Beiträge von hajo

    Hätte ich in diesem Fall auch empfohlen, da eine genaue Diagnose ungewiss und das Mittel auch im Riffbecken angewendet werden kann. Wunder kann man nicht erwarten, aber die Richtung ist schon o.k.

    Möglicherweise hätte eine stärkere UVC die Krankheit gar nicht erst aufkommen lassen.

    Gruss

    Hajo

    Der Befund zeigt sich bereits mehrere Monate.

    Nicht symptomatisch für Oodinium&Co.

    Eine parasitäre Infektion ((Ciliaten) kann daher ausgeschlossen werden.

    Ich tippe eher auf eine bakterielle Infektion.

    Ist eine UVC angeschlossen?

    Gruss

    Hajo

    Ich hatte mal ein 500l Malawi-Becken und habe da folgende Beobachtung gemacht: Wenn ich einen Fisch eingesetzt habe, konzentrierte sich die Agression der anderen auf genau diesen einen einsamen Neuankömmling. Das gleichzeitige Nachsetzen von 2 oder mehr Tieren verlief dagegen immer stressfrei(er).

    Auch im Meerwasser: Als ich eine Yasha-Grundel nachgesetzt habe, wurde sie anfangs von meinem Salarias gejagt. Ich habe dann noch eine Okinawa eingesetzt und es war Ruhe.

    Der Ausgang wäre mehr als ungewiss, da alles, was über eine Partnerschaft/Zweierbeziehung bei Kaiserfischen hinausgeht, weitere Probleme nach sich ziehen kann. Insbesonders in kleinen Aquarien.

    Gruss

    Hajo

    Moin,

    Vielen Dank für Eure Tipps. Ich muss wohl nachts mal schauen wo der Kollege nächtigt. Ich fürchte allerdings, dass er in irgendeiner Spalte pennt. Somit fällt ein nächtlicher Überraschungsangriff wohl aus. Vielleicht kriege ich die Fischfalle ja doch irgendwo unter, mit etwas Umbau könnte das klappen. Aber macht es Sinn, den älteren dann in die Schwimmschule zu bringen, wenn es, so wie Hajo schrieb, hinterher zu denselben Jagdszenen kommen kann? Ich habe schon mal einen Spiegel angebracht, interessanterweise attackiert er diesen nicht, er ist aber deutlich ruhiger unterwegs. Dafür ist einer der fridmannis sehr daran interessiert:smiling_face:.

    Mach´s wie Joe es vorgeschlagen hat. pack beide in einen Eimer und warte das Ergebnis ab.

    Ein 10-15l-Eimer ist gross genug, um das Verhalten zu studieren.

    Gruß

    Hajo

    moin,

    hier setzt unser punkt zur verträglichkeitsprüfung an.

    zwei zwerge werden gemeinsam in einen eimer gesetzt.

    in der regel kann man durch gegenseitige "nichtbeachtung" erkennen, ob sie ggfls. harmonieren.

    In dieser Situation leider nicht mehr möglich. Es sei denn, der "Alte" lässt sich doch noch herausfangen.


    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan,

    das Verhältnis zwischen den beiden Argis lässt sich absolut auch nicht per Schwimmschule klären.

    Es gab bei mir schon mehrfach Situationen, wo der Untermieter in der Schwimmschule kaum Beachtung fand, nach dem Umsetzen aber sofort attackiert wurde. Das ist nicht ungewöhnlich.

    Die Problematik liegt hier höchstwahrscheinlich in der realtiven Enge des Reviers. Die Bewegungsfreiheit wird stark eingeschränkt und Fluchten enden zwangsläufig auf kurzer Distanz.

    Wenn es nicht möglich sein sollte, den Alteingesessenen vorläufig zu entfernen, bleibt nur der Sprung ins kalte Wasser.


    Gruss

    Hajo

    Hallo,

    das sehe ich nicht so pessimistisch.

    Die Prognosen für gezüchtete Koumansetta, soweit veröffentlich, sind gut.

    Der Vorteil, einen gesunden, futterfesten Fisch zu pflegen, sollte nicht mit der Vergesellschaftung von hektischen oder rabiaten Artgenossen konterkariert werden. Dieser Fisch benötigt eine eher harmonische Atmosphäre und niemals ein frisch eingerichtetes Domizil. Sandboden ist Pflicht.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    E. quadricolor ist unter Aquarienbedingungen in meinen Augen bestenfalls eine Ersatz(wirts)anemone für einige Amphiprion-Arten, obwohl in der Natur durchaus Gemeinschaften bekannt sind.
    Als relativ robust bekannt, steht sie auf der Skala der Empfindlichkeit von echten Wirtsanemonen eher ganz unten.
    Robustheit im Aquarium = weniger infektionsanfällig als naturentnommene Exemplare.
    Der Transport von Naturentnahmen von Wirtsanemonen ist m. E. die Schwachstelle. Wie man über die Jahre hin etlichen Forendiskussionen entnehmen kann, werden sie noch immer in wenig Wasser oder gar "trocken" transportiert. Die Anemonen sollten sich dabei vorher ihrer Exkremente entledigt haben. Der Grund ist die Vermeidung von Infekten auf dem Transportweg. Möglicherweise spielen auch geringere Frachtkosten eine Rolle....

    Selbst wenn es für die Tiere keine grosse Tortur darstellen sollte, was ich persönlich bezweifele, bleibt die Frage offen, ob nicht doch diese oder jene Transportmethode das Tor zur Infektion öffnet. Exkrementefrei ist ein relativer Begriff.
    Bereits winzige Ausscheidungsprodukte können auch in einer kleinen Wasserpfütze Unheil anrichten.
    Hinzu kommt, dass Anemonen unter Stress ihre Symbionten verlieren können.

    Kommt beides zusammen, kan es mit der Regeneration schwierig werden.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!


    Apropos Fütterung von Wirtsanemonen....

    Hier geht es speziell um die Crispa.

    Der Bericht bringt ein wenig Licht ins Dunkle.

    Obwohl Versuche mit anderen Anemonen-Arten eine signifikante Zunahme an Grösse und Tentakeln aufwiesen, zeigt die Crispa bei fester Nahrung ein eher reserviertes Verhalten.

    AAAber: Ungefütterte Crispa hingegen hatten weniger Wachstum, als gefütterte Exemplare zu verzeichnen!


    Gruß

    Hajo

    https://www.researchgate.net/publication/233544357_Effects_of_Feeding_on_the_Growth_Rates_of_Captive-Bred_Heteractis_Crispa_A_Popular_Marine_Ornamental_for_Aquariums

    Hallo!


    Die gebleichten Crispa sind anscheinend derzeit wieder mehr im Handel.

    Kennt jemand hier die Quelle woher die Tiere kommen?

    Hallo Reinhard,

    normalerweise gibt es keine natürlich vorkommenden weissen Exemplare. Weisse Crispa sind gestresst, haben sich ihrer Zooxanthellen entledigt und müssen gefüttert werden, um den Verlust ihrer photosythetischen Leistung zu kompensieren. Die endosymbiotischen Algen, die auch die Farbquelle darstellen, können bei sorgsamer Pflege wieder eingebaut werden.

    Im Gegensatz zu solchen Exemplaren, die mit Vorsatz gebleicht oder gefärbt wurden, erholen sich diese Anemonen wieder.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan,

    der kritische Punkt setzt ein, wenn die Beckenfauna wenig oder nichts mehr hergibt. Das hat man nicht immer sofort im Blick, obwohl die Pickfrequenz Aufschluss geben könnte. Das setzt auch einen aufmerksamen Pfleger voraus.

    Es macht sich schon in manchen Fällen bei den grösseren Arten bemerkbar. Der Versuch sie erst zu diesem Zeitpunkt ans Futter zu bekommen, scheitert oft an ihrer Kompromisslosigkeit und/oder der Hilflosigkeit ihrer Pfleger. Die Folgen sind schnelle Abmagerung und Schlimmeres.

    Obwohl Paarhaltung bei mir einen hohen Stellenwert hat, verzichte ich gerne erst einmal auf eine 2er Beziehung. Erst wenn sich die Merkmale einer optimalen Ernährung deutlich zeigen, setze ich ein 2. Exemplar zu. Vorher besser nicht.

    Gruss

    Hajo

    Ich kenne bislang niemanden, bei dem eine Crispa länger gehalten hat. Beim Korallenzüchter meines Vertrauens ist man überzeugt, dass die eigentlich kältere Temperaturen brauchen.

    E. quadricolor und H.crispa wurden in ihrem gemeinsamen Lebensraum bezüglich ihres Laichverhaltens untersucht.
    Im Untersuchungsgebiet lagen die durchschnittlichen monatlichen Durchschnittstemperaturen zwischen 19.2 Grad und 25 Grad. Die in diesem Zeitraum aufgezeichneten minimalen und maximalen Meerwassertemperaturen lagen bei 17.9 bezw. 26.9 Grad. Das Laichen fand statt wenn die durchschnittlich monatlichen Meerwassertemperaturen 23.6 Grad bzw. 22.7 Grad oder mehr betrugen, was ihrem jährlichen Maximum entsprach oder nahe kam.

    Gruß

    Hajo

    Hallo,

    ein 3 Monate altes Becken ist nicht unbedingt dienlich für das Wohlbefinden einer Wirtsanemone.
    Grundsätzlich stellen sich da einige Fragen.
    Wie war die Salinität beim Händler?
    Wie ist die Salinität im Becken? Ist die Salinität angepasst worden?
    Gab es etwa einen Temperaturunterschied?
    Ist die Anemone langsam an die Dichte gewöhnt worden?
    Eine gesunde Wirtsanemone wird sich mit dem Fuss festsaugen. Danach wird sie das Wasser austauschen wollen.
    Eine Wirtsanemone, die sich weder versucht festzusetzen noch sich entfaltet bedeutet nicht immer Alarm.
    Wenn dieser Art die Umgebung nicht zusagt, wird sie versuchen, einen anderen Platz zu finden. Licht und Strömung sind dabei wichtige Faktoren.
    Dabei lässt sie sich nicht selten, zusammengezogen wie ein Ball, von der Strömung treiben, bis sie einen Platz gefunden hat, der ihr zusagt. Dieser Vorgang, inklusive des Wasseraustauschs, kann unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen.
    Die kurze Standzeit des Beckens entspricht aber keiner optimalen Situation.

    Es bleibt jetzt nur, das weitere Verhalten abzuwarten.


    Gruß

    Hajo

    Prinzipiell hat die Formel „kleine Becken gleich kleine Fische“ eine gewisse Gültigkeit.

    Ausnahmen können Nahrungsspezialisten und/oder sogenannte Dauerfresser sein.

    Sycorax ist als Dauerfresser auf ein reichhaltiges Angebot von Grundnahrung im Becken angewiesen.

    Dabei spielt auch die Grösse der Nahrung eine Rolle.

    Es reicht später nicht, diese Arte nur 1-2x täglich zu füttern.

    Mehrmals am Tag ist Pflicht!

    Je grösser die Grundfläche eines Aquariums, desto reichhaltiger wird (vorerst) das Angebot an geeigneter Nahrung sein.

    Ein 150l Becken wird langfristig einer ausreichenden (Selbst)Versorgung kaum gerecht werden.

    Schon gar nicht bei 2 Dauerpickern!

    Irgendwann setzt die Verarmung der verschiedenen Populationen ein.

    In relativ kurzer Zeit werden die Fische zugefüttert werden müssen.

    Dem ist auf jeden Fall Rechnung zu tragen.

    Anbei eine bemerkenswerte Info, direkt als "Beipackzettel" vom grössten Importeur.

    Synchiropus sycorax (male)
    Synchiropus sycorax, commonly known as the Ruby red dragonet, is a small and very colorful dragonet. They belong to a group of closely related fish called…
    shop.dejongmarinelife.nl

    Gruß

    Hajo

    Das Problem ist relativ zu sehen. Erst einmal ist Kohle nicht gleich Kohle.

    Dann ist weiter ausschlaggebend, ob im Wirbelbettverfahren oder im einfachen Durchfluss verfahren wird.

    Im ersten Fall wird Abrieb erzeugt, der als Auslöser der Krankheitsbilder vermutet wird. Desweiteren scheinen Arten, wie Zebrasoma, besonders betroffen zu sein.

    Die Reproduzierbarkeit wurde in einigen Versuchen nachgewiesen.

    Aus diesem Grund sollte in diesem Zusammenhang die Anwendung von Kohle weiterhin kritisch betrachtet werden.


    Gruss

    Hajo

    Ich hab gerade nochmal Mg gemessen: 1400. Kann man das noch weiter anheben und wenn ja, bis zu welchem Wert??

    Nur zur Erinnerung: Der gewöhnlich angestrebte Mg-Wert liegt bei einer Salinität von 35 bei ca. 1300mg/l.

    Meerwasser von 32 enthält nicht 1300mg/l, sondern nur 1200mg/l.

    Bei 2000mg/l wird's toxisch.

    Gruss

    Hajo

    Sind die Aktivitäten des Randalli ein Zeichen dafür, dass die Grundel noch da ist? Oder könnte der Krebs auch 10-14 Tage alleine überleben?

    Mit Sicherheit kann der Krebs allein überleben. Zumindestens in einer überschaubaren Zeit.

    Das Wachstum von Garnelen mit Grundeln ist grösser, als das Wachstum ohne Grundeln.

    Es hat also keinen Einfluss auf eine plötzliche Sterblichkeit des Krebses.

    Warte erst einmal ab, was die nächsten Tage bringen.

    Oft taucht die Grundel bald wieder auf.

    Gruss

    Hajo

    Guten Morgen,

    Es kommt auf den Zweck und die erwünschte(n) Dosiermenge(n) an. Habe ich eine kleinere Menge über den Tag zu dosieren, wird es mit einer Zeitschaltuhr schwierig werden. Für grössere Mengen allerdings, hat es eine Berechtigung. Nicht jedes Element lässt sich so verdünnen, dass es auch mit der Taktung der Schaltuhr konform sein kann.

    Gruss

    Hajo

    Ich habe mir vorgestern diese hier bestellt: Dosierpumpe

    Bin mal gespannt, für mein kleines Becken brauche keine Hunderte Euro teure Dosierpumpe.

    Die Buschtrommel berichtet nichts Negatives. Wenn's stimmt, ist ein Tausch mit RS Reefdose-Köpfen möglich. Sollte in der Anwendung die bessere Option darstellen. So der Buschfunk.

    Gruss

    Hajo

    Ich finde es schon mehr als hanebüchen, dass man einem Anfänger Bakterienpräparate in die Hand drückt, ohne vorher abzuklopfen, ob das Problem auch verstanden wurde.

    So, wie es sich jetzt darstellt, wird das ein Blindflug mit Absturz.

    Ich schlage nicht gerne irgendein System oder eine Vorgehensweise vor, die ich nicht selbst in der Praxis ausprobiert habe.

    Das Sangokai-System wäre so ein System, dass jeder Anfänger problemlos und sicher anwenden kann.

    Angefangen mit dem Starter-Kit bis zum Basis-Set ist diese Methode beileibe keine Krücke, um sich als Anfänger auch über die Start-Phase hinaus zurechtzufinden.

    Pannen in der Wasserchemie oder auftretende "Plagen" sind in der Anfangsphase nicht selten und machen den Start nicht gerade angenehm. Um es vorsichtig zu formulieren.

    Über diese Hürden wird der Anwender vorsichtig manövriert, bis nach einiger Zeit eine gewisse Stabilität in das Becken einzieht.

    Absolute Vorbedingung ist das Einlesen in die Sangokai-Empfehlungen A-Z und die Beschreibungen zu den verschiedenen Anwendungen.

    Dann weiss man auch, was einen erwartet.

    Gruß

    Hajo

    http://www.sangokai.org/fileupload/SANGOKAI_Empfehlungen_v3_2_2016.pdf

    Hallo Hajo,


    ja, genau die sind das:

    Vitalis Marine Grazer Futterring.


    die gehen da alle schön dran. Das einzige was ich daran nervig finde: nach max. 1 Stunde ist der nicht mehr auf dem Halteringsaugnapf und treibt dann im Becken auf dem Boden…

    Ja, ich kenne das. Kein Respekt vor Lebensmtteln :ylol


    Gruss

    Hajo

    Hallo Hajo,


    Es war schon die untere Flanke.

    Das könnte dann schon auf die Nahrung zutreffen.

    Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch Krill fein gefüttert. Das lasse ich aktuell weg.

    Abwechslungsreich füttere ich auf jeden Fall. Es gibt täglich Nori, Salatblatt und öfter mal den Ring ( komme gerade nicht auf den Namen ), an dem sie knabbern können.

    Vitalis Marine Grazer Futterring?

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!


    In der Meerwasserpraxis sind einige Anwendungen mehr oder weniger kompliziert und mehr oder weniger zeitaufwändig.

    Nicht, dass das Auflösen von Salz eine komplizierte Angelegenheit wäre, der Teufel steckt aber im Detail, nämlich in der Arbeitsweise von Mensch und Technik und in der korrekten Ablesung des verwendeten Geräts.
    Der WW im Alltag eines Aquarianers ist eine mehr oder weniger stumpfsinnige und zeitraubende Aktion, wobei die exakte Bestimmung der Salzdichte mit der Genauigkeit des Prüfinstruments einhergeht.
    Vor der Genauigkeit steht bei mir die Einfacheit einer durchzuführenden Messung. Die Genauigkeit lässt sich mit Referenzlösungen erreichen, die Einfachheit wird durch das verwendete Messteil limitiert.
    Bei mir verstaubt die Spindel im Regal.
    Das analoge Refrak ebenfalls.
    Seit vielen Jahren setze ich zur die Kontrolle meiner Aquarien auf ein digitales, temperaturkompensiertes Leitwertmessgerät, was mir nicht nur sofort den Leitwert, sondern auch die umgerechnete Salinität anzeigt. Der Messvorgang beträgt nur einige Sekunden.
    Äusserst praktisch, einfach und schnell lässt sich dann die Salinität im Vorratsbehälter oder im Aquarium selbst kontrollieren und einstellen.
    Das 2. Gerät ist ein digitales, temperaturkompensiertes Refrak, was mir das Resultat in grossen Ziffern ebenfalls sofort anzeigt.
    Keine wacklige Prozedur der Temperaturanpassung (Spindel) mehr und auch keine optischen Verrenkungen, wie beim analogen Schätzeisen.
    Die Wasseraufbereitung beginnt bei mir mit der Volumenmethode, der "Feinschliff" erfolgt über eines der o.g. Geräte.
    Bequemer, sicherer und genauer geht es nicht.

    Gruß

    Hajo

    Hallo ihr Lieben,

    leider rutscht unser PH wert immer weiter runter… wie können wir den wert wieder anheben? Kriegen die Korallen evtl. zu viel Licht?


    Lg

    Es wäre mehr zielführend gewesen, wenn die Messtechnik gleich erwähnt worden wäre.

    Anhand des mitgeteilten Wertes nehme ich einmal an, dass es ein digitales Instrument und kein chemisches Produkt ist.

    Ein stetig abfallender PH-Wert ist oft mit einer ausgelutschten Elektrode verbunden.

    Wie alt ist die Elektrode?

    Wie oft und in welchen Intervallen wurde sie kalibriert.

    Auch spielen Kalibrierungsfehler eine Rolle.

    Bei trägen Elektroden können diese ruhig einmal länger in den Lösungen verbracht werden.

    Die Elektrode sollte vor jeder Kalibrierung sorgfältig gereinigt werden.

    Ich habe schon Elektroden mit lebendem Aufwuchs gesehen.....


    Gruss

    Hajo

    Ein Hinweis kann die Stelle des Scheuerns sein.

    Wird sich seitlich gescheuert ( obere Flanke) oder untere Flanke?

    Die Bauchregion wird häufig bei Darmproblemen gescheuert ( Verstopfung/Entzündung wg. z. B. nicht artgerechter Ernährung). Nicht immer genau zutreffend, da dort auch einige Aussenparasiten den Fisch nerven können.

    Gruss

    Hajo

    Ich bin mir bewusst, dass diese Variante bei deiner Literzahl ins Geld geht. Praktisch gesehen ist das aber der einfachere Weg, die Elemente zuzuführen. Ein Mengenrabatt beim Hersteller wäre sicher drin.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen,


    der Kommentar von Sandy ist kein Abgesang für den Einsatz von UVC im Riffbecken.

    Zwar mussten erst Einige lernen, dass wider allen vorangegangenen Behauptungen der Einsatz einer UVC im Riffbecken kaum die gewünschte Wirkung erzielte.

    Erfolglose schoben es entweder auf die Unterdimensionierung oder auf den zu spät erfolgten Einsatz von UVC zur Krankheitsbekämpfung.

    Beides ist nur relativ richtig.

    Hauptsächlich wird der Keimdruck von Fisch und Koralle genommen.

    Das hat zum Ergebnis, dass bei empfindlichen Arten die UVC-Bestrahlung den Keimdruck wenigstens kontrolliert, aber selten effektiv in den

    Entwicklungszyklus des Erregers eingreift.

    Den Rest muss das Immunsystem des Fisches leisten.

    Eine komplette Heilung eines akuten Massenbefalls von Erregern (Schwärmern) ist nicht möglich.

    Da sollte man besser auf die chemische Variante setzen. Siehe Thema Quarantäne.

    Nicht nur die Fische profitieren von den Beseitigungen der Trübstoffe (Abbauprodukte,Schwebealgen). Auch für empfindliche Korallen wird das Milieu angehoben.

    Auf welcher Basis von Wasserhygiene auch immer.

    Eine Installation einer UVC-Anlage ist kein MUSS, aber auch nicht zu verwerfen.

    Gruss

    Hajo

    Moin,

    Ich habe mich jetzt doch gegen das Lanthan entschieden und werde mal das NO3PO4 Remove von Microbe Lift ausprobieren. Der NO3 war zwar in der letzten ICP nur leicht erhöht ( ~ 7 ) aber mir schien dieses Kombipräparat etwas geeigneter zur vorsichtigen Nährwertabsenkung als eine reine PO4-Absenkung. Das Präparat soll wohl die Aktivität der Bakterien erhöhen, also am ehesten eine Kohlenstoffquelle??

    Nach der Beschreibung "spezielle Kohlenwasserstoffe" wird das so sein.

    Schwächelt das Ganze, wird durch Special Blend gepimpt.

    Gruss

    Hajo