind prinzipiell ja schöne Doktoren. Aber meine erste Erfahrungen mit denen war eben die, dass die beiden eingesetzten im letzten Herbst erst mal Pünktchen mitbrachten, daran selbst verstarben und auch noch einige ältere Beckeninsassen mitnahmen :frowning_face: Ob's am zu jungen Becken lag, an der damals fehlenden UVC oder an einer gewissen Anfälligkeit der Fische selbst - keine Ahnung...

    Gelten die Goldringborstenzahn-Docs eigentlich als robuster?

    Aber wie gesagt, eigentlich müssen Docs gar nicht sein... Dann dafür lieber mehr an kleineren, bunteren Fischen (ich stehe auf Lippis :D).

    Icih hab's eben mal grob durchgerechnet: Unsere 90l Nachfüllwasser haben durch den Rest Salzwasser eine Salinität von 0,58. Wenn die 90l komplett als Nachfüllwasser im Hauptbecken sind, hat sich dort die Salinität von 35 auf etwa 35,05 erhöht. Da wir sowieso immer wieder den Salzgehalt überprüfen, sehe ich da keine Gefahr, dass sich der Salzgehalt auch nach mehreren Wasserwechseln signifikant erhöht :winking_face:

    Hi,

    wir machen es ähnlich. Unser Nachfüllbecken hat die Maße 100x30x40. Wir mischen darin 90l frisches Salzwasser an, und es bleiben ca. 0,5cm Wasser drin. Das sind etwa 1,5l. Danach wird das Becken wieder mit Osmosewasser aufgefüllt und davon per Niveaumat das Verdunstungswasser im Hauptbecken ersetzt.

    Gestern gemessen:
    NO3 0,2 mg/l
    PO4 0,03 mg/l

    Unsere Fütterung (auf knapp 1000l) sieht übrigens so aus: 3x täglich eine sehr kleine Portion Flockenfutter (für die Juwelenfahnbarsche), 1x täglich etwas Granulat, 1-2 mal täglich je 1 Würfel FroFu.

    Hi,

    du, viel erzählen kann ich dazu nicht. Von diesem Zusammenhang habe ich einfach schon oft gehört bzw. darüber gelesen. Bei ein paar Händlern war die erste Frage bzgl. der Stickstoffwerte, wie es denn den Scheiben ginge. Solange die gut stehen, sei auch - zumindest minimal - Nitrat im Wasser.

    Scheibenanemonen gelten ja recht anspruchslos, womit gemeint ist, dass sie nicht so extrem sauberes Wasser benötigen wie z.B. SPS. In den sauberen Becken heutzutage bedeutet das teilweise eben eher, dass es ihnen auch mal ZU sauber sein kann; manch einer empfindet eine Monitpora da wahrscheinlich pflegeleichter :winking_face:

    Ammonium haben wir noch nicht dosiert. Sind wie gesagt nicht so der Fan von Zugaben...

    Hi!

    Mal wieder ein kleines Update, Fotos folgen. Ein, zwei Fragen gibt es auch, siehe insbesondere unten unter "Besatz" :smiling_face:

    Algen und sonstige Plagen:
    Die Algen sind endlich dezimiert, allerdings wachsen immer noch frische, grüne Aufwuchsalgen nach. Und das obwohl PO4 gerade eben so nachweisbar ist (0,03mg/l laut Salifert).

    Die Turbellarienplage, die wir monatelang hatten, ist ausgestanden. Ob es die drei Chrysus waren oder veränderte Bedingungen, weiß ich nicht, aber die Biester sind verschwunden :smiling_face:
    Wir kämpfen aber noch gegen diverse braune Beläge, gemischt mit Cyanos an. Ich habe mir noch nicht die Mühe gemacht, unterm Mikroskop nachzuschauen, aber ich vermute, dass es Dinos oder Goldalgen sind. Den Befund liefere ich dann nach. Die letzten Plagen dieser Art haben wir einfach ausgesessen...

    Technik:
    Ich frage mich, ob wir evtl. zuviel Strömung im Becken haben...? Derzeit laufen 1xTunze 6205, 1x Tunze 6105, 1x Tunze 6055 und eine kleine MaxiJet (als RF aus dem Technikabteil) im Becken. Gesteuert werden sie über den Multicontroller zwischen etwa 50 und 100%. Vielleicht stelle ich einfach mal ein Video ein, um die Strömung deutlich zu machen. Mir fällt eben auf, dass die Beläge, besonders die Cyanos, an den strömungsreichen Stellen stärker sind.

    Die T5-Beleuchtung wurde mittlerweile gegen eine HQI-Kombi getauscht: Aquaphoton Plus mit 2x250W und 4x 80W. Mit dem Licht sind wir sehr zufrieden, wenn auch die nächsten Brenner 14k haben werden (derzeit sind 10k drin). Seit wir die Leuchte etwas höher gehängt haben, werden auch die Schachtecken besser ausgeleuchtet. Bislang wuchs da nichts außer schmodderigen Algen, die dann absterben und als dunkle Fetzen auf der Deko hängen. Fressen mag die auch niemand...

    Seit gestern haben wir einen Notüberlauf am Nachfüllbecken, das im Unterschrank steht. Sollte jetzt mal wieder die UOA vergessen werden, fließt das Wasser ab einem gewissen Pegel direkt in den Abfluss. Die Bohrung dafür haben wir selbst gemacht, was vorher schwieriger erschien, als es dann war.

    Wasserwerte:
    Caclium liegt immer noch bei knapp 500mg/l, immerhin schlägt der Test jetzt aber beim letzten Tropfen um *g* Magnesium müssen wir leicht zudosieren, ebenso KH+, damit wir den Wert bei 6-7 halten können. Während Silikat mit n.n. und PO4 mit 0,03mg/l im grünen Bereich liegen, fehlt es nach wie vor an NO3. Hier sagt Salifert 0,2mg/l, gegengetestet mit einer TM Referenz.

    Besatz:
    Frau Mandarin ist kugelrund, Herr Mandarin ein Hungerhaken (beim Einsetzen waren beide schlank). Beide fressen allerdings Frostfutter, nur ist sie insgesamt einfach aktiver. Er muss immer stundenlang meditieren, bevor er eine Mückenlarve o.ä. aufnimmt :face_with_rolling_eyes: Mittlerweile haben wir ein winziges Glas in "seine" Ecke gelegt, in das er einen extra FroFu-Würfel bekommt. Außer dem letzten verbliebenen Einsiedler kommt da sonst niemand dran, da kann er dann erst mal in Ruhe fressen und sich alle Zeit der Welt lassen.

    Wir haben seit Anfang Januar einen Chelmon rostratus, der von unserem Händler als futterfest und glasrosenfressend herausgesucht wurde. Glasrosen frisst er tatsächlich, jedenfalls sind sie seither deutlich weniger geworden. Beim FroFu lässt er leider den anderen den Vortritt, hat aber noch kein Gramm abgenommen. Er pickt den ganzen Tag im Becken herum. Hoffen wir mal, dass er sich noch auf FroFu richtig einlässt und sich beim Fressen mal durchsetzt...

    An Korallen hat sich nichts getan. Alle stehen eigentlich ganz gut, nur setzen sich die Spitzen der SPS gerne mal mit den o.g. Belägen zu. Alle zeigen allerdings Wachstum (naja, bis auf die wenigen Discosomas, liegt wohl am Nitratmangel).

    Zum Fischbesatz kommen jetzt noch Fragen :smiling_face:

    Langfristig planen wir noch 2x C.bispinosa und 2-3 M.bipartitus. Unsicher bin ich mir, ob ein, zwei Docs ins Becken sollten oder nicht. Eigentlich muss ich keine Doktoren haben, wenn überhaupt würde ich an zwei Borstenzahndocs denken (Hawaii-Docs fallen raus, gelbe Fische sind schon genug drin :ylol), die Aufwuchsalgen fressen sollen. Was meint ihr, wird denen das Becken gerecht? Am schönsten fände ich übrigens Z.xanthurus, aber die sind soooo teuer :loudly_crying_face:

    Zweite Überlegung: Aalgrundeln! Ich finde die sehr faszinierend, aber sie sind natürlich auch nicht ohne. Wie schlimm ist die Umgraberei im Becken? Werden ganze Steinaufbauten verrückt? Oder ist es ähnlich wie bei eifrigen Baggergrundeln?
    Und sollten Aalgrundeln gleich als Paar eingesetzt werden oder besser in Einzelhaltung? Das hängt wohl auch von der Beckengröße ab, wie sieht das hier aus? Wo schlafen die eigentlich? Unter Steinen vermutlich?
    Aalgrundeln sind keine Ausbrecher wie Muränen, oder? Sie haben nur optische Gemeinsamkeiten, hoffe ich...

    Ich freue mich wie immer über alle Tipps und Kommentare :smiling_face: Fotos gibt's wie gesagt später.

    Hallo, Ingrid,

    danke für den Tipp.Wir hatten eine Zeitlang mal etwas ähnliches, ist aber schon länger her. Wenn es geht, komme ich ja immer ganz gerne ohne Mittelchen aus... Die Korallen stehen bei uns eigentlich alle gut, außer dass die SPS gerne mal Algen an den Spitzen ansetzen, aber das ist ein anderes Problem. Einzig die Scheibenanemonen vermehren sich kaum, jedenfalls nicht die Discosomas. Die Condylactis hingegen wuchern, ebenso die roten Krustenanemonen (die blauen nicht :(). Dass Scheibenanemonen am ehesten einen Nitratmangel anzeigen, weißt du ja offenbar auch :winking_face:

    Ja, vielleicht bestelle ich das Zeug nächstes Mal einfach mit. Ich frage mich nur immer, warum sich bei uns kein Nitrat einstellt, wenn andere teilweise echt Probleme mit zu hohen Werten haben oder es schon büßen müssen, wenn sie mal Schwämme nicht ständig ausspülen, Frostfutter nicht spülen, den Abschäumer zu nass einstellen usw. Eine Erklärung habe ich dafür nämlich nicht...

    @Herbert: Okay, dann haben wir ja vielleicht doch wenigstens 1mg/l drin :winking_face: Wenn der Salifert-Test alle ist, bestelle ich den Machery mal.

    Habt ihr noch einen Tipp, wenn Schwämme im Becken nicht helfen...? Wir haben laut Salifert 0,2mg/l NO3, gegengetestet mit einer Referenz von TM. Der Wert sollte etwa passen (ob's jetzt 0,5mg/l oder 0,1mg/l sind...). Jedenfalls ist es zu wenig Nitrat. Im Becken sind blaue Schwammteile im Pumpenschacht, und um ehrlich zu sein, machen wir die erst sauber, wenn sie total zugesetzt sind, also nach vielen Wochen *hust* Frostfutter wird nicht gespült, sondern taut im Becken auf, wir füttern reichlich (Flocken, Granulat und FroFu), haben auch ein paar Fische drin, tja, aber der Wert geht einfach nicht hoch *seufz*

    Komischerweise hatten wir dieses Problem bislang in all unseren Becken, egal welcher Größe und Einrichtung (aktuell ja z.B. viel Keramik, davor immer mit sehr viel LG).

    Hi,

    danke für den Link. Wir haben uns gestern abend drangetraut, und eigentlich hat es soweit gut geklappt :smiling_face: Wir haben entgegen manchen Empfehlungen nur von einer Seite gebohrt, dadurch ist tatsächlich oberflächlich ein klein wenig Glas auf der Austrittseite des Bohrers (innen) abgesplittert. Risse sind aber nicht entstanden, und da dort oben ja sowieso nie Wasserdruck auf der Durchführung lasten wird (ist ja ein Notüberlauf und keine Beckenverrohrung), sollte das kein Problem sein.

    Guten Morgen!

    Hm, habe leider nichts gefunden, vielleicht suche ich falsch. Im Prinzip fehlt mir auch nur noch die Info, welchen Abstand wir mit dem Zentrum des Bohrloches (27mm Durchmesser) vom oberen Beckenrand einhalten müssen. Reichen z.B. 5cm, das wären dann 2,3cm Glas zwischen Loch und Kante? Gibt es da Richtlinien?

    Es handelt sich um 6mm Glas, Beckenmaße wie gesagt 100x30x40 (BxTxH).

    Wäre super, wenn mir das noch jemand beantworten könnte, denn heute abend wollen wir bohren... Danke!

    Hi,

    wir verzichten jetzt doch auf den Schlauch und bleiben einfach beim 20er Rohr:
    Durchführung 20mm
    Rohr 20mm
    90° Winkel 20mm
    Rohr 20mm
    Ablauf :smiling_face:

    Einen Diamantbohrer 27mm habe ich vorhin schon gekauft, ebenso eine Führung mit Saugnäpfen für den Bohrer. Außerdem habe ich mich soweit belesen, dass man das Glas von zwei Seiten bohren soll und viel mit Wasser kühlen muss.
    Fällt euch sonst noch etwas ein?

    Letzte Frage, ich glaube, dann habe ich alles :winking_face: Welchen Abstand muss das Loch (sagen wir mal das Zentrum) mindestens von der Beckenkante oben haben?

    Danke =)

    Habe gerade bei Mrutzek angerufen. Es gibt die Durchführungen wohl tatsächlich erst ab 20mm. Also muss ein 27mm-Bohrer her. Dort wo ich gerne bestellen würde, gibt es aber nur 26mm oder 28mm, bei der Durchführung steht "ca. 27mm". Was nehme ich denn da am besten...?

    Nach der Durchführung geht es ja mit einer Klebemuffe 20mm weiter. Aber der weitere Ablauf?
    1. Durchführung 20mm mit Klebemuffe
    2. Schlauchtülle mit Klebestück 20mm
    3. Welche Schlauchgröße schließt sich dann an? 19/27?

    Alternativ?
    1. Durchführung 20mm mit Klebemuffe
    2. Reduzierung 20/16mm
    3. Schlauchtülle mit Klebestück 16mm
    4. Schlauch 16/22

    Sorry, wir haben mangels Technikbecken verdammt wenig Erfahrung mit dem ganzen PVC-Kram... :yrf

    Hi, Oli,

    vielen Dank für deine Hilfe :smiling_face:

    Beim Gewas kann man wohl recht einfach den Kontakt für den Alarm (ja, hat er) ablöten, dann piepst nichts mehr.
    Eine andere Sache ist aber evtl. ein Problem: Laut Bedienungsanleitung soll man die Sonden für die Pegelmessung nur in Wasser mit einer Mindestleitfähigkeit von mind. 50 µS/cm verwenden. In einem anderen (Süßwasser-)Forum hat das mal jemand getest und hat festgestellt, dass es bis runter zu 15 µS/cm noch funktioniert, dann aber der Sensor nicht mehr zuverlässig arbeitet :frowning_face:
    Eine Alternative ist ein ebenfalls für den Gewas angebotener Schwimmerschalter.

    Was Aqua Medic betrifft, da müsste man wohl den Aquaniveau mit 2 Schwimmerschaltern nehmen und mit dem Magnetventil koppeln. Dann geht das Ventil auf, wenn im Nachfüllbecken zu wenig Wasser ist, und zu, wenn der Pegel zu hoch steigt. So luxuriös brauchen wir es eigentlich gar nicht, es geht nur darum, dass es keine Überschwemmung gibt, wenn wir mal vergessen, den Hahn wieder zuzudrehen :winking_face: (Oder der Handyakku (Wecker) leer ist, oder man den plötzlich aus dem Haus muss oder oder oder...)
    Witzigerweise schreibt Aqua Medic in der Anleitung noch, dass aus Sicherheitsgründen immer ein Überlauf am Nachfüllbereich installiert sein sollte :grinning_squinting_face: Womit sich der Kreis wieder schließt :ylol

    So oder so wäre so eine Automatik zwar ganz nett, aber a) deutlich teurer als ein Diamantbohrer und b) immer noch mit Risiken behaftet, die man nur mit einem Überlauf komplett ausschalten könnte.

    Die PVC-Durchführungen scheint es nicht standardmäßig <20mm zu geben, oder doch? Würde eben ein unnötig großes Loch und einen unnötig teuren Bohrer (27mm) voraussetzen...

    Hilfe, da gibt's ja Unmengen :grinning_squinting_face:

    Bevor ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe: Brauche ich für unsere Zwecke so ein Gerät mit Pumpenabschaltung oder nur mit Verschluss der Wasserleitung?

    Aufbau bei uns:
    - Wasseranschluss am Becken
    - Umkehrosmose dahinter (von Waterpilot und nix mit Strom)
    - Frischwasser geht ins Nachfüllbecken, Abwasser direkt in den Ablauf
    - Aqua Medic Niveaumat regelt den Wasserstand im Becken (per Magnetschalter und Dosierpumpe)

    Ich vermute mal, dass man ein Magnetventildings MIT Pumpenabschaltung nur benötigt, wenn man keine automatische Niveauregulierung hat, oder? Die Dosierpumpe stoppt ja bei uns, wenn der Schwimmer aus dem Becken meldet, dass der Pegel passt.
    Wäre also so etwas das richtig? GEWAS 191 N Gibt es Alternativgeräte?

    Danke schön :smiling_face:

    Hi, danke für deine Antwort und den Link. So eine Durchführung hatte ich vorhin auch schon gesucht, einfach einen Schlauch zu verkleben ist wahrscheinlich nicht gerade die sicherste Art *hust*

    Beim Durchmesser müssten 16mm oder so reichen, schätze ich, eher noch weniger, denn die UOA liefert ja nur eine geringe Menge an Wasser.

    An ein Magnetventil hatten wir schon mal kurz gedacht, aber sind die nicht ziemlich teuer? Und sind die wirklich sicher? Hättest du dazu evtl. auch einen Shop-Link? Ich mache mich aber gleich auch selber noch mal auf die Suche.

    Hallo, Forum!

    Wir wollen für unser Nachfüllbecken im Unterschrank einen Notüberlauf bauen. Habt ihr da Tipps?

    Ich stelle mir das eigentlich nicht so kompliziert vor: Etwas unterhalb der Beckenkante eine Bohrung ins Glas, dort einen Schlauch einführen, mit Silikon abdichten, und das Schlauchende in den Ablauf münden lassen. Zu einfach?

    Meine Fragen wären:
    - Wie groß muss die Bohrung sein (Nachfüllbecken hat die Maße 100x30x40) bzw. der Schlauch?
    - Wie weit unterhalb der Glaskante muss die Bohrung mindestens gesetzt werden?
    - Womit bohren wir am besten? Mit einem Glasbohrer vermutlich?
    - Gibt es Tricks, die Bohrung ohne Gefahr fürs Becken hinzubekommen...? Z.B. die Fläche abkleben, so wie man es bei Fliesen macht?

    Danke euch!

    Zitat

    Original von Micha W.
    Hi Azalee,

    als ich noch Anfänger war wusste ich das auch nicht unbedingt. Du?


    Sorry, falls meine Frage überheblich rübergekommen sein sollte, war so nicht gemeint. Ich hatte mich ernsthaft gefragt, warum eine Glasrose hier von vornherein ausgeschlossen wird. Nicht nur das Identifizieren, sondern eben auch das Ausschließen von Tieren ist doch gerade für Anfänger (aber nicht nur für sie ;)) häufig nicht leicht. Deshalb hatte ich mich gewundert, warum sich hiko da sicher zu sein schien.

    Zum zweiten Foto: Das linke ist ebenfalls mit Sicherheit eine Glasrose :), das rechte lässt sich auf dem Foto nicht gut genug erkennen. Und ja, es gibt teils recht unterschiedliche Formen und Farben bei den Viechern, manche sind richtig hübsch :grinning_squinting_face: Der glasige Körper ist bei allen(?) aber meistens schon ein deutlicher Hinweis.

    Ich denke auch, dass es Bryopsis sein könnten. Wie fühlt sich die Alge denn an? "Matscht" sie beim Ausreißen und Herausholen zusammen oder behält sie eher ihre Struktur? Lässt sie sich in Büscheln gut vom Stein lösen oder nicht?

    Generell würde ich vorschlagen: soviel wie möglich mechanisch entfernen (rupfen, bürsten) und hoffen, dass die diversen Algenfresser dann die kurzen Reste fressen.

    Außerdem natürlich das Übliche: Wasserwerte messen und schauen, ob da irgendwas nicht passt.

    Hi,

    Mandarinfische ernähren sich nicht von Aufwuchs, sondern von Kleinstlebewesen, die auf dem Riffgestein herumkrabbeln.

    Wir hatten beim Nachsetzen mal ein ähnliches Problem. Ich vermute, dass es daran lag, dass das Männchen in unserem Fall schwächer (dünner, ich glaube auch etwas kleiner) als das Weibchen war. Zudem war sie ja schon im Becken etabliert. Es hat ziemlich lange gedauert, bis sie sich aneinander gewöhnt hatten.

    Was man unterstützend tun kann, weiß ich leider auch nicht. Achte generell auf eine gute Fütterung, also von beiden Exemplaren. Die kann ja beim Männchen zunächst auch mal im Ablaichkasten geschehen. Sollte es in ernsthafter Gefahr sein, würde ich es zurückbringen und lieber später mit einem anderen Fisch erneut versuchen.

    Ja, ganz klar. Ich sehe ja gerade den Unterschied zwischen 8x80W und 2x250+4x80. Das Becken ist jetzt anders ausgeleuchtet, aber nicht unbedingt heller, zumindest hat man nicht den Eindruck. Da mag sicher auch die Lichtfarbe etc. mit reinspielen, aber ich denke, bei deinem speziellen Vergleich werden die 10x80W deutlich mehr Licht machen.

    Ich würde die Reihenfolge Wasser/Sand u.a. davon abhängig machen, ob die Deko, die auf dem Boden aufliegt, schon fertig steht. Es ist besser, den Sand um die Steine herum zu verteilen, als die Steine in den Sand zu drücken. Dann stehen sie entweder nicht sicher oder man muss den Sand wieder wegwedeln.

    Hinzu kommt noch, dass man beim Einbringen des LGs dann doch gerne noch mal am Unterbau etwas ändert. Du siehst, ich plädiere eher für Wasser - Sand :winking_face:

    Hi,

    die Lampe hängt etwa 20cm über dem Wasserspiegel. Bin mir da aber auch noch nicht sicher. Außerdem sollte sie anfangs wohl auch höher hängen wegen der Umstellung für die Korallen.

    Wir beleuchten so:
    9-22h 2xT5 blau
    10-20h 2xT5 weiß
    11-18h 2x250W HQI

    Mal sehen, ob das so bleibt... :winking_face:

    Hi!

    Seit gestern abend haben wir Kringel =)

    Wir haben von 8x80W (Fauna Marin Starfire) auf 2x250W/4x80W (Aquaphoton Plus) umgestellt. Der erste Eindruck ist sehr gut, aber in zwei Punkten gibt es noch Optimierungsbedarf: Die Lichtfarbe ist uns noch zu wenig blau, das müssen wir beim nächsten Leuchtmitteltausch berücksichtigen, und die Brenner geben ein Pfeifen von sich. Nicht durchgehend, aber immer wieder, also nicht nur beim Warmwerden. Das Geräusch kommt nicht von den EVGs, sondern direkt von den Brennern. Kennt das jemand?

    Anbei zwei Vergleichsfotos. Aufgenommen mit manueller (also identischer) Belichtung und gleicher Farbtemperatur.
    Auch wenn man den Unterschied auf den Fotos vielleicht nicht so deutlich sieht, sind unsere Ecken im HQI-Licht schon etwas heller geworden. Mal sehen, ob wir es so lassen oder daran noch etwas ändern. Vielleicht hängen wir die Lampe auch noch ein Stückchen weiter noch links.

    Was meint ihr?

    Hi,

    das TB soll vermutlich in den Unterschrank, oder? Wie lässt sich denn die Innenaufteilung des Schrankes gestalten? Als wir unser Becken geplant hatten, stellte es nicht als ganz einfach heraus, bei einem Holzschrank so viel Platz im Inneren frei zu lassen, dass ein TV von vernünftiger Größe hineingepasst hätte (auch wenn es bei uns ein reines Nachfüll-/Wechselbecken ist). Wir haben uns deshalb für ein Stahlgestell entschieden, das wir dann selbst mit Holz verkleidet haben.