Beiträge von hajo

    Hallo Reinhard!

    Nach der Zugabe von Bakterien aus der Flasche vermischen sich diese doch mit den bereits vorhandenen im Becken. Bereits vorhandene mit denen aus der Flasche. Es wird also alles was bakteriell ist zusammen durch die UV erfasst.
    Richtig ist, dass sich in der Flasche Nährlösung für die Bakterien befinden. In einigen Fällen führte das zu einem rasanten Anstieg von PO4.

    Gruss
    Hajo

    Wie bei vielen Meerwasserfischen ist ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus nicht vorhanden.
    Schon gar nicht bei juvenilen Exemplaren mit nur wenigen Zentimetern.
    Erst der spätere Groessenunterschied wird zum deutlichen Merkmal.
    Alles andere ist bei dieser Groesse für die Glaskugel.
    Selbst die kleinen Grundel-Nachzuchten koennen vor dem Versand durch den Züchter nur an ihrem Verhalten bestimmt werden.
    Selbst das kann nicht als absolut sicher gelten, da besonders im Aquarium durch gewisse Zwänge Aggressionen auftreten koennen. Trotz getrennter Geschlechter.

    Gruss
    Hajo

    Aufmerksamkeitsdefizit?
    Schlecht geschlafen?
    Sonst hättest du bemerken müssen, dass mein Link frei von jedweder Stellungnahme ist.
    Den Beitrag habe ich themenbezogen völlig wertfrei verlinkt und damit zur Diskussion gestellt.
    Bewerten musst du ihn schon selbst.
    Was kümmern uns die Fakten, wenn wir eine Meinung haben? :angry_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo
    Ich freu mich wie „Bolle“…Die Beiden sind aufgetaucht. Nur kurz, aber ihnen scheint es gut zu gehen. Sie haben drei Höhlen und wechseln immer mal zwischen den „Herbergen“. Leider noch jeder für sich, aber die werden sich schon mal über den Weg laufen.


    Na, siehste!
    Die sind sich schon über den Weg gelaufen. :grinning_face_with_smiling_eyes: Garantiert.
    Sandgrundeln müssen erst einmal ihre Tiefbauprojekte fertigstellen.
    Das bringt Sicherheit und dient der späteren Arterhaltung.
    Immer gut füttern! Kanalarbeiter brauchen Proteine! :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo


    Ich verstehe auch nicht ,warum Anfänger so auf Anemonen und Anemonenfische abfahren,wer hat dich da falsch beraten?

    Hallo,

    Beratung erfolgte durch Mega Zoo...

    Hätte ich auch gleich darauf kommen können. :frowning_face:
    Diese Firma steht in meinem persönlichen Schwarzbuch gleich an 2. Stelle!
    Entweder erhält man merkwürdige Informationen oder alle Fische sind infektiös.
    Ist aber kein Hindernis, alles wird verkauft!
    Bescheidenes Glück hat man, wenn jemand aus der Süßwasserteilung berät.
    Solides Pech, wenn der Mitarbeiter aus der Kleintier-Abteilung vertreten muss.
    Auch bekannt als eine Art von Sammelbecken für gescheiterte ehemalige "Zoofachverkäufer".

    Gibt das Foto die Lichtfarbe einigermaßen genau wieder?
    Wenn ja, ist der Blauanteil viel zu hoch.
    Im Anfang sollten es höchstens 12-14k Kelvin sein.
    Der Strahlungsstress während der Adaption ist nicht zu verachten.
    Es ist nicht so sehr die Stärke sondern eher die Lichtfarbe, die stört.
    So scheint es mir jedenfalls.
    Wäre eine Möglichkeit es auszuprobieren.

    Noch kurz etwas zu den Anfängern mit Anemonentick :grinning_squinting_face: :

    Ich kann den Hang zur Anemone gut verstehen. Das äußerst ansprechende Bild von Amphiprion plus Anemone
    hatte mich damals zur Meerwasseraquaristik gebracht.
    Nicht sofort in den Anfängen, sondern etwas später unter der Anleitung eines versierten Aquarianers.
    Nicht, dass ich es so spät wollte - nein, mir hat man erst einmal zum Abstand geraten.
    Das war auch gut so, denn bei der Pflege von Fisch&Wirtsanemone ist manches zu beachten.
    Es braucht schon eine umfassende Information und kein kurzes Tresengespräch.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Jörg,
    Eigentlich dürfte so ein sprunghafter Anstieg wie von mir beschrieben bei keinen der Mittel oder Futter auftreten. Wäre es das Futter müsste der Wert schritt für schritt ansteigen. Also fällt das raus.


    Nichtsdestotrotz:
    EineFutteranalyse gibt Hinweise für Mängel und Überschüsse an Mineralstoffen und Spurenelementen.
    Ist vielleicht von Nutzen für alle, die sich über die Auswirkungen mancher Futtergaben keine großartigen Gedanken machen.
    Hin und wieder tauchen diese Untersuchungen auf.
    Ich kann mich noch an eine diesbezügliche Veröffentlichung von J. Großkopf erinnern.
    Was noch hängen geblieben ist, war der geringe Nährwert von Kopfsalat. :frowning_face:
    Jedes Mal, wenn ich meine Docs mit Salat füttere, bitte ich sie um Entschuldigung. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo
    Da habt ihr sicherlich recht. Was mich beunruhigt ist, dass ich nichts von denen sehe. Nur ein bisschen Gescharre über Nacht oder zeitig in der Früh um die Höhle herum. Ich weiß nichtmal ob beide in ihrer Höhle sind oder es nur einer ist.

    Von Maulwürfen siehst du ja auch nix. Sie sind aber da! :grinning_squinting_face:
    Mach dir erst einmal keinen Kopf.
    Die Grundeln müssen erst einmal für einen sicheren Rückzugsort sorgen um dann mit dem Höhlenbau zu beginnen.
    Da allgemein die Grundeln auf der Speisenkarte der Predatoren ganz weit oben stehen, ist ihre Vorsicht genetisch verimpft.
    Wenn du den ungefähren Rückzugsort kennst, kannst du ja dort einmal versuchen, falls es die übrige Fischgesellschaft zulässt, eine Futtertablette oder etwas Granulat zu platzieren.
    Später kann man, etwas Frostfutter unter den Sand mischen.
    Bald werden sie dann das Futter aus dem Wasser annehmen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Frank,

    wenn sie beide darauf ansprechen, ist das erst einmal Ok.
    Sonst wäre auch ein Mix mit Frostfutter (Kril, Mysis, Cyclops) von Vorteil.
    Lobstereier werden auch gerne genommen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Frank,

    vergiss nicht ausreichend zu füttern. Sandgrundeln pflügen in der Natur permanent den Boden nach Essbarem durch. Gerade juvenile Grundeln stehen meist nicht gut im Futter und werden dann anfällig gegen manche Infektionen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo,

    da nicht wenige Lebewesen im Meer Jod anreichern, sollte es ja auch eine Verwendung finden. Oder?
    Dass dieser positive Einfluss unter Aquarienbedingungen manchmal nicht sichtbar wird, muss nicht heißen, dass kein Bedarf vorliegt.
    Welche Formen und Mengen von Jod von den Organismen aufgenommen werden, ist für jedes Meeresgetier und Pflanze individuell zu sehen.

    Gruß
    Hajo

    Iod spielt eine wesentliche Rolle bei der Lichtadaption der Korallen. Wenn Iod fehlt, sind die Korallen blass und haben ein schlechtes bis gar kein (z. B. Gorgonien) Polypenbild. Diese Information kannst Du wahlweise auch von Julian Sprung oder Claude Schuhmacher bekommen.

    Grüße

    Hans-Werner

    Ich ergänze mal um Armin Glaser und Fossa/Nilsen! :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruss
    Hajo

    Weil: "Das Zeug ist Mist, du MUSST das kaufen

    Ich weiss nicht, wie oft ich diesen Spruch bereits gehört habe.....
    Meist von jenen, die überhaupt nichts verstanden haben.
    Falls sie nicht von irgendeinem" geschäftstüchtigen"
    Händler verarscht werden, gehen die Anfänger gern diesen
    Sprücheklopfern auf den Leim.

    Gruss
    Hajo


    Ich weiß es nicht, wahrscheinlich zu viele YouTube Videos mit "Empfehlungen" gesehen! :thinking_face:


    Was wirklich die Nr.1 ist: LANGSAM und mit Geduld eins nach dem anderen anpassen. Hatte ich lange nicht wahrhaben wollen, aber gut. Jetzt wird ein Wert nach dem anderen angepasst und nicht täglich was anderes, sondern Wochenweise.

    Es gibt manchmal Dinge, die muss man einmal ansprechen.
    Hier nicht personenbezogen und auch völlig wertfrei.

    Klagen über schlecht stehende Becken sind nicht weniger geworden. So mein Eindruck jedenfalls.
    Es sind in der Mehrzahl die Anfänger deren Los sich wie ein roter Faden
    nicht nur hier durch das Forum zieht, und die sich unbeholfen in den Fallstricken der Meerwasserchemie bzw. Biologie verheddern.
    Wenn es nur um das Ego dieser vorzeitig Gestrandeten gehen würde, wäre ja alles halb so schlimm.
    Auch würde niemand Anteil nehmen.
    Es sind die Verluste an tierischem Leben, die uns Sorgen machen sollten.
    Sind etwa die selbst gestellten Ansprüche zu hoch?
    Im Grunde genommen ist die Meerwasseraquaristik kein einfaches, aber doch ein beherrschbares Hobby.
    Man kann auch nicht gerade sagen, dass uns wenige Informationen zugänglich sind.
    Vielleicht sind es aber doch zu viele, in der gewünschten Qualität zu wenige?
    Hier im Forum sind wir in der komfortablen Lage auf ein engagiertes Umfeld zurückzugreifen, was auch durchaus in der Lage ist, die meisten Probleme
    professionell zu lösen. Auch Dank einiger wissenschaftlicher Mitarbeiter.
    Im Prinzip können wir uns einiger Systeme bedienen, die uns, symbolisch gesehen, durch die ersten unruhigen Zonen führen, bis wir das ruhige und tiefe Wasser erreichen.
    Erst dort wird es aber interessant
    Denn erst zu diesem Zeitpunkt sind wir in der Lage, die verschiedensten Maßnahmen zu ergreifen, um dauerhaft gesundes Wachstum zu erreichen.
    Trotz der "ruhigen Oberfläche" werden wir auch künftig in unseren Becken die biologische Vielfalt erhalten müssen.
    Wie mir scheint, wird zu oft das seichte Wasser umgangen und sich gleich in die Untiefen begeben.
    Die Beweggründe ähneln sich allesamt.
    Nach dem Motto: "Viele Köche verderben den Brei" und, was noch fragwürdiger ist: "Viel hilft viel" versuchen die Novizen ihre "Unfälle" mithilfe
    von Substanzen zu kompensieren, die zum einen nicht zusammenpassen und zum andern nicht verstanden werden.
    Schei..hausparolen? Hörensagen?

    Was helfen dann bewährte Systeme, wenn sie nicht befolgt werden?

    Gruß

    Hajo


    2. Der Abschäumer entfernt KEIN Phosphat aus dem Aquarium! Auch kleine Moleküle wie Nitrat oder Nitrit werden durch einen Abschäumer nicht entfernt, auch andere Stoffe wie Kupfer, Spurenelemente oder Calcium werden dem Becken nicht entzogen!
    3. Man muss keinen Abschäumer betreiben, vor allem wenn man keine Fische im Becken hat, ist ein Abschäumer nicht unbedingt notwendig.
    4. Die zweite Hauptaufgabe des Abschäumers (neben der Entfernung von Eiweißverbindungen) ist die Anreicherung des Aquarienwassers mit Sauerstoff!

    Punkt 3 und 4 kann ich nachvollziehen.
    Um den Punkt 2 haben wir uns schon in dem beigefügten Link gebalgt.
    Es war ein sehr temperamentvoller Thread, aber in seinen Facetten einer der aufschlussreichsten.
    Dass Phosphat im Float vorhanden ist, bleibt unbestritten.
    Nur die Größenverhältnisse werden verschieden interpretiert.
    Gruß
    Hajo


    Effekte von Abschäumern

    Das mit der Abwehr von Briareum ist so eine Sache, vielleicht eine Art Wunschdenken.
    Wenn's dumm läuft, und es wird dumm laufen, dann kriecht Briareum drumherum und wächst dann weiter, immer weiter, weiter, weiter... :ylol
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Wenn mich die Vorschläge und vorläufigen Diagnosen nicht überzeugen, muss ein anderer Weg beschritten werden.

    Warum nicht die Labordiagnostik der TiHo in Anspruch nehmen?
    Für erkrankte Fische ist es das Mittel der Wahl.
    Parallel kann eine Wasserprobe, speziell auf toxische Keime etc. durch ein qualifiziertes Institut geprüft werden.
    Mir ist wohl bewusst, dass diese Methoden nicht für umsonst sind.
    Auf diese Weise kann es aber dazu beitragen, dass entweder die Ursache erkannt oder zumindest andere Vermutungen
    auf Dauer ausgeschlossen werden.
    Die damalige Ursache einer Erblindung einiger meiner Fische ist durch diese Maßnahme entdeckt worden.

    Gruß
    Hajo



    Hallo Fabian,

    das Thema ist ein Dauerbrenner.
    Kommt aus bekannten Anlässen immer wieder hoch.
    Hier findest du zumindest einige brauchbare Informationen.

    Für z. B. 500l-Becken empfehle ich, je nach Größe des Fischbesatzes, gerne 36 Watt bis 52 Watt Anlagen.
    Bei reinen Fischbecken und größeren Fischen aber deutlich darüber.
    Eine gute Auswahl findest du bei Michael M.
    z.B. Theiling, TopTronic etc.

    Gruß
    Hajo

    Entfernung von Ozon

    Zu diesem Thema gehen die Meinungen nicht mehr so weit auseinander, wie es noch vor etlichen Jahren der Fall war.
    Immer mehr Meerwasseraquarianer sind der Ansicht, dass eine UVC grundsätzlich Vorteile bietet.
    Ob nun als Prophylaxe oder zur direkten Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt, die UVC ist zumindest bei Infektionen die einzige
    Möglichkeit den Druck der Keime abzuschwächen oder mit starken Wattzahlen die Erreger zu eliminieren.
    Ozonbehandlung wäre noch eine Alternative zur Keimreduzierung.
    Trotz aller Warnungen riskieren noch viele eine mögliche Erkrankung ihrer Fische, was entweder von Unkenntnis oder Dummheit zeugt.
    Irgendwann wird sich jeder irgendetwas ins Becken holen, was zu ernsten Problemen führen wird.
    Die Foren sind voll mit diesen Themen.
    Ausserhalb der Foren ist die Anzahl der Hilfesuchenden exponentiell höher.
    Der Grund ist überall derselbe.
    Es reicht von Ahnungslosigkeit bis zur Ignoranz. Das Resultat ist immer eine hohe Mortalität!

    Gruß
    Hajo

    Hohe Verluste durch pathogene Vibrionen in der Aquakultur von (Speise)
    Fisch und Garnele haben Forschende bewegt, Wege zur Eindämmung dieses
    rasanten und folgenschweren Infektionsgeschehens aufzuzeigen. Siehe auch
    die Links dazu.
    Die erzielten Erfolge sind zwar labormässig bestätigt und
    dokumentiert, erzählen auch darüber, wie oder wo genau diese Konzentrate
    zur Anwendung kamen, aber nicht wo die kommerziellen Hersteller oder
    Entwickler zu suchen sind.
    Theoretisch kann es ja nicht so schwer sein, ein halbwegs gesichertes Produkt auch für die Aquaristik herzustellen.
    Im Falle eines Befalls möchten wir doch alle ungern eine Kräuterhexe kontaktieren. :confused_face:
    Nicht nur beim Thema Probiotic wäre das Anliegen bei Hans-Werner gut aufgehoben. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Anbei zwei Abhandlungen über Vibrionen in der Aquakultur und die Wirkung auf Fisch und Garnele, Seegurke inbegriffen.
    Interessant sind die darin vorgeschlagenen Bekämpfungsmethoden und Erfolge durch Zuhilfenahme von Nahrungsergänzungsmittel, wie Knoblauch, Ingwer, grüner Tee,Weissdornextrakt, Chaga-Pilz, Braunalgen etc.
    Mit bestimmten Probiotika wurden auch gute Erfolge erzielt.

    Gruß
    Hajo


    https://deref-web.de/mail/client/ZB…tasheet%2F59324


    https://link.springer.com/article/10.100…20-00037-z#Tab1

    Hallo zusammen,

    Vibrionen:
    Einhergehend mit dem Ableben der meisten Fische zeigten die Korallen Schwächesymptome, 2 Acros und 1 Lobophyllia degenerierten und lösten sich später auf. Die anderen Korallen litten zusehends und erholten sich nur sehr, sehr langsam mit teilweise zerstörtem Gewebe.
    Zu einem späteren Zeitpunkt erholten sich auch die übriggebliebenen Fische. Bis zum heutigen Tag hat sich diese Episode in diesem Becken nicht wiederholt. Abwehrmassnahmen beschränkten sich auf eine starke UVC-Filterung und einen 2-monatlichen verstärkten Wasserwechsel. Danach war Ruhe.
    Mehr kann ich zu den vermuteten Vibrionen nicht beitragen, da ich keine Fische eingeschickt habe.
    Vom Eintrag der Infektion über die Artemia bin ich bis heute überzeugt. Es sei denn, mir wird das Gegenteil bewiesen.
    Bewiesen, und nicht spekuliert.

    Der sehr niedrige Redox-Wert bei Spooner ist interessant.
    Als damals die Zeolith-Methode aufkam, die Vorteile und die Risiken noch nicht genau beschrieben wurden, wurde ich Opfer von Desinformation.
    Erst standen die Korallen super, die Polypen waren noch nie so groß ausgefahren.
    An Hungersymptome dachte ich damals nicht. :frowning_face:
    Eine Zeitlang hielt sich dieser Zustand, bis das grosse Sterben begann.
    Ende vom Lied war der Verlust der meisten Korallen, die Fische blieben unbeschadet, waren aber während diese Episode fressunlustig und scheu.
    In dieser Zeit sackte der Redox-Wert auf 120! Nur der Zufall wollte, dass er überhaupt bekannt wurde.
    Durch eine damals voreilige und unüberlegte Handlung (zuviel Zeolith) sind in kurzer Zeit alle Korallen geschädigt worden.
    In Bezug auf ähnliche Vorkommnisse bei Spooner wollte ich noch einmal darauf zurückkommen.
    Der Grund war ein unüberlegter Eingriff in die Beckenbiologie und Chemie.
    Die doch unterschiedliche Anwendung dieses Filtermediums in relativ neuen oder alten Becken war mir zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.
    Wie gesagt, es waren die damaligen ersten Gehversuche mit diesem weitgehend noch unbekanntem Filtermedium für die Meerwasseraquaristik.
    Für Teiche und Süsswasserbecken gab es bereits frühere Anwendungsbeschreibungen.
    Die Pohl`schen Zeolithe und deren Empfehlungen gab es für mich erst später.
    Nach dem Entfernen des Zeoliths und starken Wasserwechseln war, bis auf den Verlust fast aller Korallen, später wieder alles im Lot.
    Die Ursache lag hier, im Gegensatz zu der Vibrioneninfektion, auf chemischen Terrain.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Wir hatten dieses Problem schon an anderer Stelle diskutiert.
    Hypothesen gab es reichlich. Aber leider kein eindeutiges Ergebnis.
    Vor Jahren war ich selbst betroffen.
    Die Symptome ähnelten den hier beschriebenen Ereignissen.
    Meine Vermutungen, damals wie heute, gehen in Richtung Vibrionen o.ae.
    Als Ursache hatte ich die Frostartemia ausgemacht.
    Da kurzfristig Ebbe bei Kril und Mysis auftrat, war ich gezwungen, vorübergehend auf
    Frostartemia zu setzen. Auch wegen der in diesem Becken lebenden kleineren Fische.
    Seit dieser Fütterung verschlechterte sich die Gesundheit der Fische zusehends.
    Bis hin zum Ableben.
    Um solchen Ereignissen auf den Grund zu gehen, ist es ratsam, eine tierärztliche Untersuchung durchführen zu lassen. In diesen Fällen habe ich in einigen früheren, doch anders gelagerten Fällen, die Hilfe der örtlichen TiHo in Anspruch genommen.
    Da man bei diesen Untersuchungen auch gern auf (noch) lebende Objekte zurückgreift, sollte dem auch Rechnung getragen werden. Die dafür notwendigen Massnahmen können mit dem Institut vorher besprochen werden. Eventuell sind bereits tote Fische auch willkommen.
    Das wäre in meinen Augen die aussichtsreichste Methode, einen wie auch immer gearteten Befall zu analysieren.

    Gruß
    Hajo

    Je keimfreier das Wasser, desto günstiger die Wundheilung.
    Ganz frei von Keimen wirst du das Wasser mit den relativ kleinen UVC-Anlagen nicht bekommen. Aber selbst diese Geräte reduzieren den Keimdruck gut, sodass sich selten Sekundärinfektionen auf die Wunde setzen.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Rüdiger,

    bei kontrollierter Anwendung im Reaktor oder bei geringer Zugabe in den Abschaeumer sehe ich keine Probleme.
    Selbst in der Fischzucht kommt es zum tragen.

    Gruss
    Hajo

    Die Erreger unterliegen einem ungefähr wöchentlichen Vermehrungszyklus.
    Je nach Wassertemperatur.
    Von der Teilung der Cyste bis zum Stadium des Schwärmers.
    Nur im Schwärmerstadium sind die Erreger durch die UVC angreifbar.
    Wenn sie unter der Fischhaut sitzen oder im Cystenstadium, nicht.
    Dort verweilen sie ein paar Tage, bis sie sich lösen, auf den Boden treiben, weitere Cyten bilden und
    das Spiel geht von vorn los.
    Der beobachtete Stillstand der Infektion ist meist trügerisch, da die nächste Welle
    bereits im Anmarsch ist.

    Gruß
    Hajo