Beiträge von hajo

    Hallo Georg,

    ich bitte vielmals um Entschuldigung! :frowning_face:
    Weil ich nicht geantwortet habe bedeutet das nicht, daß ich deine Information nicht verinnerlicht habe.
    Am gleichen Tag habe ich die Firma Vertex angemailt und um Informationsmaterial gebeten, auch mit der Frage, wo der nächste Händler in meinem Umfeld zu finden ist.
    Nochmals vielen Dank und nichts für ungut. :wink
    Gruß
    Hajo

    Hallo Armin,

    dein Tipp rennt bei mir offene Türen ein. :grinning_squinting_face: Leider kann man sich bei den diversen Neuheiten auf dem LED-Markt vorerst nur per Internet informieren. :frowning_face: Die meisten Händler scheuen die teure Anschaffung, da sie nicht wissen ob sie auf dem Teil sitzen bleiben oder nicht. Das Interesse seitens der Aquarianer wäre schon da, nur der Preis schreckt noch ab. Das gilt natürlich in erster Linie für die Umsteiger. "Neuanschaffer" oder Beginnende unterliegen diesem Zwang wohl weniger.
    Natürlich ist die optimale Lösung immer der Testlauf beim Händler oder eine Leihgabe zwecks Check zu Hause.
    Beide Möglichkeiten sind mir nicht gegeben. :frowning_face: Deswegen habe ich versucht über das Forum Informationen zu bekommen. Die sind leider dünn gesät.
    Aber vielleicht bekomme ich noch einige brauchbare Hinweise =)

    Ein anderes Thema ist die Haltbarkeit der verbauten LEDs. Da nach meinen Internetrecherchen so ziemlich alle LEDs beginnend ab ungefähr dem 3. Lebensjahr in punkto Lichtverlust schlapp machen (nur Cree lässt auf mehr hoffen) und dann ausgetauscht werden sollen, kommt eigentlich nur jene Leuchte in Frage, die solch einen Eingriff auch für einen Laien zulässt. Bei der Maxspect II soll es als Option Ersatzleds und als Zubehör auch verschiedene Linsen geben. :thup Hat schon jemand Erfahrung mit diesem Typ Leuchte?
    Eine Leuchte anzubieten, die im Notfall erst eingeschickt werden muss, ist eigentlich ein Flop.
    Nur wenige sind technisch versiert oder haben eine elektrotechnische Ausbildung.
    Das Ziel muß sein, diese Art von Leuchtmittel genau so einfach zu wechseln, wie HQI-Brenner oder T5-Röhren. Alles andere ist Murks. :grinning_squinting_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    Ich möchte einmal annehmen, dass sich der Anteil der LED-Leuchten-Besitzer zwischenzeitlich erheblich vergrößert hat. Und damit auch die Erfahrung.
    Eine passende lichtintensive Leuchte zu finden ist nicht ganz einfach. In den einschlägigen Geschäften sind diese Leuchten Mangelware. So muss man manchmal weit fahren, um sich ein Bild zu machen. :loudly_crying_face:
    Momentan konnte ich nur 2 Typen ausmachen, die ungefähr meinen Anforderungen
    entsprachen. Pacific Sun oder Maxspect? Die vorher groß angekündigte Vertex-Leuchte,
    der Alleskönner, ist leider immer noch nicht greifbar. Die japanische Firma Mame hat hier keinen mir bekannten Distributor und die Firma Elos schweigt sich mit ihrem neuen Produkt noch aus. Wahrscheinlich wird der amerikanische Markt früher beliefert, als das Nachbarland. :frowning_face:
    Alle erwähnten Leuchten sind leider Aktivkühler. Deswegen ist wegen der anzunehmenden Geräuschkulisse deren Einsatz im Wohnbereich kritisch zu sehen.
    Hat jemand Erfahrung mit der Pacific Sun 110W oder der Maxspect II 160Watt?
    In den amerikanischen Foren findet man einen Video-Beitrag, der über die Geräuschkulisse der Maxspect informieren soll. Etwas sinnlos, denn die Lautstärke kann man wegen der eigenen individuellen Lautsprechereinstellung nicht in Einklang bringen.
    Ich wäre sehr an Informationen interessiert, die mir in Punkto Lärmpegel bei aktiv gekühlten Leuchten weiterhelfen.
    Momentan habe ich eine HQI-Beleuchtung über dem Becken hängen, die durch das Vorschaltgerät und die Bleche auch leichte Geräusche produziert. Wäre das etwa vergleichbar?
    Wie gesagt, für jeden guten Rat bin ich dankbar.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Stefan,

    das könnte man eigentlich so sehen. Wenn dieser Hersteller angeblich nichts von LED-Leuchten hält, warum hat er denn selbst welche im Programm? Wegen des Hypes? Wohl kaum. :grinning_squinting_face:
    Der Beitrag von A.Glaser im "Meerwasser-Aquarianer" gibt zu denken. Im positiven Sinne! :thup
    Nun sind die Produkte der Firma Giesemann nicht das Maß aller Dinge. Es gibt noch genügend andere renommierte Firmen, die mit ihren LED- Produkten auf dem Markt sind. Siehe die neuesten Vorstellungen der Firma Elos oder der Firma Mame auf der Interzoo.
    Der Knackpunkt bei den LED-Leuchten ist das Problem der Abwärme.Sofern das entsprechend unseren gewünschten Lichtstärken auch auf passivem Wege umfassend gelöst ist, kann die Ablösung von HQI und Röhre beginnen.
    Es kann sich halt kein Hersteller leisten, bereits nach Monaten die ersten LED-Leuchten wegen Überhitzungsprobleme als Reklamation wieder auf dem Tisch zu haben. Da wird momentan schön auf der sicheren Seite geblieben.....
    Gruß
    Hajo

    Hallo Torsten,

    warum so eine einseitige Meinung?
    Von meinem Blickwinkel aus betrachtet ist eine LED-Beleuchtung für die Mw-Aquaristik gar nicht so miserabel oder gar ineffektiv. Bis auf die bekannte Schwachstelle im Spektrum ist sie im Vergleich zu anderen, in der Mw-Aquaristik genutzten Leuchtmitteln dem Tageslicht am nächsten. Sie hat damit HQI und Leuchtstoffröhre überholt.
    Berichte in den speziellen Foren und Veröffentlichungen seriöser Artikel zu diesem Thema weisen uns doch den Weg in diese Zukunft. Das ist beileibe kein "Hype". Diese "Hypes" hat es früher mit dem Wechsel von T8 auf HQI und HQI auf T5 auch schon gegeben.
    Nach meinen Informationen ist bei einem Vergleich der Beleuchtungsstärke von HQI zu einer z.B. mit
    1 Watt LEDs bestückten Leuchte der Faktor 2 anzunehmen (wer anderer Meinung ist, den bitte ich um einen entsprechenden Kommentar).
    Das wiederum bedeutet, eine 250 Watt HQI-Leuchte entspricht einer Beleuchtungstärke von ungefähr 120 Watt LED-Leistung. So gesehen, wäre das erst einmal eine erhebliche Energieeinsparung, oder? Diesen ungefähren Vergleich stützen auch Leuchtenbauer hier im Lande und in den USA und Japan.
    Ob diesem Vergleich auch jede Leuchte stand hält, sei dahingestellt. :grinning_squinting_face:
    Außerdem sollte man den Strahlungsverlust durch die Reflektoren und durch die Leuchtmittel selbst, bei HQI und Röhre nicht unterschätzen. Dieser Aspekt wurde sicherlich in der Vergangenheit nicht genügend beachtet.
    Dieser Strahlungsverlust fällt ja großen Teils bei der senkrechten Punktabstrahlung der LED fort.
    Das bedeutet wiederum, das wir möglicher Weise in der Vergangenheit falsche Rückschlüsse gezogen bzw. zu positiv gedacht haben bei der Bewertung der Lichtausbeute der verfügbaren Strahlung (sind die angegebenen 100 Lumen Helligkeit auch wirklich dort angekommen, wo sie gebraucht wurden? Und sind die propagierten Angaben der Hersteller in der Praxis auch tatsächlich immer gegeben?
    Die technischen Angaben beim Spritverbrauch von Kraftfahrzeugen werden vermutlich auch auf dem Prüfstand ermittelt und hochgerechnet und nicht, wie angegeben auf den unterschiedlichen Wegstrecken gemessen. (Sorry, der Vergleich hinkt etwas…) :grinning_squinting_face:
    Zur Zeit kann ich mit einer Röhrenbeleuchtung (T5) oder einer Kombination von HQI zusammen mit Röhren mir wohl noch die bestmögliche Farbzusammenstellung schaffen. Rein subjektiv gesehen. Nach dem Motto:“ Jedem Tierchen sein Plaisierchen“ , aber die Weiterentwicklung farbiger LEDs und die RGB-Technik werden mit Sicherheit die heute für die MW-Aquaristik genutzten Beleuchtungsarten ablösen.
    Der eingangs erwähnte Kringeleffekt ist zwar ein gutes „Zubrot“, aber beileibe nicht das wichtigste Argument um auf eine LED-Beleuchtung umzusteigen.
    Wenn das Lichtspektrum und der physiologische Nutzen für die Tiere stimmen, bleibt diese Beleuchtungsart, nicht nur aus Gründen der Stromersparnis, die beste Option für die Zukunft.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Rouven,

    Damals hatte ich in meinem Becken ein Paar A.clarkii mit einem Paar A. ocellaris vergesellschaftet.
    Da jedes Paar eine Anemone besetzte und das Becken entsprechend groß genug war, hielten sich die Raufereien in Grenzen. Höchstens zur Futterzeit gab es einzelne "Bolzereien", meist aber nur Drohgebärden.
    Beide Paare laichten regelmäßig ab und lebten viele Jahre. Das Männchen der Ocellaris wandelte sich nach dem Tod des Partners in ein Weibchen um und "verbandelte" sich anschließend mit einem neu hinzu gesetzten Männchen.
    Als kleines Problem würde ich die ausgeprägte Dominanz der Clarkii ansehen. Es gibt sanftere Amphiprion.
    Eine Art Sichtschutz zwischen den Standorten wäre vielleicht nicht schlecht, was aber in kleineren Becken ein Problem sein könnte.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Scopa,

    bei einer Beckenlänge von 120cm und einem Wasserstand von 50cm würde ich 2x50W(60W) Einzel-LED-Hängeleuchten vorschlagen, insbesondere wg. eines vorhandenen Mittelstegs? ----> Econlux?
    Das entspricht wohl ungefähr deiner bisherigen T5-Beleuchtung.
    Nach bisherigen Erkenntnissen ist aber eine Kompaktleuchte von 120x1Watt die
    bessere Wahl. Auch sollte man hierbei die Vor- oder Nachteile einer passiven oder
    aktiven Kühlung ins Kalkül ziehen.
    Die Austauschbarkeit einzelner LEDs lässt auch noch auf sich warten. :loudly_crying_face:
    Aber unbedingt dieses abzuwarten halte ich nicht für so zwingend.
    Eine Option zur elektronischen Regelung (z.B. Dimmen etc.) der einzelnen farblichen Stränge halte ich dagegen für ein MUSS!
    Gruß
    Hajo

    Hallo,
    mich würde bei den SunStripes der Kabelsalat stören.
    Bei empfohlenen 4 Stripes fallen ja auch 4 Kabelverbindungen
    zur Stromversorgung an. :frowning_face:
    Besser wäre es auf eine Kompaktleuchte auszuweichen, die
    meist nur eine Kabelzuführung hat.
    Außerdem ist es mit einer hängenden Kompaktleuchte über dem Becken
    bequemer die obligatorischen Pflegearbeiten im Aquarium zu erledigen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Andre,

    es wäre besser gewesen 1x250 Watt gegen 1x 120x1 Watt LED zu testen anstatt 2x250 Watt als Vergleich heranzuziehen.
    Laut Hersteller sollte die AquaspaceLed mindestens die Leuchtkraft einer 250 Watt HQI erreichen.
    Wenn nicht sogar noch darüber hinaus.
    Außerdem sollte man bei der Betrachtung die sicherlich unterschiedlichen Farbtemperaturen beider Lampeneinheiten berücksichtigen. Die optische Wahrnehmung täuscht machmal sehr...... :grinning_squinting_face:
    Es wäre auch sehr informativ, wenn sich hier einmal die Besitzer der AquaspaceLed zu Wort melden könnten.
    Ich würde das sehr begrüßen, denn Erfahrungen mit den LEDs wollen wir ja alle sammeln, oder?
    Gruß
    Hajo

    Hallo Torsten,

    reeflux 12000K wäre eine gute Wahl. Höhere Kelvinzahlen ergeben optisch ein etwas dunkleres Licht.
    CoralVue 14000K ist ein ebenso exellenter Brenner, aber für meinen Geschmack schon zu blaulastig.
    Aber die Geschmäcker sind halt verschieden....
    Gruß
    Hajo

    Hallo Armin,

    deine Aussage zum Vergleich 120x1 Watt LED mit 250 Watt HQI habe ich nicht überlesen,
    nur absichtlich übergangen…… :winking_face: Ich bitte deswegen um Nachsicht. :frowning_face:
    Mit meinen Zeilen wollte ich eigentlich nur eine Diskussion lostreten, die am Ende dazu führen sollte, dass wir alle zusammen zu einer Erkenntnis gelangen, die uns zukünftig die Wahl zwischen LED-, HQI- oder T5-Beleuchtung erleichtert.
    Nicht nur die optischen Effekte sollten hier eine Rolle spielen, sondern auch der physiologische Nutzen für die Korallen muss dabei auf den Prüfstand (s. PAR ; PUR).
    Die zögerliche Haltung vieler Aquarianer gegenüber einer Komplettbeleuchtung mittels LED
    ergibt sich meines Erachtens u. a. durch den optischen Vergleich mit ihrer bisher gewählten Beleuchtung.
    Die Leuchtstärke kann der Knackpunkt nicht mehr sein, denn da hat sich der Markt bereits weiterentwickelt. Es ist die eigene, subjektive Wahrnehmung, die uns hindert stufenlos einen Wechsel der Beleuchtungsart zu vollziehen.
    Nehmen wir einmal an, es gäbe keine Abwärmeprobleme mehr, welche vielleicht die zu erwartende Lebensdauer einer teueren LED-Leuchte in Frage stellen würde (etliche Hersteller revidieren ja zur Zeit ihre vorschnellen Prognosen). Und nehmen wir einmal an, die Leuchten würden sich auf dem Preisniveau der momentan handelsüblichen Produkte bewegen. :grinning_squinting_face:
    Was dann bleibt, ist immer noch das Thema Farbe. Auch deswegen wünsche ich mir persönlich einen kleinen „Quantensprung“ in Sachen RGB. Aber bezahlbar.
    Rückblickend ist doch folgendes festzustellen:
    Die Beleuchtungsfrage für Meerwasserbecken hat schon ewig die Gemüter bewegt.
    Angefangen mit T8-Röhren über HQI-Strahler bis hin zu T5-Röhren sind alle Leuchtmittel im Laufe der Zeit farblich weiterentwickelt worden. Warum wohl?
    Da dies, nicht nur theoretisch, mit LEDs auch bald möglich sein wird und sicherlich noch übertroffen werden kann, ist durch die RGB-Technik und durch die Entwicklung weiterer LED-Farben bereits vorgegeben.
    Bis dahin heißt es (für mich) DURCHHALTEN! :grinning_squinting_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo Armin,

    Am Anfang stand die Frage des Themenstarters nach der Vergleichbarkeit von verschiedenen Leuchtmitteln wie HQI oder T5 zur LED.
    Diese Frage ist hier leider nicht ausreichend beantwortet worden, obwohl sie sicherlich vielen auf den Nägeln brennt. Schön wäre eine "Stütze" für diejenigen, die umsteigen wollen. :]
    Rein farblich gesehen erfüllt nach jetzigem Standard die rein weiß-blaue LED-Beleuchtung leider
    nicht alle Anforderungen des bislang T5/HQI-verwöhnten Aquarianers. :loudly_crying_face:
    Ob mit unterschiedlichen weiß/blau Anteilen experimentiert wird, ob die Lampen gespiegelt oder mit Linsenoptik bestückt sind, es bleibt bei den LEDs immer noch ein farbliches Defizit übrig.
    Auf dieses Manko wollte ich eigentlich mit dem Hinweis auf die RGB-LEDs abzielen, da in meinem Dunstkreis die Kollegen aus diesem Grund fast ausschließlich mixen, d.h. sie nehmen speziell wegen des begrenzten Farbspektrums der LEDs die farbliche Unterstützung von T5 und HQI zur Hilfe.
    Anders machen es die einschlägigen Hersteller für Aquarienbeleuchtung ja auch nicht. Noch nicht! :grinning_squinting_face:
    Ich halte es persönlich für wenig überzeugend, den erfolgreichen Weg der T5/HQI-Nutzung wegen einer farblich weniger effizienten LED-Beleuchtung total zu verlassen.
    Es sei denn, es wird das Defizit der Farbwiedergabe in Kauf genommen.
    Experimentieren ist immer gut und bringt Fortschritt und Erkenntnis. :thup
    Nur, um dafür zwischen 1.000-3.000 Euros auszugeben, das treibt mir die Tränen in die Augen. :loudly_crying_face:
    Ausgenommen sind bei dieser Betrachtung die elektronisch versierten Bastler und die Besitzer von Nano-Becken.
    In diesem Segment ist die Anschaffung adäquater LED-Beleuchtungen preiswerter.
    Für die Besitzer mittelgroßer bis großer Becken wird´s sehr teuer.
    Gruß
    Hajo

    Hallo micha,

    die eingangs gestellte Frage bezüglich eines exakten Vergleichs der Aqua Medic Leuchte AquaspaceLed (120x1Watt) mit anderen Leuchtmitteln kann ich dir nicht genau beantworten.
    Dafür gibt es hier im Forum versiertere Ansprechpartner.
    Aber:
    Ich habe diese Leuchte bei Welke in Lünen mit anderen Leuchten zusammen über einem Becken hängen sehen.
    Dies Leuchte strahlte ein sehr helles, weißes und weniger blaulastiges Licht ab, was mich in erster Linie stark beeindruckte. Die Leuchtkraft war enorm. :]
    Leuchten anderer Anbieter weisen oft einen zu großen Blauanteil auf, der oft kitschig wirkt, optisch das Becken abdunkelt und die Farben der Insassen verwischt.
    Nach Rücksprache mit dem Hersteller wurde mir zwecks Vergleich eine höhere Ausbeute als bei einer 250 Watt HQI-Lampe genannt.
    Der Vorteil dieser Leuchte ist u. a. die passive Kühlung, d.h. es gibt keine zusätzliche Geräuschentwicklung.
    Ich denke, nur dieses hat Zukunft bei Aquarien, die sich im Wohnbereich befinden.
    Die AquaspaceLed hat noch eine "Schwester", die AquasunLed. Leider ist diese Leuchte noch nicht auf dem Markt. Sie ist zwar früh angekündigt worden, aber wegen einer technischen Überarbeitung (Leds sollen künftig einzeln austauschbar sein) noch in der Testphase. Sagte mir telefonisch so der Hersteller. :thup
    Diese Leuchte gibt es im Gegensatz zur AquaspaceLed in 3 Varianten (1-3 x 45 Watt) und sie hat eine elektronische Steuerung! Diese Leuchte hat auch eine passive Kühlung.
    Leider sind beide Leuchten keine RGB-Leuchten wie die neue Elos e-lite Color (noch nicht erhältlich?) oder das Produkt der japanischen Firma Mame (Econlight). :thup
    Vergleichbare Videos sind im Internet zu sehen und werden sicherlich die ausschließlich weiß/blauen Leds der heutigen Generation in den Schatten stellen. Oder anders gesagt, ins bessere Licht rücken. :grinning_squinting_face:
    Leider sind diese Leuchten sehr teuer und werden es wohl noch lange Zeit bleiben (persönliche Einschätzung).
    Wem dir das aber alles zu lange dauert oder wenn dir die angekündigten Preise der RGB-Leuchten zu teuer sind, bleiben immer noch 120x1 Watt in weiß/blau. Diese Wattage würde ich als geignet für SPS-Haltung ansehen. Mit oder ohne farbliche Unterstützung von entsprechenden T5-Röhren.
    Die Beurteilung der Leuchten der Firma AquaMedic ist subjektiv und nur meinem persönlichen Empfinden geschuldet!
    Gruß
    Hajo

    Hallo IP,

    um das Carbonat-Defizit in den Griff zu bekommen habe ich den täglichen Verbrauch über einen längeren Zeitraum ermittelt. Angestrebt wurde von mir eine KH von 7-8.
    Einen höheren Wert anzustreben halte ich für nicht notwendig, da eine hohe Carbonathärte wiederum am vorhandenen Calciumbestand "nagen" kann.
    Zur Verfügung stand mir ein 20l-Kanister (Osmosewasser) und eine Schlauchpumpe mit elektronischer Schwimmerschaltung.
    Die errechnete Menge von Natriumcarbonat entsprach bei meinem Becken einem Verbrauch von 50g pro 14 Tage, aufgelöst in 20l Osmosewasser.
    Dann ist der Kanister leer und bekommt eine neue Füllung.
    Seitdem bewegt sich die KH stur um 7 und auch der PH-Wert hält sich in "gesunden" Grenzen.
    Der Calzium-Verbrauch wird wöchentlich überprüft und die verbrauchte Menge dann ggf. "per Hand" angepasst.
    Man könnte dieses Verfahren natürlich ebenso automatisieren wie oben mit der Zufuhr des Carbonats beschrieben. Wenn aber dieser Weg beschritten wird, kommt man nicht ohne eine, zumindest wöchentliche Überprüfung beider Werte aus.
    Nun "reagiert" jedes Becken anders. Deswegen kann meine Empfehlung auch nicht allgemein verbindlich sein. Sie beschränkt sich hier sowieso nur auf die Zugabe von Calzium und Carbonat.
    Die Zugabe von Spurenelementen o. ä. Ingredienzien ist ein anderes Thema.
    Gruß
    Hajo

    Hallo IP,

    das Lesen der Historie hat mich an jene Zeit erinnert, in der ich etwas zu schlampig mit dem Wasserwechsel und der Fütterung umgegangen bin.
    Damals begann auch bei einem Wert von PO4=0,35 dieses Absterben. In Erinnerung ist auch geblieben, daß lange bevor der Gewebeverlust eintrat eine Stagnation des gesamten Wachstums zu bemerken war. Ganz genau, wie oben beschrieben wurde.
    Ich würde darauf tippen, daß bei Erreichen "normaler" Wasserwerte auch das Wachstum wieder einsetzen wird.
    Zum Thema "Kalkreaktor":
    Der Vorteil eines Kalkreaktors, wenn er dann entsprechend seiner Technik der Wassermenge und dem Kalkbedürfnis der Korallen abgestimmt wird, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen.
    Aber man kann sich auch genau so gut mit der Zugabe von Na2HO3/NaHCO3 und Calciumchlorid weiterhelfen, wenn z. B. der Geräuschpegel des Kalkrektors als störend empfunden wird.
    So habe ich das vor 2 Jahren für mich entschieden, und diese Entscheidung hat hat sich bis heute bewährt.
    Entscheidend ist hier ein zusätzlicher, regelmäßiger Wasserwechsel.
    Leider sind mit der Umstellung die laufenden Kosten nicht auch noch gesunken, was aber bei dem Bedarf der Korallen an Calcium und ggf. an Carbonat auch nicht wirklich zu erwarten war.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    Leider konnte ich auf der Internetseite von AquaMedic nichts über diese Leuchte finden.
    Warum eigentlich nicht?
    Wie komme ich an detaillierte Informationen, die mir bei meiner Entscheidungsfindung weiterhelfen?
    Ziel ist von 150W HQI wegzukommen, weil dieses Licht bei 80cm Wasserstand in Bodennähe nicht ausreichend ankommt.
    Ich habe die aquaspaceLED bei Welke im Einsatz gesehen und bin auf Grund der Farbwiedergabe sehr angetan.
    Endlich mal ein Licht mit weißem Charakter und ohne den üblichen, übertriebenen Blaustich!
    Es wäre mir sehr von Vorteil, wenn ich Auskunft über die eingebaute Elektrik , insbesondere die Lösung der Abwärme von den LEDs zum Leuchtenkörper und dessen Oberflächentemperatur bekäme.
    Auch hätte ich gerne gewußt, ob man die Leuchte mit einem externen Vorschaltgerät bestellen kann.
    Das würde ein wenig die Wärme in der Leuchte reduzieren.
    Gruß

    Hajo

    ich würde mich in keinem Fall auf die Messwerte verlassen, die der Salifert-Test bezüglich des Silikates hergibt. Diese Bauchlandung habe ich damals auch gemacht! Nach einigem Misstrauen wegen n.n. und anschließender Korrespondenz mit Armin Glaser habe ich den empfohlenen Red Sea Test für SI angewandt.
    Mit niederschmetterndem Ergebnis für den Salifert-Test (Red Sea= >2.0, Salifert=0)!
    Nimm den Test von Red Sea und Du kommst der Wahrheit näher..... :smiling_face:
    Übrigens: damals war ich ebenso nervös und sah wegen des hohen Si-Gehaltes schon schlimme Dinge auf mich zukommen, was sich aber bis dato nicht bewahrheitet hat. Trotz anfänglich hoher Si-Werte gab es keinerlei Cyanos oder Fadenalgen. Nur ein kurzer Übergang von der Kieselalgen- zur Kalkrotalgenphase.
    Um die zwischenzeitlichen Stadien der Veralgung haben sich viele Schnecken gekümmert.
    Den Silikat-Adsorber habe ich abgesetzt, die hohen Si-Werte habe ich ignoriert. :grinning_squinting_face:
    Die RK ist voller Kalkrotalgen (leider dadurch dunkler geworden) und es veralgen nur die Scheiben.
    Die Schnecken haben sich zwischenzeitlich mangels Nahrung stark dezimiert.
    Gruß

    Hajo

    Hallo Thomas,

    ich persönlich halte es nicht für besonders klug jetzt an mehreren Schrauben zu drehen.
    Einen gemessenen KH-Wert von 6,5 halte ich für unbedenklich. Aus diesem Grund ist eine momentane Zugabe von NaHCO3 überflüssig.
    Die Zugabe von Kalkwasser mittels 25l-Kanister ist eine sehr alte Methode und immer noch aktuell.
    Leider hat sie trotz ihrer Vorteile auch mindestens 3 Nachteile…..
    Sie erhöht sehr schnell den PH-Wert, weshalb bei der Zugabe eine permanente Kontrolle unerlässlich ist (Dauermessung mit PH-Meter, evtl. Zwangsabschaltung der Zufuhr durch elektronischeSteuerungsautomaten)!!
    Der zweite negative Punkt ist die mit der Kalkwasserzufuhr verbundene Phosphatfällung.
    Bei diesem chemischen Prozess verbleibt Phosphat zwar bei hohen PH-Werten gebunden im Becken (Bodengrund u. ä. ), wird aber wieder löslich bei eventuellen sinkenden PH-Werten. Dieses Problem wurde hier im Forum bereits öfter diskutiert.
    Ich persönlich habe das bestimmt über 30 Jahre ignoriert, ohne das eine Katastrophe in meinen Aquarien eingetreten wäre.
    Die Dosierung für den Kanister entspräche 1,5 Gramm/Liter. Mehr geht nicht in Lösung.
    Nachzulesen bei Deelbeck/Sprung „Das Riffaquarium“, bei Armin Glaser´s „Ratgeber Meerwasserchemie“ oder in den diversen Büchern von Peter Wilkens.
    Den dritten negativen Punkt hätte ich bald vergessen. Es ist die kurze Standzeit des angesetzten Kalkwassers ! Je länger die Lösung steht, umso weniger ergiebig wird sie.
    Das hat mit der Umgebungsluft zu tun, die eine Ausfällung des im Wasser gelösten Kalziums fördert.
    Nach z.B. 3 Tagen Standzeit verringert sich die Konzentration in deinem Kanister rapide.
    Das wäre zu beachten.
    Ansonst ist die Kalkwassermethode bei entsprechender Berücksichtigung des zu erwartenden Verbrauchs und der Beckengröße eine sehr gute Alternative zu anderen Methoden.
    Viel Erfolg!

    Gruß Hajo

    Hallo Dirk, Hallo Torsten,

    anbei ein kleiner, vielleicht hilfreicher Rückblick auf meinen gelungenen Start mit der Riffkeramik von Torsten.
    Der Einfachheit halber sind es Auszüge aus der Korrespondenz mit Torsten während der Einfahrphase des Riffkeramikbeckens.

    26.9.2008

    "die Riffkeramik ist eingebracht, das Wasser und "lebender Sand" sind drin und ein paar lebende Steine
    aus meinem großen Becken befinden sich seit 1 Woche im neuen "Kleinen".
    Eine Tunze Pumpe mit Doppelfiltertopf für PO4- und SI-Reduzierung läuft rund um die Uhr.
    Die Beleuchtung ist noch abgeschaltet.

    Die momentanen Wasserwerte sind:

    Po4 0-0.04mg
    SI 0-0.01mg Irrtum, falsches Ergebnis, weil damals gemessen mit Salifert!!!!
    KH 10
    NO3 18mg !
    CA 410mg
    Mg 2100mg !!


    Der stark überhöhte Magnesium-Wert lässt sich möglicherweise durch die Riffkeramik erklären.
    Wie lange wird es dauern, bis dieser in den normalen Bereich fällt?
    Das Beckenwasser habe ich mit einem relativ hohen Anteil an Altwasser verschnitten.
    Da aber das Altwasser einen NO3-Wert von nur rund 10mg hat, kann ich mir den Anstieg auf
    18mg nicht erklären.
    Ist vielleicht der "lebende Sand" der Bösewicht?
    Caulerpa habe ich leider nicht bekommen.
    Scheint momentan nicht mehr gefragt zu sein.
    Früher war das immer ein guter Indikator für die "Reife" des Wassers.


    20.10.2008

    anbei ein kleiner Bericht.
    Das Becken ist jetzt in der 5. Woche.

    PO4 0-0.02 mg
    SI 0 mg (bin immer noch dem Irrtum aufgesessen)
    KH 7
    NO3 5-8mg
    Ca 390-400mg
    Mg 1500mg

    Der Mg-Wert hat sich beruhigt und NO3 ist gesunken.
    Wahrscheinlich unterstützt durch das Einbringen von Caulerpa.
    Diese hat helle Spitzen und treibt sehr üppig.
    Seit gestern (nach 4 Wochen) habe ich die alleinige Blaulichtphase
    beendet und schalte für 3 Std./Tag HQI-Licht dazu.
    Das möchte ich 1 Woche so lassen und dann pro Woche um eine
    weitere Stund erhöhen, bis die Gesamtbeleuchtungsdauer 12 Std.
    erreicht.
    Die Kieselalgenphase (leichte, braune Belege auf der Keramik) ist noch nicht ganz vorbei.
    An den Scheiben machen sich die ersten kleinen grünen Büschelchen bemerkbar.
    Sie fielen aber der Scheibenreinigung zum Opfer....

    8.1.2009

    Zu meinem neu eingerichteten Becken möchte ich folgendes weiter berichten.


    Das Becken steht, wie bekannt, seit Ende September 2008.
    Es sind bislang keinerlei lästige Fadenalgen aufgetreten, auch keine Schmieralgen!!! :]
    Für 2 Wochen hatte ich allerdigs eine verstärkte Grünalgenphase, die sich durch
    eingetrübtes Wasser und durch dünne Belege an den Scheiben bemerkbar machte,
    so daß jeden Tag die Scheiben geputzt werden mussten.
    Auf der Keramik war nichts zu sehen.
    Die Kalkrotalgenphase ist jetzt in vollem Gang. =)
    Allen Unkenrufen (korallenriff.de) zum Trotz hatte ich bislang keinerlei Misserfolge,
    denn ich habe nicht im Wasser herumgepfuscht, nur Baktoplan war im Einsatz.
    Ich führe das zurück auf das Einbringen von vielen Schnecken (26), Einsiedlern (5) und Seeigeln.
    Auch der Blenny (Salarias) hat sein Übriges dazu beigesteuert.
    Ich brauchte ihn bislang nicht beizufüttern, trotzdem hat er eine dicke Wampe.
    An Korallen sind Euphyllia, Acantastrea, Acropora spc., Caulastrea, Scolymia,
    Goniopora, Australomussa, Seriatopora, Trachyphyllia, einige Muscheln und Seescheiden
    ins Becken gezogen.
    Das alles natürlich nicht mit einem Ruck sondern peu a peu vorsichtig nacheinander.
    Die Wasserwerte sind blendend, bis auf das Silikat......
    Da messe ich noch ca. 2mg/l. (jetzt endlich gemessen mit Red Sea Test)
    Obwohl ein Silikatadsorber seinen Dienst tut, wird es nicht weniger.
    Aber das ignoriere ich jetzt einfach."

    18.8.2010

    Den vorangegangenen Berichten von damals ist nichts mehr hinzuzufügen, außer daß nach und nach einige kleine Fische eingebracht wurden (Cirrhilabrus rubriventalis, 1Paar Gramma melacara, und 1 Paar Nemateleotris decora).
    Das Becken hat sich nur in soweit verändert, als daß wegen der Größe einige Korallen ausgetauscht wurden, die jetzt besser den Abmassen des Beckens entsprechen (L=80cm, B=50cm, H=80cm). Die Artenvielfalt ist geblieben.
    Besonderheiten: permanenter Einsatz von S04-Adsorbern, UV-Bestrahlung. Sonst nichts.
    Kein Abschäumer, kein Nitratfilter, keine zusätzliche Filterung.
    CA=400-430 (Salifert), PO4= 0-0.04 (Rowa/Merck), NO3= 0 (Red Sea), PH= 8,0-8,3, KH=6-7(TM)
    Verbrauchte Elemente werden mit "Balling" ausgeglichen.
    Leider ist auch etwas Negatives zu berichten. Seit einiger Zeit machen sich Valonia-Algen breit.
    Es sind momentan zu viele, als daß ich sie per Hand entfernen könnte.
    Der Einsatz von Kaninchenfischen wäre vielleicht die Lösung, fällt aber wegen der Größe der Fische, bzw. der
    Abmasse des Beckens leider flach.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Evie,

    allen Unkenrufen zum Trotz würde ich es trotzdem mit dem splendidus oder dem picturatus versuchen.
    Beide haben bei mir (splendidus) und bei einem Vereinsfreund (picturatus) alles an Turbellarien verputzt, was sich in unseren Becken tummelte. Anfangs wollte ich es auch nicht glauben, was mir damals von einigen Aquarianern berichtet worden war. Aber der Versuch war es dann wert!!
    Bis dato habe ich keine Tubellarien mehr sondern nur wohlgenährte Leierfische.
    Nach meinen Beobachtungen (vielleicht decken sie sich mit denen von anderen Aquarianern?) fressen diese
    Fische mit Vorliebe die kleinsten Planarien (Mini-Stadium, kaum mit dem Auge zu erkennen). Auf diese Art und Weise wird der "Nachschub" gebremst, da die alten Planarien ja auch nicht ewig leben und dadurch die
    gesamte Population immer weniger wird. Nur nicht verzagen, es dauert halt manchmal etwas länger als man denkt! Ist auch stark vom jeweiligen Befall abhängig.
    Gruß
    Hajo

    Liebe Leute,

    der ganze Hick-Hack geht aber jetzt stark am Thema vorbei! :face_with_rolling_eyes:
    Der Autor hat ein Thema eröffnet, daß bestimmt auch einigen anderen Aquarianern auf den
    Nägeln brennt und das gar nicht so selten aufkommt.
    Jeden trifft es früher oder später mit den Problemen Aiptasien oder Majanos.
    Auch wenn man sich noch so sehr vorsieht, irgendwann hat man durch das Transportwasser
    oder durch "lebende Steine" einige von diesen Plagegeistern im Becken.
    Zum Ursprungsthema "Majanos" kann ich die Wirsamkeit von Kalkbrei (Joes Juice) nur
    bestätigen.
    Es dauert halt ein wenig, wenn da Becken sehr verseucht ist......
    Mit dem Kalkbrei (selbst angerührt) und mit ein wenig zeitlichem Aufwand wird man der
    Plage aber Herr.
    Auf diesem Weg habe ich in der Vergangenheit hunderte von diesen Zwerganemonen
    vernichtet.
    Vorher hatte ich es mit Chaetodon xanthurus (Tipp H.J.Fricke), mit Acreichtys tomentosus
    (Tipp Prof. Thaler/A.Luty), und mit Chaetodon kleinii versucht.
    Alles kein Erfolg! Diese Tiere (Majanos) nessel zu stark.
    Der letzte Ausweg mit Kalkbrei war schließlich der Beste, wenn auch der Mühevollste.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Mario,

    in Deiner Beschreibung der Krankheit redest Du immer von "Flecken".
    Das ist eigentlich untypisch für Lymphocistis.
    Das Krankheitsbild von Lymphocystis ähnelt eher kleineren bis mittelgroßen
    Knötchen, die in sich abgekapselt wirken. Eher wie "Anhängsel".
    Verwischte Flecken mit mehreren kleinen Pünktchen gehen eher in Richtung
    Seewasser-Ichtyo o. ä..
    Das würde auch die schnell zunehmende Menge der Pünktchen erklären, was
    nicht so sehr bei Lymphocytis vorkommt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Mario,

    bist Du sicher, daß es Lymphocystis ist?
    Meiner Meinung nach breitet sich dieser Virus nicht so schnell aus.
    Meistens sind es Neuzugänge, die diese "Knötchen" mitbringen.
    Früher habe ich bei größeren Fischen (Großkaiser, Doktoren) zur Schere gegriffen und
    anschließend die betroffenen Stellen mit Volon A Haftsalbe eingerieben.
    Das hat geholfen.
    Man lege das Tier vorsichtig auf ein möglichst nasses Tuch und entferne die betroffene Stelle
    mit einem sauberen Schnitt. Aber bitte vorsichtig, denn das Tier bewegt sich dabei bestimmt!!!
    Danach erfolgt die Behandlung mit der o. a. Fettsalbe.
    Meinem Xanthometophon und dem Imperator hat es damals geholfen. Es ist nichts zurückgeblieben. Die so behandelten Flossenränder sind wieder zugewachsen und die Krankheit ist nicht wieder aufgetreten.
    Ob diese Empfehlung aber die richtige Wahl bezogen auf die geringe Größe Deiner Fische ist, mußt
    Du selbst abwägen.
    Alles das, vorausgesetzt es ist wirklich Lymphocystis....
    Gruß
    Hajo

    Hallo Christoph,

    ich würde es bei diesen quadratischen Maßen mit der "e-lite" von Elos versuchen.
    Diese LED-Lampe wird an einer Seitenscheibe mit einem Halter fixiert und ist relativ klein und zierlich.
    Sie nimmt also nicht viel Platz weg und ist dabei sehr hell (18LEDs, weiß mit blau gemischt).
    Für diese Beckengröße sicher optimal.
    Ich habe sie bei einem Händler über einem gleich großen Becken erlebt und war ob der Lichtmenge begeistert.
    Wenig begeistert hat mich der Preis. Er liegt so um die 500-600 Euro.....
    Gruß
    Hajo

    Hallo Kathrin,

    das "baggern" könnte einen einfachen Grund haben.
    Mangels geigneter "Nistutensilien" sucht das Männchen nun weiter verstärkt nach geeignetem
    Baumaterial. In meinem Becken vorzugsweise im und auf dem Bodengrund. Das, was er bereits gefunden hat, ist mittlerweile verbaut. Es scheint aber noch nicht genug zu sein. Bevorzugt werden Pflanzenreste (Caulerpa). Aber auch kleinere Steinchen , ja selbst abgestorbene Valonias (Hülle). :grinning_squinting_face:
    Auch habe ich beobachtet, wie er versuchte aus einer gefiederten Pseudopterogorgia spp. kleinere Ästchen herauszureißen. ?(Allerdings hier ohne Erfolg.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    auch ich pflege seit einem halben Jahr diese wunderschönen Tiere. :smiling_face:
    Bei der damaligen telefonischen Bestellung der Melacaras hatte ich Wert auf einen deutlichen Größenunterschied gelegt. Das hätte ich nicht machen sollen. Es wurde mir ein mittelgroßes Exemplar geschickt und ein kleiner Zwerg. Das Mißtrauen des kleinen Tieres gegenüber dem Großen hat sich bis heute noch nicht wesentlich gelegt. :frowning_face:
    Zwar fressen sie zusammen, doch wenn das größere Tier sich nähert, verschwindet der Kleine. In der Zwischenzeit hat das größere Tier mit dem Nestbau begonnen. Es sammelt alles, was an "Material" im Becken zu finden ist und trägt es in eine Höhle mit Schlupfloch, die er (Männchen) sich vorher ausgesucht
    hatte. Vergeblich versucht er das kleinere Tier (Weibchen?) in diese Höhle zu locken. Aber bis jetzt ohne Erfolg. Der Respekt wegen des Größenunterschiedes scheint doch noch zu stark zu sein. Ich hoffe, es klappt mit den beiden Tieren, wenn das kleinere Exemplar an Körpergröße (und Geschlechtsreife) deutlich zugenommen hat.
    Ansonst sind es ruhige und , wie gesagt, wunderschöne Tiere (überhaupt unter Blaulicht).
    Gruß Hajo

    Hallo,

    hat sich schon jemand Gedanken über die ELOS Manta e-power Lampenkonstruktion mit e-lite gemacht?
    Diese HQI-Lampeneinheit gibt es mit 40er und 60er Brücke inklusive eingebauten 18 blauen LEDs zwischen den beiden Leuchten. Wahl der Leuchtmittel: 70W, 150W und 250W.
    Dieses HQI-Duo mit den blauen Cre-LEDs ist für mich momentan der Hit. Aquarien bis zu 200cm werden optimal ausgeleuchtet. Die großen, runden Reflektoren (30cm!) strahlen ein unwahrscheinlich helles Licht ab.
    Versuche mit einem 250W-Brenner ergaben eine ähnliche Helligkeit wie bei einem 400W Brenner (nachzulesen in den einschlägigen US-Internetseiten, es gibt Fotos vom Test). Anfangs sucht man sich dabei einen Wolf. :grinning_squinting_face:
    Ich habe diese Einheit erstmalig bei einem Händler hier in der Nähe gesehen. Ich war stark beeindruckt.
    Zum Einen wegen der modernen Konstruktion, zum Anderen wegen der starken Lichtausbeute.
    Beeindruckend war auch der Preis......... :loudly_crying_face:
    Gruß
    Hajo

    Ja, so sehen Majanos aus. Je nach Strömungsverhältnissen haben sie Verdickungen an den Tentakelenden oder nicht. Bloß raus mit dem Zeug, sonst wirst Du noch unglücklich!
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    hat jemand bereits Erfahrung mit dem ELOS "e-power" bezw. ELOS "Manta System"?
    Das Manta-System habe ich gestern bei einem Händler gesehen.
    Es war sehr eindrucksvoll, im Design wie auch in der enormen Lichtausbeute!
    Die großen Reflektoren (je 30cm im Kreis) sollen mit je 250W HQI ähnlich viel Licht bringen wie
    vergleichbare 400W Brenner unter einem herkömmlichen Reflektor. Sagt ELOS.
    Es gibt diese Lampen ebenso mit 150W und 70W.
    Innovativ ist auch das "e-lite" LED mit 17 Cre-LEDs, eingebaut in der Mitte der Brücke
    zwischen den Lampen.
    Falls jemand Kenntnis von den technischen Maßen der einzelnen Bauteile, wie Lampe, Brücke und Befestigungswinkel hat, bitte ich um Rückmeldung. Im Netz stehen keine detaillierte Angaben, nur wie oft, Allgemeines.

    Gruß
    Hajo

    Hallo,
    ich habe auch einmal mit Megachrome angefangen. Dieses Licht brachte mir leider auch keine Farbe ins Becken. :frowning_face: Danach habe ich es mit einem Reeflux 12000K probiert und später versuchsweise mit einem CoralVue 14000K, da es den 12000er bei CoralVue nicht gibt.
    Der CoralVue 14000K war mir dann zu blaustichig, die gelben Pigmente der Korallen wurden schon fast ins Grünliche verfärbt und das Licht wirkt sehr dunkel.
    Danach bin ich wieder auf Reeflux 12000K umgestiegen. Dieses Licht ist weißer und hat einen sehr guten Blauanteil, der die Farben gut "herauskitzelt". :]
    Einige Aquarianer gehen sogar auf den Reeflux 10000K zurück. Dieser soll auch noch genug Blauanteile besitzen. Das Becken ist somit optisch noch heller als mit der 12000K-Beleuchtung. Zur Unterstützung nehmen wohl alle noch die blauen T5-Röhren (ATI,Osram) hinzu. Das reicht bestimmt.
    Den 12000K Reeflux-Brenner halte ich momentan persönlich für die 1. Wahl.
    Es wäre aber sehr interessant und aufschlußreich auch andere Beiträge zu diesem Thema zu lesen.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    nach Durchsicht vergangener Berichte im Forum über gelbe Gonioporas bin ich auf diese älteren Beiträge gestoßen. :]
    Ich möchte gerne dieses Thema noch einmal aktivieren.
    Da ich seit ungefähr 3 Monaten eine ebenso gelbe Goniopora pflege, macht mich diese alte Diskussion aus März 2007 neugierig.
    Leider sind die meisten Fragen zu diesem Thema ergebnislos abgeschlossen worden. :loudly_crying_face:
    Oder sind diese Andeutungen (z.B.gefärbt oder nicht gefärbt) irgendwo anders weitergeführt worden?
    Gibt es Beweggründe sich darüber auszuschweigen? Gibt es einen Generalverdacht?
    Sind etwa alle gelben Gonioporas doch gefärbt und man möchte sich lieber nicht für einen sog. Fehlkauf outen? Oder sind diese gelben Tiere eigentlich doch nur begrenzt haltbar und mangels noch lebenden Exemplar hat man einfach nichts mehr darüber zu vermelden?
    All diese Fragen hätten mich jetzt brennend interessiert. Es scheinen mittlerweile auch keine großen Wissenslücken mehr vorhanden zu sein, da dieser alte Bericht aus dem Jahr 2007 stammt und ich deswegen annehmen kann, dass sich die allgemeinen Erfahrungswerte hierzu verbessert haben.
    Warum also führt man dieses Thema nicht weiter und stellt seine Erfahrung weiter zur Verfügung?
    So, jetzt soll Schluss sein mit dem „Gegrantele“. :grinning_squinting_face:
    Mein „Problem“ ist folgendes:
    Meine gelbe Goniopora ist auf einem ca. 20cm großen Stein angesiedelt. Der Stein hat eine flache Struktur. Das Tier stand gut beim Händler und zeigte seine kurzen Polypen.
    Neben dem Tier stand noch ein anderes gelbes, langpolypiges Exemplar. Ich entschied mich für die kurzpolypige Version.
    Nach einigen Wochen in meinem Becken veränderte sie ihr Gesamtbild. Die eine Seite des Tierstocks bekam etwa 6cm lange Polypen, die andere Seite blieb kurz. Für den Betrachter ein seltsames Bild. Auffällig ist, dass die langen Polypen tagaktiv sind und die kurzen Polypen nur nachts optimal stehen. :confused_face: Tagsüber ist die kurze Seite also nicht so attraktiv. :loudly_crying_face:
    Es hätten Freude und Frieden geherrscht, wenn sich nicht eines Tages die langen Polypen bräunlich verfärbt hätten. Erst ein wenig, dann immer mehr.
    Was lässt das schließen? Sind die gelben Tiere doch gefärbt? Und wenn, warum beginnt diese Umfärbung nicht auch bei der kurzen Variante?
    Kommt jetzt die ursprünglich braune Farbe durch oder steht diese Tier zu dunkel und baut aus Not mehr Zooxantellen ein, die die gelben Pigmente dann mehr und mehr überdecken?
    Das würde aber dem Verhalten der „Kurzen“ widersprechen. Diese liebt die Dunkelheit.
    Ich steh vor einem Rätsel. :confused_face:
    Hat vielleicht jemand ähnliche Beobachtungen gemacht?
    Für jede diesbezügliche Aufklärung zu diesem Thema wäre ich dankbar.
    Übrigens sieht das „kurzpolypige“ Tier genau so aus, wie oben in den alten Beiträgen abgebildet.
    Gruß
    Hajo

    Armin,

    die Spannung schlägt wirklich über.
    Das Messergebnis mit beiden angeschlossenen Elektroden bewegt sich sich ungefähr 0,08-0,1 PH höher
    als mit nur einer angeschlossenen Messkette.
    Ich habe die Redoxkette jetzt entfernt.
    Vielen Dank für den Hinweis.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Dirk,

    ich habe mir einen Wolf kalibriert.X( Testflüssigkeiten von 2 verschiedenen Herstellern sind aus Sicherheitsgründen verwendet worden. Hat aber nichts geholfen. Nachdem mein Misstrauen geweckt war, habe ich, wie oben beschrieben, den TM PH-Test verwendet. Der brachte den "Durchblick"! =)
    Die neue Glaselektrode misst jetzt in den "vertrauten Werten".
    Mein Fazit lautet: Vertraut nicht blind auf frisch kalibrierte Elektroden. Man sollte dabei auch das Alter (der Elektroden) berücksichtigen. :grinning_squinting_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    der Einfachheit halber habe ich seit vielen Jahren meine PH - und Redox-Messungen mit
    sog. Kombi-Geräten durchgeführt. Die Geräte haben 2 separate Eingänge und sind, laut Hersteller,
    für die Dauermessung geeignet. Das eine Gerät stammte damals von der Fa. Zajac, welche nach geraumer Zeit die Produktion dieses Teils einstellte. Auf meine Frage nach dem Grund, wurde mir etwas von Meßfehlern erzählt, die auftraten, wenn man beide Elektroden gleichzeitig im Wasser hatte.
    Das überprüfte ich durch das Weglassen der Redoxkette. Siehe da, man hatte Recht! Es zeigten sich andere PH-Werte.
    Daraufhin besorgte ich mir für den zukünftigen Einsatz ein PH-Meßgerät, welches nur einen Eingang hatte und somit weniger störungsanfällig war.
    Weil ich der Überlegung aufsaß, das Gerät der Fa. Z. könnte eventuell technisch nicht ausgereift gewesen sein, besorgte ich mir ein anderes Gerät von einer namhaften asiatischen Markenfirma.
    Um es kurz zu machen, dieses Gerät zeigte die gleichen Symptome. Bei gleichzeitigem Anschluß von PH- und Redoxelektrode wurden, im Gegensatz zur Solo-Messung, wieder verschiedene Werte angezeigt.
    Frage:
    Darf man überhaupt beide Spannungen gleichzeitig messen?
    Falls nein, geht es dann mit getrennten Geräten?
    Ist vielleicht der eigentliche Grund die ungenügende Abschirmung im Kombi-Gerät selbst?
    Es muß also etwas dran sein, denn nicht umsonst wurden die Geräte der Fa. Z. nicht mehr angeboten.
    Für eine diesbezügliche Aufklärung wäre ich euch sehr dankbar.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    meine Vermutung hat sich bestätigt. :]
    Die Gel-Elektroden sind am Ende gewesen!!!!
    Der Messvergleich mit einer nagelneuen Glaselektrode brachte die erhofften Anstiege um
    PH 1,8. Also von niedrigen PH 7,7 - PH 8,0 ist jetzt keine Rede mehr. Die "neuen" richtigeren Werte liegen
    nun um rund 0,2 PH darüber. Das zeigte auch im Vergleich der eingangs erwähnte TM PH-Test. :thup
    Dieses Thema kann ich zu den Akten legen. :winking_face:
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,
    Thomas
    vielen Dank für Deine positive Einstellung zum Tropftest.
    Auf die Elektrodenmessung würde ich aber nicht wirklich verzichten wollen.

    Armin
    alle PH-Tests, die mir in meiner aquaristischen Laufbahn in die Finger kamen, waren die reinsten Ratespiele. Die Farbunterschiede der einzelnen Referenzen waren zu undeutlich
    oder lagen zu weit auseinander, was die Unsicherheit des Betrachters noch verstärkte. :frowning_face:
    Den Bemerkungen anderer Aquarianer in diesem Forum konnte ich entnehmen, dass dieses
    Übel bei TM durch die kurzen Steps und die klar unterschiedlichen Farben besser gelöst worden war. Hat sich dann ja auch erfreulicherweise bewahrheitet. =)
    Ich hatte seit ..zig Jahren Elektroden unterschiedlicher Hersteller im Einsatz, deren Lebensdauer ebenso unterschiedlich waren. Aus Kostengründen greift man leider immer wieder auf Billigprodukte zurück, die einen dann mit ihren Messresultaten oft in die Irre führen. So geschehen auch bei mir.
    Beide Elektroden, (gleiche Bauart und gleicher Hersteller, aber unterschiedliche Geräte) in unterschiedlichen Becken zeigten eine PH-Tendenz nach unten. Auch mehrmaliges Kalibrieren änderte daran nichts.
    Da ich in dem einen Becken ein permanentes KH-Defizit habe (große Blöcke SPS benötigen auch viel Calcium, was auf die Dauer an der KH nagt), schob ich den PH-Abfall auf die geringe KH von 5. Das Becken hat einen Abschäumer und einen Kalkreaktor, der leider nicht immer maximal arbeitet. Deswegen wird mit „Balling“ ergänzt. PH von 7,7-8,15.
    Im anderen Becken war die Situation anders. Die KH lag hier bei 9-10 bei einem PH-Wert von 7.67 – 7.85. Dieses Becken hat keinen Abschäumer, aber dafür erstklassige Werte: No3=0. PO4= 0.0-0.02, Mg=1300, CA=430.
    Den misstrauten Werten meiner Elektroden von ungefähr PH 7,6-PH 7,8 eine sichere Referenz entgegenzusetzen, war in meinem Fall keine leichte Aufgabe.
    Ich versuchte es mit einer Borax-Lösung um die Elektroden zu überprüfen.
    Statt angenommener Werte von ca. 9,2 PH erhielt ich aber den Wert von 9,4 PH. :confused_face:
    Auf der Packung stand PH 9,18. Das verwirrte mich zusehends. Ich hatte jetzt, wegen des vermuteten Elektrodenproblems, mit einem niedrigeren Wert gerechnet. Übrigens hat sich, trotz mehrfacher Aufforderung, der Hersteller nicht zu den angezweifelten Borax-Werten geäußert. Sehr schade!
    Mit neu angesetztem Seewasser (Red Sea Coral Pro) startete ich einen 2. Vergleich.
    Red Sea-Salz sollte eine PH-Wert von 8,2-8,4 aufweisen. Leider hatte mein Vorratswasser schon eine gewisse „Standzeit“ von 1 Woche und wies nur noch einen PH-Wert von 8,1 aus. Gemessen mit TM Tropftest. Die vergleichende Elektrodenmessung zeigte eine PH von 7,89. :confused_face:
    Das waren genau diejenigen Abweichungen um ungefähr 0,2 Einheiten, die ich unter Zuhilfenahme des TM-Tests im Vergleich zur Elektrodenmessung auch in beiden Aquarien festgestellt habe. Jetzt lag der Verdacht nahe, dass die Elektroden „fertig“ waren.
    Einen absoluten Beweis wird nur die Anschaffung einer neuen (hochwertigeren) Elektrode bringen.
    Mit diesem kleinen Beitrag möchte ich, nach meiner persönlichen Einschätzung, die Wichtigkeit einer genauen PH-Messung unterstreichen, da ein falsch angenommener PH-Wert in Grenzfällen bei weiteren Überlegungen, wie etwa z.B. Na2CO3- oder doch nur NaHCO3-Zugabe?, zu manch unangenehmen Überraschung führen kann.
    Gruß
    Hajo

    Hallo,

    wegen angenommener Messfehler meiner Elektrode hab ich auf den Tropftest von TM zurückgegriffen.
    Die Werte sind allgemein gut abzulesen, im Gegensatz zu anderen Herstellern....
    Ist der Test aber absolut sicher? Kann man den abgelesenen Werten vertrauen?
    Hat jemand irgendwelche Erfahrungen mit diesem Test?
    Das würde mir die nötige Sicherheit bringen, meine Elektrode mit Genuß in die Tonne zu treten. :grinning_squinting_face:
    Gruß
    Hajo