Beiträge von hajo

    Da würde ich gerne noch meine aktuellen Beobachtungen ergänzen.....

    Die Nachzucht oualanensis gehen zwar grundsätzlich gut ans Futter......

    Völlig konform.
    Hätte es bereits schon damals Nachzuchten gegeben, wäre mir einiges erspart geblieben.
    Den Sekundenschlaf vor dem Zupacken pflegten meine Grammistes auch.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Säbelzahnschleimfisch-Halter,

    mir gehen die Fragen nicht aus :winking_face:

    und was für Futter bekommen eure Fische?
    Es ist zu immer wieder zu lesen, das die Säbelzahnschleimfische schwer an unser Futter zu gewöhnen sind. Bei Nachzuchten ist es eventuell einfacher, aber vielleicht auch nicht.

    Was war euer Anfangsfutter - soweit noch bekannt gewesen?
    bzw.
    Was bekommen euere Fische jetzt?

    Viele Grüße
    Klaus

    Meine Fische waren keine Nachzuchten.
    Da habe ich leider keinen Vergleich.
    Es ging aber relativ problemlos über die Bühne.
    Im Prinzip wurden sie vom anderen Besatz neugierig gemacht und begannen mit Frostfutter, wie Artemia und Lobstereier.
    Alles in Zeitlupe. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Größere Brocken waren wegen des doch relativ kleinen Mauls kritisch.
    Später klappte der Übergang zu Trockenfutter, wie Flocke oder Pellets.
    Letztere durften nicht zu gross sein. Ich vermute einmal, dass die besondere Anatomie ihres Kiefers (Zahnstellung) größere Beute nicht zulässt.
    Die Oualanensis waren eine andere Hausnummer.
    Es hat mich viel Mühe und permanent hungernde Fische gekostet.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Das Verhalten meiner damaligen Grammistes war ähnlich einer eingeschliffenen Beziehung mit wenig ausgeprägtem sexuellen Sozialverhalten. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ich hatte den Geschlechtsunterschied am Anschwimmen des Männchens, seiner augenfälligeren Färbung und dem fülligeren Bauch des Weibchens festgemacht.
    Die beiden Fische hatte ich 2018 erwoben, geschätztes damaliges Alter ca. 1,5 Jahre.
    Sie sind beide im Alter von 5-6 Jahren verstorben.




    Gruß
    Hajo

    Hallo Klaus!

    Meiacanthus wird als gonochorisch eingestuft.
    Bei gonochorischen Arten bleiben die Individuen ihr ganzes Leben entweder männlich oder weiblich.
    Die Schwanz- oder Bauchflossen scheinen bei den Männchen im Verhältnis zum Weibchen größer zu sein.
    Es sind ausserdem Verlängerungen an den Rändern der Schwanzflosse beim Männchen beschrieben, was beim Weibchen nicht gegeben ist.
    Möglicherweise nicht bei allen Arten markant.
    Paarhaltung wäre theoretisch immer anzustreben.
    Das Risiko ist aber gross, gleichgeschlechtliche Individuen zu erwischen.
    Gerade weil die Bestimmung der Geschlechter bei den gehandelten Jungfischen kaum möglich ist, kann sich bei späterer Geschlechtsreife eine Disharmonie entwickeln.
    Möglicherweise sind beobachtete Aggressionen auf diese unglücklichen Konstellationen zurückzuführen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    so wie aussieht, war "turkeygate" eine Ausnahme. Weder davor nach danach kam es wieder vor. Wenn man Produktion auslagert und dann noch ins Ausland, steigt halt die Gefahr für so etwas. Ich denke aber, man darf das nicht überbewerten, auch wenn es extrem ärgerlich ist.


    Unter Gleichgesinnten werden Interessen geteilt.
    Vermutlich entwickelte dieser "Unfall" nicht nur in den Foren ein Eigenleben.
    Misstrauen kann sich leicht eigendynamisch verstärken und ungewollt verselbstständigen.
    So etwas, wie ein "Stille Post-Effekt" im Ergebnis.

    Gruß
    Hajo

    Ich habe einen 350 Liter RE-Wassertank aus weißem PVC. Jahrelang Salz darin angesetzt und außer ein bisschen Schlamm am Boden, keine Auffälligkeiten. Dann kaufe ich ein paar Eimer Tropic Marin ProReef und der Tank ist innerhalb weniger Wochen innen anstatt weiß, dunkelbraun. Diese Beläge auf den Innenwänden sind extrem hartnäckig und nur mit einem Topfschwamm einigermaßen weg zu bekommen.


    Ich möchte den Blick noch einmal kurz auf die "Beläge" lenken.

    Folgende Stellungnahme von TM, Stand Januar 2022, ist das Ergebnis aus einer US-Forendiskussion.
    Anscheinend gibt es nicht nur unterschiedliche Chargen, sondern auch unterschiedliche Produktionsstätten.
    Es ist aber auch gut möglich, das die heutige Kritik wenig Bezug zu der unten aufgeführten Erklärung hat.
    Oder doch?

    Gruß
    Hajo


    Erklärung zur aktuellen Lieferung von Tropic Marin® Pro-Reef Meersalz aus unserer türkischen Produktionsstätte.

    Tropic Marin steht für höchste Qualität in der Meerwassertierhaltung. Leider haben wir in den letzten Tagen mehrere Beschwerden darüber erhalten, dass einige unserer Tropic Marin® Pro-Reef-Meersalze, das in unserer türkischen Anlage hergestellt wird, nicht unseren hohen optischen Standards entsprachen. Unsere Untersuchung dieser Beschwerden hat ergeben, dass begrenzte Chargen von Tropic Marin® Pro-Ref Meersalz eine kleine Menge unlöslicher Tonmineralverunreinigung enthalten können, die sich auf unsere hohen optischen Qualitätsstandards auswirken kann, was zu Bewölkung, Film und/oder gelblichen oder bräunlichen Rückständen im Wasser führt. Wichtig ist, dass wir keine Beweise dafür haben, dass diese unlöslichen Tonminerale, die die Bewölkung verursachen, den Tieren schaden. Bitte beachten Sie, dass dieser Hinweis nur für Tropic Marin® Pro-Reef-Meersalz in unserer Anlage in der Türkei gilt und dass die Mineralverunreinigung nicht in Tropic Marin® Pro-Reef-Meeressalz beobachtet wurde, das in unseren deutschen Einrichtungen oder in einem unserer anderen Produkte hergestellt wird.

    Zusätzlich zu unseren eigenen Untersuchungen haben wir eine eingehende Analyse eines externen Labors in Auftrag gegeben, um unsere Ergebnisse zu überprüfen. Als Vorsichtsmaßnahme haben wir beschlossen, die Produktion und den Vertrieb von Tropic Marin® Pro-Reef-Salzen, die in unserer Anlage in der Türkei vermischt werden, bis auf Weiteres zu unterbrechen. Auch dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und hat keine Auswirkungen auf Tropic Marin® Pro-Reef Meersalz, das anderswo produziert wird.

    Hallo zusammen,

    jede Sache hat ihr Argument.
    Ich spüre das Tier in mir.
    Es ist ein Faultier! :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Das Blöde am Faul sein ist, du weisst nie, wann du fertig bist.
    Deswegen habe ich schon aufgegeben und lass das Plaque dort, wo es ist.
    Irgendwann löst es sich von selbst und fällt zu Boden, und wird beim nächsten Ansetzen entfernt
    Faul darfst du sein.
    Aber nicht dumm.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Klaus!

    Bidirektionale Hermaphroditen haben die Fähigkeiten zur Geschlechtsumwandlung in beiden Richtungen.
    Wenn zwei funktionstüchtige Weibchen zusammen gehalten werden, wechselt ein Individium das Geschlecht zum Männchen.
    Wenn zwei funktionstüchtige Männchen zusammen gehalten werden, ändert ein Individium sein Geschlecht zum Weibchen. s. Link!
    Da eine bidirektionale Geschlechtsumwandlung für diese Arten bestätigt wurde, vermute ich einmal, dass bei allen Pseudochromis unter gewissen sozialen Zwängen das Geschlecht bidirektional gewechselt wird.
    Das ist, wie bei vielen anderen Meerwasserfischen, nicht ungewöhnlich.

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16082169/


    Gruß
    Hajo

    Ich möchte jetzt noch einen zweiten, ähnlich jungen Fisch einsetzen.

    Das ist sinnvoll.
    Der dominantere Fridmanni wird sich später zum Männchen entwickeln.
    Anders als bei den Clowns.
    Dort wechselt das dominante Exemplar ins weibliche Geschlecht.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Ralf,

    Das ist mir schon klar.
    Kauderni ist ein Endemit.
    Er durchläuft seine Entwicklung in einem örtlich eng begrenzten Gebiet.
    Das heisst mehr oder weniger streng isoliert.
    Von Interesse ist das Zeitfenster während der Geschlechtsfestlegung.
    Es gibt erstaunliche Parallelen.
    Nehmen wir das Beispiel der Korallengrundeln.
    Eine sesshafte Fischart, wenn man will, auch auf begrenztem Raum, die deswegen auch nur wenige potentielle Partner hat.
    Hier können sich beide Geschlechter umwandeln.
    So ist immer garantiert, dass zwei beliebig aufeinander treffende Exemplare ein heterosexuelles Paar bilden und sich fortpflanzen können.
    Die Arterhaltung ist damit gesichert.
    Nur darum geht es der Natur in beiden Fällen.
    Wäre das nicht so, müsste die Art aussterben.
    Spontane Geschlechtswandler sind unter Fischen nicht selten, je nachdem, wo und wann Not am Mann/Frau ist.
    Labroides ist so ein Beispiel.
    Es gibt einen gewissen Einfluss von sexuellem Notstand bei Fischgemeinschaften.
    Bidirektionale Wandler müssen auch erwähnt werden.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Frage ist, in welchem Abschnitt wird das vollzogen?
    Vor oder nach der Separation beider Individuen?
    Möglicherweise eine Folge der Zwangsisolation?
    Das wäre eine Erklärung, da einige Arten bei Partnermangel
    wegen der Arterhaltung zwangsläufig ihr Geschlecht wechseln.
    Das würde auch einer gewissen Logik entsprechen.

    Gruß
    Hajo

    Das Mißtrauen ergibt sich in diesemal Fall allein aus dem Gegensatz der Aussagen aus Wissenschaft und Praxis.
    Zeigt doch mal, was ihr habt, um das Misstrauen zu minimieren.
    Grüße Steffen

    Es wird keinen Gegensatz zwischen Wissenschaft und Praxis geben.
    Sie ergänzen einander.

    Gruß
    Hajo

    Hi Hajo,
    es geht ja auch nicht darum, jemandens Erfahrungen zu misstrauen.

    Das habe ich so mit keinem Wort erwähnt.
    Das ist auch nicht der richtige Sinn des Satzes.
    Bitte richtig einordnen.
    Man DARF NICHT gleich jeder anderen Person misstrauen,
    ist etwas anderes, als dass man partout jeder Person misstraut.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Den strittigen Kommentar hake ich einmal unter einer eigenwilligen gedanklichen Mischung ab.....

    Ein bekannter österreichischer Verhaltensforscher hatte die Aquarienliebhaberei als gesunde Basis für JEDE biologische Wissenschaft bezeichnet.
    Das ist gut auf den Punkt gebracht.
    Dem kann ich mich nur anschliessen.
    Man darf nicht gleich jeder anderen Person misstrauen, wenn sie über die eigenen Erfahrungen berichtet, die den eigenen zu widersprechen scheinen.
    Dazu gehören Erfolge, wie auch manche Misserfolge.
    Es gehört ein wenig zum Image, das sich die meisten Aquarianer von ihrer eigenen Person bilden, dass es keine Art gäbe, die sie nicht zu halten oder zu vermehren imstande wären.
    Der Ehrgeiz schwierig zu pflegende Tiere gesund und lange im Aquarium zu halten, sie gar zu reproduzieren, ist sicherlich anerkennenswert.
    Um aber nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, bedienen sich viele Nichtfachleute der Wissenschaft.
    Diese Neugier ist auch gut so, denn ein Vergleich mit der Forschung öffnet den eigenen Horizont und bestätigt im Zweifel Erfolg oder Misserfolg.
    Wissenschaftliche Arbeiten dienen der Wissensvermittlung.
    Ohne den Vergleich mit der Wissenschaft bewegen wir uns oft im Bereich von Mythen und Hörensagen.
    Das kann nicht ernsthaft unser Ziel sein.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ein gut durchstrukturiertes Riff in einem geräumigen Aquarium ist der
    halbe Erfolg wenn (Gross)Kaiserfische miteinander auskommen sollen.
    DieTerritorialverteidigung ist Ihnen angeboren, wobei bei den Arten auch
    unterschiedliche Aggressionsstufen zu beobachten sind.
    Im juvenilen Stadium geht es hauptsächlich um die Rivalität ums Futter, während uns
    später die beginnende Geschlechtsreife auch vor ähnliche Probleme stellen kann.
    Bis dorthin ist es aber noch ein langer Weg, der möglichst harmonisch verlaufen sollte.
    Eine Blaupause für den Erfolg gibt es nicht!
    Eine Vergesellschaftung von Arten ist immer eine Herausforderung.
    Sowohl zwischen mehreren Individuen einer Art als auch zwischen Individuen
    mehrerer Arten.
    Die Reaktionen eingesetzter Fische können grundverschieden sein.
    Zu meinem damaligen Besatz gehörten Pomacanthus chrysurus, Pomacanthus
    navarchus, Pygoplites diacanthus, Holacanthus ciliaris, Genicanthus
    lamarck etc.
    Vorübergehend auch Pomacanthus Imperator, der aber später wegen Unverträglichkeiten , genauso wie der Ciliaris in einer anderen Phase, aus dem Becken entfernt wurde.
    Es verblieben nur die "sanften" Riesen, die irgendwie ihr Territorium abgesteckt hatten, und
    sich bei Begegnungen zwar anzickten, abe dabei nie zu Bösartigkeiten neigten.

    Ein Beispiel, das Mut machen sollte und vor überstürzem Handeln warnen soll:
    Das Männchen eines adulten Genicanthus lamarck wurde überraschend Witwer.
    Das Nachsetzen eines weiblichen Exemplars uferte sich zur Katastrophe aus.
    Jagen, prügeln, beissen - Das ganze Programm!!
    Teils so extrem, dass man nicht mehr hinschauen mochte.
    Der Neuzugang ward nicht mehr gesehen.
    Ich mach es kurz:
    Eines Morgens, nach 14 langen Tagen, während ich bereits darüber nachdachte,
    ein weiteres Exemplar einzusetzen, überraschten mich beide Fische, friedlich zusammenschwimmend.
    Als wäre nichts gewesen.
    Madame sah zwar etwas zerpflückt aus, aber auch sehr entspannt.
    Man soll nicht aufgeben.
    Schon gar nicht, wenn genügend Versteckmöglichkeiten im Becken gegeben sind.
    Das Verprügeln des Artgenossen gehört zum Repertoire und sieht aus menschelnder Perspektive wenig erbauend aus.
    Es gehört aber auch zu den sozialen Erfahrungen im Leben dieser Arten.

    Gruß
    Hajo

    Stell einfach einen Spiegel vor das Becken, dann sind die dominanten Streithähne erst mal mehr mit sich selber beschäftigt. Hat bei mir immer gut geklappt.

    Grüße .... Klaus

    Hier ein Forschungsbeitrag, der den Erfolg mit dem Spiegeltrick zwar nicht infrage stellt, aber zu einem anderen Schluss kommt:

    Spiegelbilder reagieren einfach nicht so wie echte Rivalen. :winking_face:

    https://reefs.com/the-mirror-tri…nt-that-stupid/

    https://www.sciencedirect.com/science/articl…003347214003091



    Gruß

    Hajo

    Hallo Ralf!

    Der Stärkere wird die angestrebte Dominanz nicht aufgeben.
    Bevor die Rollenverteilung nicht abgeschlossen ist, wird kaum Ruhe einkehren.
    Eine Art gleicher Status gibt es unter Kaiserfischen nicht.
    Die Ruppigkeiten der ersten Annäherungen können mit guten Versteckplätzen und einem breiten Futterangebot abgemildert werden.
    Je größer das Becken und je unübersichtlicher die Riffstruktur, desto seltener werden die galligen Attacken. Man lernt sich auch anfangs aus dem Wege zu gehen.
    Manchmal erledigt sich das Geplänkel in wenigen Tagen, manchmal dauert es etwas länger.
    Aggressivität ist gerade bei reviertreuen Jungfischen wegen der natürlichen Futterkonkurrenz besonders ausgeprägt, wobei nach eigener Erfahrung der Pygoplites weniger revierbesessen ist, als die Gattung Pomacanthus.
    Man wird in erster Linie auf die Kondituion des Unterlegenen achten müssen, da Dauerstress auch auf Dauer tödlich enden kann.
    Über die Meiacanthus kann ich nichts negatives berichten.
    Meine letzten Tiere habe ich damals zusammen in ein 150l Quarantänebecken gesetzt. Ohne Komplikationen. Auch nicht, nachdem sie Wochen später in das Hauptbecken umgezogen sind.
    Ansonsten folge ich der Meinung von Jens, dass die Riffstruktur doch etwas zu transparent ist.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Klaus

    es kommt darauf an, wieviel Platz ich gerade habe, dann sind sie 4-8 Wochen alt.

    Guten Morgen, Ewald!

    In der Auswahl musst du ein besonderes Händchen haben. :winking_face:
    Sonst ist das für mich nicht erklärbar.
    Oder steh ich auf der Leitung?
    Es ändert sich nicht das Geschlecht von der Wiege bis zur Bahre!
    Das Geschlechtsverhältnis der Banggai Kardinäle ist wie folgt:
    51% male zu 49% female sex ratio nach Vagelli/Volpedo 2004
    oder auch ca. 1.67 males per female.
    Zu dieser Aussage und weiteren Feldstudien wurden 300 Exemplare aus 28 Bereichen der Banggai-Region herangezogen.
    Für alle Forschende bleibt das momentan die Basis für weitere Studien.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo

    Das einzige was für den Aquarianer interessant ist, wie bekomme ich ein Paar.
    Manche können es an den Tieren sehen, wobei die Trefferquote nicht sehr hoch ist,
    ich lasse immer zwei Jungtiere beisammen und habe ein Paar, kann also in dieser Zeit das
    Geschlecht nicht festgelegt sein.

    Das Reproduktionsalter soll bei ca. 6 Monaten liegen.


    Gruß
    Hajo

    Hallo Alex,

    In der Zelle befinden sich 24 Chromosomenpaare (Diploider Satz 48), wie bei männlichen, als auch bei weiblichen Exemplaren.
    Über die genomische Architektur (Chromosomentypen) der Amphiprion ist viel geforscht worden.
    Man immer noch dabei.....
    Schlussendlich sind sie in Kladen eingeteilt worden.
    Ocellaris unterscheidet sich in einigen Genomelementen von anderen der Familie.
    Es wurden 70 Gene zugeordnet, die nur in den Genomen der beiden Amphiprion Ocellaris und Percula vorhanden waren und bei allen anderen der Familie nicht.
    Gehirngeschlecht und Gonadengeschlecht sind bei Amphiprion unterschiedlich veranlagt.
    Das erste, was sich bei der Geschlechtsumwandlung ändert, ist das Gehirn, insbesondere der Teil, der die Geschlechtsdrüsen kontrolliert.
    Die Feminisierung des Gehirns wird aus dem Inneren des Gehirns selbst inszeniert.
    Erst nach Abschluss der Gehirntransformation haben die Anemonenfische die Fähigkeit ihre Geschlechtsorgane zu feminisieren.
    Das erfolgt bei den Geschlechtsdrüsen nicht automatisch, sondern im Verzug.
    In vielen Fällen kann sich das hinziehen.
    Im der Natur ist das ein entspannter Vorgang.
    Im Aquarium kann es als Fehlverhalten gedeutet werden.

    Gruß
    Hajo

    Um nicht ganz missverstanden zu werden....

    Riffschwämme unterscheiden sich deutlich in ihren Wettbewerbsfähigkeiten.
    Das Raumangebot im Riff ist knapp.
    So nehmen Schwämme dort ihren Platz ein, wo sessile Tiere sie ihnen aus mancherlei Gründen abtreten oder wo sie auch nichtaggressive Nachbarschaftsverhältnisse aufbauen können.
    Kugelschwämme sind im Gegensatz zur Familie der kriechenden Zunft relativ harmlos.
    Da manchmal von Fischen an ihnen gezupft wird, meist ist der Schwamm nicht das Ziel, sondern irgendein Aufwuchs, treiben die losgerissenen Kugeln umher und landen auch an Orten, wo sie nicht hingehören.
    In der Natur, so auch im Aquarium.
    Wo sie wegen der nun nicht mehr passenden Umgebungsparametern degenerieren und langsam absterben.
    Ein Becken mit diversen Filtrierern war früher einmal mein Traum.
    Es ist an der Realität gescheitert.

    Gruß
    Hajo

    Vorsicht ist besser als Nachsicht. Insbesondere wenn die "Gefahrenlage" unklar ist.

    Schwämme nutzen nicht nur chemische Substanzen gegen Predatoren, sondern sie helfen ihnen auch bei Raumproblemen.
    Das Aufwachsen eines Schwammes bedeutet in der Regel das Absterben des Bereiches.

    Gruß
    Hajo

    Noch ein paar Gedanken...

    Conomurex (früher Strombus) hat einen gesegneten Appetit.
    Dem ist nachzukommen.
    Allein darauf zu hoffen, dass der Nahrungsbedarf durch im Becken vorhandene Algen und Detritus abgedeckt wird, ist leichtsinnig.
    Falls nicht noch über das Fischfutter genug Zubrot kommt, wird sich die Population der Schnecken von selbst dezimieren
    Kegelfechter vertragen keinen hohen Nitratwert.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Sebastian!

    Die Einsiedler bieten sich immer an. :winking_face:
    Allerdings nur, wenn die Wasserwerte in Ordnung sind.
    Schnecken benötigen Kalzium, einen möglichst hohen Ph-Wert in Verbindung mit einer moderaten Alkalität.
    Aus welchen Gründen auch immer die Ablösung geschehen ist, sie ist nicht mehr reparabel, da der Kalkaufbau eines Gehäuses in Schichten immer von innen nach außen stattfindet.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Ralf!

    Ich habe diese Art noch nicht gepflegt.
    Deswegen kann ich auch nur auf die Fachliteratur zurückgreifen, die nicht immer im Gleichschritt marschiert.
    In der Literatur sind einige widersprüchliche Aussagen zu finden.
    Z. B. wird in der Aquarienpraxis bei Algenmangel neben Algenpellets Artemia und Mysis empfohlen.
    Bei Untersuchungen des Mageninhalts von freilebenden Exemplaren überwiegen aber bei weitem pflanzliche Bestandteile.
    Diese Schnecke soll hervorragend für ein Riffbecken geeignet sein.

    Gruß
    Hajo