Beiträge von Pet60

    Hallo Mario,

    wir konnten beobachten, wie sich unsere Cyanobakterien innerhalb einiger Monate immer weiter auf dem Riffgestein und letztlich auch auf dem Bodengrund ausgebreitet haben. Bodengrund wechseln, Absaugen und Reinigen des Bodengrundes, Abpinseln des Riffgesteins haben es nicht gebracht.
    In einem thread, den ich hier nicht mehr finde, hat ein Meerwasserkollege von den Produkten von aquaconnect bzw. prodibio berichtet, die ihm gegen seine Cyanos geholfen haben.
    Hier mal die pdf-Datei dazu.

    Wir wenden diese Pflegeprodukte seit 3 Wochen nach Anweisung an und die Cyanos werden augenscheinlich rasant weniger. Das heißt, nach den ersten beiden Wochen mussten wir zwar noch die alten Cyanobeläge abpinseln vom Riff, aber es kamen keine neuen Cyanos mehr hinzu. Mittlerweile haben wir nur noch an vereinzelten, schwer zugänglichen Stellen einige Cyanos sitzen. Das Ende der Cyanos ist zum Greifen nah. Wir haben endlich wieder mehr Freizeit, um "untätig" vor dem Becken zu sitzen und zu beobachten.

    Wir haben trotz reichlich Strömung, regelmäßigem WW und Messungen - schau mal unsere Wasserwerte sind gut- nicht verstanden, weshalb sich die Cyanos so ausbreiten konnten. Die Tests reichen wohl auch nicht aus, um alle relevanten Parameter festzuhalten. Wir vermuten heute einfach, dass ein bakterielles Ungleichgewicht im Becken zur Ausbreitung der Cyanos geführt hat.

    10% WW am 22.01.11, Wasserwerte abends, am 24.01.11 gemessen mit Salifert
    Temp: 26° C
    Salinität: 34,8 psu
    pH: 80,1
    KH: 8,00
    NO³: 2,00
    PO4: 0,01
    CA: 460 (soll bei 440 liegen, seit gestern reduzieren wir die Zufuhr)
    MG: 1290

    Im Moment lesen wir uns in die Produkte von Microbe-Lift ein, auch hier werden Bakterien eingesetzt, um die Beckenbiologie zu stabilisieren. Noch kann ich nichts weiter dazu sagen, aber wahrscheinlich werden wir diese Produkte auch versuchen.

    Hallo Marco,

    du hast mit dem Klebeband das richtige gemacht, nämlich die Borsten entfernt. Wird hier auch empfohlen.

    Zitat

    Einige scheinen dabei aber abgebrochen zu sein und nun juckt und brennt mein Finger und ist Leicht geschwollen und rot.


    Genau so ist es.
    Ich würde mit einem kühlenden Gel wie für Sportverletzungen, Muskelschmerzen behandeln. Oder den Finger mit einem kühlenden Gelkissen (gibts in der Apotheke) aus dem Gefrierschrank behandeln.
    Oder einen Eiswürfel drauflegen. Oder was anderes Gefrorenes aus dem Gefrierschrank. Achtung, wegen der Verbrennungsgefahr ein Handtuch oder anderen Stoff zwischen Finger und Gefrorenes legen.

    Ansonsten kann man bei Infektionsgefahr ein Breitbandantibiotikum nehmen. Erscheint mir aber nicht angebracht.

    Ansonsten kühlen, mal vorsichtig kratzen und aussitzen die Sache.

    Wenn das nicht in ein paar Tagen weggeht oder sogar schlimmer wird: zum Arzt gehen.

    Hallo,

    bei uns arbeiten 2 x 6045 (die nicht heruntergeregelt werden können) und eine 6055, die mit dem Mulitcontroller 7096 in den Nachtmodus heruntergefahren wird, sprich weniger Strömung erzeugt.
    Aber abschalten würde ich keine Pumpe.
    Wenn ich mir die herausgefahrenen Fresspolypen der LPS so im Dunkeln mit der Taschenlampe anschaue, weiß ich, dass sie Schwebstoffe fangen. Manchmal fütter ich auch erst im Dunkeln.
    Wie wäre das alles ohne Strömung möglich?
    Das Riff schläft nicht. 50% der tagaktiven Bevölkerung jagt tagsüber, 50% der nachaktiven Bevölkerung jagt eben nachts. Ohne Strömung geht das aber nicht.
    Die Fische haben sich bei uns dermaßen in die Höhlen "verkrümelt", dass sie von der verbliebenen Strömung nicht behelligt werden.

    Hallo Matthias,

    Zitat

    Aber preislich sind das schon dolle Summen :thinking_face:

    So ist es.

    warum muss das ein Komplettbecken werden? Weil der Händler einen so gut bequatscht und du als Anfänger unsicher bist? Ich muss mal etwas provozieren, siehs mir nach. :wink

    Ich weiß auch nicht, was der dolle 4-Kammer-Innenfilter soll bei dem sera. Man kann mal bei viel Schwebeschmutz einen Schnellfilter reinhängen, aber dauerhaft ist das nicht zu empfehlen. Dauerhafte Filtermaterialien stellen phospatträchtige Belastungen für das Becken dar.

    Machs doch erst mal einfach=weniger teuer als Anfänger. Machs wie wir zum Beispiel:
    neues Becken 60 x 60 x 60 gekauft = 200 l
    gebrauchte Lampe kaufen (haben wir damals nicht, würde ich heute aber machen), von ATI werden dauernd Powermodule angeboten
    gebrauchten Abschäumer kaufen, mann, so viele geben das Hobby wieder auf,
    Livesand und Lebendsteine rein und los gehts mit Wirbellosen und Weichkorallen.
    Beobachten und die Wasserwerte schön im Lot halten. Und wenns gut läuft: vergrößern.

    Hallo Thomas,

    versuch auch mal Ektozon, hatte ich dort auch empfohlen.

    Mit den Grammas habe ich bei Kauf auch solche Erfahrungen machen müssen. Schlechter Allgemeinzustand, d.h. gefranste Flossen, Scheuern, Beläge auf der Haut bis zu ganzen Hautläsionen. Bei so einem gekauften Pärchen ist mir das Weibchen nach einigen Tagen eingegangen. Das Männchen hat Monate gebraucht, um kaputte Hautpartien wieder aufzubauen. Trotz Vitaminen und abwechslungsreicher Fütterung. Der wöchentliche WW hat langsam aber sicher auch zur Besserung beigetragen. Hoffe, dass dein Tier noch so stark ist und die Abwehrkräfte mobilisieren kann.
    Du kannst auch noch von Tetra Easy Life zugeben, hilft Stress abbauen und tut der Haut gut.

    Übrigens gibts auch gesunde Grammas zu kaufen, ich habe unserem Männchen einen quietschfidelen Partner dazugesetzt. Hatte ich auch nicht mit gerechnet, dass der Kleine keine Hautprobleme bekommt.

    Hallo,

    die Gründe für Cyanos sind so vielfältig, das ist ein weites Feld.
    Deine Cyanos werden von wo ganz woanders herrüheren, aber nicht vom Nichtanwenden der Ballingmethode. Das Cyanoproblem hat meiner Meinung nach nichts mit Balling nichts zu tun. Aber vielleicht sehen andere das anders :face_with_rolling_eyes:.

    Gib mal deine Wasserwerte bekannt: Temp, Salzdichte, Nitrat, Phosphat, Calzium, Magnesium.
    Andere Parameter deines Beckens: WW mit Osmoseanlage ?, wie häufig, wieviel ?
    Strömungspumpen: Anzahl, Bezeichnung, Leistung.
    Futter: wie häufig, Flocken, Granulat, Frostfutter?
    Wie setzt sich der Fischbesatz zusammen? Art, Anzahl?
    Zugaben ins Wasser: Spurenelemente, sonstige Zugaben?
    Beleuchtung: T5? oder was, wie alt?

    Du siehst schon an den Fragen, erst mal Daten sammeln, dann Schlüsse daraus ziehen und dann Tipps geben.

    Zitat

    Mir Kauforder gibt, welche Tests ich noch brauche.


    Welche hast du denn schon, welche Firma? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Ich suche daher einen netten Aquarianer, der mich langsam an die Balling-Methode heranführt.


    Was meinst du damit genau?
    Wir haben unsere Anleitung für Balling hier entnommen und leben heute noch danach bzw. unser Becken:
    Ballingmethode
    Dein Unverständnis bezüglich Balling fasst du mal bitte in Worte, ja?

    Hallo,

    toller Bericht, spannend zu lesen ... und ich freue mich einfach mit, dass besonders der flavescens und die anderen Bewohner den Sauerstoffmangel so gut überstanden haben.
    Die erste Hilfe am Doktor, ich meine das Führen durchs Becken, um die Kiemen mit Sauerstoff zu versorgen habe ich vor langer Zeit schon mal im Netz gelesen, wo weiß ich nicht mehr.

    Zitat

    Abends gab es sogar schon eine kleine Rangelei mit unserem anderen Doktor, auch das Skalpell schien wieder einsetzbar.


    Der geschwächte flavescens wird auch Angst um seine angestammte Position im Becken gehabt haben, die möglicherwise durch die sichtbare Schwäche in Gefahr war. Vielleicht auch deshalb die Rangelei.
    Wie hat der andere Doktor den Sauerstoffmangel überstanden?

    Ähm, ich habe auch schon mal vergessen, nach Fütterung der Korallen die Pumpen wieder anzuschalten. Kam ins Zimmer mit dem Aquarium und wunderte mich, dass es so still war. :face_with_rolling_eyes: War allerdings nur eine Stunde alles aus gewesen, noch mal Schwein gehabt.

    Hallo Manfred,

    ich kratze die mit einem schmalen Cuttermesser so vorsichtig vom Untergrund ab, dass ich am besten das Tier in seiner kompletten Form entferne. Klappt aber nicht immer, manchmal bin ich ungeduldig oder der Untergrund ist sehr strukturiert, dann gibts ein Massaker unter den Krusten.
    Das sind bei mir übrigens die großen grünen Palythoa. Passiert ist mir bis heute noch nichts, sind aber auch nicht die Mengen, die ich entferne, eher so 4 - 5 Tiere.

    Hallo zusammen,

    wir haben da eine violette Stylophora pistillata, die ein rasantes Wachstum an den Tag legt. Als kleine Nachzucht gekauft, ist sie jetzt so stattlich geworden, dass sie anderen bzw. kleineren und unterhalb von ihr wachsenden Korallen das Licht nimmt. Neben ihr stehen keine anderen großen SPS, so dass der Konkurrenzdruck wie im Riff eher entfällt.

    Heute habe ich mit einem schmalen Sägeblatt, was ich lose in der Hand hielt, zum zweiten Mal mit Ach und Krach einen Ableger abgesägt. Ich traue mich nicht mit einer Zange zu arbeiten, so eine kleine flache habe ich auch nicht. Ich habe Bedenken, dass das Tier ganz woanders oder gar der ganze Stamm abbricht bei der Knipserei mit einer Zange.
    Mir graust schon vor der nächsten Sägeaktion. Deshalb mal die Frage in die Runde: bin ich nur zu zimperlich oder gibts da bessere Werkzeuge als Säge oder Tricks?
    Habt ihr mal den ein oder anderen Tipp, wie man ohne großen Zeit- und Kraftaufwand von solch kompakt gewachsenen SPS Ableger herstellt?

    Hallo,

    Zitat

    @ Manfred: Schmich ist eigentlich der Name den ich selber benutze. Meinen richtigen Namen, der im Ausweiß steht, benutzen im Grunde nur meine Mutter und meine Freundin wenn sie mal böse ist. Also nennt mich auch einfach Schmich.


    Flotte Antwort, Marcus.
    Als Neuer und Fragender ist es schon höflicher den antwortenden Forenmitgliedern gegenüber, den richtigen Namen zu nennen. Die Anonymität im Weg bleibt ja durch Nichtangaben von Geburtstag, Beruf etc. noch genügend gewahrt. Sehen tun wir uns auch alle nicht. Da ist der Name das einzig Persönliche, was man einbringt. Als Zusatz kann man dann darauf hinweisen, dass man aber für die Zukunft lieber mit seinem Nick angesprochen werden möchte. Das hast du ja auch getan.

    Zitat

    Da es nun ja ein "normaler Live Sand Boden" wird, spielt da die Körnergröße eine Rolle oder ist die eigentlich nur bei einem DSB von Interesse?


    Ich würde darauf achten, dass die Körnungen von dem normalen Sand und dem Livesand ähnlich sind. Sollte sich die Körnung zu sehr unterscheiden, werden sich die Sande nicht gleichmässig mischen, sondern der feinere Sand wird nach unten "durchrutschen", verdichten und mit dem anderen Sand kein lockeres Gemenge ergeben.

    Hallo Martin,

    das hat uns gerade noch gefehlt. :DWer beschäftigt sich denn schon mit so marginalen Dingen wie Strömung? Nein, Spass beiseite.

    Dankeschön für das neue Kapitel "Strömung" in den schon an sich klasse geschriebenen Wasserparametern. Text und Grafiken sind verständlich geschrieben/gezeichnet und das Thema bleibt mir besonders durch die Bilder gut im Gedächtnis.
    Leider bestätigt mir das Kapitel mit Blick auf unser Becken, wie schwierig es ist, eine ideale Strömung, ohne "tote" Ecken zu gewährleisten. Unser Becken hat wie Beispiel 2 so eine tote Ecke, dir wir nur mit regelmäßigem Mulmabsaugen sauber halten können.

    Wäre eigentlich das Stichwort "closed loop" noch eine Option in dem Kapitel gewesen? Oder geht das zu sehr ins Detail? Ich frage, weil man im Forum immer wieder bei Diskussionen über Neueinrichtungen mit diesem Stichwort konfrontiert wird. Als Anfänger habe ich das nicht verstanden. Heute weiß ich, das closed loop eine wertvolle Option (neben Wavebox) gegen strömungsarme Ecken im Becken darstellt.

    Hallo,

    ich kann aus eigener Erfahrug nichts zum DSB beitragen, aber zum Livesand.
    Ein frisch eingerichtetes Becken mit Livesand (und Legendgestein) unterstützt meiner Meinung in der Einfahrphase die Entstehung einer Beckenbiologie und führt auch schneller zu stabilen Wasserwerten. Mit Einbringen der Mikrobiologie aus natürlichem Sand und natürlichem Stein wird das Becken angeimpft. Und die Vielfalt der unterschiedlichen Mikroorganismen wird man in so geballter Ladung sonst nie ins Becken bekommen.
    Wir haben das so gemacht, wie du schon sagst mit 3-4 cm Livesand, Lebendgestein und alles von Anfang an mit Osmosewasser gefahren. Vermutlich durch das Osmosewasser, möglicherweise mit Unterstützung des Livesands hatten wir kaum Algenwachstum, wie man das sonst in der Einfahrphase erwarten darf. Darüber haben wir uns damals sehr gefreut.
    Naja, bei den Preisen gebe ich dir Recht. Wir haben auch erst geschluckt, aber man macht das mit dem Sand ja auch nur einmal.

    Übrigens haben wir nun nach etwa 1 1/2 Jahren den Livesand ersetzt durch Bodengrund aus mittelgroben Aragonit. Wir finden ihn leichter zu reinigen und Fische wie der C. strigosus lutschen die Steine gerne ab oder durchsuchen ihn mit spitzem Schnütchen nach Futterresten. Aber als Startbodengrund würde ich immer wieder zu Livesand greifen.

    Ach so, zu der Idee mit dem DSB fällt mir ein: wenn dein Becken nur 50 cm hoch ist und noch 10 cm DSB hinzukommen, bleibt nicht mehr viel Raum in der Höhe für Riffaufbau und Korallen.

    Ansonsten lies doch mal hier rein: Korallenriff Oben in die Suche mal livesand eingeben, dann gibt es 16 Treffer dazu.

    Hallo Jochen,

    du hast einen kleinen Knallkrebs mit dem LS als "Gast" bekommen. Stell dir mal vor, was der kleine Kerl für ein Abenteuer überlebt hat, bevor er bei dir wieder richtig viel Wasser um die Fühler bekam. Er ist vollkommen harmlos und ernährt sich von dem, was halt so abfällt.

    Man hört sie immer, man sieht sie aber nicht oder nur mit viel Glück. Unsere "Gäste" im LS, das sind zwei Krabben, ähnlich wie deine gezeigte, eine blaue Porzellankrabbe und ein gestreifter Knallkrebs, ähnlich dem hier: Alpheus parvirostris.
    Vor einigen Wochen habe ich eine ansehnliche Platte LS aus dem Becken entnommen, um sie zu verkleinern. Nachdem ich die Platte mit dem Hammer zerteilt habe, begutachte ich die Stücke und sehe gerade noch einen quer gestreiften länglichen Hinterleib wieder im löchrigen Stein verschwinden. Ich wußte sofort, das war er, der verantwortliche Verursacher für das Klicken und zarte Knallen im Riff. Die Steine habe ich dann wieder im Becken verbaut und höre auch immer noch das Knacken und Knallen.
    Gleichzeitig wohnt bei uns ein gekaufter Alpheus parvimaculatus, der sitzt aber in der anderen Hälfte des Beckens und ist größer und wesentlich lauter. Man kann beide Tiere orten und anhand des Klangbildes gut auseinanderhalten.

    Wenn deine Percnon nach zwei Wochen verschwunden ist, könnte sie sich zwecks anstehender Häutung in eine unzugängliche Ecke deines Beckens verzogen haben. Unsere Percnon ist dann an ihrem Stammplatz nicht mehr zu sehen und taucht an anderer Stelle nach ein bis zwei Tagen auf, um erst mal ihren Panzer auszuhärten. Also rumlaufen ist dann erst mal nicht. Vielleicht findest du bald das abgelegte Exoskelett des Tierchens auf dem Boden.

    Deine Krabbe ist weder der Verursacher des Geräuschs noch hat sie als sehr langsames Tier die schnelle Percnon auf dem Gewissen. Wenn die Percon aus irgendeinem Grund verendet sein sollte, wird die Krabbe lediglich als Gesundheitspolizei im Einsatz sein.

    Schieb ihr mal ne viertel FD-Tablette vor ihre Höhle, das ist ein Leckerchen für sie. Die Percnon, wenn sie wieder auftaucht, freut sich darüber auch immer herzlich darüber.

    Hallo zusammen,

    empfehlenswerte dreiteilige Dokumentation, gestern lief schon der erste Teil, gesehen, aber nicht hier bekanntgemacht, leider.
    Allerdings kann jeder noch zwei Teile sehen mit wirklich tollen Unterwasseraufnahmen und einer intelligenten Moderation.

    Heute, ARTE, 07.10.10, 19:30 Uhr, Im Farbrausch der Tiefe, [URL=http://www.arte.tv/de/programm/24…,year=2010.html]Farbe als Sprache[/URL]

    Morgen, ARTE, 08.10.10, 19:30 Uhr, Im Farbrausch der Tiefe: [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=8/10/2010.html]Leuchtende Welt[/URL]

    Hallo,

    der Flausch an der Schwanzflosse sieht mir nach Pilzinfektion aus (unter Vorbehalt, das Foto ist etwas unscharf). Wenn das die einzige Stelle ist, kannst du den Flavescens schnell davon zu befreien, indem du Ektozon von Hobby (ehemals Brustmann) zugibtst. In der Packungsbeilage steht z. B. die Mengenangabe für Vorbeugung, das reicht aus. Da ich das gleiche flauschige Bild gerade bei meinem iridis-Weibchen mit Ektozon behandelt habe, kann ich aus dem Ärmel die Menge sagen: 4 gestrichene Teelöffel auf 100 l Meerwasser.
    Es braucht aber seine Zeit, bis der Flausch kleiner wird und abfällt. Das Ektozon sollte schon eine Woche im Becken verbleiben, bis zum nächsten WW halt.

    Nur so am Rande: Ektozon vorher in separatem Behälter auflösen, am besten langsam ins TB oder wenn nicht vorhanden, langsam mit der Strömung ins Becken schütten, nicht die Korallen treffen, die knatschen sonst rum. Aber das weißt du sicher schon alles ;).

    Viel Erfolg!

    Hallo,

    bei unserem Ctenochaetus strigosus hat dessen Waffe, das Skalpell,l auch schon des öfteren im 90° Winkel zum Körper hervorgestanden. Irgendwann war sogar mal eine Schuppe daran aufgespießt. Alles kein Grund zur Sorge, nach 1-2 Tagen war das Skalpell dann wieder ordentlich in der Hautfalte verstaut.
    Ob er das steuern kann und wie er das macht, keine Ahnung.

    Hallo zusammen,

    Matthias

    Zitat

    nachdem ich soviel gutes hörte, wollte ich dieses Reefbond auch testen. Doch leider blieb es dabei, habe die ganze Dose mit verschiedensten Mischungen durchversucht, aber immer das selbe Ergebnis, hielt nicht.


    Weißt du, das Reefbond ist schon sehr gut. Ich verwende es seit fast 3 Jahren und es hat immer bombig gehalten. Wenn ich mal eine vor Zeiten gemörtelte Koralle wieder versetzen möchte, muss ich meistens mit einem Werkzeug unter dem Pflanzstein ansetzen und ihn kräftig aushebeln. Meist löst sich der Stein mit einem hörbaren POCK vom Riff. Klebt eigentlich wie Sau das Reefbond. Zur Zeit habe ich einen Rest davon noch auf dem Riff sitzen, das bekomme ich partout nicht abgekniffen, abgehebelt. Die kleine Hilti würds wohl bringen...
    Die Packung Reefbond, mit der ich gerade Probleme habe, ist wohl die Ausnahme. Vielleicht ne Montagsproduktion :ylol. Ansonsten werde ich bei Reefbond bleiben, mit verschiedenen Zweikomponenten-Knetmassen komme ich überhaupt nicht zurecht.

    @Jörg

    Zitat

    vieleicht handelt es sich einfach um einen Fehlbrand, gibt es bei der Zementproduktion auch mal.


    Ja, sehe ich auch so. So was kann passieren. Vor allen Dingen mir :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Die beschriebene Wärme ist normal, man nennt sie Hydrationswärme.


    Ah, so heißt das. Die entstehende Wärme kenne ich vom Balling. Wenn wir Calcium in Wasser einrühren, wird der Kanister infolge der chemischen und physikalischen Reaktion auch schön warm.
    Aber beim Reefbond kann ich mich nicht an so eine Reaktion erinnern. Ist immer kühl beim ersten In-die-Hand-nehmen. Vielleicht ist bei dieser Dose oder gar Charge zu viel Calcium hineingeraten und deshalb die Wärme? Und deshalb so eine schlechte Bindefähigkeit bzw. zögerliches bis gar kein Aushärten?

    Moin alle,

    Thomas

    Zitat

    ich vermute, dass durch häufiges Öffnen luftfeuchtigkeit dran kommt, auch wenn man die dose danach wieder gut verschliesst. das zeugs ist dann in der dose schon etwas klumpig


    Also die Dose und die Tüte innen machten beim Öffnen einen sauberen und unauffälligen Eindruck. Das Reefbond ist auch nicht klumpig.

    Joe
    Ja, ist genau die Dose.

    Zitat

    bitte die jetzige aufbewahren und nächstes mal mitbringen.


    Wird gemacht.

    Halbe keine Berechtigung hier eine PN zu verfasssen, ich schick dir ne Mail.

    Hallo zusammen,

    im Moment könnte ich so einiges werfen.... :angry_face:
    wir haben gestern neues Reefbond gekauft. Heute habe ich die neue Dose aufgemacht, um neue SPS-Ableger am Riff zu kleben. Ich arbeite mit dem Zeug schon seit 2 Jahren,also nicht zum ersten Mal.
    Aber mit dieser Packung stimmt was nicht: es wird warm, wenn ich es anrühre, das kenne ich so nicht von Reefbond. Aber was es eigentlich schlimm macht: es härtet nicht aus, auch nach 1 Stunde ist es immer noch mit dem Fingernagel bearbeitbar.
    Mir ist jetzt ein 3-Mal angklebter Stein, der noch dazu in einer natürlichen Vertiefung im Riff steckte, wieder entgegengekommen. Das Reefbond ist mit dem Messer auch jetzt, nach 1,5 Stunden immer noch so weich, dass sich mit einer Messerspitze sandige Krümel einfach lösen kann. Einfach mürbe das ganze Zeug. Ich bin gewohnt, dass das Zeug schon nach einer halben Stunde hart wie Beton ist.
    Hat wer auch schon mal nach diversen verarbeiteten Dosen Reefbond so was erlebt, würd mich mal interessieren, ob ich mit meiner Erfahrung ein Einzelfall bin.

    Hallo Chris,

    Zitat

    Oder hat jemand erfahrung mit abkratzen von strudelwürmern gemacht? Weiß nicht was ich tun soll.


    Ich habe Turbellarien früher manuell Tier für Tier mit einer Pipette abgesaugt. Wenn die Tiere sich von der frisch gekauften Koralle noch nicht auf und davongemacht haben, geht das ganz gut.
    Man muss nur schön dranbleiben und beobachten, damit einem keine entgeht. Wir haben damals das erste 200 l-AQ turbellarienfre bekommen.
    Zu dem Jod-Bad kann ich leider nichts sagen.

    Zur stationären Rippenqualle: drinlassen, völlig harmlos, farblich super an die Koralle angepasst und damit fast unsichtbar. Hatten mal zwei Tiere von der Sorte. Schön anzusehen, wenn sie ihre Jagdfäden auswirft und wieder einzieht.

    Hi Nils,

    hab deine Schilderungen mit dem Putzer sehr interessiert gelesen, um nicht zu sagen, verschlungen.

    Zitat

    Bisher sind die Putzer in allen meinen Becken irgendwann zur Nervensäge für andere Bewohner geworden.


    Aha, ist unserer ja nicht die Ausnahme als kleiner Beißer. Ab und zu wird der dimidiatus auch vehement vom strigosus und vom bispinosa durchs Becken gejagt. Dann hat er sich wohl mal wieder daneben benommen, sprich nicht adrett gereinigt, sondern herzhaft zugebissen. Unsere wardi tut mir auch ein wenig leid, sie passt schon gut auf, es reicht aber nicht aus, den schwarzen Punkt in der Rückenflosse vor den Gelüsten des dimidiatus zu schützen.

    Zitat

    Gibt ja auch genug Alternativen mit Garnelen und Putzergrundeln. In meinem Privatbecken putzen die Kardinalsgarnelen ab und zu den Kaiser und den Doktor.


    Mein Mann ist von Garnelen auch ganz fasziniert. Da bei uns aber auch ein Knallkrebs Alpheus parvimaculatus das komplette LS als Revier betrachtet und alles was sonst krabbelt, wie unsere eingeschleppten Krabben und einen kleinen (wahrscheinlich weitereren) Knallkrebs anknallt, kommen Putzergarnelen erst nach seinem Ableben wohl in Frage, oder?

    Hallo zusammen,

    ich muss doch noch mal diesen thread rauskramen.

    @Christoph

    Zitat

    Es sind dennoch nützliche Tiere, die auch im Becken eine gute Funktion inne haben


    Ja, mmmh, weißt du was unserer immer wieder macht? Er beißt unserer Valenciennea wardi regelmäßig die schwarzen Augenflecken aus der Rückenflosse heraus. Die wardi passt schon auf, aber der dimidiatus ist halt noch fixer und schwimmt von hinten an sie ran. So ein Sauhund :frowning_face:
    In die zarte Mitte unseres Röhrenwurms beißt er auch ab und zu. Haben da wohl ein einzigartiges Exemplar erwischt. Ansonsten putzt er mit Hingabe die Fische.

    Hallo Sven,

    dann antworte ich mal aus der Runde :wink.
    Wir fahren unser AQ seit Februar 2009. Von Anfang an bis Juni 2010 hatten wir Livesand ca. 4 - 5 cm hoch. Wir halten unter anderem Lippfische, denen wir diese Bodendicke gönnen, um sich ordentlich eingraben zu können. Wir haben dann im Juni den kompletten Bodengrund in zwei Schüben mit dem wöchentlichen WW abgesaugt und komplett durch Aragonitsand ersetzt.

    Zitat

    Kann man erkennen ob man den Bodengrund mal wechseln sollte


    1. Ja, bei uns konnte man es sehen und riechen. Ich denke aber, wir sind da als Problemfall die Ausnahme.

    Vorweggegangen waren im mittleren Bodenbereich des AQ graue Verfärbungen im Sand. Ein partielles Absaugen dieser grauen Sand-"Nester" hat nicht geholfen, sie tauchten nach einer Woche wieder auf. Gleichzeitig stellte sich ein Geruch nach Schwefelwasserstoff ein, also es roch nach faulen Eiern, wenn man diese grauen Verfärbungen umrührte. Die Korallen zeigten zwar - noch - keine Reaktion, aber bevor alles umzukippen drohte raus mit dem Zeug.

    Die Ursache des umgekippten Bodengrundes waren zwei Plexiplatten, deren Nahtstellen nicht mit Silikon bündig abgedichtet waren. Unter dem Randbereich der Platten hatten sich aerobe oder anaerobe Bakterien angesiedelt, die für immer neue graue Verfärbungen im Sandbereich der Nahtstellen sorgten.

    So sieht das bei uns aus, ob wir wieder den Bodengrund nach etwas mehr als einem Jahr wechseln werden, mache ich von Verfärbungen wie geschildert abhängig und ganz wichtig: von einem gestiegenen Phospatgehalt (der trotz Gammel im Boden nicht nachweisbar war), sollte er sich einstellen.

    Zitat

    Kann man erkennen ob man den Bodengrund mal wechseln sollte


    2. Ja, das kann man durch Messen nachweisen. Ist der Phosphatwert gegenüber früheren Messungen unüblich hochgegangen und somit (gefährlich) höher als für die Korallen verträglich (Aussehen beobachten) sollte man tauschen. Besonders LPS und SPS werden da wohl "knatschig" reagieren. Die Weichen und Lederkorallen können mehr ab, bevor sie reagieren.
    Stichwort sind hier sogenannte "Phosphatpools", die sich in wenig bewegten Bodenabschnitten wie z. B. im Bodenbereich eng am Riff/Höhlen bilden können. Bei uns war und ist der Phophatwert mit dem Salifert-Test nicht nachweisbar, aber wir sagen, er ist da, liegt aber bei 0,03, also unterster Wert auf der Skala.

    Zitat

    Habe bei mir festgestellt das der Bodengrund nicht mehr so schön locker ist wie früher sondern er fühlt sich so verklebt an.


    Dagegen sorgt man vor mit tierischen Helfern, wie Sanddollars Clypeaster humilis o. ä. , grabenden Seesternen wie Archaster angulatus und/oder einer Grundel wie z. B. bei uns der Valenciennea wardi. Wir haben in unseren 500 L drei Sanddollars, einen grabenden Seestern und (leider nur noch) eine wardi.
    Mechanisch kann man den Bodengrund auch mal mit einer Plastikgabel o. ä. durchpflügen.

    Anbei mal ein Bild mit dem mittleren Bereich. Zwischen den blauen Zoanthus und der grünen Acan berühren sich die Plexiplatten und dort fingen die grauen Stellen an.

    Hi,

    Zitat

    Ich weiß jetzt nicht ob ich lachen oder weinen soll da gibts in nem großen öffentlichen Schauaquarium nen Tintenfisch der Fußballergebnisse richtig tippt und schon will jemand genau so einen wie Paul haben hat aber noch nie was mit Aquaristik zu tun gehabt?


    Wie war das noch damals bei Nemo und Dori ? :frowning_face: Jedes Blage wollte ein Meerwasserbecken, wo es nur darauf ankam, einen Clownfisch reinzusetzen, Partner, Anemone oder gar angelesenes Grundwissen über Meerwasseraquaristik waren nebensächlich. (Gehört nicht zum Thema, fällt mir aber gerade von den schreibenden Fingern: von der Bildzeitung wurde damals der Hype um diesen Film und dessen gezeichneten Hauptdarsteller noch mit dem Gewinn von diversen Nanokomplettaquarien forciert).

    @Maffner
    Edit: ** Ironie an **Sicher gibts auch was für 500 l:Hapalochlaena maculosa **Ironie aus**
    ansonsten mal hier wenigstens ein minimales Grundwissen über diverse Tintenfische und deren Haltungsbedingungen anlesen:Tintenfische

    Hi Olli

    Zitat

    auch können manche Krabben durchaus lernen, dass es von der Pinzette Nahrung gibt. Aber es sind keine Kuscheltiere, die man auf die Hand nehmen oder streicheln sollte oder so etwas.


    Seh ich auch so, ein Streicheltier ist das filigrane und zugleich stachelbewehrte Tierchen ganz gewiß nicht.

    Unsere Percnon hat auch gelernt, Futter von der langen Pinzette zu nehmen. Das klappt so gut, dass sie auch dann die Pinzette befingern möchte, wenn ich gar kein Futter halte, sondern etwas aus dem Aquarium nehmen möchte/hinstellen möchte.
    Also handzahm ist auch nicht der richtige Begriff, sie grabscht einfach nach Pinzette und Finger in der Hoffnung, dass was Fressbares dran ist.

    Moin Olli,

    Zitat

    Doch, die Farbe ändert sich mit der Zeit.

    Zitat

    Die Farben sind von Art zu Art unterschiedlich.


    Oh, das hätte ich nicht gedacht, da habe ich etwas ganz Wichtiges über Krabben im allgemeinen und über "unsere" Percnon dazugelernt.
    Jetzt glaube ich auch, dass die Percnon ihre eigenen orangen Eier gefressen hat. Passt auch gut von der Menge. Hatte nur wegen der Farbe der Eier unseren leicht orangen Knallkrebs noch in Verdacht. Na gut, der ist jetzt als Verdächtiger entlassen.
    Dass sich sich Eier während des Entwicklungsprozesses zu Larven farblich so komplett ändern, ist für mich als Nichtkrabbenspezi eine spektakuläre Neuigkeit.
    Bisher habe ich lediglich unseren Chrysiptera parasema bei seiner fast ununterbrochenen Eier- und Larvenpflege bis zum Schlupf und Freischwimmen der Larven beobachten können, da ist vom Gelege bis zum Schlupf jedes Entwicklungsstadium durchsichtig.

    Mal am Rand des Themas gefragt: ich war gestern auf deiner Website und habe mir die sehr schönen und gestochen scharfen Bilder von diversen "Monstern" mal angeschaut, da sind ja ganz schön große Tiere darunter. Mal naiv gefragt, sind die auch handzahm bzw. fresszahm wie unsere Percnon?


    Edit: Mensch ich doof, ich. Gerade beim nochmaligen Lesen deiner ersten Antwort macht es Klick bei mir.

    Zitat

    Eigentlich sieht es aus, als ob die Percnon selber die Eier trägt und gerade sortiert.


    Ja, natürlich brütet sie. Heute morgen habe ich sie angeschaut, wie sie so kopfüber unterm Stein hängt und sehe auch, dass die Bauchtasche leicht gewölbt ist und leicht vom Körper absteht.
    Ja, und natürlich hat sie vorgestern ihre Eier nur sortiert und nicht gefressen, sind ihr nur ein paar durch die Lappen gegangen und von den Fischen gefressen worden.
    Ist die wohl die Wärme, dass ich so langsam schalte. =)

    Warmen Sonntagabend Olli 8),


    Zitat

    Es mag sich um unbefruchtete handeln, die Farbe ist aber normal


    danke für die Einschätzung, als Krabben/Krebsspezi hast du das bestimmt schon öfter gesehen. Ich würde es auch sofort glauben, wenn mir nicht der Zufall geholfen hätte.

    So konnte ich bisher -leider nur einmal- beobachten, wie die Percnon ihre unbefruchteten Eier aus der Bauchtasche (wie heißt das richtig?) geschüttelt hat. Winzig klein und durchsichtig waren sie ... und auch schon weg mit der Strömung. Das ist schon ein paar Monate her. Farbe und Größe der Eier ändern sich doch nicht etwa mit dem Alter, oder?

    Hallo Hans-Werner, hallo Claude,

    danke für euer Engagement bei der lütten LPS. :thup
    Ich hätte die Einordnung im Leben nicht hinbekommen. Mit meiner Einschätzung eine Echinophyllia lag ich letztendlich doch daneben.
    Danke auch noch mal an Kathrin. :wink Jetzt wissen wir, warum dein Tier so anders aussieht als meins. Du hast die Echi und ich die Acan.

    Hallo Hans-Werner,

    ne Acan? :winking_face_with_tongue: Ich habe schon drei, ich dachte ernsthaft, mal was anderes gekauft zu haben. Jetzt bin ich von den Socken.

    So, jetzt habe ich mir gerade die Acanthastrea rotundoflora angeschaut. Tja, meine ist nicht so stark warzig auf dem ganzen Körper, aber ich kenn das mittlerweile, bis die Tiere wirklich aus sich heraus gehen, kann das noch dauern. Meine steht ja erst seit vier Tagen.
    Ich bin der Empfehlung von dir, eine rotundoflora zu besitzen, auch nicht abgeneigt.

    Zitat

    Die Unterschiede haben nicht nur mit den Aquarienbedingungen zu tun sondern auch mit der genetischen Variabilität.


    Dann war ich ja mit den Aquarienbedingungen schon auf dem richtigen Weg. Und die genetische Vielfalt dazu erklärt mir auch das unterschiedliche Aussehen ein und derselben Art.

    Sind ja schon einige Meinungen zusammengekommen, aber wir sind uns wohl alle einig, dass es keine Pachyseris ist. :ylol

    Hallo Wolfgang,

    danke für deine Einschätzung.

    Zitat

    Unsere Knallies sind leider keine Paar, daher kann ich dazu nichts sagen.


    Wir haben auch nur einen einzelnen gekauften Knallkrebs, allerdings haben wir so viel in unserem Becken rausbekommen, dass noch mindestens ein zweiter Knaller darin leben muss, nach abgelegtem Exoskelett und unterschiedlichen Tönen zu urteilen. Aber die Beiden werden sich wohl nicht zum Tete à tete getroffen haben. :winking_face:
    Schade, dass ich unseren parvimaculatus die letzten Tage nicht genauer beobachtet habe. Vielleicht hätte ich dann an dem Tier ein Eipaket gesehen.
    Waren ja ne Menge Eier, denke, es war auch ein größeres Tier. Diverse Krabben, die mittlerweile als eingeschleppte Gäste im LS wohnen, kommen meiner Meinung aufgrund der Kleinheit dieser Tiere nicht als Eierspender in Frage.
    Ansonsten ist so eine Eier-Aktion einfach toll anzusehen und ich finde es aufregend, was sich in 500 l alles so abspielt.

    Hallo Kathrin,

    puhh, ist das schwer, die Tiere richtig einzuordnen. :O

    Ich bin ganz verwirrt von dem doch sehr unterschiedlichem Aussehen ein und derselben Art (auch im Meerwasserlexikon), wenn dein Tier eine echinata ist. Dein Tier sehe ich auch als echinophyllia, aber ohne jahrelange Beschäftigung und Erfahrung mit solchen Tieren bin ich überhaupt nicht in der Lage eine sichere Artenbestimmung zu wagen. Etwas für eingefleischte LPS-Profis. Ich gebe auf und freue mich, wenn es den Tieren gut geht und sie an Größe und Farbe zulegen.

    Ich habe gerade noch die Idee, dass die Tiere aufgrund unterschiedlicher Parameter in den Aquarien so vielfältig ausfallen könnten.