Beiträge von hajo

    "Je kleiner er beim Einsetzen ist, desto eher macht er das nicht.
    Man sollte ihn aber nicht auf die Idee bringen, indem man ihn mit Futtergarnelen füttert."

    Da ist was Wahres dran.
    Letztes Jahr war noch Friede und Freude mit den Garnelen. Die Armatus waren auch noch kleiner.
    Jetzt sind alle Garnelen verschwunden. :frowning_face:
    Da hilft nur noch ein Riff-Hummer. :grinning_squinting_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    obwohl wir beobachten können, dass unsere Fische den Zeitpunkt des Ausschaltens erlernen, indem sie bereits (oft) vor diesem "Termin" zur Ruhe kommen und die Nähe ihrer Schlafplätze suchen, gibt es auch Spezies, die verstärkt ihre Balzrituale in die Dämmerungsphase verlegen.
    Das schlichte, stufenmässige Abschalten der einzelnen Lichtkomponenten ist in der Tat weniger ansprechend, als das elegante Herunterfahren einer LED-Leuchte. In der Intensität, wie auch im Spektrum. Durch die Brille des Berteibers gesehen.
    Auf den Fortpflanzungsdrang der Fische hat es aber keinerlei Wirkung. :smiling_face:

    Gruß
    Hajo

    Riskieren kann man es. Es sollte allerdings ein Groessenunterschied angestrebt werden.
    Normalerweise geht die Vergesellschaftung gut.
    Allerdings ist mit den üblichen Dominanzspielchen zu rechnen.
    Das kann sanft ablaufen oder endet mit zerfetzten Flossen.
    Letztendlich rauft man sich zusammen.
    Manchmal nichts für den sensiblen Beobachter.
    Je groesser das Becken, desto weniger Beschädigungen sind zu beobachten.
    Gruss
    Hajo

    Wichtig finde ich den Einwand von Hans-Werner, dass viele mit den Möglichkeiten überfordert sind und das zu extremen Schäden führen kann. Hier wäre es toll, wenn es ein zwei vernünftige Programme gäbe mit den Otto-Normal zurechtkommt. Experten können dann ja ihre spezielle Einstellung wählen und nutzen.

    Mir ist nicht bekannt, ob es in der angesprochenen Latuechte diese Programme gibt.
    Aber in diversen anderen Leuchten sind diese Hilfestellungen verbaut.
    LPS-Programm, SPS-Programm, Programme für Leder und Weiche, Programme für Hornige etc., Programme für reine Fischbecken.
    Es sind Grundeinstellungen, die keinen Schaden anrichten. Also keineswegs die maximale Lichtstärke, sondern auch ein Spektrum, dass keine Koralle ueberfordert.
    Dem Anwender bleibt es dann überlassen wie weit er sich später zum Wohle seiner Korallen von diesen Grundeinstellungen entfernt.

    Gruss
    Häjo

    Hallo Martin!

    Die Entscheidung für das jeweilige Modell ist abhängig von den zu erwartenden Ergebnissen.
    Das ist logisch. Das aber meine ich nicht.
    Stichwort: Ausreisseranalyse!
    Wie geht man mit Ausreissern um?
    Es gilt der Leitsatz:
    Das Ergebnis einer Analyse darf immer verworfen werden, wenn ausreichender Grund hierfür besteht.
    Wie soll man damit umgehen, wenn man Ausreissern in den Daten hat?
    Wer sich allein auf den ersten Messwert verlässt, der ist bereits verlassen genug.
    Der erste Messwert ist meist nicht aussagekräftig.
    Deshalb sollte die Messung, besser der Vergleich, wiederholt werden.
    Aus Gründen der Sicherheit und der Genauigkeit führe ich den Vergleich mehrmals durch.
    Nicht den gesamten Ablauf des Tests, sondern nur die Wiederholung des Vergleichs der beiden Röhrchen.
    Anschlissend werden die Messwerte addiert und durch die Anzahl der Vergleiche geteilt.
    Erst dann bekomme ich ein akzeptables Ergebnis.
    Auffällige Ausrutscher werden nicht berücksichtigt.
    Wer diese Methode für übertrieben hält, der hat sich noch nie mit Messfehlern herumaergern müssen.

    Gruss
    Hajo

    FuraMarin von Aquarium Münster könnte helfen.
    Dafür müsste der Fisch für mindestens 24 Stunden separat behandelt werden. Also ein Kurzbad ausserhalb des Beckens.
    Das Mittel kann wohl auch im Aquarium angewendet werden.
    Mit Niederen allerdings weniger empfehlenswert.
    Gruss
    Hajo

    Bitte nicht ins Wasser, ausschliesslich ins Futter geben!
    Handelsübliches Knobioel ist O.K.
    Davon 1-2 Tropfen mit dem Futter vermengen.
    Es gibt auch Fertigpräparate (Fauna Marin) und Flockenfutter mit
    Knobianteilen. Bitte googeln!
    Gruss
    Hajo

    Daniel, deine Bilddoku nenn ich einmal vorbildlich! :thup
    Es geschieht leider selten, das wir Krankheitsverläufe auf diese Art dokumentiert bekommen.
    Meist bleiben die Rückmeldungen aus.
    Obwohl ich manche Frustration verstehen kann, wird diese Situation dann wenig hilfreich für Mitleser oder gar weitere Betroffene sein.
    Solche Themen sollten abgeschlossen werden und nicht offen bleiben.
    Letztendlich profitieren wir alle davon.

    Gruss
    Hajo

    Hallo,

    das Krankheitsbild weist auf eine bakterielle Infektion hin.
    Bakterien können über verschiedene Eintrittspforten von aussen in den Körper des Fisches gelangen.
    Bei ernsteren Erkrankungen sind meist beide Seiten des Körpers betroffen.
    Schwerpunktmässig beginnend mit den weichen Gewebeanteilen der Fische (Seitenlinie, Kiemen/Kopfbereich usw.).
    jetzt heisst es, das Immunsytem des Fisches zu stärken!
    Mit Vitaminen und Knoblauchöl getränkete Futtergaben haben sich bewährt.
    Frostfutter: Vorher gut abspülen! 5 Min. Verweildauer im öligen Gemisch. Dann füttern.
    Pellets: Einfach. Diese nehmen es sofort komplett auf.
    Meist stabilisiert sich der Gesundheitszustand innerhalb weniger Tage.
    Eine zugeschaltete UV-Anlage zur Reduzierung eventuell vorhandener Keime im Wasser wäre sinnvoll. Es reduziert mögliche, auftretende Sekundärinfektionen.
    So etwas überleben vorerkrankte Fische selten.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    es sind alles keine neu gemachten Erfahrungen.....
    Ich vermute auch, dass der Selektionsdruck der Predatoren in der Natur den Grundeln nicht viel Zeit lässt, wählerisch mit Blick auf den Partner zu sein.
    Unter Umständen wird sich eine feste Beziehung auch ändern, wenn attraktivere Konkurrenz auftaucht. Beste Reproduktionsaussichten!
    Meine Begeisterung für die allgemeine Paarhaltung kann ich schwer verbergen.
    Genug genervt!
    Es gibt einen Hinweis auf eine gewisse Überzahl von männlichen Valenciennae im internationalen Handel.
    Hier liegt wahrscheinlich der Hund begraben für manche Misserfolge bei der Verpaarung im Aquarium.
    Sind etwa die handelsüblichen (Fang)Größen/Alter der Grund für ein bereits festgelegtes Geschlecht?

    Gruß
    Hajo

    Meine Erfahrung ist: Als Paar gekauft harmonierten alle ganz wunderbar, hatten eine gemeinsame Höhle, schwammen die meiste Zeit synchron und alles war bestens.

    Die Verpaarungsversuche klappten dagegen nie. Eine Grundel wurde jeweils unterdrückt, durfte sich kaum blicken lassen, bekam dadurch zu wenig Futter, wurde gejagt usw.

    Ich vermute einmal, dass die Geschlechter bereits festgelegt waren.
    Gruss
    Hajo

    Zusammen mit dem Symbiosekrebs sind die dann eingezogen. In beiden Fällen haben die Grundeln dann zusammen mit dem Krebs eine gemeinsame Wohnung eingerichtet.... nur um ein paar Wochen später ihren Partner vor die Tür zu setzen.


    Was sagt uns das? Dass nicht nur bei den Fischen das Eheversprechen auf wackligen Füssen steht? :grinning_squinting_face:
    Es soll ja Ehepartner geben, die unmittelbar nach der Trauung die Flucht ergreifen.
    Die Gründe sind vielfältig..... :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ein Schelm, wer dabei an die Grundeln denkt...

    Bitte keine Unsicherheit stiften.
    Es macht wenig Sinn vereinzelte, wenngleich auch negative Berichte aus der Aquarienhaltung, querbeet durch die verschiedenen Arten, als Gradmesser für eventuelle Partneruntauglichkeiten anzufuehren.
    Das könnte schliesslich in eine Art Generalverdacht münden, dem ich entschieden widersprechen möchte.
    Mir ist auch einmal eine verpaarte Torpedogrundel aus dem Becken gesprungen.
    Grund war nicht der Ehegesponst, sondern das helle Licht der HQI-Beleuchtung und die Schatten vor dem Becken. Das hat die angeborene Scheckhaftigkeit noch befeuert.
    Weibchen mancher Lippfische springen um den Druck der Männchen zu entgehen.
    Manch anderen Fisch, sogar ein Zwergkaiser, wurde im Laufe der Zeit hinter dem Aquarium gefunden.
    Das hat weniger mit den natürlichen Lebensumständen zu tun, als mit dem Leben unter suboptimalen Bedingungen.
    Die Lebensgewohnheiten der einzelnen Arten sprechen für sich.
    Man muss sich nur noch damit beschäftigen.
    Jetzt heißt es, diese Informationen in die Aquarienhaltung zu uebertragen.
    Das ist kein Selbstläufer. Der Erfolg kann mehrere Väter haben.
    So ist das Sozialverhalten von z. B. Korallengrundeln anders geprägt, als das von Sandgrundeln. Grundel ist eben nicht Grundel.
    Auch bei den anderen Grundelarten gibt es unterschiedliche Verhaltensmuster.
    Diese Diskussion dreht sich um das Thema Valenciennea. Nicht um andere Arten.
    Für diese Spezies gibt es Haltungsempfehlungen, die darauf hinweisen, dass die Sterblichkeit einzelner Tiere höher ist, als bei verpaarten Arten. Dem würde ich Rechnung tragen.
    Persönlich auch ohne diesen Hinweis. Schon gar, wenn die Monogamie nachweislich ist.
    Entsprechend ihrer natürlichen Begabung Nahrung aus dem Sand zu sieben, werden diese Grundeln immer öfter zu einer Art Werkzeug für die Bodenpflege. Das kann positiv bewertet werden.
    Allerdings sollte man den starken Grabungsaktivitäten Rechnung tragen und eine angemessene Sandhöhe anbieten.
    Es macht wenig Sinn diese Grundeln mit wenigen Millimetern Sandboden zufrieden zu stellen - und sich dann wundern, warum sich diese Tiere von ihrem Elend befreien und das Weite suchen oder gar erkranken.
    In ihrer natürlichen Umgebung können sich die Grundeln ihre Reviere aussuchen, deren Grenzen sie dann in der Regel gegen Artgenossen durchsetzen.
    Im Aquarium müssen sie mit dem, was sie vorfinden zurecht kommen.
    Hier liegt vielleicht der Schlüssel für ihr Verhalten.
    Es wird immer wieder Fälle geben, bei denen die Verpaarung nicht aufgeht.
    Das ist aber bei allen Lebewesen so. :smiling_face:
    Trotzdem sollte der Versuch nicht aufgegeben werden, die Partnerhaltung anzustreben.
    Das gilt nicht nur für die Grundel-Familie sondern für alle Fische.
    Ein einzelner Fisch ergibt ein trostloses Bild und kann im unguenstigen Fall ein antisoziales Verhalten an den Tag legen.
    Vermenschlicht ergibt das dann den "Stinkstiefel".
    Wer will den schon im Aquarium haben? :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Gruß
    Hajo

    Hallo Chris,

    Debakel sind nicht den Fischen zuzuschreiben, sondern eher den Missverständnissen der Pfleger.
    Sobald die Dominanz sich in der Paarung zeigt, ist das Geschlecht festgelegt.
    Davor ist alles offen.
    Valenciennae ist ein protogyner Typ, also ein Fisch, der bei Bedarf sein Geschlecht ändern kann.
    Das macht die Verpaarung mit Artgenossen in unterschiedlicher Größe im Aquarium einfacher.
    Der fehlende Geschlechtsdichromatismus ist auch die einzige Möglichkeit für diese Methode der Vergesellschaftung, da eventuelle unterschiedliche Körpergrössen nur im adulten Stadium festzustellen sind.
    Da sind die Grundeln aber bereits geschlechtlich (vorläufig?) festgelegt.
    Natürlich erleben wir manchmal auch bei Beachtung der oben erwähnten Vorgehensweise Enttäuschungen.
    Wie wir aber wissen, sind Garantien bei anderen Arten auch nicht immer gegeben.
    Trotzdem wird auch dort die Paarhaltung favorisiert.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Mutmassungen führen zu nichts, wenn in diesem Fall die Groesse oder das Alter des Tieres nicht bekannt ist.
    Es ist wesentlich einfacher juvenile Valenciennea, die auf dem Wege zur Geschlechtsreife sind, miteinander bekannt zu machen.
    Adulte Paare sind monogam veranlagt und, wenn sie aus welchen Gründen auch immer getrennt wurden, unter Aquarienbedingungen schwierig erneut zu verpaaren.
    In der Natur sieht das ganz anders aus.
    Da "wildern" die Männchen auch einmal in fremden Revieren oder wechseln unter Umständen im Zuge von Fortpflanzungsstrategien auch einmal die Partnerin.
    Unter gewissen sozialen Zwaengen auch das Geschlecht.
    Von Zwangsverpaarungen älterer Semester würde ich im Aquarium abraten.
    Das gilt auch für die meisten Arten.
    Aber einer kleineren, jungen Grundel ein groesseres Exemplar beizusetzen oder vice versa, wird nicht weniger Erfolg versprechen, als jegliche Vergesellschaftung von protogynen Hermaphroditen.
    Mitunter sind selbst ältere Semester keineswegs jüngerer Gesellschaft abgeneigt.
    Nichtsdestoweniger helfen uns diese Vorhaben Erkenntnisse unter Aquarienbedingungen abzugleichen, die wir sonst hauptsächlich als Fragmente von Forschungsergebnissen aus dem natürlichen Habitat erhalten.
    Es erlaubt uns außerdem Vermutungen direkt in Kenntnisse umzusetzen.
    Der Informationsgewinn wäre beachtlich.
    Das sollte für den Fischliebhaber das Salz in der Suppe sein.
    Da haben wir einmal eine recht einfach zu pflegende Art mit fast strengem monogamen Verhalten und verzichten als "Vorsichtsmassnahme" auf eine interessante Sozialstudie?
    Obwohl alle seriösen Berichte darauf hindeuten, dass eine Paarhaltung angestrebt werden sollte, wird der "Unverträglichkeit" mehr Platz in den Diskussionen eingeräumt, als den Empfehlungen der Experten?
    Negative Aussagen über Pflegemisserfolge sollten es weniger geben, wenn vor dem Erwerb einer jeglichen Art das Sozialverhalten geklärt worden wäre.
    Das ist in meinen Augen die Wurzel allen Übels in der Unterbringung der Arten.
    Ich bin überhaupt nicht dagegen, dass Fressfeinde oder "Cleaner" mit bestimmten Aufgaben eingesetzt werden.
    Wenn das Platzangebot es zulässt darf allerdings von einem Einzeltier Abstand genommen werden.
    Zu zweit lässt sich das Buddeln auch leichter ertragen. :grinning_squinting_face:
    Verbandelte homo sapiens wissen wovon ich spreche.....

    Gruss
    Hajo


    Ich dachte schon an das Schlimmste....


    Meine Frage, da ich keine Erfahrung mit solchen Tieren habe....

    Der Geduldigste scheinst du ja nicht zu sein. :smiling_face:

    Praktische Erfahrungen sammelt man im Nachhinein.
    Allerdings sollte vorher Klarheit über die sozialen Strukturen der Art gewonnen werden.
    Das hat letzendlich Einfluss auf den Erwerb oder den Nichterwerb.
    Diese Grundeln sollte man sich stets zu Paaren zulegen.
    Einzelhaltung ist möglich aber nicht löblich.
    Einzelne Berichte weisen bei Einzelhaltung auf eine kürzere Lebensdauer hin.
    Das Nachsetzen ist immer ein (kleines) Risiko, da das Geschlecht bei Einzelhaltung nicht eindeutig zu klären ist. Insbesondere im juvenilen Stadium.
    Also bleibt nur der Versuch!
    Viel Erfolg!

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Vorsicht gilt für alle Leuchtmittel, die einen hohen Wirkungsgrad versprechen.
    Man mag bei LED über Voreinstellungen anderer Meinung sein.
    Dem unbedarften Anfänger werden diese Optionen aber zumindestens über die Klippe von Lichtschäden helfen.
    Angesichts der Erfahrungen mit zweifelhaften Versprechen der Hersteller ist auch die Redlichkeit der Händler gefragt.
    Über die Strategie bewusster Irreführung bei Rezensionen möchte ich mich jetzt nicht auslassen.
    Da in der Praxis die Bewertung von Qualität der LED in der Mehrzahl wohl nur über Kundenmeinungen (Erfahrungswerte) möglich ist, muss man solche subjektiven Aussagen wohl mehr differenziert betrachten.
    Professionelle Urteile in Bezug auf entsprechende Leuchten werden eher selten wahrgenommen (Henning Wiese, Dana Riddle, Joshi u. a.) Insbesondere mit Hinblick auf die individuellen Ansprueche der verschiedenen Korallenarten. Genauer gesagt, die biologischen Aspekte.
    Dort ist Licht aber auch nur ein Aspekt.....
    Gruss
    Hajo

    Hallo Rüdiger,

    ich bin mir nicht sicher, ob es noch so ist.....
    Aus meiner HQI-Zeit ist mir noch bekannt, dass der Aqualight-Brenner zwar immer sehr preiswert war, aber weniger farbstabil.
    Das konnte sich schon vom ersten Tag an bemerkbar machen.
    Es passierte schon einmal, dass von zwei gekauften Brennern der eine
    vom Spektrum abwich. Gelbstich!
    Besonders gut konnte man den Unterschied bereits beim Einbau von 2 nebeneinander liegenden Brennelementen in der Leuchte sehen.
    Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir damals über diesen Makel wegen des niedrigen Preises hinweg gesehen.
    Wenn der Kontrast zu hoch ausfiel, dann besorgte man sich halt einen weiteren Brenner. War dann immer noch billiger, als ein Premium-Produkt.
    Das würde ich heute anders sehen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Joe,

    mir musst du nichts über T5 erzählen. :winking_face:
    Wenn sogar beim Hersteller die Einbrennzeit ein Thema ist, sollte es auch nicht verwässert werden.
    Ich denke da an die Unbekümmertheit mancher Zeitgenossen, welche die "Auswirkungen" ihrer lichttechnischen Errungenschaften zu spät erkannten.
    Gilt insbesondere für die LED!

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammmen!

    Wie uns die Forschungen zeigen, haben Korallen individuelle Lichtsättigungspunkte, die in erster Linie wohl ihr Wachstum betreffen.
    Darüber hinaus sind sie in natürlichen Umgebung stellenweise weitaus größeren Lichtmengen ausgesetzt.
    Sie reagieren dort aber nicht mit einem sonderlichen Zuwachs im Wachstum, sondern mehr über ihre Schutzproteine durch Farbveränderungen.
    Dazu gehört die Synthese von speziellen lichtschützenden Proteinen wie Mycosporin etc., etc.
    Primär benötigen Korallen nicht die übermäßigen Lichtintensitäten des Flachwassers, sondern sie haben „gelernt“ damit umzugehen und wachsen auch bei relativ geringeren Bestrahlungsstärken!
    In der Natur geschieht diese Anpassung im Zuge des Entwicklungsprozesses der Koralle.
    Es ist also ein langsamer Vorgang.
    Helle Korallenfärbung wird durch fluoreszierende Proteine und nicht fluoreszierende Chromoproteine verursacht. Diese Proteine schützen Korallen vor übermäßigem Licht und eventuellen Zellschäden durch überschüssigen Sauerstoff und/oder andere schädliche Verbindungen.
    Die Korallen scheinen diese Proteine aber auch zu verwenden, um die Lichtaufnahme in schwach beleuchteten, tiefen Gewässern zu verbessern. Sagt die Wissenschaft.

    In Bezug auf die Korallenfärbung sind hohe Lichtintensitäten für die Produktion fluoreszierender Proteine sowie nicht fluoreszierender Chromoproteine erforderlich.
    Es ist ebenfalls bekannt, dass sich Steinkorallen, so auch in Aquarien, an eine Vielzahl von Lichtverhältnissen anpassen können.
    Dabei ist die Lichtquelle völlig egal. Es muss ihnen nur die notwendigen PAR, Spektrum und Photonenflussdichte bereitgestellt werden.
    Ausserdem, sagt die Wissenschaft, scheinen Korallen eine größere Toleranz gegenüber größeren Lichtintensitäten und Photoperioden zu haben.
    Dabei zeigen einige Arten tendenziell eine breitere Toleranz der Lichtintensität.
    Was sich wiederum nicht auf das Wachstum niederschlägt. Die Verkalkungsraten nehmen nur unwesentlich ab. Zeigen wissenschaftliche Untersuchungen.
    Weitere Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass eine Lichtintensität von 100 bis 500 PAR ausreichend für ein exzellentes Wachstum ist. Höhere Werte sind möglich, was beispielsweise die Färbung vieler Acropora weiter verbessern kann.
    Bei der Pflege von lichthungrigen Korallen sind unterschiedliche Erfolge zu verzeichnen.
    So können Schäden an Korallen auftreten, wenn andere Faktoren nicht beachtet werden.
    Je höher die Bestrahlungsstärke, desto höher muss z. B. die Wasserdurchflussrate sein, um übermäßige Sauerstoffproduktion der Zooxanthellen durch Lichtbelastung zu vermeiden.
    Mir scheint, dieser Punkt kommt in unseren Diskussionen über Lichtschäden oft zu kurz.

    In unseren Aquarien pflegen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Korallen.
    Die Arten gedeihen, wenn es gut geht, unter derselben Lichtquelle.
    Das lässt den Schluss zu, dass unter diesen Bedingungen einige Arten mehr und andere weniger optimal vom angebotenen Licht profitieren.
    Die einen zeigen gesundes, optimales Wachstum, die anderen haben sich irgendwie in Farbe und Gestalt den Gegebenheiten angepasst.
    Nun kann man streiten, welchen Sinn manche Farbnuancen unter welchem Licht machen.
    Da momentan wohl die Farben der (SPS)Korallen in unserem Hobby den Takt angeben, wird es das Bestreben sein, möglichst viel Licht aufzufahren.
    Auch wenn die Herkunft der Art unbekannt ist. wird versucht, aus einem Aschenputtel eine farbige, fesche Prinzessin zu machen.
    Ich muss zugeben, dass farbenfrohe Korallen mehr an Reiz vermitteln, als die braunen Exemplare.
    Was ich aber an Energie dafür aufwenden muss, steht in einem ungesunden Verhältnis zum Ergebnis.
    Warum darf ich mich nicht mit einer gruen gefärbten Art zufrieden geben?
    Warum muss die Beleuchtungsstärke überhaupt erhöht werden, um genau dieser Koralle eine gelbe Färbung zu geben? Ist Gelb gerade Mode? Was kommt nach Gelb? Kaputt?
    Es ist ja nicht so, dass die Korallen das brauchen. Sie reagieren nur auf die veränderten Umstände.
    Manche Arten allerdings mit einer hohen Mortalitätsrate.
    Andersherum finde ich es schon seltsam, dass man versucht mit merkwürdigen Ingredienzien die Dichte mancher Zooxanthellenart zu regulieren, sodass im Ergebnis wieder die natürlichen Farben dominieren.
    Es muss jeder wissen, was er tut.
    Ich, für meine Person, versuche mich nach der natürlichen Photosättigung meiner Korallen zu richten. Wenn dabei eine andere Farbnuance auftaucht, wäre das ein toller Nebeneffekt.
    Viel wichtiger ist mir ein gesundes Wachstum, dass auch mit Leichtigkeit zu händeln ist.
    Nicht ein Ritt auf der Rasierklinge, der mir schlaflose Nächte bereitet.


    Gruß
    Hajo

    Hallo Joe!

    Dass du dich das noch traust! :grinning_squinting_face: :thumbs_up:

    Beim Online-Handel bewegst du dich ja noch häufiger im Internet.

    Vorsicht :!:
    Täglich verschwinden ältere Semester im Internet weil sie "ALT"+"ENTF" gleichzeitig drücken. :confused_face: :jumping:
    Also, pass auf!

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Hier noch etwas sehr lesenswertes, was nicht so hochgestochen daherkommt, aber nicht weniger interessant ist. Der Autor istinternational eine "Hausnummer". :thup

    Aus hobbyistischer Sicht ist es sehr wichtig, die Lichtanforderungen von Korallen zu verstehen und diese Anforderungendurch künstliches Licht zu erfüllen.


    Bitte, falls angebracht, den Übersetzungsmodus nutzen!


    https://www.personal.psu.edu/sbj4/aquarium/…tosynthesis.htm


    Der Vortrag handelt vom Licht (Lichtmenge, spektrale Qualität und Eigenschaften des Unterwasserlichtes (Absorption, Streuung)). Auch die Photosynthese und Photoadaption plus Anpassungsfähigkeiten der Korallen werden hier praxisnah erklärt.
    Ebenfalls wird Bezug auf die spektrale Lichtverteilung in der Wassersäule genommen, auf die Photosynthese (Umwandlung von PAR in Energie und die Nutzbarkeit der verfügbaren Strahlung) und den Begriff der Lichtsättigung, welche von Art zu Art variieren kann.

    Der These vom sandfreien Boden im Aquarium steht der Autor kritisch gegenüber. Es wäre eine gute Strategie, nicht den Boden eines Aquariums mit lebendem Gestein zu bedecken, sondern große offene Sandflächen im Aquarium bereitzustellen, um die Bestrahlungsstärke nach oben (unter die Korallen) zu erhöhen.

    Anschliessend wird auf den Licht-Anpassungsmechanismus der Korallen eingegangen.
    Mit der Photoadaption endet dieser Vortrag, nicht ohne uns noch einen weiteren, interessanten Ausblick zu gewähren:
    "Eines Tages werden wir in der Lage sein, die Photosättigung für die einzelnen Korallen in unseren Aquarien azupassen, das Beleuchtungsspektrum zu optimieren, um die besten Farben in den Korallen hervorzuheben."

    Und

    "Die Fähigkeit der Korallen, sich auf solch unglaubliche Weise anzupassen, wirft auch einige andere interessante Fragen auf.
    Sollten wir versuchen, die Riffzonen in unseren Aquarien zu emulieren und uns bemühen, das Lichtspektrum und die Intensität bereitzustellen, an die die Korallen in freier Wildbahn gewöhnt sind?
    Oder sollten wir Licht bereitstellen, welches das visuelle Erscheinungsbild und die Färbung der Korallen „verbessert“ und die Korallen dazu zwingt, sich auf eine Weise anzupassen, die wir ansprechend finden?"


    Wir sollten uns angewöhnen, die Beleuchtungsstärken unserer Leuchten nicht in Wattagen sondern in PAR zu vergleichen. Maximale Photosynthese wird nur durch hohe Photonenflussdichte erreicht.
    Wesentlich ist, dass für die Photosynthese die Anzahl derPhotonen entscheidend ist und nicht die gesamte empfangene Lichtmenge. Z. B.: Rotes Licht ist pro Photon ernergieärmer als blaues Licht.
    Auch deswegen bewegen wir uns beim Thema Watt wie auf Seerosen über einen Teich! :smiling_face:
    Es kommt mir in manchen Diskussionen manchmal wie PS-Protzerei vor.
    Nur diesmal werden sich die Wattzahlen um die Ohren gehauen! :frowning_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Joe!

    Ich bin mir nicht sicher ob man unter Aquarienbedingungen filigranes (verästeltes) oder knubbeliges Wachstum ausschliesslich von den Lichtverhältnissen ableiten kann.
    Da sind bestimmt noch andere Faktoren im Spiel.
    Eigentlich habe ich immer knubbeliges Wachstum als Ergebnis einer sehr hoher Lichtstärke plus einer starken Strömung verstanden. Acropora millepora fällt mir dazu ein!
    Filigranes, weit verzweigtes Wachstum verbinde ich eher mit dem Gegenteil.

    Korallenlarven siedeln sich in der Natur vorzugsweise in jenen Bereichen an, die ihnen maximales Wachstum versprechen.
    Umgebungsveränderungen, wie sie unter Aquarienbedingungen an der Tagesordnung sind, können ursprüngliche Wuchsformen stark verändern.
    Licht, Temperatur und Nährstoffversorgung steuern in der Natur perfekt das Wachstum.
    Läuft einer dieser Faktoren aus dem Ruder, wird das Ergebnis sicherlich auf das Wachstum und die Wuchsform durchschlagen. In der Natur (hypothetisch), wie auch im Aquarium, real.
    Folgendes ist nicht hypothetischer Natur, sondern wissenschaftlich untersucht.
    Alle Arten verändern ihre Wuchsform mit der Tiefe, sobald sie aus ihrem Hauptwachstumsareal entfernt werden. Natürliches Habitat = optimale Wuchsform.
    Wenn mit zunehmender Tiefe die Kolonien kleiner werden und einen geringen Verzweigungsgrad aufweisen, macht das Sinn. Durch den geringen Verzweigungsgrad kann die Koralle die Äste optimal zum Lichteinfall ausrichten.
    Durch die gering werdende Verzweigung kommt es selten zu einer Selbstabschattung.
    So wird durch die sich veränderte Wuchsform eine Anpassung an die mit der Tiefe abnehmende Lichtintensität erreicht. Eine perfekte, praktische Überlebenshilfe.
    Kann man etwa daraus schließen, dass eine filigrane Wuchsform eher auf eine moderate Lichtintensität zurückzuführen ist?
    Ausser Licht soll es ja für das gesunde Korallenwachstum noch weitere Nahrungsressourcen geben....


    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Einige "Sonntagsgedanken" oder wie man die trueben Tage auch verbringen kann....... :smiling_face:

    Die Qual der Wahl beginnt mit der Suche nach einer adäquaten Beleuchtung für unser Aquarium.
    T5 oder LED - oder gar beides?
    Natürlich wird man versuchen möglichst gute Ergebnisse mit beiden Lichtsystemen zu erreichen.
    Dass auch mit einer reinen LED-Beleuchtung grossartige Erfolge zu verzeichnen sind, erzählen uns die vielen im Netz dokumentierten Aufnahmen LPS-lastiger Becken. Insbesondere aus den USA.
    Wir sollten uns daher eher fragen, ob es nicht vielleicht Missverständnisse in der Anwendung der beiden unterschiedlichen Beleuchtungsarten gibt.
    Ich stemme mich gegen Pauschalierungen.
    Das Pauschalurteil ist die Mutter aller Vorurteile.
    Das Wachstum der verschiedenen Arten wird u. a. durch die individuellen Sättigungspunkten ihrer Photosynthese bestimmt.
    Wobei, wie ich gelernt habe, eine stärkere Lichteinwirkung nicht unbedingt eine wachstumsfoerdernde Wirkung hat.
    Manche Arten können sich anpassen, andere Arten überhaupt nicht.
    Diese Erkenntnisse in der Praxis haben sicherlich schon einige von uns hinter sich gebracht.
    Es ist nicht weiter ungewöhnlich, dass wir in Bezug auf das Korallenwachstum zuerst mit unserem Beleuchtungssystem hadern.
    In diesem Fall sollten wir nicht nur die Beleuchtungsart sondern auch die Nährstoffe und Spurenelemente in unsere Überlegunge mit einbeziehen, also den gesamten physiologischen Ernaehrungskomplex.
    Der fehlt meist in den Diskussionen, wo es um die sog. "Lichtschäden" geht.
    Wie wir unschwer am Diagramm erkennen können, ist die Photosaettigung der verschiedenen Korallenarten recht unterschiedlich.
    Bei dieser Betrachtung ist ungewöhnlich, dass die Photosättigung einiger Arten bereits bei relativ niedrigen PAR-Einheiten einsetzt.
    Das widerspricht deutlich der pauschalen Behauptung, dass ein höherer Lichteintrag stets zu mehr Erfolg führt!
    Es erlaubt hier ein Überdenken unserer Beleuchtungsstärke, wie auch der Dauer der maximalen Beleuchtungzeit. Zumindestens bei einigen Arten.
    Wer schon einmal eine PAR-Messung unmittelbar an seinen Korallen durchgeführt hat, der wird nicht so sehr bei den Röhren (T5), sondern eher bei den LEDs recht unterschiedliche Abweichungen um den jeweiligen Messpunkt (Koralle) herum feststellen.
    Das hat die Ursache in der Anordnung mancher Cluster, die zwar ihr Maximum im Zentrum haben, aber mit jedem Zentimeter seitlicher Entfernung weg vom Zentrum deutliche PAR-Verluste aufweisen.
    Sogar innerhalb eines Korallenblocks zeigen sich oft unterschiedliche Werte an den Ästen.
    Diese Unterschiede haben wir in diesen Größenordnungen bei den Röhren auf der Fläche selten.
    Ebenfalls kaum bei flaechiger Bestueckung von Leds in den entsprechenden Leuchten.
    Diese ausgeglichene Lichtquelle scheint mir ein Vorteil gegenüber den geclusterten LED-Einheiten zu sein.
    Gibt es Vorteile? Wo sind die Nachteile?
    Ich wage zu behaupten, auch mit Hinblick auf die gut dokumentierten Erfolge der SPS-Haltung unter reiner LED-Beleuchtung, dass nicht diese Lichtquelle an sich den "Fehler" darstellt, sondern die "Unbekümmertheit" der Pfleger im Umgang mit den individuellen Ansprüchen der einzelnen Arten.
    Ich bin hier nicht der Lichtpapst!
    Den haben wir (leider) in einem anderen Forum. :frowning_face: Grüezi Henning! :wink :grinning_squinting_face:
    Ich konnte nur praxisnah die Untersuchungen von Dana Riddle (MACNA 2016) nachvollziehen.
    Wer kennt denn schon die Photosaettigungspunkte seiner Korallen?
    Weniger ist mehr?
    Ist das so?
    Gruss
    Hajo


    https://www.reef2reef.com/attachments/up…55-png.1074683/

    Wenn die Grundel herausgesprungen war, wird Johns uns das sicher sagen können, sofern wir nicht davon ausgehen, dass sie es auch alleine zurück geschafft hat.

    Hallo Hans-Werner!

    Ich glaube, du hast mich falsch verstanden.
    Den Sprung aus der Schüssel hatte ich u. a. nur als Beispiel für die aufgetretenen Symptome genannt.
    Ich bin keineswegs davon ausgegangen, dass es in diesem Fall auch so gelaufen ist.
    "Sicher ist, dass nichts sicher ist, selbst das nicht! " (Ringelnatz) :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ein Mangel an Vitaminen kann nur vorliegen, wenn diese nicht direkt oder indirekt über das Ersatzfutter verabreicht wurden.
    Ohne genaue Kenntnis der Inhaltsstoffe der Futtergaben ist auch das nur eine Vermutung.
    Offensichtlich gab es aber eine mehr als positive Größenzunahme.

    Es gibt bei Fischen eine Vielzahl von parasitären Erkrankungen, die ähnliche Symptome aufzeigen.
    Der Bodengrund eines Aquariums ist keineswegs mit den natürlichen Gegebenheiten vergleichbar. Keime und Parasiten inbegriffen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Johns!

    Eine genaue Diagnose wird kaum möglich sein. Nur Vermutungen.
    Es kann sowohl der von Martin beschriebene Fall eingetreten sein, wie auch eine durch die Futteraufnahme bedingte Störung des Allgemeinbefindens, z.B. beim sieben des Sandes die versehentliche Bekanntschaft eines Borstenwurms oder anderer giftiger/nesselnder Substanzen.
    Ersteres (den Sprung auf den harten Boden) hat wohl ein jeder schon bei Grundeln oder Lippfische beobachten können.
    Die Symptome nach dem Wiedereinsetzen sind ähnlicher Natur.
    Ich favorisiere mehr den 2. Fall, da sich die Grundel bewusst beim Sieben des Sandes durch die Kiemen stärker zurückhält.
    Das lässt auf einen Widerwillen gegenüber bestimmten Partikeln im Sand schliessen. Oder durch eine Schädigung (Vernesselung) der Kiemen die Beeinträchtigung des Kauvorgangs. Ursache unklar.
    Giftfang o.ae. sollte natürlich auch nicht ausgeschlossen werden.
    Gruss
    Hajo