Großes Bild (einmal im Monat manchmal auch nur alle zwei Monate) kontrolliere ich den Wert mit einer Referenzlösung.
Und? Schon einmal Abweichungen festgestellt?
Gruss
Hajo
Großes Bild (einmal im Monat manchmal auch nur alle zwei Monate) kontrolliere ich den Wert mit einer Referenzlösung.
Und? Schon einmal Abweichungen festgestellt?
Gruss
Hajo
Hallo Peter,
Wenn du dich dort anmelden würdest, könntest du die einzelnen Links auch lesen.
Gruss
Hajo
Hallo Xaver!
Zum Beispiel kann auch eine Fehlernährung Einfluss auf das Wachstum haben.
Ernährungsphysiologisch macht das Sinn.
Die Futterplätze in der Natur werden für die Fische immer ein jahreszeitlich bedingtes Angebot vorhalten.
Das bedeutet über das Jahr gesehen, auch ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot, das wir Ihnen in dieser Vielfalt nicht bieten können.
Juvenile Arten wachsen in einem anderen Lebensraum auf, als ihre grossen Brüder und Schwestern.
Sie alle bevorzugen Lebensräume mit einer Fülle von Nahrungsquellen (diverse Algenarten und Plankton).
Schon da wird klar, dass der Grundstein fuer ein gesunde Entwicklung dort angelegt sein wird.
Auch Veränderungen in der Algenvielfalt koennen erhebliche Auswirkungen auf die Färbung der Fische haben.
Deswegen ist es unabdingbar, nicht nur auf die einschlägigen Produkte des Marktes zurückzugreifen, sondern auch verstärkt auf frisches Grünfutter! Ein prall gefüllter Darm fördert die Perestaltik inklusive aller Bakterientätigkeiten.
Das wird man kaum mit Flocke & Co. provozieren können.
Last but not least sind Acanthuridae Dauerfresser und die meisten Arten auch Dauerschwimmer.
Im mittelgrossen Aquarium lassen sich diese Eigenschaften kaum umsetzen.
Docs sind oft permanent unterernaehrt und erreichen selten, ich möchte behaupten, dass sie nie die Groesse erreichen, die sie in freier Wildbahn haben werden.
Acanthuridae werden in den ersten 15 Prozent ihres Lebens 80 Prozent Wachstum erreichen.
So kann jeder vergleichen wo er mit seiner Pflege steht.
Kombiniert man das mit einem zu erwartenden Alter von 35 Jahren pro Acanthuridae (Choat und Axe 1996) ergibt sich ein Wachstum von 80 Prozent in 5,25 Jahren.
Zu diesem Zeitpunkt kann man leicht feststellen, ob der Fisch Wachstumsstörungen aufweist.
Die Entscheidung wie man mit der Situation umgeht, liegt beim Pfleger.
Fischkrankheiten sind ein weiterer Aspekt. Es liegt in der Natur der Sache, dass auf einen einzelnen Fisch noch weitere Fische folgen werden. Hier liegt die eigentliche Gefahr für das Leben der Insassen.
Hat man keine Quarantänemassnahmen ergriffen, ist alles weitere Russisch Roulette!
Es haben schon etliche Aquarianer durch Leichtsinn ihren gesamten Bestand verloren.Die Liste ist lang!
Nach meinen langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet steht diese Gedankenlosigkeit in vielen Fällen einem langen Fischleben im Wege.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass es kaum Berichte über das Ablaichen dieser Fische im Aqaurium gibt.
Sie erreichen dann durch die eine oder andere "Panne" eben nicht ihre sexuelle Reife.
Gruß
Hajo
Hallo Peter,
hier ist alles Wissenswertes über diese flächige Leuchte.
Ist zwar die Spectrus 90, aber im Prinzip the same.
Henning hatte sie damals vermessen.
Schon bekannt?
Gruß
Hajo
https://ig-meeresaquaristik.de/index.php/Thre…ic-Spectrus-90/
Hallo zusammen!
Ich bin mir absolut nicht sicher, ob es da genügend Rückmeldungen geben wird.
Ich würde mich riesig freuen, wenn es so wäre!
Zum einen entwickelt sich die sexuelle Reife erst nach etlichen Jahren!
Ich nehme einmal Ellen Thaler´s persönlichen Bericht über ihr 24-jaehriges Paar Flavescens als Beispiel, welches erst seit den letzten 5 Jahren !! miteinander ablaicht.
Miteinander schwimmen bedeutet ja nicht sexuelle Verpaarung.
Ist bei uns Menschen ja auch nicht anders!
Das müssen wir aber trennen.
Auch in der Natur kann eine Art von Begleitschwimmen beobachtet werden.
Wir dürfen eigentlich schon zufrieden sein, wenn dieser Vorgang zur Gewohnheit in unseren Becken wird.
Zum anderen müsste ein entsprechend grosses Becken vorhanden sein.
Das ist aber oft der Knackpunkt.
Die meisten juvenilen Doktorfische werden oft in zu kleine Behälter gepfercht.
Kleines Becken, kleiner Fisch. Was für ein Irrtum!
Meist ist es nur ein einzelnes Exemplar, was später, wegen des "überraschenden" Grössenwachstums, aus der zu kleinen Pfütze verschwinden muss.
Die nächste Etappe lässt sich nur erahnen....
Der anderer Punkt ist die mangelnde Sorgfalt bei der Fischpflege, welche oft genug zu Krankheiten führt, die ein langes Fischleben erst gar nicht erst zulassen.
Es wird noch ein paar Gründe mehr geben, warum die Informationen spärlich sein werden.
Ich gehe jede Wette ein, dass es hier nicht einmal eine Handvoll eigener Erfahrungen über die Laichgewohnheiten von Doktorfischen geben wird.
Alles andere würde mich überraschen.
Dann aber ungemein positiv!
Gruß
Hajo
Mit ungefähr 15cm wird ein Zebrasoma die beginnende Geschlechtsreife erreicht haben.
Der Groessenunterschied zwischen männlichen und weiblichen Tieren (kleiner) muss hier auch erwähnt werden.
Ich wuerde die sexuelle Reife nicht unbedingt von der Groesse abhängig machen. Das Alter spielt auch eine gewisse Rolle.
Die männlichen Tiere erreichen die Reife mit 5 bis 7 Jahren (im Mittel sind das 17,9 cm), die Weibchen hingegen schon mit 4 bis 5 Jahren (im Mittel sind das 15,6 cm).
Diese Angabe erziehen sich auf Zebrasoma flavescens, wobei sicherlich die anderen Zebrasoma-Arten ähnlich aufgestellt sind.
Zum Thema "Verpaarung" : Eine Duldung des Artgenossen bedeutet noch keine Verpaarung im eigentlichen Sinn.
Das kann unter Aquarienbedingungen manchmal noch dauern.
Gruss
Hajo
Bleiben noch ein größerer geschlechtsreifer Fisch mit etwa 15 cm, mit einem juvenilen, deutlich kleineren, der sein Geschlecht dem älteren dann anpassen kann.
Hallo Xaver!
Diese Variante ist sicherlich die Aussichtsreiche!
Wobei man sich nicht auf den Zentimeter genau festlegen sollte.
Das Becken darf bei Acanthurus und Zebrasoma mindestens 800l
betragen, wobei es bei Ctenochaetus 600l haben könnte.
Mit ungefähr 15cm wird ein Zebrasoma die beginnende Geschlechtsreife erreicht haben.
Der Groessenunterschied zwischen männlichen und weiblichen Tieren (kleiner) muss hier auch erwähnt werden.
Ob es dann aber sofort zu einer echten Verpaarung kommt,
bleibt noch abzuwarten.
Gruss
Hajo
"Erfolgreiche Nachzucht im Meerwasseraquarium" , von Joachim Frische, Bede-Verlag.
"Nachzuchten fuer das Korallenriffaquarium" von Dieter Brockmann
Gruss
Hajo
Hast du mal das redsea ex probiert gegen glasrosen? Vielleicht hilft auch das schon?
Wenn man sich für die chemische Methode entscheidet ist es eigentlich egal, welche Variante zum tragen kommt.
Joe´s Juice oder Red Sea Aiptasia EX. Natriumchlorid oder Calciumhydroxid sind eigentlich in geringer Menge sehr preiswerte Substanzen.
Es muss ja nicht immer das fertige Produkt aus dem Fachhandel sein.
Aus 100g gelöster Pulvermasse kann eine Menge fertiger Brei entstehen.
Als loses Pulver bezogen, lässt es sich gut eindicken und damit, falls notwendig, eine höhere Konzentration erreichen.
Andere Methoden sind eher ungewiss.
Daher würde ich immer auf die bewährte Methode zurückgreifen.
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
meist sind diese Anemonen nicht immer vom Untergrund zu loesen, da
sich deren Fuss oft in Spalten befindet.
Wer sich, wegen welcher Überlegung auch immer, gegen Fressfeinde, wie Acreichtys tomentosus oder einigen Chaetodonten entscheidet, sollte diese Majanos mit Calciumhydroxid "füttern" ".
Der angemischte Brei wird per Spritze auf die Mundscheibe aufgetragen.
Die Anemone wird diesen Brei verdauen und daran eingehen.
Manchmal muss dieser Vorgang wiederholt werden, da noch eine Restgroesse vorhanden ist.
Das Einsetzen von Fischen zur Bekämpfung ist ein ergebnisoffenes Lotteriespiel. Die Berichte von Erfolgen und Misserfolgen halten sich die Waage.
Vor vielen Jahren hatte ich eine riesige Population von Majanos in meinem Becken. Die lieben Tierchen haben sich explosionsartig vermehrt.
Der Einsatz von A. tomentosus, Ch. kleinii, Ch. xanthurus brachte keinen wirklichen, schnellen Erfolg.
So musste ich wohl oder übel jede einzelne Majano mit Calciumhydroxidbrei behandeln. Das war bei der riesigen Menge ein erheblicher Arbeitsaufwand. Wiederholungen mit eingerechnet, dauerte die Beseitigung mehr als drei Wochen intensivster Behandlung.
Da manchmal die Vermehrungsquote astronomische Höhen erreichen kann, ist zuegiges Handeln angesagt.
Gruss
Hajo
Hallo,
Mein Tipp für Faule......
ein vernünftiges Leitwertmessgerät kaufen
und das Gerät auf Salinität umstellen. Regelmäßig mit einer Referenzlösung überprüfen.LG
Daniel
Irgendwann kommt ein jeder dorthin.....
Nicht nur die Faulen.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
das Thema hatten wir schon einmal durchgekaut.....
Gruß
Hajo
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j…HP5CqT9XLffAJbH
Hallo Robert,
Frag mal bei Torben an.
Gruss
Hajo
Hallo Tobi,
Danke für die Blumen! ![]()
Gewisse Vorteile dieses Forums sind die Erfahrungen etlicher Aquarianer auf den verschiedensten Gebieten. Daraus kann man durchaus seinen Nutzen ziehen.
Das hilft beiden Seiten und belebt die Diskussion.
Auch auf die Gefahr hin zu nerven, bleibe immer hartnäckig!
Danke dir für die positive Rückmeldung!
Gruß
Hajo
Hallo Rolf,
Wenn du uns jetzt noch die Dosierung pro Liter Aquarienwasser mitteilen
könntest und die Verweildauer des Medikaments im Wasser, dann hätten wir eine Hausnummer.
Ein Humanmediziner wird sich da sicher schwertun.
Gruss
Hajo
Hallo Mike,
jetzt wissen wir immer noch nicht in welchen Grenzen sich der PH-Wert bewegt.
Da der PH-Wert Aufschluss gibt ueber eine CO2-Ueber- oder Untersaettigung waere die Angabe hilfreich fuer eine Beurteilung der Situation. Auch fuer einen sinnvollen Einsatz von Atemkalk.
Gruss
Hajo
Welcher PH-Wert ist denn überhaupt aktuell?
Weicht er von damaligen Werten ab, oder ist er wie immer?
Gruss
Hajo
Hallo Kirsten,
Siehe Beitrag #16 und #20.
Da ich diese Methode nie anzuwenden brauchte, werden dir die Zwei mit Rat sicherlich weiterhelfen koennen.
Eigene Erfahrungswerte liegen dort ja vor.
Gruss
Hajo
Hallo Didi, Hallo Rüdiger,
auch wenn es nicht so scheinen mag, bin ich nicht absolut gegen die Verwendung chemischer Mittel.
Z. B. wenn es einen Sinn macht, wie bei einer extrem hoher Besiedlungsdichte von Plagen.
Mit meinen Zeilen habe ich nur versucht, den Fokus verstärkt auf biologische Methoden zu lenken.
Auch, wenn es bei einigen Mitmenschen nur zum Nachdenken gereichen wird, ist damit schon viel gewonnen.
Mir ist schon seit langem aufgefallen, dass bei gewissen Plagen zuerst an Chemie gedacht wird, und weniger an andere Möglichkeiten.
Zu meinem Leidwesen erlebe ich das momentan mit einer Cyano-Plage in meinem näheren Umfeld.
Wer nicht hören will, muss fühlen. Die Person startet jetzt zum dritten Mal das Becken.....
Die Bekämpfung von Plagen mit biologischen Methoden ist nur eine von vielen Möglichkeiten.
In der Gartenkultur nehmen wir ja auch nicht chemische Spritzmittel, sondern verlassen uns auf die Larven der Marienkäfer. Oder etwa nicht?
![]()
Es kommt stark auf die jeweilige Situation vor Ort an.
Wenn wir uns aber zusehends versteifen ausschliesslich chemische Produkte zuzulassen, nehmen wir uns die Möglichkeit etwas über die natürlichen Fressfeinde zu erfahren. Das ist das Zentrum meiner Botschaft.
In der Natur sind pflanzliche Organismen permanent dem Druck von Pflanzenfressern ausgesetzt.
Es gibt also eine Fülle davon. Wer kennt sie alle?
In einem Meerwasser-Aquarium ist diese Situation nur bedingt denkbar.
Wir haben im Laufe von Jahrzehnten einen Wissensstand erreicht, der uns bei einigen Plagen auf die Sprünge hilft. Das war nicht immer so.
Deswegen bleibt abzuwägen, welcher Weg für mein individuelles Problem zum Ziel führen kann.
Mir ist der Einsatz von Magnesium seit der Kent-Diskussion früherer Jahre wohl bekannt.
Auch Fluconazol, mit negativen sowie positiven Ergebnissen, ist mir ein Begriff.
Ich lebe ja nicht auf einem anderen Stern.
Auch wenn mein Anliegen schon fast hypothetischer Natur ist, fusst es auf der Feststellung, dass uns unsere Unkenntnis immer wieder ein Bein stellt bezw. uns in manchen Punkten nicht nach vorne bringt.
Das gilt für die natürlichen Methoden genauso, wie für den chemischen Einsatz.
@Kirsten: Magnesium-Erhöhung scheint in meinen Augen die sanfteste Behandlung zu sein.
Eine begleitende Bilddokumentation wäre sicherlich hilfreich. Auch für weitergehende Diskussionen.
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
hier einmal meine persönlichen Gedanken über den Kampf mit Plagen dieser Art.
Meine Überlegungen hierzu sind völlig wertfrei und in keinem Fall personenbezogen.
Es sollten insbesondere die Erfahrungen, Erfolge sowie Misserfolge anderer Leidgepruefter mit in unsere Überlegungen einfließen. Diese Erlebnisse sollten geteilt werden.
Die Anwendung chemischer Stoffe stellt keine kreative Lösung dar und entbehrt jeder Vernunft.
Weltweit finden wir Aquarianer, die zwar mit dem Wachstum von Briopsys hadern, aber auch Lösungen finden.
Die Berichte zeigen aber auch, dass die Wahl von synthetischen Additiven aus biologischer Sicht umstritten ist. Keinesfalls sicher!
Die Gefährdung aller Organismen in unseren Aquarien waere mir zu hoch gepokert, da bei allen Mitteln die Unbedenklichkeit nicht gewährleistet wird.
Schon gar nicht, wenn manches Mittel für diesen Zweck missbraucht wird!
Viele marine Organismen sind nicht in der Lage, derartige Stoffe zu tolerieren, bezw. über die Nahrungskette weiter zu akkumulieren.
Dies mag bis zu einer schwer bestimmbaren Grenze noch ohne sichtbare Folgen für Fisch und Niedere sein. Aber dann?
Die Anwendungen sind individuell gesehen fehlerbehaftet und führen grösstenteils entweder zu mehrfacher Anwendung/ Wiederholung und /oder zu einem späteren Wiederaufflammen der Population, was nach Berichten keine Seltenheit darstellt.
Wir müssen uns jetzt überlegen, was wir noch in unserer „Werkzeugkiste“ haben.
Ausser den verschiedenen Elysia- fallen mir da Siganus-Arten ein.
Die Zuverlässigkeit ist hoch, doch diese Methode ist meist an grössere Aquarien gebunden.
Dem gezielten Einsatz von Elysia stehen allerdings auch manche Beckenbewohner im Wege.
Auch manche verbaute Technik.
Viele unserer Plagen können auf biologischem Weg gelöst werden.
Es sollte eigentlich in unser aller Interesse sein, diesen Weg zu beschreiten.
Wir sollten uns auch nicht aufhalten lassen, wenn eine momentane Nichtverfügbarkeit dem Ansinnen entgegen steht, sondern uns weiter auf die Suche nach einer biologischen Lösung begeben.
Der Glaube an die "Wunderwaffe" Chemie macht es uns bequem nicht ueber andere Lösungen nachdenken zu muessen.
Das ist fatal, auch weil wir damit nichts lernen.
Obskure Chemie im Becken bringt uns nicht weiter. Im Gegenteil!
Wir wundern uns nur später ob der Instabilität des Milieus.
Unsere Chancen stehen aber gut, den richtigen Weg zu finden.
Wir sollten ihn nur nutzen.
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
ich möchte eine natürliche Variante zur Vernichtung von Bryopsis ins Gespräch bringen, nämlich eine
Elysia-Art. Genauer gesagt: Elysia viridis.
Meine Aquarienaufnahme zeigt allerdings Elysia crispata?, die ich damals zur Reduzierung von Valonia eingesetzt hatte.
Der Versuch blieb ohne Erfolg!
Der Link unten zu den Kollegen des Schnecken-Forums erklärt den Sachverhalt über einige Schnecken-Arten, die sich u. a. Bryopsis schmecken lassen. Ruhig einmal den Hinweisen im Text und den Verlinkungen nachgehen.
Der allseits bekannte Seehase ist auch darunter.
Elysia-Arten scheinen unterschiedliche Vorlieben zu haben. E. viridis scheint aber eine sichere Nummer sein.
Selbst Aqzeno, Hamburg, wirbt mit dieser Vorliebe für Bryopsis.
Gruß
Hajo
Goniopora sowie Galaxea als "Bollwerk" einzusetzen ist rein theoretischer Natur. In der Praxis stehen einem Erfolg zumindestens die Stroemungsparameter gegenüber. Die Tentakeln beider Arten sind eher passiver Natur und richten sich nach der Stroemung im Becken aus.
Selbst wenn alles zutreffen wuerde, sind die Vernesselungen nur in einem sehr eingeschränkten Umfeld möglich. Briarium hat ein deutlich höheres Wachstumspotential und wird mit Sicherheit einen Weg finden, die Gefahrenquellen zu umwachsen.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Ergänzend möchte ich noch u. a. Tabelle vorstellen.
Die Umfrage wurde weltweit von Delbeek/Randall unter Aquarianern duchgeführt.
Es stellte sich heraus, dass die in Gefangenschaft gepflegten Grundeln in der Mehrzahl ein höheres Alter erreicht haben.
Unter welchen individuellen Pflegebedingungen wurde hier leider nicht geforscht.
Nach der Veröffentlichung dieser Studie erfreuten sich noch einige Exemplare bester Gesundheit!
Sandgrundeln leben in unterschiedlichen Lebensraumstrukturen, die auch unterschiedlichen Sedimentablagerungen unterliegen.
Riffstruktur, Wasserbewegung und Sedimentkorngröße sind alles natürliche Lebensraumfaktoren von Sandgrundeln.
Die Interaktion zwischen diesen Eigenschaften ist essentiell für diese Arten (Syms/Jones 2004).
Wobei die Korngröße eine zentralen Punkt einnimmt.
Was mich jetzt zu den Situationen in unseren Aquarien führt.
Wenn man die Diskussionen allerorten verfolgt, werden bestimmte Grundel nachweislich als „Cleaner“ eingesetzt.
Ich denke da im Besonderen an die Beseitigung von Cyanos oder als fischige Alternative zu grabenden Seesternen oder Schnecken.
Ob nun Sand oder Kies als Bodengrund vorliegen, wird in den meisten Fällen nicht erwähnt, da das Hauptaugenmerk ausschliesslich auf die Säuberung des Untergrundes gelegt wird, inklusive Aufnahme vom vorhandenen Hartsubstrats. Letzteres durch die Grundeln sicherlich notgedrungen.
In ihrer natürlichen Umgebung kann eine Veränderung der Sedimente problematisch für die Art werden.
Im Aquarium müssen sie mit dem Untergrund vorlieb nehmen, der gerade vorliegt.
Es würde für die Pflege bedeuten, dass einmal abgesehen von den geringen Futterpartikeln und Biofilmen im Substrat, nicht jede Sandkorngröße den Ansprüchen der unterschiedlichen Arten genügen kann.
Das hat gleichermassen einen Einfluss auf ihre Nahrungsaufnahme.
Darüber lässt sich nachdenken...
Gruß
Hajo
... das zurückbleibende Tier, ergo das Männchen lebt meist eine geraume Zeit weiter und verstirbt jedoch bald. Versuche ein Weibchen nachzusetzen gelingen im hohen Alter nicht, zumindest ist das bei mir so. Von Anfang an alleine gehaltene Tiere leben zwar gefühlt länger, sind aber bei weitem nicht so aktiv, wie als Paar.
Gruß
Eric
Das Nachsetzen ist der springende Punkt!
Obwohl Sandgrundeln monogram veranlagt sind, hindert es sie nicht auch einmal in fremden Revieren zu wildern. Naturgemäß liegen diese Reviere dicht nebeneinander und sind eng begrenzt.
Im normalen Aquarium sind diese Areale nicht nachzubilden, was auch den Ausweichmoeglichkeiten im Weg steht.
In der Natur wird es bei der Partnerwahl auch nicht immer Erfolge geben. Stärkere Männchen interessieren sich fuer starke Weibchen, kleinere Weibchen fuer grosse Maennchen etc. Es wird auch mal wegen dieser Beweggründe die monogame (Erst) Verbindung verlassen.
Sodom und Gomorra im Grundelreich!
Aller Unkenrufe zum Trotz wuerde ich immer die Paarhaltung empfehlen.
Gruss
Hajo
Hallo Eric!
Ja, das ist richtig. Es entspricht auch den allgemeinen Beobachtungen an in Gefangenschaft gehaltenen (Sand)grundeln. Ich hatte gehofft, dass es wissenschaftliche Studien zu diesem Problem geben würde. Die Grundeln sind nicht die einzige Art, an der man dieses Phänomen beobachten kann.
Auch bei vielen anderen Fischarten tritt der Tod des Weibchens früher ein.
Die Frage ist nur, wie sich das Fehlen des Partners auf die (noch) Lebenserwartung des zurückbleibenden Tieres auswirken wird.
Da gibt es sehr unterschiedliche Informationen. ![]()
Gruß
Hajo
Hi Deniz,
die Lebenserwartung von V. puellaris ist bei weitem nicht so hoch wie z.B. bei Doktorfischen. Sie scheint sich noch zu verkürzen wenn Du ein Paar hast das regelmäßig Junge hat.
Hallo Eric,
interessante These. Hat du igendwelche Belege dafür?
Nach meinen Informationen ist es genau anders herum.
Es ist sehr ratsam, diese Grundeln als Paare im Heimaquarium zu halten, da einzelne Individuen normalerweise einem frühen Tod erliegen.
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
wir sollten bei der Einschätzung von Lebenserwartungen der Grundeln, hier speziell den Sandgrabenden, nicht den Fehler machen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Die meisten, vormaligen Feldstudien früherer Jahre hatten eine kurze Lebensdauer aufgezeigt.
Dem gegenüber stehen weitaus höhere, bestätigte Lebenserwartungen in der Gefangenschaft!
Daher basiert die Lebensdauer mehr auf der Überlebensfähigkeit , als auf der tatsächlichen
Physiologie (Delbeek,Randall).
Die letzten Erhebungen zeigen zwar eine deutlich höhere Lebenserwartung in „häuslicher Pflege“, täuschen aber nicht darüber hinweg, dass ihre Lebenserwartung trotzdem weitaus geringer ist, als bei z. B. bei Doktorfischen, welche nachweislich bis über 40 Jahre ihr Leben geniessen können.
Es gibt zwar auch eine Art "Faustformel", die besagt, dass je kleiner der Fisch, desto kürzer die Lebensdauer. Das ist aber nicht generell so in der Natur.
Die eigentliche Frage ist, wie lange Fische insgesamt aus physiologischer Sicht leben können, wenn der Druck von Raub und Krankheit fehlt.
Die Antwort liegt in unseren Aquarien.
Also bei uns.
Gruß
Hajo
Hallo Deniz,
das ist nur relativ zu beantworten.
Die Lebenserwartungen in der Wildnis sind z. T. erheblich kürzer als in Gefangenschaft. Das zeigt eine Studie mit mehreren Grundelarten.
Die Lebenserwartung von im Aquarium gepflegten Sandgrundeln ist zwar höher, aber ist stark abhängig von der Ernaehrung.
Ein versiffter Bodengrund ist nichts fuer die Pflege von Sandgrundeln, auch nicht ein steriler Untergrund ohne Leben.
Mit aufmerksamer Pflege koennen die Grundel bis zu 5 Jahren alt werden. Vorausgesetzt, sie sind beim Erwerb frei von jeglichen Krankheiten.
Gruss
Hajo
Danke euch. Die offiziellen Einschätzungen kenne ich natürlich. Die gelten aber vermutlich nicht im speziellen für die Hilla, sondern für die Holothuria im allgemeinen. Und insbesondere letztere gilt - nicht in den Lexika, aber - im praktischen Meerwasser Alltag als eher unproblematisch. Zumindest war das meine Info von vor ein paar Jahren.
Daran hat sich auch nichts geändert. Die Hilla hat ein schwaches Gift, das
nicht mit den "Qualitäten" anderer Holothuria-Arten zu vergleichen ist.
Sie scheint sehr robust zu sein. Andere Arten sind weit empfindlicher und reagieren zunehmend negativ auf Störungen aller Art, z. B. mit Ausstuelpung des Darms. Habe ich damals bei Pseudocolochirus violaceus mit unangenehmen Folgen im Fischbecken bei Freunden betrachten koennen. Andere passen nicht auf und unterlassen die Tiere vor den Pumpen zu schützen.
Gruss
Hajo
Was soll stören? Nur Artgenossen. Und die auch nur am Rande.
Viel Freude mit dieser Art.
Gruss
Hajo
Diese Art ist pflegeleicht, mit den üblichen Ansprüchen an die Wasserqualität. Nahrung erhält sie durch die Ausscheidungsprodukte der Fische und ab und zu gebe ich TM Zootonic.
Kleinpolypige Gonis mögen eine moderate bis stärkere Wasserbewegung und ebenso moderate Lichtansprueche. Unter LED sollte man mit wenig Licht beginnen. So kann ich es von meiner Goniopora berichten. Immer bezogen auf reine LED-Beleuchtung. Wie es bei T5 ausschaut, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wenn das Tier zu hell steht, oder sich sonstwie unwohl fühlt, zieht es die Polypen, auch gern fuer mehrere Tage, ein. Abstand zu anderen Korallen ist Pflicht. Ihre Kampftentakeln koennen eine beachtliche Länge erreichen!
Von Fischen wird sie nicht belästigt. Auch von Centropyge nicht.
Alles in allem: Pflegeleicht bei guter Wasserqualität.
Viel Erfolg mit dieser schönen Art.
Gruss
Hajo
Hallo Stefan,
das Laichen findet zu jeder Jahreszeit statt, wobei jede Art ihre eigene charakteristische Brutzeit hat.
Das erste Individuum einer Art, das laicht, kann ein Pheromon freisetzen , das dazu dient, andere Seesterne zur Aggregation anzuziehen und ihre Gameten synchron freizusetzen.
Bei anderen Arten(Sandseestern) können ein männliches Tier und ein weibliches Tier zusammenkommen und ein Paar bilden.Dieses Verhalten wird als Pseudokopulation bezeichnet, und das Männchen klettert nach oben und legt seineArme zwischen die des Weibchens. Wenn sie Eier ins Wasser gibt, wird er zum Laichen gebracht.
Gruß
Hajo
was zu beweisen wäre! ![]()
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
einmal abgesehen von Claude´s kritischer Bestandsaufnahme sind noch weitere Stimmen zu finden, die mit ähnlichen Berichten aufwarten.
Warum es Pro und Kontra gibt, kann man nur erahnen.
Vielleicht sind von den Nutzern die angesprochenen Werte nie überprüft worden, und haben sich langfristig "normalisiert", oder man hat es den Korallen nicht weiter angesehen.
Korallen versuchen sich im weitesten Sinn auch gut anzupassen.
Das lebende Inventar ist mehrheitlich in den Becken wohl auch sehr verschieden. Mit den unterschiedlichsten Reaktionen auf chemische Veränderungen.
Auch eine Veränderung in der Zusammensetzung einer Charge kann in Betracht gezogen werden.
In einem Punkt scheinen sich viele einig:
Dieser Sand hat im Vergleich eine geringere Pufferwirkung, als normaler Korallenbruch.
Er sieht nur besser aus.
Wer´s mag....?
Gruß
Hajo
siehe #5 !
Qualität, nicht Quantität
.
Nun ja, lieber Daniel,
dann mach mir das einmal im Meer vor. Also unter gleichen Bedingungen.
Verduennungsfaktor!!!
Du wirst sehen, beim Homo sapiens wird das nix werden. ![]()
Gruss
Hajo
Mit Sicherheit! Es sind beim Seeigel ca. 10 Milliarden Spermien, die ausgestoßen werden.
100fach mehr als beim Menschen.
Gruss
Hajo
Denk mal in Richtung Sperma.
Gruss
Hajo
Hallo Andre,
ist dir dieses Video bekannt?
https://deref-web.de/mail/client/2E…e%2FnLh2Uibhj98
Gruß
Hajo
