Beiträge von hajo

    Ich vermute da hat man unverdünntes Lanthan direkt in den Ansaugtrakt/Schlauch der Abschäumerpumpen zugeführt. Die Pumpen waren innen millimeterdick mit einer weißen Schicht überzogen, die sich mit keinem Mittel haben entfernen lassen, außer mechanisch abkratzen. Die Gleitlager waren so blockiert, dass man den Läufer nicht mehr raus bekommen hat, auch nicht mit Gewalt, sprich die Pumpen waren innen komplett verklebt, die Läufer blockiert.

    Das hat mich direkt zu folgendem Artikel von Knop geführt:

    https://www.reef2rainforest.com/2017/03/16/foi…n-the-aquarium/

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Nun einmal etwas provokantes... :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Bei diesem Thema hoffte ich, dass es nicht mehr hochkommt.
    Mir ist wohl bewusst, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt.
    Oder, über Geschmack lässt sich streiten?
    Einige Beispiele aus der Praxis findet ihr in u. a. Link.
    Lava (Vulkangestein kann neben toxischen Einschlüssen Siliziumdioxid, Eisen, Magnesium, Kalzium, Kalium und Natrium enthalten).
    Die Unsicherheit über die Herkunft und die Unbedenklichkeit in der Verwendung sind von unterschiedlicher Natur.
    Die einen reihen ihn als bedenkenlos ein, andere stören sich an den magnetischen Teilchen, und weitere hegen den Verdacht, dass er Grund für eine Verschlechterung des Gesamtbildes im Riffbecken sei und haben ihn wieder entfernt.
    Mich stören eigentlich nur 2 Dinge: Zum einen fehlt meist eine genaue Analyse und zum anderen finde ich schwarz als Farbe grundsätzlich hässlich.
    Im Gegensatz zum Modegeschmack meiner Frau. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Das ist aber eine andere Baustelle.....
    Mir reichen schon meine schwarzen Tibicen!
    Vor etlichen Jahren hat sich ein Vereinskamerad an schwarzem Kies versucht.
    Fast ein ganzes Jahr hat er sich den Anblick angetan, ohne depressiv zu werden.
    Dann hat er das Hobby aufgegeben.
    Wir rätsel heute noch, ob es das dunkle Substrat war, oder die fehlende Begeisterung für das schöne Hobby.
    So, jetzt ist es raus! :face_with_tongue:

    Gruß
    Hajo

    https://www.reef2reef.com/threads/black-…te-sand.131452/

    Sag Hajo,

    was hast du studiert?
    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Das hat wenig mit meinem Studium zu tun.
    Mich interessieren Wirkungszusammenhänge in der Natur.
    Ich habe mich bereits seit frühester Jugend für die Eigenschaften der Arten, ihrer Beziehung zu anderen Arten oder anderen Lebensgemeinschaften interessiert.
    Insbesonders die der Fische.
    Mit der Zeit laeppert sich da einiges zusammen. :smiling_face:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Hajo, nichtschnellerschreibenalsdudenkst (Spaß,musste jetzt mal sein)

    Nicht schneller schreiben, als man denkt?
    Normalerweise kann man schneller denken, als schreiben.
    Somit liegt man beim schreiben immer im Hintertreffen.
    Man kann es doch aber mal versuchen. :grinning_squinting_face:

    Gruss
    Hajo

    In der Evolution kommt der besorgte Aquarianer nicht vor :face_with_tongue:


    :thinking_face:

    Zitat:

    "In 100 Jahren kann viel passieren. Aus der Sicht der Evolutionsind 100 Jahre jedoch nichts. Das moderne menschliche Gehirn hatHunderttausende von Jahren damit verbracht, sich für eine Art vonUmgebung zu entwickeln (Immediate-return environment), und imHandumdrehen hat sich die gesamte Umgebung verändert (Delayed ReturnEnvironment).
    Das Missverhältnis zwischen unserem alten Gehirn und unsererneuen Umgebung hat erhebliche Auswirkungen auf das Ausmaß anchronischem Stress und Angst, die wir heute erleben.
    Früher waren Angst und Sorge sehr wichtige Emotionen, um uns vordem zu beschützen, was draußen lauerte. Ohne diesenSchutzmechanismen wären wir wahrscheinlich durch die natürlicheSelektion aussortiert worden.
    Die Delayed Return Environment hat dazu geführt, dass sehr vieleDinge in unserem Leben ungewiss sind.
    Diese Unsicherheit bereitet uns Kopfzerbrechen… Wir stellen unsDinge vor, die noch nicht einmal eingetreten sind und leiden schonbevor sie überhaupt da sind...und ob sie überhaupt eintreten,garantiert uns auch niemand.
    Unser Intellekt, der uns gegeben wurde, wird uns zum Verhängnis.Wir sind zu schlau!
    Wir können unsere eigene Intelligenz nicht handhaben"

    Da "der besorgte Aquarianer" gewiss nur ein Mensch ist, ist er auch ein Produkt der Evolution! :face_with_tongue: :smiling_face:

    Gruß
    Hajo

    Sorry, Mikrofauna nicht Multifauna


    Das eine schließt das andere nicht aus. :smiling_face:
    Isopoden, Gammariden, diverse Schwämme und Biofilme sind Bestandteil einer Mikrofauna/Flora. So etwas geschieht nicht über Nacht, sondern bedarf einer gewissen Standzeit.
    Die Mischkultur der Bakterien ist die Grundlage für ein gesundes
    Gleichgewicht. Durch individuelle Eingriffe und zum Teil auch durch
    wiederholtes, unkontrolliertes Handeln weisen die Mikroorganismen ein
    unterschiedliches Entwicklungsvermögen in unseren Becken auf. Deshalb
    kann man auch keinen genauen Zeitplan für die Reifung eines
    Meerwasseraquariums erstellen.
    Die Faktoren sind derer zu viel.
    Wenn, wie oben erwähnt, ein Gewusel von Kleinkrebsen zu beobachten ist
    und die Population z. B. von Schnecken zunimmt, dann ist das zumindest
    schon einmal ein Hinweis.
    Oder ganz platt ausgedrückt: Wenn man in der Entwicklungsphase gedanklich den Kärcher in Erwägung zieht, dann sollte genug Vielfalt im Becken vorhanden sein. :grinning_squinting_face:

    Gruß0
    Hajo

    Hallo Sebastian!
    Du bist ja ziemlich hartnäckig. :smiling_face:
    Linckia multifora soll genetisch identisch mit Linckia laevigata sein.
    Beide Arten ernaehren sich von Oberflächenfilmen (Bakterjen) und organischem Detritus und Algen.
    Grundsaetzlich sind diese Seesterne haltbar, wenn das Aquarium "alt" und gross genug ist, um diese Voraussetzungen zu erfuellen. In einem kleinen Aquarium ist dieses Vorhaben zum scheitern verurteilt, da die Fläche fehlt, um für das Abweiden genügend Nahrung bereit zu stellen. Auch kleine Seesterne müssen wachsen.
    Wenn alle Voraussetzungen passen, dann ist das Ueberleben dieser Art auch in einem 300l Becken möglich.
    Falls nicht, Hände weg!

    Gruss
    Hajo

    GuMo Rüdiger,
    ich denke dass Urinbeutel gut für diese Zwecke geeignet sind.
    Gibt es z. B. für 500, 2000, 5000 ml mit konischem Schlauchstutzen. Hat Rückschlagventil.

    z. B. Asid Bonz, Uro Sid, ...

    Urinbeutel sind in diesem Fall für Rüdiger unauffälliger.
    Sonst steht beim Kauf wieder der Verdacht im Raum: Junkie oder Vampir?
    Für einen müsste der Apotheker sich dann entscheiden....
    Und das noch rezeptfrei!

    Gruß
    Hajo

    Obwohl er einer der preiswerteren Schlangensterne ist, würde ich vonOphiarachna incrassata (grüner Schlangenstern) abraten.
    Diese Art wird riesig, und ist nur für größere Becken und Fische zu empfehlen!
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    wie Eric schon erwähnte, ist ein vollständig ausgereiftes Becken Pflicht für die Pflege von Seesternen.
    Futtertabletten sind ja schön und gut.
    Aber was tun, wenn sie verweigert werden?

    Hier eine kleine Fotostrecke von meinem Roten (10 Monate Beckenalter).

    Er ist mal mit und mal ohne weißen Kugelschwamm unterwegs.
    Dient er zur Wegzehrung?
    Ich bin noch nicht dahinter gekommen.

    Gruß
    Hajo





    Ihr seid super!!!

    Danke für Eure schnelle Einschätzung.
    Was hat man nur früher ohne Foren wie dieses gemacht :sheep

    Salziges Wochenende!
    Fabian

    Literaturrecherche, z. B. thematisch passende Buecher.
    Das war früher, mangels Masse, eine zeitraubende Angelegenheit.
    Text fand man dann irgendwo. Allerdings oft ohne Fotos.
    Oder umgekehrt.
    Informationen teilte man meist nur lokal, wenn überhaupt......
    Gruss
    Hajo

    Hallo Fabian,

    diese Krabbe (Trapezia?) scheint für deine Acros nicht gefährlich zu werden.
    Normalerweise muss man bei "Korallenkrabben" auf der Hut sein, wenn sie behaart sind.
    Außerdem sind gutartige Krabben an ihren Scheren zu identifizieren.
    Sind sie von unterschiedlicher Größe, dann steht normalerweise dem Verbleib in einer
    Acropora/Pocillopora nichts im Wege.
    Trotzdem würde ich immer bei einer unbestimmten Art, Vorsicht walten lassen und den weiteren
    Verlauf beobachten. Viel Unheil kann sie aber nicht anrichten.

    Gruß
    Hajo

    Ich nutze den Checker seit Jahren. Die genauesten Ergebnisse bringen Mehrfach-Messung plus Mittelwertermittlung.
    Zur Überprüfung der Werte hatte ich in der Vergangenheit auf den ATI PO4-Test zurueckgegriffen. Da die Ergebnisse fast identisch waren, verlasse ich mich nur noch auf den Hanna Checker.
    Im Zweifel auf den ATI-Test. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Gruss
    Hajo

    Hallo Ingo,

    wenn es um den Besatz für das "offene Wasser" geht, komme ich immer mit einem Paar Genicanthus um die Ecke. :grinning_squinting_face:
    Die Farbe der Geschlechter sind meist extrem unterschiedlich.
    Ganz verschieden von denen anderer Kaiserfische. Eine Augenweide!
    Und immer unterwegs.
    Dem Flavescens würde ich noch einen Ctenochaetus hinzusetzen.
    Klappt immer.

    Gruss
    Hajo

    moin,

    nun, auch ein offensichtlich gesunder fisch aus privatpflege kann im neuen becken "ausblühen".

    m. e. veränderte umwelt-bakterien-vieren-bedingungen.

    Sehr richtig. Aber auch dieser Fisch geht den Weg der Anpassung über eine Zwischenhaelterung. Wenn er es, aus welchen Gründen auch immer, nicht packt, verbleibt die Katastrophe im Übergang und nicht im Riffbecken. Gleiche Wasserbedingungen vorausgesetzt.

    Gruss
    Hajo


    Hallo Jürgen!


    Es gibt keine Statistik über erkrankte Fische im Aquarium.
    Es gibt aber sehr wohl Fische in Händlerbecken in schlechtem Zustand.
    Das ist nicht abwertend zu verstehen, sondern das Ergebnis von immer noch nicht optimalen Fang- und Exportbedingungen, die der Gesundheit und Unversehrtheit unserer Fische entgegenstehen.

    Da rein jeder Neuerwerb eine Zeitbombe in sich tragen kann, muss zumindest über Alternativen nachgedacht werden. Sonst bleibt jeder Kauf ein Risiko.
    Theoretisch könnte der ausgesuchte Fisch zur Sicherheit mehrere Wochen im Händlerbecken verweilen, bis dann die Übergabe stattfindet.
    In dieser Zeit wird sich zeigen, ob er gesund ist oder krank.
    Schön wär`s! Das ist reine Theorie und leider nicht die Praxis.
    Warum das so ist, wissen wir alle. Der Händler trägt das Risiko.]
    Also bleibt dafür zu sorgen, dass der Fischkauf nicht zum Desaster wird.
    Die Eigenverantwortung sollte allerdings so groß sein, dass der Neuzugang nicht sofort den Weg ins Becken findet.
    Mit einer Temperaturanpassung ist es nicht getan.
    Eine Anpassung der Dichte muss folgen, da erfahrungsgemäß auch die Salinität den Gegebenheiten im eigenen Becken nicht immer entspricht!
    In diesem Zusammenhang ist die Gelegenheit günstig, den Zustand des Fisches in der Tüte zu überprüfen. Geübte Augen erkennen hier bereits einige Hinweise.
    Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich einen Typen, der früher einmal aus Mitleid und ohne vorübergehende Quarantäne, den verschwundenen Partner von Amphiprion percula durch ein neues Fischchen ersetzen wollte.
    Menschelnde Gefühle überwogen und meine guten Vorsätze gingen auf einmal den Bach hinunter.
    Der neue, kleine Fisch versaute mir den ganzen Bestand!
    Mal abgesehen von einem 4-stelligen Betrag, den ich durch Dummheit verlor, waren einige der Fische nicht ohne weiteres zu ersetzen.
    Das war und blieb für mich der größte Schaden.
    Vielleicht kann sich das keiner mehr vorstellen, da heutzutage die meisten Meerwasseraquarianer ihren Schwerpunkt in der Korallenpflege haben. Wenn sie aber einen im Laufe der Jahre zusammengestellten, harmonischen Altbestand an auch großen Fischen verlieren, dann ist das eine andere Hausnummer, als wenn irgendwelche Korallen muckeln, die vorsichtshalber fragmentiert oder später 1:1 ersetzt werden können.
    Wer sich in Ausflüchten verliert, wenn es um das obligate Übergangsbecken geht, der sollte sich später nicht beklagen, wenn trotz technischer Hilfsmittel und/oder homöopathischen Dosen der Kräutermedizin, jede Hilfe für die erkrankten Fische im Riffbecken zu spät kommt.
    Wie du bereits erwähnt hast, wird „Otto-Normalaquarianer“ erst beweglich in der Birne, wenn er seinem Gewohnheitstrend aufgesessen ist, und er in der Bredouille sitzt.
    Wer dennoch die Gefahren ignoriert und auf eine Art kontrollierten Übergang verzichtet, der ist kein alter Hase, sondern ein alter Depp
    Mit diesen Zeilen möchte ich es bewenden lassen.
    Ob mein Geschreibsel einen Kopierwert darstellt, liegt im Auge des Betrachters.
    Es sind nicht die Zehn Gebote. Man könnte es allerdings unter langjähriger Erfahrung mit Meerwassertieren abhaken.
    Somit bin ich auch ein „alter Hase“. Im wahrsten Sinne des Wortes.
    Allerdings sind meine Ohren länger. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Jürgen!

    Deine etwas schrägen Kommentare möchte ich eigentlich nicht bewerten.
    Es klingt wie: Nichts genaues weiß man nicht.

    Ein Übergangsbecken dient zur Gesunderhaltung/Gesundheitscheck von Fischen, egal ob aus altem Bestand oder Neuzugang.
    Ein Fisch, welcher durch eindeutige, äußerlich erkennbare Symptome auffällig geworden ist, wird hier behandelt, und nicht woanders!
    Symptomlose Fische werden nur beobachtet.
    Die Gründe der Isolation sind wohl allen klar.
    Die Einhaltung einer Karenzzeit ist oberstes Gebot.
    Wird diese unterschritten, kann ein erneuter Ausbruch drohen.
    Ich erwähne es einmal, da hier aus Ungeduld die meisten Fehler passieren.
    Nicht jede Krankheit unter Quarantänebedingungen bedeutet den Griff in die Chemiekiste.
    Kurzzeitbäder in kleinen Behältern sind bei entsprechendem Befall das Mittel der Wahl.
    Da braucht es keine Behandlung im Übergangsbecken.
    Nur eine anschließende, kurze Zwischenhälterung wäre aus Stabilisierungszwecken sinnvoll.
    Wir können in den Fisch nicht hineinblicken.
    Wir wissen also nicht sofort, ob er gesund oder erkrankt ist.
    Wer glaubt, dass nur der Aufenthalt in einem Übergangsbecken genügt, der irrt gewaltig.
    Aus diesem Grund ist die Erkennung und Einordnung von Fischkrankheiten und deren Therapiemaßnahmen, sowie die Übertragungsmechanismen von immenser Bedeutung.
    Die Kenntnis der Übertragungswege ist für eine sinnvolle Bekämpfung unerlässlich.
    Immerhin erspart die Kenntnis der Übertragungswege in manchen Fällen die Chemotherapie.
    Erfahrungsgemäß werden die verschiedenen Infektionen zu spät erkannt oder falsch eingeordnet.
    Als Ergebnis haben wir dann in der Regel Todeskandidaten, denen keiner mehr helfen kann.
    Normalerweise sollten keine kranken Fische im Handel auftauchen, da sie bereits beim Exporteur/Großhandel eine Behandlung erfahren sollten.
    Wie auch immer man das bewertet....
    Einen infizierten Fisch wird wohl niemand kaufen.
    Tritt trotzdem eine Infektion auf, sichert mir der vorübergehende Aufenthalt im Übergangsbecken den Altbestand.
    Diese Vorsichtsmaßnahme hat schon viel Leid vermieden.
    Bei den Fischen, sowie bei uns Pflegern.
    Seit Jahrzehnten schwimmen Dutzende von Fischen in meinen Aquarien.
    Anfängerfehler, die mich teuer zu stehen gekommen sind, haben mich schon vor Jahrzehnten von der Quarantäne überzeugt.
    Seitdem alle Neuzugänge die Quarantäne durchlaufen, sind keinerlei Erkrankungen mehr zu beobachten.
    Wer glaubt, dass nur der Aufenthalt in einem Übergangsbecken genügt, der irrt gewaltig.
    Falls einmal trotz Quarantäne ein Fisch im Riffbecken tot am Boden liegt, ist er an inneren Erkrankungen oder Altersschwäche verendet, und nicht an einer grassierenden Infektion verstorben. Es sei denn, sie wird durch einen unbekannten Eintrag ausgelöst.
    Das ist aber eine andere Geschichte.
    Momentan mäste ich einen kleinen ca. 4 cm Winzling von Ctenochaetus.
    Er war platt wie eine Briefmarke, mit eingefallenem Bauch und zerrupften Flossen.
    Jetzt sind die Därme gut gefüllt und sein Temperament zeigt mir ein optimales Verhalten.
    Im Riffbecken wäre ein instabiler Fisch leicht unter Druck geraten.
    Die Möglichkeit einer Erkrankung wäre hoch gewesen.
    Das Übergangsbecken dient also nicht nur zur Behandlung von Fischen, sondern auch zu ihrer Konditionierung.
    Letzteres trägt nicht unerheblich zur Gesundung und zur Aktivierung von Abwehrkräften bei.

    Gruß
    Hajo

    Noch eine andere Sicht auf die Dinge....

    Der Erfolg mit Wirtsanemonen beginnt mit optimalen Transportbedingungen.
    Wie hält man es mit den Verpackungsmethoden?
    Nass, also völlig mit Wasser bedeckt oder halbtrocken oder trocken?
    In letzter Zeit ist mir leider das Prozedere des Transports vom Exporteur bis zum Großhandel nicht mehr geläufig.
    In früheren Zeiten war es nicht unüblich, die Anemonen mit sehr wenig Wasser zu verschicken.
    Die Anemonen lagen bei Ankunft fast trocken.
    Begründet wurde es mit Selbstinfektion während des langen Transportes durch Kontaminierung des Wassers mit Resten ihrer ausgestoßenen Verdauungsprodukte.
    Wenn Licht bei der Erkrankung von Anemonen eine dominante Rolle spielen würde, wären identische Krankheitsbilder weder unter HQI noch unter LED zu erklären.
    Es muss also einen gemeinsamen Faktor geben, der für die Unpässlichkeit verantwortlich ist.
    Nach etlichen Berichten und aus eigener Erfahrung gibt es genug Anemonen, die durch ihre eigene Vorgeschichte geschädigt wurden. Sei es durch die hohe Infektionsanfälligkeit oder die Folgen von Transportverletzungen.
    Die negativen Berichte über angeschlagene Wirtsanemonen ziehen sich durch die Geschichte der Meerwasseraquaristik.
    Vor 50 Jahren, wie auch heute.
    Infizierte Anemonen werden selbst unter besten Wasserbedingungen selten regenerieren. Es sei denn, sie werden mit Antibiotikum behandelt.
    Auch ist es denkbar, dass erkrankte Anemonen gleichartige Individuen mit den Krankheitserregern anstecken.
    Das beste Beispiel hierfür sind nachweisbar die Übertragbarkeit von Infektionen bei Catalaphyllia.
    Das muss alles hier nicht zutreffen.
    Wer mit Wirtsanemonen liebäugelt, der sollte sich auch mit diesen Dingen beschäftigen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Artemia, wie auch Mysis und Cyclops gibt es angereichert mit Vitaminen und manchmal auch mit Spurenelementen.
    Daher der Unterschied in der Farbe zu nicht angereichertem Futter.
    Inwieweit das hier infrage kommt, sollte eigentlich unter Inhaltsstoffe zu finden sein. Für z. B. juvenile Neuankömmlinge nehme ich gerne vitaminisierte Cyclops. Diese haben dann eine rote Färbung. .

    Gruss
    Hajo

    Hallo Ingo,

    die Idee ist mir nicht schlüssig genug.
    Es ist nicht logisch, da die Schwesteranemone einen guten Start hingelegt hat.
    Und das bei identischen Umgebungsparametern!
    Bei den großen Wirtsanemonen sollte man besser die Vorgeschichte unter die Lupe nehmen.

    Gruß
    Hajo