Beiträge von SeepferdchenDr

    Hallo Pinuccio,

    für mich sieht es aus, als würde ein Teil des Kiemendeckels komplett fehlen. Er sieht ziemlich zerfranst aus.
    Ist das meiste, was deshalb zu sehen ist, vielleicht die Kiemen selber?

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Aquamarin
    :frowning_face:

    ach,das ist schon blöd da ich nämlich auch die gelegenheit hab,von kenny ein becken zu beziehen.
    Und wenn sich in dem becken fast nix bewegt finde ich das auch nicht schön:/


    Hallo Chantal,

    ich gebe den anderen schon recht, dass das Becken erst längere Zeit eingefahren sein muss.
    Die Seepferdchen fressen doch recht viel und diese unterschiedliche Futtermenge sollte nicht von einem Tag auf den anderen in das Becken kommen.

    Da Du ja sowieso mit Jahresende rechnest, ist das Becken hoffentlich genug eingefahren.

    @ frajore

    Wie kommst Du darauf, dass jemand, der sich informiert, gleich sinnlos losschießen will?
    Ich finde es klasse, dass sie sich möglichst umfangreich informiert, bevor sie das Becken anschafft.
    Ich fände es schade, wenn in diesem Forum den Neulingen ihr Hobby ausgeredet wird, wenn sie schon den Mut haben, sich offen zu ihren Wissenslücken zu bekennen.

    Deshalb verstehe ich diese Aussage nicht. Zitat:
    "Nicht zusammen, aber unmittelbar danach. Also Zeitnah.
    Ich denke, das sie sich schon ihre Gedanken gemacht hat. Das schließe ich daraus, das sie sich schon in der Literatur erkundigt hat und nun auch hier Hilfe, Tipps und Ratschläge einholt.
    Das ist eine sehr gute Voraussetzung, um lange Zeit Spaß und Freude am salzigen Hobby zu haben."


    Wenn jemand einen Traum hat und ihn realisieren möchte, was nützt es dann ihm zu sagen, er soll seinen Traum vergessen?


    @ Chantal

    Komm doch einfach einmal am nächsten Sonntag zu den Besuchszeiten zu uns - zwischen 14 und 17 Uhr. Vielleicht gibt Dir das genügend Eindrücke und Du weißt dann, ob Du Deinen Traum doch in Angriff nimmst.

    Bitte gib Dich zu erkennen.
    Ich freue mich auf Dich.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Chantal,

    wir züchten und erhalten die brasilianischen Riesenseepferdchen.

    Außerdem haben wir eine Diplom-Arbeit über diese Meeresgeschöpfe ermöglicht, die auch ein Oldenburger gerade fertigstellt.

    Diese Arbeit wird diesem Juli sogar im alle vier Jahre stattfinden 11th. International Reef Symposium, Fort Lauderdale, USA vorgestellt.

    Wir bringen diese wundervollen Tiere vielen Menschen nahe, indem sie die Seepferdchen bei uns gegen einen finanziellen Beitrag zur Arterhaltung besichtigen können.
    Viele Kindergärten, Schulklassen und andere Besuchergruppen durften dies schon genießen.

    Im Moment ist der vorhandene Platz, die personelle Kapazität und der finanzielle Hintergrund ungeeignet, weitere Arten zu erhalten und zu zeigen. Hoffentlich löst sich dieses Problem bald.

    Naja, wer Lust hat, sich an einem Aufbau aktiv zu beteiligen, sobald die Gegebenheiten dazu geeignet sind, ist herzlich willkommen. Gerne auch Förderer aus Leidenschaft. Vielleicht sind dann die Gegebenheiten schneller da als wir denken.

    Viele Grüße und vielleicht bis bald.
    Elena Theys

    Hallo Chantal,

    wenn Du einmal mehrere hundert Seepferdchen sehen möchtest, dann schau doch einmal hier vorbei.
    Die großen ab 6 cm sind alle frostfutterfest.

    Seepferdchen-Förderverein e.V.
    Grundchaussee 2 27374 Visselhövede Ortsteil Drögenbostel
    weitere Informationen im Internet unter:

    http://www.seepferdchen.visselh%c3%b6vede.de

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo,

    kannst Du den Falter herausfangen? Das müsste doch möglich sein, da er schlecht sieht.
    Er sieht sonst noch recht fit aus.

    Auch wenn manche anderer Meinung sind, ich halte ein "Süßwasserbad" für 5 bis 10 Minuten
    = 1/4 Beckenwasser + 3/4 Leitungswasser (mindestens 1/2 Stunde abgestanden und in etwa Beckentemperatur)
    für eine gute Methode in diesem Fall.

    Ich hatte ein Seepferdchen mit genau den gleichen Symptomen, das kein Futter mehr sah. Nach einem einmaligen Süßwasserbad erholte es sich ohne weitere Maßnahmen innerhalb von drei Tagen. Das ist nun etwa ein halbes Jahr her.

    Viel Glück und Erfolg.
    Elena

    Auch Hallo, :thup

    dann ist die Angabe jetzt erst klarer geworden.

    Bei mir ist eine Grundel mit ähnlichen Symptomen verstorben, jedoch war sie die letzten Tage ihres Lebens nochsehr abgemagert. Dies ist nun mehr als sechs Wochen her und sowohl ihre Partnerin als auch alle anderen Fische erfreuen sich bester Gesundheit.

    Ich habe in diesem Becken weder Ozon noch UV.

    Also positiv denken.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Mario Thorwartl
    Hallo zusammen.

    Also heute Morgen musste ich eine Baggergrundel tot aus dem Becken holen.
    Schwamm seit 2 Jahren als Pärchen im Becken rum.
    Der anderen Grundl gehts gut soweit.

    Es wurde nix geändert oder eingebracht.
    WW sind alle im grüen Bereich.
    Ozon wurde nur 3 Tage ausgeschaltet.

    Beim füttern am Abend mit Frostfutter ist mir noch nix aufgefallen.

    Hat wer ne idee was das für ne Krankheit sein könnte, und obs ansteckend ist.

    Hallo,

    wenn an der anderen Grundel nichts zu sehen ist, dann würde ich sagen, diese ist eines natürlichen Todes gestorben.
    Die Veränderungen an Haut und Auge können leicht die Zersetzung nach dem Tod sein.
    Sonst nur aufmerksam beobachten.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    also falls du langfristig keinen "wellenförmigen" Laminat um dein Becken haben willst, würde ich mir noch eine geeignete Unterlage um das BEcken legen, die größer als die Grundfläche des BEckens ist. PVC, Marmor, Granit o.ä. . Auch wenn einmaliger Kontakt mit Meerwasser nichts ausmacht, langfristig bleiben doch Schäden.


    Hallo,

    also von Marmor kann ich nur abraten. Die Fensterbank ist eine Marmorplatte. Da ich immer wieder etwas Salziges darauf gestellt habe, ist der Marmor sehr rauh und bröckelt.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Sabine Sax
    Hallo Torsten,

    danke für den Link.
    Ja, es war genau dieses Krankheitsbild und ich habe neben dem Antibiotika-Quarantänebad auch mit Genatmycin, wie dort beschrieben behandelt. - Angewandt direkt im Brutbeutel.

    Vielleicht wäre dies auch damit heilbar gewesen, wenn das Tier durch die Tatsache, dass es nicht mehr Fressen konnte, nicht schon so geschwächt gewesen wäre.

    Das ist eigentlich mein Hauptproblem. Auch mit dem noch vorhandenen Restbesatz. Plötzlich verlieren die Tiere die Fähigkeit zu schlucken.
    Man kann deutlich erkennen, dass sie nach dem Futter schnappen, also fressen wollen, es klappt aber nicht mehr.
    Im Anfangsstadium hatte ich schon gute Erfolge mit regelmäßigen Süßwasserbädern und habe die Krankheit bei einem Tier damit sogar schon einmal ganz wegbekommen. Aber derzeit ist es immer nur ein Teilerfolg für ein paar Tage, danach tritt das gleiche Problem wieder auf.

    Viele Grüße,
    Sabine


    Hallo Sabine,

    ich habe Dein wunderschönes Becken immer bewundert. Schade, dass Du aufgeben willst.

    Ich hatte vor mehr als einem Jahr die gleichen Probleme bei einem Großteil meiner Seepferdchen.
    Sie konnten nicht mehr fressen und ich war erstaunt, wie lange Seepferdchen im Notfall ohne Futter auskommen.

    Ein Drittel der Tiere verstarb und die anderen erholten sich nach der Behandlung mit ProtoMarin Coral gemäß Vorschrift.
    Da Esha kurzfristig nicht greifbar war, bin ich auf dieses Produkt gekommen. Bei mir war die Gegebenheit, dass die Quarantäne-Möglichkeit zu klein war. Somit brauchte ich ein Produkt, das wenig / keinen Schaden bei den anderen Beckenbewohnern hinterlassen durfte. Der Erfolg stellte sich bei vielen Seepferdchen ein und sie konnten wieder fressen.
    Danach waren natürlich Vitamine in Mengen angesagt.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Mela,

    ich habe auch grundsätzlich Interesse daran.

    Allerdings kann ich im Moment noch nicht sagen, ob ich in zwei Monaten die entsprechenden Möglichkeiten habe, diese Tiere artgerecht unterzubringen.

    Weißt Du schon, wie groß sie dann sind und ob paarweise Abgabe gewährleistet ist ? Dann kommt dazu noch die Preisvorstellung. :confused_face:
    Aber das ist sicher erst ein Thema, wenn es konkreter wird. :wink

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Franz-Josef,

    dann hast Du Dir bestimmt sagen lassen, was es gefressen hat.
    Nach 4-5 Tagen keinen Schluckreflex halte ich für ein Märchen.

    Ich hatte schon kranke Seepferdchen, die nach drei Wochen wieder angefangen haben zu fressen und heute putzmunter sind. Allerdings hängt das vom Willen des Tieres ab.

    Noch einmal umsetzen? Ich glaube, dass das die Eingewöhnungszeit verlängert. Also abwarten und noch einmal darüber nachdenken, ob ein erneutes Umsetzen Sinn macht.

    Das mit der Ruhe meinte ich so, dass es vielleicht nur frisst, wenn es unbeobachtet ist. Dann müsste allerdings auch etwas zur Verfügung stehen, wenn keiner hinsieht.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Franz-Josef,

    also das Frostfutter - Gemisch klingt so, als ob dafür etwas dabei hätte sein müssen, was dem Seepferdchen schmeckt.
    Die Bachflohkrebse wären noch die einzige andere Alternative, allerdings eben nur als Notmaßnahme, da sie vermutlich aus dem Süßwasser kommen.

    Krill und Artemien haben meine Seepferdchen als Frostfutter nie angenommen.
    Mysis wurde verschlungen.

    Lebenden Mysis oder kleinen lebenden Garnelen - bis etwa Schnauzenlänge groß - können gesunde Seepferdchen kaum widerstehen.
    Artemien kennen viele Seepferdchen nicht als Beutetier, außer sie wurden geduldig daran gewöhnt.

    Ich habe inzwischen festgestellt, dass bei Pferdchen dieser Größe zwei Tage ohne Futter ohne Schaden überstanden werden, wenn sie sonst gut genährt sind. Auf dem Foto kann man dies relativ schlecht erkennen.

    Wenn Dein Seepferdchen erst ein oder zwei Tage bei Dir ist, würde ich es eher in Ruhe lassen. Vielleicht ist es ihm nicht geheuer, dass es so viel Aufmerksamkeit bekommt. Dafür spricht auch der Aufenthaltsort.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Elena

    PS: Bitte berichte weiter, wie es Euch ergeht.

    Zitat

    Original von Frajore
    Hallo Leute,
    ......... Aber es frisst nicht. Kein Frostfutter und kein Lebendfutter. Es streckt sich nach dem Futter, aber frisst nicht. Was kann ich machen, damit es doch noch frisst? Fressen die Barbourie anderes Futter als Reidi? Ich denke doch nicht.
    .......

    Danke für eure Hilfe, Franz-Josef

    Hallo Franz-Josef,

    bitte gib das genauer an. Welches Frostfutter und welches Lebendfutter gibst Du?

    Dann ist es vielleicht klarer und es kommen gute Tipps.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Es sind zwar alles prima Tipps, die ihr hier habt, aber die Kombination Wetmorella / Hexateania wird nicht funktionieren. Zudem wird ein so scheuer Fisch wie der triocellata in einer Schwimschule wohl eher die "Nerven verlieren" als an Futter gehen.

    Hallo Peter,

    unsere Beiträge bezogen sich schon auf die nächsten geplanten Mitbewohner, nämlich eine Chance für das Zusetzen von Mandarinfischen.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Bine,

    das mit dem Ablaichkasten hat auf jeden Fall große Vorteile:

    1. Die Fische sind erst einmal geschützt und können sich in Ruhe orientieren.
    Sie wissen also schon, wohin sie sich im Fluchtfall wenden können.

    2. Die Angreifer verlieren möglicherweise die Lust am Jagen, weil sie sich erst einmal die Nase stoßen.

    3. Die neuen Fische verlieren ihren anderen "Geruch" aus den vorherigen Wasserverhältnissen. Sie können also im Becken erst einmal spurlos verschwinden, wenn sie verfolgt werden.

    Ein Tag im Ablaichkasten dürfte selbst für einen Mandarinfisch kaum zum Problem führen, wenn er anschließend im Becken genügend findet.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Bine,

    wie wäre es mit folgender Vorgehensweise:

    Triocellata z.B. in einem Ablaichkasten oder Fischfalle in das Becken stellen.
    So lange, bis die Hexataenia die Angriffversuche durch das "Abwehren" durch die Scheibe selbst aufgeben.

    Dann haben die Neuankömmlinge eine wesentlich bessere Chance, im Becken zur Ruhe zu kommen.
    Eine Garantie, dass bei Freilassen der Triocellata kein weiterer Dauer-Angriff statt findet, kann ich allerdings nicht geben.

    Also selbst entscheiden, ob dies eine machbare Methode in Deinem Becken ist.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Stefan,

    danke für die Rückmeldung. Ich glaube, ich wage es einfach einmal,
    denn ich habe schöne und bereits eingewöhnte Tiere angeboten bekommen.
    Nach einiger Zeit werde ich mich dann mit dem Erfahrungsbericht melden.

    Noch einen schönen Sonntag Abend.
    Elena

    Zitat

    Original von andynn
    Ich weiß selbst das ich sie mit 3 cm gut loskriege. Nur es sind halt ständig leute bei uns die Fische kaufen ( Süßwasser) darunter auch einige Händler mit Meerwasserabteilung. Ich hör dann immer das sie die am liebsten mitnehmen würden nur ich persönlich finde sie mit 2 cm noch zu klein zum abgeben. Ich würd bis 3cm warten und deshalb habe ich gefragt und wollte nur mal eure meinung wissen ab wann ihr abgebt.

    Hallo Andy,

    ich glaube das ist das Thema "Loslassen", das viele von uns kennen.
    Wenn man seine selbst aufgezogenen "Babys" weggeben soll, ist das immer schwer, fast egal wie groß sie sind.

    Wenn Dich Leute um diese Fische bitten, die auch Ahnung haben: Warum diesen nicht die Freude lassen, diese hübschen Meeresbewohner aufwachsen zu sehen?

    Dann haben die übrig gebliebenen Fische mehr Platz und wachsen vielleicht sogar schneller.

    Das ist meine Meinung dazu und außerdem finde ich es schön, wenn Nachzucht erfolgreich ist.
    Vielleicht komme ich in Kürze diesbezüglich auf Dich zu.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von cbayrakli
    @Sabine:
    Mit Frischwasserbecken meine ich schon den Frischwasserbereich meines Filterbeckens aber dort ist natürlich Salzwasser angerührt allerdings frisch. Der Stein lag erst zwei Tage bei dem Importeur, evtl. unbeleuchtet? und ohne Strömung, zumindest war das der Stand als ich die Steine mitnahm und dann seit Donnerstag bei mir. Leider auch, über Nacht, ohne Licht und Wasser. Seit Freitag früh habe ich dann die Steine mit Licht und Strömung versorgt, hatten aber doch eine ziemliche starke Geruchsentwicklung, so dass ich bereits zweimal das Wasser getauscht habe (jeweils frisch angerührt).


    @ Cevdet:

    Die Idee - egal welche Lebewesen und welche Steine - in frisch angerührtes Salzwasser zu legen, war nicht besonders gut. Dies ist die ersten Tage ziemlich agressiv. Vermutlich ziehen sich die niederen Tiere deshalb so zurück bzw. sterben sogar ab (Geruchsbelästigung möglicherweise auch durch den Stress = Ausstoß von Nesselgift).

    Wenn schon separat, dann immer in gut eingefahrenes Wasser und regelmäßig Wasser mit dem Hauptbecken wechseln.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat


    @Reinhard:
    Na ja was soll ich sagen, gekauft habe die Steine als frisches Lebendgestein.


    Warum hast Du den Stein gekauft, wenn Du Angst hast, ihn ins Becken zu setzen?

    edit: Beitrag lesbar gemacht Gruß Steffen

    Hallo,

    ich hatte anfangs auch Probleme, den JBL-Ammonium-Test zu deuten, da die Farben offensichtlich auf das Süßwasser abgestimmt sind.
    Seitdem ich aber alles Grüne (z.B. Handtücher) entfernt habe, das in der Nähe lag, und die grünen Felder des Ablesezettels mit weißem Papier abgedeckt habe: Oh Wunder: der Test war gelb (= 0,0 Ammonium), statt bei 0,2.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Frank D.
    Hallo, zum regenerieren von totem Gestein, aber auch zum " runderneuern " von vergammelten Livesand, nehme ich 1/4 Liter H2O2 mit ca. 30% auf einen Eimer Wasser. .........

    Hallo Frank,

    welche Eimergröße meinst Du bzw. wieviel Wasser zu dem 1/4 Liter H2O2 ?
    Die Verdünnung bei einem 5l-Eimer wäre ganz anders als bei einem 20l-Eimer.

    Danke.
    Elena

    Hi Claudia,

    das mit der Inzucht ist wirklich nur ein Problem, wenn unerwünschte Mutationen auftreten und diese durch Inzucht verstärkt werden.

    Ansonsten ist jede neue Tierart durch Inzucht von neuen Mutationen entstanden.
    Es gäbe also ohne Inzucht schon von Natur aus keine unterschiedlichen Arten auf der Welt und alle Haustierrassen sind Inzuchten aus Tieren, die spezielle Eigenschaften hatten.

    Außerdem gibt es massenweise positive Beispiele von Inzucht in allen kleinen Biotopen. Das berühmteste Beispiel sind die Galapagos-Inseln. Und doch geht es allen dort lebenden Tierarten gut.

    Dass Inzucht bei Menschen als Frevel gesehen wird, ist eine kulturelle, kirchliche und (vermeintlich) ethische Angelegenheit, hat aber mit Genetik nichts zu tun.

    So, nun noch einen schönen Abend.
    Elena

    Hallo,

    ich kenne persönlich einen Mann in Deutschland, der eineinhalb Jahre von Krankenhaus zu Krankenhaus musste. Er wäre fast gestorben, bis zum Glück erkannt wurde, dass er sich an Fischtuberkulose im Süßwasseraquarium angesteckt hat.
    Er hatte früher ein Zoogeschäft und ist nun in der Aquaristikbranche als Vertreter im Dienst.

    siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Fischtuberkulose

    Auch die Tatsache, dass die Ostseestrände bei höheren Temperaturen teilweise gesperrt werden, weil die Gefahr zu groß ist an Vibrionen zu erkranken, spricht für sich.

    siehe

    http://www.nlga.niedersachsen.de/master/C102772…0_I5800417.html

    Zitat aus dieser Seite des niedersächsischen Landesgesundheitsamtes:
    "Erkrankungen durch Vibrionen sind in Deutschland zwar selten, zeichnen sich jedoch durch einen sehr ernsthaften Verlauf in Form von schweren Wundinfektionen und Blutvergiftungen (Sepsis) aus. Besonders gefährdet sind Menschen mit chronischen Vorerkrankungen und offenen Wunden. Aktuell berichten die Gesundheitsbehörden verschiedener Ostseeanrainer von durch Vibrionen verursachte Wundinfektionen.
    In Mecklenburg-Vorpommern wurde an mehreren beprobten Badestellen im strandnahen Bereich der Ostsee Vibrio vulnificus nachgewiesen. Bislang traten im Jahr 2006 bei zwei Personen, die in der Gegend von Usedom Kontakt mit Meerwasser hatten, typische Erkrankungen auf. Bei beiden Personen sind Vorerkrankungen bekannt. In 2004 war es ebenfalls zu zwei Erkrankungen an der deutschen Ostseeküste gekommen, von denen eine tödlich verlaufen war. Ähnliche Berichte liegen aus Schleswig-Holstein vor. ...........
    Wegen des raschen und schweren Krankheitsverlaufs ist eine frühestmögliche Einleitung der antibakteriellen Therapie entscheidend (Tetrazykline in Kombination mit Cephalosporinen der höheren Generation), auch wenn die mikrobiologische Bestätigung noch aussteht."

    Also braucht man gar nicht erst in die Karibik schauen. Ob es im indonesischen Raum besser oder nur weniger dokumentiert ist, kann ich nicht beurteilen.

    Auf jeden Fall kann ein Aquarium mit Temperaturen über 20° C einen Brutherd für diese Vibrionen und viele andere Keime darstellen.

    Und wenn dann die Aquarianer noch die Schläuche mit dem Mund ansaugen, ist die bereits genannte orale Infektion auch gegeben.

    Dann noch eine Zahl:
    Über 80% der Menschen mit typischen Schwimmbaderkrankungen sind Aquarianer:

    Ich halte die Aquarien selbst absolut für in Ordnung und ungefährlich, aber jeden unnötigen Kontakt mit dem Wasser.
    Übrigens gilt das auch umgedreht für die Tiere, denn unsere Bakterien und Krankheitserreger können auch den Tieren schaden.

    Ich möchte den sehen, der schon am Tag vor einer ernsthaften Erkrankung die Hände aus dem Aquarium fern hält - außer er macht dies grundsätzlich. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele zufällige und plötzliche Erkrankungen von Fischen darauf zurück zu führen sind, dass wir Menschen mit unseren Händen im Aquarium waren.

    Dies soll einfach ein Denkanstoß und keine wissenschaftliche Abhandlung sein.

    Viele Grüße
    Elena

    Ein Tipp:

    Wer sofort seine Hände lange genug mit Süßwasser wäscht, nachdem er mit Aquarien-Salzwasser in Berührung kam, hat reelle Chancen, die Vibrionen zerstört zu haben.

    Übrigens haben wir einmal ausgerechnet, wie schnell sich bei täglich jeweils 10-facher Teilung (vierfache Teilung ist auch schon Wahnsinn) ein Bakterium in Millionen verwandelt. Diese Berechnung sollte jeder einmal für sich selbst machen und dabei bedenken, dass die Bakterien nicht wie im Meer einfach weggeschwemmt werden.

    Die Veranlassung war der Nachweis von Vibrio spec. (ähnlich vulnificus) bei verstorbenen Fischen.
    Seitdem weiß ich wovon ich rede.

    Also lieber mit Handschuhen ins Becken fassen, wenn nur die kleinste Verletzung vorhanden ist - einen Zitronensafttest auf der Haut bringt oft erstaunliche Ergebnisse.
    Alles einfach ignorieren, ist fast schon russisches Roulette. Und die Ärzte können nur noch raten, wenn es einem schlecht geht.

    Dennoch, oder gerade damit, viel Freude bei der Aquaristik.
    Elena

    Hallo,

    vielleicht einfach einmal einen anderen Standort für die Futterreuse nehmen. Wenn diese sehr nahe an Halteplätzen ist
    (unter 15 cm) und vielleicht sogar von dem Lieblingsplatz der Seepferdchen einsehbar, vielleicht klappt das.

    Es wäre jedenfalls nett zu erfahren, ob dies funktioniert.

    Viele Grüße
    Elena

    Hallo Markus,

    also meines Erachtens reichen 3 x 24 Watt.

    Wenn ich mir die Marea 3200 ansehe, dann könnte sie je nach Standort ein Lieblings-Halteplatz für Seepferdchen werden. Jede Pumpe in einem Seepferdchen-Becken muss ausreichend vor ihren Schwänzen gesichert werden, denn sie fühlen damit in alle Ecken, in die sie sonst nicht kommen. Daher ist Vorsicht geboten, dass ihre Schwänze nicht in den Propeller geraten.

    Ich glaube, dass Du nur eine Pumpe zuviel für diese Beckengröße hast.
    Du merkst es aber sofort am Verhalten der Seepferdchen. Wenn sie sich verkrampft festhalten, ohne immer wieder herum zu schwimmen (die meiste Zeit verbringen sie dennoch an ihrem Lieblingsplatz), dann ist die Strömung auf jeden Fall zu stark.

    Ich hoffe, Dir ein Stück weiter geholfen zu haben.

    Viele Grüße
    Elena

    Zitat

    Original von Benjaminb
    Hallo Elena,
    natürlich hast du Recht, wenn du sagst das nicht alle Seepferdchen die selben Pflegevoraussetzungen erfordern. Aber die Pygmäenseepferdchen und H. Zoesterae stehen hier wohl kaum zur Diskussion, da Erstere nicht haltbar sind und Letztere in Europa praktisch nicht zu bekommen sind. Die kleinsten Arten die dann noch übrig bleiben sind ca. 8-12 cm lang. Wenn ich da an meine H. kuda denke, die sind sofort quer durch das Becken geschwommen wenn es Futter gab, das ist eine Strecke von etwa 1,2 Metern. Wenn der Futterplatz in Markus Becken mittig plaziert wird oder an zwei Stellen gefüttert wird, dürfte es auch mit den kleineren Arten keine Probleme geben.

    freundliche Grüße
    Benjamin


    Hallo Benjamin,

    genau darin sehe ich aber das Problem in einer allgemeinen Aussage. Wir sollten hier in einer öffentlichen Diskussion schon etwas differenzieren, damit gerade Anfänger eine Chance haben, die unterschiedlichen Aussagen zu verstehen.

    Denn immer noch schwirren Empfehlungen im Netz herum, bis zu 8 Seepferdchen in einem 60-er-Aquarium zu halten. :weinen:
    Dies ist nur verständlich, wenn Leser auch verstehen, dass es eben Pygmäenseepferdchen gibt. :thup

    Viele Grüße
    Elena