Beiträge von hajo

    Glaube ich nicht daran. Kenne unzählige von Anlagen da liegen die Becken gerade mal auf 2 Rohren oder Querbalken auf. Der Rest hängt in der Luft und das Becken trägt sich selbst.

    Das hat ja dann auch etwas mit der Stärke der Scheiben zutun.

    Je dicker die Scheiben, desto größer die Klebefläche desto haltbarer!

    Ausserdem gibt es da noch einen Unterschied zwischen Poolbecken und Aquarien mit Stegen.

    Das soll man nicht verwechseln.

    Wenn Aquarien am unteren Limit der Scheibenstärke gebaut werden, darf man sich nicht wundern, wenn es zu Mängeln kommt.

    Warum verbaut man unterschiedliche Scheibenstärken an ein und demselben Aquarium?

    Warum nicht, wie bei allen anderen Herstellern, einheitlich?

    Gruß

    Hajo

    ... ich denke das die Scheibe bei den meisten Becken unten aufliegt. Bei RS schweben die wohl und dann liegt das Gewicht nur auf der Silikonnaht. Ich glaube das wurde hier im Tröt auch beschrieben.

    Eine mit der Frontscheibe abschliessende Unterlage könnte das Problem lösen.

    Die Höhe der Scheiben bestimmt den Druck, gefolgt von der Länge des Aquariums.

    Maximaler Druck mittig, unten!

    Das bedeutet auch, dass längere Becken mehr gefährdet sind, als z. B. ein kleiner 60er Würfel mit einer vergleichbaren Höhe.

    Gruss

    Hajo

    Tja, was soll ich sagen? Nachdem ich den Hasen umgesetzt hatte kroch er zwischen die Korallen und ward nicht mehr gesehen. Mal 'ne ganz blöde Frage: Hätte ich ihn angleichen müssen? Ist mir leider erst hinterher eingefallen, weil ich sonstige Schnecken und andere Wirbellose bisher auch nicht angeglichen habe. Mir schwant Böses :tired_face:.

    Ich würde die Flinte noch nicht ins Korn werfen.

    Ging mir mal genauso.

    Er ward auch nicht mehr gesehen.

    Bis mich nach etlichen Monaten, zufällig gegen 4 Uhr morgens, ein dicker Flatschen auf der Frontscheibe irritierte.

    Ich erblickte im Halbdunklen die Sohle des Fusses von Dolabella.

    Zum ersten Mal.

    Den Schneck hatte ich schon vergessen gehabt.

    Erstaunlich war die Grössenzunahme.

    Gruß

    Hajo

    Von einem Verkäufer beim Kölle Zoo habe ich auch schon mal den Hinweis bekommen, dass sie öfters Reklamationen von Red Sea haben.

    Auch mit den voll eingerichteten Vorzeigebecken!

    Das 300er Schaubecken von meinem Händler war im Begriff über die Feiertage den Verkaufsraum zu fluten.

    Nur durch einen Zufall wurde es früh genug bemerkt.

    Selbe Stelle selbe Welle.

    Front mittig unten.

    Für mich sind das keine Zufälle mehr.

    Das ist Russisch Roulette mit einem Wahrscheinlichkeitsansatz.

    Zufall oder Wahrscheinlichkeit?

    Ich glaube nicht an Zufälle.

    Gruß

    Hajo

    Der "Fachmann" hat aich ja noch nicht mal die Mühe gemacht den Beitrag zu lesen ( habe den Link dazu mit geschickt), wie kommt man sonst dazu eine Gutschrift auf ein Neues Becken anzubieten?

    Jeder der das liest und ein Becken von diesem Konzern hat, oder überlegt sich eines zuzulegen , sollte sich Gedanken machen....

    Unglaublich...ich habe das "Angebot" natürlich abgelehnt.....die weiteren Schritte mit geteilt....

    Mit der Annahme der Gutschrift auf ein neues Becken haben sich die Verbindlichkeiten im laufenden Fall erledigt. Es wird somit abgelenkt und ein neuer Schauplatz eröffnet.

    Ohne juristische Expertise wird es mühsam werden.

    Gruß

    Hajo

    Mit dieser Stellungnahme wird bewusst vom zentralen Punkt abgelenkt, dass nämlich die Fehler in der G1-Serie nicht vollständig mit dem G2-Nachfolger abgestellt wurden.

    Es reicht halt nicht, die Scheibenstärke, das Ablaufventil und die Versteifung des Unterschranks zu ändern, wenn das eigentliche Problem die Verklebung der Scheiben ist.

    Das ist Murks in höchster Potenz !

    Gruß

    Hajo

    Moin,

    nachdem die Beeinträchtigungen der LPS durch vor allem eine der beiden Feilen zugenommen haben werde ich sie wohl zwischenzeitlich in's Quarantänebecken umsetzen. Es reicht zum Beispiel schon aus wenn der grüne Schlangenstern mit einem Arm die Blasenkoralle ärgert. Sobald sie sich etwas zusammengezogen hat geht die Pickerei los. Das muss ein Ende haben :grinning_face_with_smiling_eyes: :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Dann bist du jetzt Realist geworden? :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruss

    Hajo

    Grundsätzlich ja, aber z.B. die hier wurden deutlich älter, haben dann aber nicht mehr abgelaicht (wie noch auf dem Foto zu sehen):

    Gruß

    Wolfgang

    Sehr schöne Pummelchen Wolfgang! :smiling_face:

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass Fische unter aquaristischer Pflege relativ länger leben können, als allgemein erwartet. Das belegen auch Umfragen zu diesem Thema.

    Es ist aber nicht die Norm, da im "Normalfall" die Kondition des Fisches und die Kenntnisse des Pflegers entscheidend sind.

    Gruß

    Hajo

    Bei Trimma möchte ich auf ein nicht unwichtiges Detail hinweisen:

    "Kleine Rifffische haben ein relativ kurzes Leben mit linearem Wachstum und hoher Sterblichkeit, was letztendlich einen Beitrag zur Biomasse und damit zur Energieproduktion von Korallenriffen führt" (Winterbottom/Southcott 2008).

    Trimma hat, je nach Art, eine Lebenserwartung von 140 Tagen bis ungefähr 2 Jahren.

    Wenn man dann noch die Larvenphase abzieht, bleibt nicht viel vom beiderseitigen Vergnügen.

    Selbst bei einer artspezifischen, langsameren Wachstumsrate wäre mir das zu wenig.

    Gruß

    Hajo

    Das ist pure Hinhaltetaktik!

    Die Reklamationen fingen bereits vor Jahren mit dem G1 an und setzen sich mit der "Verschlimmbesserung" des G2 fort. Es müsste eigentlich dem Dümmsten bei RS aufgefallen sein, dass da etwas im Argen ist.

    Jetzt einen ganz normalen Vorgang daraus zu machen, gehört zu dieser Taktik.

    Ich möchte gerne wissen, wieviel Geschädigte es sind, die noch außerhalb der Foren unter dieser Misere leiden.

    Es werden nicht wenige sein....

    Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass RS die vielen Probleme zeitnah aus der Welt schaffen wird.

    Wiedergutmachung, Rekompensation würde voraussetzen, dass RS die volle Wahrheit und die daraus folgenden Konsequenzen einsieht und transparent nach außen dokumentiert.

    Das fällt unter Grimm's Märchen!

    Gruss

    Hajo

    Letzte Woche habe ich meinen 60er Quarantäne-Würfel mit dem Cutter zerlegt.

    Nicht, weil etwa das Becken undicht war, sondern weil die Scheiben über die Zeit durch Kratzer unansehnlich geworden waren, und ein Nachfolger in Sicht ist.

    Wer sich ein Becken anfertigen lassen möchte, der sollte nach einem renommierten Glasbauer Ausschau halten. Entsprechend der Beckengröße wird dann vom Aquarienbauer die Scheibenstärke festgelegt.

    Das ist nur eine empfohlene Mindeststärke, die mit den Garantieansprüchen zutun hat.

    Ich nehme aus Sicherheitsgründen immer die nächst grössere Scheibenstärke.

    Das ist zwar teurer, beruhigt aber ungemein.

    Gruß

    Hajo

    Bin noch am Überlegen, entweder ich kaufe mir ein komplett neues Becken mit individuellen Maßen oder ich lasse das Red Sea Becken vom Aquarienbauer nachbauen, so dass ich das "nur" tauschen muss. Schrank, Leitungen, Ablauf usw. würden identisch bleiben. Weiß aber nicht, ob das überhaupt realisierbar ist

    Da das Übel wohl mit der Art und Weise der Verklebung zu tun hat, bleiben 2 Möglichkeiten.

    Entweder eine Neuverklebung des alten Beckens mit einem guten Silikon, was aber technisch aufwendig ist.

    Es müsste hierfür das Becken in Einzelteile zerlegt, die Kanten gereinigt und dann erneut wieder verklebt und zusammengesetzt werden.

    Das ist aufwendig. Hat aber den Vorteil, dass der Überlauf und die Bohrungen inklusive der Verrohrung weiter genutzt werden können.

    Die andere Variante wäre eine Neuanfertigung.

    Hier ist man frei und man könnte auch, wenn gewünscht, eine andere Scheibenstärke planen.

    Allerdings müssen hier noch die Bohrungen gesetzt werden, um Überlauf und Verrohrung im Original zu übernehmen.

    Es müsste auch geprüft werden, ob die RS Originalteile (z. B. Durchführungen) ausgebaut werden können,

    denn die Neuanfertigung eines kompletten Ablaufsystems inkl. TB wird das Projekt deutlich verteuern.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Welle der Kritik schwappt von USA über Südafrika bis nach Europa (Deutschland).

    Es kursieren ausserdem eine zusätzliche Anzahl von Videos im Netz, die die Schäden gut dokumentieren.

    Das ist ein Supergau und eine Unverschämtheit des Herstellers, da auch neue G2-Becken betroffen sind.

    Die vollmundige Aussage eines Vertreters dieser Firma in einem dieser Videos wirkt wie eine hilflose Schadensbegrenzung.

    Im Grossen und Ganzen ist das eine masslose Sauerei!!!

    Wenn man bedenkt, dass sich dieses Drama schon über Jahre hinzieht, ist das nahe am vorsätzlichen Betrug!

    Gruß

    Hajo


    Red Sea Reefer Germany | Ich lese immer wieder von undichten RedSea Becken | Facebook
    Ich lese immer wieder von undichten RedSea Becken. Haben das generell alle Becken von RS? Ich würde gerne ein MaxS650 kaufen, weil ich das Konzept mega gut…
    www.facebook.com
    Super-GAU - Silikonnaht meines Red Sea Reefer 425 XL gerissen - Nanoriffe
    Leider ist bei mir am Wochenende der Super-GAU eingetreten. Mein Red Sea Reefer 425 XL ist nach nicht einmal drei Jahren an der Silikonnaht gerissen. Nachts um…
    nanoriffe.de
    Please do a review/ article on the massive amount of red sea tank failures for the last five years
    This is a serious impact to the hobby. Red Sea refuses to discuss it on their Facebook page…
    www.reef2reef.com
    shovel
    25. September 2019 um 10:29

    https://humble.fish/community/index.php?threads/how-serious-do-you-view-the-risk-of-seam-breaks-in-red-sea-tanks-g2-included-new-trend-developing.15422/page-3

    Red Sea Reefer issue
    So a while ago I noticed that some algea growing under the seals or seal protectors they called them in my Red Sea tank. I also noticed the seal protectors…
    bostonreefers.org

    https://www.ultimatereef.net/threads/seriou…a-tanks.902489/

    https://www.reefcentral.com/forums/showthread.php?t=2698361

    Red Sea Reefer Review - no after sales service
    So i have been in two minds about posting this. At this point i feel its only fair to do a review of my RSR 525 XL, the issues i have come across and the total…
    www.marineaquariumsa.com

    Weil ich seit über 20 Jahren Amphiprion ocellaris halte und diese Aggressivität bei den Fischen noch nie erlebt.

    Daher ist dieser Verhalten für mich völlig unverständlich.

    Unverständlich vielleicht, aber besser ungewöhnlich.

    Auch bei den Ocellaris gibt es Aggressionen gegen Mitbewohner.

    Das ist dokumentiert.

    Es ist müssig nach dem Grund zu suchen.

    Selbst in größeren Becken passiert so etwas.

    Gruß

    Hajo

    Das ist erst einmal nur ein optischer Makel.

    Mit der Zeit können sich aber Kalkalgen bilden, deren harte Krusten sich an den bewussten Stellen unter das beschädigte Silikon schieben können.

    Vorerst hätte ich auch keine Bedenken.

    So etwas passiert, wenn man mit der Klinge nicht aufpasst.

    Gruß

    Hajo

    Andere Fische sind auch ziemlich scharf auf die Beute, im vorigen Becken haben die Kaiser sich sehr energisch bei der Muschel gezeigt.

    Das ist der wunde Punkt bei der Speisung einer unterschiedlichen Fischgemeinschaft.

    Es setzen sich immer die dominanteren Fische durch.

    Angeschlagene Individuen bekommen selten eine Chance.

    Gut, das du keinen Drücker pflegst.

    Da müssten sich auch die Kaiser hinten anstellen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß und frohe Weihnachten! :weihnacht:

    Hajo

    Vermeintlich, da er ca nur 10% der weißen Mückenlarven als fressbar ansieht. Kleine braune Würmchen ("Mini Bloodworms"?) Hingegen werden zu 70% vernascht.

    Easyreef Masstick wird verschmäht. Artemia adult und lebendig werden gepuckt und mehrmals ausgespuckt (etwa 20%). Alles in allem ein wie oft beschrieben sehr wählerischer Fisch.

    Nur mal so nebenbei und aus der Erfahrung gesprochen, die 10% der weißen gefrosteten Mückenlarven decken sich oftmals nur mit dem verwertbaren Anteil einer Blister-Packung.

    Der Rest in der Blister-Zusammensetzung ist oftmals leere Hülle von bereits geschlüpften Mücken.

    Wählerische Fische konzentrieren sich nicht auf den Abfall, den sie auch als solchen erkennen, da er nicht in ihrem Fresschema verankert ist.

    Der Chelmon als Nahrungsspezialist mit seinem langgezogene Maul hat nicht gelernt aus der Wassersäule zu fischen.

    Er muss es erst lernen. Und zwar schnell!

    So gesehen hat der Chelmon alles richtig gemacht.

    Was mir aber Sorgen macht, ist die Abmagerung infolge der ungenügende Nahrungszufuhr.

    Gerade bei den Nahrungsspezialisten sollte man alle Register ziehen, da sie sonst von gleich auf jetzt das Interesse an jeglicher Nahrung einstellen und verenden.

    Nichtsdestowenigertrotz

    Frohe Weihnachten

    wünscht

    Hajo

    Vielleicht üben die noch?

    Die Dauer würde ich als approximativ bezeichnen.

    Bei diesen versteckt lebenden Fischen lassen sich unter aquaristischen Normalitäten

    der Beginn der Eiaufnahme und der Ausstoß der Larven nicht auf den Tag/Nacht genau bestimmen.

    Ewald erwähnte ja auch nur ca.....

    Die folgenden Informationen namhafter Autoren lassen eigentlich keinen Zweifel an dem ungefähren Zeitpunkt.

    "Marine Ornamental Spezies Aquaculture von 2017 ---》2Wochen

    Randall &Kuiter ---》14 Tage

    "Fishes of Australia" ---》15-16 Tage

    Die Eier werden im Maul des Männchens in Intervallen zwischen 2 und 8 Minuten bewegt.

    Gruß

    Hajo

    So, alle sichtbaren Glasrosen sind weg! Bisher musste ich eine Lobophyllia und eine Euphyllia paraancora aus dem Becken entfernen, da die beide auch auf dem Speiseplan standen.

    Ich glaube, ich muss auch meine große Fungia entfernen, sie zeigt keine Polypen und heute habe ich gesehen, wie eine Feile daran knabbert. Eine Euphyllia paradivisa hat auch eine beschädigte Stelle, da habe ich die Feilen aber noch nicht knabbern sehen.

    So viele Korallen bringe ich nicht unter im Quarantänebecken, wird also Zeit für ein zweites Becken :astonished_face:

    Bei dem "Kaiser-Becken" habe ich solange durchgetauscht, bis es stimmig wurde.

    Für ein Paar Feilen würde ich es nicht machen.

    Letztendlich bleibt dir keine andere Wahl.

    Bis auf ein neues Becken oder ein Ausweichen auf ein größeres Quarantänebecken. :winking_face:

    Gruß

    Hajo

    Hallo Kai,

    dass meine Frage nach der Kosistenz nicht ganz unberechtigt war, zeigt die Aufnahme unten.

    Das ist ein kriechender Schwamm, keine Kalkrotage!

    Ich bin immer der Ansicht, Fakten mit Bildmaterial zu untermauern.

    Auch wenn es nur zum optischen Vergleich gereicht.

    Aber besser, als nichts.

    Im Gegensatz zu den vielen Naturaufnahmen wurde dieser Schwamm in einem Aquarium fotografiert.

    Also unter den uns bekannten Bedingungen.

    Gruß

    Hajo


    Danke für deine Rückmeldung, Hajo. Das hört man gerne und erleichtert ungemein... :rotewange:

    Wie fühlt sich das Objekt an? Welche Konsistenz? Hart oder weich? Bruchstücke mit scharfer Kante?

    Ich frage vorsichtshalber nach, da es Organismen gibt, die farblich wie eine Kalkrotalge aussehen, aber doch zu den Schwämmen gehören.

    Gruß

    Hajo

    Ja, Joe, es kann schon traumatische Züge annehmen, wenn der Schwamm nicht mehr zu stoppen ist. :frowning_face:

    Ich durfte mich von einer Menge Lebendgestein trennen, die der Schwamm überzogen hatte.

    Wie oben beschrieben, verhalf mir die Behandlung mit Salzsäure nicht den erhofften Vorteil.

    Auch die Veröffentlichung von D. Stüber über Linckia multifora als Fressfeind vom Auris stellte sich in der Praxis als einen Schuss in den Ofen dar.

    Schönreden ist bestimmt nicht mein Ding.

    Zum Umgang mit dieser Schwammart gehört allerdings nicht nur die einseitige Betrachtung.....

    Gruß

    Hajo

    Jetzt muss ich auch mal fragen. Ich habe an zahlreichen Steinen so dunkelrote "Lappen" die auch in's Wasser ragen. Dachte bislang, das seien Kalkrotalgen, aber wenn man hier von lästigen Schwämmen etc. liest, dann wird man unsicher... :aeh: Kann jemand aufgrund der Fotos sagen, was das ist?

    Danke und Gruß,

    Kai

    Keine Bange, das sind Kalkrotalgen.

    Der weißliche Wachstumsrand ist zu sehen.

    In dieser Form hätte ich sie auch gerne.

    Gruß

    Hajo

    einspruch der herr,

    der oben genannte ist ein sauzeug schlechthin und überwuchert in kurzer zeit nicht nur deco sondern macht auch korallen platt.

    in der hauptsache sps/lps aber eigentlich wird auch anderes flachwachsende überdeckt.

    wobei, er kriecht auch am stamm von ledernen hoch.....

    Einspruch abgewiesen! :smiling_face:

    Sauzeug, ja!

    Aber:

    Eine nährstoffreiche Umgebung beflügelt das invasive Wachstum deutlich und der Schwamm wird zur Plage.

    In nährstoffarmen Becken hingegen, ist der Schwamm relativ gut zu kontrollieren. Ähnliche Beobachtungen hatte ich auch gemacht.

    Dass Falter- und Kaiserfische kein Interesse an dieser Art zeigen, hat nicht nur Daniel Heertz in seinem Artikel über Collospongia erwähnt.

    Er würde sonst nicht extra darauf hinweisen und eine Empfehlung aussprechen.

    Schwarze Schwämme, die nicht einwandfrei als Auris zu identifizieren sind, würde ich besser als Collospongia sp. benennen und mich aus bereits erwähnten Gründen nicht festlegen.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Stefan,

    ob nun schwarzer oder blauer Ohrenschwamm, er ist wenn er sich vermehrt schon ein Problem. Man kann bei noch kleinen Beständen aber auch etwas tun.

    Nimm eine feine Kanüle und injeziere etwas verdünnte Salzsäure in den Schwamm. Du siehst sofort wo er abgestorben ist, er wird dann gelblich. Wenn er tot ist fressen die Fische den Rest.

    Viele Grüße

    Eric

    Man muss schon knapp unter die Oberfläche injezieren , sonst verteilt sich die Säure nicht in das Kanalsystem des Schwamms. Je flacher das Wachstum, desto schwieriger wird es den Schwamm effektiv zu vernichten. Oft sticht die Kanüle durch und die Mühe war umsonst.

    Der Einfluss von Salzsäure auf den Ph-Wert ist bei größeren Aktivitäten zu beachten.

    Dass sich Fische für die abgestorbenen Teilchen interessieren, ist mir noch nicht untergekommen.

    Es wäre bei der Vielzahl meiner Fische sicherlich irgendwann aufgefallen.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Es gibt immer wieder einige Verwirrung beim sog. "Schwarzen Schwamm".

    3 Varianten scheinen immer wieder Einzug in unsere Aquarien zu halten.

    Die eine Art wird als Callispongia auris gehandelt, der seinem Namen gerecht wird, und Ohren ausbildet .

    Dieser Schwamm kann dekorativ wachsen, ist relativ harmlos und kann im Handel bezogen werden.

    Die andere Art ist ein kriechender Schwamm und wird hin und wieder mit LS eingeschleppt. Er überzieht seine Umgebung mit seinen Ausläufern und begräbt alles Leben.

    Dieser Schwamm ist von festerer Substanz und lässt sich, entgegen C. auris, äusserst schwer vom Untergrund lösen.

    Wenn man dabei nicht aufpasst, werden kleinste, abdriftene Partikel neue Schwämme bilden.

    Oft an Orten, die schlecht zu erreichen sind. Dieser Schwamm ist kein Glücksfall im Aquarium, eher die Pest.

    Dann gibt es noch die dritte Variante.

    Diese Art ist ebenfalls von der kriechenden Fakultät und treibt dabei einige Ableger in die Höhe. Dieser Schwamm ist mehr von weicher Konsistenz und lässt sich mit einer Pinzette leicht vom Untergrund abziehen.

    Variante 2 und 3 hatte ich schon mehrfach im Becken.

    Die Ausbreitung von Variante 2 konnte ich nur durch das Entfernen der befallenen Steine stoppen.

    Eine Behandlung mit Spritze plus Salzsäure führte nicht zu dem erhofften Erfolg.

    Jedenfalls nicht in kurzer Zeit.

    Es werden die Schwämme häufig miteinander verwechselt.

    Variationen schwarzer Tönung bestimmen ihr Aussehen.

    Wer sie aber einmal im Aquarium hatte, wird den Unterschied kennen.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Die Beschäftigung mit der Art A. perideraion bringt Merkwürdiges ans Licht.

    Wie bereits erwähnt, teilt sich in manchen Gegenden A. clarkii mit A. perideraion die Wirtsanemonen.

    Das allein ist schon interessant, da A. Clarkii als äusserst dominant gilt und das für den nachbarschaftlichen Frieden nicht gerade zuträglich ist.

    Erstaunlicherweise wird dieses Zusammenleben auch mancherorts von A. perideraion und A. akallopisos praktiziert.

    Man könnte jetzt die These aufstellen, dass A. perideraion, mehr als andere seiner Art, für ein konfliktarmes Zusammenleben mit anderen Arten aus der Familie prädestiniert ist.

    Das Schaf der Familie?

    Ob das auch die Enge eines jeden Aquariums zulässt, ist unsicher.

    Als gesichert gilt die Gesellschaft mit A. clarkii und A. akallopisos.

    Von dem Nebeneinander von A. clarkii mit A. sandaracinos in meinem damaligen Becken hatte ich ja schon berichtet.

    Gruß

    Hajo