Beiträge von hajo

    moin hajo,
    das schiebe ich eher in die richtung, dass sie aufgrund ihrer größe nun auch in der lage sind, eher fische zu jagen? und schneckenhäuschen zu knacken.

    m. e. gibt es keine krabbenartigen, die aussschliesslich algen fressen und fleischliches links liegen lassen.

    anders herum gibt es die krabben/krebse, die nur fleischliches verzehren.

    gerade bei einsiedlern, die zum zwecke des aufwuchsabzupfens gekauft werden, ist das vorher zu hinterfragen.

    Hallo Joe!

    Die Flexibilität in Sachen Nahrung wird bei dieser Krabbe in Aquarianerkreisen zu wenig diskutiert.
    Mangelt es an Unkenntnis, Unaufmerksamkeit oder mangelt es an Interpretation beschriebener Fressgewohnheiten?
    Nicht umsonst hat diese Art einen hohen Verbreitungsgrad!
    Leider taucht sie in vielen Beschreibungen immer noch als „Pflanzenfresser“ auf, ohne weiter darauf einzugehen, dass sie mit dem Heranwachsen karnivoren Gelüsten nachgeht, und daher (nicht nur diese Art) als omnivor einzustufen ist, wie auch treffend im MeWaLex beschrieben.
    Bedauerlicherweise finden wir in den meisten Beschreibungen nur Hinweise auf pflanzliche Diät, weniger eine praxistaugliche Konktretisierung der Fressgewohnheiten, speziell unter Aquarienbedingungen.
    Die positive Leistung als Algenvernichter bleibt ihr unbenommen.
    Die negative Seite allerdings darf nicht unerwähnt bleiben.
    Wer auch immer diese Krabbe empfiehlt, sollte ruhig beide Seiten ins Licht stellen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Frohes neues und vor allen Dingen, ein gesundes Jahr!

    Ganz vornan stehen bei Hornkorallen eine laminare und keineswegs eine turbulente Wasserbewegung.
    Es wird empfohlen die Korallen u. a. mit Aufzuchtfutter für Jungfische (gibt es in verschiedenen Größen) und gefrorenen Cyclops (schweben länger im Wasser) zu füttern. Ein wichtiger Faktor ist die richtige Größe der Schwebenahrungspartikel, die bei Hornkorallen artabhängig ist. Entweder man erhöht die Nahrungsdichte im Aquarium, was eigentlich nur sinnvoll im Artenaquarium ist, oder füttert aufwendig per Hand.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,

    Normalerweise ist das Weibchen die treibende Kraft.
    Es kann schon mal vorkommen, dass es gleichzeitig auch andere Männchen anbaggert. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Das Territorium wird während der Brut allein durch das Weibchen verteidigt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Meine eigene Sicht auf die Dinge:

    Wenn es um HLLE (nur bei genauer Diagnose!) geht, kann ich die vielen erfolgreichen Berichte zur Therapie der Krankheit auf Vitaminbasis/Mineralstoffen und jodreichen, pflanzlichen Nahrungsquellen nicht ignorieren.
    Im Gegensatz zu HLLE hat das Erscheinungsbild der „roten Flecken“ meist einen bakteriellen Hintergrund.
    Es werden unterschiedliche Behandlungsstrategien empfohlen.
    Antibiotika und/oder spezielle Ernährung. Je nach Vorhandensein eines Quarantänebeckens o.ä.
    Die Ursachen sind HLLE ähnlich.
    Ein gesunder Fisch, optimal ernährt, in einer gesunden, biologisch einwandfreien Umgebung, wird niemals eine dieser Krankheiten bekommen.
    Vitalstoffe sind Bausteine im natürlichen Nahrungsangebot der Fischarten und in ihrer Ausgewogenheit ein Grundpfeiler für ein gesundes Fischleben.
    Wissenschaftliche Studien/Versuchsreihen über erfolgreiche Behandlungen von HLLE mit bestimmten, hoch dosierten Vitaminen sind veröffentlicht.
    In einigen Fällen blockierten nach Absetzen des vitaminisierten Futters schlechte Wasserwerte die vollständige Genesung.
    Auch die meisten kommerziellen „Geheimwaffen“ gegen beide Erscheinungsbilder sind mit Vitaminen, Jod, Pflanzenanteilen und weiteren Mineralstoffen gespickt.
    In der Natur gibt es kein HLLE!
    Auch keine roten Flecken!
    Ergo ist es hausgemacht.
    Wenn man genauer hinschaut, scheint die Ursache mit Stress verbunden zu sein.
    Unter Stress versteht man hier Reaktionen des Fisches auf schlechte Umweltbedingungen, wie suboptimales Wasser- und/oder Nahrungsangebot, sowie einige unbestimmte Faktoren, welche unnatürliche, künstliche Milieus und unkontrollierte Eingriffe jedweder Art mit sich bringen, und dadurch unbemerkte Kettenreaktionen auslösen.
    Der Fisch trinkt die Jauche, in der er sich aufhalten muss!
    Wir hatten vor einiger Zeit einen Fall, wo bei einem Flavescens nach Zugabe eines Nährstoffsenkers mit probiotischem Anteil, die roten Flecken auffällig wurden.
    Nach Absetzung des Mittels verschwanden sie, nach späterer Zugabe traten sie wieder auf.
    In diesem Punkt hatten wir einen Fall, der reproduzierbar blieb.
    Das nur zum Thema der unkontrollierten Zugabe von Additiven.......
    Nicht immer ist das, was für unsere Korallen von Nutzen ist, auch für unsere Fische bekömmlich.
    Ich weiß, die Dosis macht das Gift. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Wer kann aber schon sagen, was und wann zu welcher Zeit in seinem Aquarium toxisch für ein Fischleben wird?
    Seit dem Run auf bestimmte Additive bin ich mir da nicht mehr so sicher.
    Nicht immer ist das, was auf der Flasche vermerkt ist, dem Fischorganismus verträglich.
    Eine schleichende Vergiftung kann auch über einen längeren Zeitraum hinweg zum Exitus führen.
    Auch der negative Einfluss von z. B. elektrischen Kriechströmen ist als Dauerstress dokumentiert.
    Ebenfalls eine häufige Desorientierung bei einigen Anwendern von Zusätzen zur Wasserpflege.
    Das eine, sowie auch anderes, kann bei empfindlichen Fischen zum Auslöser werden.
    Je weiter wir uns von den natürlichen Lebensgewohnheiten der Fische entfernen, desto häufiger sind indifferente Symptome oder Mangelerscheinungen zu beobachten.
    Spezielle, hoch angereicherte Futtersorten helfen uns manchmal, die Merkmale zu lindern, aber wie es so oft ist, doktern wir mehr an den Symptomen herum, als uns primär mit den Ursachen zu beschäftigen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Werner,

    hier ist das Thema schon einmal angeschnitten worden.
    Unterschiedliche Beckenhygiene und Futterangebot erlauben auch unterschiedliche Sichtweisen.
    Was nun für dich infrage kommt, kannst du dir herausfiltern.
    Wenn wir davon ausgehen, dass Vitaminmangel nicht vorliegen kann, würde ich die negativen Eigenschaften von Adsorbern in Betracht ziehen.
    Darüber gibt es genügend Berichte.
    Adsorber raus, Wasserwechsel und auf Besserung warten.
    Unter Umständen kann auch die im Link beschriebene Medikation helfen.
    Mit ähnlichen Medikamenten soll man in den USA ebenfalls gute Erfahrungen gemacht haben.

    Gruß
    Hajo


    HLLE bei P. hepatus

    Hallo zusammen!

    Selbst die Beobachtungen in der Aquarienhaltung von P. gibbesi weichen stark voneinander ab.
    Die einen bestätigen die herbivore Ader dieser Krabbe, andere berichten von karnivoren Gelüsten, während weitere den omnivoren Charakter herausstellen.
    Wahrscheinlich sind alle diese Beobachtungen nicht unrichtig, sie sind möglicherweise nur zu unterschiedlichen Lebensabschnitten der Krabben gemacht worden.
    Berichte dieser Art finden wir in Fachzeitschriften, wissenschaftlichen Untersuchungen und als Diskussionsstoff in speziellen Foren.
    Wenn man den Fokus nicht zu eng setzt, dann stellt sich folgendes dar:
    Die Krabbe ist im juvenilen Zustand (Panzer und Scheren sind noch relativ weich) ein absoluter Algenfresser. Dagegen ändert sich langsam mit dem Heranwachsen die Neigung, ausschließlich pflanzliche Kost zu sich zu nehmen. Altersabhängiger Bedarf an tierischen Fettsäuren als Energielieferant. Die Krabbe tendiert zum omnivoren Gesellen.
    Die Berichte von Aquarianern, denen mit der Zeit Fische, Einsiedler, Schnecken o. ä. abhandengekommen sind, würde ich daher ernst nehmen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Mit dem Verhältnis Fischgröße/Wassermenge allein kommt man nicht zum Ziel.
    Mit Hinblick auf den begrenzten Lebensraum (Wasserressource) im Aquarium muss der unterschiedliche Stoffwechsel der Tiere in die Überlegungen mit einbezogen werden.
    Die heutzutage ausgeklügelten Methoden zur Wasserhygiene lassen zwar etwas mehr Fisch pro Liter Wasser zu, kommen aber in weniger technisch und biologischen ausgestatteten Behältern schnell an ihre Grenzen. Zumindest was den schnellen Abtransport der Nährstoffe angeht.
    Wir hatten früher eine Faustregel, die auch ungefähr den Stand der damaligen Wasserhygiene beschreibt.
    Es waren 100l Wasser pro 10 cm Fisch! :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Hallo, habe in beiden Becken verschiedenste Arten drin (Rotbraun, grau, blaugrau) und keine Probleme damit. Gab auch vor ein paar Ausgaben einen guten Artikel in der Koralle über die kleinen Sternchen.

    Klar sieht man sie immer wieder Mal auf Korallen, aber mehr als Algenbeläge fressen die bei mir nicht.

    LG Gerald


    Der Artikel beschäftigt sich leider ausschließlich mit der Steuerung der Vermehrungsrate zweier Asterina-Arten im Aquarium. Davon kann man kaum die unterschiedlichen Nahrungsgewohnheiten dieser Art ableiten. Fazit hier: Bakterien und Algen.
    Es sind unter den ca. 30 Arten auch einige omnivor unterwegs. Das heißt, dass diese Sterne, wenn sie auf dem vegetarischen Sektor keine Kost mehr finden, auch den fleischlichen Genüssen nicht abgeneigt sind. Welche wir nun in unseren Aquarien vorfinden, kann uns nur eine genaue Bestimmung verraten. Asterina gibbosa und Asterina stellifera sind bekannte Vertreter der fleischlichen Genüsse.
    Ich habe bei meinen vorhandenen Gänsefuß-Seesternen nie Übergriffe festgestellt.
    Dagegen haben mir einige Aquarianer vom Gegenteil berichtet.
    Auch in der Literatur und Foren wird darauf hingewiesen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,

    das kenne ich bei einigen Neuankömmlingen nur zu gut.
    Es bedeutet viel Aufmerksamkeit, oft stundenlanges Sitzen vor dem Aquarium und anbieten verschiedenster Futtersorten.
    Manchmal tagelang.
    Das zerrt an den Nerven und malträtiert das Duodenum. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Hast du mal Lobstereier probiert?
    Es würde mich wundern, wenn das verschmäht wird.

    Gruß
    Hajo

    moin hajo,

    joa, der ohrenartige - da bin ich bei dir.

    aber diese lederteile tun keiner fliege - ähm koralle - etwas zu leide.

    Ja, man sollte aber darüber sprechen , und vielschichtige Erfahrungen mit einfließen lassen. Sonst ist die Gefahr gross, einem Irrtum mit unangehmen Folgen aufzusitzen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Andreas,

    Vitamin A gibt es auch in Tropfen in höheren Dosen.
    Allerdings dann verschreibungspflichtig.
    Das sollte aber kein Hindernis darstellen wenn du einen Tierarzt konsultiert und ihm ggf. den verlinkten Artikel präsentierst.
    Im vorliegenden Fall würde sicherlich auch der Hausarzt infrage kommen.

    Gruß
    Hajo

    Mich erinnert jeden Tag etwas an die Fa. Zajac.
    Wenn ich im Keller an meinem Quarantänebecken vorbeigehe,
    dann blicke ich auf die aus heutiger Sicht etwas vorsintflutlichen Messgeräte (220V) von Zajac.
    Sie sind schon einige Jahrzehnte alt, versehen aber immer noch zufriedenstellend ihren Dienst.

    Gruß
    Hajo


    Hallo

    Männchen bebrütet die Eier bis zum Schlüpfen; das große Ei von etwa 2,5 mm Durchmesser, wobei die Jungen nach dem Schlüpfen auf unbestimmte Zeit in der Mundhöhle verbleiben (Ref. 9936, 48635). Neu geschlüpfte Larven haben keine Planktonperiode (Ref. 35886). Jungtiere
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    einmal schreiben sie Jungen, dann wieder Larven.


    Das was ich aus den Eiballen gesehen habe, sah für mich aus wie Köpfe von Fischchen nicht von Larven,
    aber irren ist Menschlich.

    Es ist eine Frage der genauen Definition!

    "Allgemein wird angenommen, dass die Volumenzunahme im Maul des Männchens auf das Schlüpfen der Larven aus den Eiern zurückzuführen ist." (J.M. Ruiz)

    "Kauderni zeitigt Gelege, in der Regel 20-40 Eier, die dann entsprechend groß sind, bis zu einem Monat im Maul des Männchens verbleiben und dort ihr gesamtes Larvenstadium durchlaufen, bis sie als 8 mm große, voll entwickelte Fischchen freigegeben werden! (EllenThaler)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle, angefangen bei Fishbase, über Knop und andere, bis hin zu Ellen Thaler, geirrt haben.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Wer die Koralle Nr. 95 April/Mai 2015 zur Hand hat, der findet die nötigen Informationen auch im Text von D. Knop.
    Der einzige Kardinalbarsch ist wohl der Kauderni, in dessen Maul das gesamte Larvenstadium durchlaufen wird, und dann als voll entwickelte Fischchen freigegeben werden.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Willi, auch von mir herzliches Beileid
    Könntest du den Beitrag von Dietrich Stüber einmal hier einstellen? Mir liegt das Heft nicht vor, ich konnte online nur herausfinden, dass es sich um Ausgabe 03/2010 handelt.
    Mich würde der Bericht sehr interessieren. Vielleicht kannst du ein Foto von dem Bericht einstellen?

    Hoffentlich kann man es lesen?

    Mehr ging nicht mit dem Handy.

    Gruß
    Hajo



    By the way, die Haltungsempfehlungen im englischsprachigen Raum machen mich nur sprachlos. Minimum 100 Gallonen ist sehr oft zu lesen, das sind lächerliche 380 Liter. Für einen Hawaii Doc halte ich das schon für zu wenig. Und dann ein Paletten Doc? Es geht aber noch schlimmer, 75 Gallonen, also ab 280 Liter, mehrfach gefunden als Empfehlung. Das ist nichts anderes als Tierquälerei...

    Mein persönlicher Zynismus:

    Vielleicht liegt bei den Größenangaben pro Literzahl schon die Erkenntnis zugrunde, dass das Wachstum meist durch frühe Sterblichkeit begrenzt werden wird? Also Fische, die ihre natürliche Endgröße niemals erreichen werden?
    Weil was?
    Weil etwa Fische sich der Beckengröße anpassen?
    Weil sie anderweitig verschwinden?
    Erfahrungswerte?
    Aus welchem Grund auch immer......
    Die kommerzielle Frage steht hier deutlich im Raum.
    Juvenile Fische lassen sich gerade für kleine Becken gut verkaufen.
    Je mehr, desto besser.
    Wer sein Aquarium ausschließlich zur Dekoration seines Wohnraums sieht, der wird auch ein gestörtes Verhältnis zum lebenden Inhalt haben.
    Es gibt in den USA aber auch differenzierte Ansichten.
    Leider zu wenige.

    Gruß
    Hajo

    Ich werde jetzt den Absorber weglassen und statt dessen Lanthan verwenden. Es lässt sich ja verdünnt gut in kleinsten Mengen dosieren, was ich bisher gelesen habe.

    Vorsicht!
    Schäden an Fischen durch Lanthan kommen stets durch zu hohe Dosiermengen bei zu geringer Abfilterung der entstehenden Partikel zustande (Faunamarin)!!

    Bis zur möglichen Regeneration würde ich keinerlei Adsorber einsetzen.
    Null zusätzliche Chemie ins Becken!

    Gruß
    Hajo

    Wenn man sich die Hautstelle ansieht, dann hat man den Eindruck, als hätte sich die oberste Hautschicht abgelöst und wird nicht mehr nachgebildet. Die Ränder sind klar abgegrenzt.

    Wie kann man MHLLE sicher diagnostizieren?
    -> wenn ich die Fotos in diesem Artikel mit meinem Fisch vergleiche, dann ist MHLLE sicher ein heisser Tip:
    http://reefkeeping.com/issues/2005-06/sp/index.php

    Hier noch einiges Anschauungsmaterial.
    So kenne ich es auch aus einigen mir bekannten Aquarien.

    https://www.reef2reef.com/threads/hlle-h…erosion.259916/

    Mögliche Bakterien, Pilze und Viren sind als Sekundärinfektionen beschrieben. Nicht als Auslöser.


    https://en.wikivet.net/Head_and_Lateral_Line_Erosion


    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    zuallererst einmal der Leitsatz, über den es nachzudenken gilt:
    MHLLE kommt in der Natur nicht vor.
    Ergo muss die Ursache mit der Gefangenschaft verbunden sein.
    Es ist schon viel darüber berichtet worden.
    Viel Sinniges, aber auch Unsinn.
    MHLLE betrifft auch nur wenige Arten.
    Wenn wir bei den meist reproduzierbaren Fakten bleiben, scheinen einige Dinge die Erkrankung zu beeinflussen: Unzureichende Kost, Stress, Filterung über Kohle oder andere Adsorber, eine überproportionale Anreicherung von Metallen und eine schlechte Wasserhygiene.
    Der Meerwasserfisch trinkt.
    Er ist also gesundheitlich von seinem Element, in dem er schwimmt, abhängig. Auf längere Sicht wird das sicherlich Einfluss auf sein Immunsystem haben. Auf längere Sicht, nicht von gleich auf jetzt!
    Es gab Fortschritte mit der Gabe von Vitamin C und Vitamin A.
    Ich würde im vorliegenden Fall auf jegliche Adsorber verzichten, Multivitamin reichen und ggf. dem Wasserwechsel eine größere Bedeutung beimessen.
    Es ist nicht bekannt, dass Bakterien oder Viren für diesen Schaden verantwortlich sind.
    Wenn das so wäre, würde diese Erkenntnis auch weltweit genutzt werden und die Gesunderhaltung wäre kaum ein Problem.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Tausend Fliegen können sich nicht irren?
    Vielleicht doch?

    „Das Fehlen von Beweisen ist kein Beweis der Abwesenheit.“

    Es ist schon sehr erstaunlich, was man alles findet, wenn das Interesse erst einmal geweckt ist.
    Auch, dass man nichts findet, was wissenschaftlich relevant denEinfluss von Jod für den Häutungsprozess begründet.
    Anbei ein Kommentar von Ron Shimek.
    (Hans-Werner müssten jetzt dieOhren klingeln.)

    Sein Satz des Tages:
    „Mein Verdacht, mein sehr starker Verdacht, ist, dass Jod denHäutungsprozess vergiftet und eine vorzeitige Häutung verursacht.“

    Ich lasse das einmal so stehen und verweise auf den folgenden Text:

    Viel Spaß beim Lesen. :winking_face:

    http://ronshimek.com/blog/?tag=techniques

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!


    In Ergänzung zu #12:

    Hier ein Auszug aus einer Studie zur Erforschung von Hormonen zur kommerziellen Züchtung von Königskrabben in der Aquakultur:

    „Obwohl roten Königskrabben eine klassische Schilddrüse fehlt, haben sie die Fähigkeit, Schilddrüsenhormone zu nutzen, die exogen aufgenommen, endogen gebildet oder durch Katalyse produziert werden können (wie für Stachelhäuter, Mollusken und Schlammkrabben vorgeschlagen wurde).
    Saisonale Veränderungen der Triiodthyronin-Konzentration spiegeln Veränderungen im physiologischen Status roter Königskrabben wider, die mit Massenhäutung bei Jungtieren und einer höheren Migrationsaktivität bei Erwachsenen verbunden sind. (Heyland et al.)
    Es wurde gezeigt, dass Wirbellose ohne Schilddrüsenfollikel Jodverbindungen exogen aus Meerwasser und durch Mikro- und Makroalgen enthaltende Nahrung anreichern. (Heylandet al.)

    Es deutete auf das Vorhandensein einer endogenen Schilddrüsenhormon-Signalübertragung in Stachelhäutern und Mollusken hin, was die Existenz von Jodierungsprozessen widerspiegelt.



    Die Gesamtmenge an Informationen ist dürftig.
    Der Kern bezieht sich meist ausschließlich auf die Hormone, wobei alle mir bekannten Studien in natürlichen Gewässern (mit natürlichem Jodgehalt) vollzogen wurden.
    Oder anders gesagt: Es wurde kein Jodmangel vorausgesetzt.


    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan!

    Von herausragender Bedeutung für die Hormonproduktion in der Schilddrüse ist das Spurenelement Jod.
    Jod wird mit der Nahrung aufgenommen, gelangt aus dem Magen-Darm-Trakt über das Blut in die Schilddrüse und wird dann in mehreren Zwischenschritten in die Hormonmoleküle eingebaut.
    Wenn also die Hormone die Häutung beeinflussen, ist Jod dabei essentiell. In welchen Mengen, sei erst einmal dahingestellt.
    So verstehe ich den Prozess.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan!

    Die Schilddrüse benötigt Jod für die Produktion von T3 und T4 - Hormonen. Jod ist ein essentieller Baustein!
    Jetzt gilt es herauszufinden, ob das auch bei den Krustentieren der Fall sein könnte.
    Da bei den Crustacean u. a. das Schilddrüsenhormon primär zum Häutungsprozess beiträgt, liegt m. E. eine Abhängigkeit auf der Hand.
    Oder wie siehst du das?

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan!

    Eine ähnliche Fragestellung gab es hier im Forum vor vielen Jahren.
    Dabei wurde von einem Biologen behauptet das in der kommerzielle Shrimpszucht keine Jodzugabe erfolgt.
    Aber Jodzugbe löst öfters eine Häutung aus. Jod als Hilfsmittel um Fische zum Ablaichen zu bewegen ist auch im Süßwasser bekannt.

    Und nein, ich habe den Beitrag hier im Forum leider nicht mehr gefunden.

    Die Häutungsprozesse bei den Krustentieren werden durch hormonelle Aktivitäten (u. a.. Schilddrüsenhormon) gesteuert.
    Inwieweit Jod direkt daran beteiligt sein könnte, ist mir nicht bekannt.
    Möglicherweise in abgewandelter Form?
    Gruß
    Hajo