Jetzt macht aber hier bitte keinen neuen Klima-Thread auf...
Danke,
Ina
Keinesfalls, ich wollte nur etwas loswerden... ![]()
Gruss
Hajo
Jetzt macht aber hier bitte keinen neuen Klima-Thread auf...
Danke,
Ina
Keinesfalls, ich wollte nur etwas loswerden... ![]()
Gruss
Hajo
Habe auch nichts dagegen
Der Klima Thread ist nun mal etwas speziell, da kann man leicht ins Streiten kommen...
So, wie manche Diskussion geführt wurde, haette man das Ende früher erkennen koennen. Zum Beispiel an der politischen Ausrichtung mancher Teilnehmer. Weil das Debakel vorhersehbar war, wurde in #1308 noch einmal daran erinnert. Leider ohne Erfolg!
Mir tut es nur um den Kern des Themas leid.
Gruss
Hajo
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Hajo, du überstehst uns alle noch, und das gönne ich dir von ganzem Herzen.LG
Daniel
Was soll ich denn bloß allein hier?
Selbstgespräche ueber die Vorzüge von Uebergangsbecken fuer die Fischpflege oder ueber die chemische Wirkung von Kalkwasser?
Nee, ein reger Gedankenaustausch mit vielen geistesverwandten Menschen und keine nutzlosen Diskussionen mit Trollen sind mir da lieber!
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Gruss
Hajo
Hajo, du enttäuscht mich...
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.Da zitierst du echt Peter Wilkens..... So alt bist du auch noch nicht, du junger Hüpfer.
LG
Daniel
Die Einen sagen so, die anderen so!
Peter Wilkens ist Jahrgang 1937.
Das ist schon beunruhigend nah dran!
Ich halte aber noch durch....
Gruss
Hajo
Tut mir leid, aber ich kann weder einen federartigen Thallus noch gefiederte Verzweigungen erkennen.
Vielleicht gibt eine bessere Aufnahme genaueren Aufschluss?
Gruss
Hajo
Wer sagt denn, dass es Bryopsis sind?
Dazu gibt es bislang keine gesicherte Erkenntnis!
Gruss
Hajo
Kalkwasserzugabe ist auch eine der bewährten Standardmethoden um den Calciumverbrauch auszugleichen (Ratgeber Meerwasserchemie von Armin Glaser)!
Hallo Bernd!
Diese Aussage bekümmert mich ein wenig.
So habe ich doch immer gedacht, dass bei uns älteren Semestern das Langzeitgedächtnis den Ton angibt.
Du scheinst noch nicht zu dieser Gruppe zu gehören, denn sonst wäre dir doch sicher Peter Wilkens als Erstes eingefallen. ![]()
Gruß
Hajo
Hallo,
parallel wuerde ich fuer eine Weile die Fütterung der Fische auf ein Minimum herunterfahren.
Zeitlich begrenzt schadet es Aquarienfischen keineswegs.
Ganz im Gegenteil.
Das Aussetzen der Fuetterungsintervalle weckt bei Docs & Co. verstärkt das Interesse an den vorher! gekürzten Algen.
Insbesondere duerfte sich der Fuchs, Kohldampf schiebend und mit "langen Zähnen", den Algen widmen.
Der Fuchs ist eine Fressmaschine, ein Allesfresser.
Diesen Charakterzug darf man ruhig einmal mit einer Hungerperiode herauskitzeln.
Das ist jetzt von mir keine theoretische Betrachtung, sondern fusst auf etlichen Beobachtungen, speziell an eigenen Karnickeln.
Es gab sogar Situationen, wo sich Docs und Fuchs die langen Algenfaeden hineingeschluerft haben. Im wahrsten Sinne des Wortes!
Abbeissen ging nicht. Abreissen wohl.
Kohldampf macht erfinderisch.
Gruss
Hajo
Trotzdem Danke, Hajo!
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GrußHans-Werner
Hallo Hans-Werner,
das Balkendiagramm (Dana Riddle) kam urspünglich von hier:
https://www.reef2reef.com/attachments/up…55-png.1074683/
Dana Riddle hatte bei Orphek auch seine Spuren hinterlassen
Allerdings ist dort das Diagramm themenmässig nur auf Acroporen bezogen.
https://orphek.com/lighting-the-reef-aquarium-part-4/
Gruß
Hajo
Hallo Hajo,
woher ist bitte die Grafik in Beitrag 21?
Im Voraus schonmal Danke!
Gruß
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner,
momentan finde ich die Balkengrafik leider nicht mehr.
Werde aber weiter suchen.
Die Werte und der Bezug sind identisch mit dem ersten Beitrag von Dana Riddle gleich am Anfang des u. a. threads.
Sobald die Balken wieder auftauchen, werde ich den Link nachreichen.
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
der folgende Satz stammt aus dem unten gelinkten, ausgezeichneten und sehr lesenswerten Artikel über die Lichtansprüche von Korallen:
Es scheint, als hätten wir alles herausgefunden. Wir haben nur vergessen, die Korallen zu fragen.
https://reefs.com/magazine/how-m…t-requirements/
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
vielleicht ist diese Grafik doch ein guter Ratgeber. Ich hatte sie in Zusammenhang mit Lichtproblemen mehrfach gezeigt.
Wie wir sehen, sind die Vermutungen über die individuellen PAR-Werte von SPS eher zu hoch gegriffen.
Sie entbindet uns auch nicht von Fehlern im spektralen Bereich.
Hallo zusammen!
Protogyner Hermaphrodismus ist bei Lippfischen wohl bekannt. Auch der Dimidiatus unterliegt diesem Prozess.
Weniger bekannt zu sein scheint , dass sich in Notsituationen (keine weiblichen Partner mehr vorhanden) - Feldstudien zeigen das - die übriggeblieben
Männchen miteinander verpaaren können. Das kleinere, männliche Tier wird dann in der Regel zum Weibchen.
So sind die Nachkommen dieser Art gesichert, was fuer den Erhalt der Putzerstation, des ganzen Riffabschnittes bezw. der übrigen Fischpopulation
einen signifikanten Vorteil bringt!
Denn dort, wo putzende Fische nicht mehr vorhanden sind, wandern ihre Kunden ab. Das hat negative Folgen fuer das ganze Riff.
Allerdings sind mir gut dokumentierte Beobachtungen von rückwärtigen Geschlechtsumwandlungen bei L. dimidiatus unter reinen Aquarienbedingungen nicht bekannt.
Aber was nicht ist, kann ja noch kommen...
Gruss
Hajo
Ich würde, wenn ich nochmal Putzerlippfische halten sollte, definitiv zwei halten - da mag jetzt etwas off Topic sein, aber ein Plädoyer für die Paarhaltung von Putzerlippfischen
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Nein, das ist keineswegs off topic, das ist noch relevant!
s. #2, letzte Bemerkung.
Gruss
Hajo
Hallo Ingo,
ich habe diese Leuchte seit ca. 1 Jahr ueber einem Becken.
Sehr gute PAR-Werte.
Allerdings haengt sie ueber einem sog. Poolbecken. Kein Mittelsteg.
Der Mittelsteg ist nicht unbedingt lichtmaessig ein Problem.
Der Lichteinfall der beiden anderen Cluster liefern noch genug Licht von beiden Seiten. Ausserdem werden die 3 Cluster noch zusätzlich von den LED-Leisten in den Seitenteilen unterstützt. Man muss ja nicht unbedingt besonders lIchthungrige Korallen unter den Mittelsteg platzieren.
Wenn der Steg immer sauber gehalten wird, gibt es auch kaum Einbußen.
Flaechige Leuchten haben zwar immer einen Vorteil in der Ausleuchtung. Das kleine "Problem" mit dem Steg bleibt aber auch hier bestehen.
Gruss
Hajo
&feature=youtu.be
Nicht nur unser Hajo hat gute Connections, der Robert auch
![]()
.
Kurz nachrechnen, wie das mit den 72 Stunden funktionieren kann...... (bei 15 % Leistung würde schon ein "umgebauter" Elektrofahrradakku mit 24V und 15AH reichen) oder Panta Rhei hat mit der Panta USV das joule thief neu erfunden. Also auf jeden Fall eine gute Alternative, je nach Preis.
LG
Daniel
Da momentan im Thema noch aktuell - hier isse... ![]()
Gruß
Hajo
Hallo Bernhard,
diese Arten sind mir zwar bekannt, aber haben mich eigentlich wenig beeindruckt.
Alternativ waren mir ein Schwarm Heniochus oder auch der Zanclus lieber.
Vielleicht lag es aber an der Hinfaelligkeit der Arten (Transport) , dass sie recht selten im Handel zu finden waren?
Heute gibt es erfreulicher Weise recht robuste Nachzuchten.
Fuer "normale", mittelgroße Becken taugt der Fisch mit einer zu erwartenden Groesse von 25cm leider auch nicht.
Wahrscheinlich ist das ein weiterer Grund fuer die geringe Nachfrage.
In meinem Bekanntenkreis kenne ich keinen, der diese Arten pflegt oder
bereits gepflegt hat.
Gruss
Hajo
Hallo Udo,
ich drück dir die Daumen.
Ansonsten viel Spass beim Herausfangen! ![]()
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
ich mach´s ähnlich, wie Burkhart.
Gegen einen Ausfall des Heizsystems kann man mit einfachen Mitteln nichts machen.
Gegen Überhitzung wegen eines technischen Defekts schon.
Abhilfe kann ein Controller mit Temperaturfühler plus regelbarem Heizstab bringen.
Die Einstellung der Temperatur zwischen beiden Geräten wird um 2 Grad versetzt.
In beiden Fällen wird die aktuelle und die Solltemperatur auf dem Display angezeigt.
Das Display sollte unbedingt dort angebracht werden, wo man es zu jeder Zeit im Auge hat.
Also nicht im Schrank versteckt, sondern gut ablesbar ausserhalb des Aquariums.
An meinem Becken verrichtet seit vielen Jahren ein digitales Kombi-Messgerät (Dauerbetrieb), das PH und Temperatur gleichermassen anzeigt, seinen Dienst.
Liegt die Temperatur oder der PH ausserhalb des eingestellten Grenzbereichs, gibt es einen Warnton.
Mir ist bewusst, dass wegen unserer gut temperierten Wohnbereiche das „Problem“ schon fast zu einer akademischen Frage mutiert.
Aber sei`s drum. ![]()
Gruß
Hajo
Auf der Abbildung unten links wird der Unterschied deutlich.
Gruß
Hajo
https://www.fishbase.de/photos/Thumbna…ecies=taeniatus
Hallo Udo,
dass wir uns jetzt richtig verstehen - der Fisch hat kein unterständiges Maul. Das waere der optisch einzige Beweis fuer einen Aspidontus.
Ich sehe dieses deutliche Merkmal nicht.
Somit ist es ein Dimidiatus.
Aus Gründen des abnormalen Verhaltens ist es besser, sich von dem Putzer zu trennen.
Auf Dauer nur verschreckte Fische im Becken zu haben, ist auch keine Loesung.
Gruss
Hajo
Hallo Udo!
Gut erkannt!
Es ist das unterständige Maul!
Obwohl normalerweise eine Paarhaltung anzustreben wäre, ist hier das Platz- und Fischangebot auf Dauer dafür unzureichend.
Das Putzareal in der Natur ist nicht mit dem einer Aquarienpfütze zu vergleichen. Das Kundenangebot ist logischerweise dort mehr als deutlich höher!
So etwas funktioniert nur in grossen Aquarien mit zahlreichen, grösseren Putzkunden.
Kleine Fische sind nicht das eigentliche Ziel der Labroiden.
Dafür sind in Mutter Natur andere Arten zuständig, wie Garnelen und spezielle Grundeln.
Vielleicht auch noch heranwachsende Putzerlippfische, aber niemals adulte Arten.
Für mittelgroße Becken würde ich als Alternative auf Putzergarnelen oder Putzgrundeln zurückgreifen.
In deinem Fall wäre es von Vorteil den Dimidiatus gegen einige Lysmata auszutauschen.
Nicht nur um des Friedens Willen.
Gruss
Hajo
Eine Bewertung der Situation ist aus der Ferne nicht immer optimal.
Es gibt mehrere Möglichkeiten die infrage kommen.
A.
Ist es überhaupt ein Labroides oder ist es etwa sein Nachahmer Aspidontus taeniatus?
Google mal im Netz und vergleiche die beiden Arten.
Das würde seine Attacken erklären, wenngleich ich das nicht glauben kann.
Aber möglich wäre es schon.
B.
Putzerlippfische leben nicht allein, sondern leben in Haremsstrukturen.
Diese sozialen Bindungen sind extrem wichtig für den Erhalt dieser Arten.
Ein Fisch, der nicht in seinem natürlichen, sozialen Umfeld aufwachsen kann, ändert mit der Zeit sein Verhalten.
Er wird verhaltensgestört.
In diesem Fall kann das zutreffen.
Der Putzer ist in seiner natürlichen Umgebung hauptsächlich von den Parasiten der Fische abhängig.
Er hat den angeborenen Drang zur Reinigung. Das prägt auch sein Verhalten.
Wenn aus nachvollziehbaren Gründen
a) keine Parasiten zu finden sind, also die Hauptbeschäftigung wegfällt
und
b) die soziale Bindung von Haremsstrukturen nicht vorhanden sind,
wird aus der aufkommenden Langeweile ein anormales Verhalten.
Aus diesem Grund wird immer eine Paarhaltung empfohlen.
Gruß
Hajo
Programmierung ist echt nicht gut aber das macht man nicht oft.
Wie schon weiter oben erwähnt, ist die neue Software anwenderfreundlicher geworden. Individuelle + spezielle Einstellungen sind aber weiterhin moeglich.
Gruss
Hajo
Hallo Jac,
ich bin mir durchaus bewusst, dass unterschiedliche Meinungen nicht immer Entscheidungen herbeiführen.
Da ist ja noch immer die Situation vor Ort ausschlaggebend.
Was woanders passt, muss nicht unbedingt der Maßstab fuer das eigene Stroemungsbild sein.
Unabhängig von den Kosten wuerde ich deshalb folgendes vorschlagen:
Mach einen Termin mit Matthias Kaehlig und lass dich beraten.
Du wohnst ja nicht weit weg.
Danach hast Du mehr Klarheit und ein fuer Dich maßgeschneidertes Stroemungskonzept.
Ausgezeichnete Beratung vom Entwickler und das alles ohne Kaufzwang!
Matthias wird dir auch die individuellen Unterschiede zu Produkten des Wettbewerbs anhand von durchgeführten Vergleichen erklären.
Nicht wahr, Sandy?
Gruss
Hajo
Hallo Matthias,
Graphitsensoren sind relativ unempfindlich. Normalerweise lagert man Graphitsonden trocken. Nicht vergleichbar mit z. B. PH-Elektroden. Bei mir ist sie fest an einer dunklen Ecke des Filter Beckens installiert. Das seit vielen Jahren.
Sie verschmutzt kaum und ist leicht zu pflegen.
Alle 6 Monate reinige ich den Sensor mit einer kleinen Bürste.
Eine jährliche Referenzmessung sichert mir die gemessenen Werte.
Gruss
Hajo
U
USV kommt auf meine Liste. Ich habe sie leider online nicht entdecken können?
Das ist richtig. Nach meinen Informationen ist die Nachfrage sehr viel höher als erwartet.
Alles, was fertig wird, geht erst einmal in die Zoos und an andere Grosskunden weltweit.
Gruss
Hajo
Danke für den Tipp! Die sind bei Hannover, ich fahre einfach die Tage hin und werde sie vor Ort kaufen.
Noch ein Tipp: Wenn du schon mal da bist, nimm die neue USV fuer die Wizards mit. Falls noch erhältlich.
Sonst must du dich hinten anstellen.
Ich bekomme meine hoffentlich noch diese Woche.
Die neue Serie hat ausserdem eine neue Software, welche die Programmierung einfacher gestalten soll.
Fuer diesen Zweck koennen Pumpen älteren Datums nachgerüstet werden. Insbesondere fuer die individuelle Nutzung der Hydro Wizard USV.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
ein Tipp fuer alle, die sich fuer die Wirtsanemonen interessieren:
In der Januar-Ausgabe 2021 der "Koralle" erscheint ein Artikel ueber die artgerechte Aquarienpflege von Wirtsanemonen und ihre spezifischen Bedürfnisse, die im Aquarium erfüllt werden muessen.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
aus aktuellem Anlass wiederhole ich hier noch einmal meine "Anmerkung zur allgemeinen Pflege von Seeanemonen (Symbioseanemonen)":
"Tropische Seeanemonen, einschliesslich derjenigen Arten, die mit Clownfischen zusammenleben, sind unter künstlichen Bedingungen nicht gut haltbar. Die Gründe hierfür sind noch unklar, liegen aber wahrscheinlich in der Ernährung. Die meisten Anemonen verlieren in der Gefangenschaft schon nach kurzer Zeit ihre Symbiosealgen. Dieses Phänomen könnte mit dem Licht zusammenhängen, doch die erforderlichen Wellenlängen und die nötige Strahlungsstärke sind unbekannt, so dass dieses Problem nur schwer zu lösen ist. Auch der Gehalt an Stickstoffverbindungen und anderen Substanzen könnte Teil des Problems sein."
(Fautin und Allen, 1992)
Vorweg gesagt: Den Forschungsergebnissen dieser Dame und diesem Herrn zu vertrauen ist wohl aussichtsreicher, als einer, wie auch immer gemeinten, Pauschalaussage aufzusitzen.
Da es bis zum heutigen Tag auch keine Revision des Geschriebenen gibt, und mir nichts Gegenteiliges in der Pflege bekannt ist, gilt diese Aussage umso mehr.
Mit Hinweis auf das Datum bleibt noch zu sagen, dass sich weltweit keinesfalls etwas an der Beurteilung dieser Tierart geändert hat. Wer Zweifel hegen sollte, bitte unten die Links lesen oder sich sonstwo orientieren!
Ich habe nur ein paar herausgegriffen. Diese bestätigen mehr die Notwendigkeit optimaler Wasser- und Lichtparameter, als das Nachsagen von Unempfindlichkeit.
"Interessant ist die Feststellung, dass trotz den Umgebungsbedingungen unter denen Steinkorallen in unseren Aquarien gehalten und auch erfolgreich vermehrt werden, der Erfolg bei der Pflege von grossen Anemonen nur begrenzt ist. Gründe liessen sich hier anführen, darunter Siedlungssubstrat, Schädlinge, Nesselgifte benachbarter Lebewesen, Infektionen, Spurenelemente , Wasserbewegung und Beleuchtung."(J. Sprung)
Das Schrumpfen der Anemonen (nicht zu verwechseln mit dem sporadischen Zusammenziehen) , der Verlust der Haftkraft und die Zurückweisung der Nahrung weisen in der Regel auf eine Vorschädigung oder eine unsachgemässe Haltung hin.
Ich weigere mich der These zuzustimmen, dass alle Anemonenarten generell leicht zu pflegen sind.
In jeder Familie gibt es Arten die als empfindlich gelten und mehr Aufmerksamkeit verdienen, als ihre widerstandfähigeren Brüder und Schwestern. Diese Aussage gilt übrigens für alle Lebewesen.
Wenn man so will kann man die Gattung der Anemonen in mehrere Schwierigkeitsgrade einteilen.
Kommentare, die auf eine unnötige Fütterung hinweisen, sollten schleunigst ignoriert werden!
Wirtsanemonen unter Aquarienbedingungen sollten mehrmals in der Woche gefüttert werden.
Wenn sie größer werden, können sie sich nicht so sehr auf ihre Algensymbionten verlassen, da die Körpermasse wesentlich stärker zunimmt als ihre Oberfläche. Bei größeren Anemonen sollte daher die Fütterung auf ein bis drei-mal die Woche erhöht werden. Je mehr sie essen, desto schneller wachsen und desto gesünder sind sie.
In die sofortige "Erstbepflanzung" mit schnellwachsenden Steinkorallen die Seeanemonen mit einzubeziehen, halte ich für einen gefährlichen Ansatz.
Die Methode der Sofortbepflanzung z. B. mit Acroporen etc. wird ja auch nicht in vielen Fällen immer zum Erfolg führen, da hier der Mensch vor dem Aquarium sitzt und erst lernen muss, den Umgang mit der Biologie bzw. die notwendige chemische Balance zu verstehen.
Dasselbe gilt insbesonders auch für die Pflege der grossen Seeanemonen.
Ich schreibe diese Zeilen nicht aus Unkenntnis.
Eine meiner letzten Heteractis hatte einen Durchmesser von ca. 50cm und war mit Amphiprion perideraion immer standorttreu, ungestört inmitten eines Beckens mit Großkaisern und Falterfischen.
Mir sind wunderschöne, grosse und gut gewachsene Anemonen bekannt, leider auch viele Verluste. Merkwürdigerweise sind die mir bekannten Verluste ausschliesslich am Anfang aufgetreten und nicht erst nach ein paar Monaten bzw. Jahren!
Transportschaden oder biologische Unreife oder unüberlegtes Handeln des Pflegers?
Da wir nur optisch den Gesundheitszustand beurteilen können, bleibt der Erwerb immer ein Risiko. Das Risiko mit instabilen Wasserwerten und einer (noch) schwankenden chemischen Balance drastisch zu erhöhen, halte ich daher nicht für sinnvoll.
Noch eins zu der Ignoranz niedriger PH-Werte:
"Obwohl die Auswirkungen auf tropische Anemonen nicht gut charakterisiert sind, nimmt die Fähigkeit der Larven von Anemonenfischen ab, eine Anemone zu finden.
Das könnte sowohl die Anemonen als auch die Anemonenfischpopulationen negativ beeinflussen.
(Munday et al., 2009; Frisch et al., 2016)."
Unter dem Aspekt der vielen Co2-lastigen Aquarien lohnt es sich darüber nachzudenken.
Gruß
Hajo
http://www.reefaquarium.com/2012/keeping-anemones/
Das ist leider keine Pigmentstörung, sondern
"schwarzes Oodinium"
Hallo zusammen!
Es sieht so aus, als ob das Tier versucht sich an die neuen (Wasser) Verhältnisse zu adaptieren. Der mehrfache Wasser-Austausch pro Tag weist darauf hin.
Es ist die Sensibilität von Wirtsanemonen schon angesprochen worden.
Deren Empfindlichkeit ist weitaus höher, als jene der meisten Korallen.
Die Ursachen sind vielschichtig: Transportschaeden, Bakterienbefall,
Mängel an Licht, Naehrstoffen und Wasserbewegung.
Ein Sauerstoff-Defizit wird auch zu Unwohlsein führen.
Der direkte Wechsel der Beleuchtung, z. B. von T5 auf LED kann ebenfalls zu längerem Unwohlsein führen, wobei sich individuell die Anemonen mit der Zeit durch Zooxanthellen-Austausch anpassen werden.
Eine Anemone wird sich ihren idealen Platz (Licht und Stroemung) immer
selbst aussuchen. Unter Umstaenden kann sich das ueber Wochen hinziehen.
Ich vermute stark, dass das Tier mit der Adaption an die veränderten Wasser- bezw. Lichtqualitaeten beschäftigt ist.
Je geringer der Unterschied zum vorherigen Milieu sein wird, desto schneller wird die Anpassung verlaufen.
Also, erst einmal in Ruhe lassen und abwarten.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
wenn ich mit irgendeinem Produkt unzufrieden bin oder nicht klar komme, halte ich mich nicht an Fritzchen, sondern gleich an Fritz!
Das soll heißen, dass in diesem Fall der Hersteller mögliche Abweichungen seines Produktes genauer erklären kann, als (fast) jeder Anwender.
Um eventuelle Irrtümer zu vermeiden, wuerde ich zur Ueberpruefung das Referenzprodukt des Herstellers nehmen.
Gruss
Hajo
Guckst du hier!
Bryopsisplage
Was mir aufgefallen ist : Es ergeben sich niedrigere Werte, wenn die Kalibrierung der Leerprobe deutlich länger dauert.
Zeitlich muesste die Dauer der Messung bis zur Anzeige immer gleich sein. Mir sind Verzögerungen selten aufgefallen. Hin und wieder gibt es mal so einen Ausrutscher.
Wenn doch, habe ich diesen Wert nicht mit einbezogen!
Wenn alles vorschriftsmaessig durchgeführt worden ist, kann uns vielleicht manchmal die Mechanik des Gerätes einen Streich spielen?
Gruss
Hajo
Ein leichtes Schwenken loest nicht komplett die winzigen Luftblaeschen.
Du solltest mit den Fingernägeln einige Male gegen das Glasroehrchen schnippen. Dieser Vorgang loest hartnäckige Bläschen besser.
Hallo Torsten!
Schliesse mich da Bernd an.
Es kommt sehr darauf an, ob du den Fischbesatz noch weiter aufstocken möchtest.
Meist wird das irgendwann der Fall sein. Dann würde ich nochmals darüber nachdenken.
Wenn nicht oder nur geringfügig, ist bei dem 10-prozentigen Wasserwechsel pro Woche eine Abschäumung nicht zwingend notwendig.
Einzig und allein ist darauf zu achten, dass es einen optimalen Luft/Wasser-Austausch gibt.
Damit ist eine gute Sauerstoffsättigung gemeint (kann man mit einem digitalen Gerät messen).
Mehr an Sauerstoff bedeutet weniger Kohlendioxid im Wasser bedeutet stabileren PH-Wert bedeutet gesunderes Milieu etc.!
Der Skim350 ist nur sinnvoll als Oberflächenabzug. Für eine Sauerstoffversorgung ist er auch nicht konzipiert. Wenn du allerdings so etwas wie eine Kahmhaut auf dem Wasser hast, ist er eine wertvolle Unterstützung.
Gruß
Hajo
noch ein Tipp! Es gibt Mischsalate mit Wurzelballen.
Der Vorteil ist die laengere Haltbarkeit, da der Ballen
immer wieder benetzt werden kann.
Der Salat bleibt laenger frisch und wird nicht gleich schlapp.
Gruss
Hajo
Hallo Stefan!
Ich setze einmal eine Mehrfachmessung voraus. In die Summe der Additionen sollten Ausrutscher nicht mit einfließen. Es kann schon mal passieren, dass aus unterschiedlichen Gründen (Verschmutzungen an der Aussenseite, Luftblaeschen an der Innenseite der Gläser) sich einige Zahlenwerte recht unterschiedlich darstellen. Gehen diese Zahlen in die Berechnung mit ein, wird das Ergebnis verfälscht. Deswegen sollte man bei der Bildung der Produktsumme die kleinste und die groesste Abweichung verwerfen.
Gruss
Hajo
Hallo Xaver,
die Nährwerte von Grünzeug/Gemüse sind recht unterschiedlich. Daher ist eine Vielfalt der angebotenen grünen Kost unabdingbar. Nicht immer gibt eine Nährwerttabelle Aufschluss.
Es gibt im Handel eine Vielzahl von frischen, grünen Salatsorten, wie z. B. Feldsalat oder auch Spinat. Getrocknete Algen (Sushi) werden ebenfalls gern genommen.
Als Gemüse ist bei manchen Arten wahrscheinlich die Salatgurke der Hit.
Es ist im Handel für den menschlichen Verzehr ein reichhaltiges Angebot vorhanden. Man muss sich nur auf die Socken machen.
Ich will es kurz machen: Probieren geht über studieren!
Du wirst bei Fischen bald feststellen, dass es dort unterschiedliche Vorlieben geben wird.
Dem musst Du Rechnung tragen und auf die verschiedenen Geschmäcker eingehen.
Ich hatte schon weiter oben erwähnt, dass eine Ermüdung des doch recht langen Darms bei den Docs gesundheitliche Probleme hervorrufen kann. Der Darm wird erst durch die salatige Fuellmasse prall gefuellt und die Perestaltik angeregt.
Vielleicht kann man es entfernt bei uns Menschen mit den Ballaststoffen vergleichen?
Manche Arten nehmen zur Unterstützung der Verdauung feinen Sand auf - als Verdauungshilfe.
Und nicht vergessen: Docs brauchen unbedingt auch tierische Proteine!
Ich weiss nicht an wieviele Doktorfische du denkst.
Ein Algenbecken müsste schon recht gross sein, um den Bedürfnissen der Fische gerecht zu werden. Keine Fadenalgen!
Orientiere dich nicht an den juvenilen Fischen, sondern besser an den Nahrungsmengen adulter Größen.
Hinzu kommt, dass nicht jede Art auf dieselbe Art und Weise Salatblätter vom Clip o. ä. aufnehmen (abbeissen) kann.
Das ist keine Geschmacksache, sondern liegt in den anatomischen Voraussetzungen.
Gruß
Hajo
Dito
Gruss
Hajo
