Hallo Daniel,
Sind beide Tiere in ein und derselben Tüte geliefert worden?
Gruss
Hajo
Hallo Daniel,
Sind beide Tiere in ein und derselben Tüte geliefert worden?
Gruss
Hajo
Hier wird nicht ausgewichen. Mit #51 ist alles erklärt. Es geht auch nicht um irgendwelche Massnahmen, sondern um eine Notfallsituation. Da heisst das Problem entweder Knick oder Knack, wenn Du verstehst, was ich meine.
Gruss
Hajo
Hallo,
Ich glaub, Du bist im falschen Thread. Ich habe nichts von D. erwähnt, sondern nur kurz und neutral einen Hinweis. Schau Dir einmal #62 an. Wie soll man sonst darauf reagieren?
Gruß
Hajo
Hallo,
Erstens scheint dort das Thema erledigt und zweitens ist diese Diskussion unter einem anderen Vorzeichen zu sehen. Dort Uneinsichtigkeit, hier Hilfe in einer sach- und fachlich begründeten Notwendigkeit. Parallelen kann ich nicht erkennen. Äpfel mit Birnen……
Gruß
Hajo
Hallo zusammen, Hallo Daniel,
Ich möchte mich dem Kommentar von Bernd voll und ganz anschließen. Auch wenn das jetzt einige Mitleser, vielleicht auch mit Hinblick auf das parallel laufende „Fiasko“, anders sehen wollen. Auch werde ich begründen, welche Umstände mich zu dieser Einstellung getrieben haben. Also eine rein persönliche Darstellung.
Wer jemals diese Plage in seinem Aquarium erleben durfte, wird mit mir sowieso einer Meinung sein. Neben dem von Bernd erwähnten Video werden in einem anderen Film „4 ways to remove Bubble Algae from your reef tank“ weitere Methoden zur Vernichtung dieser Alge gezeigt. Nach meinen Beobachtungen und einer langjährigen Erfahrung mit diesem Mistzeug, ist jeder dieser Vorschläge mehr oder weniger nur vorübergehend effektiv. Ausnahmen bestätigen, wie immer, die Regel. Über das Zustandekommen dieser Ausnahmen lässt sich aber trefflich streiten. Ob dort nun die „Absaugmethode“, das Entfernen mit der Pinzette oder das Einbringen bestimmter Krabbenarten erwähnt wird, alle diese Methoden sind bestenfalls nur Krücken, nicht die schnelle Lösung im Kampf mit der Kugel. So ein schnelles Finito kann es auch nicht werden, denn bei jeder der genannten Methoden werden Sporen und/oder Zellen in das Wasser abgegeben und der ganze Reigen beginnt unkontrolliert von vorn. Erfahrungsgemäß wird die Handarbeit langsam lästig und das eingesetzte Krabbenpaar ist dieser Invasion schon gar nicht gewachsen.
Die Kugelarmee potenziert sich.
Also eine „never ending story?“ Vielleicht. Selbst die interessante Dokumentation einer Kugel fressenden Krabbe kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass erstens diese Methode nicht immer von Erfolg gekrönt ist, und zweitens dieses Tier sich nicht ausschließlich von dieser Algenart ernähren wird. Bei einem Massenbefall wird so etwas schnell vergessen. Der Ernteertrag dieser Krabbe reicht bei weitem nicht an den Appetit eines z. B. Siganus vulpinus heran.
Auch aus diesem Grund und aus jahrzehntelanger Erfahrung stütze ich die Empfehlung von Bernd. Es wird ja wohl den einen oder anderen freundlichen Händler geben, der zu einem späteren Zeitpunkt (übrigens viel später, als manche vermuten!) den etwas zu groß gewordenen Fisch in ein kleineres Exemplar umtauscht. Vielleicht legt man noch einige Euros drauf, denn auch für eine weitere Prophylaxe ist in meinen Augen dieses Tier unabdingbar. Bernds langjährige Erfahrung deckt sich auch im Wesentlichen mit meinen eigenen Beobachtungen, die ausschließen, dass nur mit der optischen Wahrnehmung eines algenfreien Beckens, die Plage als restlos verschwunden gilt. Mitunter ein schönes Wunschdenken.
Beispiel:
Ein ehemals mit Kugelalgen gesegnetes Becken wurde nach und nach mit Hilfe eines Siganus von mir als kugelalgenfrei erklärt.
Die Freude war groß. Als die Plage noch ein riesiger Bestand war, wurde dem Kaninchenfisch geholfen, indem man parallel mit Pinzette und Absaugung der Algen zur Tat schritt. Bereiche, die mit der Hand leichter zu erreichen waren, wurden so schnell wieder algenfrei. Andere Zonen waren schwerer zu erreichen und man hoffte dort auf die Taten des Fuchses. Eine große Muschel, deren beide Schalenhälften massiv befallen waren, wurde herausgenommen und mit Handwaschbürste und Pinzette akribisch gesäubert. Diese Aktion lag noch zeitlich vor dem Einsatz des Siganus. Nachdem der Fisch mit seinen Aufräumarbeiten begonnen hatte, blieb die Muschel auch von den Algen verschont. Mit der Zeit wurde die Muschel größer und kam mit der einen Schalenhälfte der Scheibe so nahe, dass der Fuchs wenig bis keine Chance hatte, sich der dort wieder aufkommenden Kugeln zu bemächtigen. Ich drehte die Muschel und verschaffte ihm so einen Zugang. Ich dachte, damit sei der Fall (im wahrsten Sinne des Wortes) gegessen und verfolgte diese Situation einige Zeit nicht mehr. Hätte ich machen sollen, denn ich bemerkte immer öfter, dass der Siganus plötzlich Interesse an der schwer zugänglichen Seite der Muschel hatte. Ich schob seine Aufmerksamkeit auf einige andere Algen, die sich dort früher auch schon sporadisch aufhielten. Weil sich der Fisch aber penetrant an dieser Seite zu schaffen machte, damit auch die Muschel belästigte, schaute ich genauer hin und entdeckte wieder Dutzende kleiner Kugelalgen, die sich an diesem, für den Fisch ja unzugänglichen Ort, fröhlich vermehrten. Solche Bereiche sind in unseren Becken keine Mangelware. Zwischen optischer Unversehrtheit der Schalen und dem überraschendem Neubefall lagen nur wenige Monate.
Mein Fazit daraus ist nicht neu, auch weil Beobachtungen auf anderen Feldern ähnliche Ergebnisse hervorgebracht haben. Leier- oder Lippfische vs. Turbellarien, L. wurdemannia vs. Glasrosen und Hymenocera vs. Asteria etc.. Es gibt sicher noch einige Helfer mehr, doch haben sie für mich eines gemeinsam. Mit ihrer Entfernung aus dem Becken, mag es ungewollt oder gewollt sein, wird die ursprüngliche, meist nur optisch eingedämmte Plage, in den meisten Fällen von vorübergehender Natur sein. Ohne das permanente Vorhandensein eines Fressfeindes wird sich in etlichen Fällen das Rad wieder neu drehen. Zu irgendeinem Zeitpunkt, da bin ich mir sicher, wird diese Plage nur noch Geschichte sein. Bis dahin sollten wir alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, auf die eine oder andere Weise das Becken wenigstens optisch algenfrei zu bekommen. Und zwar schnell!
Gruß
Hajo
Hallo Daniel,
Ich bin noch einmal, wen wundert es, bei Sprung fündig geworden. Er schreibt von der Meeresschnecke Ercolania endophytophaga, die unter anderem in grossen Valonia-Bestaenden im Great Barrier Reef zu finden ist. Ercolonia coerulea soll Berichten zufolge ebenfalls Valonia fressen. Stilliger-Arten werden in diesem Zusammenhang auch erwähnt. Ebenfalls erwähnt er Ercolonia fuscata, die mit ihrer Radula die Zellwände von Algen ansticht und den Inhalt aussaugt. Warum nicht auch bei einer Valonia? Egal, wie man sich dreht und wendet. Erst einmal muss die Möglichkeit geschaffen werden, an diese Tiere heranzukommen. In diesem Zusammenhang wäre auch zu klaeren, ob sich diese Schnecken ausschließlich von bestimmten Algenarten ernähren.
Alternativen waren schon da, nur die Umsetzung stellt uns ein Bein.
Gruss
Hajo
Guten Morgen Daniel,
Letztendlich ist es für die Lösung des Problems egal, auf welche Begrifflichkeiten die Vermehrung zurückgeführt wird, es aendert sich nichts an der enormen Produktivität dieser Alge. Es aendert sich auch nichts an den, hier genannten, meist praxisbezogenen Vorschlaegen zur Eindämmung und Vernichtung. In der Literatur werden oft die gleichen Methoden zur Bekaempfung erwähnt: Kaninchen bzw. Doktorfische, per Hand und Mitrax &Co. Mehr kann ich aus eigener Erfahrung auch nicht anbieten. Vielleicht gibt es ja auch noch andere Vorschläge? Nur, stillhalten wäre in meinen Augen die ungluecklichste Option. Selbst bei einem Stillstand des Wachstums, ist das nicht der Anfang vom Ende, sondern nur als vorübergehend anzusehen.
Gruss
Hajo
Hallo Hans-Werner,
in dem von Dir genannten Artikel werden auch die sogenannten "Zoosporen" erwähnt:
Zoosporen sind bewegliche asexuelle Sporen , die eine Geißel für die Fortbewegung verwenden. Auch Schwarmsporen. Diese Sporen werden von einigen Algen erstellt , auch Bakterien und Pilzen , um sich zu verbreiten. Das ist jetzt nichts von Hajo, sondern ein Auszug aus einer Übersetzung zu diesem Thema.
Daher ist es für mich selbst irgendwie nicht unlogisch, und wahrscheinlich auch für die vielen Autoren nicht, die sich diesem Thema angenommen haben, und anlehnend den Begriff "Sporen" verwenden. Natürlich ist der Corpus eine Zelle mit verschiedenen Tochterzellen im flüssigen Inhalt schwimmend. Vielleicht hast Du auch an dieser Definition etwas auszusetzen. Du kannst mich ja wieder korrigieren. Macht nichts, ich lerne gern noch etwas hinzu.
Gruß
Hajo
Hallo,
Ist die Salinität korrekt gemessen?
Hier liegt beim Unwohlsein der Euphyllia oft die Ursache. Turbulente Wasserbewegung schadet ebenfalls.
Gruss
Hajo
Hallo Armin,
aber Du bist auch der Meinung, dass eine Umrüstung des vorhandenen Teils ausreicht, um ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen zu können?
Gruss
Hajo
Herzlichen Glückwunsch, Claude!
Gruss
Hajo
PO4=0,75 ? Ist das richtig?
Hallo Marcel,
Ich habe noch einmal den Artikel von Ernst Pawlowsky aus "Der Meerwasseraquarianer" hervorgekramt. Der ist bereits aus dem Jahr 2006. Bis zu dieser Zeit wurde unwissentlich der Adsorber, statt mit dem Bypass-Verfahren, im Schnellfiltermodus betrieben. Einige nutzen (auch unwissentlich) das Wirbelbettverfahren. Alles mit Fehlern behaftet und uneffektiv. Vielleicht kann man dieses Heft beim Verlag noch nach bestellen? Oder eine freundliche Seele vermacht es Dir.
Ich zitiere einmal das Wesentliche aus dem Text:.......Wie bekommt man dieses Problem (optimaler Einsatz) in den Griff? Die Antwort ist ein langsam durchflossener Phosphatfilter. Mit langsam meine ich Durchflussleistungen , die im Bereich von wenigen Litern pro Stunde liegen. So ist bei einem 600l-Aquarium bei einem Einsatz von ca. 600ml Adsorber-Granulat ein Durchfluss im Bereich bis 6l/h sinnvoll. Der Vorteil dieses langsamen Durchflusses ist, dass der Phosphatgehalt am Auslauf des Filters bei 0,0 mg/l liegt (bei einem Schnellfilter mit z. B. 600 l/h ist kein Unterschied zwischen Ein- und Auslauf zu messen).........
Jetzt kannst Du Dir selbst Gedanken machen, ob Du auf dem richtigen Weg bist. Ich denke, dem Einsatz Deines Filtertyps steht nichts mehr im Wege.
Gruss
Hajo
Hallo Marcel,
kannst du den Durchlauf stark genug einstellen?
Normalerweise haben Nitratfilter einen sehr geringen Wasserdurchlauf,
PO4-Adsorber und Kohlefilter einen wesentlich höheren.
Hallo Armin,
Gilt eine relativ geringe Durchflussmenge für PO4-Adsorber nicht mehr? Entgegen früheren Praktiken unter Verwendung von "Schnellfiltern" ist die Methode des langsamen Durchflusses (wenigstens bei mir) weitaus wirkungsvoller. Kommt vielleicht auch auf das verwendete Medium an?
Gruss
Hajo
Hallo Daniel,
dieser Meinung bin ich natürlich auch. Wenn aber nicht nur einige Dutzend zu entfernen sind, sondern hunderte von Kugeln in allen Groessen, dann greift man auch schon einmal zu einem Mittel, das nicht konform mit der eigenen Einstellung geht. Auf Versuche mit jeglicher Krabbenart setze ich meine groesste Hoffnung.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
es ist ja auch nicht so bei mir gewesen, daß er sich sofort wie ein Berserker auf die Kugeln gestürzt hat. Da sich noch andere Fische im Becken befanden, die auch gefüttert werden mussten, war von vornherein klar, was für Futter er bevorzugen würde. Ich habe dann die Fütterung etwas heruntergeschraubt. Danach war er unermüdlich auf der Suche nach Grünzeug aller Art.
Gruß
Hajo
Hallo Ingrid,
mit #21 habe ich es doch erklärt. Die großen Kugeln erwischt er nur, wenn sie altersbedingt faltig und weich werden. Dann bieten sie genügend Angriffsfläche.
In jedem Fall sind Sporen im Wasser. Macht aber nichts, da die kleinen Heranwachsenden bevorzugt vertilgt werden.
Gruß
Hajo
Hallo,
die allermeisten Lippfische enden als Männchen. Es gibt da aber auch einige Ausnahmen. Ob eine Vergesellschaftung gut geht oder nicht, ist meist von der Art abhängig. Wie bereits gesagt, es gibt am Ende entweder einen Verlust zu beklagen oder die Freude an einem Männerbund. ![]()
Gruss
Hajo
Hallo Björn,
Dass eine Krankheit der Auslöser sein kann, also eine körperliche Schwaeche, ist von anderen Tierarten bestens bekannt. Im unseren Fall glaube ich das nicht. Es hat eher mit der typischen Veränderung des Sexualhaushaltes zu tun. In diesem Fall schwaechen die ständigen Attacken das Tier. Eine schlechter werdende Konstitution ist die Folge, und wenn man Pech hat, das Ableben des Tieres. Oft sind die Attacken so heftig, dass der Unterlegene nicht mehr aus der Deko kommt und dort verendet. Ich habe das immer mit einer Art psychischen Schockstarre verglichen, denn diese Tiere zeigen oft ein unübliches Verhalten. Als ob sie (noch) nicht begriffen haben, was mit ihnen geschieht. Es gibt aber viele Gegenbeispiele anderer Lippfischarten, die erst als Paare gestartet sind, und dann als Männerbund noch etliche Jahre weiterschwammen.
Gruss
Hajo
Hallo,
Das Verhalten des (noch)Weibchens deutet auf einen Geschlechtswechsel hin. Das erfolgt, je nach Art, heftig oder weniger heftig. Wenn man Pech hat, und der Druck zu stark wird, verliert man das erste Männchen. Manchmal spielt hierbei auch die Beckengroesse eine nicht unbedeutende Rolle. Es gibt hierfür Aussagen in die eine oder andere Richtung. Meiner Meinung nach, ist es aber mehr von der Art des jeweiligen Lippfisches abhängig.
Gruss
Hajo
Und eine Sache habe ich gelernt: Irgendeine Plage hat man immer...
![]()
Und wenn eine weg ist, dann kommt mit Sicherheit die nächste.
Winterdepression? ![]()
Gruss
Hajo
Hallo Daniel,
Die Kugeln müssen die richtige Grosse haben. Also mundgerecht. Natürlich treten dadurch auch Sporen aus. Aber die Arbeit mit dem Fuchs ist als Prophylaxe zu verstehen. Da er erst einmal die kleinen Kugeln frisst, unterbindet er damit den "Nachschub". Die Grossen frisst er, wenn sie schlapper werden und die Haut dünner und faltiger. Dann bieten sie mehr Angriffsfläche. Es ist für ihn eine Langzeitarbeit. Mal geht es schneller, mal nicht.
Gruss
Hajo
Alles anzeigenHallo
Wir heizen unser Becken über eine selbstgebogene Spirale aus
Unicor Heizungsrohr welche über einen Rücklaufthermostaten am
Fußbodenheizungsverteiler angeschlossen ist.
Wer also einen Heizkörper in der Nähe des Technikbeckens hat sollte mal mit
einem guten Heizungsbauer sprechen.Ist auf jeden Fall sehr wirtschaftlich.
So aehnlich wird mein größeres Becken seit über 30 Jahren betrieben.
Gruss
Hajo
Hallo Ingrid,
hättest doch nicht Deine neueste Tischdecke dafür opfern sollen.
Ansonst ![]()
Gruß
Hajo
Hallo Daniel,
Percnon gibbesi habe ich in einem anderen Thread schon einmal "verdächtigt". Allerdings konnte ich das Tier in puncto Kugeln nie dabei in flagranti erwischen. Das einzige, was ich bestätigen kann ist, dass sie kurze bis kleinste Algen mit der Schere von den Steinen schabt. Bei mir ist sie sehr, sehr scheu. Es ist schon ein Zufall, wenn ich sie kurz sehe. Nie vollständig. Immer nur einen Teil ihrer ganzen Schönheit. Höchstens eine von den Scheren, die die Umgebung nach Algen abtastet. Der restliche Corpus ist immer in irgendwelchen Spalten oder Loechern verborgen. Und davon gibt es reichlich. Ich denke, sie geht eher nicht an die harten Kugeln. Einen Versuch ist diese Krabbe aber bestimmt wert.
Gruss
Hajo
Hallo Daniel,
auch ich habe mich mit dieser Plage beschäftigen müssen.
Die Algen nahmen ueberhand. Die Hoffnung, dass sie sich im Rahmen hielten, hatte ich zwar. Doch ich wurde enttäuscht. Frau Professor Thaler findet solch eine Population interessant, ich weniger. Die Biester haben nie ernsthaft die Sessilen bedrängt, soll aber vorkommen. Ist auch davon abhängig, welche Arten im Becken vertreten sind. Filigrane werden schneller geschädigt, als robustere Arten. Obwohl es hin und wieder unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Verbreitung und deren Ursache gibt, bin ich folgender Meinung: Valonia-Arten vermehren sich im Aquarium vor allem auf zweierlei Weise:Vegetative Knospung und Bildung von Tochterzellen im Innern der Blase. Dabei wird die Alge transparent, so dass die Tochterzellen im Innern zu erkennen sind. Sobald die Mutterzelle zerfällt, werden die Tochterzellen freigesetzt. (Frei nach Sprung und Hajo) Als "Bekaempfungsmittel" habe ich mit Erfolg Lo vulpinus eingesetzt, der jetzt mangels Masse etwas schlanker geworden ist. Das Einsetzen des Fisches bedeutet aber keineswegs einen sofortigen Erfolg, da das Tier sich ja nicht ausschließlich von diesen Algen ernährt. Bei mir hat der gesamte Vorgang über 1 Jahr gedauert. Na ja, war auch viel zu vernichten. Mit Geduld geht einiges. Mitrax war ein Fehlschlag. Diese Krabbe hat sich nur über die Innereien her gemacht. Half nicht viel, da das meiste des Inhalts im Wasser verteilt wurde. Vorsichtiges Entfernen per Hand hilft nur an zugänglichen Orten. Ohne Verletzung der Kugel! Kein leichtes Spiel. Produziert wird dann immer noch an anderer Stelle. Das Fuchsgesicht hat sich erst der kleinen, mundgerechten Kugeln angenommen, der grössere Rest wurde später angegangen. Es dauert.
Gruss
Hajo
Grüß Dich Hajo,
Ich kann leider noch keine Erfahrungen und Beobachtungen beisteuern, dafür sind meine
Korallen noch nicht genug gewachsen.
Wachstum ist der Anfang von Problemen. Klingt merkwürdig, ist in letzter Konsequenz aber wahr. Natürlich leiden wir dann auf hohem Niveau.
Dietmar weiss bestimmt was ich meine. In einer in vielen Jahren ge- und verwachsene Artenvielfalt hat es sicherlich nicht jede Koralle geschafft, sich durchzusetzen. Es sei denn, man hat vorher die Reissleine gezogen und rechtzeitig eingegriffen. Es ist so, wie bei der Erstbepflanzung seines Grundstücks. Der Rat des Gärtners wird ignoriert. Man will ja gleich den Sichtschutz. So werden die Sträucher und Bäume eben viel enger gepflanzt, als die Vernunft uns sagt. Mit dem Ergebnis einer späteren Ausdünnung bekommen wir zwar mehr Platz, aber auch diverse Wachstumsschäden durch die Lichtschäden einer zu dichten Bepflanzung. Desgleichen geschieht mit den Korallen. Hier kommt aber noch erschwerend die Nesselung hinzu. So koennen spaeter aus vielen kleinen Korallen nur wenige Grosse werden. Mitunter mit den gleichen Schaeden, wie die schlecht gepflanzten Sträucher in unserem Garten.
Gruss
Hajo
Guten Abend Corinna,
ich hatte ja schon angemerkt, dass es einige Ungenauigkeiten geben würde. So etwas kann man nicht ausschließen, da trotz der Vielzahl von Erfahrungswerten auch Lücken zu erwarten sind. Die kann man ja mit der Zeit versuchen zu schließen. Deine Frage kann ich nur mit der Erklärung von Sprung zu seiner Grafik (Lichtbedarf, Strömung, Aggressivität, Robustheit) beantworten:
Balkengrafik: Diese Grafik zeigt die Verträglichkeitsbereiche der physikalischen Umweltparameter, die Robustheit der Koralle und ihre Aggressivität gegen benachbarte Organismen. Bei Beleuchtung und Strömung bedeutet 0 die schwächste und 10 die stärkste Größe. Der farbige Balken zeigt den Verträglichkeitsbereich der Koralle. Die Aggressivität wird als Einzelwert ausgedrückt: 0 steht für die geringste Aggressivität und 10 für die höchste. Hierfür wurde zugrundegelegt, wie viele von zehn verschiedenen, benachbarten sessilen Organismen von der Koralle geschädigt würden. Die Robustheit drückt aus, wie viele von zehn Aquarianern die Koralle erfolgreich pflegen können.
Das ist doch schon einmal ein guter Ansatz. Übrigens, was spricht dagegen, erst einmal mit der Auswahl der gesammelten Fakten von Sprung anzufangen?
Gruß
Hajo
@jens:
Hajo, eine solche Liste schwebt mir auch vor!
So etwas gibt es bereits. Zwar nicht für alle Korallen, aber für viele handelsübliche Arten. Siehe die beiden oben erwähnten Autoren.
Seriatopora kann problemlos in grüner M. delicatula platziert werden. Seriatopora ist leicht dominat --> hält Plattenkoralle 3-4mm auf Abstand
Zusätzlich noch ein Bild "als Beweis"...
Was haltet Ihr davon?
So einfach ist das nicht, da es auch unterschiedliche Nesselfähigkeiten innerhalb der eigenen Art gibt. Es wird sicher genügen, die einzelnen Spezies in eine Skala von 1 (wenig) bis 10 (sehr stark) einzubinden.
Grüße
Jens
PS.: Wer ist Julian Sprung ?
Julian Sprung ist Amerikaner, Biologe, Autor und Verfasser von wissenschaftlichen Arbeiten über Korallen und speziell, für Korallen in Aquarienhaltung. Über seine Arbeit hat J. Sprung zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und seine Kolumne "Reef Notes" im Freshwater und Marine Aquarium Magazine (FAMA) ist in Buchform erschienen ("Reef Notes Revisited and Revised"). Gemeinsam mit Charles Delbeek hat er die Buchreihe "Das Riffaquarium" verfasst, deren Band 1 und 2 als "Bibel der Riffaquarianer gilt. Last but not least ist er der Autor von "Korallen-Ein Bestimmungsbuch", aus dem ich meine favorisierte Bewertungsskala entnommen habe.
Restliche Infos sind zu googlen.
Gruß
Hajo
Hallo zusammen,
Ein Plädoyer für dieses Thema.
Ich bin etwas erstaunt, das dieser Thread so wenigResonanz zeigt.
Meiner Meinung nach hat dieses Thema viel mehr an Interesse verdient, als manch anderer Beitrag schräger Philosophie. Allerdings vermisse ich auch eine gewisse Reaktion durch den Themenstarter selbst.
Für mich zählt ein profundes Wissen um die Aggressivität der verschiedenen Korallen mit zu den wichtigsten Posten in der Korallenpflege. Es geht hier auch nicht nur allein um die Schädigungen von Korallen untereinander, sondern auch um den Schutz des Pflegers vor zum Teil sehr unangenehmen Verletzungen durch „Verbrennungen“ unterschiedlichen Grades. Außerdem ist es biologisch/biochemisch gesehen, ein interessantes Thema. Die Wasserwerte mögen noch so gut sein, die Beleuchtung phänomenal und die Wasserbewegung exzellent. Was nützt das aber alles, wenn auf der anderen Seite Verluste von Korallen durch unüberlegtes Platzieren zu verzeichnen sind. Nicht etwa wegen der vielleicht nicht optimierten „Standards“, sondern aufgrund selbst provozierter Schäden durch eine unbedachte Vergesellschaftung. Wenn ich in meine Becken schaue, dann herrscht mancherorts Krieg im Riff. Bei dichtem Bewuchs hat die eine oder andere Art das Nachsehen. Wenn man sich gewisse Vorteile davon erhofft, kann man das so laufen lassen. Das betrifft mehrheitlich schnell wachsende SPS und weniger die langsameren LPS. SPS können bei Schäden weitaus besser fragmentiert werden, als die Vertreter der anderen Zunft. Schon aus diesem Grund kann es nicht egal sein, wer auf wen trifft, bzw. wer welches Gewebe vernesselt oder zerstört.
In den verschiedenen Beschreibungen der einzelnen Korallenarten wird kaum auf die sehr unterschiedlichen Nesselstrategien und die ebenfalls unterschiedlichen Intensitäten von Aggressionen eingegangen. Wenn überhaupt,dann begnügte man sich mit der etwas schwammigen Aussage: Hoch/Mittel/Niedrig.
Dass diese Bewertung in vielen Fällen nicht ausreichte, sondern nur als sehr grobe Richtlinie verstanden werden konnte, wurde jedem spätestens mit den ersten, eigenen Tierverlusten klar. J. Sprung hat diese Methode verfeinert, indem er der individuellen Aggressivität der Tiere eine Skala von 1-10 verpasst hat. Diese Methode ist genauer und trägt sicherlich dem Wissen um die unterschiedlichen Intensitätsstufen mehr Rechnung, als nur eine grobe Rastereinteilung. Letztendlich und genau genommen ist diese Gliederung aber auch nicht optimal, da sie nur einen kleinen, zeitweiligen und überschaubaren Teil der gehandelten Korallen erfasst. Natürlich könnte man jetzt sagen, bei der großen Artenvielfalt ist es schier unmöglich, alle Unterarten, die ja auch innerhalb ihrer eigenen Art unterschiedliche Nesselstärken- und Methoden besitzen, in einem so engen Raster zu erfassen. Aber selbst wenn das so ist, bleibt trotz einer nicht optimalen Erfassung der Arten wenigstens für den Interessierten noch genügend Information übrig, um in gewissen Situationen richtig handeln zu können. Mir sind etliche! Pfleger von Korallen bekannt, die sich wegen der Verluste maßlos geärgert haben, was mit besserem Wissen und genügend Verstand eigentlich ganz einfach hätte vermieden werden können. Wer seine Korallen liebt, der wünscht ihnen ja sicher ein langes Leben. Deswegen sollten alle beobachteten, negativen Reaktionen aufgrund eines zu nahen Kontaktes unverzüglich abgestellt werden. Mit frei beweglichen Teilen ist das problemlos durchführbar. Mit festgewachsenen oder krustigen Arten kann es schon Mühe bedeuten. Die Aggressiveren werden sich immer durchsetzen. Das kann durch eine radikale Kriegserklärung an die andere Art und mit derer sofortigen Vernichtung schnell geschehen (innerhalb von einigen Minuten), oder es wird ein langsamer, schleichender Prozess, der aber immer am Ende den Verlust des schwächeren Tieres zur Folge hat. Egal, welcher Koralle welche Strategie zum Überleben mit auf den Weg gegeben wurde, es gibt mindestens einen Verlierer. Meist deren 2 ! Der andere sitzt mit Sicherheit vor dem Becken.
Um solche Situationen zu vermeiden, wäre nicht nur ein zarter Hinweis vonnöten, sondern weitaus genauere Informationen bezüglich der individuellen Aggressivität der Arten. Weil aus bekannten Gründen das Gefahrenpotential durch Schädigung bei Mensch und Tier in unseren sehr begrenzten Behältern ungleich höher ist, als in der Natur, würde ich die Implementierung einer Bewertungsskala im Meerwasserlexikon sehr begrüßen. In meinen Augen gerade für den Anfänger besonders wertvoll. Mir ist schon klar, dass das Zusammentragen solcher Informationen nicht einfach zu bewerkstelligen ist. Eingeholte Informationen müssen absolut wasserdicht sein und die Abbildungen korrekt. Vielleicht kann man den Anfang machen mit einer Übernahme der Erfahrungen von Julian Sprung. Eine sukzessive Erweiterung durch die Forengemeinschaft kann dann später immer noch erfolgen.
Gruß
Hajo
PHallo Jens,
ich wuerde mir fuer alle Interessierten wünschen, dass so etwas in die jeweiligen Beschreibungen aufgenommen wird. Nicht nur dann und wann im allgemeinen Text verbuddelt, sondern als Extra-Rubrik. In einer Art hervorgehobener Rubrik (Kasten) sollten folgende Punkte beantwortet werden: Lichtanspruch, Wasserbewegung, Aggressivität und Schwierigkeitsgrad der Pflege (Robustheit). In ihrer natürlichen Umgebung verschaffen sich etliche Arten Platz durch radikale Vernesselung ihrer Umgebung. Das dient der Selbsterhaltung und schafft Dominanz im Riff. Korallen der oberen Wassersäule versuchen sich einen Vorteil durch schnelles Wachstum zu erkämpfen. Genug Licht bedeutet Leben. Meist sind diese Arten weniger nesselfaehig, als die Arten der tiefer liegenden Zonen. Die unterschiedlichen Arten der jeweiligen Korallen kommen sich in der Natur nicht so sehr in die Quere, da ihr Vorkommen nicht nur von der Tiefenzone abhängt, sondern auch vom geografischen Verbreitungsgebiet. Nicht jede Korallenart trifft in der Natur auf feindlich gesinnte Spezies. Im Aquarium schon. Da nicht stur nach Biotop eingekauft wird, sondern mit dem Auge und dem Herzen, sind oft die Zusammenstellungen kurios. Erfahrene Pfleger wissen um die unterschiedlichen Aggressivitaeten der einzelnen Arten. Auch innerhalb einer Art kann es deutliche Unterschiede geben. Wer teilt so etwas einem Neuling mit? Meist ist es zu spät, das Kind ist in den Brunnen gefallen, eine Koralle ist durch Nesselung geschädigt. Meist auch noch das optische Prunkstück, die Farblose nebenan hat gewonnen. Leider.
Auch sollte man sich vor Augen fuhren, dass es je nach Vernesselungsgrad oft den Tod oder ein langsames Siechtum für die geschädigte Koralle bedeuten kann. Die geschädigten Stellen bieten Angriffsfläche für Algen, das Gewebe zieht sich meist an diesen Stellen zurueck, es kann sich auch komplett aufloesen.
Aus diesem Grunde ist ein gesonderter Hinweis auf die individuellen Aggressivitaeten in Form einer Punkteskala wertvoll. Nach dem Motto: 6 Punkte schlägt (nesselt) 4 Punkte! Vorreiter zu diesem Thema sind Eric Borneman (A Practical Guide To Corals For The Reef Aquarium) und Julian Sprung ( Korallen- Ein Bestimmungsbuch). Hier wurde bereits vor vielen Jahren versucht, dem Interessierten eine Art Krücke mit auf den Weg zu geben, um Unfälle in der Vergesellschaftung der einzelnen Arten zu vermeiden.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
Im Laufe der Zeit haben mich einige Produkten begleitet. Spindel (diverse), Refraktometer, Leitfähigkeitsmessgerät. Bei letzterem Gerät bin ich seit einigen Jahren geblieben. Messstab ins Wasser halten, ablesen, fertig. Natürlich findet auch eine regelmäßige Überprüfung durch Spindel Messung statt. Allerdings frühestens alle 12 Monate. Beispiel: Das Gerät wurde 2010 gekauft, bis heute stabile Messwerte. Das Refrak lief oefter aus dem Ruder und musste dementsprechend oft neu kalibriert werden. War mir zu lästig. Spindel Messung ist temperaturabhängig. Auch lästig. Leitwert messen ist temperaturkompensiert und in jeder Hinsicht unkompliziert.
Gruss
Hajo
Hallo Reinhard,
ich muss leider gestehen, das Lebensalter meiner Tiere wird mir im Rückblick immer nebuloeser, da ich "besondere Vorkommnisse" wie Kauf und Ableben nie richtig dokumentiert habe, sondern auch weiterhin diese Begebenheiten immer an anderen Dingen festmache. Deswegen nehme ich an, dass Andere auch ihre Probleme mit den genauen Daten haben werden. Umso mehr hege ich die Hoffnung, das aktuellere Berichte aus der näheren Vergangenheit nach und nach hier Einzug halten werden. Sonst trägt sich diese Diskussion nicht. Eine komplette Historie wäre eine runde Sache. Mir scheint, wir beginnen wohl eher mit Momentaufnahmen und Zwischenstaenden. Ein Anfang ist gemacht. Besser als nichts.
Gruss
Hajo
Hallo Eric,
Eigentlich bist Du ja schon gezwungen, Deine Tubastrea zu füttern. In diesem Zusammenhang löst sich sicher einiges Futter im Wasser und wird den SPS in flüssiger Form zugeführt. Das reicht. In einem Becken mit kaum messbaren Naehrstoffwerten allerdings nicht. Dort muss zugefüttert werden.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
Irgendwie scheint mir ,diese Umfrage nicht unter das eigentliche Thema zu passen. In Anlehnung an die Initiative von Delbeek, aus dem Jahre 2007, kann diese Umfrage auch hier etwas Licht ins Dunkle der Lebenserwartung von Grundeln in Aquarien bringen. Allerdings hatte ich übersehen, auch nicht bedacht, dass die Ur-Umfrage über einen langen Zeitraum (letzter Eintrag 2013) offen gehalten wurde. Aus diesem Grund, und weil sich dieses Thema sonst im Wust der eigentlichen Diskussion verliert, wäre ein gesonderter Thread vielleicht eine bessere Alternative.
Wie waer es denn, Ina?
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
die Anzahl der Zugriffe auf diesen Thread zeigte uns ein deutliches Interesse an diesem Thema. Umso verwunderlicher ist das Schweigen der Mehrheit zu den Beiträgen, insbesondere die Nichtteilnahme an der Umfrage zum „Lebensalter von
Grundeln in unseren Aquarien“. Das wirft einige Fragen auf, denn Interessenlosigkeit kann es nicht sein. Das zeigte schon die Anzahl der Zugriffe. Ich vermute einmal, es sind recht einfache Gründe:
- Neugier
- Es werden doch nicht so viele Grundeln gepflegt, wie angenommen
- Die Langzeiterfolge in der Pflege dieser Tiere sind eher dürftig
Ich versuche einmal eine Analyse, eher eine persönliche Annahme.
Den ersten Punkt kann ich gut nachvollziehen.
Beim zweiten Punkt kann ich mich nur auf meine eigenen Beobachtungen stützen, da nach meiner Wahrnehmung die Grundeln im Handel immer noch eine Nische einnehmen. Der überwiegende Anteil an der Ware Fisch wird kaum durch die
verschiedenen Grundelarten abgedeckt. Auf der Stockliste meines Händlers tauchen in schöner Regelmäßigkeit die einschlägigen Grundelarten auf. Bestellt wird aber nur sporadisch, meist auf Wunsch des Kunden und beschränkt auf wenige Arten. Unter meinen lokalen Aquarianerspezies (16) pflegen nur 2 Personen Grundeln. Eine Grundel lebt mit einem Alpheus im Gesellschaftsbecken, die anderen (Paar) allein im Artenbecken. Ich bin mir nicht sicher, ob man dieses
Verhältnis auch auf die Allgemeinheit übertragen kann. Ein etwas genaueres Bild hätte vielleicht das Ergebnis dieser Umfrage ergeben, eine rege Beteiligung vorausgesetzt.
Über den dritten Punkt wird erfahrungsgemäß nicht gerne berichtet. Vielleicht, weil aus mangelndem Wissen um die individuellen Gewohnheiten der Tiere oder aus anderen Gesichtspunkten, nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen
wurde und vielleicht, weil eben dieses Unbedachte zum vorschnellen Ableben geführt hat? Eine provokante Frage, deren ehrliche Beantwortung der erweiterte, eigentliche Kern dieser Diskussion hätte sein können.....
Vielleicht wurde aber im Laufe der Zeit aus den Fehlern gelernt? Wie auch immer....
Gruß
Hajo
