Beiträge von hajo

    Ich nutze es auch zufriedenstellend seit längerem. :thup

    Hans-Werner,
    wie muss ich die kleinen Partikel (Flocken) verstehen, die sich in der transparenten Lösung auf dem Grund absetzen? Sie haben einen festen Charakter und lösen sich nicht auf. Zumindestens nicht in der konzentrierten Lösung.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    die Riffsicherheit von Zwergkaisern wird speziell wegen der Attraktivität mancher Arten immer ein Thema bleiben.
    Die Frage, ob riffsicher oder nicht, ist nicht mit Ja oder Nein zu beantworten.Die Antwort liegt irgendwo dazwischen.
    Sie ist in grossem Masse von den vorhandenen Korallen bzw. Niederen, und von der jeweiligen Art der Kaiserfische abhängig.
    Ebenso von der Philosophie des Pflegers.
    Jemand, der seine Prioritäten auf empfindliche Korallen setzt, wird kaum ein Freund von Kaiserfischen werden.
    Derjenige aber, der eine gewisse Schwäche für diese Fischen entwickelt, wird möglicherweise nach geeigneten Korallen suchen. Er wird sie auch finden.
    Ob diese Korallenarten immer eigenen Wunschvorstellungen entsprechen, ist ein andere Geschichte. Es muss daher ein Kompromiss her.
    Einzig und allein sollen die Arten möglichst uninteressant für die Fische sein oder im späteren Verlauf noch werden.
    Wenn sie den Pfleger nebenbei auch noch ansprechen, umso besser.
    Ich bin mir bewusst, dass dieses Konzept nicht immer Zuspruch finden wird.
    Denn meist liegt eine völlig andere Situation vor.
    Das Becken steht, ist mit Korallen besetzt, und es fehlen nur noch ein paar Fische.
    Wenn jetzt Kaiserfische zum Thema werden, ist guter Rat teuer. Der Erwerb kann zum Lotteriespiel werden. Hauptgewinn oder Niete?
    Die Tragik ist, dass bei einem Misserfolg nicht die Korallen aussortiert werden, sondern primär die Fische!
    Den Fokus immer nur auf negative Einzelfälle zu lenken, wird diesen Fischen auch nicht gerecht, weil nicht selten diese Fische, trotz Kenntnis ihres Verhaltens, zumutbar in unseren Aquarien schwimmen und täglich ihre Pfleger erfreuen.
    Allerdings gehören harmoniesüchtige Pfleger zur absoluten Minderheit. :grinning_squinting_face:
    Kauft nur, wenn ihr wirklich überzeugt seid!
    Die Chancen auszuloten und dann ggf. das Tier in eine ungewisse Zukunft abzugeben, ist keine Option, die wir ziehen sollten. Es haben noch andere Mütter schöne Bräute.... :winking_face:
    Wer ein größeres Becken sein eigen nennt, der ist mit den kleineren Genicanthus-Arten gut bedient. Sie machen weit weniger Stress, als andere Arten. Ich empfehle bewusst die kleineren Arten, da z.B. der im Handel weit verbreitete Lamarck ein kleiner Riese werden kann. Zumindestens das Männchen.
    Zugegeben, jedes Becken hat seinen eigenen Charme. Aber ohne Kaiserfische kann ich nicht. Das hat zur Folge, dass bei mir die Auswahl der Korallen etwas beschränkt bleibt, aber ihre Wirkung nicht verlieren.
    Im Verlauf der Jahre habe ich mich mit den verschiedensten Kaiserfisch-Arten bekannt gemacht. Von Grosskaisern bis hin zu den Zwergen. Negative, wie auch positive Erfahrungen wechselten sich ab. Überraschungen gab es auch. Allerdings waren es weniger die kulinarischen Vorlieben als die Verträglichkeit mancher Arten miteinander.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Bernhard,

    ich würde gern Zwergkaiser in ein Becken setzen wo SPS und LPS drin sind.
    Welche kann man da empfehlen. Ich weiß Garantie gibt es keine.

    Gruß Rainer

    Die Frage hast du dir schon selbst beantwortet. :smiling_face:
    Ansonst kommt es auf die vorhandenen Korallenarten an.....
    In Bezug auf ihre Widerstandsfaehigkeit und auf das Interesse der Zwergkaiser am den verschiedenen Arten.
    Es gibt robuste Arten und weniger robuste. Die empfindlichen Arten leiden unter der Zupferei und öffnen sich daher nur selten.
    Die weniger empfindlichen stecken es weg.
    Die Gesellschaft von Kaiserfischen im Riffaquarium erfordert einige Kenntnis über deren Vorlieben. Man sollte besser vor dem Erwerb dieser Fische abwägen, ob Korallen oberste Priorität haben, oder ob moeglicherweise ein Kompromiss zu einer anderen Korallenauswahl führen koennte?
    Gruss
    Hajo

    Ich kann jeden gut verstehen, der A. leucosternon in die engere Wahl mit einbezieht.
    Dann sollten auch einige Fakten beachtet werden.
    Dieser Fisch passt zwar größenmässig gerade noch in deine Vorstellungen, ist aber auf ausgezeichnete !!!!Wasserwerte angewiesen. Keinesfalls für den Zeitraum nach einer Neueinrichtung zu empfehlen!
    Bereits am Anfang werden schon die Weichen gestellt.
    Die gute Kondition des Fisches sollte beim Kauf oberstes Gebot sein.
    Ist dem nicht gegeben – Finger weg!
    Dafür sollte man schon einige Dutzend Fische dieser Art gesehen haben.
    Lass dir nicht einreden, der Fisch sei ohne Gift gefangen. Aus diesem Grund bleibt nicht nur der Erwerb ein Risiko, sondern auch die anschliessende Pflege dieses empfindlichen Fisches.
    Pumperlgsund (Gruß an Bayern! :grinning_squinting_face: ) sollte er sein und im Händlerbecken nicht nur eine Art von Nahrung annehmen. Die Unart jeden Fisch mit Artemia zu alimentieren darf ruhig ignoriert werden.
    Da ja auch noch ein Paar Flavescens vorhanden sind, kann die Eingewöhnung spektakulär werden. Ergebnisoffen, wie man so schön sagt.
    Ich würde mich zu diesem Zeitpunkt lieber anderen Arten zuwenden.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Sandy,

    wobei ich zu der Meinung neige, dass möglicherweise ursächlich der Mikroaufwuchs auf der Pinnigorgia zur Quelle der Begierde wurde. Einige Gorgonien häuten sich öfter. Auch in unregelmässigen Abständen. Sie befreien sich dabei von mikroskopisch kleinen Algen und/oder Sedimentauflagerungen. Der Vorgang ist ähnlich einer Häutung. Diese könnte zur Neugier des Fisches geführt haben.
    Erst später ist er dann der Sache sprichwörtlich auf den Grund gegangen. :angry_face:
    Wie auch immer.
    Belästigungen von Korallen müssen ja nicht immer mit dem Totalverlust von Gewebeteilen enden.
    Meine Pinnigorgia muss manchmal auch ganz stark sein.......
    Passt aber ins Bild.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Andreas,

    wenn Zebrasoma, dann würde ich mich für nur eine Art entscheiden. Es sei denn, du hast ein sehr grosses Becken.
    Die negativen Berichte über das Zusammenleben der Gelben mit den Blauen sind in der Mehrzahl.
    In einem 600l-Becken musste ich mich nach einiger Zeit von einer Art trennen. Bei anderen hier im Forum las ich ähnliches.
    Im 2000l Aquarium dagegen, gab es bei mir keine Probleme.
    Als Alternative bieten sich Ctenochaetus-Arten an. Das klappt problemlos.
    Dass es auch mit anderen "Weidegängern" geht, zeigt das Bild eines Fischfreundes unten.
    Gruß
    Hajo


    Hallo zusammen!

    Wir sollten dem Denken keine Grenze setzen...... :smiling_face:

    Noch einmal zurück zum Thema um den Fischbesatz.

    Der vollständigkeit halber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich manche Fischarten während des Heranwachsens an verschiedenen Korallen "vergreifen" können (werden).
    Im Blick habe ich da den Fuchs und einige Doktorfische, von denen stets stereotyp behauptet wird, dass sie den Korallen keinerlei Schaden zufügen.
    Das ist nur bedingt richtig!
    Das grösser werden korrespondiert im Laufe der Zeit mit der Nahrungsmenge und deren Qualität bzw. ihrer individuellen Zusammensetzung.
    Das Nahrungsspektrum an Aufwuchs im Aquarium ist äusserst begrenzt.
    Auf der einen Seite wünschen wir uns ein fast steriles (Stein)Korallenbecken ohne grössere Nährstoffbelastung.
    Andererseits halten wir uns Weidegänger, deren natürlichen Ansprüchen wir nur bei aufmerksamer Pflege gerecht werden können.
    Wir bemühen uns, die Schere zwischen Nährstoffein- bezw. Austrag nicht gross werden zu lassen.
    Dabei kommen oft die Fische ins Hintertreffen. Sie sind die Leidtragenden.
    Wir müssen bedenken, dass gerade diese beiden Arten Dauerfresser sind. Deshalb ist es unerlässlich, diese Fische mehrmals täglich zu füttern. Finden sie nichts Verwertbares sind Übergriffe auf Korallen nicht selten.Man muss sie nur bemerken......
    Es gibt aus meinem Umfeld Berichte, in denen beklagt wird, dass grössere Füchse und Doktoren vereinzelte Acroporen-Arten und verschiedenlich LPS belästigen. Bis hin zum Abraspeln des Gewebes bei den Acropora-Arten. Meist dort, wo die frischen Wachstumspitzen zu finden sind.
    Bei juvenilen Arten ist das nicht beobachtet worden.
    Merkwürdigerweise wurden nicht alle vorhandenen Korallen belästigt, sondern nur bestimmte Arten, was ich auf die unterschiedliche Schleimzusammensetzung der Korallen zurückführe.
    Ich hake das Phänomen nicht unter Langeweile der Fische ab.
    Vielmehr unter Nahrungsmangel. In Quantität und Qualität.
    Darüber nachzudenken lohnt sich, da sich die Unsitte breit gemacht hat, dieses abnormale Verhalten mit dem Verkauf der Fische zu beenden. Das ist keine Lösung.
    Vielmehr sollten wir alle uns vorher Gedanken über eine artgerechte Pflege machen.
    Kann ich diese Vorgabe nicht erfüllen, muss ich leider auf einige Fischarten verzichten!

    Aus Gründen der Undurchsichtigkeit der gegebenen Situation sind die Störungen durch hungrige Fische bei mir immer ein Thema.
    Das soll nicht heissen, dass die Korallen stetig belästigt werden.
    Das soll auch nicht heissen, dass die Fische ihre Nahrungsgewohnheiten umstellen.
    Das soll nur heissen, dass ihnen scheinbar etwas fehlt!
    In erster Linie wird nach anderer Nahrung gesucht.
    Dazwischen gibt es jene Momente, wo die Fische sich für die Korallen interessieren.
    Die Situation im Becken passt ins Bild, auch wenn es natürlich andere Möglichkeiten ebenfalls zulässt.
    Abschliessend sei erwähnt, dass eine rege Diskussion in der so manches abgeklopft wird, bestens zum Gelingen einer endgültigen Diagnose beitragen kann.
    Auch Irrtümer können widerlegt werden.
    In diesem Sinne....

    Gruß
    Hajo

    Wenn es der Chelmon sein sollte, kann ich mir nicht erklären, warum über ein Jahr lang alle weichen gut gewachsen sind.
    Das war vor einem Jahr.

    Das Belastungspotential der Weichen ist nicht gerade gering. :smiling_face:
    Ein vollständiges Polypenbild bedeutet u. a. ein gesundes Groessenwachstum. Zeitweilige Behinderungen haben aber keinen grossen Einfluss auf die Entfaltung.
    Auch wenn die Ursache immer noch im Dunklen liegt, sollten zeitweilige Belästigungen durch Beckenbewohner nicht ausgeschlossen werden.
    Dazu gehören in erster Linie die Fische und die Seeigel.
    Persönlich vermute ich eine unzureichende Wasserbewegung.
    Mit dem Wachstum ändern sich manchmal die Strömungsanforderungen.
    Deshalb der Versuch die Strömung für einige Zeit zu verstärken.
    Erst danach andere Möglichkeiten in Betracht ziehen.
    Mehrere Dinge gleichzeitig zu ändern ist kontraproduktiv.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Andi,

    danke für deine interessanten Ausführungen.
    Ich glaube schon, dass sich einige Chelmon-Pfleger damit identifizieren können.
    Mit deinem ersten Satz ist eigentlich schon alles gesagt.
    Man könnte auch darüber nachdenken, wie sich geschmacklich unterschiedlich Nesselzellen oder Terpene auf die Geschmacksnerven der Fische auswirken. Das könnte zumindestens die Auswahl bestimmen.
    Allerdings gibt es auch hier Widersprüchliches.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    sicherlich ist der Chelmon einer der friedlichsten Bewohner im Riffbecken, was Übergriffe auf Korallen angeht. Kann ich selbst und auch andere bestätigen. Es gibt selten Attacken, aber es gibt sie dennoch!
    Man darf nicht alles glauben, was so kolportiert wird....
    Es fängt schon damit an, dass diese Art in den meisten Becken nur eine relativ kurze Zeit das Dasein fristet. Beobachtungen über diesen kurzen Zeitraum und die entsprechenden Kommentare dazu sagen nichts aus. Unaufgeklärtheit ist hier das Stichwort.
    Dass der Chelmon eher an Tiere ohne schlechtschmeckende Abwehrstoffe geht, ist mit dem Einverleiben von Aiptasien und Majanos widerlegbar.
    Aufgrund der Diskussion hatte ich gestern ein Gespräch mit einem Freund unseres Kreises, der bereits einige Chelmon pflegen konnte. Er erwarb sie stets in juveniler Grösse, zur Aiptasienprophylaxe. Die Glasrosen verschwanden, aber mit zunehmendem Alter kam es zu Übergriffen auf einige, einzelne Korallenarten.
    Auf Muscheln wurde von vornherein verzichtet, da die Erfahrungen aus früheren Tagen ihm eine Warnung waren.
    Es gibt Berichte, wo sich der Chelmon an Euphyllia, Nemenzophyllia und Acanthastrea verging.
    Bekanntermassen ist er nicht 100%ig riffsicher.
    Es muss ja nicht der gezielte Angriff auf die Polypen sein. Zwischen den einzelnen Polypen findet sich auch immer etwas Interessantes.
    Wenn die rustikale Neugier des Fisches partielles Zusammenziehen auslösen kann, ist das zwar kein Beweis. Man kann es aber in Erwägung ziehen.
    Möglicherweise sind die berichteten Übergriffe ein Teil des Ernährungsproblems. Es könnten auch altersabhängige Gründe vorliegen. Mancher Fisch stellt seinen Speisenplan mit zunehmendem Alter um.
    Das sind jetzt alles pure Vermutungen, die hier nicht zutreffen müssen. Warten wir es ab, was die Strömungsänderung bringen wird.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Andi,

    bei so gleichmäßig geschlossenen Polypen bei Zoanthus, Erythropodium(?) und Sarcophyton? War das bei Dir auch so?

    Gruß

    Hans-Werner

    Bei den voruebergehenden Besuchen meiner Kaiser bei Sarcophyton & Co sind danach auch ALLE Polypen eingezogen. Bei wiederholter Zupferei bleiben die Weichen für längere Zeit geschlossen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner,

    bei diesem Korallenmix ist es nicht einfach eine Punktlandung hinzubekommen. :frowning_face:
    Ich akzeptiere auch andere Vorschläge und sperre mich nicht gegen jede sinnvolle Vermutung. Mal liegt man daneben, mal wird man fündig.
    Allein die Diskussion bringt uns schon weiter. Das Problem ist da. Nur die Lösung fehlt (noch).
    Es bleibt abzuwarten, was Stefan mit seiner Strömungsänderung erreicht.
    Übrigens ist das bewusste "Problem" nicht gerade selten in einem Gemischtbecken.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner!

    Nach Reaktionen auf einen Standortwechsel denke ich sofort an Licht und/oder Wasserbewegung. Weniger an chemische Veränderungen, wie z.B. Spurenelementen. Diese wären ja in der gesamten Wassersäule gleichbleibend vorhanden. Oben, wie unten.

    Gruss
    Hajo

    Tut mir leid, dass das Zitat nicht ganz glücklich war. :frowning_face:

    Das kann's nicht sein, denn Stefan führt den Wasserwechsel schon seit langem durch.
    Es erklärt auch nicht das Phänomen, dass sich bei dem beschriebenen Wechsel in höhere Regionen die Korallen öffnen, während sie auf dem Boden geschlossen bleiben.
    Ein Strömungsproblem würde ich daher nicht ausschließen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    die Ursache ist für mich nicht klar erkennbar. Dass ein Wasserwechsel einige Unstimmigkeiten ausgleichen kann, ist unbestritten.
    Es bleibt jetzt abzuwarten, ob dieser Zustand von Dauer ist.
    Eine Statusmeldung nach 1 Woche wäre deshalb nicht schlecht.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan!

    Dieses identische Bild deines Beckens hast du bereits in #4 vorgestellt. Weil du selbst der Meinung bist, keinerlei Veränderung zu sehen, bedeutet das nicht, dass andere das auch so sehen.
    Wie schaut es jetzt aus?
    Falls man Tiere als Verursacher vermutet, könnten einige Fische oder die Seeigel als Störenfriede herhalten.
    Wenn das mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dann bleiben nur wenige Möglichkeiten.
    Stylophora auf dem Boden und in Bodennähe zeugen in diesen Regionen von gutem Wuchs unter ausreichendem Licht und Wasserbewegung.
    Um die Weichen zu reizen könnte zu Testzwecken die Strömung in diesen Bereichen deutlich erhöht werden. Es bleibt dann die Reaktion der Weichkorallen abzuwarten. Ein Versuch ist das wert.
    Lichtmäßig müssten die Sarcophyton und Sinularia ja ähnliche Anforderungen stellen.
    Die Wasserwerte würde ich als normal bezeichnen, insofern man vom sehr niedrigen PH absieht. Dem Problem würde ich einmal nachgehen, da hier eine deutliche CO2-Uebersaettigung vorliegt.
    Ist ein AS angeschlossen und wenn ja, reicht dieser für die Belüftung deiner Beckengroesse?
    Falls das sichergestellt ist, gammelt vielleicht im Becken irgendetwas vor sich hin? Ist eine gute Belüftung des Raums gegeben?
    Wenn ich in diesem Fall unsicher bin, ist es von Vorteil den PH mit Atemkalk anzuheben, oder die Luft für den AS aus einer gut belüfteten Umgebung zu ziehen. Dann das Ergebnis vergleichen.
    Was bleibt also noch übrig? Wenig.
    Alle Weichkorallen haben sich zusammengezogen. Die Sinularia zeigt auf einem der Bilder #14 einen bräunlichen Belag.
    Das weist auf ein langzeitliches Verhalten hin. Weichkorallen haben den Drang sich dem flüssigen Medium ihrer Umgebung anzupassen. Das geschieht über den langsamen Austausch ihres Wasserhaushaltes. So etwas kann etliche Tage in Anspruch nehmen. Ich habe auch schon Wochen erlebt.
    Ein zu häufiger Wasserwechsel oder eine andere Salzmischung kann auch zu solchen voruebergehenden Reaktionen führen.
    Lichtveränderungen erzeugen ein ähnliches Bild. Das Tier passt seine Zooxanthellen an. Auch das ist kein schneller Vorgang. Diese Störung kann es auch geben, wenn zu oft an den Einstellungen der Leuchten gefummelt wird.
    Wie sieht denn jetzt der PO4 Wert aus?
    Du siehst, ich kaue das Problem noch einmal gedanklich durch. Anspruch auf eine Lösung ist das nicht.
    Eine Ferndiagnose bleibt immer anfaellig für Missverständnisse.
    Dass ein "gemischtes Becken" nicht immer einfach zu betreiben ist, wird mit Hinblick auf unterschiedliche Lichtverhältnisse und Strömungsanforderungen deutlich. Hinzu kommt die Entscheidung wohin ich mich mit dem Nährstoffhaushalt bewege. Es ist auf jeden Fall komplexer zu sehen, als ein reines Artenbecken.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Mir stellt sich da die Frage, was kommt bei den Korallen an und was wird durch die Bakterien verstoffwechselt. Diese Gedanken kommen mir, wenn es laut Hersteller keinen Unterschied mehr macht, täglich oder wöchentlich zu dosieren. Aber das ist eine andere Baustelle....
    Dass man sich auf die Empfehlungen des Herstellers verlassen wird, ist eine normale Reaktion.
    Aber keineswegs eine absolute Garantie für Wuchs und Farbe. An der Vitalität der Korallen sind neben den sog. Nährstoffen und Mikro/Makro-Elementen auch Licht und Strömung beteiligt.
    Ist einer dieser Parameter nicht optimal eingestellt, kommt der natürliche Wuchs ins Hintertreffen.
    Das sollte man in seine Überlegungen mit einbeziehen, bevor man, zu welcher Flasche auch immer, greift.
    Soll keineswegs eine Kritik an gewissen AllinOne-Produkten darstellen. Verabreiche ich selbst.
    Was mich stört, sind Zeitgenossen, die den Blick für die Gesamtheit verloren haben und sich von den dubiosen Werbungen der Hersteller verleiten lassen, nur eingleisig zu denken. Das ist zu simpel.
    Mitleser sind daher ausgeschlossen. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    ...wobei, n technikraum oder wasserpanschraum muss nicht zwangsweise direkt hinter dem becken angesiedelt sein.

    nur der vollständigkeithalber erwähnt.

    ist klar. :winking_face:
    Ich hatte auch schon mit einem Becken im Wohnzimmer eine Verrohrung in den Keller darunter. Dort befand sich das Technik/Filterbecken mit grossem AS. Sehr aufwendig mit einer Wasseraufbereitung per rotierendem Sprueharm plus Igeln. Macht heute bewusst niemand mehr. Berechtigterweise.
    Gruss
    Hajo

    Gibt es den Raum schon ?
    Abwasser und Frischwasser so wie Heizung sind auch interessante Punkte.

    So isses!
    Es sind nicht nur interessante, sondern in meinen Augen auch elementare Punkte, über die am Anfang wenig bis kaum nachgedacht wird.
    Allerdings wird es sicherlich auch berechtigte Einwände geben, wenn solch eine Konstellation nicht in die vorhandene Architektur passt.
    Die unmittelbare Nähe zum Ab- (Waschbecken, Gully) und Zufluss (Kalt- und/oder Warmwasser) ermöglicht die Aufstellung von Containern jeglicher Groesse für z. B. Osmose-Wasser und aufgesalzenem Wasser, um altes Beckenwasser auszutauschen.
    Es erleichtert ungemein die Arbeit, z. B. u. a. die Reinigung des AS und/oder von gewissen Filtermedien.
    Bei obigen Verhaeltnissen kann das verbrauchte Wasser elegant gegen frisches ausgetauscht werden.
    Versieht man noch die Behälter mit etwas Elektronik, bekommt man eine halbautomatische Nachfuellanlage und Wasser schleppen ist Geschichte.
    Wem die Möglichkeit gegeben, der verlegt unterhalb des Beckens eine Bodenheizung, die z.B. eine Ablegerschleife der Fussbodenheizung sein kann. Ist aber mehr gefragt in Kellerräumen oder unbeheizter Umgebung.
    Allerdings sehr effizient und sparsam. Ich möchte sie nicht mehr missen.
    Mit dem damaligen Hausbau wurde alles verwirklicht, und mir damit die Arbeit erleichtert. Beim Bau des Hauses ist auch die Planung und Durchführung eines Technikraums mit Wasserversorgung und Ablauf erfolgt.
    Nachträgliche Umbauten werden wegen des Aufwandes meist unterbleiben. Solche Änderungen schiebt man eher vor sich her und kommt selten zu einer optimalen Lösung.
    Deshalb ist es manchmal nicht schlecht, sich bereits im Vorfeld Gedanken über rationelle Abläufe zu machen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Jörg!

    Das Beispiel von Joe zeigt uns doch, welch grosse Bedeutung die genauen Kenntnisse der Umgebungsparameter von Korallen haben. :smiling_face:
    Deshalb kann ich auch nichts Despektierliches den Aussagen von Sebastian und Stefan entnehmen.
    Selbst eine lange Erfahrungskette wird uns nicht hindern, unvorhergesehene Fehler mit chemischen Reaktionen zu machen, die auftreten können, wenn die notwendigen Verhältnisse der Elemente versehentlich aus dem Ruder gelaufen sind.
    Ohne Kenntnis über den aktuellen Verbrauch der Elemente kann kein Defizit ausgeglichen werden oder gar ein gesundes Wachstum angeschoben werden. Man wird auch nicht den physiologischen Bedürfnissen aller Korallen gerecht werden. Da fehlt der Hinweis auf die Arten. Verschiedene Arten gleich andere Bedüfnisse.
    Innovative Produkte....... Derer gibt es viel zu viele! Welche soll man empfehlen?
    Auf die eierlegende Wollmilchsau warte ich noch heute. :frowning_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,
    die Hersteller versuchen krampfhaft eine möglichst lange Verweildauer in ihren kleinen Geräten herzustellen. Mit allen Tricks. Denn lange, sperrige Röhren lassen sich nicht an den Mann bringen.
    Eine Epedemie ist mit diesem Firlefanz kaum kontrollierbar.
    Mit Verlusten muss aus o. g. Gründen immer gerechnet werden.
    Das soll nicht heißen, dass eine UV bei Fischkrankheiten generell
    fehl am Platz ist.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Daniel,

    bei der Betrachtung der angegebenen Werte gehen wir von einem 100%igen Vernichtungspotential aus.
    Eine Schädigung der DNA dagegen würde ja schon ausreichen, den Zyklus zu unterbrechen oder die Erreger zumindestens zu schwächen.
    Das war ja auch der Hintergrund meiner Schilderung einer gewissen Ineffektivität bei der Nutzung von UV-Anlagen. Ein wiederkehrender Infektionsschub wird sich während der Krankheitsphase sicherlich mehrfach wiederholen. Die Frage ist nur, ob die Widerstandsfähigkeit der Fische ausreicht, den Druck der dann noch intakten Schwärmer zu widerstehen.
    Anders kann ich mir die doch positive Wirkung leistungsstarker Geräte nicht erklären.
    Allerdings sind dabei oft einige Verluste zu vermelden.
    Die Anordung von 2x55W UVC hintereinandergeschaltet haben mir stets gute Dienste geleistet.

    Gruß
    Hajo

    Wir dürfen eines nicht ausser acht lassen. Eine teilweise Entkeimung lässt sich im Dauerbetrieb auch mit schwächeren Lampen durchführen. In keinem Falle aber als Mittel der Wahl gegen parasitaeren Befall.
    Die Effizienz von UVC-Anlagen wird meist im Verhältnis von Wattzahl zur Durchflussmenge beschrieben. Diese Angaben helfen aber nicht weiter, wenn z. B. bei einigen Herstellern die Wirksamkeit für Bakterienblüte als Referenz angegeben wird.
    Nehmen wir einmal Ichtyo (Cryptocarion) als Beispiel.
    Der Trophozoit braucht wenige Tage um sein Heranwachsen im Fischkörper abzuschließen und sich am Boden zu enzystieren. Nach wiederum kurzer Zeit entstehen aus jeder Zyste (und davon gibt es reichlich!) 256 Schwärmer, die sich sofort einen Wirt suchen ( müssen).
    Da nur das frei schwimmende Stadium bekämpft werden kann, stellt sich hier die Frage von der technischen Seite.
    Es wird kaum moeglich sein, in wenigen oder gar in einem Durchlauf sämtliche Erreger zu erwischen. Ist die UV zu schwach, wird die Mortalität hoch sein. Bei einer kräftigen UV stellt sich diese spezielle Frage nicht so sehr. Hier stellt sich eine andere Frage.
    Wie viel Prozent der Schwärmer kann die UV in kürzester Zeit abgreifen? Der Rest wird sich nämlich am Fisch festsetzen und zu einer Potenzierung der Potenz führen. Der Erfolg liegt in der Effektivität des Abgreifens der Schwärmer plus der Stärke der UV-Anlage. Eine erneute Übertragung kann nicht vollständig verhindert werden. Dafür braucht es einige Zeit. Hinzu käme noch das rechtzeitige Erkennen der Krankheit. Je früher die Diagnose erfolgt, desto weniger werden die Fische geschwächt und desto effektiver der Therapieverlauf.
    Wer beim Importeur (Großhandel) von Fischen einmal hinter die Kulissen geschaut hat, weiss um die grossen, leistungsstarken UV-Anlagen. Das ist eine Phrophylaxe und Therapie gleichermassen, um nicht noch mehr an Fisch und an Geldsubstanz zu verlieren.
    Gruß
    Hajo


    Hajo, du sagtest mir 25 eher 35 Watt für meine Zwecke. Die oben genannten haben doch 25 und mehr. Weil du geschrieben hast, dass die am unteren Level für mein 420 l Becken liegen. Die Aquamedic hat sogar 55 Watt ( 18 Watt UV). Oder meintest du die reine UV Leistung?


    Ich gehe immer von der Leistungsaufnahme des verwendeten UVC-Brenners (PL) aus. Die reine UVC-Leistung meine ich nicht.
    Leistungsstarke Produkte der Firma Debary und Deltec, vielleicht noch JBL, wären meine Vorschläge. Über die Effektivität, gemessen an der Leistung, herrschen unterschiedliche Meinungen. Deswegen kann das auch nur (m)eine subjektive Meinung sein. Die Tendenz zeigt aber seit Jahren in Richtung stärkerer Lampen. Meiner Erfahrung nach mit recht.
    Welchen Modifikationen das durchfliessende Wasser unterliegt (Reflexion oder spiralförmige Vorbeiführung etc.), ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Die Effizienz lässt sich nur auf dem Papier nachlesen. In der Werbung übertreffen sich alle.
    Ob das im Dauerbetrieb auch noch stimmen wird, wäre die nächste interessante Frage.
    Gepimpte Produkte sind eher nicht mein Ding.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Daniel,

    von Pos.1-4 käme alles infrage. Allerdings ist es mit Empfehlungen so eine Sache...
    Die Tendenz bei parasitärem Befall geht hin zu starken UV-Geraeten.
    Die Wahl fällt deswegen schwer, weil sich die meisten Gerätehersteller an Keimzahlen orientieren und keinen Hinweis auf die Effizienz gegenüber gewissen Parasiten geben.
    Algenblüte o. ae. kann ausgezeichnet mit den meisten UV-Geraeten eliminiert werden.
    Bei parasitären Erkrankungen hingegen sollten nur hochwertige Geräte zum Einsatz kommen. In der Leistung wie auch in der Verarbeitung.
    Die Effizienz ist nicht nur von der Leistung abhängig, sondern auch von dem Ort des Abgriffs (Bodennähe) im Aquarium. Allerdings ist das in den meisten Fällen schwierig zu handhaben, weil nun einmal die meisten Riffbecken eng "bepflanzt" sind und so diese Idee an Effektivität verliert. Theorie und Praxis!
    Die HW-Roehre gab es bereits vor Jahrzehnten, für diese und ähnliche Zwecke. Allerdings ist sie in einer angemessenen Wattzahl ein unhandlich es Gerät, welches sicherlich nicht einfach im Unterschrank zu verbauen ist.
    Das soll keine Abwertung des Produktes sein, sondern nur auf eine etwas umständliche Installation hinweisen.
    Alle anderen Produkte sind von der Wattzahl her gesehen am unteren Level für deine Beckengroesse. Immer mit Hinblick auf parasitaere Fischkrankheiten gesehen!
    Da die meisten Erreger sich explosionsartig in kurzen Zyklen vermehren, und diese Erreger meist mehrfach durch die UV müssen, ist auch auf das Verhältnis von Wattzahl zur Durchflussrate zu achten. Es macht ja wenig Sinn, wenn ein zu geringer Durchfluss die Vermehrungsrate der Erreger noch fördert. Die Erreger also genug Zeit bekommen, sich in Zyklen zu potenzieren! Alles ist relativ!
    Meine persönliche Richtschnur entsprach immer 10% der vorhandenen Wassermenge. Wohlgemerkt, das ist bezogen auf ein gut bevölkertes Fischbecken und nicht auf wenige Fische.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    das Thema Abschaeumer und Lautstärke sind eine never ending story!
    Die Wahrnehmung der Lautstärke bleibt immer eine subjektive Angelegenheit.
    Der Geräuschpegel ist erst einmal von der Konstruktion des Produktes abhängig. Desweiteren von der Platzierung im oder am oder unter dem Aquarium.
    Selbst ein relativ leiser AS kann, wenn er nicht optimal untergebracht ist, nervende Geräusche produzieren.
    Überhaupt, wenn er in einem Filterabteil mit engen Schächten untergebracht werden soll.
    Den oben genannten Tunze AS musste ich wieder abbauen, da der Geräuschpegel nicht wohnzimmertauglich war.
    Ursache war das enge Filterabteil. Es wirkte wie eine Resonanzkammer für die Geräusche im laufenden Betrieb.
    Meine negative Bewertung mag dem besonderen Umstand geschuldet sein, aber "besondere" Umstände gibt es immer, wenn Theorie auf Praxis trifft!
    Es ist besser, diese Technik vorher erst einmal auszuprobieren, als nachher enttäuscht den Stecker zu ziehen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Tina!

    Oft scheitern manche Vorstellungen von Fischgesellschaften an der Größe des Aquariums.
    Der Blick ins Händlerbecken sagt wenig über die zu erwartende Endgrösse aus und verleitet, wenn die Vorkenntnis fehlt, zum Erwerb dieser noch juvenilen Arten. Einen adulten Fisch würde man wegen seiner Größe ja auch nicht gleich ins Kalkül ziehen.
    Ein knapp 100l fassendes Behältnis (wirklich 100l ?) ist naturgemäss eine Herausforderung für jeden Fischpfleger.
    Da liegt die Kunst in der Beschränkung!
    Mit 2 Grammas mit je 8cm Endgrösse, befinden wir uns schon im Mittelfeld des tolerierbaren Fischbesatzes.
    Die Annahme, dass eine Aufstockung des übrigen Besatzes die Scheu der Grammas verdrängt, ist nur bedingt richtig.
    Vielmehr bestimmen die sozialen Bindungen einer Haremsstruktur den Frieden innerhalb dieser Art.
    Ein gut strukturiertes Rückzugsgebiet gibt zusätzlich Sicherheit und Ruhe.
    Ich sehe aber bei dieser Beckengröße und sicherlich wegen einer permanenter Störung aus allen Blickrichtungen wenig Ruhe einkehren.
    Die meisten "kleinbleibenden" Schwarmfische sollten mindesten in kleinen Gruppen gehalten werden.
    Da stösst man dann schnell an die Grenze, da z.B. Zoramia (Apogon) leptacantha ebenfalls eine Grösse von 7-8cm erreichen kann. Dieser Fisch ist in mittelgrossen Becken sehr beliebt.
    Selbst mit Ostorhinchus parvulus mit 4-5cm Größe stösst man an die Grenze des Machbaren, da um die natürliche Struktur aufrecht zu erhalten, ein Schwarm von mindestens 6-7 Fischen sinnvoll sein wird.
    Die Idee, einige Schwarmfische einzusetzen sollte besser nur eine Idee bleiben. Vielleicht zukünftig in einer anderen Beckendimension.
    Kaudernis würden normalerweise noch im Verhalten passen. Die Aufstockung um ein Paar wäre dann meine absolute, persönliche Schmerzgrenze.
    Ich betrachte die Lage aus der Sicht von sozialer Bindungen, wie z. B. der Gruppenbindung. Fehlt sie, oder wird sie durch Unterzahl unmöglich gemacht, wird sich auch das natürliche Verhalten verändern. Das ist nicht sinnvoll. Danach sollten wir nicht streben.

    Gruß
    Hajo

    Ach übrigens: Auf 170x120x80 cm habe ich vier Coralcare auf max. 60%. Plus 2 Orphek-bars (blau und violet) mit je 65 Watt. Monti‘s wachsen selbst auf dem Boden noch, wenn auch langsam. Meine Vermutung bei Dir geht Richtung deutlich zuviel Licht.

    Das wäre auch noch immer meine Vermutung.
    Einen Fingerzeig könnte die Stylophora (Milka) auf dem Boden geben.
    Sie hat knubbelige Äste mit hellen Wachstumspitzen, die auf eine optimale Lichtmenge hinweisen.
    Bei deutlich weniger Licht würden die Äste langgestreckt und dünner aussehen.
    Das ist hier nicht der Fall. Ergo kommt viel Licht in Bodennähe.
    Die Korallen, die naturgemaess mit weniger Licht auskommen, haben dann das Nachsehen oder haben bestenfalls eine längere Anpassungsphase. Oder können irreparabel geschädigt werden.
    Da nicht genau die gesamte Historie bekannt ist, kommt da jetzt auch ein bisschen Kaffeesatzleserei mit hinein.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Torsten!

    Bei der Erstellung eines Wunschzettels für den Fischbesatz steht an erster Stelle die Kenntnis über das Aggressionsverhalten der Arten.
    Der Handel bietet eine ganze Palette bunter Fische. Da fällt die Auswahl schwer.
    Es ist da aber wie bei uns Menschen. Nicht jeder kann mit jedem. :grinning_squinting_face: Dazwischen gibt es eine Grauzone, die es im Aquarium bestimmten Fischen erlaubt, miteinander auszukommen.
    Letzteres ist meist stark von der Groesse des Beckens abhängig und vom natürlichen Aggressionsverhalten der verschiedenen Arten.
    Aus diesem Grund ist eine Vorabinformation der richtige Weg, um nicht später die Raufbold trennen zu müssen.
    Wenn später die Gegebenheiten es überhaupt zulassen.
    Lippfische habe ich wegen des Geschlechtswechsels nicht so sehr auf dem Schirm. Wer diese unausweichliche Situation nicht kennt, wird vor Probleme gestellt. Einzelhaltung halte ich zwar für unproblematisch, aber nicht für besonders sinnvoll.

    Gruss
    Hajo

    • Ich würde mich wegen der Beckengroesse auf nur eine Nemateleotris-Art beschränken. Dann aber als Paar! Es kann vorkommen, dass es zwischen den unterschiedlichen Arten zu Streitereien kommt. Auch ist eine Paarhaltung interessanter und sinnvoller.

    Zu den Grundeln passen ganz gut die Grammas. Da würde ich mindestens 3 Exemplare einsetzen. Die Kaudernis passen auch.
    Wegen der Fridmanni hätte ich mit Hinblick auf die Pfeilgrundeln Bedenken. Diese Zwergbarsche sind sehr reviertreu und manchmal rigoros gegen Nachbarn.
    Die Pyjamas werden nicht den Frieden stören.

    Gruss
    Hajo

    O.k., dann denke gleich daran, die Fütterung der Fische etwas einzuschränken.
    Beobachtungen zeigen, dass die Anzahl der Garnelen eine Rolle spielen können.
    Je mehr Garnelen, desto mehr nimmt im Becken das Futterangebot ab, desto größer wird der Futterneid, desto wahrscheinlicher der Erfolg.
    Gruss
    Hajo