Hallo Heidi,
Gut zu hoeren! Hoere nicht auf, ihm die unterschiedlichsten Futtersorten anzubieten. Je breitbandiger sein Interesse, desto besser seine Zukunft.
Gruss
Hajo
Hallo Heidi,
Gut zu hoeren! Hoere nicht auf, ihm die unterschiedlichsten Futtersorten anzubieten. Je breitbandiger sein Interesse, desto besser seine Zukunft.
Gruss
Hajo
@ Hajo
Ich habe nur einen gezielten und einfachen Ausgleich mittels CaCl- und Mg-Lösung gemacht ohne Zugabe von NaCl-freiem Salz gemacht.
Meine Frage war ja ob ich jetzt das gestörte Verhältnis verbessern kann, wenn ich NaCl-freies Salz nachdosiere?
Hallo Stefan,
die Frage nach dem NaCl-freien Salz ist nur im Zusammenhang mit der These von Kai zu verstehen. Fe-Konzentrationen als Ursache sind also auszuschließen.
Bislang hast Du den Verbrauch von Ca, KH und Mg durch den gezielten Ausgleich geregelt. Das ist auch so in Ordnung. Leider wird dadurch auch ein langsamer Anstieg der Dichte erreicht. Diese hast Du sicherlich in regelmäßigen Abständen durch den Austausch einer entsprechender Menge von Süßwasser wieder auf den alten Stand gebracht. Deine Wasserwechselintervalle werden nebenbei auch andere, sich erschöpfende Elemente, wieder zuführen. Ich denke da in erster Linie an Magnesium. Deshalb ist für mich eine zusätzliche Zugabe von Mg nur sinnvoll, wenn trotz der WW sich immer noch ein Defizit abzeichnet. Das gilt natürlich für alle zusätzlichen Additive, die, wenn man sie sinnvoll einsetzt, zu einer Verbesserung der Pflege und des Wachstum beitragen. Aus meiner Sicht ist das ein überschaubares Verfahren, weil einfach und ohne zusätzliche NaCl-freie Klimmzüge.
Gruß
Hajo
[quote='Lodahl','index.php?page=Thread&postID=665404#post665404']Hallo zusammen.
Zur Info:
.......Vor einer Woche habe ich mich dann mal wieder an Messen gemacht und siehe da. Ca lag bei 300 und Mg. Bei 1200.
Nun habe ich innerhalb von einer Woche beide Werte mittels Balling Lösungen wieder auf Ca. 430 und Mg auf 1350 angehoben.
Hallo Stefan,
Wie hast Du denn per "Balling" deine Defizite beseitigt? Balling light? Mit oder ohne Zugabe von NaCl-freiem Salz? Ich habe nur einen gezielten und einfachen Ausgleich mittels CaCl- und Mg-Loesung erwartet.
Gruss
Hajo
[quote='Lodahl','index.php?page=Thread&postID=665499#post665499']wird. Ja in der Tat musste ich die Menge der KH Lösung von täglich 100ml auf 150 erhöhen um auf KH 8-9 zu kommen.
Meine Dichte liegt bei 25 Grad bei 1,023 gemessen mit einem Aräometer.
Könnte mich selber in den A beißen nicht einfach mal öfters die WW gemessen zu haben oder einfach den ein oder anderen TWW gemacht zu haben…
Jetzt muss ich leider Lehrgeld bezahlen
Hallo,
Die einfachste Art sich eine Lösung zu erarbeiten ist systematisch vorzugehen. Soweit das hier noch möglich ist.
Wenn ich um 50% meine KH-Stammlösung erhöhen muss, um meine gewohnten Werte zu erlangen, ist was faul. Die Möglichkeit einer Störung der Stickstoffverbindungen? NH3? Absterbende Bakterien durch Reduktion? Bei Stefans starkem Besatz, der Vernachlässigung seiner sonst regelmäßigen! Wasserwechsel und der nicht wenigen Nährstoffe im Wasser, würde ich das immer in meine Überlegungen mit einbeziehen. Worin soll die Infektion sonst ihre Ursache haben, wenn kein Neuzugang erfolgte? Stress durch eine instabile Wasserchemie, die irgendwann aus dem Ruder gelaufen ist. Auf welcher Ebene sich das zugetragen hat, wird jetzt schwer sein zu ermitteln.
Wenn ich in meinen eigenen Überlegungen diese Möglichkeit nicht ausschließen kann, ist der Wasserwechsel die einzige Möglichkeit, eine normale Verhältnismäßigkeit im gestörten Milieu zu erreichen. Eine gezielte Fütterung trägt zwar zur Stärkung des Immunsystems der geschwächten Fische bei, hat aber keinerlei Einfluss auf die Ursache der Infektion. Die Erkrankung von Fischen durch WW halte ich für ein Kapitel aus Grimms Märchen. Es werden moderate WW in gewissen Zeitabständen empfohlen und nicht ein 100%iger Totalaustausch!
Ganz im Gegenteil, nach jedem erfolgten WW erscheinen mir meine Fische und Korallen viel lebhafter und vitaler.
Gruß
Hajo
Stefan, kurz nachgeschoben: Zusaetzlich natuerlich UV laufen lassen. Naif hat nicht Unrecht. Das macht jedenfalls noch etwas Sinn, wenngleich die Situation sich bestimmt noch verschlechtern wird.Ich hoffe, nicht dramatisch.
Gruss
Hajo
Hallo Stefan,
Da bereits einige Aktivitaeten geschehen sind und auch einige Zeit verstrichen ist, wird es langsam unmoeglich die eigentliche Ursache zu ermitteln.
An Deiner Stelle wuerde ich mich auf den regelmaessigen WW beschraenken. Im Uebergang vielleicht etwas grosszuegiger, als gewohnt.
Dann wirst Du bald den alten Stand erreicht haben. Das ist mit Sicherheit die einfachste und unkomplizierteste Methode.
Gruss
Hajo
Hallo Thomas,
Kurzes Bestroemen hilft da nicht viel. Die Koralle zieht sich zum Zweck eines Wasseraustausches zusammen. Im Zuge des Austausches, naemlich beim Aufpumpen, wird sich der wachsartige Film loesen. Wann das geschieht, bestimmt die Koralle. Das geschieht aber nur mit Hilfe einer guten Wasserbewegung und ausreichend Licht. Halbdunkel und wenig Wasserbewegung macht keinen Sinn. Das wird den Vorgang nur erschweren. Gib der Koralle durch eine permanent gute Wasserbewegung die notwendige Hilfe. An Vernesselung kann ich nicht glauben, da der gesamte Pilzkopf fast flaechendeckend diese Anzeichen traegt. So sahen bei mir oft die Ledernen kurz vor ihrer "Haeutung" aus.
Gruss
Hajo
Hallo Stefan,
haben alle Fische gleichzeitig den Befall bekommen, oder erst nach und nach?
Ist auch sicher gestellt, dass vorher nichts in dieser Richtung zu bemerken war?
Scheuern? Unruhe?
Gruss
Hajo
Hallo Beni,
Wart's ab, das wird schon. Sicher.
Gruss
Hajo
Hallo Thomas,
Ich setz da haeuten mal in " ". Ob es eine Abloesung im Sinne einer richtigen Haeutung ist, sei einmal dahingestellt. Richtig ist, das sich von Zeit zu Zeit ein wachsaehnlicher Film bildet, der sich nach einiger Zeit loest und mit ihm alle Partikel von der Oberflaeche der Koralle, die dort nicht hingehoeren. Quasi eine Reinigung der Oberhaut. Deswegen ist die Unterstuetzung durch mehr Wasserbewegung auch besonders hilfreich.
Gruss
Hajo
Hallo Thomas,
Lederkorallen haeuten sich. Eindeutig kann ich es auf dem Bild nicht zuordnen, aber ich vermute es. Hilfreich dabei ist eine moderate bis starke Stroemung, das unterstuetzt den Abloesungsprozess.
Lederkorallen fuehlen sich in wenig bewegtem Wasser nicht besonders wohl.
Gruss
Hajo
Hallo Joe,
Kann ich Dir vielleicht weiterhelfen? Schau mal 5. Internationales Meerwasser-Symposium 1999 (Optimierung der Pflegebedingungen).
Uebrigens hat er dieses Thema noch vertieft in "Fische und Korallen im Meer und im Aquarium" (Birgit Schmettkamp Verlag).
Gruss
Hajo
Hallo mini,
Wenn es Dir nur um den Gasaustausch geht, waere eine hohe Saeule von Vorteil. Mal davon abgesehen, wie ist denn das Becken abgedeckt? Oben offen oder geschlossen?
Eigentlich kann ich Deine Verbissenheit nicht ganz verstehen. Erhoehe die KH um einen Punkt und schau, was passiert. Leichte CO2-Uebersaettigungen sind an der Tagesordnung.
Die Schwankungen im PH-Bereich sind daher fuer mich normal und treiben mir nicht den Schweiss auf die Stirn. Ausserdem kann sich ein niedriger PH durch hoeheren CO2-Eintrag auch guenstiger auf die Kalzifizierung auswirken.
Gruss
Hajo
Richtig Bernd,
Deswegen wurde frueher fuer die oeffentlichen Aquarien in Norddeutschland das Wasser vor Helgoland gebunkert.
Gruss
Hajo
Hallo,
es ist weniger interessant, was sie nicht mag, als das, was sie momentan bei Dir vorfindet.
Ein Bild und eine genaue Angabe der Wasserparameter waeren von Vorteil.
Zu beachten sind: Ueberpruefung! der Salinitaet (35), KH (7-8)Kalzium (400-420). Kein
starkes Licht und eine moderate Wasserbewegung. Keine direkte, starke Stroemung!
Vorhandensein von genuegend Naehrstoffen. Zusatzfutter muss nicht.
Gruss
Hajo
Hallo Ingrid,
alles klar, ich bin nur ueber die Aktion mit der Stahlbuerste gestolpert. ![]()
Gruss
Hajo
Hallo Ingrid,
meinst Du wirklich Tubipora? Normaler Weise hat Tubipora ein aeusserst fragiles Skelett. Sie ist der einzige. Vertreter in dieser Familie, die Kalkroehren besitzt.
Man braucht eigentlich nicht viel, um die hohen Kalkroehren zu zerbrechen.
Es tummeln sich in der Gattung Stolonifera noch weitere Arten, die sehr aehnliche Polypen bilden. Diese besitzen aber keine roten Kalkroehren. Wenn die Licht- und
Wasserbedingungen gut sind, kann diese Koralle enorm zulegen. Was ihr aber auf keinen Fall behagt, sind Fadenalgen! Deswegen ist diese Art fuer das Becken
von Daniel momentan noch nicht zu empfehlen.
Gruss
Hajo
Zitat von Joe:
die nichtfunzgeschichte stammt aus der zeit, als die ersten sps in die becken einzogen, bei einem überwältigenden mehrbesatz an weichen u. äh..
ansonsten
gruss
joe
Dieses Gerücht hatte tatsächlich den Ursprung in dieser Zeit. Die Annahme, dass so etwas nicht funktionieren kann, hatte meiner Meinung nach nicht den Ursprung im Resultat aus der Zusammenhaltung von Weichen und Harten, sondern vielmehr im damals noch sehr mäßigen Erfolg in der Haltung der ersten SPS. Ein zu dieser Zeit gut funktionierendes Becken mit Weich- oder Lederkorallen lag bestimmt nicht auf dem heutigen (normalen) Level reduzierter Nährstoffe. Mit diesen erhöhten Werten kamen die ersten SPS nicht klar. Erst recht nicht, da sie fast ausschließlich aus Wildfängen bestanden. Als man dann versuchte, unter Zuhilfenahme von allerlei Produkten und Maßnahmen umzusteuern, indem nun Nährstoffsenken angesagt war, ging das erst einmal zu Lasten der Weichen. Ungenaue Recherchen und unsinnige Kommentare hatten diese Missstände als „Futtermangel“ erkannt und als Ergebnis kamen schnell spezielle Produkte zur Fütterung von Leder- und Weichkorallen auf den Markt. Schnapsidee! Ich kann mich noch gut an einen Artikel von Birkholz zu diesem Thema erinnern.
Es gab auch eine andere These, die besagt, dass die Schleimabsonderungen der Weichkorallen die Haltung von SPS erschweren oder gar unmöglich machen. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Nach neueren Forschungen sollen die SPS von diesen Substanzen profitieren. Korallenschleim als Nahrung für SPS. Produkte gibt es im Handel bereits, nur die wissenschaftliche Dokumentation dazu ist mir abhanden gekommen. Wahrscheinlich wegen einer gewissen Interessenlosigkeit, da meine Becken ständig eine gesunde Mischpopulation aufweisen. Ich mag, wie viele auch, mehr Bewegung im Aquarium, als nur die reine Statik. Die Bezeichnung „Kleiderständer“ ist nicht ohne Witz. ![]()
Hier noch eine gefundene Information zu diesem Thema von Sudat Ghadaban (reefcare) 2008:
„Viele Korallen ernähren sich auch von Korallenschleim anderer Korallen, den diese bei mechanischer oder chemischer Reizung abgeben. Dabei ist weniger der Schleim an sich als Nährstofflieferant interessant, sondern vielmehr die Tatsache, dass an diesem Schleim vor allem Bakterien, Schwebstoffe u. andere organische Nährstoffe daran haften bleiben und so den Korallen diese Nährstoffe zugeführt werden.
Es hat sich gezeigt, dass die Anwesenheit von einigen besonders häufig abschleimenden Weichkorallen selbst in Steinkorallenbecken durchaus positive Auswirkungen haben kann. Besonders Weichkorallen der Gattung Clyxum, Lobophyton und Nephteas sind hierfür als Ergänzung in solchen SPS-Becken geeignet, wenn man sie nicht zu sehr durch ihr üppiges Wachstum zur Konkurrenz werden lässt. Sie sondern häufig gewisse Mengen Schleim ab, der dankbar von vielen SPS-Korallen aufgenommen wird.“
Gruß
Hajo
Hallo Alex,
Ist wahrscheinlich auf sein eigenes Spiegelbild zurueckzufuehren. Der Effekt wird bei abgedunkeltem Raum (morgens,abends) staerker vorhanden sein, als bei einer helleren Umgebung.
Das wird sich mit der Zeit aendern. Bei frisch eingesetzten Tieren ist das an der Tagesordnung.
Gruss
Hajo
Richtig, deswegen mein Hinweis: Probieren geht ueber studieren.
Gruss
Hajo
Hallo,
Als Faustformel kann eine mittlere bis starke Stroemung in Frage kommen. Dergleichen auch bei der Lichtfrage. Bei einigen Arten ist die Umstellung schwieriger als bei anderen. Es muss halt beides passen. Probieren geht hier ueber studieren.
Gruss
Hajo
Hallo,
Ich waere schon froh, wenn dieses "biologische Grundwissen" die eigentliche Basis fuer weiterfuehrende Diskussionen waere. Hier im Forum und sonstwo.
Gruss
Hajo
Tja, und was sagt uns das? Einigen muesste jetzt eigentlich ein Licht aufgehen. ![]()
Hallo,
Vorweg gesagt, es gibt keine eigentlichen Futterprobleme. Es gibt nur einige Probleme mit der Fütterung!
Klaus, Wasserflöhe sollten eigentlich kein Geheimtipp mehr sein. Wer sich Tiere hält, sollte sich unbedingt mit ihren Nahrungsbedürfnissen auseinandersetzen. Nur Unbedarfte würden einem Chelmon Salat anbieten. Anfängliche Nahrungsverweigerung begegnet man am Besten mit einer Fütterung, die den Nahrungsgewohnheiten der Tiere in der Natur entspricht oder wenigstens ihnen nahe kommt. Man muss ihnen eine Brücke bauen. Darüber gehen müssen sie dann allein. Dazu gehören z. B. bei Planktonfressern die obligatorischen Daphnien/Cyclops, Artemien, Fischrogen, Lobstereier etc..( obwohl es hier zur leichtesten Übung gehört, diese Fische ans Futter zu bringen). Danach klappt´s auch mit Flocke oder Granulat. Schwerer tut man sich mit „Spezialisten“ im Riff. Mangels „natürlichem“ Angebot im heimischen Becken muss man sich anderer Methoden bedienen. Auch werden die Aquarien leider immer kleiner, die Fische immer größer und die Becken immer steriler, so dass sich nicht annähernd ein „natürliches“ Nahrungsangebot bilden kann. Zum Beispiel ist es nicht immer einfach einen Synchiropus an Gefrierfutter zu gewöhnen. Doch es gibt auch Berichte, wo diese Nahrungsspezialisten auch Flocke zu sich nehmen. Bei mir wird Granulat eins bekannten Herstellers genommen. Aber ausschließlich nur dieses eine Produkt. Auch nur von dem einen Hersteller! Es wird sogar vom Boden oder aus den Korallen aufgepickt. Abartig! Wer schon einmal diesen Fisch bei der Futtersuche beobachtet hat, wie er Zentimeter um Zentimeter das Substrates absucht und dabei oft in Erwartung eines Bissen in besondere Erregung verfällt, wird das unbeholfene Schnappen nach dem durch das Wasser treibenden Kunstfutter, wie Flocke oder Granulat, als lächerliche Farce empfinden. Die natürliche Lebensweise mit ihren typischen Verhaltensweisen ist hier leider kaum noch vorhanden. Der Reiz fehlt oder ist zumindest stark verkümmert. Im Gegensatz zu früheren Zeiten ist heutzutage das Futterangebot reichlich. Beim Frostfutter ist die Palette zwar nicht so breit gefächert wie die Angebote auf dem trockenen Sektor. Doch auch mit Gefrorenem besteht aus meiner Sicht eine weitere Chance Hungerleider ans Fressen zu bringen, da Form und evtl. auch Farbe mit dem Angebot in der Natur oft vergleichbar sind. Über Trockenfutter allein wird das kaum sofort gelingen. Der Fisch muss erst an diese tote Materie gewöhnt werden. Mal klappt es, mal nicht. In jedem Fall sollen die Fische erst einmal lernen, dass es sich um etwas Fressbares handelt. Der Gesundheitszustand spielt eine wichtige Rolle. Sind die Tiere zu sehr abgemagert und geschwächt, ist oft die größte Mühe umsonst. Man hat bereits ein langsam sterbendes Tier vor sich. Der Fisch wird keinerlei Nahrung annehmen und verhungern. Sind sie aber fit, lernen sie (zumeist durch das Fressverhalten der anderen Mitbewohner) auch Unbekanntes zu probieren und, wenn´s schmeckt, auch zu vertilgen. Sensibelchen halte ich erst einmal separat in einem Quarantänebecken in Gesellschaft altgedienter „Fressmaschinen“, wie Dascyllus oder Pomacentrus, die als Allesfresser zur Nachahmung animieren. Das klappt (fast) immer. Sogar bei den etwas empfindlicheren, weniger pflegeleichten Falterfischen. Leider können wir das Futter nicht der natürlichen Nahrung angleichen. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, ist es umso wichtiger, so vielseitig wie möglich zu füttern. Vitamine, Mineralstoffe (Spurenelemente) und Ballaststoffe sind heutzutage in jedem guten Futter enthalten. Aber egal, ob Flocke, Granulat oder Frostfutter, die Tiere (mit einigen Ausnahmen) ändern ihr natürliches Verhalten. Das kann man leider nicht verhindern, es macht aber für den Betrachter den eigentlichen Reiz aus. Wer schon einmal einen Forellenzüchter mit seiner Pelletswurfmaschine bei der Arbeit gesehen hat, weiß vielleicht wo mich der Schuh drückt.
Gruß
Hajo
I
Hallo,
Auch der Tominiensis macht keine Probleme. Habe selbst diese Konstellation im Becken. Anfangs leichte Aggression. Dann aber durch die Erfahrung mit den aufgestellten Stacheln der Rueckenflosse des Kaninchenfisches, die ihm immer wieder entgegengestellt wurde, sehr ruhig und friedlich geworden. So haelt er sich uebellaunige Widersacher vom Leibe. Nach erstaunlich kurzer Zeit schwammen sie miteinander, als waere das immer schon so gewesen. Persoenlich habe ich ueber lange Jahre die Erfahrung gemacht, dass auch gleichfarbige Tiere kein Problem darstellen. Wie bereits gesagt, ich mache das an dem Vorhandensein seiner "chemischen" Waffen fest. Es ist immer das gleiche Ritual. Aggressoren begegnet er stets mit laessig aufgestellten Stacheln und keinesfalls verschreckt. Danach herrscht Frieden.
Gruss
Hajo
Hallo,
Ich denke, mancher Artgenosse weiss um die Giftigkeit der Bauch- und Rueckenflosse. Wer es nicht weiss, lernt es schnell!
Gruss
Hajo
Hallo Stefan,
ich habe das Fuchsgesicht schon mit den unterschiedlichsten Fischen zusammen gehalten und habe nie einen Grund zur Sorge gehabt. Ansonsten gibt es nur Ansprueche wegen der Beckengroesse. Wie Ina bereits bemerkte, waere zwecks einer Empfehlung die Angabe zur Beckengroesse aufschlussreich.
Gruss
Hajo
Hallo Bernd,
auch Dir schoene, sonnige Ostertage.
Gruss
Hajo
Hallo Bernd,
mit Sicherheit wird uns dieses Thema noch weiter beschäftigen. In der Natur kommen solche Cyano-Plagen ebenso vor, wie in unseren doch sehr unterschiedlich gepflegten Becken. Also vermute ich irgendwo auch Gemeinsamkeiten. Vielleicht ist an der These von Knop bezüglich aquatischer Viren als Antagonisten doch etwas dran. Im Meer und auch im Aquarium sind sie permanent vorhanden, doch im Aquarium unterliegen sie oft dem negativen Einfluss durch Abschäumung und chemischer Zusätze, die ein gesundes Aufkommen oft nicht möglich machen. Kommt es jetzt zum Befall durch Cyanos, ist der Antagonist geschwächt oder erst gar nicht in der Lage einen ausreichenden Fraßdruck aufzubauen. Über die Regenerierungsfähigkeit und Fortpflanzungszyklen dieser Cyanophagen ist leider in diesem Artikel nichts zu lesen gewesen.
Was hier die Diskussionen meist erschwert, ist die Tatsache, dass eine ungenaue Berichterstattung oft als Grundlage für weitere Diskussionen genommen wird. Das führt zu einem Müll an Aussagen, welcher die Analyse erschwert und uns doch keinerlei Erkenntnis bringt, sondern bestenfalls zu einer allgemeinen Hilflosigkeit führt. Das kann man manchmal leider auch auf andere Themen beziehen.
Gruß
Hajo
Hallo Alfred,
Ich glaube da liegst du voellig daneben. Alex hat zumindest den Rat befolgt, die Sendung zu reklamieren und hat eine Gutschrift bekommen. Fuer alle Mitleser waere dieser Fall abgeschlossen. Da Alex aber von sich aus weiter ueber den Zustand seiner beiden Korallen berichtet ist loeblich und verdient Zuspruch, denn letztendlich kann das auch zu wertvollen Diskussionen fuehren. Dass in solch einer Diskussion sich auch Beitraege ausserhalb des Themas bewegen, ist nicht immer zu vermeiden.
Gruss
Hajo
[quote='Bernd Koberstaedt','index.php?page=Thread&postID=663402#post663402']Hallo Hajo,
.................. Gerade bei Cyanos helfen manchmal schon kleine Milieuveränderungen. Norman hatte mit dem Weglassen Erfolg, egal woran es tatsächlich lag. Da aber unsere Becken bekanntlich ganz unterschiedliche Verhältnisse aufweisen und somit auch verschieden reagieren können, muss letztlich jeder selbst testen und entscheiden, was er zugibt oder weglässt.
Ja, wenn mal jeder diese Einsicht haette! Wenn sich aber nur mit dem Ergebnis zufrieden gegeben wird, bringt das nicht den Deut einer Erkenntnis und fuehrt auch nicht weiter. Zumindest fuer das eigene Beckenmilieu waere es von Interesse gewesen eventuell Gemeinsamkeiten zu finden, die zum Ausbruch gefuehrt haben.
Gruss
Hajo
Hallo Norman,
da ich selbst sehr lange BB + A verwende, waere es interessant zu wissen, ob der "Uebeltaeter" das BB oder das A oder das K gewesen ist. Oder alle zusammen. Ich haette mich schleichend aus den einzelnen Dosierungen verabschiedet. Das haette fuer mich mehr Sinn ergeben. Irgendwo muss ja die Verbindung bestehen. Dieser Versuch sollte auch nur durchgefuehrt werden, wenn keine anderen Ingredenzien mit im Spiel sind. Vielleicht koennte man umgekehrt wieder herangehen. Erneute Zugabe von BB, spaeter dann A und viel spaeter dann K. Dann alles Weitere beobachten.
Gruss
Hajo
Hallo Thomas,
Du solltest den Begriff IDEAl nicht mit UNBEDINGT verwechseln.
Gruss
Hajo
Hallo,
Ich wuerde die Ursache auch eher in der Beleuchtung suchen. Was hatte der Haendler denn ueber dem Becken?
Moeglicher Weise verlaeuft die Umgewoehnung zu krass?
JBL- Messungen misstraue ich generell. Schon gar nicht ohne Referenz.
Gruss
Hajo
Hallo Mike,
2 Wochen halte ich nicht fuer sicher. Besser 3-4 Wochen. Bestimmt ist der Befall noch akut. Allerdings scheinbar nicht mehr so auffaellig. Ein vollstaendig abgeschlossener Zyklus dauert, je nach Wassertemperatur, 8-14 Tage (Erreger im Fisch). Dazu kommt noch das Schwaermerstadium von ungefaehr 24 Stunden. Allerdings kann dies nach oben oder unten abweichen. Die Schreckhaftigkeit deiner Fische dokumentiert immer noch das Unwohlsein durch die Erreger. Das wird sich noch eine Weile so hinziehen, bis sich der Befall endgueltig verabschiedet hat. Besser du laesst noch eine Weile vergehen und beobachtest weiter den Verlauf.
Gruss
Hajo
Hallo Alex,
Wenn es WYSIWYG-Korallen gewesen sind, ist das mit dem Umtausch doch kein Problem. Ich erwarte hier eine blaue und eine violette Koralle. Wenn ich etwas anderes bekomme,
liegt der Verdacht nahe, dass entweder ein Versehen der Grund ist oder dass ich besch..... worden bin. Jeder wuerde doch immer das erwarten, was auch bestellt wurde. Das ist ja auch einer der Gruende, warum es WYSIWYG gibt.
Gruss
Hajo
Hallo Hans-Werner,
Brown Jelly hervorgerufen durch schnelle EINSEiTIGE Naehrstoffabsenkung oder durch eine abrupte Aenderung in der Wasserchemie vermute ich schon lange. Meine Korallen betraf es damals nach erstmaligen, durch Unkenntnis uebertriebenen Einsatz von Zeolith. Ich habe den Befall als "Schwaecheparasit" gewertet. Auch die Veroeffentlichungen einiger namhafter Autoren schliesst zumindest diese Moeglichkeit nicht aus. Wenn der Stressfaktor zu hoch wird und/oder einige wichtige biochemischen Verhaeltnisse/Verbindungen blockiert oder gestoert werden, aus welchen Gruenden auch immer, kann sich diese Erscheinung zeigen. Nach dem Absetzen des Zeoliths, einem grossen WW und dem Entfernen aller befallenen Korallen und dem Einbringen neuer Tiere war der Spuk beendet. Fuer mich bleibt die Erkenntnis, dass gestresste Tiere hoch anfaellig fuer Infektionen jeder Art sind. Instabilitaet in den Wasserparametern beschleunigt diesen Vorgang noch.
Gruss
Hajo
[quote='klaus Jansen','index.php?page=Thread&postID=662799#post662799']Hallo Hajo..
ich war auf Vorträgen dabei, da war noch der alte Birkholz als Redner präsent sowie die versammelte Dupla Mannschaft, das war im Biotop/Sankt.Augustin... ja...., da gings hoch her... Ich hatte noch ein persönliches Gespräch mit Herrn Kipper nach dem Vortrag und er versprach mir, einen wissenschaftlichen Bericht von der Schädlichkeit der Eiweißabschäumung zu veröffentlichen, in der Dupla Postille, ich glaube die hieß *Aquarium heute*, ...oder so ähnlich. Nun, auf den Bericht warte ich noch heute.
Hallo Klaus,
hat man Dich gleich aus der Kita zu den Vortraegen gefahren?
Uebrigens hat Kipper doch noch die Kurve gekriegt, indem er in seinem Buch "Das optimale "Meerwasseraquarium" fuer das Kapitel "Abschaeumer" doch noch ein paar Zeilen fuer dieses Thema reserviert hat. Am Inhalt merkt man, dass ihm das schwer ueber die Feder kam.
Gruss
Hajo
Hallo Karin,
Manche Haendler sind mit Medikamenten schnell bei der Hand. Marinoopharm vertraegt zwar jeder Fisch, aber beileibe nicht jedes Niedere Tier. Im Beipackzettel ist der Hinweis auf Xenien und Stachelhaeuter zu finden. Diese sollte man vor der Behandlung aus dem Becken nehmen. Dieser Satz wuerde mir schon zu denken geben. Die Niederen reagieren sehr unterschiedlich auf die dem Marinoopharm zugeordneten Inhaltsstoffe. Die Empfindlichen haben so ihre Probleme. Dazu gehoert sicherlich auch die Catalaphyllia. Den Flavescens hatte man nur artgerecht fuettern muessen, dann haette es keine Probleme gegeben. Wenn Du Glueck hast, wird sich die Catalaphyllia wieder erholen. Ein bischen mehr Stroemung ist bestimmt nicht verkehrt.
Gruss
Hajo
