Ich weiß es nicht, wahrscheinlich zu viele YouTube Videos mit "Empfehlungen" gesehen! 
Was wirklich die Nr.1 ist: LANGSAM und mit Geduld eins nach dem anderen anpassen. Hatte ich lange nicht wahrhaben wollen, aber gut. Jetzt wird ein Wert nach dem anderen angepasst und nicht täglich was anderes, sondern Wochenweise.
Es gibt manchmal Dinge, die muss man einmal ansprechen.
Hier nicht personenbezogen und auch völlig wertfrei.
Klagen über schlecht stehende Becken sind nicht weniger geworden. So mein Eindruck jedenfalls.
Es sind in der Mehrzahl die Anfänger deren Los sich wie ein roter Faden
nicht nur hier durch das Forum zieht, und die sich unbeholfen in den Fallstricken der Meerwasserchemie bzw. Biologie verheddern.
Wenn es nur um das Ego dieser vorzeitig Gestrandeten gehen würde, wäre ja alles halb so schlimm.
Auch würde niemand Anteil nehmen.
Es sind die Verluste an tierischem Leben, die uns Sorgen machen sollten.
Sind etwa die selbst gestellten Ansprüche zu hoch?
Im Grunde genommen ist die Meerwasseraquaristik kein einfaches, aber doch ein beherrschbares Hobby.
Man kann auch nicht gerade sagen, dass uns wenige Informationen zugänglich sind.
Vielleicht sind es aber doch zu viele, in der gewünschten Qualität zu wenige?
Hier im Forum sind wir in der komfortablen Lage auf ein engagiertes Umfeld zurückzugreifen, was auch durchaus in der Lage ist, die meisten Probleme
professionell zu lösen. Auch Dank einiger wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Im Prinzip können wir uns einiger Systeme bedienen, die uns, symbolisch gesehen, durch die ersten unruhigen Zonen führen, bis wir das ruhige und tiefe Wasser erreichen.
Erst dort wird es aber interessant
Denn erst zu diesem Zeitpunkt sind wir in der Lage, die verschiedensten Maßnahmen zu ergreifen, um dauerhaft gesundes Wachstum zu erreichen.
Trotz der "ruhigen Oberfläche" werden wir auch künftig in unseren Becken die biologische Vielfalt erhalten müssen.
Wie mir scheint, wird zu oft das seichte Wasser umgangen und sich gleich in die Untiefen begeben.
Die Beweggründe ähneln sich allesamt.
Nach dem Motto: "Viele Köche verderben den Brei" und, was noch fragwürdiger ist: "Viel hilft viel" versuchen die Novizen ihre "Unfälle" mithilfe
von Substanzen zu kompensieren, die zum einen nicht zusammenpassen und zum andern nicht verstanden werden.
Schei..hausparolen? Hörensagen?
Was helfen dann bewährte Systeme, wenn sie nicht befolgt werden?
Gruß
Hajo