Beiträge von hajo

    Ich weiß halt auch überhaupt nicht wie sich so ein Fischlein fühlt, wenn die Salinität zwar langsam, aber doch erheblich angepasst wird. Vielleicht ist das auch gar kein großer Stressfaktor, sofern es langsam geschieht.

    Meerwasserfische trinken.
    Das Meerwasser ist salzhaltiger, als die Körperflüssigkeit der Fische.
    Dadurch verlieren die Fische ständig Wasser, z. B. über die Kiemen.
    Die Fische müssen den Wasserverlust ausgleichen.
    Sie trinken permanent Salzwasser.
    Im Körper werden die gelösten Salze entfernt und als salzhaltiger Urin oder durch spezielle Chloridzellen über die Kiemen abgegeben.
    Man kann sich schon vorstellen, dass alles, was von der natürlichen Salinitätsnorm abweicht, zumindestens körperlichen Stress ausmachen wird. Je öfter, desto mehr.
    Eine andere Sache wird dabei immer vergessen.
    Da die Fische dauernd trinken müssen, sollten wir bei der Betrachtung des Gesundheitszustands, nicht nur die Salinitätsschwankungen im Blick haben, sondern alle übrigen Wasserparameter auch.
    Ein Fisch, der mehrfach eine Salinitätsänderung erfahren hat und damit in jeder dieser Phasen auch unterschiedliches Transportwasser bezw. fragwürdige Jauchen trinken muss, auch unter unterschiedlichen Temperaturverhältnissen, den würde ich nicht unbedingt als immunstark bezeichnen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Chris,

    als Propylaxe gegen mögliche Erreger werden beim Händler die Fische gewöhnlich unter geringerer Salinität gehalten. Aber auch dort ist diese Art von Vorbeugung nicht immer eine Garantie auf fehlende Krankheitskeime.
    Dein "Erlebnis" ist mir nicht neu.
    Das letzte "deja vu" verlief bei mir genauso.
    Ich traue mir zu, zumindestens vom äusseren Erscheinungsbild und am Verhalten eines Fisches Rückschlüsse auf seine Gesundheit zu ziehen.
    Das ist aber auch alles.
    Hineinschauen kann ich auch nicht.
    Jeder Fischkauf birgt ein Risiko.
    So auch der Kauf eines winzigen Fischleins, welches munter beim Händler umherschwamm und keinerlei äußerliche Schäden aufwies.
    Es sah aus, wie geleckt.
    Ab und an verstoße auch ich gegen meine Prinzipchen und setzte den Fisch, unter Umgehung einer stets vorhandenen Quarantäneeinrichtung, sofort ins Riffbecken zum anderen Besatz. Salinitätsanpassung erfolgte wie immer. Die Dichte lag auch bei 28 !
    Die ausbrechende Infektion riss ein grosses Loch in meinen damaligen Besatz.
    Erkrankungen sind nicht immer die Folge von Salinitätsproblemen.
    Kann, aber muss nicht sein.
    Wenn ich mir aber vorstelle, wie oft ein Fisch auf seinem Weg ins heimische Aquarium diese Prozedur durchläuft, bin ich ob der Konsequenz zumindestens unsicher.
    Organische Schäden sind erst spät zu erkennen.
    Oft scheinen die Fische gesund und munter, später stellen sie das Fressen ein und verenden plötzlich.
    Dutzendfach erlebt.
    Bezüglich der Salinität ist es wohl jedem Händler selbst überlassen, wie er seine Fische hält.
    Er sollte nur so ehrlich sein und die Salinität beim Verkauf erwähnen.
    Mehr können wir eigentlich kaum erwarten.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ja, es gibt, wie schon beschrieben, übertragungsfähige Erregertypen, die, wenn sie auf den Menschen übertreten, Erkrankungen hervorrufen können.
    Einige Bakterienarten kommen durchaus unmittelbar als Krankheitserreger beim Menschen in Frage, insbesondere wenn eine Schwächung des Immunsystems vorliegt.
    Wobei die meisten Berichte in der Süsswasseraquaristik zu finden sind.
    Fischtuberkuloseerreger (Mykobakterien) zählen dazu und Nacordia-Bacs können über Hautverletzungen eindringen und bei immungeschwächten Personen zu Behandlungen mit Antibiotika und/oder Sulfonamiden führen.
    Erkrankungen mit Vibronacea sind selten beschrieben und erfolgen stets über Wunden an den Händen.
    Hefepilze können zu schweren Mykosen führen.
    Schutzhandschuhe werden allgemein für alle immungeschwächten Personen empfohlen.
    Obige Hinweise stellen nur einen kleinen Teil möglicher Infektionen dar.
    Die toxischen Substanzen und Nesselzellen der unterschiedlichen Korallenarten sin eine weitere Gefahrenquelle.
    Wobei sich in den Berichten besonders einige Scheibenanemonen-Arten hervortun.

    Jetzt aber genug geunkt!
    Das waren Auszüge aus dem Schreckenskabinett!
    Alles ist relativ.
    Seit ca. 45 Jahren bin ich mit Freude in der Meerwasseraquaristik zu Hause.
    In dieser langen Zeit habe ich ausser einigen Vernesselungen, Entzündungen durch Seeigelstachel, keinerlei bakterielle Infektionen erfahren.
    Das hundertfache Ansaugen des Schlauches während der unzähligen Wasserwechsel, hat bis zum heutigen Tag zu keinerlei Beeinträchtigungen meiner Gesundheit durch pathogene Keime geführt.
    Auch nicht zu psychischen Auffälligkeiten.
    Meine Frau ist da manchmal anderer Meinung. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Und mich nun deine, denn das war die erkennbar nicht ernst zu nehmende Antwort auf deine vorherige, auf mich bezogene Anmerkung, wobei ich ja als ernstzunehmenden Einschub auch eingefügt habe, dass es sich um interessante Links handelt (ich lese sie ja auch in der Regel). Ich hatte dich bisher nicht als so humorlos eingeschätzt, werde künftig aber natürlich beachten, dass deine Beiträge spaßfrei zu behandeln sind.
    Wolfgang

    Hallo Wolfgang!

    Da ist jetzt aber ordentlich etwas schief gelaufen.
    Es ist wohl anders angekommen, als es gemeint war.
    Lege bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
    Meine Reaktion war stark überzogen. Das gebe ich zu.
    Du musst meinem saublöden Kommentar keinen zu hohen Stellenwert einräumen.
    Es steht zwar so geschrieben, war aber nicht so gemeint.
    Für den Mist, den ich verzapft habe, bitte ich um Entschuldigung.

    Ein unverfängliches Thema über Kot hat mich bei dir schön in die Schei..e geritten.
    Wenn das kein Humor ist! :winking_face:

    Lass uns bitte diesen bedauerlichen Zwist begraben und vergessen, denn ich schätze dich sehr.
    Strittige Themen sind das eine, das Zwischenmenschliche das andere.

    Gruß
    Hajo

    Sagt der, der immer so komische - zugegebenermaßen interessante - Links verbreitet und sich dann beschwert, wenn die Leute die Dinge zu Ende denken. :kissing_face:
    Gruß

    Wolfgang


    Das geht jetzt in die falsche Richtung.
    Wirklich zu Ende gedacht?
    Wir müssen aufpassen, wie wir mit den uns "befremdlich" erscheinenden Themen umgehen.
    Wenn wir Themen ins lächerliche ziehen, bleibt die Neugier auf der Strecke.
    Die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten ist niemals falsch.
    Die Voraussetzung für das Wissen ist und bleibt die Neugier.
    Es kann ja nicht schaden, den Blick auf die Dinge etwas zu erweitern, indem man von anderen Entwicklungen lernt, oder sie zumindestens zur Kenntnis nimmt.
    Meerwasseraquaristik hat eine absolut starke, wissenschaftliche Seite.
    Man mag manche verfasste Studie „komisch“ finden, das ändert aber nichts an ihrer Wahrhaftigkeit.
    Mich irritieren diese Worte.
    Die Möglichkeit eine Sache von allen Seiten zu betrachten, sollte nicht nur einzelnen Experten vorbehalten sein.
    Sie teilen ihr fachmännisches Wissen mit anderen Interessierten.
    Letztendlich mit uns.
    Welchen Nutzen jeder Einzelne daraus zieht, bleibt ihm ja selbst überlassen.
    Geheimtipp: Das Gehirn wird vom Lernen glücklich.

    Gruß
    Hajo

    Ja. es gibt ein Alter, wenn dir da morgens nichts weh tut, dann bist du vermutlich tot! :loudly_crying_face:
    Aber mit Pflanzenfresserverdauungsausscheidungsprodukten hat das jetzt nicht mehr viel zu tun :grinning_squinting_face: .

    Doch, indirekt.
    Die olfaktorische Geruchswahrnehmung im Falle des Zettels am Zeh ist eine andere.
    Omnivore Ausscheidungsprodukte riechen strenger, als jene von reinen Pflanzenfressern. :loudly_crying_face:
    Das wäre aber dann das Problem des Pathologen....

    Gruß
    Hajo

    Hall Klaus,

    mehr war auf die Schnelle nicht möglich. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo


    https://australian.museum/learn/animals/…-linnaeus-1758/

    https://www.aquariumdomain.com/SpeciesProfile…nglerfish.shtml


    https://reefbuilders.com/2017/06/05/awe…assum-frogfish/


    https://www.floridamuseum.ufl.edu/discover-fish/…istrio-histrio/


    http://www.saltcorner.com/AquariumLibrar…?CritterID=1013


    https://fishesofaustralia.net.au/home/species/3837#summary

    Hallo zusammen,

    wir haben in der Vergangenheit mit Hinblick auf die Nähstoffversorgung in unseren Aquarien, den Verdauungsprodukten unserer Fische einen hohen Stellenwert gegeben, und wohl dem Fischkot eine besondere Rolle zugeschrieben.
    Kot von herbivoren Fischen ist schlecht für die Korallen!
    Der folgende Artikel beschreibt den unterschiedlichen Einfluss von Bakterien in Exkrementen herbivorer und karnivorer Fische auf die Gesundheit von Korallen, auch in Aquarien.
    Die Forscher leiten u. a. manchen plötzlichen, unerklärbaren Verlust unter den Korallen davon ab.
    Viel Spass beim lesen!
    Die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, ist nie falsch.

    Gruß
    Hajo


    https://www.frontiersin.org/articles/10.33…23.1110346/full

    Hallo zusammen,

    Wisa 300 und Wisa 1000 haben mich viele Jahre zufriedenstellend begleitet.
    Nach Auslaufen der Modelle habe ich verschiedene Membranpumpen ausprobiert.
    Sie hielten alle nicht, was ich an Lärmreduktion erhoffte.
    Bis ich durch Zufall auf die Air-Modelle 300 und 1000 von Eheim stiess.
    Der Geräuschpegel ist wirklich äußerst gering.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,
    mein Händler hat wieder Sechsstreifen Lippfische: Ich möchte meinem Einzeltier (war mal ein Paar) wieder einen Spielkameraden zukommen lassen. Diese Fische werden wohl alle als Weibchen geboren und wandeln sich in Sekundärmännchen bei Bedarf.
    Mein aktueller Fisch ist ein kleiner Brummer geworden, die Jungtiere sind ja meist sehr klein. Ich habe gelesen, dass die Verpaarung gute Chancen hat, wenn man einen kleinen dazu setzt. Bin mir aber unsicher, zumal der große immer etwas stänkert bei Neuzugängen.
    Wie gehe ich hier am besten vor? Meine Idee ist, den neuen Fisch ins Quarantänebecken zu geben und das Becken Glas and Glas ans Aquarium zu stellen, so dass die Fische sich sehen können.
    Oder ist das Unsinn?

    Grüße

    Chris

    Hallo Chris,

    Das macht nicht wirklich Sinn, da man das spätere Verhalten nicht mit Sicherheit davon ableiten kann.
    Da der "Alte" ein Männchen sein wird, ist die Zugabe eines juvenilen Fisches (Nochweibchens) die einzige sinnvolle Massnahme.
    Effektiver wäre es gewesen, man hätte von vornherein 2 junge Fische zusammen eingesetzt. Gleichgeschlechtliches, wenn weiblich, ist gut.
    Gleichgeschlechtliches, wenn Männchen, ist bei Lippis Mord und Totschlag.

    Gruß
    Hajo


    Ich fand die Kritik etwas zu harsch. Man kann solche Korallen durchaus pflegen, wenn man den richtigen Standort wählt.

    Sehr wohl. Wenn man weiss wo!
    Um einige Probleme deutlich zu machen, neige ich zu Überspitzungen, welche den Stoff interessanter und griffiger machen sollen.
    Niemand soll hier vor den Kopf gestossen werden.
    Das liegt mir fern.
    In die persönliche Gestaltung des Inhalts eines Aquariums möchte ich mich nur insoweit einmischen, als dass die aufgezeigten Perspektiven dem Anwender nutzen.
    Julian Sprung hat zu diesem Thema ein Bestimmungsbuch für Korallen verfasst, in dem er ausser der üblichen Artenbeschreibung Wert auf die Umgebungsparameter in Diagramm-Form, wie Ansprüche ans Licht, Wasserbewegung, Standort und den unterschiedlichen Aggressionspotentialen verschiedenster Korallen gelegt hat.
    Die Diskussionen über die Vernesselungen sind nicht wenige, auch weil die Konsequenzen oft tragisch enden.
    Ich habe mich bereits vor Jahren stark gemacht, dieses Buch „Korallen – Ein Bestimmungsbuch“ von Julian Sprung, zum zusätzlichen Standardwerk für Anfänger und werdende Fortgeschrittene zu empfehlen.
    Ich werde es hiermit wieder tun.
    Nach dem Motto: Lesen gefährdet die Dummheit. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    naja, Korallen vernesseln sich halt. Da kann man noch so viel lesen (was gut ist), aber in unseren voll besetzen Becken wird es immer wieder Übergriffe und Verdrängungen geben.

    Das kann keine Blaupause sein.
    Ich halte von dieser Vorgehensweise nichts.
    Erstens ist es doch kein Zwang, sein Becken zu überfrachten.
    Wenn ich es schon tue, aus welchen Gründen auch immer, sollte ich wissen, wer mit wem kann und wer nicht!
    Zweitens wird hier der Lernprozess am lebenden Objekt vollzogen.
    Das fühlt sich nicht richtig gut an.
    Learnig by doing ist nicht der richtige Weg.
    Die (Vor)kenntnis ist der Schlüssel zum Erfolg.
    Meine Korallen habe ich nie wahllos ausgesucht, sondern vor Ort ihre Beschaffenheit kontrolliert, bevor sie in die Tüten wanderten.
    Insbesondere das Gewebe von LPS, auch unterwärts.
    War auch nur ein Fitzelchen verletzt, habe ich lieber vom Kauf Abstand genommen.
    Das erspart mir spätere Klimmzüge und womöglich das Siechtum der Koralle.
    Auch eröffnet es manchem Fisch ungeahnte Möglichkeiten.... :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Wer etwas über die unterschiedlichen Aggressivitätsstufen der Korallen gelernt hat, der hat auch meist die Toleranzen ihrer Nesselfähigkeiten verstanden.
    Somit auch eine weitere Stufe in seiner biologischen Perspektive erreicht.
    Das hat doch auch etwas.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    das ist jetzt so eine Art von point of no return.
    Wenn ich jetzt zugreife, geht das Stück meiner Begierde sofort in meinen Besitz über.
    Wenn nicht, geht mir die schöne Unbekannte vielleicht durch die Lappen.
    Siegt jetzt die Vernunft oder die Begierde?
    Dreimal kann geraten werden! :winking_face:
    Der Umgang mit Niederen ist u. a. ein Lernprozess.
    Neben den Ansprüchen der Korallen an Licht, Strömung und bestimmte Wasserparameter, ist das Aggressionspotential eine nicht unwesentliche Information für die Platzierung in einem meist stark begrenzten Lebensraum, wie dem Aquarium.
    Es kann über das Leben von Tieren entscheiden, zumindestens vor irreversiblen Schäden schützen.
    Die Informationen reichen oft aus, um den Korallen einen sicheren Platz zuzuweisen, aber auch um Rückschlüsse auf die Toleranzen der Korallen untereinander zu ziehen.
    Wem diese Informationen fehlen, wird beim Erwerb von neuen Korallen immer wieder denselben Fehler machen.
    Das ist unklug.
    Nicht nur für die Erhaltung des Lebens, sondern auch für den eigenen Geldbeutel.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    um den Frieden unserer Fischgesellschaften in unseren Aquarien nicht übermäßig zu strapazieren, ist die Kenntnis der Geschlechtsverteilung der Arten vonnöten.
    Folgendes ist hervorzuheben, um die ins Kraut schiessenden Kommentare zum Geschlecht von Gramma loreto abzustellen, was insbesondere den vermuteten Hermaphrodismus betrifft.
    Ein Hermaphrodit ist zeitlebens ein Zwitter.
    Gramma loreta unterscheidet sich in diesem Punkt!
    Paarung und Fortpflanzung wurden bei Gramma loreto eingehend untersucht.
    Individuen sind ursprünglich bisexuell und differenzieren sich dann entweder in funktionale Männchen oder Weibchen (Asoh und Shapiro 1997).
    Nach erfolgter Differenzierung ist die Geschlechtszuordnung statisch, d. h. die Art ist eine gonochore, eine getrenntgeschlechtliche.
    Auch daraus kann gefolgert werden, dass im Aquarium mehr eine Zusammenführung in der juvenilen Phase Sinn macht.

    Gruß
    Hajo

    Die Argis werden sich schon durchsetzen und die Synchiropus sind über alles erhaben. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Das Nadelöhr wäre eventuell die Grösse des Beckens?

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    danke zur Geschlechtsfeststellung

    der Gramma loreto oder der Gramma melacara oder der Gramma linki alle werden lt. MWL so ca. 7 - 10 cm groß. Hast du vielleicht eine Info ab welcher Größe das Geschlecht feststeht?
    Ich habe einen Gramma und würde jetzt einen kleineren dazu setzen, in der Hoffnung dass dann daraus ein Paar wird. Könnte das Klappen?

    Viele Grüße

    Klaus

    In einem Experiment (Asoh und Shapiro 1997) wurden alle männlichen Fische aus einer sozialen Gramma loreto-Gruppe für 5 Monate entfernt.
    Die weiblichen Fische änderten nicht ihr Geschlecht.
    Das unterstrich ihre These für Gonochorismus.
    Möglicherweise ist hier die Ursache für eine etwas komplizierte Vergesellschaftung im Aquarium zu suchen?
    Versuchen sollte man es immer.
    Eine Garantie wird es wohl nicht geben.

    Gruß
    Hajo


    https://www.jstor.org/stable/1447836?origin=crossref

    Im Fall von sexueller Reife nennt sich dieser Vorgang "Snout gripping".
    Das ist für diese Muräne ein artbezogenes Prozedere.
    Also völlig harmlos. Zarte Beissereien. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Dein Händler hat sich nicht geirrt.
    Bei gleichem Geschlecht würde es bestimmt einen anderen Ausgang nehmen.
    Gruß
    Hajo

    Ich will noch schnell einmal für die Tunze-Magneten einen Punkt machen.
    Ich verwende sie seit vielen Jahren.
    Es aber gut möglich, dass die Anziehungskraft mit den Jahren nachlässt.
    Ich vermute einmal, dass dieses Problem alle Magneten haben.

    Gruß
    Hajo

    ...habe sie nur mal beim händler gesehen und fand sie außerordentlich hübsch.

    Mir ging es damals genau so. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Zuerst hatte ich gar nicht geschnallt, was da vorging.
    Genau weiß ich nicht mehr, welche Art er gepackt hatte.
    Seinesgleichen war es aber nicht.
    Ich war nur mächtig erstaunt, einen Fisch von ungefähr seiner eigenen Länge im Maul zu entdecken.
    Das Drama war unübersehbar!

    Gruß
    Hajo

    hi,

    vielleicht diese: https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/127_Serranus_tortugarum.htm
    habe ich kürzlich bei meinem händler gesehen. schöner fisch der nicht zu groß wird. gruppenhaltung möglich, nur nachsetzen soll nicht drin sein...

    Vorsicht! Dieser Kumpel kann auf kleinere Fische übergriffig werden.
    Ich musste mal mit ansehen, wie im Händlerbecken ein kleiner Fisch dieser Art einen gleich grossen Kollegen im Maul hatte.
    Er hatte ihn gepackt, konnte ihn letztendlich doch nicht herunterwürgen.

    Gruß
    Hajo