Beiträge von hajo

    Smart Devices, vernetzte Geräte, haben auch so ihre Tücken.....

    WLAN oder Bluetooth liefern keine absolute Sicherheit.

    Meine App-gesteuerte Gartenbeleuchtung fällt ab und zu auch mal aus dem Ready.

    Über den regelmäßigen Ausfall der Wlan-gesteuerten Programme eines bekannten Herstellers für Dosierautomaten hatte ich schon berichtet.

    Gruß

    Hajo

    Moin Hajo

    So aufgeputscht wie der ist geht der niemals in eine Fischfalle. Und eine andere Möglichkeit sehe ich eigentlich nicht.

    Versuch einmal als Test die Spiegelmethode.

    Reagiert er auf das Spiegelbild, besteht noch eine Chance für Interaktionen mit dem späteren Artgenossen.

    Wenn nicht, wird's kompliziert.

    Gruß

    Hajo

    Das kann so oder so ausgehen.

    Dass der Partner wohl nur in der Anemone vorerst nicht geduldet wird, gehört meist zum Vorspiel.

    Wenn er allerdings durch das Becken getrieben wird, ist die Trennung obligatorisch.

    Hier sehe ich momentan keinen Bedarf etwas zu unternehmen.

    Solange beide noch dicht zusammen sind, ist alles O.K.

    Auch kleinere Verprügelungen sind nicht bedrohlich.

    Weiter beobachten.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Hajo und diese sind frei kombinierbar oder muss auf etwas besonderes geachtet werden? Keine ähnliche Farbe etc?

    Sicherheitshalber sollten sich möglichst die Färbungen der Männchen der unterschiedlichen Arten unterscheiden.

    Das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme und nicht in Stein gemeißelt.

    In der Natur können sich die verschiedenen Gruppen miteinander vermischen.

    Wie wir aber wissen, ist Natur und Aquarium nicht immer dasselbe.....

    Gemischte Gruppen mit anderen Lippfischen sowie mit Anthias-Arten sind keine Seltenheit.

    Paracheilinus mccoskerie ist z. B. eine pflegeleichte Art, die nicht aggressiv ist.

    Jedenfalls konnte ich das nicht beobachten. Pseudocheilinus würde ich wegen der Aggressivität nicht zusetzen.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Werner,

    wir alle leben mit der Hoffnung dass uns so etwas nicht passieren wird.

    Das ist ein Irrtum.

    Seit ich mich der Aquaristik verschrieben habe, ist viel Zeit vergangen und auch manches Missgeschick geschehen.

    Weil menschliches Versagen meist der Grund für ein Fiasko im Aquarianerleben darstellt, liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, irgendwann auch einem zukünftigen "Unfall" anheim zu fallen.

    Je länger die Zeit verstreicht, desto höher die Wahrscheinlichkeit.

    Trotz mancher Vorkehrungen......

    Folgend möchte ich meine "Unfälle", selbstverschuldet oder nicht, kurz vorstellen.

    - Mittelsteg nach Transport gelöst, Becken dicke Backen, einige Fische starben beim Wechsel in eine Notunterkunft mit frisch angesetztem Wasser

    - Höchstfahrlässiges Eigenverschulden durch nicht gesicherte Schlauchverbindung zum Aussenabschäumer.

    Resultat ca 1000l von 3000l ausgelaufenes Salzwasser im Keller

    - 1200l Becken nach 5 Jahren undicht Teppichboden total erneuert

    - 600l Becken nach 6 Jahren undicht. Parkett komplett erneuert

    Als Positivliste stehen dem gegenüber:

    - Kein Versagen irgendeiner Pumpe während dieser Zeit

    - Keine Undichtigkeit bei den Becken mit Verrohrung (Dichtungen)

    - Kein Problem mit der irgendeiner Heizung

    - Keinerlei Ausfall bei der Beleuchtung

    Das alles im Laufe von 52 Jahren!

    Dazu muss ich anmerken, dass bei mir unterschiedliche Elektronik auch auf unterschiedlichen Stromkreisen zuhause ist.

    Was einige Gefahren abwenden kann, mir letztendlich keinen Vorteil gebracht hat. Bislang!

    Je dichter der Besatz, je höher das Sandbett, je komplexer die Technik, je bequemer der Pfleger, desto höher das Risiko.

    Förder- und Strömungspumpen auf unterschiedlichen Stromkreisen machen schon Sinn.

    Auch die Installation eines Notfallsystems.

    Gegen technisches Versagen bieten sich in einigen Fällen auch Lösungen an. Man muss sie nur installieren.

    Die einen erfordern bastlerisches Geschick, die anderen einen dicken Geldbeutel.

    Werner, das wird dir jetzt nicht gross weiterhelfen.

    Es soll aber zeigen, dass ein solches System immer verwundbar bleibt und aus dem Schaden und seinen Folgen können wir alle lernen.

    Welche Konsequenzen letztendlich daraus gezogen werden, ist eine ganz andere Sache.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Stefan!

    Argi hat einen moderaten Bewegungsdrang.

    Deswegen verwundert mich diese Situation.

    Trotzdem könnte der Verlust des Partners dieses Verhalten erklären.

    Erscheint mir bei diesem kleinen Fisch dennoch suspekt.

    Sei es, wie es ist.

    Wenn du am Argi festhalten möchtest, sehe ich 2 Möglichkeiten, die letztendlich auf ein Ziel

    hinauslaufen.

    Entweder du setzt gleich einen neuen Partner nach, oder beide lernen sich über 24 Stunden in einem Eimer kennen. Läuft auf das Gleiche hinaus, nur das über die Eimer-Methode versucht werden kann, die Psyche des Fisches abrupt zu beeinflussen und er unmittelbar auf andere Ereignisse reagieren, sich plötzlich mit einer neuen Situation auseinandersetzen muss.

    Schocktherapie nenn ich das.....

    Gruß

    Hajo

    Hallo Sandy,

    danke für deinen Kommentar, das Gleiche habe ich mir auch schon gedacht, aber bisher nichts geschrieben.

    Ich verstehe einfach nicht, warum die Leute sich nicht VOR dem Kauf über die Fische informieren...

    Hier wurde schon ein Zwergkaiser zurückgebracht, ein absoluter Nahrungsspezialist eingesetzt (Kugelfisch) und nun drei! Lippfische eingesetzt (warum drei?!?).

    :mauer:

    Vielleicht, weil alle guten Dinge 3 sind? :ylol

    Gruß

    Hajo

    Hi Hajo,

    das mit den Nachzuchten habe ich schon in einem anderen Thread genannt, aber die sind leider nicht immer zu bekommen und 3x so teuer :winking_face:

    Die Nachzuchten sind auch nicht sehr groß 2-3 cm, zumindest habe ich noch keine andere Größe auf den Stocklisten gesehen. Aufgrund dieser Größe würde ich den Zwerg nicht sofort in ein Riffbecken setzen, sondern erst in ein Quaratänebecken und an das vorhandene FF gewöhnen.

    Viele Grüße

    Klaus

    Nachzuchten sollten bereits an irgendein Ersatzfutter gewöhnt sein.

    Wer trotzdem auf "Nummer Sicher" gehen will, und auch ein Übergangsbecken besitzt, kann deinen Rat befolgen.

    Wer nicht, und das ist die Mehrzahl, ist gezwungen die Fische im Riffbecken einzugewöhnen.

    Minis (Wildfang) zeigten bei mir keinerlei Scheu vor den anderen Insassen.

    Wenn man sie beobachtet, hat man den Eindruck, diese Tiere leben in einer anderen Welt.

    Sie spulen ihr eigenes Programm ab, die anderen Fische scheinen Luft für sie zu sein.

    Im Gegensatz zum Quarantänebecken hat gerade die reifere Fauna des Riffbeckens eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf die körperliche Konstitution des kleinen Fisches.

    Gruß

    Hajo

    Wer sich nicht den Mühen der Versorgung von Wildfängen hingeben will, der sollte sich lieber an Nachzuchten versuchen.

    Der Wunsch ist oft der Vater des Gedankens.

    Nachzuchten entsprechen oft dieser Wunschvorstellung, die Beschaffung scheitert leider oft und erfahrungsgemäß am relativ hohen Preis.

    Es wird dann mehr auf den Wildfang zurückgegriffen.

    Das ist bedauerlich, weil sich gerade die Nachzuchten mit ihrem bewährten (Aufzucht)Futter, sowie mit Kleinstlebewesen aus der Welt des Bodengrund ernähren lassen.

    Hier wird das sonst schmale Spektrum um eine Komponente erweitert und trägt so zu einer gesunden Konstitution und sozialem Wohlergehen bei.

    Die Fütterung mit Lebendfutter sollte stets vornan stehen.

    Eine permanente Nahrungsverfügbarkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen,

    da bin ich eher bei Ewald's Methode.

    Phyto hält eigentlich das Zooplankton in Schwung.

    Die Nahrungskonkurrenz (interspezifische Konkurrenz) ist ein Punkt, der bei den Berichten gerne übersehen oder kaum beachtet wird.

    Zwerglippfische wären so ein Thema....

    Das Problem betrifft nicht alle Arten, aber die "Selbstversorger" unter ihnen leiden unter dem Konkurrenzdruck.

    Einfach gesagt, es sind auf Dauer nicht genug Resourcen für alle da.

    Gerade der Besatz eines Nano-Beckens, mit Fischen einer sehr ähnlichen Körpergröße, übt einen nicht unerheblichen Frassdruck auf die (noch) vorhandenen Kleinstlebewesen aus.

    Wer sich mit den Synchiropus beschäftigt, wird an der Frequenz ihrer Nahrungsaufnahme sofort auf die Dichte der Mikrofauna schließen können.

    Ich pflege seit Jahrzehnten diese Fische, u. a. als Prophylaxe gegen Turbellarien.

    Die Anpassungsfähigkeit dieser Art verläuft eher zäh, aber zu keiner Zeit ist mir ein Fisch an Futterverweigerung eingegangen.

    Ganz im Gegenteil, sie bleiben agil und rund.

    Wer auf unnötige Futterkonkurrenz verzichtet, wird diesen Fischen den Weg der Umstellung erleichtern.

    Nahrungsspezialisten sind besonders anfällig gegenüber Schwankungen im Nahrungsangebot.

    Aber nicht wenige dieser Fische erlernen durch aufmerksames Beobachten der übrigen Fischwelt, artfremde Nahrung aufzunehmen.

    Die besondere Vielfalt bei der Fütterung der übrigen Fischgemeinschaft weckt in manchen Situationen das Interesse der Synchiropus.

    Ich habe schon erlebt, das feinkörniges Granulat aus der Wassersäule aufgenommen und/oder in der Folge der Fütterung von LPS

    direkt aus den dickfleischigen Polypen stiebitzt wurden.

    Hin und wider tragen die frischgeschlüpften Larven von Lysmata & CO zur Ernährung bei.

    Sofern man diese Arten zusammen im Becken pflegt.

    Lebendfutter wie Cyclops, Daphnien, Artemia, Mückenlarven, Tubifex, Enchyträen oder Copepoden ergänzen die Futterpalette.

    Lobstereier sind bei den meisten Fischen und Korallen sehr beliebt.

    Sicherlich bedeutet das Zusammenleben unterschiedlicher Fischarten auch eine relative Nahrungskonkurrenz.

    Die Synchiropus sind quasi Substratfresser, streng genommen weniger monophage Nahrungsspezialisten im herkömmlichen Sinn.

    So ist eine Umstellung auf artfremdes Futter zwar für den Pfleger mit Mühe und Schweiß verbunden, für den Fisch aber eine Art von Lebensversicherung.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Werner, du wirst es schon wuppen! :smiling_face:

    Der Erfolg mit den Mülas darf aber nicht dazu führen, diese hauptsächlich zu verfüttern.

    Vielfalt in der Ernährung trifft auch auf diesen Fisch zu.

    Obwohl ihm nachgesagt wird, dass in der Natur Copepoden den größten Anteil an der Ernährung haben, werden auch kleine Würmchen und Schnecken nicht verschmäht.

    Alles was durch das kleine, spitze Mäulchen passt wird aufgenommen. Dieser Fisch ist ein Dauerpicker, der in der Natur nur einen geringen Aktionsradius hat.

    Auch aus diesem Grund ist er ein begehrtes Objekt für kleinere Aquarien.

    Das Nadelöhr für eine selbstständige Ernährung sind noch nicht gereifte Becken.

    Aus diesem Grund ist es sinnvoll mit dem Besatz abzuwarten oder sich vorerst nur auf 1 Exemplar zu beschränken.

    Wenn die Vielfalt der Fauna sich weiter entwickelt hat, kann der oder die Partner(in) zugefügt werden.

    Obwohl hier die Ungeduld des Aquarianers meist auf eine harte Probe gestellt wird, ist das die einzige Vorgehensweise, die Sinn macht.

    Oft misslingt die Fütterung toter Materie, da diese nicht oder kaum in das Fresschema passt.

    Im Gegensatz zu früher ist es heute leichter adäquates Lebendfutter zu bekommen.

    Lebende Copepodenmischungen und oder einfach, lebende Daphnien oder Artemien können in Verbindung mit Mülas und Enchyträen dem ausgehungerten Fisch helfen, über den Berg zu kommen. Einige lassen sich später auch an Lobstereier gewöhnen.

    Den Fehler einer einseitigen Ernährung sollten wir unbedingt vermeiden, denn es verkürzt nicht nur bei diesem Fisch das Leben.

    Gruß

    Hajo

    Um die Anatomie des Larvenstadiums besser zu verstehen, braucht es einen Blick auf ihre Lebensräume.

    Die rote Mückenlarve ist im Gegensatz zu ihren Brüdern und Schwestern im Schlamm aufzufinden.

    Die schwarze und weiße Variante hingegen bewegt sich in der mittleren bis oberen Wasserzone.

    Die rote Larve baut sich aus Schlammteilchen ihre Hülle und kann sich mit Hilfe ihrer anatomischen Merkmale besonders gut im schlammigen Untergrund bewegen.

    Diese besonderen Merkmale zeichnen auch andere, im Schlamm lebende Insektenlarven aus.

    Genau genommen ist nur die weiße Mückenlarve räuberisch veranlagt. Man kann sie zur Zucht mit Daphnien füttern. Der sehr kurze Aufenthalt im Meerwasser ist unbedenklich.

    Ein längerer Aufenthalt im Süsswasser dagegen, kann bei Jungfischen zu Verlusten führen.

    "Berüchtigt" sind sie als Frostfutter.

    Nicht, weil sie keinen besonderen Nährwert hätten.

    Das beileibe nicht, aber die Portionen bestehen leider, je nach Lieferant, oft nur aus 70% Hülle!

    Gruß

    Hajo

    Für kleine Fischarten und Jungfische sind die Larven der roten Zuckmücke (Chironumus plumosus) weniger geeignet, als die schwarzen Larven der Stechmücke (Culex piepiens) oder die weissen der Büschelmücke (Chaoberus cristallinus). Grund sind mögliche Darmverletzungen von Chitindornen der relativ harten Aussenhülle. Für größere Fische stellen sie kein Problem dar.

    Gruß

    Hajo

    Moin, Hajo

    Dann ist meiner wohl aus der Art geschlagen :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Hallo Stefan!

    Die Verlagerung der Aktivitäten kann bedeuten, dass kein ausreichendes Futter vorhanden ist.

    Zur Deckung ihres Energiebedarfs sind nachtaktive Individuen dann auf eine Nahrungsaufnahme am Tag angewiesen.

    Mit " nicht ausreichendem Futter" ist nicht die Quantität, sondern eher die qualitative Sättigung des täglichen Energiebedarfs gemeint.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Bernd,

    die Garnele ist bloß rausgekommen um sich bei dir für das Leckerli in Form eines Seehasen zu bedanken!

    Die Garnele denkt vermutlich gerade dass Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen sind 🤣

    Es kann aber auch sein, dass die Garnele ein verkappter Seehase ist, der sein Karnevalskostüm noch nicht abgelegt hat. Sie hat das Ende verpasst. Mit der nächsten Häutung ist alles wieder O.K. :ylol

    Bei alten Garnelen wird das dauern...

    Gruß

    Hajo

    Hallo,

    meinen Seehase habe ich seit ein paar Tagen nicht mehr gesehen; sicher kein Wunder bei meinem zugewachsenen Becken. Nun ist bei mir heute aber eine längst totgeglaubte, jahrelang nicht mehr gesichtete Kardinalsgarnele (Lysmata debelius) plötzlich wieder aufgetaucht. Das Tier ist über 7 Jahre im Becken und auch ziemlich groß. Es besteht also Anlass zur Sorge für dien Seehasen. :st:

    Gruß

    Bernd

    Hallo Bernd,

    ich würde mir keine Gedanken machen.

    Der taucht schon wieder auf.

    Wie weiter oben berichtet, hatte ich meinen Hasen monatelang ebenfalls vermisst.

    Ich steh auch nicht immer um 4 Uhr in der Früh auf, um ins Becken zu schauen.

    Als es dann mal passte, sah ich Dolabella an der Scheibe.

    Tagsüber machte er sich unsichtbar.

    Überhaupt in einem fast zugewachsenen Riff.

    Der nächtliche Weidegang entspricht ja seiner Natur.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Fabian,

    damit du einmal eine Vorstellung von einem natürlichen Habitat der Grundeln bekommst, siehe Link!

    Dein Aquariensand liegt meilenweit daneben.

    Gruß

    Hajo

    Aquarium Fish: Sharing a small house without conflicts: the pistol shrimp and the shrimpgoby’s life
    Coral Reefs, thousand of species, thousand of associations: but the relationship between little gobies and their shrimp partners is one of the most famous and…
    reefs.com

    Gemischtkörnige Böden sind für Höhlenbuddler wesentlich sinnvoller, als ausschliesslich feiner Sand.

    Auf dem Meeresboden finden wir ausser feinkörnigem Sand nahe der Riffsohle auch Korngrössen jeglicher Struktur. Was letztendlich zur Stabilität der Höhlen und der Akzeptanz ihrer Bewohner beitragen wird.

    Gruß

    Hajo

    Obwohl die allgemeine Struktur des Garnelenbaus stark in Bezug auf Merkmale, wie Länge, Tiefe und Ausgänge variiert, möchte ich meinen, dass 4cm nicht genug sind.

    Bei Alpheus sind schon Bauten mit einer Tiefe von ca. 20cm beobachtet worden.

    Es wird angenommen, dass diese Eigenschaften auch durch artspezifische Merkmale und den Sedimenttyp beeinflusst werden.

    Kurz gesagt, es kommt auch auf die Komponenten der Bodenstruktur an.

    Gruß

    Hajo

    Hallo,


    Wie sieht es eigentlich mit der Giftigkeit der Hasen aus? Wenn ich es richtig gelesen haben, fressen die in der Natur Algen, die ein bestimmten Gift enthalten. Das reichern sie im Körper an und geben es dann wieder ab, wenn sie sterben. Wenn man sie klein bekommt ist das eventuell dann wehr wenig. Oder kann man davon ausgehen, dass der Tod immer ein größeres Problem darstellt?

    Entwarnung, keine Probleme..

    Aus Forschungsergebnissen lässt schließen, dass mit Seehasenextrakt (Dolabella auricularia) angereichertes Futter für Zuchtfische das absolute Wachstum, der Futterverbrauch und die Effizienz der Fütterung gesteigert werden kann.

    Gruß

    Hajo

    So etwas wurde schon vor Jahrzehnten von den Amis vorgestellt.

    War damals auch ein Eigenbau.

    Ob auf Niedervolt- oder 220V- Basis ist mir nicht mehr in Erinnerung.

    Es scheiterte wohl damals an den VDE Vorschriften und der Sorge, dass sich absolute Laien daran versuchen würden. Nicht umsonst hat der Autor hier eine Warnung ausgesprochen.

    Wasser und Elektrik sind eine besondere Mischung.

    Gepaart mit Unwissenheit kann ein Selbstbau einen ungewissen Ausgang nehmen.

    Nach dem Motto:

    "WAS IST SCHWARZ UND KLEBT AN DER DECKE?

    "EIN SCHLECHTER ELEKTRIKER!"

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen,

    Briareum als Quelle des Übels würde ich überhaupt nicht ausschliessen wollen.

    Dass Fische sich nicht für laichendes Briareum interessieren, sollte nachdenklich stimmen.

    Normalerweise sind die Eier/Larven von brütenden Korallen ein begehrtes Futter für allerlei Getier.

    Es wurde nachgewiesen, dass Briareum umfangreiche bioaktive chemische Verbindungen mit antiviralen und antimikrobiellen Eigenschaften bietet (Chen et al. 2006; Wang et al. 2012; Yeh et al. 2012).

    Diese Eigenschaften müssen sich nicht unbedingt positiv, in der Menge und Konzentration, inmitten eines geschlossenen Systems auswirken.

    Briareum gehört zu den Kalkachsen-/Hornkorallen, die alle unbenommen zu den chemischen "Wundertüten" unter den Korallen gehören.

    Die Eigenschaften sollten nicht unterschätzt werden.

    Hier eine ältere Diskussion, die bedauerlicher Weise im Sande verlaufen ist, weil sich im Verlauf nicht auf das eigentliche Thema konzentriert wurde, sondern verschieden Aspekte wieder einmal in einen Topf geworfen wurden. Schade.

    Gruß

    Hajo

    Miri
    10. November 2020 um 12:55

    Ich verstehs null. Das einzige was sich verändert hat, ist das Ablaichen des Briareum........

    Mir fällt nix mehr ein. Euch?

    Ich habe meinen Bestand aber irgendwann stark reduziert, weil ich das Gefühl hatte, dass sich das Laichen nicht besonders gut auf meine Fische ausgewirkt hat.

    Bei kleinerer Menge Laich aber wahrscheinlich weniger ein Problem.

    Besteht etwa doch ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung von Fisch und Briareum?


    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Der Internethandel bietet Vorteile, aber auch Nachteile für den Käufer.

    Einerseits reizt die Bequemlichkeit den Einkauf zu tätigen,

    andererseits stellt sich die Frage nach der Unversehrtheit der lebenden Fracht.

    Nicht alles, was ankommt, ist auch gesund.

    Technische Produkte schaffen selten Probleme.

    Sie unterliegen diversen Garantiebestimmungen.

    Lebendes Inventar hingegen stellt besondere Anforderungen an die Transportkette und an die Unversehrtheit.

    Garantie fast Null!

    Geschwächt durch suboptimale Transportbedingungen sind alle Fische anfällig gegen allerlei Schwächeparasiten.

    Der Name ist schon Programm.

    In einem geschlossenen System erhöht sich der Infektionsdruck rasant.

    Die Folgen sind bekannt.

    Was ist zu tun?

    Der Erfolg einer Behandlung im besetzten Aquarium ist begrenzt.

    Die Gründe sind bekannt.

    Die Hoffnung liegt jetzt auf den unterstützenden Massnahmen, die je nach Schweregrad der Infektion den Infektionsdruck vom Fisch nehmen sollen.

    Von Bedeutung ist der Beginn der Therapie!!

    Setzt sie zu spät ein, besteht wenig Hoffnung auf Erfolg.

    Im frühen Stadium dagegen, kann mit gezielten Massnahmen, wie angereichertem Futter etc. und mit Hilfe einer geeigneten UVC/Ozon versucht werden, das Immunsystem des Fisches zu stärken und die Wasserqualität zu verbessern.

    Dann heisst es abwarten.

    Der begeisterte Fischfreund wählt eine andere Methode.

    Ein Übergangsbecken bringt einige Vorteile, weil womögliche Erkrankungen mit Medikamenten separat behandelt werden können, ohne den Altbesatz zu gefährden.

    Nicht nur allein aus diesem Grund empfehle ich diese Art von Übergang, sondern auch die Futterfrage von Mimosen kann auf diesem Weg effektiver geklärt werden, als im voll besetzten Riffbecken.

    Hat der Gast das Futter toleriert und ist Parasiten frei geblieben, steht er also gut im Futter, verläuft für ihn der vor ihm liegende und zu erwartende Stress mit dem Altbesatz gelinder, als mit geschwächtem Zustand als Rucksack.

    Die Kritik, Fische unterliegen einem besonderen Stress innerhalb einer Quarntäne, lasse ich nicht gelten.

    Der Stress innerhalb der Transportkette ist und war um ein Vielfaches höher, als in einer zwar etwas beengten, aber ruhigeren Umgebung.

    Die Alternative wäre für einen geschwächten Neuankömmling im Riffbecken ungleich stressiger.

    Bricht dagegen unter Quarantäne eine Infektion aus, habe ich immer die Möglichkeit eine Kette von sehr effektiven Massnahmen in Gang zu setzen, die mir die Gesundheit des Patienten erhalten.

    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Warum?

    Weil viel davon abhängt, welche Diagnose gestellt wird!

    Zu welchem Zeitpunkt und von wem.

    Auch aus diesem Grund empfehle ich allen Fischfreunden die einschlägige Literatur über Fischkrankheiten und ihre Behandlung.

    Es ermöglicht uns, schon vor dem Kauf die Spreu vom Weizen zu trennen.

    Ein kritischer Blick ins Händlerbecken hilft dabei.

    Beim Internetkauf dagegen, sind wir beim Russisch Roulette angelangt.

    Gruß

    Hajo

    Ein kleiner Tipp:

    Wenn schon sinnvoll und sicher in einem Quarantänebecken behandelt werden soll, dann nicht mit Oodinex esha sondern mit einem reinen Kupfermittel, wie Odinex von HW !!

    Das ist die absolut sicherste Methode um der Krankheit Herr zu werden.

    Wenn schon, denn schon!

    Alles andere ist Pillepalle und hat bestenfalls als Ergebnis, dass die Fische mit dem stärksten Immunsystem überleben und der Rest das Zeitliche segnet.

    Schönreden und hoffen hilft nicht unbedingt weiter.

    Gruß

    Hajo

    Die Vorgehensweise ist der Erkrankung nicht angemessen, wenn man nicht auch die überlebenden Fische einer Behandlung unterzogen hat.

    Und zwar, bevor sie wieder zurückversetzt wurden.

    3 Wochen Wartezeit ist die unterste Grenze für eine Rücküberführung in eine Erreger freie Zone.

    Mehr Geduld wäre sinnvoller gewesen.

    Was auffällt, ist die rasche Infektion des neu eingesetzten Fisches.

    In nur 3 Tagen wird kaum ein vormals gesunder Fisch deutliche Symptome zeigen.

    Da Fische nach einer überstandenen Infektion eine Art von Immunität ( Prämunität) erwerben können, Erreger und Wirt leben „harmlos“ miteinander, erkranken oft nur Neuzugänge.

    Da der Vermehrungszyklus mehrere Stadien umfasst, sind deutliche Auffälligkeiten in dieser frühen Zeit ungewöhnlich.

    Ob der Neuzugang sich am alten Besatz infiziert hat, oder bereits befallen war, ist kaum zu klären.

    In jedem Fall ist eine mehrwöchige Quarantäne für ALLE Fische zu empfehlen.

    Bleibt das aus, bleibt auch die Unsicherheit.

    Gruß

    Hajo