Hallo zusammen!
Hier noch etwas sehr lesenswertes, was nicht so hochgestochen daherkommt, aber nicht weniger interessant ist. Der Autor istinternational eine "Hausnummer". 
Aus hobbyistischer Sicht ist es sehr wichtig, die Lichtanforderungen von Korallen zu verstehen und diese Anforderungendurch künstliches Licht zu erfüllen.
Bitte, falls angebracht, den Übersetzungsmodus nutzen!
https://www.personal.psu.edu/sbj4/aquarium/…tosynthesis.htm
Der Vortrag handelt vom Licht (Lichtmenge, spektrale Qualität und Eigenschaften des Unterwasserlichtes (Absorption, Streuung)). Auch die Photosynthese und Photoadaption plus Anpassungsfähigkeiten der Korallen werden hier praxisnah erklärt.
Ebenfalls wird Bezug auf die spektrale Lichtverteilung in der Wassersäule genommen, auf die Photosynthese (Umwandlung von PAR in Energie und die Nutzbarkeit der verfügbaren Strahlung) und den Begriff der Lichtsättigung, welche von Art zu Art variieren kann.
Der These vom sandfreien Boden im Aquarium steht der Autor kritisch gegenüber. Es wäre eine gute Strategie, nicht den Boden eines Aquariums mit lebendem Gestein zu bedecken, sondern große offene Sandflächen im Aquarium bereitzustellen, um die Bestrahlungsstärke nach oben (unter die Korallen) zu erhöhen.
Anschliessend wird auf den Licht-Anpassungsmechanismus der Korallen eingegangen.
Mit der Photoadaption endet dieser Vortrag, nicht ohne uns noch einen weiteren, interessanten Ausblick zu gewähren:
"Eines Tages werden wir in der Lage sein, die Photosättigung für die einzelnen Korallen in unseren Aquarien azupassen, das Beleuchtungsspektrum zu optimieren, um die besten Farben in den Korallen hervorzuheben."
Und
"Die Fähigkeit der Korallen, sich auf solch unglaubliche Weise anzupassen, wirft auch einige andere interessante Fragen auf.
Sollten wir versuchen, die Riffzonen in unseren Aquarien zu emulieren und uns bemühen, das Lichtspektrum und die Intensität bereitzustellen, an die die Korallen in freier Wildbahn gewöhnt sind?
Oder sollten wir Licht bereitstellen, welches das visuelle Erscheinungsbild und die Färbung der Korallen „verbessert“ und die Korallen dazu zwingt, sich auf eine Weise anzupassen, die wir ansprechend finden?"
Wir sollten uns angewöhnen, die Beleuchtungsstärken unserer Leuchten nicht in Wattagen sondern in PAR zu vergleichen. Maximale Photosynthese wird nur durch hohe Photonenflussdichte erreicht.
Wesentlich ist, dass für die Photosynthese die Anzahl derPhotonen entscheidend ist und nicht die gesamte empfangene Lichtmenge. Z. B.: Rotes Licht ist pro Photon ernergieärmer als blaues Licht.
Auch deswegen bewegen wir uns beim Thema Watt wie auf Seerosen über einen Teich!
Es kommt mir in manchen Diskussionen manchmal wie PS-Protzerei vor.
Nur diesmal werden sich die Wattzahlen um die Ohren gehauen! 
Gruß
Hajo