Nee Realist
. Hat bei mir auch schon x Mal funktioniert. Voraussetzung keine Störenfriede wie Einsiedler, Aufwuchsfressende Fische usw. drin. Wenn Du die Möglichkeit hast sie gut zu separieren mit allem was dazugehört (keine Megaströmung, kein Vollspektrum und Geduld) würde ich die Hoffnung nicht aufgeben.
Deine Ausschlusskriterien sind ja nicht wenige.
Ich gehe da lieber vom "Normalfall" im Becken aus.
Da sind, wie wir ja alle wissen, auf der Langstrecke Störungen jeglicher Art vorprogrammiert.
Die erwähnten Aufwuchsfresser oder Beleuchtungsprobleme (Intensität, Spektrum) oder suboptimale Wasserparameter etc.
Natürlich kann der Gewebeschwund unter optimalen Bedingungen gestoppt werden.
Meine Beobachtungen aus der Praxis sind aber andere:
Vordergründig sieht es eine ganze Weile so aus, als ob sich das Gewebe regeneriert und abgrenzt. Irgendwann später setzen dann meist aufgrund nicht optimaler Bedingungen erneut Abloesungen ein.
Die frei gewordenen Septen sind eine gute Eintrittspforte fuer Algen jeglicher Art. Die Folgen sind bekannt.
Der Verlauf dieses Prozesses ist stark mit dem Wassermanagement verbunden.
Wenn man einmal von den kulinarischen Vorlieben des mobilen Besatzes absieht....
Ich bin kein Pessimist. Ich bin nur skeptisch.
"Das Glas ist voll leer" - - - - Pessimist und Optimist schauen sich verzweifelt an!
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Gruss
Hajo
