Beiträge von hajo


    Hallo Peter,

    du hast die Qual der Wahl.
    Nimm einfach eine Art an der dein Herz hängt.
    Im Riff ist auch nicht alles Sonnenschein.
    Egal, was du nimmst. Eine Art wird sich, nicht nur im Aquarium, immer durchsetzen. In den meisten Fällen passt sich der Rest an.

    Gruß
    Hajo

    Da es aber dafür wahrscheinlich auch in Zukunft keinen Partner von entsprechender Größe geben wird habe ich auch ihn im Laden gelassen.

    Hallo Stefan,

    das war eine weise Entscheidung.
    Dieser Fisch ist nicht einfach in der Pflege.
    Er benötigt ein "altes" Aquarium mit allerlei Algen.
    Wenn man das nicht bieten kann, sollte der Erwerb überdacht werden.
    Die Fütterung kann uns auch vor Probleme stellen.
    Ansonst ein wunderschöner Fisch!
    Leider war mir das Erlebnis nicht vergönnt, da ein P. imperator den Neuzugang permanent terrorisierte.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Pflege von Goniopora ist ein besonderes Thema.
    Kaum einer hinterfragt, ob die Koralle nicht schon vorgeschädigt war.
    Damit meine ich einen permanenten Nahrungsmangel.
    Unter Umständen verbunden mit einem Mangel an Mineralstoffen.
    Die Erfahrung und die Literatur spricht u. a. bei Schäden am Gewebe oder bei Mortalität von Eisen- oder Manganmangel.
    Man sollte sich aber nicht vorstellen, dass die Zugabe dieser Elemente der absolute Heilsbringer ist.
    Bei einem erkannten Mangel an Mangan, würde ich sofort mit einer Anhebung beginnen.
    Der nächste Punkt betrifft die Fütterung plus Strömung.
    Beides spielt bei passiver Nahrungsaufnahme eine wichtige Rolle.
    Wo schwache Strömung vorherrscht, da wird wohl kaum genug Nahrung an die Koralle herangetragen.
    Insbesonders die kleinpolypigen, meist rotgefärbten Arten mögen eine moderate, wie auch zeitweilig eine starke Strömung.
    Wer aufmerksam hinschaut, der wird bei der letzten Aufnahme bemerkt haben, dass die Kurzpolypige etwas zickt.
    Das hat den Grund in einer zu starken Beleuchtung.
    Leider konnte ich keine Abhilfe schaffen, da aus Platzgründen keine Positionsänderung mehr möglich war.
    Das hat aber zu keinerlei Degeneration geführt.
    Die Koralle ist später im abgeschatten Bereich munter weiter gewachsen.
    Sehr zum Leidwesen anderer Korallen, die dabei vernesselt wurden.
    Dagegen geben sich die langtentakligen Brüder und Schwestern mit einer moderaten Strömung zufrieden.
    Ähnlich wie bei den Hornkorallen besteht eine gewisse Abhängigkeit von Korallenpolyp zur Futtergröße.
    Das kann manchmal bei den passiven Nahrungsaufnehmern Ernährungsdefizite hervorrufen
    Licht wird über den Daumen mit 150-250 PAR angegeben.
    Eine sehr vorsichtige Anpassung an höhere Werte ist möglich.
    Die besten Ergebnisse hatte ich mit krustigwachsenden Exemplaren.
    Je langtentakliger, desto empfindlicher.
    Ausnahmen bestätigten die Regel.
    Nicht verwechseln mit Alveopora.
    Diese Art ist ähnlich gestrickt, pflegeleicht, und lässt auch mal einen Fehler zu.
    Anbei einige Aufnahmen von Goni/Alveopora aus verschiedenen Becken und unterschiedlichen Positionen.
    Alle Tiere stehen und standen unter LED-Licht!!

    Gruß
    Hajo

    Hallo Dea,

    Neben anderen visuellen Abnormalitäten zeichnen sich bei Anzeichen einer Netzhautdegeneration folgende Symptome ab:

    Langsame Adaption an Dunkelheit
    Verschlechterung der Nachtsicht
    Schwierigkeiten beim Erkennen von Details

    Passt eigentlich alles.

    Ich würde weiter beobachten, ob sie das Verhalten nur vorübergehend zeigen, oder ob sich daran etwas ändern wird.
    Aus dem einen Grund, da sich in manchen Fällen die Netzhaut bei Fischen
    selbst regenerieren kann.

    Gruß
    Hajo

    moin dea,

    nun wird der ocellaris ja nicht zu dutzenden sondern zu tausenden nachgezüchtet.

    was ggfls. auch einfluss auf die "qualität" hat.

    Ich denke da auch an die vielen hybriden Kreuzungen, letztendlich Geldmaschinen für den Züchter.
    Bis dann der entsprechende Fisch in der gewünschten Fehlfarbe produziert werden konnte, ist dabei manche Kohorte von Jungbrut durch das "Qualitätsraster" gefallen
    und als Ausschuss "aussortiert".

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    gibt es diesen Zustand auch noch bei anderen gezüchteten Arten?
    Viele Grüße

    Klaus

    Hallo Klaus,

    da bin ich mir mehr als sicher.
    Solche Fische sollten eigentlich nicht in den Handel kommen.
    Retinale Degeneration ist meist auf genetische Defekte zurückzuführen.
    Erbgutveränderungen, gewollt oder ungewollt, im Verlauf der Zuchtfolgen mögen die Ursache sein.
    Krankheiten können ebenfalls zu einer Erblindung beitragen.
    Chemische Veränderungen des Umgebungswassers im Aquarium tragen in manchen Konstellationen auch zur Erblindung bei.
    Selbst erlebt.
    Die Leidtragenden waren Zanklus, Choerodon fasciatus und Amphiprion.
    Auch Fehlernährung ist ein weiterer Punkt.
    Man erinnere sich an die fahlgelbe Farbe der ersten Nachzucht von Zebrasoma flavescens.
    Erst als man das Futterangebot erweiterte, wurde die gelbe Farbe intensiver.
    Es geht aber auch anders herum.
    Wobei dort auch wieder der Mensch seine Finger im Spiel hat:
    Aus blinder Höhlenfische Nachzucht sehende Nachkommen züchten.
    Da musste die Forschung sich wieder selbst bestätigen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ich kann mir ein Ableben ohne predatorische Einwirkungen gut vorstellen.
    Wenn ich manche verendete Tridacna erinnere (Transportschäden etc.), die Schalen noch halb geöffnet, die Mantellappen dekorativ sichtbar leicht überlappend....
    Hebt man sie hoch, sind Byssusdrüse und ein grosser Teil der Eingeweide bereits zersetzt. Von außen nahezu top, von innen flop.
    Aasfresser, wie Borstenwürmer und/oder Garnelen beschleunigen den Vorgang rasant.

    Gruß
    Hajo

    Anemonenfische haben im UV-Bereich ihrer natürlichen Umgebung eine feinere Farbunterscheidung.
    So erkennen Sie nicht nur besser über die Haut ihrer Artgenossen die hierarchische Struktur, von gleicher oder fremder Abstammung, sondern auch deren Stimmungen.
    Allerdings stellt uns im aquaristischen Alltag der unkontrollierte UVC-Bereich einiger Leuchten vor manches Problem.


    Gruß
    Hajo

    Auch wenn das Licht im Zimmer an ist, scheint ihnen das nicht zu reichen um im Becken irgendetwas zu sehen. Alle anderen Fische können mühelos im Becken umherschwirren ohne anzustoßen.

    Dieses Verhalten zeigten die zwei Clownfische jetzt schon mehrfach.

    Netzhautdegenerationen bei gezüchteten Amphiprion sind nicht selten.
    Guckst du hier:

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.111….1983.tb00088.x


    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan!

    Mit jedem Grad von Temperaturanstieg verringert sich der Sauerstoffgehalt.
    Die Fütterung belastet zusätzlich das System.
    Bei funktionierendem AS würden daraus keine Konsequenzen erwachsen.
    In den Sommermonaten erreicht man schnell höhere Temperaturspitzen.
    Absterbende Bakterienschleime setzen Toxine frei.
    Das kann auch versteckt in der Verrohrung oder den Filterkammern geschehen.
    Über Nacht sinkt gewöhnlich der Gehalt an Sauerstoff.
    Wie bereits von Sandy beschrieben, ist eine Mixture von verschiedenen Ereignissen nicht auszuschliessen.
    Ich habe sehr lange Zeit damit verbracht in einigen Becken ohne AS auszukommen.
    Voraussetzung ist aber ein besonders ausgewogenes Verhältnis von Fisch zu Wasser, plus einem adäquaten WW.
    Das trägt auch dazu bei, kaum erkennbare Schadstoffe immer wieder zu verdünnen.
    Die Sauerstoffwerte beliefen sich auf ganz passable 6,5 mgl, elektronisch gemessen.
    Reine Korallenbecken sind pflegeleichter.

    Gruß
    Hajo

    Moin Hajo,das kann ich nicht so ganz glauben. 250 Liter netto mit 8 Fischen von denen der größte ein halbwüchsiger argi wahr? Meinst Du wirklich, das war schon zuviel? Ich hatte ja auch nur einen O2-Mangel vermutet. Aber was könnte es sonst gewesen sein, das in so kurzer Zeit alle Fische ( bis auf einen völlig unbeeindruckten LSD ) himmelt? Zu meinen Anfangszeiten hatte ich ein ähnliches Erlebnis. Da hatte ich den AS zur Fütterung ausgeschaltet ( er hatte keine FEED Taste ) und vergessen ihn wieder einzuschalten. Damals war die Quote 100%.

    Edith sacht noch: Der ph liegt seit einiger Zeit wieder stabil bei 8,2-8,3. Strömungsausfall habe ich zumindest nicht bemerkt, kann ich also nicht komplett ausschließen. Temperatur müsste ich nachher nochmal schauen, war aber in den letzten Tagen hier im Norden nicht utopisch hoch.

    Kleinere Fische haben kleinere Kiemen und können nicht so viel Sauerstoff aus der Wassersäule herauslösen!!
    Da macht sich die Sauerstoffknappheit eher bemerkbar.
    Ich sag ja nicht, dass das Übel von der Menge Fisch ausgehen muss.
    Das Übel kommt durch eine instabile Sauerstoffversorgung, inklusive absterbender Bakterien.
    Worin diese auch immer ihre Ursache haben.
    Gruß
    Hajo

    Ja, der Pico wäre die kleinste Variante.
    Besitzer von kleineren Becken kommen damit aus.
    Da es diesen Typ von Gegenstromabschäumern in den unterschiedlichsten Größen gab und noch gibt, hat man die Wahl.
    Ich habe mir damals für ein paar Euronen dieses Fundstück in der Bucht ergattert.
    Kam von Privat aus Österreich.
    Da hat man noch ein Auge auf Qualität.
    (Das muss ich jetzt wegen Wolfgang's spitzer Zunge sagen) :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß
    Hajo

    Moin Hajo, wie kann ich mir eine dauerbelüftete Röhre vorstellen? Hast du Fotos davon?Habe selbst eine sehr große Wasseroberfläche, die auch sehr gut in Bewegung ist. Dennoch würde mich deine Idee interessieren, Vorsicht ist besser als Nachsicht


    Es ist eine profane Lösung.
    Ich hab das Teil mal aus dem Filterkasten herausgezogen.
    Entweder man nimmt ein ausgedientes Unterteil eines der Höhe des Beckens angepassten Gegenstromabschäumers (z.B. Knop oder Sander), inklusive der Schlauchzuführung und Holzausströmer, oder man sucht sich im Handel eine Art von (Plexi)Kontaktrohr, dass diese Aufgaben auch erfüllt.
    Allerdings muss dann etwas gebastelt werden.
    Je länger das Rohr, je intensiver die Luftmenge, desto besser.
    Hat noch den positiven Nebeneffekt, dass CO2 ausgetrieben wird.
    Die Höhe ist individuell von Becken zu Becken verschieden.
    Man kann eine einfache Lösung suchen oder es auf die Spitze treiben. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Die Luftmenge wird durch eine Membranpumpe erzeugt.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan!

    Das tut mir sehr leid.
    Wenn der AS vorwiegend den existentiellen Sauerstoffgehalt im Becken bestimmt, liegt nahe, dass sich das Verhältnis von Fisch zu Wassermenge in einer Schieflage befindet.
    Gut ausgewogene Verhältnisse tolerieren auch ein Leben ohne AS.
    Allerdings ist das zum Teil auch eine Sache der individuellen Anpassung.
    Mit einem abrupten Sauerstoffabfall wird es für alle Lebewesen stressig.
    Ich würde das Schicksal meiner Fische nie dem AS überlassen.
    Aus diesem Grund habe ich eine dauerbelüftete Röhre in einer Filterkammer, die mir als Notnagel dient.
    Schaden macht klug, aber zu spät.
    Ich weiss auch, wovon ich spreche....

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ich hab's gern etwas genauer.
    Genau genommen sind Grammas gonochorisch veranlagt.
    Die Geschlechtsidentität erreichen die Weibchen mit 2,5cm, die Männchen mit ca. 3cm.
    Aus diesem Grunde ist es auch nicht leicht, sichere Paare aus dem Fundus des Handels zusammenzustellen.
    Neueste Forschungen weisen bei Jung - und Alttieren auf versteckte weibliche Sexualorgane hin.
    Das würde bedeuten, dass sich die Grammas, wie auch andere Arten, einen weiteren Reproduktionsweg offen halten.
    Ob das unter gewissen Zwängen der Partnerfindung auch im Aquarium möglich sei wird, muss erst noch bewiesen werden.
    Jedenfalls würde ein protogyner Hermaphrodismus, sollte er für die Fortpflanzung zwingend notwendig werden, helfen den "Schalter umzulegen" und die Nachkommen zu sichern.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Tücken des Objekts oder Nichts ist so, wie es scheint? :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Protogyne Sexualmuster wurden bei den Grammas entdeckt.
    Sind also Grammas etwa protogyne Hermaphroditen?
    Weibliche Geschlechtsdrüsen in Jung- und Altfischen erhärten die Hypothese für protogyne Hermaphroditen.
    Erst Weibchen, dann später evtl. Männchen.
    Um die Funktionen besser zu verstehen, werden zur Untermauerung weitere histologische Studien und
    Experimente im Zuge eines erzwungenen, kontrollierten Geschlechtswechsels vorgeschlagen.
    Es werden auch Vergleiche mit gonochoristischen Grundeln herangezogen, bei denen man ebenfalls diese versteckten Merkmale feststellen konnte.

    Gruß
    Hajo


    https://www.academia.edu/26372596/Redis…tract-read-more

    Hallo zusammen!

    Ich wollte weder belehren noch kritisieren, sondern Mut machen und einen wichtigen Punkt hervorheben.
    Minimalismus ist oft der bessere Weg.
    Hier aber nicht.
    Der, wie auch immer geartete Zwang einer gewissen Zurückhaltung in Bezug auf die Aufstockung
    führt nicht zu einem besseren Ergebnis, als eine möglichst grosse Quantität.
    In den Jahren bevor das Farming von Steinkorallen begann, gingen hauptsächlich grössere Stöcke über den Ladentisch.
    Heute würde man sie Mutterstöcke nennen.
    Diese Zeiten sind vorbei.
    Entweder klemmt es dem Interessenten am Angebot oder am Geldbeutel.
    Oder an beidem.
    Bitte nicht falsch verstehen!
    Es geht hier um das Aufzeigen einer möglichen Variante zur schnelleren Stabilisierung und nicht um mit dem Erfolg zu protzen.
    Ich verstehe sehr gut die angesprochenen Zwänge und kritisiere ebenfalls die aus dem Rahmen gefallene Preise.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Wer sich noch die Vorstellung meiner Becken ins Gedächtnis ruft, der
    wird auch noch die Erinnerung an einen sehr dichten Korallenbewuchs haben.
    In einem Fall ergab die Masse der Korallen bezogen auf das Wasservolumen immer weniger Freiraum für die Fische.
    Dieses Becken war durchgehend frei von Störungen irgendwelcher Art.
    Aufgrund des exorbitanten Korallenwuchses mussten die Korallen dann in größere Becken verfrachtet werden.
    Dort passte dann wieder das Verhältnis von Wassermenge (offener Schwimmraum für die Fische) zum Korallenwuchs.
    Was will ich damit sagen?
    Es ist nicht nur seit heute bekannt, dass die Zunahme von Korallenwuchs positive Ergebnisse in der Wasserhygiene liefert.
    Ich würde auch meinen, es beeinflusst sich gegenseitig.
    Mehr Wuchs gleich bessere Wasserqualität.
    Bessere Wasserqualität gleich besserer Korallenwuchs.
    Das verfolge ich nun schon seit den 1970er Jahren.
    Der einzige Wermuthstrpfen ist und bleibt die rasche Besiedlung mit ausreichend grossen Stöcken.
    Hier aber ausschließlich auf die hohen Kosten der Beschaffung bezogen.
    Kleine, aufgeklebt Fitzelchen sind kontraproduktiv und weniger geeignet.
    Das Thema ist eigentlich ein alter Hut.

    Gruss
    Hajo

    Würde die Zusammenführung dann in einem Becken funktionieren,
    wenn die beiden nur getrennt sind durch eine transparte Lochplatte (erst sehen und kleines Revier besetzen) und dann zusammen kommen
    oder
    wenn die große Grundel zusammen mir ihrer Tonhöhle ins Becken der kleinen Grundel einzieht
    oder
    ???

    Letztere Variante würde ich vorziehen.
    Ich bevorzuge klare Verhältnisse.
    Möglich ist auch die andere, ein Umweg.
    Wobei das oft nur eine Verlängerung der Wahrheitsfindung bedeutet.
    Viel Erfolg!
    Gruß
    Hajo

    Bei Dauermessung der Leitfähigkeit bitte darauf achten, dass die Messflächen nicht zuwachsen.

    Das sollte eigentlich für jede Art von Elektroden-Dauermessung gelten.
    Eine Installation an einem abgedunkelten Ort verlängert das Reinigungsintervall enorm. Je sauberer, nährstoffarmer das Wasser, desto weniger Stress mit der Pflege.
    In meinem Fall deckt sich die Reinigung zeitlich mit der jährlichen Überprüfung per Referenz. Auch ist der Vorgang, falls nötig, völlig unkompliziert.
    Im Gegensatz zu manchen Ph-Sonden, die bei unvorsichtiger Reinigung zu Bruch gehen können. Kommt leider auch vor.

    Gruß
    Hajo

    Es gibt noch eine weitere Methode, um die Salinität zu messen.
    Von der Spindel bin ich über das Refrak irgendwann zur Leitwertmessung gekommen.
    Warum?
    Spindel mir zu umständlich - Temperaturangleichung
    Refrak mir zu umständlich - vor jeder Messung kalibrieren
    Vorteil Leitwertmessung: Kurzmessung, wie auch Dauermessung möglich,
    Messunsicherheit äusserst gering, Überprüfung der Genauigkeit nur jährlich mit Spindel oder Referenzlösung.
    Fazit: Unkompliziert, Anzeige kann auch direkt als Salinität abgelesen werden.

    Gruß
    Hajo

    ich habe keine Ahnung, wie tief der pH Wert absinken kann, ohne dass sich das im Becken negativ auswirkt. Wie schon geschrieben, die Meere haben einen pH Wert von 8,1-8,2. In diesem Milieu leben die meisten Tiere und deswegen strebe ich es auch im Aquarium an.


    Die Philosophie eines kaum zur Kenntnis nehmenden pH-Werts kann auch ich nicht nachvollziehen.
    Für alle mir bekannten Autoren aquaristischer Fachbücher und darüber hinaus hat der pH-Wert einen hohen Stellenwert.
    Beobachtungen zeigen schlechte Wuchseigenschaften bei einem ständigen Wert unterhalb von 8 PH. Unsere Becken kranken oft an einer Überversorgung von Kohlensäure, die einen wesentlichen Einfluss auf den pH haben.
    Ich will mich hier nicht echauffieren, weil bald in den Weltmeeren ähnliche Voraussetzungen herrschen werden, wie in den meisten unserer Aquarien.
    Es gibt dutzende Untersuchungen an Korallenriffen zu den Konsequenzen eines niedrigen pH-Werts.
    Die Vielfalt geht zurück, die Bakterienschleime degenerieren.
    Unterhalb von 7.7 PH wird´s unangenehm!
    Siehe Link!

    Gruß
    Hajo

    https://www.mpg.de/4444525/w005_e…ate_080-084.pdf

    Vielleicht meint Claude folgendes:

    Nach Armin Glaser und eigenen Erfahrungswerten " ......ist und bleibt Kalkwasser eine sinnvolle Grundlage der Calciumzuführung, die Menge des zuführbaren Calciums ist allerdings durch die starke Erhöhung des pH-Wertes limitiert.
    Ausserdem kann nicht mehr Kalkwasser zugegeben werden, als vorher Verdunstungswasser verbraucht wurde."

    Bei meinem grossen Becken wurde der gewünschte pH zwar stets erreicht, der Calciumwert hinkte aber hinterher.
    Bei den kleineren Aquarien gab es kein Problem.
    Für grosse Becken sind sicherlich andere Methoden vorteilhafter.
    Ich wechselte auf den Kalkreaktor.
    Viel später auf Oceamo Duo.

    Gruß
    Hajo

    Moin, HajoDiesen Effekt hatte ich vor längerer Zeit bei Carbo-Calcium. Auch da haben sich die Werte für Ca. und KH unterschiedlich entwickelt.

    Der Unterschied besteht darin, dass das eine Produkt ein Gemisch ist und das andere aus 2 unterschiedlichen Lösungen besteht.
    Bei der Verwendung eines Dosiersystems lassen sich einzelne Lösungen Erfolg versprechender einsetzen, als ein fix und fertiges Produkt.

    Gruß
    Hajo

    Ich verwende Duo zufriedenstellend bereits seit einigen Jahren.
    Die bekannten und benannten Defizite sind Geschichte geworden.
    Eines bleibt noch zu erwähnen:
    Das Verhältnis der Dosiermengen ist abhängig von ihrem Verbrauch,
    und nicht in Stein gemeißelt.
    So hatte sich ein geringfügiger erhöhter Verbrauch von Duo KH gegenüber Duo CA ergeben.
    Die unterschiedlichen Mengen werden durch ein App gesteuertes Dosierprotokoll 24/7 , zeitlich versetzt, verabreicht.
    Es werden also zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten unterschiedliche Dosiermengen zugegeben.
    Durch die starre 1:1 Dosierung hätte sich der CA Wert zu stark erhöht.

    Vielleicht haben auch andere ähnliche Erfahrung gemacht?


    Gruß
    Hajo

    Hab ich noch nicht probiert.
    Der Meiacanthus wird keine Probleme machen.
    Beim Stigmatura bin ich mir nicht sicher.
    Diese 3er Konstellation ist mir noch nicht untergekommen.
    Wenn das Becken gross genug ist, und genügend Höhlen und Spalten vorhanden, dann kann das zur Befriedung beitragen.
    Allerdings nur mit einem Einzeltier/Art.
    Bei kleinen Becken liegen die Verstecke dicht beieinander und sind als Streitobjekte schon vorprogrammiert.
    Gruß
    Hajo

    Hi Hajo,

    ..... Schade ist nur, das nicht immer sehr viele hier mitschreiben und was sie für Erfahrungen gemacht haben sondern nur mitlesen.

    Das hat sicher mehr als einen Grund.
    Das liegt möglicherweise an der fehlenden Bereitschaft sich auszutauschen.
    Man liest sich lieber durch das Forendickicht und nimmt mit, was passt.
    Manche leben auch in einer anderen Realität.
    Zum andern sind die Wissensstände erkennbar sehr unterschiedlich und man möchte auf einfache Fragen keine strunzdummen Antworten haben.
    Das trifft leider auch auf einen Personenkreis zu, der sein Wissen bewusst hinter dem Berg hält.
    Wenn ich an den Umgangston von damals denke, wären für Zartbesaitete die ersten Schritte auf die "Forenbühne" besser auch zu überdenken.
    Erfreulicherweise hat sich das geändert.

    Gruß
    Hajo


    Jetzt hoffe ich, das ich keine Wundertüten bekomme.

    Besser wäre für uns eine Art von Schultüte mit Wissen über Grundeln und Motivation im Gepäck. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Einen hab ich noch:

    Die Lehrerin fragt Klaus: Weisst du, wie lange Fische leben?
    Der antwortet: Wahrscheinlich genauso wie kurze.

    Gruß
    Hajo

    Grundeln sind eine Art von Wundertüte.
    Wächtergrundeln von 2 unterschiedlichen Arten finden wir manchmal gemeinsam in einer Höhle. Das ist ungewöhnlich, aber sicher dokumentiert.
    Die Höhlen werden (temporär) auch recht unterschiedlich bewohnt:
    1 Grundel mit 1 Krebs, sowie 1 Paar mit 1 Krebs und umgekehrt auch die Variante mit 2 Krebsen.
    Noch etwas Ungewöhnliches: Der Krebs sucht "seine" Grundel aus, und nicht umgekehrt.

    Gruß
    Hajo

    Die Krux an der Sache ist: Hast du denn zwei Paare?
    Die kurze Distanz ihrer Wohnhöhlen in der Natur bedeutet, dass sich die Geschlechter unter gewissen Umständen nachbarschaftlich sexuell orientieren können.
    Es kann aber bei unpaarigen Individuen in die Hose gehen.

    Gruß
    Hajo

    Es gibt unterschiedliche Gemütsarten bei den Centropyge, die mehr oder weniger stark ausgeprägt sind.
    In der Regel dienen die Aggressionen meist dem Vertreiben der eigenen Art.
    Centropyge loricula ist etwas streitsüchtig, doch meist gegen die eigene Art.
    Eine evtl. beginnende Geschlechtsreife wird das Aggressionspotential deutlich erhöhen.
    Gerade wird mir von einem Centropyge bispinosa berichtet, der nach 14 Monaten Friede, Freude, seinen Gefährten massakriert hat.
    Ernsthafte Attacken gegenüber den Anthias/Chromis sollten eigenlich bemerkt worden sein. Bisswunden, Flossenschäden?
    Den Salarias fasciatus würde ich dabei auch in den Blick nehmen.

    800l für 3 Zwergkaiser ist genug, aber nicht zu wenig.

    Gruß
    Hajo