Beiträge von hajo

    Nee Realist :winking_face: . Hat bei mir auch schon x Mal funktioniert. Voraussetzung keine Störenfriede wie Einsiedler, Aufwuchsfressende Fische usw. drin. Wenn Du die Möglichkeit hast sie gut zu separieren mit allem was dazugehört (keine Megaströmung, kein Vollspektrum und Geduld) würde ich die Hoffnung nicht aufgeben.

    Deine Ausschlusskriterien sind ja nicht wenige. :smiling_face:
    Ich gehe da lieber vom "Normalfall" im Becken aus.
    Da sind, wie wir ja alle wissen, auf der Langstrecke Störungen jeglicher Art vorprogrammiert.
    Die erwähnten Aufwuchsfresser oder Beleuchtungsprobleme (Intensität, Spektrum) oder suboptimale Wasserparameter etc.
    Natürlich kann der Gewebeschwund unter optimalen Bedingungen gestoppt werden.
    Meine Beobachtungen aus der Praxis sind aber andere:
    Vordergründig sieht es eine ganze Weile so aus, als ob sich das Gewebe regeneriert und abgrenzt. Irgendwann später setzen dann meist aufgrund nicht optimaler Bedingungen erneut Abloesungen ein.
    Die frei gewordenen Septen sind eine gute Eintrittspforte fuer Algen jeglicher Art. Die Folgen sind bekannt.
    Der Verlauf dieses Prozesses ist stark mit dem Wassermanagement verbunden.
    Wenn man einmal von den kulinarischen Vorlieben des mobilen Besatzes absieht.... :winking_face:
    Ich bin kein Pessimist. Ich bin nur skeptisch.

    "Das Glas ist voll leer" - - - - Pessimist und Optimist schauen sich verzweifelt an! :loudly_crying_face: :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Auch günstige Korallen fliegen runter, aber das verdrängt man schneller. Das Gedächtnis ist eben selektiv. (^-^)

    Ich denke da eher an selektive Gedaechtnisstoerungen.
    Da musst du dir keine Gedanken machen, ob die Koralle runtergefallen ist oder ob sie schon dort lag! :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo Stefan,

    kaum eineChance.
    Wenn du viel Glueck hast wird sich das Wachstum auf den Rest der Koralle beschränken. Es kann aber sein, dass sich das Gewebe trotz allem zurückzieht, weil die toten Bereiche Angriffsfläche fuer (Bohr) Algen werden..
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Normalerweise versteckt sich der Hepatus bei Angst hinter Gestein oder in verzweigten Korallen.
    Im Aquarium lässt sich das gut beobachten.
    Der Hepatus sichert seine Position in der Koralle oder in einer Spalte, indem er sich dort mit den Schwanzdornen festkeilt.
    Dies verhindert, wenn er gefunden wird, dass ein Predator den Fisch aus seinem Versteck ziehen kann.
    Wenn der Fisch sich von einem Predator entdeckt fühlt, "spielt er tot" und liegt auf der Seite, ohne sich zu bewegen. Sie werden dann oft für tot gehalten und von den Predatoren übergangen.
    Das "auf der Seite liegen" ist reine Überlebenstaktik und ist sicherlich bei dieser Art genetisch festgelegt.
    Eine waagerechte Fluchtspalte verbindet das Praktische mit dem Nützlichen. :smiling_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Das entspricht nicht unbedingt den menschlichen Vorstellungen. Die meisten von uns würden für sich wohl die Riffkugel bevorzugen, kommt sie doch unseren Vorstellungen von einer wohnlichen Höhle (Heim/Haus) viel näher.

    Die Sicht auf "menscheln" im Verhalten von Fischen sollten wir uns fuer andere Dinge aufheben.
    Der Fisch kann mit "heimelig" nichts anfangen. :grinning_squinting_face:
    Im Korallenriff kennen sehr viele Fische ihren Zufluchtsort.
    Es flüchtet jeder in ein bestimmtes Loch im Riff, wenn Gefahr droht.
    Viele Riffbarsche sind so stark an ihren Zufluchtsort gebunden, dass man ohne weiteres den Korallen-Stock mitsamt Inhalt aus dem Wasser nehmen kann. So fest sind sie an ihren Zufluchtsort gebunden.
    Manche entwickeln besondere Verspreiztechniken, mit deren Hilfe sie sich in ihrem Schlupfwinkel festhalten.
    Sie alle haben eines gemeinsam: Keine geräumige Höhle, die man sich bei Gefahr oder in der Nacht eventuell mit anderen (unliebsamen) Arten teilen muss, sondern eher ein maßgeschneidertes Versteck, dass auf die eigene Koerpergroesse abgestimmt ist.
    Unterstaende sind eher "Ruheraeume" oder der "Anstand des Jägers" als gewisse artbezogene Fluchtpunkte.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans-Werner, Hallo zusammen,

    die Antwort ist weiter oben zu finden:
    Der Unterschied ist auf die Verfügbarkeit kleiner Unterstände im Schichtkuchen-Design zurückzuführen!
    Es ist zwar logischerweise eine geringere Gesamtoberfläche vorhanden, aber dafür mehr Nischen und Spalten.
    Die Alternative zur Riffkugel war das Schichtkuchen-Design, welches eine höhere Verfügbarkeit an Schutzräumen aufweist.
    Die Designs der Riffkugeln und Schichtkuchen haben ein ähnliches Bruttovolumen, unterscheiden sich jedoch in der Verfügbarkeit von Schutzräumen erheblich.
    Riffkugeln haben nur einen zentralen Hohlraum mit mehreren Öffnungen, während Schichtkuchen unterschiedliche Schichten mit mehreren niedrigen, aber zusammenhängenden Schutzräumen dazwischen haben.
    Ist im Aquarium auch gut zu beobachten. Wo verpieseln sich die meisten Fische bei Gefahr?
    Nicht in grossen Höhlen mit Durchzug, sondern in enge Spalten und Nischen.
    Ich musste immer höllisch aufpassen, wenn eine Auslagerung von Riffteilen in andere Becken anstand.
    Die meisten Fische klemmten sich dann bei Gefahr in enge Spalten des Gesteins.
    Manch einen übersah man.... :frowning_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Es gibt da noch einen anderen Aspekt, warum einige mit den Kosten hadern.
    Es sind jene, die den Anschluss auf die eine oder andere Art verloren haben.
    Ich meine damit diejenigen, die sich zwar redlich bemühen im Meerwasser Bereich Tritt zu fassen, aber letztendlich durch andauernde Pannen und Pleiten die Verluste dann unangenehm im Geldbeutel spüren.
    Verluste machen sensibel.
    Da wird die Ursache nicht im eigenen Versagen gesucht, sondern uebertraegt sich auf den Händler, der angeblich schlechte Ware verkauft.
    Wenn dieser Händler dann noch unterstellte Mondpreise verlangt, kocht die Kaeuferseele über.
    Hinzu kommt die Unkenntnis wie sich der Gesamtpreis errechnet. Transportkosten, wie Flug, Lagerung und Gewicht der Kisten.
    Wasser hat ein Gewicht!
    Aus einem moderaten Stocklistenpreis kann sich später eine ansehnliche Summe entwickeln. Das alles geschieht zwar "hinter dem Armaturenbrett" , ist aber von Bedeutung, wenn es um den Verkauf geht.
    Um die Kosten beim Einkauf zu reduzieren, schließen sich einige Händler in Gruppen zusammen. Andere gehen den Weg des Direktimports.
    An diesen Beispielen wird deutlich, dass der Verkauf kein Selbstlaeufer ist und dass auch hier Kostenersparnisse im Vordergrund stehen.
    Mir sind Händler bekannt, die mit ihrer Suesswasserabteilung (im Frühjahr kommt noch Gartenteich und Koi hinzu), die Verluste im Meerwasser-Bereich auffangen. Manche schaffen selbst das nicht und trennen sich vom Meerwasser-Geschäft oder bieten Service-Dienste an.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hans-Werner!

    Danke für diese interressante Information. :thup
    Die Verfügbarkeit von Schutzraeumen, wie kleineren Unterstaenden oder groesseren Spalten (so wie sie im Konzept "Schichttorte" zu finden sind) sind nicht nur der springende Punkt in dieser Untersuchung, sondern auch gültig für unsere fischdominanten Riffbecken.
    Geeignete Rueckzugsgebiete sind das A und O in der "Harmonielehre"
    der Vergesellschaftung unterschiedlicher Arten.
    Dort, wo die Strukturen Schutz gewähren, gibt es keine ängstlichen Fische! Reduziere die Stressfaktoren!
    Primaer war das nicht das Hauptziel dieser Untersuchung.
    Man kann aber einiges davon ableiten und in unser persönliches Riff Management übernehmen.
    Die Fische werden es danken!

    Ad redigendum accentus!

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Jedem Tierchen sein Plaisierchen!
    Ich weiss wirklich nicht, was diese Aufregung soll.
    Beispiele fuer preiswertes Kaufen gibt es doch genug.
    Auch leider das Gegenteil.
    Ich hatte schon einmal von einem Händler berichtet, der seine Preise von den Marken der Autos der Kunden abhängig macht.
    Aber der mündige Bürger wird schon wissen, was zu tun ist.....
    Premium-Korallen sind rar und deshalb auch preislich höher angesetzt.
    Die Nachfrage bestimmt den Preis. Das ist ein ganz normaler Vorgang.
    Preiswerte Korallen werden überall zu finden sein.
    Man muss die Arten nur mögen.
    Schnaeppchenjaeger werden in unserem Hobby nicht glücklich werden.
    Gruss
    Hajo

    Moin,
    Ich würde mal mit einem Skalpell o. ä. so eine Stelle eröffnen. Manchmal findet man in der Tiefe eine Schnecke oder einen Wurm. Dann sollte man sämtliche Stellen kontrollieren und ggf. das kaputte Gewebe entfernen. Klingt zwar brutal, aber die Koralle verkraftet das.

    Das ist nur sinnvoll, wenn sich die weißen Stellen auflösen.
    Kann mit den Fingern getestet werden. Loest sich ab, sieht aus und fühlt sich an wie grober Puder.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ralf,

    diese Erscheinung ist gar nicht so selten und die Ursachen vielfältig.
    Von bakteriellen Infektionen bis hin zum Fisch- oder Schneckenfrass.
    .Lichtwechsel oder zu schwache Strömung wird auch angeführt.
    Wenn du keine "Naschkatzen" im Becken hast, wuerde ich die Wasserbewegung erhöhen und weiter beobachten. Das hilft auch bedingt gegen bakterielle Infekte. Letzteres glaube ich nicht ganz, da meine Lederne ab und zu auch einen weißen Fleck bekommt. Sieht aus, wie Frass. Ist wahrscheinlich auch einer. Als "Verkoster" habe ich die Centropyge in Verdacht.
    Gruss
    Hajo

    Mal abgesehen von dem reisserischen Titel...

    SPS Korallen fangen preislich nicht bei 40 Euro an!
    Darüber kann sich jeder kurz im Netz informieren:
    Enzmann für 16 Euro, Montiora digitata für 8 Euro
    Verschieden Acros von 22 bis 24 Euro.
    Ablegerpaket im Set 6 Ableger für 44 Euro.
    Gut, es sind nicht die absoluten Highlights, aber
    dennoch recht interessante Objekte.
    Einige Aquarianer verschenken sie auch, weil sie aus dem
    Becken wachsen.....
    Was ist das Problem?
    Die Hitze?

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Cyano-Bakterien sind in der überwiegenden Mehrzahl fototroph veranlagt.
    Das lässt den Glauben zu, dass Dunkelheit der Schlüssel für ihre Vernichtung sei.
    Wissenschaftler haben zu ihrer Überraschung festgestellt, dass ein ursprünglich einzelliges Cyano-Bakterium namens Synechococcus ein Nachtleben hat. Wenn die Nacht hereinbricht stoppt dieses Bakterium die Photosynthese und beginnt Stickstoff in nutzbarer Nähe für das Wachstum umzuwandeln. Mittlerweile ist dieses Phänomen auch bei einigen anderen Cyanobakterien nachgewiesen.
    Einige der Cyano-Stämme machen in der Dunkelheit eine Pause und verlassen sich auf ihre Energiereserven.
    Andere verwandeln in der Nacht Stickstoff in nutzbare Nährstoffe um - ein Prozess, der als Stickstofffixierung bekannt ist.
    Ob sich nun Oscillatoria oder andere Stämme in unseren Becken befinden, das Wachstum wird nicht so ohne weiteres mit alleinigem Lichtentzug beendet sein.

    Gruß
    Hajo

    Nein, ich glaube, dass dieser Fisch bei artgerechter Pflege ein langes Leben haben kann.
    Dazu gehört bewachsenes Lebendgestein bei juvenilen Groessen und später die langsame Heranfuehrung an Ersatzfutter, meist schwamm- und pflanzenhaltig.
    Die meisten Fische, die im Handel anzutreffen sind, kommen aus der Centropyge-Familie. Diese Arten sind relativ leicht ans Fressen zu bringen und verputzen mit der Zeit alles,, was angeboten wird. Ich habe aeusserst selten von einer extremen Futterverweigerung gehört. Der Multifasciata waere zwar solch Kandidat., ist aber dennoch mit viel Aufmerksamkeit ans Kunstfutter zu bringen. Der Tricolor ist in der Futterfrage eher mit dem Diacanthus zu vergleichen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Robert,

    Ich möchte dich von der Pflege von Holacanthus tricolor nicht abraten.
    Dennoch ist zu sagen, dass diese Art die schwierigste unter den Holacanthus-Vertretern ist. Das Problem ist die Ernaehrung.
    In der Natur werden Schwämme und Algen bevorzugt.
    Auch einige Kleinstlebewesen.
    Ich hatte schon auf die Futtersorten hingewiesen, die Schwämme enthalten. Ich füttere meine Kaiser mit Panta Nouri Sponge in gewissen Abstaenden. Der Fisch ist eine Herausforderung fuer den Pfleger. Ihn lange am Leben zu halten ist schon eine Aufgabe fuer sich!

    Gruss
    Hajo

    • Ein Paar ist zwar das absolute Highlight, aber du lebst definitiv mit nur einem Exemplar entspannter. Die sehr wahrscheinlichen Ruppigkeiten fangen bereits vor der Geschlechtsreife an. Wenn du das nervlich durchstehen willst - bitte schoen! :grinning_squinting_face:


    Gruss
    Hajo

    Hallo Robert,

    Holacanthus tricolor ist ein protogyner Hermaphrodit.
    Er beginnt bis zur Geschlechtsreife als Weibchen und wechselt dann ggf. das Geschlecht.
    Die Genicanthus-Art dito.
    Holacanthus tricolor kann in der Natur in bestimmten Situationen das Geschlecht rueckwaerts wechseln. Ich habe aber keine Ahnung, ob das je einmal im Aquarium beobachtet wurde.
    Es ist also ratsam, möglichst juvenile Exemplare zu erwerben.
    Die juvenile Form vom Holacanthus zeigt einen blauen, kreisrunden Fleck mit blauem Kreis.
    Wenn Nachzuchten erhältlich sind, wuerde ich unbedingt auf diese zurückgreifen.
    Aus einem einfachen Grund. Diese Art ernährt sich in der Natur überwiegend von Schwammen etc.
    Es sind zwar Produkte mit Schwammanteilen auf dem Markt.
    Aber Nachzuchten bewahren dich vor einer möglichen Futterverweigerung.

    Da die Genicanthus ebenfalls als Weibchen beginnen, sollten hier auch nur kleine Exemplare (Weibchen) infrage kommen. Die Umfaerbung beginnt dann mit der Geschlechtsreife. Der Farbwechsel ist ein sehr spannender Vorgang! Das könnte ich gut bei den Lamarck's und beim Bellus beobachten.

    Bei den beiden Falterfischarten wuerde ich ebenfalls nur mit juvenilen Tieren beginnen. Manchmal hat man auch mit groesseren Exemplaren Glueck. Meine Xanthurus waren beim Kauf semi-adult und haben keine Zicken gemacht.
    Ich hoffe, die Informationen helfen ein wenig.

    Gruss
    Hajo

    Danke.
    Der Bewuchs hat doch einige Zeit gedauert.
    Die Fische sind mit den Korallen gewachsen.
    Es ist nur ein Teilausschnitt.
    Es gibt noch andere Korallen und einige andere Kaiserfischarten.
    Da das Thema den Schwerpunkt Falter hat, habe ich mich ausschließlich
    auf die relevanten Fotos beschränkt.
    Das Thema Falter- und Kaiserfische im Riffbecken ist nicht
    mit ein paar Worten abzuhandeln.
    Gruss
    Hajo

    Das der Abschäumer weniger raus holt mit Ozon war aber schon immer so, auch die letzten Jahre mit Nadelradabschäumern.

    Hallo Spooner!

    Das Phänomen kennen wahrscheinlich etliche Nutzer dieser Variante.
    Armin Gläser geht auch darauf ein:
    "Der Einfluss der Ozonzugabe auf die Abschaeumung wird widersprüchlich beschrieben. Theoretisch verringert Ozon die Hydrophobie von Molekülen und macht sie daher weniger leicht abschaeumbar.
    In der Praxis gibt es aber auch Berichte, dass sich die Ozonzufuhr positiv auf die Abschaeumung auswirken kann. "

    Letzteren Fall (mehr Flotat im Becher) habe ich in den vielen Jahren meiner Tätigkeiten noch nicht erlebt. Und ich wohne bei Sander gleich um die Ecke. :grinning_squinting_face:
    Ich höre immer nur davon....
    Gruss
    Hajo

    Darum wollte ich zu einer UVC Anlage wechseln in der Hoffnung den Gelbstich und Keimdruck los zu werden ohne die Nachteile beim Einsatz von Ozon und Kohle.

    Hallo Spooner,

    kennst du eigentlich das ausgezeichnete Buch "Ratgeber Meerwasser Chemie" von Armin Glaser?
    Deine "Juckepunkte" sind dort ausführlich beschrieben. Auch die Vor-und Nachteile.
    Hier ein Auszug, welcher das Verhältnis UV zu Gelbstoffen behandelt:
    "Gelbstoffe absorbieren sehr stark die UV-Strahlung und können die Wirkung eines UV-Reaktors stark herabsetzen. Da die Strahlungsintensitaet und die Verweildauer der verwendeten UV-Reaktoren meist zu gering sind, um Gelbstoffen zu zerstören, ist in deutlich gefaerbtem Wasser daher der zusätzliche Einsatz von Aktivkohle und/oder Ozon ratsam. "
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    mit dieser kleinen Auswahl möchte ich es denjenigen schmackhaft machen, die es noch scheuen Falterfische im halbwegs natürlichen Habitat, zu pflegen.
    Ich hatte mich in Zusammenhang mit einigen Großkaisern auf spezielle Falter konzentriert, die weniger Schaden an den Korallen anrichten.
    Um dies auch zu dokumentieren, habe ich einige Fotos von Teilen des Riffs hinzugefügt.
    Ein Bild ist besser als ein gedrucktes Wort.
    So kann sich jeder überzeugen, in welchem Rahmen sich die Konsequenzen bewegen.
    Eines aber vorweg: Fuer Liebhaber teuerer SPS ist das nix!

    Gruß
    Hajo


    PH,so eben gemessen: 8,3, :hueoe: Calzium liegt bei 435, jetzt wird es spannend.
    Die kommenden Tage werden es zeigen,ob ich richtig liege.
    Grüße

    Ich nehme einmal an, wir haben dich wachgeruettelt? :grinning_squinting_face:

    Kontrolliere in den ersten Tagen bitte engmaschig den PH-Wert!
    Ich wuerde fuer das Prozedere 2 Kanister nehmen.
    Im ersten Kanister setze ich das Wasser so an, dass ein Bodengrund vorhanden ist.
    Durch tägliches Schütteln plus evtl. nachgefülltem Osmosewasser reaktivierst du die Lösung.
    Die Konzentration lässt nach einigen Tage nach. Dann waere eine TAUSCH alt gegen neues Pulver sinnvoll. Eine Ueberdosierung des Pulver hat keine Konsequenzen.
    Den 2.Kanister nimmst du als den eigentlichen Nachfuellbehaelter.
    Hier musst du den Inhalt auf die täglichen Portionen (1000ml) abgleichen.
    Das heisst, Anteile des Inhalts von Kanister 1 mit der Füllmenge von Kanister 2 mischen. Die Konzentration fuer die tägliche Zugabe ist erst dann richtig eingestellt, wenn sich der PH in dem gewünschten Bereich einpendeln. Zuerst ist es ein längeres Herantasten. Später kennst du genau das Mischungsverhaeltnis fuer dein spezielles Vorhaben, sprich PH-Wert-Bereich, und das Verhältnis von Osmosewasser zu konzentriertem Kalkwasser.
    Calciumhydroxid sollte auch als Pulver immer sauber verschlossen bleiben.
    Sonst geht es Verbindungen mit der Umgebungsluft ein und wird mit der Zeit ineffizient, sprich nicht mehr so wirksam. Das macht sich dann beim Ansetzen des Konzentrat bemerkbar. Letztendlich auch beim PH-Wert.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Spooner.,

    Ozon hat wie die UVC eine keimtoetende Wirkung.
    Gegenüber Ozon und UVC ist die Kohle bei der Entfernung
    von Gelbstoffen und Toxinen effektiver. Toxine=z. B. Nesselgifte.
    Allerdings entzieht die Kohle dem Wasser Spurenelemente bezw.
    Metalle. Die müssen dem Wasser wieder zugegeben werden. Deswegen ist eine Dauerfilterung kontraproduktiv.
    Bei einer Ozonisierung bedarf es eines längeren Kontaktwegs (langes Kontaktrohr). Bei einem guten UVC-Klaerer ist das ähnlich zu sehen.
    Kurze Wege sind ineffektiv.
    DeBary waere mein Vorschlag fuer ein fischlastiges Becken.
    Ozon mit Kohle, richtig angewendet, auch.
    Wahrscheinlich kommt gleich Burkhard mit einer anderen Meinung um die Ecke. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Ja, an die habe ich mich gehalten.
    Jene, die in die engere Wahl gekommen sind, habe ich aufgeführt.
    Alle anderen sind nachweislich kaum oder gar nicht geeignet.
    Wenn überhaupt nur relativ sichere Falter mit Korallen, dann wuerde ich ein Becken mit gesundem und starkem Korallenwuchs empfehlen.
    Kleine, einzelne Korallenfragmente sind nicht geeignet, da sie immer wieder zum "Anflugziel" werden.
    Mein Fazit: Es kann nur jemand ernsthaft über diese Vergesellschaftung nachdenken, der Fisch vor Koralle stellt.Das ist keine Kritik.
    Diesen Weg verfolge ich schon lang.

    Gruss
    Hajo

    Als relativ sichere Kandidaten sind aus der Gattung Chelmon C. marginalis, C.muelleri, C. rostratus zu nennen.
    Aus der Gattung Forcipiger F. flavissimus und F. longirostris.
    Bei LPS hatte ich Bedenken.
    Alle anderen Brüder und Schwestern stressen teilweise SPS oder nutzen sie gar als Hauptnahrung.
    Zum Beispiel sind Ch. paucifasciatus, Ch. mertensi oder Ch. xanthurus Fische, die SPS relativ unbeschädigt lassen (eigene Erfahrung).
    Ch. kleini kann man auch dort einordnen.
    Die Korallen werden nicht sonderlich im Wachstum gestört. Sie zeigen nur nicht tagsüber alle Polypen.
    Vielleicht kann ja Joe die Palette noch etwas erweitern?

    Gruss
    Hajo

    Hajo,es ist ein 10l Kanister!! mit 1Esslöffel Powder

    Genau da liegt der Hund begraben.
    In der verlinkten Anweisung wird ein halber Löffel auf 1 Liter Osmosewasser gegeben. Was das fuer 10 Liter Nachfuellwasser bedeutet, kannst du ja errechnen.
    Damit hast du eine Stammloesung und noch nicht die passende Konzentration fuer die tägliche Zugabe von 1000ml.
    Du musst also entsprechend verdünnen, damit der PH nicht zu stark ansteigt.
    Gruss
    Hajo