Beiträge von hajo

    Hallo zusammen,

    weder omnivor noch carnivor, sondern herbivor.

    Ich habe keine Ahnung, warum es anders sein sollte.
    Hinweise auf fleischliche Genüsse sind nirgends zu finden.

    Falls aber Bakterienschleime als carnivor angesehen werden sollten, ist das ein Treppenwitz.

    Das Exemplar unten habe ich seit mindestens 50 Jahren im Keller liegen.
    Es hat sich nur von Staub ernährt. :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo




    https://www.gbri.org.au/Species/Lambis…eContentID=2524




    Hallo Ralf,

    Meiacanthus oualanensis ist für mich wegen der knallgelben Färbung der schönste Säbelzahner. Wenn du an Nachzuchten kommen kannst, ist das von grossem Vorteil.
    Damals gab es keine und ich musste mich mit diesen Futtermimosen quälen. Es war nicht leicht, sie ans Futter zu bringen.
    Aggressiv gegen Mitbewohner, wie Flavescens, Xanthurum, Ctenochaetus, Gramma loreto und Neocirrhites armatus sind sie nicht.
    Andere Vergleiche habe ich nicht.
    Erst hatte ich wegen der Farbe des Flavescens Bedenken.
    War aber falscher Alarm.
    Wenn es Nachzuchten geben sollte, sofort kaufen.
    Bei Wildfängen sind Probleme an der Tagesordnung!

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Damit der Blick auf die Dinge nicht unscharf wird, zitiere ich zum Thema Verträglichkeit einmal Joachim Frische:

    Die Rang- und Hackordnung wird innerhalb einer innerartlichen Gruppe durch Aggressivität festgelegt.
    Es gibt eine geradlinige Rangordnung, in die mehrere Männchen und Weibchen der Größe nach gestaffelt eingeordnet sind.
    Zuerst regulieren die Tiere durch Aggressivität feste Dominanzverhältnisse,
    sodass jeder genau seinen Platz innerhalb der Hierarchie kennt.
    Auch die räumliche Verteilung im Revier wird bestimmt.
    Erst dann setzt die Feinjustierung der Reviergrenzen ein.
    Das schwächste Tier spielt hier den Sündenbock für die gerichteten Aggressivitäten der hochrangigen.
    Aggressive Spannungen werden dem zur Folge über das schwächste Tier ausgetragen.
    Die wichtigste Feststellung hierbei ist:

    Nur gesunde Tiere können ihren Platz in der Hackordnung behaupten.
    Das heisst gleichzeitig: Nur gut genährte Fische können ihren Platz innehalten und die Attacken des Stärkeren verkraften.
    Rangordnungen bilden sich meist bei ortstreuen Rifffischen.
    Aggressives Verhalten nimmt einen zentralen Platz im ökologischen Wirkungsgefüge des Riffs ein.
    Wird der Lebensraum zu eng oder treten unnatürliche, der Anpassung nicht
    entsprechende Umweltbedingungen ein, zeigt sich Aggression von ihrer schlechten, zerstörerischen Seite, wie dies bei Überbesatz oder mangelhafter Fütterung in Aquarien beobachtet werden kann.
    Die Aggression hat zwei wichtige Funktionen;
    Der Hemmung oder Abweisung von Konkurrenten im Kampf um ökologische Mittel, aber auch dem Aufbau sozialer Strukturen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Bestimmung der Geschlechter ist nicht einfach.
    Der simpelste Weg ist der Erwerb eines Paares.
    Der zweitsicherste Weg ist auch der aufwendigste.
    Man setzt einfach mehrere Escenius zusammen, und wartet ab, wer sich da zusammenfindet.
    Eine andere, nicht unbedingt sichere Methode, ist die Bestimmung des Geschlecchts durch die Grösse und Form der Genital-Papillen.
    Weibchen runder, Männchen spitzer zulaufend.
    Unsicher deshalb, weil andeutungsweise nur bei gut genährten oder sich in der Balz befindlichen Tieren möglich.
    Bei frischen Neuimporten, und darauf greifen wir in der Regel zurück, wage ich das zu bezweifeln.
    Auch wird von einer größeren (länger ausgezogenen) Schwanzflosse beim Männchen berichtet.
    Das sehe ich aber als relativ an.

    Persönlich ziehe ich den Erwerb von unterschiedlichen Größen vor.

    Scott W. Michael:
    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zwei kleine Artgenossen auszuwählen.
    Wenn sie noch nicht geschlechtsreif sind, wird einer wahrscheinlich weiblich, während sich der ander möglicherweise in ein Männchen wandelt. Das heisst, wenn sich die ersten Beobachtungen als wahr erweisen und es sich um Hermaphroditen handelt.

    Gruß
    Hajo


    Gattung Ecsenius - Schleimfische - Paar Zusammenstellung oder Gruppenhaltung möglich



    Hier ein Beispiel einer erfolgreichen "Festsetzhilfe", siehe 2. Vorschlag:


    https://www.reef2reef.com/threads/how-to…t%20to%20attach



    Gruß
    Hajo

    Eine aktuelle Plage bei mir: Phenganax parrini.
    Hauptsächlich ein optisches Problem, aber zumindest für Zoanthus leider auch tödlich.
    Manche Falter sollen dran gehen, habe aber keinen und kann vermutlich auch aufgrund meines aggressiven Weißkehl keinen mehr einsetzen ohne seine Gesundheit massiv zu gefährden.
    Bäumchenschnecken sollen das Problem effektiv lösen, da Nahrungsspezialisten.... Leider seltenst zu bekommen, da sie nur als "blinde Passagiere" bei Importen reinkommen. Vor 4 Wochen hatte Whitecorals eine, die ist aber leider an jemand anderen gegangen.
    Aktuell habe ich mir einen Bohrenden Riffdachseeigel eingesetzt, in der Hoffnung dass dieser diese braune Plage zumindest eindämmen kann.

    Es gibt in "Koralle" Nr. 109 einen Hinweis auf Marionia olivacea .
    Leider frisst diese Schnecke auch Xenia und die Polypen von Tubipora musica. Scheiben- und Krustenanemonen, sowie Hornkorallen werden nicht behelligt.
    In einem reinen Steinkorallenbecken wäre es den Versuch wert.
    Das Problem wird die Beschaffung sein.
    Aber, wo ein Wille, da auch ein Weg. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo


    Hajo, hast du die Kugelalgen zerdrückt und den Docs angeboten? Habe auch vereinzelt Kugelalgen, teilweise auch an Korallen. Kein Drama, aber "wehret den Anfängen", sag ich mal. Habe auch einen Zebrasoma flavescens, der interessiert sich aber nicht dafür.

    Hallo Chris,

    Das brauchte ich gar nicht.
    Meine Aufmerksamkeiten gegenüber den Algen übertrug sich letztendlich auf die Neugier der Docs. Es hat auch etwas mit dem Verhältnis von Fischmaul zur Grösse der Valonia zu tun. Als die Fische noch klein waren, interessierten sie sich nicht für die doch relativ grossen Kugeln.
    Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass sie über Reste von aufgeplatzten Hüllen auf den Geschmack gekommen waren.

    Gruß
    Hajo

    moin hajo,

    nun, den leuten, die solange warten, bis sich z. b. die glasrosen flächendeckend ausgebreitet haben.

    wenn dann als sofortmaßnahme ein falter ins gespräch kommt, muss der natürlich reefsave sein.

    dann wir immer geantwortet: entwerder darf er mal an einer koralle knabbern oder die glasrosen erledigen das sowieso zuverlässig.

    :winking_face:

    Guten Morgen, Joe

    Nicht jeder ist in der Lage Zusammenhänge zu erkennen oder aufkommenden Unbill rechtzeitig zu bemerken und auch richtig einzuschätzen.
    Die Parallele wären die Krankheiten unserer Fische.
    Vor und nach dem Kauf.
    Sie werden meist entdeckt, wenn es zu spät ist.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Meine Begegnungen mit den sogenannten Plagen und deren Bekämpfung sind sehr durchwachsen.
    Es sind Begegnungen mit Majanos, Aiptasien, Valonia, Tubellarien, Strudelwürmern etc.
    Krankheiten lasse ich mal aussen vor.
    Algen sind für mich keine Plagen.
    Eher Indikatoren für das eine oder das andere.
    Zu den Majanos ist folgendes zu sagen:
    Der erste und wohl einzige Befall liegt viele Jahre zurück.
    Der ersten, wohl naiven Freude über eine kleine, plötzlich aufgetauchte Anemone, die sich auch rasant vermehrte, wich später der Ohnmacht, diese Invasion nicht mehr in den Griff zu bekommen.
    Die Ursache für diese Vermehrungsexplosion lag einzig und allein in meiner damaligen Unkenntnis der enormen Produktionsraten dieser Art.
    Als die Anemonen sich hundertfach über das ganze Becken ausbreiteten, immer öfter zwischen den Korallen ihren Platz einnahmen, musste ich die Notbremse ziehen.
    Inspiriert von einem Artikel von J. Frische versuchte ich es mit einem Pärchen von Chaetondon xanthurus.
    Ohne nennenswerten Erfolg, da das anfängliche Interesse mit der Fütterung der übrigen Insassen einschlief.

    Die Fische waren zwar Feilen, aber keineswegs die Art Tomentosus.
    Eigentlich kaufe ich keine Fische unbesehen in der Tüte.
    Da ich aber für diesen Kauf eine ordentliche Strecke fahren musste, bat ich telefonisch unter Zeitdruck um eine schnelle Übergabe.
    Das war dann der bekannte Kauf mit der Katze im Sack (oder Fisch in der Tüte). :frowning_face:

    Der zweite Anlauf mit dieser Art gelang, was sich aber nicht wirklich deutlich in der Dezimierung niederschlug.
    Auch die später neu eingesetzten Chaetodonton kleinii zeigten wenig Interesse.
    An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass meine damalige Ungeduld kein guter Ratgeber sein sollte.
    Wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, wurden von diesen Fischen nur die kleinsten Ableger der Anemonen angegangen. Die grossen Exemplare wurden in Ruhe gelassen.
    Bei dem riesigen Majanofeld, das sich mir auftat, ging der Überblick verloren.
    Um nicht meinen kompletten Korallengarten aufs Spiel zu setzen, griff ich letztendlich zu Kalziumbrei und Handarbeit.
    Es wurde eine mühevolle Aufgabe, da viele Anemonen mehrfach „behandelt“ werden mussten.

    Irgenwann trat wieder Normalität ein, aber das nächste Ungemach liess nicht lange auf sich warten.
    Tubellarien.
    Um es gleich vorweg zu nehmen, die Tubellarien wurden Opfer einer Schnecke, namens Chelidonura varians.
    Das sollte erst viel später passieren, in einem meiner kleineren Aquarien.
    Die erste Schnecke bestellte ich per Versand.
    Leider überlebte sie die ersten Tage nicht, da die kalte Witterung (Frost) für den Versender nicht bedeutete, Heatpacks mitzuliefern.
    Der zweite Anlauf in einem anderen Bezug wurde zu einem vollen Erfolg.
    Wie erwähnt, war es der zweite Anlauf viele Jahre später.
    Die erste Begegnung mit Tubellarien erfolgte bereits in den frühen Jahren meiner Meerwasser-Schritte.
    Auf einer Sandfläche von ca. 3,0 qm tummelten sich Millionen von rotbraunem Gewürm.
    Die Deko nicht mit eingerechnet.
    Dieser Invasion konnte nur begegnet werden, indem das Becken chemisch gereinigt, also aufgelöst wurde.
    Das brachte ich nicht über das Herz.
    So griff ich zur zweiten Methode, der Entfernung durch Absaugung.
    In einem langen Prozess über mehrere Monate fiel der Aktion eine gehörige Menge Salz und Sand zum Opfer.
    Dann war eines Tages der Spuk vorbei.
    Ich sollte noch hinzufügen, dasss Anfang der 1970er Jahre noch keine sanfte Chemie zur Verfügung stand, um dieser Plage effektvoll zu begegnen.
    Praktische Kenntnis über die alternative Schnecke war auch nicht vorhanden.
    Heutzutage versichert man sich der Mithilfe von speziellen Lippfischen vs Waminoa und einer gewissen Nacktschnecken-Art für die kleineren, roten Strudelwürmer.
    Letztere Art, Chelidonura varians, wurde mit Erfolg später in einem kleineren Becken eingesetzt.

    Wer Fische kauft und pflegt, der lebt in dauernder Gefahr irgendwelche Parasiten oder sonst etwas lästiges einzuschleppen.

    Zur Plage werden können auch die Brüder und Schwestern von Majano spec., die Aiptasien.
    Diese Art ist häufig als blinder Passagier bei Neukäufen aller Art anzutreffen.
    Hat man sie einmal zwischen den Korallen, ist guter Rat teuer.
    Doch die Entfernung dieser Invasoren ist heutzutage relativ einfach, je nach Größe des Aquariums.
    Entweder durch Chelmon oder durch Kalkbrei. Bedingt auch durch einige Lysmata-Arten.
    Dieser Bedrohung stellte sich dann Chelmon rostratus und eine Horde von Lysmata wurdemanni.
    Der Erfolg hielt aber nur so lang, bis der Chelmon abgegeben wurde und die Lysmata mehr Gefallen an der Beikost von Futterbrocken für die Fischgesellschaft fanden.
    Es wurde aber nicht zum ernsten Thema, da der Rest der Aiptasien mit Kalkbrei vernichtet wurden.

    Carnivore Gesellen sind nicht an Valonia & Co. interessiert.
    Diese Kugelalgen können unter bestimmten Umständen mitunter zur Plage werden.
    Im grossen Becken wurden sie von Großkaisern & Co. kontrolliert.
    Es gab über die vielen Jahre nicht eine einzige von ihnen.
    In den kleineren Becken wurden sie zeitweise zum Problem, da sie sich zwischen die Korallenäste klemmten und dadurch das Gewebe abstarb.
    Um einer Valonia-Plage Herr zu werden, griff ich auf Elysia crispata zurück.
    Leider gab es keinen nennenswerten Erfolg.
    Die Schnecke färbte sich zwar gelbgrün, was auf die Aufnahme von pflanzlicher Nahrung hindeutete, die Algen wurden aber nicht weniger.
    Es liess nur den Schluss zu, dass es nicht das war, wofür ich es hielt- der Kugelalgenfresser Elysia crispata. Auch ist diese Art extrem kurzlebig.
    Höchstwahrscheinlich war es eine andere Spezies aus dem grossen Sackzungenschnecken-Pool.
    So entfernte ich die lästigen Untermieter händisch unter der Mithilfe zweier Zebrasoma flavescens, die nach und nach auf den Geschmack gekommen waren.
    Ein befreundeter Aquarianer wurde durch Zebrasoma veliferum bei der Reduzierung der Algen unterstützt.
    So, das war erst einmal ein kleiner Überblick mit kleineren Anekdoten rund um die „Pestilenz“ in meinen Aquarien.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Koralline Algen werden weiß, wenn sie absterben.
    Ursachen sind Defizite in der Wasserchemie, auch in Verbindung mit Lichtveränderungen sein. Ein Mangel an Jod und Magnesium plus einem niedrigen Kalziumlevel.
    Ein schlapper PH in Verbindung mit einer suboptimalen Salinität können auch dazu beitragen.
    Es gibt von verschiedenen Firmen sog. Kalkrotalgenbooster, welche als Supplement die Defizite ausgleichen. Z. B. von MicrobeLift.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Eric,

    eine Methode ist, den Fisch nachts herauszufangen.
    Ich habe das mehrfach mit Erfolg praktiziert.
    Voraussetzung ist aber, dass man ihm vorher den Schlafplatz und zusätzlich einige schwer zugängliche Fluchtorte verbaut.
    Vorzugsweise mit einigen Netzen, denn diese wecken bei vielen Fische ungute Erinnerungen und werden häufig gemieden.
    Eine anderer Versuch wäre eine längere Hungerphase einzuplanen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Sandy,

    manches muss auch einmal etwas überspitzt dargestellt werden. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Du schilderst hier gerade apokalyptische Zustände, wie sie in der zeitlichen Abfolge in einem einzelnen Aquarium äusserst selten vorkommen.
    Wie sicher auch bekannt sein dürfte, bedarf es bei den Lippfischen keinem bestimmten Sandschläfer, um irgendwelche Kleinstschmarotzer zu tilgen.
    Hexataenia als Beispiel.
    Ergo wird Sand auch nicht das Problem, da nun auch die Schmieralgen nicht darauf wachsen.
    Grabende Seesterne und Schnecken sind auch nicht vonnöten.
    Denn dort, wo kein Sand, kann dieser auch nicht bewegt werden.
    Wo kein Sand, gibt es auch nichts zu graben.
    Scherengarnelen zeitgleich zusammen mit Lysmata zu pflegen, birgt ein gewisses Risiko.
    Muss ja nicht sein.
    Auch sollte hinlänglich die Beckengröße für ein ausgewachsenes Fuchsgesicht bekannt sein.
    Bei einem passenden Becken wird bei entsprechender Technik der Nährstoffhaushalt kaum ins uferlose steigen.
    „Problembeseitiger“ sind gezielt einzusetzen.
    Sozusagen problembezogen.
    Jedenfalls habe ich das stets so gesehen und auch so gehalten.
    Ausnahmen sind Stammgäste, wie Stenopus und Synchiropus.
    Es passt einfach nicht, wenn man alles verengt.

    Gruß
    Hajo

    Hi Hajo,

    trifft deine Aussage nur auch die St. hispidus zu oder sind die anderen Stenopus-Art auch geeignet?
    Viele Grüße
    Klaus

    Dem bin ich noch nicht nachgegangen.
    Mit der Hispidus (Paar) hatte sich für mich der Fall erledigt.
    Ich würde aber einmal vermuten, dass es da Überschneidungen gibt.
    Allerdings würde ich die Garnelen in ihrer Grösse immer proportional zu
    Ihrer Beute sehen. Also, kleinwüchsige Stenopus-Arten vs kleinere Würmer. Grosse Hispidus vs größere Würmer.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Der Sicherheits- und Risikofaktor schlägt sich immer öfter in unseren Gedanken und Gesprächen nieder.
    Dabei sollte man wissen, dass Parasit nicht gleich Parasit ist.
    Viele Schmarotzer sind völlig harmlos.
    Etliche werden selbst Opfer durch die sich veränderten Lebensbedingungen im Aquarium.
    Vielmehr gilt es sämtliche Umstände abzuwägen, auch wie etwa die Erfolgsaussichten mit den sogenannten Fressfeinden.
    Jeder Liter natürlichen Meerwassers enthält Erbmaterial verschiedenster Lebewesen.
    Aber nur die Harten kommen durch.
    Es soll auch einen Tag im Mai geben, der der biologischen Vielfalt gewidmet ist. :winking_face:
    Ein Gedenktag, der immer mehr Sinn macht.
    Man hört auch immer wieder vom biologischen Wert der Vielfalt in unseren Meeren.
    Schwindet die Bioversität , verarmt die Umwelt.
    Artenvielfalt ist per se in unseren Aquarien einem stetigen Wandel unterworfen.
    Meist mit negativem Ausgang.
    Brachiale Veränderungen beeinflussen das Gleichgewicht von Lebensgemeinschaften.
    Besonders in einem geschlossenen System.
    Das muss man nicht noch beschleunigen, indem auf der einen Seite das biologische Gleichgewicht und Wachstum propagiert wird, und andererseits der Griff zur chemischen Keule alles konterkariert.
    Viele Kommentare zeugen von Hysterie, wenn es um irgendwelche, ominöse „Tierchen“ geht.
    Das wiederum entspricht einer gewissen Ungewissheit, Unaufgeklärtheit.
    Man muss nicht immer jeder aufgefundenen Kreatur in unseren Aqaurien mit der Keule begegnen.
    Es genügt schon, sich mit deren Lebensgewohnheiten auseinanderzusetzen.
    Mir ist es in den Jahrzehnten praktizierter Meerwasser-Aquaristik nur ein einziges Mal passiert, dass ein Helicostoma-Parasit meinen Acroporen den Garaus machen konnte.
    Ursachen und Schuld lagen dennoch bei mir.
    Nicht unerwähnt sollten aber die Zwänge bleiben, die es nicht erlauben, bestimmte Fressfeinde einzusetzen.
    Ist der Fisch zu groß oder das Aquarium zu klein?
    Auch sind manche Predatoren nicht nur einseitig veranlagt.
    Wie wir lesen konnten, können bestimmte Garnelenarten die Zusatzversicherung gegen Acropora-Strudler sein.
    Mandarine und Nacktschnecken gegen Planarien.
    Fische und spezielle Schnecken gegen Valonia etc.
    Garnelen plus Lippfische gegen Borstenwürmer etc.
    Auch Krabben haben ihre Feinschmecker!
    Gegen Dummheit ist aber kein Kraut gewachsen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Warum überlässt ihr das Aufräumen nicht Stenopus hispidus?
    Nach dem relativen Misserfolg mit einer kommerziellen Borstenwurmfalle, haben die dann eingesetzten Scherengarnelen kurzen Prozess gemacht.
    Trotz Abfallprodukten der Fischfütterung verschwanden die Borstenwürmer mit der Zeit.

    Gruß
    Hajo

    Hajo,
    als Marubis-Mitglied und Freund/Bekannter der Forengründer (Michael, Robert und der leider verstorbenen Manuela) gehört auch etwas Selbstreflektion dazu. Das Forum war jahrelang die Nr. 1. Vielleicht ist es, was den Inhalt betrifft immer noch dort, aber bei Zugriffen und Beiträgen schon lange nicht mehr.

    Meine 10Ct.

    LG
    Daniel


    Der Erfolg der Zugriffe wird durch die Qualität der Themen beeinflusst.
    Von aussen betrachtet ergibt das Forum ein sehr positives Erscheinungsbild.
    Interessante Themen sind die beste Aussenwerbung.
    Die „Kunden“ kommen nur, wenn wir ein gutes Angebot haben.
    In der Vergangenheit haben sich manchmal naturwissenschaftliche mit politischen Themen überlagert.
    Das macht keinen Sinn, da durch diese Obskursitäten Mitleser abgeschreckt werden, und eine merkwürdige Vorstellung davon bekommen, wie hier die Kommunikation verläuft.
    Wir müssen mehr Urteilsvermögen und Offenheit an den Tag legen.
    Meerwasseraquarianer haben den Hang sich in ihrem eigenen Dunstkreis zu bewegen, und Pleiten, Pech und Pannen zu verschweigen.
    Das bringt niemandem etwas.
    Helfende Hände gibt es hier genug. Das sollte genutzt werden.
    Sicherlich sind auch eine große Anzahl von Mitlesern vertreten, die nicht in Erscheinung treten oder treten wollen.
    Das sehe ich nicht als kritisch an.
    Eher positiv, weil es das Interesse an unseren Themen verdeutlicht.
    Eines müssen wir aber klar erkennen.
    Nicht wir sind der Nabel der Meerwasser-Aquaristik, sondern die vielen wissbegierigen Aquarianer, die sich weder einem Verein noch einem Forum zugehörig fühlen.
    Das ist die weitaus größere Gemeinde.
    Und die gilt es neugierig zu machen.

    Gruß
    Hajo

    Das kann ich leider nachvollziehen. Hier wird jeder Neuling mit den falschen Fragen erst mal gehäutet und gerupft :loudly_crying_face: .

    Das ist schon richtig, aber das versteht nicht jeder. :face_with_tongue:
    LG
    Daniel


    Es ist besser, man wählt die direkte Ansage, als dass man irgendwelchen Mutmassungen freien Raum lässt.
    Ich will dem Freund des Kuglers doch nicht ans Leder.
    Ganz im Gegenteil.
    Könnte ich auch nicht, da mir gut genährte Fische über alles gehen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Spass beiseite.
    Die Annahme, dass ein Canthigaster der beste Freund von Garnelen und Schnecken wird, zeugt entweder von Unwissenheit oder von vorsätzlichem Leichtsinn.
    Egal, ob nun vormals eine Vergesellschaftung positiv verlaufen ist.
    Selbst wenn, steht immer noch die Frage nach den natürlichen Fressgewohnheiten im Raum.
    Hier habe ich meine Zweifel, ob dem überhaupt nachgegangen wurde.
    Die Kauleiste eines Kugelfisches wächst stetig nach.
    Ergo muss etwas Hartschaliges her, sonst ist es bald aus mit Fressen! Siehe Video. :grinning_squinting_face:
    Learnig by doing ist hier die weitaus schlechtere Wahl.
    Ich hoffe, der TS nimmt mir meine Direktheit nicht übel.
    Aber wir lernen hier alle voneinander.
    Und das ist gut so.

    Gruß
    Hajo


    https://www.t-online.de/nachrichten/pa…m-zahnarzt.html

    Gruß
    Hajo

    Dann sehe ich nur 2 Möglichkeiten.
    Entweder du verzichtest auf die Garnelen oder du gibst den Canthigaster ab.
    Intelligenter wäre es gewesen, du hättest dich vorher über die Fressgewohnheiten des Fisches informiert.

    Gruß
    Hajo


    Die Veränderungen sind erst nach frühestens 3 Wochen bei mir aufgetreten. Niemand kann sagen, ob der Fisch die Krankheit schon in sich trug oder bei mir erkrankt ist. Es war jedenfalls ein mir gut bekannter Händler, von dem ich noch nie enttäuscht wurde. Sonst hätte ich Quarantäne gemacht - weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich länger als 3 Wochen gewartet hätte.

    Na, ja.
    Da du von Flossenschäden berichtest hast, lag der Verdacht nahe, dass dieser Fisch nicht optimal gehalten wurde. Diese Schäden fallen nicht vom Himmel.
    Ich kenne Händler, die solch einen Fisch vorerst nicht anbieten.
    Das hat auch seinen Grund.
    Es gibt leider auch andere...
    Quarantäne sollte mindestens 3 Wochen, besser 4 Wochen, anberaumt werden. Mit einer Verkürzung tut man sich nichts Gutes.

    Gruß
    Hajo

    Ja

    Passt ins Bild eines Risikokaufs.
    Es ist schon seltsam.
    Da wird jede x-beliebige Koralle einer ausgiebigen Prüfung unterzogen, farbliche Nuancen gegeneinander abgewogen, und dann bestimmt das äußere Erscheinungsbild den Kauf.
    Letzteres sollte eigentlich auch das Kriterium eines Fischkaufes sein.
    Wie ich aber immer wieder feststellen konnte, sind die Kaufkriterien grundverschieden.
    Wenige kontrollieren sorgfältig das Objekt ihrer Begierde auf Krankheiten und/oder Mangelerscheinungen, andere tragen eine treuherzige Ahnungslosigkeit vor sich her.
    Ebenjene bekommen die Tragödien der Krankheiten öfter zu spüren.
    Wir sind alle gleich schlau.
    Die einen vorher, die anderen im Nachhinein.

    Gruß
    Hajo