Beiträge von hajo

    Allgemein geht es in den Beiträgen um eine eventuelle, bedrohliche Punktbelastung ( ein Sandkorn kann u. a. zu einer Druckbelastung führen) und, wie man meint, ihr zu begegnen. Das eröffnet die Frage nach der sinnvollen Notwendigkeit einer Unterlage zwischen Bodenplatte und Gestein. Ein Körnchen allein macht noch keinen Stress. Nur der zusätzliche Druck eines schweren Steins kann zu einer kritischen, punktuellen Belastung führen. Je dünner die Bodenplatte, desto höher das Risiko. Unebenheiten der Beckenunterlage verstärken gleichzeitig die Schadeinwirkung. Unverrückbar sind die Steine nicht. Man denke an eine erodierende Sandunterlage, welche im schlimmsten Fall zum partiellen Einsturz einzelner Aufbauten führen kann. Das Sicherheitsdenken ist bei uns Menschen recht unterschiedlich ausgeprägt. Jeder hat eine andere Auffassung. Es könnte aber sein, dass uns versicherungstechnische Aspekte zu einer vorsorglicheren Überzeugung kommen lassen.....

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Unfälle bei #13 und #18 !

    Selbst ist mir das in der Praxis noch nicht passiert. Die Bodenscheiben waren stets doppelt so dick bemessen, wie das restliche Glas. Bei grossen Becken zusätzlich geteilt.

    Ausserdem lagen unter jedem schweren Stein dicke PVC-Platten. Unfälle, wie von Sandy beschrieben, können immer einmal vorkommen.

    Gruß

    Hajo


    Hallo Michael,

    Unterforderung verbunden mit Langeweile? Um aggressives Verhalten auszuschliessen, bzw. um eine eventuelle mögliche Aggressivität gegen sein Spiegelbild zu verifizieren, könnte man eine Gegenprobe mit dem Spiegel machen. Zeigt er ähnliches Verhalten, oder nicht? Normalerweise sieht man die Stimmung dem Fisch an. Eigentlich jede. Einen weiteren Versuch könnte man machen, indem an der Stelle, wo er seine Kreise zieht, vorübergehend ein "Fremdkörper" platziert wird. Ein höherer Stein oder ähnliches. Ignoriert er das völlig, und zieht er an dieser Stelle weiter seine Kreise, hat es möglicherweise doch etwas mit seinem Ebenbild zu tun. Aus welchem Grund auch immer.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Wer diese schönen Fische pflegen will, sollte sich vorerst von seinen eigenen Vorstellungen bezüglich eines vielfältigen Korallengartens verabschieden. Die Innenarchitektur bleibt diesen Fischen überlassen. Man hat da wenig Mitspracherecht. Es gibt zwei Wege, den Übergang glimpflich zu gestalten. Entweder ich lasse alles beim alten und entferne nur die attackierten Stöcke. Das führt dann in manchen Fällen zu einer nicht gewollten Ödlandschaft.
    Oder ich lasse mich von dem Verhalten der Fische leiten, und tausche mit der Zeit die Malträtierten gegen weniger beachtete Korallen aus. Das mag anfänglich nicht das sein, was ich mir als Rifflandschaft vorgestellt habe, aber der Verzicht auf einige "Wunschkorallen" wird später durch die besondere Eleganz dieser schönen Fische mehr als aufgewogen.

    Der Korallenfreak war bei mir nie besonders ausgeprägt. Korallen sollten Beiwerk sein, nicht die Fische. So war es nicht weiter schwer gefallen, mir einige Korallen zu verkneifen. Zumindestens in einem meiner Aquarien.....

    Gruß

    Hajo

    Anfangs war ich auf der falschen Fährte und dachte an die Lebenserwartung der Seenadeln in puncto einer Tumorerkrankung (Seenadeln mit Krebs!). Eine Diagnose wäre spannender gewesen, als jede erdenkliche Aufzählung kannibalischer Genüsse des Pagurus. Apropos, Seenadeln sind nichts für Anfänger!

    Gruss

    Hajo

    Das erste Bild zeigt Pagurus berhardus. Der ist im Gegensatz zu der Calcinus-Art ein Riese und kein Krebs tropischer Gefilde. Ausserdem ein arger Räuber, der auch vor kleinen Fischen nicht Halt macht.

    Gruss

    Hajo

    Prinzipiell geht das. In früheren Zeiten war es nicht selten, dass Fische "Untermieter" hatten. Den starken Lymphocystis-Befall an den Flossenrändern eines Grosskaisers entfernte ich mit einer scharfen Schere . Dafür wurde der Fisch herausgefangen, auf ein nasses, weiches Tuch gelegt. Die OP ist recht einfach, solange man schnell und nur im Bereich der weichen Teile der Flossen arbeitet. Zu meiner Schande musste ich gestehen, dass mir die Hände so stark zitterten, dass meine Frau den Platz des Operateurs übernahm. Weitere kleinere OP's von Parasiten, wie Asseln, verliefen dann später ohne das "Zitterpalmen-Syndrom". Es bedarf einer guten Vorbereitung und eines schnellen Arbeitsgangs. Alle Fische hatten es gut überstanden.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Hajo, ich muss morgen mal Bilder von unten machen, jedoch war mir da als ich sie das letzte Mal umgedreht habe nichts besonderes aufgefallen. Thema Nekrose kenn ich mich ehrlicherweise nicht aus, das ist mein erstes MW-Aquarium 😅, da müsste ich mich mal informieren.

    Nekrose = Zellsterben (Geweberückgang) durch schädigende Einflüsse, wie z. B. bakterielle Infektionen. Bei Korallen nicht selten.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Werner!

    #15, 1.Absatz: Fische erkennen ihre Artgenossen an gentisch fixierten Merkmalen.

    Und wiederholt:

    Der Fisch erkennt seine Art durch artspezifische Merkmale.

    Dieser Aspekt beinhaltet die morphologischen, physischen Merkmale, wie Grösse, Form, Farbe, Flossenanordnung und Schuppenmuster. Also optische Wahrnehmung.

    Aber nicht allein durch die optischen Reize wird das Verhalten gesteuert.

    Denn:

    das Einsetzen neuer Fische kann bei manchen Arten aggressive Reaktionen auslösen. Besonders wenn Schreckstoffe freigesetzt werden.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Werner!

    Das habe ich bereits alles versucht zu erklären. Dass du keinen Unterschied erkennen kannst, muss ja nicht bedeuten, dass es die anderen Insassen auch so sehen. Gewiss nicht! Der Ehemalige hat die Hierarchie durchlaufen. Er ist angepasst ( worden). Der Ersatz muss im Aquarium die Vermeidung von Konflikten erst noch lernen!!

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Territoriales Dominanzverhalten und Erkennen von Artgenossen.
    Wir brauchen gar nicht tief in die Verhaltensforschung abzutauchen. Im Prinzip ist es einfach.
    Fische erkennen ihre Artgenossen an genetisch fixierten Merkmalen. Bei Fischen ist es vorwiegend das Erscheinungsbild, inklusive Geruch etc.
    Ein territorialer Fisch ist an sein Revier gebunden.
    Sogar Jungfische sind territorial. Ihre Minireviere, oft nur einen halben Meter im Durchmesser, verteidigen sie rigoros gegen jeden kleinen Artgenossen.
    Nicht immer wird jeder von dem Fisch besuchte Ort gegen seinesgleichen verteidigt. In einem regelmässig besuchten Revier kann es durchaus neutrale Gebiete geben. Diesen vom Fisch nicht verteidigten Bereich nennt man seinen Aktionsraum.
    Der Fisch erkennt seine Art durch artspezifische Merkmale.
    Tiere mit ähnlichen Lebensansprüchen werden sich immer verdrängen, wenn in ihrem Wohngebiet irgendwelche ökologischen Mittel begrenzt vorhanden sind. ( Fricke 1970)
    Zuerst regulieren die Fische durch Aggressivität feste Dominanzverhältnisse, in der Natur sowie auch im Aquarium, sodass jeder genau seinen Platz innerhalb z. B. der (Becken)hiercharchie kennt. Auch die räumliche Verteilung im Revier (Aquarium) wird festgelegt, inklusive Schlafplätze.

    Im Riff wird um Versteckplätze inner- und zwischenartlich gekämpft. Je enger der Lebensraum, umso aggressiver werden die Arten. Territoriales Verhalten sichert einem Tier oder einer Tiergruppe einen bestimmten Lebensraum oder bestimmte Zufluchtsstätten. Schliesslich ist territoriales Verhalten ein Mittel, die Überausbeutung eines Raumes etwa durch Überbeweidung zu verhindern. Es kann der Eindruck erweckt werden, dass Tiere nur um Nahrung und Versteck kämpfen. In Wirklichkeit richtet sich die inner- und zwischenartliche Aggression auf die Verteilung ALLER vorhandenen ökologischen Mittel, um die Konkurrenten in Streit geraten (Fricke).

    Aggressivität ist bei Fischen teils angeboren, teils durch Umweltfaktoren bedingt. Aggressives Verhalten kann vererbt, wie auch erlernt werden!
    Forscher nehmen an, dass es nicht DIE Aggression gibt, sondern unterschiedliche Aggressionstypen, die immer dann eingesetzt werden, wenn aggressives Verhalten im Leben eines Tieres gerade benötigt wird, beim Kampf um Nahrung, bei der Auseinandersetzung um einen geeigneten Geschlechtspartner oder bei der Verteidigung eines sozialen Verbandes. Rifffische werden aggressiv, wenn sich viele Individuen etwas Gleiches teilen müssen. Auch im Aquarium zu beobachten.
    Die Qualität der Aquarienhaltung beeinflusst ebenfalls das Verhalten. Eine artgerechte Haltung kann dazu beitragen, dass Fische sich von ihrer friedlicheren Seite zeigen.
    Fische passen ihr Verhalten in sozialen Situationen an, um Konflikte mit Konkurrenten zu vermeiden oder um sich selbst zu schützen. Letzteres zeigt sich u. a. als Demutsverhalten.

    Gruß

    Hajo

    Naja, aber warum fallen sie dann z. B. auf ihr eigenens Spiegelbild herein?


    Der Fisch erkennt in seinem Spiegelbild nicht etwa sich selbst, sondern die Konkurrenz. Er erkennt seinen Gegenüber durch seine artspezifischen Merkmale. Das steckt in den Genen. Ein territorialer Fisch ist an sein Revier gebunden. Dieser Aktionsraum wird gegen jeden Konkurrenten, sei es auf geschlechtlicher Ebene oder als Nahrungskonkurrenten, verteidigt. Artfremde Eindringlinge können zwar auch Nahrungskonkurrenz bedeuten, sind aber weniger Konkurrenten, als jene derselben Art zugehörig. Der stärkste Aggressionstrieb zeigt sich intraspezifisch in Zusammenhang mit der Geschlechtsreife.

    Gruss

    Hajo

    N'Abend Eric,

    vorgestern ist mir leider mein jahrealter Feuer-Korallenwächter herausgesprungen. Er war im Becken gut gelitten - keine Probleme von allen Seiten.

    Gestern habe ich einen neuen eingesetzt, sah für mich aus wie der alte. Und wurde sofort von mehreren anderen gehetzt ...

    Wie der Alte? Das war er aber nicht für all die anderen. Die lassen sich kein X für ein U vormachen! Es wird dann umgehend versucht, die Beckenhierarchie neu zu ordnen. Eine nicht selten vorkommende Situation.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Jod. Scheint hin und wieder ein Thema zu werden. Ursachen und Probleme werden ausführlich im unten angefügten Link erklärt. Hier wird u. a. auch auf den unterschiedlichen Jodgehalt verschiedener Salzmischungen hingewiesen.

    Gruß

    Hajo

    Manta Systems
    Expert saltwater aquarium tips, coral care guides, and fish health advice. Learn feeding, maintenance, and reef-keeping techniques to keep your tank thriving.
    www.mantasystems.net

    ... danke Reinhard, dann ist es nicht das Aussehen. Wäre ja auch komisch ...

    Hallo zusammen!

    Zu Farben und Mustern.

    Farben und Muster signalisieren über weite Strecken den Revierbesitz und dienen damit der Arterkennung und gleichermassen der Abschreckung und Anziehung ( Fricke 1988) Zu der Färbung wird auch die soziale Kommunikation und Tarnung angeführt.

    Experimente mit Modellen vom Imperator zeigten folgendes: Vorausgeschickt sei, dass Jungfische 4 Stadien durchlaufen, von denen die letzten beiden den halbwüchsigen Jungfisch als Imperator erkennen lassen. Jungfische der Stadien 1 und 2 wurden systematisch ignoriert. Aggressive Interaktionen gab es nur ab Färbung der Stufe 3 , welche die Altersfärbung erkennen lässt.

    Das zum Thema Arterkennung durch Färbung.

    Gruss

    Hajo

    Kaiserfische erkennen sich über ihr Farbkleid. Es dient zur Auffindung von Artgenossen. So erkennen sich auch potentielle Geschlechtspartner oder auch Konkurrenten. Ein innerartlicher Vorteil besteht in der zum Teil völlig abweichenden Jugendfärbung der Jungfische. Das Aufwachsen im gemeinsamen Revier ist bis zum Beginn der Umfärbung weniger gefährdet, aber keineswegs immer absolut friedlich. Die andersartigen Jugendzeichnungen sollen den Nachwuchs vor der eigenen Art schützen. Man hat aber herausgefunden, dass Jugendfärbung kein spezieller Schutz ist, sondern er leistet eher einen allgemeinen. Es wurde mehrfach beobachtet, dass Jungfische erkannt und vertrieben wurden.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Mangan. Die Photosyntheseeffizienz und der gesamte Energiestoffwechsel der Goniopora wird gesteigert. Das gilt übrigens auch für alle anderen Korallen. Was wir leicht übersehen, ist die Tatsache, dass Mangan und andere Elemente im Meer nicht nur über die Wassersäule aufgenommen werden, sondern vorrangig über die feste Nahrung, wie verschiedene Plankton-Arten. Diese sind dort im Überfluss vorhanden. Aus diesem Grund wird es im Aquarium immer einen Unterschied geben, bei der Betrachtung des essentiellen Elements Mangan. Ohne eine ausreichende Fütterung und ohne zusätzliche Mangangaben fehlen der Koralle in unseren Becken lebenserhaltende Mikronährstoffe für den Zellstoffwechsel. Wie bereits von Chris gesagt, wir können das Aquarium nicht mit dem Meer auf eine Stufe stellen.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Bernd,

    ist vielleicht der Wasserstand etwas zu knapp? Dann würde die Pumpe in Intervallen zwangsläufig etwas Luft ziehen und der Schaumspiegel wird davon beeinflusst. Die neue Pumpe wird auch kraftvoller sein, als die alte. So meine Theorie.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan,

    Gonis benötigen vor allen Dingen Mangan zur Photosynthese, Energiestoffwechsel und zur Stressreduzierung. Beispiel Lichtstress. Eisen- und Jodmangel führen auch auch zur Degeneration. Ich bin gespannt, was die ICP aussagt. Die Koralle sollte mindestens 1-2x pro Woche gefüttert werden. Man muss schauen, ob mehr feste oder flüssige Nahrung angenommen wird. Mit Aminos kann man nicht nur versuchen, die Polypen zu locken. Sie werden auch benötigt. PO4 sollte zwischen 0.05 und 0.1 liegen. Es bringt nichts, das Becken nährstoffarm zu halten.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan,

    als was für eine Art hast du die Goni gekauft? Die Farbe in Bezug zur Grösse irritiert mich etwas. Rosa? Pink? Oder ehemals blau und dann stark gebleicht? Aquakultur oder Entnahme aus der Natur? Von welchem Händler?

    Gruss

    Hajo

    Moin Hajo

    Ich habe sicherheitshalber mal einige WW geprüft und war doch etwas überrascht: KH 6, ph 7,7 trotz Atemkalk und Kalkwasser. Und jetzt kommt's: PO4 0,39! Nach dem letzten Totalausfall hatte ich zwischenzeitlich einen PO4 von 0,8. Den hatte ich mit 2%iger Lanthan Lösung auf etwa 0,45 runter bekommen. Und dann habe ich leider etwas geschlampt. Keine Dosierung, keine Messung. Kein Wunder, dass sich die Acro von MM's Jubiläum nach einer Woche in Fetzen aufgelöst hat. Meine eigenen Ableger stehen noch gut da, wachsen sogar ein bisschen. Also, was nun ? Die KH-Zugabe habe ich schon erhöht. Was mache ich mit dem PO4? Lanthan oder Reaktor mit Adsorber? Und der ph? Atemkalk ist noch nicht aufgebraucht , Hydroxid gerade nachgefüllt.

    Hallo Stefan,

    wie ist der Stand? Hat die Tenuidens überlebt?

    Gruss

    Hajo

    Hallo Thomas,

    dieses Thema ist ein Dauerbrenner. Es wird uns nicht verlassen...

    Gruß

    Hajo

    EricJ
    21. Juni 2022 um 16:35

    Moin Hajo,

    Dort war ich früher des öfteren und war stets begeistert. Vor allem seit man auch in die hinteren Räumlichkeiten durfte. Bei meinem letzten Besuch wurde aber massiv rückgebaut. Danach war ich nicht mehr da, vielleicht sollte man da mal wieder hin. Wir könnten uns da ja mal treffen :wink:wink

    Werde das mal im Hinterkopf speichern. Seit mein Schwager von HH nach H gezogen ist, bin ich selten noch vor Ort.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Stefan,

    versuch es mal bei "von Wussow-Importe, Pinneberg" (Aqzeno). Ein Besuch lohnt sich, auch der Einblick in den Quarantänebereich. War schon länger nicht vor Ort. Die Qualität der Tiere war bei meinen Besuchen immer ausgezeichnet.

    Gruss

    Hajo

    Fische mit fehlenden Flossen sind Ausschussware und sollten erst gar nicht im Handel auftauchen. Die blasse Färbung ist zuchtbedingt auf Pigmentmangel zurückzuführen. Keine Panik. Das ändert sich rasch bei guter Nahrung.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen,

    die Beschreibung sagt aus, dass sich die Färbung der Weibchen und Jungfische von H. richmondi kaum bis gar nicht von denen von H. melanurus unterscheiden, und das eine sichere Bestimmung nur durch die Anwesenheit der Männchen möglich ist !!! Also, abwarten!:smiling_face:

    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan!

    Es wurde schon mehrfach beobachtet, dass ein Paar einige Bruten gemeinsam aufzieht, und das Weibchen dann das Männchen angreift. Es wird vermutet, dass sie versucht, das Männchen dazu zu bringen, ein neues Gelege aufzunehmen und das die Verweigerung dann zur tödlichen Aggression führt. Das passiert eigentlich nur im Aquarium. In der Natur wenden sich die Weibchen in diesen Fällen "stabileren" Partnern zu. In der Fischwelt gar nicht so selten.

    Gruss

    Hajo

    Moin, Hajo

    Ich glaube schon, dass es mehr Interessenten an dem vorgestellten Konzept gäbe. Die Frage ist ja nicht unbedingt, ob man das Geld ausgeben will, sondern ob man es überhaupt hat. Vielleicht würden ja auch mehr Leute Nachzuchten vom Z. flavescens kaufen, wenn die Tiere nicht > 300 € kosten würden. Da kommt der Idealismus schon mal schnell zum Erliegen.

    Genau dort sehe ich auch das Problem. Auf der einen Seite werden laufend teure (vegetative) Korallenfitzelchen kritisiert. Andererseits versucht man hochpreisige Korallen sogar inklusive einer Haltungsbeschränkung zu vermarkten. Dieser Markt wäre dann nur elitären Kreisen zugänglich. Man kann das machen. Der Kreis der Interessenten wird möglicherweise nicht so stark wachsen, wie die beiden sich das vorstellen. Lassen wir uns überraschen.

    Gruss

    Hajo

    Verstehe ich nicht, fast jeder Shop hat Korallen, die hochpreisig sind, Euphyllias für 200-350 Euro, Acantophylia für 700 Euro usw. Die gibt es alle auch in günstig, aber wie das nunmal so ist, viele suchen das Besondere.

    Hallo Chris!

    Nach meiner Kenntnis sind es mehr Einzelstücke und nicht "von der Stange".
    Aquakulturen und Korallenfarmen im In-und Ausland betreiben bereits nicht nur die nachhaltige vegetative Vermehrung unter kontrollierten Bedingungen. Die geschlechtliche Vermehrung hat den Vorteil, dass das Erbgut kombiniert werden kann. Das kann zum Vorteil in Wuchs und Farbe werden. Auch die Optimierung von Krankheitsresistenz sollte hier ein nicht unwesentlicher Faktor sein. Den Bericht mit hin-und her gekreuzten Gonioporen farblicher Nuancen hatte ich schon einmal erwähnt. Das ehemalige Nischenprodukt ist schon länger marktreif geworden. Mich interessiert in diesem Zusammenhang mehr aktuell das Aufzuchtfutter. Da bin ich in Kontakt.
    Bei allen hochpreisigen Artikeln gibt es den einen oder anderen Abnehmer. Die Frage ist, ob die sog. "Otto-Normal-Aquarianer" da noch mitgehen. Ihr Geldbeutel scheint da einfach wichtiger, als das, was sonst so an Kreativität vermarktet wird. Die "Geiz ist geil" Ära ist ungebrochen.
    Die Diskussionen, die wir führen, sind uns wichtig.
    Sie sind Teil eines Meinungsbildungsprozesses.

    Gruß

    Hajo