Beiträge von Pet60

    Schönen Sonntagnachmittag alle zusammen,

    ich hab mal gerade angeregt durchgelesen, was sich hier an Beiträgen so angesammelt hat.
    Also bei dem friedlichen Meinungsaustausch zum Thema "Banane" konnte ich viel Interessantes und Wissenswertes herauslesen, gegen so fruchtbare Diskussionen ist nichts einzuwenden. :wink

    @Bernd

    Zitat

    die Futteraufnahme an der Oberfläche kommt auch bei den Doktoren schnell, wenn sie gelernt haben, dass dort das Lieblingsfutter treibt. Der Vorteil ist, dass sich hier das Futter schnell hin und her bewegt und dadurch so richtig Leben ins Becken kommt.


    Ja, als lernfähig erlebe ich sie auch und sehr aufmerksam. Ich stell mir gerade die Plantscherei bei Deinen an der Wasseroberfläche vor. Hast du das Becken abgedeckt oder gibts nie Probleme mit Springen?

    Um wegen des Photos mit der Banane keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen, bei unseren Fischen siehts mit der Bananenzugabe folgendermaßen aus:

    einmal die Woche ein Stück Banane wegen der allgemeinen Begeisterung, die sie bei den Fischen auslöst, wegen der geförderten Verdauung durch die Ballaststoffe darin (macht nicht dick) und damit die Fische nicht noch mehr in gepflegte Langeweile versinken angesichts der eingeschränkten aktiven Futterbeschaffung im Aquarium. Und damit ich was zu gucken habe.

    Hallo,

    ich möchte hier als Themenstarter keinen Diskussionsthread Pro/Contra Banane aufmachen. Meine Absicht in diesem thread ist es lediglich mit einem photografischen Beitrag zur allgemeinen Unterhaltung beizutragen.

    Für weitere Diskussionen mit wertenden Begriffen wie "Verlegenheitsfutter" und kannibalistische Vergleiche "Kühe mit Tiermehl füttern" bitte einen eigenen thread aufmachen.

    Ansonsten hier weitere Infos zur Banane als Ergänzungs- und Zusatzfutter entnehmen: Banane Banane Banane Banane

    Ich werde das auch mal ausprobieren.
    Könnte aber sein, dass so weit oben auch keine Banane "zieht".
    Ich beobachte regelmäßig, wenn Flocken- oder Frostfutter nach der Fütterung noch an der Wasseroberfläche treibt, sind der Blenny und der bipartitus die einzigen Tiere, die sich von der Oberfläche mal etwas runterziehen. Die anderen futterneidischen Kollegen sind dann schnell zur Stelle, aber freiwillig gehen z.B. die Doktoren nicht nach oben.
    Sind noch juvenile Tiere, möglicherweise wächst das Selbstbewußtsein mit der Körpergröße?

    Hallo Bernd,

    Banane ist der Hit, eindeutig. :thup
    Finde ich schön, so ein Erfahrungsaustausch.
    Wirklich toll, nicht nur die Doktoren haben diesen "süssen Zahn", auch dein Kaninchenfisch und bei mir die Lippfische und ganz besonders unsere Macropharyngodon bipartitus kurven den ganzen Tag um die Banane.

    Wie fixierst du eigentich die Banane gegen den Auftrieb? Bin noch auf der Suche nach der ultimativen Halterung.

    Zitat

    ... und dabei gleich noch den Sand aufgehellt

    *Lach*,wo du Recht hast, hast du Recht. :ylol Durch den verwendeten, aber immerhin reduzierten Blitz (1/8 Blitzkraft von 1/1, verwendeter Diffusor) erscheint der an sich helle Sand auf dem Bild noch heller.

    Aber ich denke, du meinst, mal so richtig in die Photoshop-Trickkiste gegriffen, um den Sand so hell erscheinen zu lassen. Nee, ist kein Trick, so schlimme Sachen mach ich nicht, das unbearbeitete Originalbild unten zeigt den Sand ebenfalls hell, allerdings mit leichtem Blaustich durch das angewendete Weißabgleichprogramm "Blitz".
    Hier ist auch übrigens die Kuchengabel noch zu sehen.

    Hallo,

    Zitat

    sind NRW-Bananen schwerer als in Süddeutschland?


    Nee nee, schon alles EU, aber hier ist die Erdanziehungskraft eindeutig größer. :ylol

    Nee, schöner Quatsch. Das war ein wenig EBV mit Photoshop. Die Banane ist tatsächlich auf eine verchromte Kuchengabel gespießt. Und da die das Gesamtbild störte, habe ich sie aus dem Bild gestempelt.

    Hallo zusammen,

    mal zum Feierabend spaßeshalber gefragt und gezeigt: hattet ihr heute schon eure Banane? Nicht? Unsere Fische schon. :ylol

    Wenn so ein Stück auf dem Boden liegt, sind die Jungs den ganzen Tag und auch noch den nächsten damit beschäftigt, die Banane abzuraspeln. Dicke Bäuche garantiert. Und besonders am zweiten Tag ist sie so schön mürbe. :tongue:
    Ausser dem gramma und den parasemas gehen alle gerne dran.

    Ach so, auf dem Foto zu sehen (von links): Ctenochaetus strigosus, Halichoeres iridis (noch mit juvenilenFlecken in der Rückenflosse), Zebrasoma flavescens.

    Hallo zusammen,

    es gibt was Neues zu berichten.

    Hab heute zufällig gesehen, dass sich unsere Sarco nun doch ernsthaft entschlossen hat, sich zu teilen.

    Sie hatte nachmittags die Polypen komplett eingefahren und da hab ich mal von oben auf ihren Hut geschaut: sie hat tatsächlich ein Loch im Hut gebildet. Wird wohl auch den ganzen Stamm betreffen, nehme ich an. Bald wird der seitliche Schlitz, der schon seit längerem den Stamm senkrecht teilt, auch den Hut durchtrennen. Ach so, von der gegenüberliegenden Stammseite hat sie jetzt auch einen Schlitz angelegt. Langsam aber sicher wird der Stamm längs geteilt werden in zwei Tiere.
    Ich sehe sowas zum ersten Mal und bin beeindruckt. Was für eine organisatorische Leistung von dem Tier :thup.

    Hallo Dirk,

    meine sarco ziert sich genauso wie deine. Nachdem sie anfing, sich zu teilen, habe ich sie aber auch gestört. Ich habe sie von ihrem exponierten Platz nahe der Wasseroberflläche und kräftiger Strömung an eine weniger gut beleuchtete Stelle mit weniger Strömung platziert.

    Warum hab ich das gemacht? Eben wie deine wurde der Stamm länger und sie hat sich dermaßen zur Seite geneigt, um nicht zu sagen gelegt, dass sie andere Korallen licht- und platzmäßig bedrängt hat. Das und dieses blöde zur Seite-legen hat mich richtig gestört. Die Ästhetik war so im Eimer. Nach dem Umsetzen hat sie ihre anfängliche Teilung zurückgenommen. Umkippen kann sie nicht mehr, dafür wächst sie mit dem Stamm gerne an die sie stützenden Riffsteine fest. *grummel*

    Vor einigen Wochen hat sie wieder die Teilung aufgenommen. Jetzt haben wir vor ca. 3 Wochen die Beleuchtung von 8x36 auf 6x54 W mit Einzelreflektoren umgestellt (von aquaconnect). Die sarco erhält nun mehr Licht und macht hoffentlich hin mit ihrer Teilung. Ich werde dann ein oder beide Tiere kürzen und neu auf Steinen ansiedeln. Schaun wa mal, wie es wird.

    Zitat

    der Hinweis mit der Wiederholung war NICHT negativ gemeint!

    Hatte ich auch nicht negativ verstanden :wink.


    Zitat

    Es gibt ein paar Tierfilme, die könnten die Sender von mir aus ein dutzend mal wiederholen, und ich würde sie mir immer wieder ansehen...

    Jepp. Jede Woche einmal den sehenswerten Unterwasserfilm von Leni Riefenstahl...gabs nur einmal auf ARD zu sehen.

    Hallo,

    ich hatte bei dem Untertitel und dem Erstellungsdatum auch den Eindruck, dass es eine Wdhg. ist.
    Aber was solls, gute Tieraufnahmen unter der Regie von Sigurd Tesche sind garantiert... und das Fernsehen lebt dauernd von Wdhg.

    Und in meinem AQ gibts auch jeden Tag Wdhg... :ironie:

    Hallo Jannes,

    weiß zwar nicht, ob dein Projekt noch aktuell ist, aber ich stell mal den Kollegen vor/zur Verfügung, den ich heute beim Überprüfen des Technikbeckens gefunden habe: einen wirklich großen und agilen Pseudoceros sp. 01 .

    Nabend zusammen,

    mich würd mal interessieren, wo euer Labroides dimidiatus übernachtet?
    Unserer schläft im Mondlicht von Hydor 8o. Ist das nicht schräg? Als regelmäßiger Tierfilm-Zuschauer kennt man das ja schon: alle möglichen Tiere besetzen im Meer alle möglichen menschlichen Hinterlassenschaften wie Flaschen, Amphoren, Wracks etc. Aber in unserem Aquarium hätte ich damit nicht gerechnet, wo wir doch das gute LS bieten :ylol.

    Jeden Abend das gleiche Ritual: erst kontrolliert der Labroides an die drei Mal seinen exklusiven "Schlafplatz", bevor er dann, Kopf voran, in dem Mondlicht von Hydor verschwindet. Genauer gesagt in dem Hohlraum hinter dem Mondlicht. Darin dreht er sich um 180 °, um dann mit dem Kopf voraus etwas aus der Öffnung zu schauen, das ist dann seine endgültige Schlafposition. Kurze Zeit später schaltet auch die komplette Beleuchtung ab und es gibt nur noch dieses blaue Mondlicht für die Nacht.
    Jetzt ist er aber größer und auch beleibter geworden im Lauf der Zeit. Ich hab ihm schon die Öffnung mit der Rundfeile vergrößert. Aber der Hohlraum ist nicht zu vergrößern. So schwimmt das Tier seit einigen Tagen mit einem Knick in der Wirbelsäule herum, bedingt durch die beengte Schlafposition.
    Ich denke, ich muss ihm langsam einen alternativen Schlafplatz bieten, vielleicht in Form einer schwarzen Plastikröhre neben dem Mondlicht. Oder warte ich ab, bis er von selbst auf die Idee kommt, sich im Riff einen Platz zu suchen?


    Mondlicht von Hydor,leer

    Das Mondlicht, besetzt

    Ohne Makroaufnahme kann ich das Tier kaum in dem Mondlicht wahrnehmen

    Hallo Dirk und hallo Uwe,

    vielen Dank für eure ermunternden Rückmeldungen. Da muss man ja einfach weitermachen. :winking_face:

    Uwe
    Ich bin heute nicht so fit in der Birne :yrf, eine beginnende Erkältung macht sich gerade breit.
    Deshalb nur kurz: deine Schilderung über die bipartitus habe ich gierig gelesen, fast schon verschlungen, Geht mir genauso wie dir und den anderen Lesenden: Erfahrungen anderer Aquarianer mit diesen Tieren lese ich sehr sehr gerne.
    Unser Aquarium ist mit Plexiglas abgedeckt, die Korallen zu 99 % angeklebt (außer abzugebenden Ablegern) und wir richten uns dann mal auf ein heiße Phase bei einer Balz ein. =)

    Hallo Sabine, hallo Jannes,

    vielen Dank für eure positiven Rückmeldungen. :wink

    Ich hatte selber Spass beim Aufschreiben der Erlebnisse mit den bipartitus und andererseits beim Blick ins jetzt friedliche Aquarium.
    Kleinere Mitteilungen über bipartitus und die anderen Bewohner :cfish:ergeben sich sicher öfter, schon wenn man Einzelbilder kommentiert oder Bilderserien fotografiert. Ich bleib dran.

    Update zu den bipartitus vom 06.10: alles roger bei den Beiden.

    So, heute melde ich mich nach längerer Zeit mit einem Update über die beiden bipartitus zurück. :wink

    Das kleinere Tier wurde ja heftig von dem größeren Tier gejagt und verschwand für immer längere Zeit im Sand. Das Jagen wurde so schlimm, dass es sich nur noch alle 3 Tage morgens zum Fressen blicken ließ, so geschehen am 23.09., 26.09. und 29.09.

    Ich habe mich an diesen Tagen mit der Futtergabe blitzmäßig beeilt, bevor das kleine Tier genervt und gestresst vom größeren Tier wieder im Sand verschwand: erst Flockenfutter, anschließend Artemia und Mysis.
    Der kleine bipartitus hat stets alles gierig in sich hineingestopft, was ging, bis er den Schnabel nicht mehr zubekommen hat. Nach 15 Minuten Wartezeit noch mal eine letzte Gabe Artemien, die dann wieder "reinpassten".

    Schon während und kurz nach dem Fressen ging der größere bipartitus auf den kleineren bipartitus los, er hat ihn so blitzschnell durchs Riff gejagt, dass es für das menschliche Auge manchmal nicht nachvollziehbar war. Manchmal hat er sich vor so einer Attacke erst senkrecht mit dem Kopf nach oben und gespannten Flossen vor dem kleinen bipartitus aufgebaut. Ich sehe solch ein Verhalten auch bei den anderen Lippfischen wie meinem ornatus und deute das als Drohgebärde. Anschließend gabs die übliche Jagerei durchs Becken. Der Kleine warnach kurzer Zeit ruckzuck in seinem Sandbett verschwunden und tauchte erst 3 Tage später zur morgendlichen Fütterung wieder aus dem Sand auf. Dass der Kleine schnell an Masse verlor und nach einer Woche dünn wie ein Blatt Papier war könnt ihr euch sicher vorstellen.

    Ich hatte mich zwischenzeitlich damit abgefunden, das kräftigere, größere Tier abzugeben. Also Fischfalle mit Spiegel ins Becken und 3 oder 4 Tage drin gelassen. Als einziger ist mir der ornatus in die Falle gegangen, der bipartitus sah sich zwar von ausserhalb der Falle im Spiegel, drohte etwas, aber reingegangen in die Falle ist er kein einziges Mal. Immer blieb er kurz vor dem Eingang stehen. Also Falle wieder raus.

    Ich war sauer, die Zeit drängte, ich wollte den kleinen bipartitus nicht durch Verhungern oder Stress verlieren. Ich konnte mich aber auch nicht dazu durchringen, den kleinen oder großen bipartitus aus dem Sand mit zwei Netzen auszugraben. So ganz genau wusste ich nicht deren Lage im Sand, zumal die Tiere beim Eingraben unter dem Sand ein Stück weiter surfen bis zu ihrem endgültigen Schlafplatz.

    Nach dem 29.09. änderte sich die Lage etwas. Der kleine bipartitus tauchte "schon" am 30.09.2009, 01.10 und 02.10. morgens sofort auf, nachdem das Licht angegangen war und stellte sich fürs Essen vorne ans Glas, wenn er mich reinkommen sah. Was mich dann etwas erleichterte, er blieb auch 1 -2 Stunden nach der Fütterung draussen. Das war mal was Erfreuliches. Der größere bipartitus hat währden dieser Stunden immer wieder gedroht und gejagt, allerdings mit der Neuerung, den Kleinen auch mal zwischenzeitlich in Ruhe zu lassen, ihn intensiv zu beobachten oder gar wegzuschwimmen. Ich konnte diese ruhigen Zeitabschnitte erst gar nicht fassen. Der kleinere bipartitus war in diesen Tagen aber auch ohne die Jagerei furchtbar unruhig und ist fast ständig am Glas auf- und abgestiegen.

    Manchmal konnte ich beobachten, wie der kleine bipartitus auf den großen bipartitus zuschwamm, also Kontakt suchte. Er hat sich regelrecht angebiedert bzw. aufgefordert, wenn er mit abgestellten Flossen und dabei den Körper zu einem "S" verbogen, auf den größeren bipartitus zuschwamm. Der größere bipartitus hat darauf mit langsamen Bewegungen und ebenfalls abgestellten Flossen reagiert. Das Aussehen ändert sich ebenfalls während dieser Kontakaufnahme, beide Tiere wechseln von gelb-grün im Gesicht nach türkis-hellblau. Man umkreist sich so für einige Zeit. Kurze Zeit später ist es dann auch wieder mit der Harmonie vorbei und die Jagerei geht wieder los. Nach ca. zwei Stunden mit diesen abwechslungsreichen Auftritten ist der Kleine dann für den Rest des Tages wieder im Sand verschwunden.

    Hier mal ein paar Schnappschüsse von dem Dialog der Beiden:

    Mit dem 03.10. und bis heute wurde der Umgang zwischen den Beiden immer entspannter, die Jagereien nahmen an Intensität und Häufigkeit ab, heute habe ich noch keine Jagerei sehen können. Ich sitze natürlich auch nicht ständig vor dem Aquarium. Aber immer, wenn ich zufällig vorbeischau, geht es absolut friedlich zu zwischen den Beiden und sie tuckern gemächlich durch die Korallen oder über den Bodengrund.
    Ich hoffe für die Beiden und für meine Nerven, dass diese Lage so bestehen bleibt und die bipartitus die Situation, wer das Weib und wer den Mann gibt, endgültig klären konnten.

    Noch mal ein Bild von heute, 05.10.:

    Hallo zusammen,

    aufgrund meiner Domain-Kündigung sind die oben gezeigten Bilder gelöscht worden. Deshalb hier mit Textzitat noch mal angehängt:

    Zitat

    Das zartere und gejagte Tier steht hier im Vordergrund, das verdeckte Tier ist das kräftigere und verhält sich als Männchen. Und zur Zeit stehen bei diesem Tier Spiegelfechtereien an der Glasscheibe hoch im Kurs. Augen rollen


    Zitat

    Während der Fütterung: das zartere Tier ist wieder links, das kräftigere Tier ist rechts. Die Bilder habe ich am ersten Tag des Kaufs gemacht, war der 20.08.2009. Da gabs noch keine Jagereien zwischen den Beiden.

    ach Leute, schön eure Antworten und Schilderungen, ich hab mir schon was abgelacht. :ylol

    Norman

    Zitat

    du kannst ja auch mehr füttern... denn kann auch nichts passieren... Winkewinke


    Der haut sich jeden Tag den Bauch dermaßen mit Flockenfutter, Granulat, Algen und Frostfutter voll, dass er danach mit Wampe herumschwimmt. Und trotzdem passt er noch in die Tunze, man solls nicht glauben.

    Beim Labroides hab ich da noch berechtigte Hoffnung, dass er eines Tages im Ansatz stecken bleibt,der muss nämlich noch wachsen. :winking_face:

    Hallo,

    Zitat

    Eine Bodenbearbeitungscrew einsetzen. je nach beckengröße und v.a Standdauer des beckens

    wie wärs mit grabenden Seeigeln namens "Sanddollar". Z. B. Clypeaster humilis und Clypeaster subdepressus. Bei uns liegt manchmal ein leichter Kieselalgenbelag vor, morgens weniger, im Laufe des Tages wirds mehr. Unsere 3 Sanddollars (auf 500 l) schlurfen fast den ganzen Tag und auch im Dunkeln auf der Sandoberfläche rum. Zum Schlafen graben sie sich tiefer ein. Ich denke, sie sieben den Bodengrund nach Fressbarem durch.
    Jedenfalls hinterlassen sie in ihrer Spur weißen Sand ohne Algen.

    Hi Joe,

    Zitat

    durch den geringen größenunterschied sind die hackereien vorgegeben.


    Shit auch, war mir bis heute nicht bewusst.
    Es waren bei dem Händler auch die einzigen bipartitus, Auswahl an Größeunterschiede entfielen somit, ich hab auch einfach nicht darauf geachtet muss ich sagen zu meiner Schande. Bei meiner Begeisterung für Gesicht, Muster und Farbe musste ich die Beiden dann einfach mitnehmen.

    Zitat

    allerdings wird auch, falls es jetzt noch gut geht, sich kurzfristig das weibchen unweigerlich umwandeln wollen und das wird dann ihr ende sein.


    Um das zu verhindern, müsste ich mich von einem Tier trennen. Das zartere Tier hat sich heute nur für 2 Minuten gezeigt und sich dann an unbekannter Stelle wieder eingegraben. Das kräftigere Tier ist ständig mit den anderen Lippis unterwegs.
    Wen krieg ich also eher mit der Fischfalle samt Spiegel darin? Das kräftigere Tier, ganz klar. Was ich dann nur nicht weiß: wann zeigt sich das schwächere Tier wieder zur Fütterung oder verhungert es mir möglicherweise ohne sich nochmal zu zeigen?

    Hi Stefan,

    Zitat

    ooooch - sind die niedlich!!! Ich liebe die M. bipartitus - hab selbst auch zwei.


    Ich liebe die auch - an den kleinen Schnäuzchen kann man schlecht vorbeischauen.

    Zitat

    Zu Deiner Situation: ich denke wirklich, dass es die Umwandlung des "größeren" Tieres zum Männchen sein könnte.


    Ja sehe ich auch so.

    Zitat

    Es ist vermutlich wirklich nicht so geschickt, dass beide etwa gleichgroß sind.


    Genau, Anfängerfehler.

    Zitat

    Aber wenn Du die Zeit hast und den "Kleineren" unterstützen kannst (mit von Dir erwähnter Futtergabe etc.) geht es sich ggf. in den nächsten Tagen aus.


    Die Umsetzung macht mir zu schaffen: das kleinere Tier ist mehr weg als sichtbar. Das war heute Zufall, dass ich es gesehen habe und ausser der Reihe gefüttert habe. Sehen konnte ich auch, dass das Tierchen keine Ruhe mehr zum Fressen findet. Vielleicht muss ich tatsächlich ein Tier entfernen, wie ich schon oben Joe geschrieben habe oder einfach zuschauen, wie es weitergeht. Weiß nur nicht, ob ich bereit bin, die Dinge so laufen zu lassen, ich bin da eher der mitleidige Charakter.

    Zitat

    Riskante Variante: wenn man den gängigen Lehrmeinungen glauben darf, kann es auch helfen, zusätzliche Exemplare zuzusetzen


    Hab ich kurz in Erwägung gezogen. Ist aber zum Scheitern verurteilt, weil der Händler grad über keine bipartitus verfügt und mein Mann hat als Erstbetreiber des Beckens da auch noch was mitzureden. Er ist der Meinung, dass wir ein fast reines Lippfisch-Becken haben mit den 2 Halichoeres iridis, 1 Labroides dimidiatus, 1 Macropharyngodon ornatus und 2 Macropharyngodon bipartitus.

    Ich danke euch Beiden für die Unterstützung und werde mein weiteres Vorgehen unter besonderer Berücksichtigung der Ereignisse noch mal überdenken. Hab ich das nicht schön gesagt? :wink

    Hi Joe,

    Zitat

    wie sieht denn der größenunterschied aus?


    Tja, der Unterschied zwischen den Tieren ist nicht besonders groß. Eines ist etwas kräftiger, das andere etwas zarter. Das trifft es auch eher, ich schreibe die ganze Zeit von dem größeren und kleineren Tier, das ist so nicht ganz richtig.

    Das zartere und gejagte Tier steht hier im Vordergrund, das verdeckte Tier ist das kräftigere und verhält sich als Männchen. Und zur Zeit stehen bei diesem Tier Spiegelfechtereien an der Glasscheibe hoch im Kurs. :face_with_rolling_eyes:


    Während der Fütterung: das zartere Tier ist wieder links, das kräftigere Tier ist rechts. Die Bilder habe ich am ersten Tag des Kaufs gemacht, war der 20.08.2009. Da gabs noch keine Jagereien zwischen den Beiden.

    Hallo zusammen,

    habe vor ca. 3 Wochen 2 Macropharyngodon bipartitus gekauft. Beide gleich gefärbt, das größere Tier verhält sich aber schon als Männchen und balzte schon beim Händler das kleinere Tier an. Also sind die beiden auf dem Weg ein Paar zu werden. Sie haben sich gut eingelebt, werden nicht gejagt von den anderen, alles schön.

    Leider hat das größere Tier vor 1 Woche angefangen, das sagen wir, Weibchen vehement durch unsere 500 l zu jagen. Das Weibchen hat das 1 - 2 Tage mitgemacht, dann ist sie dauerhaft im Sand verschwunden. Einen Tag später hat sie so gerade aus dem Sand gelinst, sieht ihn und verschwindet wieder im Sand.
    Heute mittag seh ich sie schwimmen, blaß, flach und wackelig auf den Beinen.
    Schnell Flockenfutter rein, sie frißt auch hastig. Sieht er sie, stürzt er gleich hinterher.

    Ist die Jagerei normal? Gibt sich das irgendwann oder muss ich damit rechnen, dass das Weibchen bald verhungert, wenn ich sie nicht rausnehmen?

    Wer kann mir da bitte helfen?

    Moin Gerrit,

    Zitat

    Eigentlich ein tolles Bild!


    Ja eigentlich....es ist nett anzuschauen, vielleicht hat es auch ein wenig Signalwirkung, auf die "Kurzen" immer ein Auge zu haben.

    Die Strömungspumpen stellen für die Tiere halt immer eine Gefahrenquelle dar. Im Süßwasser hatte ich mal ne Eheim compact 1000, die hatte an der Ansaugöffnung gar kein Gitter und hat mir in kurzer Zeit mehrere Jungfische geschreddert. Da ist die Tunze schon eine echte Innovation, ich sehe aber auch, ein noch engmaschigeres Gitter würde die Leistung mindern und sie noch schneller zuwachsen lassen.

    Zitat

    Leider habe ich irgendwann bei dem einen vergessen, vor dem einschalten der Pumpen nachzusehen........


    Davor hab ich auch Angst, jede Woche WW-Routine, da ist man schon mal in Gedanken...

    Danke, dass du mal deine Erlebnisse geschildert hast. :wink

    Hallo zusammen,

    ja, ist`n Süßer und ein Frecher dazu. Kämpft schon mal mit unserem bispinosa-Weibchen und verliert dabei fast die Brustflosse.

    Uwe

    Zitat

    mach das Sieb an der Ausströmöfnung weg. Das dürfte die Pumpe uninteressanter machen


    Ja ok, werde ich aber mal machen. Ist die Pumpe aus, kann ich auch den Racker darin besser finden.

    Zitat

    Regelmäßiges säubern und entkalken der Pumpe fördert übrigends deren leistung.


    Kann ich bestätigen. Danach hat sie mehr "drauf". Nur außen lass ich die Algen dran wegen der Optik.

    Edit: ich meine die Kalkrotalgen, nicht die Grünalgen.

    ...kommt darin um, wenn nicht der Aquarianer ständig ein Auge auf seine Lieblinge hat.

    Besonders beim WW, wenn alle Pumpen still stehen. Bisher mussten wir nur auf den Labroides acht haben, der schlüpft regelmäßig beim WW in eine unserer Tunze nanostreams. Seit gestern hat auch der Blenny (Ecsenius stigmatura) damit angefangen, die diversen Löcher der Tunze beim WW auszutesten, vielleicht auch, weil am Auslaß Algen wachsen, die er gerne abrupft.

    Hallo,

    ich empfehle dir Unterwasser-Silikon zu verwenden wie dieses z.B.: Unterwasser-Silikon Ich hab ne andere Firma verwendet, kommt aber aufs selbe raus.

    Sowas haben wir beim Kleben unserer Überlaufkammtaschen verwendet. Vorteil: das Zeug ist nicht glatt wie normales Silikon, sondern besitzt für die Verarbeitung eine leicht raue Oberfläche. Sieht man auch, denn es glänzt nicht wie übliches Silikon. Dadurch klebt es nicht flüssig-schmierig am Finger. Und es haftet durch die Rauigkeit besser auf Glas und Kunststoff. Gleichzeitig braucht man das Aquarium nicht trockenzulegen, man kann dieses Silikon wie der Name sagt, unter Wasser verkleben. Finde ich aber trotzdem schwierig, habe ich bis jetz nur beim Rückwandkleben angewendet.

    Ich würde für den Überlaufkamm auch etwas Wasser ablassen, trocken putzen, entfetten, kleben und Wasser sofort wieder auffüllen.

    Anmerkung: unsere Korallen, speziell die Clavularia, haben trotz Hinweis des Herstellers auf "Ungiftigkeit" reagiert und beleidigt die Polypen eingezogen. Aber nach Wasserwechsel und etwas Zeit waren sie wieder ganz die Alten und geöffnet.

    Hallo zusammen,

    eben ist es mir passiert: beim kurzen Hantieren im Becken hat mich unser Chrysiptera parasema Männchen zum xten Mal gebissen. Nur war ich diesmal nicht drauf vorbereitet, hab mich erschrocken und die Hand "verrissen". Dabei bin ich gegen die digitata gestoßen und habe ein ca. 3-4 cm verzweigtes Ästchen vom Stock abgebrochen. Ich könnte mich in den *schlimmes Wort* beißen und den Fisch auch :face_with_rolling_eyes:.
    Kann man das abgebrochene Stück wieder (und welchen Kleber nehm ich dafür?) ankleben oder sollte man das schön lassen, sich damit abfinden und nur das abgebrochene Stück auf einem Pflanzstein ankleben?

    Moin moin,

    danke für eure Hilfe. Also doch eine Teilung. Sieht ziemlich brutal aus, sonst geht so eine Teilung weniger spektakulär vor sich. Ausgelöst vielleicht durch Änderungen in den WW? Letztens mussten wir mehr Mittel für Kalzium und Magnesium zugeben, haben anscheinend mehr Verbraucher im Becken. Aber ob die Tiere darauf in dieser Weise reagieren, wer weiß.

    Andrzej

    Zitat

    Das ist aber eher Rhodactic und nicht die Yuma:


    Yepp. Sie wurde mir damals als Ricordea verkauft, ich tendiere aber auch schon länger zu einer Rhodactis, war bisher nur unsicher, um auch dazu zu stehen, zu wenig Erfahrung halt.

    @Roger

    Zitat

    ist da mal was dagegengeflogen? Habt ihr die falsch angepackt?


    Nicht dass ich wüsste. Habe keine Steine im Becken versetzt oder was transportiert oder beim Hantieren mit der Futterpinzette berührt etc., sonst könnte man vermuten, dass ich sie beim Anrempeln verletzt hätte. Eine andere Rhodactis sitzt sehr geschützt inmitten einer Gruppe auf der anderen Beckenseite, die teilt sich in der gleichen Weise. Siehe unten:

    Christian

    Zitat

    Diese vermehrt sich sehr schnell


    Mmmmh, kann ich bestätigen. Aus 3 Tieren vom letzten Jahr sind so an die 15 Klone entstanden.

    Zitat

    Aufpassen, diese kann andere Tiere (LPS/SPS) stark vernesseln.


    Ja, habe gestern noch Aufnahmen gesehen, wo Rhodactis und auch Discosomas eine LPS vernesseln. Unsere Rhodactis stehen als zwei Gruppen auf je einem einzelnen Stein. Mittlerweile wirds auf einem der beiden Steine eng und ich muss dem Drang nach Wanderschaft entgegenwirken. Ich entferne schon mal einzelne Exemplare. Gestalte sich aber schwierig. Zur Zeit wachsen aus nicht hunderpro entfernten Zellresten neue Tiere heran.