Beiträge von Ahriman

    Hi zusammen,

    damit solltest Du es haben! Hört sich wenig an (2,2 mA) - aber bei Wechselstrom sind 0,5 mA schon deutlich spürbar.

    Jetzt kannst Du entweder die Pumpe genauer untersuchen und ggf. reparieren, diese ersetzen, oder wie von Wojtek mehrfach vorgeschlagen das Becken erden.

    @Wojtek:

    War nicht böse gemeint - ich habe ja gleich zu Beginn geschrieben, dass man das natürlich machen kann mit dem Erden.

    Ist halt ne Frage der persönlichen Einstellung - ich bin eben so, wenn ich offensichtlich irgendwo nen Fehler habe, diesen auch zu suchen und zu beseitigen - und nicht nur die Symptome behandle... Ist wie wenn Du über lange Zeit Schmerzen hast - klar kann ich Schmerzmittel in mich reinschütten - n.m.M. ist es aber interessanter, die Ursache für diese zu finden und zu beseitigen.

    Den Hinweis auf Deine T5 verstehe ich übrigens nicht - es ging um das Problem von Paulie und da war die Beleuchtung anders beschrieben - daher meine Anmerkung.

    Und das Problem mit der beschriebenen klassischen Nullung damals war eben, dass solche Erdungen bzw. Brückungen irgendwann mal weggegammelt sind oder ausserhalb des eigenen Einflusses unterbrochen wurden - und bei vorhandenen Fehlern stand dann alles unter Strom.

    Aber wie gesagt: wir sind alle erwachsene Leute und müssen selber entscheiden, was wir tun.

    LG aus N

    Stefan

    P.S.: Statische Aufladung in einem elektrolyt-ähnlichen Medium durch rotierende Teile leuchtet mir dennoch nicht ein - hier kann doch alles wunderbar abfließen. Bin aber wieder für Erklärungen dankbar.

    Zitat

    Original von RHT
    Hach Gott,

    Nichtelektriker am Sicherungskasten :smiling_face: Bin zwar auch keiner, hab den Schrott aber wenigstens mal studiert *g*

    Bei mir ist das uebrigens so geregelt, dass das Becken an 2 getrennten Phasen haengt welche je mit einem FI abgesichert sind.

    Na endlich der Fachmann, den wir hier brauchen :winking_face: ... So wie Du es schreibst, habe ich es auch gemacht (2 getrennte Stromkreise mit je einem FI). Und dabei bin ich doch nur ein dummer "Masch-Bauer", wie unsere E-Technik-Ingenieure immer sagen :grinning_squinting_face: .

    Induktion über die Pumpen halte ich für Voodoo... Die Vorschaltgeräte der HQI´s sind da eher verdächtig - wer schon mal den Stecker einer HQI-Lampe gezogen und zeitnah die Kontakte berührt hat weiß, was ich meine... Aber Paulie hatte die Lampe ja schon ausgiebig konrolliert und die ist ja i.O.

    Die Hausverkabelung sollte auch keine klassische Nullung mehr beinhalten - wie ich schon schrieb - auf keinen Fall hier irgendwas selber machen (siehe das Post mit "Brücke rausnehmen" etc. !!!). Lieber Fachmann zu Rate ziehen.

    Nacheinander schauen wie Roger sagt und dann weiter sehen...

    LG aus N

    Stefan

    Hallo,

    eigentlich wollte ich selbiges zur Umwandlung der Bipartitus wie Azalee selbst schon schreiben und von einer bei mir (wie ich hoffe) seit einer Woche erfolgreich durchgeführten Nachbesetzung / Ergänzung berichten - aber das hört sich ja dramatisch an und sind wohl wirklich übergreifende Probleme!

    Hast Du die geposteten Wasserwerte noch vor der Umstellung der Strömung gemessen? Und hast Du schon aktuelle?

    Kann es sein, dass irgendwelche "Gammelecken" durch die Strömungsumstellung ihren Unfug entfalten?

    Weil - ich kann mir auch keinen Reim darauf machen, wenn das das einzige ist, was Ihr geändert habt...

    Hoffe, es wird alles gut...

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von Benjaminb
    Hallo,


    Also das Becken zu erden bekämpft zwar das Symptom, aber nicht die Ursache, gerade mit Strom im Seewasser würde ich immer einen Erkannten Fehler eliminieren, denn die Erdung könnte auch mal abrutschen oder anderes.

    Ausserdem sind metallische Elektroden nicht so prickelnd für unsere Beckenbewohner, lieber Kohle.

    Gruß
    Benjamin

    Uneingeschränkte Zustimmung Benjamin! Klar kann ich, wenn was nich stimmt ein Kabel ins Becken hängen und an der anderen Seite an meine gff. vorhandene Bleiwasserleitung anschließen - ich sollte es aber nicht ;)!

    Sondern ich sollte den Fehler suchen und beseitigen. Aber nur meine Meinung.

    Paulie: also Respekt! Bei Dir wirkt der FI schon mal auf Bad UND Küche. Daher denke ich auch, dass beschriebene Verkabelung auf Dich nicht (mehr) zutrifft - aber klär es ruhig mal ab. Meine Mietwohnung ist in einem 1991 gebauten Haus - und bei mir sichert der FI echt nur das Bad als Feuchtraum ab. Das ist aber seit 1984 wohl auch so vorgeschrieben.

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    ich bin ja nun zwar nur der "Werkstoff-Clown" - aber wozu arbeite ich in einem elektrotechnischen Unternehmen - also habe ich (weil es mir keine Ruhe ließ) heute mal nen promovierten E-Technik-Ingenieur gefragt :grinning_squinting_face: ...

    Allerdings glaube ich an dessen Theorie nicht mehr so sehr, nachdem Paulie mitteilte, dass die Elektrik vor drei Jahren neu gemacht wurde:

    Er tippte nämlich sofort auf eine alte Verkabelung mit sogenannter "Klassischer Nullung" - war wohl früher mal nicht unüblich; hier wird der Schutzleiter einfach mit dem Null-Leiter verbunden :winking_face_with_tongue: . Und je nach Gegebenheiten im Stromkreis ergibt sich ein Potenzialunterschied zwischen "echter Erde" (über den Berührenden) und Ableitung über den Null-Leiter. Da kommen schnell mal 30 - 40 V zusammen, welche man "eben spürt" (wie sich mein Kollege so schön ausdrückte :winking_face: . Gemein: da bei dieser Art der Verkabelung Fehlerströme auch wieder auf den Null-Leiter zurückgeführt werden, "merkt" auch der FI nix und ist hier nutzlos... Gefährlich...

    Aber wie gesagt - ich glaube auch gelesen zu haben, dass sowas bei Neuinstallationen nicht mehr statthaft ist.

    Schau mal nach den Pumpen und Heizstab etc. - würde mich brennend interessieren, woran es liegt.

    @jürgen: da Du natürlich Recht hast mit Deiner Meinung zum Schalten der Phase kam bei mir die Frage auf: gibt es eigentlich ggf. "bessere" Schltuhren, die zweipolig trennen? Dann hätte man das ganze Theater nicht und man kann ja vom 0815-Anwender nicht wirklich verlangen, dass dieser mit dem Fasenprüfer an jede Steckdose geht, bevor er seine Schaltuhr einsteckt.

    LG aus N

    Stefan

    Hi,

    und auch von mir Glückwunsch zum neuen Becken! Machst mich ja ganz neidisch - sowas stelle ich mir immer für mein Schlafzimmer noch vor - Platz wäre da - aber wir haben Krise und da halte ich meine Kohle lieber beieinander :grinning_squinting_face: ...

    Was Du reinsetzt, mußt Du entscheiden - ich würde auch sowas wie Du beschrieben hast wollen - zusätzlich ne große rote Quadricolor (die sobald möglich zuerst, bis sie sich nen Platz gesucht hat) - und dann als Fische NUR zwei Premnas epigrammata als Pärchen.

    Hach - schwärm :winking_face: ...

    Viel Spaß also und mach ma paar Bilder wenn´s soweit ist :winking_face:

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von s.zaehler
    Danke Jürgen,

    Super Tip für Nichtelektriker, mach ich mal gleich

    jau - und bei der Gelegenheit schau gleich mal, ob die Stecker auch bei Deiner Stereo-Anlage richtig rum in der Dose stecken. Macht nämlich nen Klangunterschied und auch dafür gibt es eine Theorie :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: ...

    Hi zusammen,

    nein - ich möchte das Ganze jetzt um Himmels Willen nicht ins Lächerliche ziehen - denn prinzipiell hat Jürgen schon Recht - nur - für mein Verständnis ist es egal, wo ich nen Stromkreis trenne - und hier fließen offensichtlich Fehlerströme, welche so nicht sein dürfen! Und warum sollten die bei Phasenwechsel plötzlich weg sein - bin hier für Erklärungen gerne aufnahmebereit...

    Leute - sowas kann gefährlich sein!!! Ich habe da auch eher die Theorie, dass eine der Pumpen (wenn man sich diese genau anschaut - sie haben keine Erdung sondern nur den üblichen Gerätestecker) einen Defekt hat und sich eben die Erdung dann über die "geschüttelte" Person sucht...

    Hast Du mal versucht, ob bei gezogenen Steckern der Pumpen das Problem immer noch auftritt?

    Und: hast Du keinen FI? Das war damals das erste, worum ich mich gekümmert habe, als ich mir einen Glaskasten voll mit Elektrolyt und 230V Bestromung anschaffte :winking_face: ... Der müßte bei sowas doch eh auslösen.

    Hinweis: auch bei mir im Sicherungskasten hängt ein FI. Wenn man den mal ausschaltet, stellt man erstaunt fest, dass dieser einzig und allein die Badezimmer-Waschmaschinen-Steckdose absichert. Ich habe mir seinerzeit diese 4er-Steckerleisten mit FI-Integration (u.a. bei Conrad erhältlich - aber recht teuer) angeschafft - für zwei getrennte Stromkreise sogar zwei Stück - aber das war mir die Sicherheit wert. Die arbeiten ab nem Fehlerstrom von 10 mA sogar weit sensibler als die im Haushalt üblichen (30 mA) - ich habe ein Percula 90 und die haben noch nie ausgelöst und geschossen bekommen habe ich logischerweise auch noch keine :ylol ...

    LG aus N

    Stefan

    Hi Dirk,

    ich muss relativieren - die Anlage läuft nicht seit 3 Jahren, sondern erst seit 2 Jahren und 2 Monaten :smiling_face: - man denkt halt manchmal: "das is ja schon sooooo lange her" :winking_face: ...

    Mein Silikatfilter danach ist dieser:

    http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…oseanlagen.html

    Keine Werbung für Händler oder so - habe den auch nicht dort sondern bei mir in N wie gesagt bei Ahlona (Merkels) gekauft.

    Also ich denke, mit dieser Anlage machst Du nichts falsch. Gleichbleibende Qualität des Zulieferers vorausgesetzt. Kann mich erinnern, dass ich damals auch unsicher war - habe die Entscheidung aber nie bereut.

    LG aus N

    Stefan

    Hallo zusammen, hallo Dirk,

    also ich habe identische Osmoseanlage zu laufen und bin sehr zufrieden! Messbar ist im Osmosewasser nix bzgl. Nitrat, Phosphat etc. - auch nach nunmehr fast drei Jahren nicht - obwohl ich befürchte, dass die Membran jetzt langsam kommen könnte...

    Aufgrund des im Nürnberger Nordens sehr stark vorhandenem Silikats habe ich auf Anraten der Merkels einen entsprechenden Silikat-Filter von AM dahinter. Keinerlei Probleme.

    Zur wirklichen Leistungsfähigkeit bei mir: ich habe mal gemessen, dass ein Liter Nutzwasser in etwa 7 Minuten durchläuft - was bei 24h wenn Du rechnest einer Menge von etwas mehr als 200l/Tag bedeutet. Aber das ist natürlich druckabhängig und ich wohne in einer Dachgeschoss-Wohnung.

    Was als "Abwasser" wegläuft und somit das Verhältnis bestimmen würde, kann ich Dir nicht wirklich sagen - hat mich nie interessiert. Grund: das Teil läuft so geringfügig, dass meine Wasseruhr steht - ich hoffe hier liest mein Vermieter nicht mit =) ...

    LG aus N

    Stefan

    Hi Lucio,

    gibt es denn überhaupt ein Problem mit dem Mg?!

    Ich hatte das damals auch (überwiegend LS, dazu Riffkeramik (aus der´s kommen kann) und Bodengrund aus LifeSand) - die Mg-Werte waren an der oberen Grenze der Test´s oder darüber (ebenfalls Salifert und TM). Probleme waren aber nicht wirklich da (der Rest der Werte passte aber auch).

    Und es hat sich dann irgendwann auf 1.300 mg/l Mg eingestellt - nach etwa einem guten Jahr - das bisher aber dauerhaft - ich habe niemals irgendwelche Mg-Mittelchen zugeben müssen. Deine Standzeit von 6 Monaten ist da noch voll in der Einfahrphase (die bis zu 2 Jahren laufen kann, wie ich hier gelernt habe :D)...

    Ich würde weiterhin messen - und Geduld haben :smiling_face: - bei mir gab es nie Probleme mit hohem Mg. Wie gesagt - wenn der Rest paßt. Gibt doch ein schönes Kalkrotalgenwachstum - oder?

    Wenn Du aktiv gegensteuern möchtest, könntest Du ein Salz für WW verwenden, das Mg nicht explizit anreichert - was eben leider fast alle tun - das RedSea Strandard habe ich damals für etwa 2 - 3 Wasserwechsel genommen und damit gute Erfolge rezielt - sonst habe ich das TM Pro Reef (welches ja extra höhere Mg Werte mitsich bringt)

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Ich bin auf jeden Fall froh, nicht überreagiert und diverse Chemikalien reingekippt zu haben.

    Stefan, da sprichst Du mal einen wichtigen Fakt an.
    Wir als Hersteller, und das betrifft ja nicht nur das Dekomaterial, haben ja gar keinen Einfluß darauf, was die Leute mit ihren Becken machen oder eben auch nicht.
    Was wir da schon erlebt haben, gehört eher nicht hierher!

    Was manche Leute so für Zeug in die Becken schütten und in welchen Mengen, bloß weil irgendwelche Meßwerte angeblich "nicht stimmen", ist schon grob fahrlässig.
    Viele denken auch: drei Schnecken und vier Einsiedler werden das Aquarium, auch unabhängig von der Deko, schon algenfrei halten.

    Letztendlich ist es wie bei Dir: Geduld und zunehmende Erfahrung lassen einen ruhiger und gelassener über manches nachdenken und die richtigen Entscheidungen treffen.

    Wir als Hersteller können eben nur Empfehlungen geben, die richtige Umsetzung liegt schon bei jedem selbst!

    Hi Torsten,

    freut mich, dass wir offensichtlich wieder kommunizieren können - nachdem die Probleme nicht mehr da sind und es mir eh nix mehr bringt... neeeee, war sarkastisch und nicht wirklich so gemeint :grinning_squinting_face: ...

    Blöd bei diesen "Problemen" oder "langen Einlaufzeiten" ist halt nur, wenn man nix böses tut, sowas aber Seitens des Herstellers vermutet bzw. unterstellt wird - aber, wie oft schon erwähnt - kann ich Dich auch da verstehen, weil - is eben nich auszuschließen und man macht Dich dann zum "Schuldigen". Einige sind aber auch nur verzweifelt (hab damals so einige Mail´s bekommen und es besteht ja auch die Möglichkeit, dass ich vielleicht einfach nur Glück gehabt habe...)...

    Egal - ich reite trotzdem weiter darauf rum - hast DU Infos über die Häufigkeit von längeren Einlaufzeiten in Verbindung mit LifeSand? Oder ist das echt Zufall?

    Wenn ich mal wieder in MeckPom bin (meine Eltern leben nach wie vor da), würde ich gerne mal bei Dir vorbei schauen - weil mich das Ganze echt interessiert (wir hatten damals das Thema QS im Wareneingang etc.) - vielleicht läßt sich das ja mal einrichten.

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von klaus Jansen
    @Stefan,...

    ich weiß... Herr Luther, ist halt etwas, wie sag ich mal > sehr speziell<... Hab selbst so meine Probleme schon mit ihm gehabt. :base:

    Es ändert aber wenig an meiner Einstellung zu diesem Dekomaterial. Man braucht halt Geduld, wenn man mit Total-toter Deko einfährt. Das oben gezeigte Becken, hatte auch massive Einlaufprobleme bis zu dem Scheitelpunkt 12-15ter Monat. Da machen eh so ziemlich alle Meerwasserbecken, eine Kehrtwende... in die eine oder die andere Richtung.

    Hi Klaus,

    na ja - ich kann auch manchmal "speziell" sein :winking_face: - ich kann den Torsten da schon teilweise auch verstehen - denke aber, ER hat nie verstanden, dass ich nicht einfach nur draufhauen und "maulen" wollte - aber egal... Es gab bei mir auf jeden Fall viele Leute mit konstruktiven Beiträgen und auch PM´s, welche mir Erfahrungen und Tip´s weitergegeben haben - wenn ich mich Recht erinnere, gehörtset Du auch in die Kategorie "Konstruktiv" :wink .

    Mit dem Scheitelpunkt sagst Du was, das ich genau so empfinde. Da ist vermutlich was dran.

    Was Du mit dem Sand schreibst: ich hatte früher schon mal die Vermutung geäußert, dass es ggf. gerade in Verbindung von RK und Live Sand zu Problemen kommt. Bei mir ist jetzt zwar alles i.O. - aber interessieren würde es mich schon, ob es da eine gewisse Häufigkeit gibt (sprich - es länger dauert, bis sich die Dinge "normalisieren"). Ich hatte subjektiv beim Lesen diverser Beiträge dazu immer so den Eindruck...

    Vielleicht sollte man dazu mal ne Art Umfrage machen (verstohlen an die Decke schau - denn ich will mir die Arbeit nicht aufhalsen :winking_face: )...

    Ansonsten - Geduld - ich glaube, das ist die Hauptsache. Auch wenn´s zwei Jahre dauert und nervig ist. Ich bin auf jeden Fall froh, nicht überreagiert und diverse Chemikalien reingekippt zu haben. Genau deshalb habe ich mich über derartige Unterstellungen damals ja auch so geärgert - aber das ist mittlerweile Geschichte und alles läuft schon seit langem gut - bis auf die Glasrosen - aber da kann die RK wenig dazu :ylol . Schaun wir mal, was die Berghias bringen (kommen Samstag) :winking_face: .

    LG aus N

    Stefan

    Hi Klaus,

    super Becken. Sehe es wie Wolfgang.

    Siehe Einlaufzeit. Wenige haben glaube ich jemals was anderes behauptet.

    Bei mir hat´s ja letztenendes nach guuuuut nem Jahr damals auch funktioniert (bei einem Verhältnis von etwa 5:1 LG ./. RK). Nur "Innerhalb eines kurzen Zeitraumes bekommt Ihr gesamtes Miniriff den Charakter von echtem lebenden Gestein" sollte man halt nicht wirklich erwarten - und insbsondere so auch nicht in die Anleitung schreiben. Hatte ich früher schon mal angemerkt - wurde aber nicht ernst genommen und ich habe auch keine Unterstützung seitends des Herstellers erfahren, weil ich gewagt hatte, Zweifel zu äußern.

    Ansonsten paßt das schon. Geduld ist das richtige Stichwort. Nur dessen muß man sich auch bewußt sein - bzw. sollte real vermittelt werden. Und Grüße an Torsten!

    Zu schätzen ist halt insbesondere die gute Gestaltungsfreiheit und Flexibilität. Ggf. auch die "Planbarkeit" der Einrichtung - welche bei unregelmäßigem LG nur schwer "am Reißbrett" machbar ist.

    LG aus N

    Stefan

    Hi Benedikt,

    hab´s gelesen und mich gefreut, dass "Lippi" wieder aufgetaucht ist. Geht´s "ihr" mittlerweile gut? Würde mich interessieren.

    Die Transportempfindlichkeit ist bei diesen Tieren leider wirklich echt extrem - ich habe meinen Fisch damals bestimmt drei Wochen beim Händler beobachtet, bevor ich mich getraut habe, ihn zu kaufen - dafür war "sie" dann aber auch absolut souverän - nix verbuddeln - fressen und Neugierde war angesagt :] ...

    Und wer einmal das abendliche Schauspiel der Nachtruhe (Eingraben) gesehen hat, wird diese Tiere lieben!!

    Ich werde jetzt wie oftmals geraten auf drei Tiere aufstocken. Mein Händler hat mir dabei empfohlen, ein "gebürtiges" Männchen und ein weiteres Weibchen zu nehmen. So werde ich tun :winking_face: .

    Fragt sich nur wann. Muss sich (zeitlich) ergeben. Werde ggf. berichten.

    Liebe Grüße aus N

    Stefan

    P.S.: Achte auf die Springfreudigkeit der Tiere. Ich hatte meinen seit August 08 und nie Probleme. Am Tag vor Silvester sprang er aus dem Becken - und hatte mit der "Terminwahl" verdammtes Schwein - weil ansonsten nie jemand zu Hause ist zu der Zeit... Hat aber anscheinend gelernt und es seit dem nie wieder versucht. Ich denke trotzdem über eine Art der Abdeckung nach derzeit...

    Hallo zusammen,

    kleine Zusatzbemerkungen:

    die Verklebung für den Auslauf (PVC zu PMMA) hält nicht wirklich starken mechanischen Beanspruchungen stand (wie für mich als Kunststofftechniker eigentlich zu erwarten war :grinning_squinting_face: ). Habe noch einmal innen mit Acrifix nachgezogen - das hält super (außer vielleicht bei roher Gewalt).

    Bei der Bodenplatte stellt sich das Problem nicht wirklich, da der Stutzen quasi als Presspassung in das mit dem Stufenbohrer eingebrachte Loch paßt und von oben der Winkel perfekt mit Tangit aufgeklebt werden kann. Muß ja nicht wirklich druckdicht sein.

    Matthias: das mit den Preisen für die handelsüblichen Filter stimmt einerseits schon - dachte ich auch am Anfang. Aber wenn ich die Komponenten, die Pumpe und Klebstoff zusammenrechne, komme ich sicher auch auf 120,- Euro. Plus Eigenleistung und "geborgten" Stufenbohrern von Arbeitskollegen etc. ... Ich hab halt was, was paßt und das Basteln macht ja auch irgendwo Spaß :grinning_squinting_face: ... Aber seitdem sehe ich die am Markt angebotenen Sachen eigentlich nicht mehr als sooooooo überteuert an. Plexiglas kostet nen Haufen Geld - auch wenn "Kommerzielle" bessere Einkaufspreise bekommen - es sind halt nicht wirkliche Stückzahlen...

    Stephan: stimmt - Preise gibt es auf der Homepage bei Meerwasser Technik nicht. Aber per Mail gibt es super Auskunft und Info - die Erfahrung habe ich zumindest gemacht.

    @Pascal: guter Tip! Werde ich so tun. Besten Dank.

    Und an alle Dank für gemachte Komplimente :O .

    Als nächstes baue ich wohl nen Planktonreaktor. Aber das ist ja langweilig und oft genug beschrieben :winking_face: . Bauteile kommen die Tage.

    Viele Grüße aus Nürnberg

    Stefan

    P.S.: Wenn der Diskounter mit dem "N"**** vorne wieder Stufenbohrer-Set´s im Angebot hat (etwa alle halbe Jahr), weiß ich, wer zuschlägt ;)...

    Hallo zusammen,

    Ich interessiere mich sehr für die Zeolith-Methode zur Nährstoff-Reduktion und zur Farbausbildung der Korallen – verfüge aber „nur“ über ein Percula-Becken. Somit mußte ich feststellen, daß es keinerlei Zeolith-Filter auf dem Markt gibt, welche in die Filterkammern dieses Produktes passen. Pech gehabt und Methode nicht anwendbar?! Nö – Eigenbau :winking_face: ….

    Eines vorweg – die Filterkammern des Percula sind bei mir komplett geflutet. Filterschwamm raus, Bacto-Ball´s raus – alles voll Wasser eben :winking_face: …

    Damit der Filter in die Kammern paßt, habe ich einen Durchmesser von 90 mm für das Rohr gewählt. Wenn die Dimension in eine Richtung der Grundfläche die 94 mm nicht übersteigt (meine Messung), dann ist dieser Filter sowohl für die Kammer in der ursprünglich die Bactoballs ihr Zuhause haben als auch natürlich für die Klarwasserkammer passend.

    Das Rohr für den Filter nebst Deckel, Siebplatte und Gestänge habe ich mir bei Meerwasser-Technik bestellt – Dank an dieser Stelle noch einmal an Herrn Klewinski! Dazu gab es noch die Grundplatten in den ursprünglichen Abmessungen 100 x 100 mm (6 mm stark) sowie diverse Kleinteile für Zu- und Ablauf. Das Ganze hat mich 80 Euro gekostet inklusive Versand.

    Das Filterrohr hat also einen Durchmesser von 90 mm bei einer Wandstärke von 3 mm. Als Länge habe ich 350 mm gewählt. Inklusive Gestänge beträgt die Gesamthöhe 400 mm.

    Am Rohr wurde in Höhe 315 mm mit einem 20 mm Stufenbohrer ein Loch für den Auslauf gebohrt. Anschließend habe ich ein kurzes Stück 20 mm Rohr nebst Winkel 90° mit Tangit eingeklebt.

    Die Grundplatten habe ich auf Arbeit abfräsen lassen, so dass eine Fläche von 100 x 93 mm entstanden ist. Der Einfachheit halber – man kann es natürlich auch quadratisch auf 93 x 93 mm bringen :winking_face: .

    In eine der Grundplatten kommt eine Bohrung für den Zulauf. Hier habe ich eine 16 mm Bohrung ebenfalls mit einem Stufenbohrer ausgeführt. In diese passt dann der Klebestutzen für einen Schlauchzulauf 16/22 perfekt. Normalerweise würde ich hier einen 12/16 Stutzen empfehlen – aber ich hatte nichts anderes und mit warmmachen bekommt man einen 12/16 Schlauch auch auf oben genannten Stutzen :winking_face: … Stutzen mit 90° Winkel auf der späteren Innenseite habe ich ebenfalls mit Tangit eingeklebt.

    Ferner werden an den Ecken beider Grundplatten noch Durchgangsbohrungen von 5,3 mm angebracht – für Verschraubungen M5.

    Damit ist das Ganze schon fast fertig - das Rohr wird mit Acrifix mit der Grundplatte verklebt – bleibt die Pumpe, welche nicht wie bei üblichen Filtern aus Platzmangel „daneben“ angeordnet werden kann – sondern irgendwie darunter muss… Also habe ich das Konstrukt auf Stelzen gestellt :grinning_squinting_face: … Einfache 15 x 15 mm PVC-Profile von Conrad, diese auf 170 mm abgelängt, 4,2 mm Kernbohrungen auf beiden Seiten und ein M5 Gewinde eingeschnitten. Dann alles mit M5 Kunststoffschrauben verschraubt. Sieht dann wie im Bild dargestellt aus.

    Als Pumpe wird bei mir eine Eheim Compact 600 zum Einsatz kommen. Maximal gedrosselt auf 150 l/h. Im Prinzip würde aber nach meiner Meinung eine Compact 300 (für das Percula 90 zumindest) ausreichen.

    Noch kurz was zu den Daten. Abzüglich des Gestänges und mit Berücksichtigung der Höhe bis zum Auslauf hat der Filter ein Fassungsvermögen von maximal 1,35 Litern. Also mehr als ausreichend für das Percula 90 :winking_face: . Theoretisch kann das Reaktorrohr auch noch 50 mm länger sein, was dann etwa 1,6 Liter Nutzvolumen maximal bringt. Maße sind dann entsprechend anzupassen. Vielleicht interessant für Betreiber des Percula 120 – obwohl ich da die Abmessungen der Filterkammern nicht kenne und das Ganze vielleicht eh obsolet ist.

    Viele Grüße aus Nürnberg

    Stefan

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Leute,

    wenn hier zwei Anemeonenfisch Züchter sagen das es normal ist das die Tiere dunkler werden, dann könnt ihr das schon glauben ... :confused_face:

    ...das mag ich schon glauben. Bei mir handelt es sich jedoch um Wildfänge (zumindest muß ich das ebenso erstmal glauben, wenn sie mir als solche verkauft werden) und es betrifft nicht das größere Tier (potenzielle Umwandlung zum Weibchen wie weiter oben erwähnt) sondern das kleinere.

    Wollte nur meine Beobachtungen dazu mitteilen - sorry - das war nicht böse gemeint.

    Viele Grüße aus N

    Stefan

    Hallo zusammen,

    hmmm - ich hab das auch - war der "Dunklere" mal krank?

    Habe auch einen größeren und einen später kleiner nachbesetzten Ocellaris. Beides Wildfänge. Verstanden sich auch gut und nach etwa 6 Wochen durfte auch der Kleine in die Anemone - dort kommen beide jetzt kaum noch raus - sind seitdem sehr scheu und unzertrennlich geworden... Bestimmt ein halbes Jahr waren beide auch schön orange.

    Der Kleine bekam dann durch Nachbesatz eines Fisches ein böses Glotzauge und leichte Pünktchen dazu. Aber nur er. Mit Knoblauch und Vitaminen war es nach kurzer Zeit wieder vollkommen ok. Seitdem (so bilde ich mir ein) ist er auch dunkler. Wenn beide nebeneinander zu sehen sind, sieht er manchmal richtig "schmutzig" aus (auch das Weiß). Dann gibt es wieder Tage, da ist er fast so farbenfroh wie sein "Kumpel". Pünktchen oder sonstige Hautbeläge habe ich aber nie wieder wahrnehmen können...

    Viele Grüße aus N

    Stefan

    Grüß Euch zusammen,

    vielen Dank für die Beiträge - und einen guten Start ins neue Jahr.

    @Jannes:
    hmm - dann kann ich ja noch nicht mal sagen, ob ich nun ein Männchen oder ein Weibchen besitze :grinning_squinting_face: ... Aber vermutlich hast Du Recht (bzgl. Größe der Wurmeier). Wenn´s ne Art Wurmkot ist, sollte es ja recht häufig zu beobachten sein - schaun wir mal.

    @Hans-Werner:
    nein - ich habe nicht auf eine Vermehrung in meinem Becken spekuliert (am Besten mit gewinnbringender Veräußerung der nachgezogenen Exemplare :winking_face: ) - hab´s nur beobachtet und es hat mich interessiert, wer mehr weiß. Aber vermutlich hast auch Du Recht bzgl. Inkompatibilitäten für den Fall einer Zwittrigkeit (siehe von Dir zitierte Beispiele).

    @Reinhard:

    zu Deinen Fragen:
    Ich habe dieses Exemplar jetzt seit zwei Monaten. Halte seit ca. einem Jahr einen Sabellastarte magnifica - diesem geht es sehr gut und das hat mich ermutigt, auch einen Protula zu wagen.

    Füttern tue ich nicht extra. Früher habe ich häufiger mal Präparate wie "Pro Coral Phyton" oder auch "Reef actif" beide von TM nach Anleitung dosiert - seit gut einem halben Jahr mache ich da aber garnichts mehr. Wegen meines Glasrosenproblems (ausdrücklich: die genannten Präparate sind nicht Auslöser selbigens!!). Ich könnte aber also, wenn ich müßte :winking_face: . Das einzige ist zusätzlich zum "normalen" Fischfutter alle Monate etwa einmal ein Frostwürfel dieser mit Cyclop eeze gemischten Artemien. Ob diese aber klein genug sind, um von einem Röhrenwurm bewältigt werden zu können, wage ich auch arg zu bezweifeln... Darüber hinaus wäre das ja auch alles andere als kontinuierlich und somit vermutlich wertlos.

    Wachstum kann ich in der Tat feststellen - und zwar erstaunlich schnelles! Ist an den Bildern sehr gut zu erkennen - die Röhre war mit dem Ende exakt senkrecht positioniert beim Einsetzen. Alles, was in den Bildern den "Knick nach rechts" macht (wohl aufgrund der Strömungsverhältnisse), ist in etwa 6-7 Wochen gewachsen. Ich schätze mal, so gut zwischen 2-3 cm.

    Viele Grüße aus Nürnberg

    Stefan

    Hallo zusammen,

    ich hoffe, Ihr hattet alle schöne Weihnachtstage - ich hatte sie - und nebenbei habe ich unten angehangene Bilder von meinem "Kalki" gemacht.

    An einem Tag sah es nach einer Art Abgabe von Sperma aus - siehe Bild. Das ging über nahezu 15 Minuten kontinuierlich - und danach sporadisch immer wieder für eine Minute oder so.

    Am nächsten Tag konnte ich wie an einer unsichtbaren Perlenschnur aufgereihte rötliche "Eier" erkennen. Meine Dok´s fanden die gut und haben sie begierlich gefressen. Die Bilder davon sind leider nicht sooooo toll geworden - ich habe mal zwei angehangen.

    Fragen: jemand mal was ähnliches erlebt? Sind diese Tiere "zwittrich"? Man liest häufig nur "über Vermehrung nichts bekannt" - wer weiß mehr?

    Liebe Grüße aus Nürnberg

    Stefan

    Hi Uwe,

    hmmm - jetzt ist sie auch wieder die alte - also durchgängig offen. Schien nur die Phase zu sein, wo sie diese "Auswüchse" gebildet hat.

    Und was passiert jetzt damit? Lösen diese sich irgendwann mal und verdriften im Riff (bekommen auf der Unterseite doch kein Licht)? Oder sollte man sie entfernen?

    Hast Du da Erfahrung?

    Grüße aus N

    Stefan

    Grüss Dich Thomas,

    ich habe zwar kein Bild - aber ich hatte es neulich nach dem Einsetzen eines M. bipartitus bei einem Clowni (Ocellaris) auch - und war sehr erschrocken. Ob die beiden sich nun "gekabbelt" haben oder der Neuling was eingeschleppt hatte - schwer zu sagen. Ich vermute letzteres (da meine UV "ausgebrannt" war)...

    Auf jeden Fall kann ich Feridun nur beipflichten - bei mir ging es nach Sanostol und Knoblauch nach bereits zwei Tagen deutlich zurück. Etwa eine gute Woche hat es insgesamt gedauert - dann war auch der letzte graue Schleier weg und er hatte wieder sein niedliches schwarzes "Knopfäuglein" :] . Wirklich schwer zu glauben, wenn man sowas sieht - aber in den meisten Fällen geht es wohl wirklich ohne bleibende Schäden wieder zurück.

    Glotzaugen als Begleiterscheinungen ernsthafter Erkrankungen scheinen hoffentlich eher die Ausnahme zu sein.

    Also: nur Mut und alles gute für den kleinen Racker :smiling_face: ...

    LG aus N

    Stefan

    Hi zusammen,

    halte seit Nov. letzten Jahres o.a. Tier. War beim Einsetzen etwa so gross wie das ehemalige gute alte 5 DM-Stück :grinning_squinting_face: . Heute ist sie aufgeblasen fast so gross wie ein Handball. Probleme gab (und gibt) es nicht.

    Das Tier ist bei mir eigentlich das, was durchgängig geöffnet ist. Selbst nachts wenn man in das Becken leuchtet hin und wieder. Seit etwa 3 Tagen ist das anders. Sie hat etwas von ihrer Pilz (kugel) Form verloren. Und sie ist mal zu - mal auf - dann wieder zu - im stetigen Wechsel irgendwie. Zu ist sie dabei aber nie sehr viel länger als 15 - 20 Minuten. Schaut dabei auch nicht krank oder so aus.

    Jetzt habe ich etwas genauer geschaut und festgestellt, dass das Tier unterhalb des Schirmes auf der lichtabgewandten Seite einige "Inseln" zeigt mit wenigen Polypen. Das gab es so zuvor definitiv nicht. Ich weiss nicht, ob man das auf den Bildern erkennen kann (hefte einmal ein normales und zwei Fotos von der Unterseite her an).

    Kann das so eine Art "Knospung" sein? Ich finde in meiner spärlichen Literatur (u.a. auch bei Fossa Nielsen) keine Hinweise auf Vermehrungsformen speziell dieser Art.

    Wie gesagt - Probleme scheint es ihr nicht zu bereiten. Mir fiel es eben nur auf - weil wenn das Tier sonst rund um die (beleuchtete) Uhr kontinuierlich offen ist und dann hin und wieder plötzlich geschlossen - na - sowas bemerkt man :smiling_face_with_sunglasses: ...

    Ach ja - geändert habe ich im Becken in letzter Zeit nichts. Werte sind im grünen Bereich und Balling ist seit langem in der Anwendung.

    Hat jemand ähnliche Beobachtungen?

    Viele Grüße aus N

    Stefan

    Nochmaliges hallo an alle,

    wollte nur noch einmal danke sagen für die Beiträge und Anregungen. Bin noch am Überlegen, wann und ob ich mich traue - aber ggf. versuche ich dann doch noch auf drei der Fische aufzustocken, weil´s dann doch artgerechter ist.

    Lippi geht´s nach wie vor super. Nach zwei Tagen hatte "sie" sogar schon gelernt, dass es nach Abschalten Hauptlicht noch mal was zu futtern gibt. Das lässt sie sich jetzt nicht mehr entgehen - gräbt sich erst danach ein, wenn schon eine Stunde nur noch blau brennt. Schlauer Fisch :] ...

    Off topic:

    leider hätte ich trotz allem fast noch Lehrgeld bezahlt bei der ganzen Aktion. Etwa drei Tage nach Einsetzen des Neuen bekam mein kleinster Clowni plötzlich ein riesiges trübes Glotzauge und leichte Pünktchen. Zum Glück nur der eine Fisch. Nach drei Tagen war mit Knoblauch und MultiVitaminen aber alles wieder zurückgegangen - und es ist auch nichts zurückgeblieben. Jetzt hat er wieder seine süßen schwarzen Knopfäuglein und es geht ihm gut. Auf die Frage hin, wieso, belehrte mich ein Blick in meine Aufzeichnungen dass mein UV-Brenner bereits 13 Monate auf dem Buckel hat - da hätte ich dat Ding auch gleich ausmachen können :angry_face: ... Ist irgendwie untergegangen und hätte schief gehen können. Hach ja - man hat so vieles im Kopf aber nix gutes ist dabei (deshalb sind meine Augen auch so braun - weil ich nur Sch.... im Kopf habe :ylol )...

    Also dann - lasst es Euch und den Tierchens gut gehen!

    LG aus N

    Stefan

    Grüss Euch zusammen,

    und vielen Dank für Eure Beiträge.

    Dem Winzling gehts super :] - und er hat die den Lippfischen nachgesagte "Neugierigkeit" ganz offensichtlich. Macht mir viel Spass.

    Peter:

    genau deshalb habe ich den Fisch lange beobachtet - wie Du es schon sagst - ich hatte von der extremen Transportempfindlichkeit gehört - und sie leider auch einmal "live" bei einem Händler zu sehen bekommen... Dieser hatte zwei M. meleagris, welche ich mir anschauen wollte - aber als wir gemeinsam zum Becken gingen, lag einer tot am Boden und der andere war schon "weg" (trotz Bodendurchwühlen des Verkaufsbecken(chen)s nicht mehr auffindbar).


    Natürlich würde ich meinem Tier gerne einen eher den natürlichen Bedingungen entsprechenden Lebensraum bieten - ich hatte das mit der Haremshaltung etc. auch schon gelesen (trotzdem danke @Petra) - aber ich habe bei drei Tieren dann doch Angst, dass mein Becken zu klein ist. Ich weiß zwar, was Leute teilweise in 325 brutto so alles halten - aber ich hatte bei den beiden gelben Dok´s schon Bauchschmerzen und habe es eigentlich nur aufgrund Bedenken bzgl. "Hospitalismus" etc. damals gewagt - und es nebenbei gesagt niemals bereut - die Jungs sind Klasse :grinning_squinting_face: ...

    @Rüdiger:

    das mit dem "sprungsicher" würde mich interessieren - ohne die Belechtungsqualität zu sehr zu schwächen versteht sich :winking_face: - was hast Du da vor?

    Bzgl. des Geschlechtes der M. bipartitus - bist Du da sicher? Mir hat man erzählt, es würde schon einige wenige geben, die als Männchen geboren werden. Das mit dem Geschlechtswandel wäre nur eine Notlösung der Natur. Auch da soll es Unterschiede geben - ob man eben ein "umgefärbtes Weibchen" oder ein "wirkliches" Männchen in eine Gruppe im Becken integriert.

    Soweit sogut.

    Viele Grüße aus N

    Stefan

    Hallo zusammen,

    ich habe lange überlegt und mich nun endlich getraut - seit heute habe ich o.a. Fisch. Hatte ihn zuvor beim Händler über drei Wochen beobachtet - süßer Winzling total agil und natürlich superschön...

    Habe sowas auch noch nicht erlebt - nach Anpassung gab es quasi garkeine Eingewöhnungsphase - der Fisch benahm sich, als ob er zu "Gründungszeiten" des Beckens schon mit dabei gewesen wäre :] . Habe aber sonst auch nur zwei gelbe Doks und zwei Ocellaris. Lustig war, dass die "Gelben" zunächst eher "Angst" vor ihm zu haben schienen als umgekehrt... Nach einer halben Stunde hatte ich eine harmonische Gemeinschaft, als wäre es nie anders gewesen.

    Gefressen hat der Neue auch sofort - und Angst oder Irritation - keine Spur. Nach Lichtaus ab in den Sand und gut.

    Soweit - soschön.

    Meine Fragen an Leute, die Erfahrung mit diesem Fisch haben:

    ich bin ziemlich schizophren, weil ich doch recht viel über Herausspringen dieser Art aus dem Becken insbesondere während der Eingewöhnung gehört habe. Habe mein Becken jetzt abgedeckt - zur Sicherheit. Wie lange sollte ich das tun bzw. habt Ihr das getan und wenn ja - wie lange? Mir ist klar, daß es trotzdem keine Garantie gibt - mich interessieren halt die Erfahrungswerte.

    Zum zweiten - ich gehöre der Gruppe an, die nicht gerne Einzelexemplare pflegt - ein "Kumpel" wäre schon wünschenswert und der Abschluss des Besatzes für das existente Becken. Da habe ich nun allerdings diverseste Erfahrungen gehört. Einige sprechen von "mindestens paarweise" - andere propagieren Einzelhaltung. Welche Erfahrungen habt Ihr? Wenn zusetzen - lieber ein (bereits) Männchen - oder doch wieder ein möglichst junges weibliches Tiier? Oder doch lieber lassen?

    Wäre für ein paar Hinweise dankbar.

    LG aus Nürnberg

    Stefan

    Hi Klaus,

    sehr schöner Beitrag - in vielem gebe ich Dir Recht - Geduld habe auch ich bewiesen und Recht behalten.

    Und ja - ich bin ehrlich zu mir selbst - und nein - ich habe keine chemischen Keulen reingeschüttet - und nein - ich habe auch nicht die Panik bekommen, als die unterschiedlichen Algen kamen. Ich habe auch dunkel eingefahren und ich habe mein Becken im Mai 07 aufgestellt und Ende Juli (sie haben jetzt bald "Einjähriges" :winking_face: ) kamen die ersten beiden Fische rein.

    Vermutlich hast Du Recht mit dem, dass es 2 Jahre dauern kann. Is ja auch in Ordnung. Muss es aber nicht. Offensichtlich - denn es gibt genug andere Beispiele. Und wenn die Algenplagen auf dem Lebendgestein vorüber sind, diese schon wunderschöne Kalkrotalgen zeigen und nur auf "anderen" Substraten der Spass (noch Monate) weitergeht - dann ist das Substrat total egal?! Warum nehmen wir dann nicht einfach Platten aus dem Baumarkt als Deko und warten zwei Jahre (ausdrücklich: IRONIE!)...

    Vermutlich ist da allerdings auch vieles Glückssache was den Zeitfaktor betrifft (ausdrücklich: diesmal KEINE Ironie :winking_face: ).

    Nein - versteht mich bitte - unter dem Strich ist ja bei mir alles gut - ich habe damals schon gesagt, dass ich dem ganzen Zeit gebe - und gut war´s so. Somit habe ich keine Veranlassung, RK zu verteufeln und zu sagen "is an allem Schuld" - es liegt in meinem Wesen, dass ich versuchen will, sowas zu verstehen. Aber offensichtlich ist genau das unmöglich - weil man von der einen Seite keine seriösen Info´s bekommt und einem auf der anderen die eigenen nicht geglaubt werde. Da kann man dann nix machen - wird so sachlich recht schwierig. Viel eher werden dann wieder Behauptungen aufgestellt, man wäre dem Wahn verfallen "RK ist an allem Schuld"...

    Und in diesem Sinne

    Lasst es Euch und Euren Pfleglingen gut gehen

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von blacki
    Moin, Stefan ich würde dir gern sagen um welche Marke Salz es sich handelt aber ich kann es nicht, da weder auf der Verpackung noch auf dem Sack etwas steht.

    Gruß Klaus

    ...und dann tust Du sowas in dein Becken - :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    LG Stefan

    Zitat

    Original von Bloom
    @alle
    .... Jungs, so kommt man nicht weiter und zu keinem Ergebnis. Bei den ganzen Fragen/Antworten über die unterschedlichen Auswirkungen bleibt jeder Spekulation Tür und Tor geöffnet.

    Ich glaube, wir sollten uns angewöhnen, wenn wir die gängigen Wasserwerte bei Diskussionen posten, auch die Werte des Wechselwassers zu messen und ebenfalls zu nennen. Der eine weiß nicht mal die Marke, es war eben ein No-Name-Salz, der andere kauft die günstige selbstgemixte Hausmarke seines Händlers, der andere hat jenes ein anderer dieses. Und da sollen wir mit den Werten auf einen Nenner kommen? N I E M A L S

    Gut, dass wir wenigstens einen Punkt im Weltall haben an den wir uns gemeinsam festhalten können: DIE KERAMIK IST SCHULD

    ...äääähhhhmmm Du erklärst mir jetzt aber schon noch, wegen mir auch als PM, was diese Einlassung jetzt soll, oder?! Ich dachte, wir waren hier jetzt auf ner sehr sachlich-angenehmen Art unterwegs - wo ist da jetzt Dein Problem gewesen?! Teilweise widersprichst Du da Deinem eigenen Wunsch im Posting davor...

    Wer hat hier jemals den letzten Satz "RK is an allem Schuld" behauptet?!

    Unverständniss...

    LG Stefan

    Hi Klaus,

    tja - ich habe mir Mühe gegeben - und auch gelernt. Danke für das Kompliment :grinning_squinting_face: Aber wenn ich die letzten Einlassungen schon wieder lese (teilweise von Leuten, wo ich es echt nicht erwartet hätte) - genau das war es, was mir damals die Lust genommen hat, hier mtzudiskutieren.

    Bei mir hat funktioniert: bei Phoshphat null den Nitrat auf etwa 5 anzuheben. Sonstige Werte natürlich überwachen (und ggf. nachdosieren - war bei mir nun aber nicht nötig). Und Geduld. Dabei Abschäumer recht "nass" gestellt - aber das sind Dinge, die man finden kann - wenn man will und mal ein wenig recherchiert. Punkt.

    Soviel zum Thema.

    Und mehr darf und sollte ich hier nicht sagen...

    Grüße aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von Bloom
    @alle .... Danke, Jungs, dass Ihr zur normaler Diskussionsform zurückgefunden habt. Jetzt ist es sehr produktiv.


    Ich habe zwar schon mal ganz am Anfang darauf hingewiesen, aber da ging es im heftigen Riffkeramik-Streit vielleicht etwas unter: Es wundert mich, dass es kaum Bedenken wegen des eingebrachten Bodengrunds gibt. Selten liest man, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat, z.B. wie und mit was er von der Handelsseite her gereinigt wurde. Und ob vielleicht nicht auch darin etwas sein könnte, was uns das Leben so schwer macht.

    na ja - auch ich bin lernfähig - warst ja seinerzeit auch mit im Threat dabei. :grinning_squinting_face:

    Aber zum Thema: das mit dem Bodengrund habe ich auch immer vermutet - ich hatte bisher aber noch nicht die Zeit, da mal ein wenig mehr zu recherchieren - mein subjektiver Eindruck aus den ganzen bisher mitgemachten Diskussionen war immer der, dass die Probleme insbesondere in der Kombi RK/LiveSand (so wie bei mir auch) auftraten. Wäre mal interessant, ob es da wirklich ne Häufung gibt.

    Zitat

    Original von Bloom

    Des weiteren kristallisiert sich für mich in der Diskussion etwas ganz deutlich heraus: Nicht jedes Salz ist für jedes Becken geeignet. Die alte Meinung, es kann nicht gut und teuer genug sein, ist sichtlich falsch. Da sollten auch die Hersteller reagieren und ihr Salz namentlich wenigstens in die Gruppen Mischbecken und Steinkorallenbecken unterteilen.

    Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Und wie gesagt - ich fand es garnicht so einfach, ein vernünftiges Mg-armes zu finden. Das meiste ist halt voll auf Korallenbecken getrimmt und soll quasi einen Teil der "Nachdosierung" übernehmen.


    Zitat

    Original von Bloom

    Auch wenn nun schon ein paar andere Meinungen zu regelmäßig Wasserwechsel gepostet wurden. Ich bleib dabei - für mich ist das das beste ... Was jedoch nicht heißen soll, dass in der Einfahrphase (die ersten 3-6 Monate) es auch so gilt. Da würde ich "weniger" wechseln.

    Sicherlich - bei einem stabilen Becken gebe ich Dir auch hier Recht. Bei mir war das halt erst nach annähernd 10 - 11 Monaten der Fall. Und dass man (falls nicht spezielle Wünsche für Ca und Mg bestehen) auch die Marken ggf. mal wechseln sollte - ich denke auch das ist nicht von Nachteil und ja gängige Fachmeinung.

    Zitat

    Original von Bloom

    Ich bin seit Tagen am grübeln (wegen dieses Threads), warum in meinen 3 kleinen Becken trotz 100% Riffkeramik und Lebendgestein nur im dunklen Filterbecken, meine Ca/Mg-Werte nicht zu hoch sind. Ich habe jeweils nur eine Steinkoralle darin, alles andere Weichkorallen - und Fische. Ich habe auch nie nachdosiert, weil ich immer wusste, dass mein Salz vom Meister Pohl sowieso Ca/Mg lastiger ist. Irgendwie ist das alles nicht logisch ...

    Versuche es nicht mit Logik - darüber bin ich schon hinweg :winking_face: - Deshalb ja auch meine Fragen bzgl. 100% RK und niedrigen Mg-Werten an die geschätzten Mitdiskutierer - mir ist das auch schleierhaft... Bei mir betraf es nun ausschließlich den Mg-Wert, welcher stets durch die Decke ging. Ca war komischerweise immer super - aber vielleicht habe ich nur die Abgabe- mit der Besatzkurve zeitlich genau getroffen :grinning_squinting_face: ...Man liest aber eben halt auch anderes.

    LG aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von M. Kannegiesser
    warscheinlich schlucken das die vielen Kalkalgen. Die wachsen sogar Tellerförmig :thup

    cool :ycool - bei mir habe ich die teilweise mittlerweile auch (so richtig schollen/schichtartig) - aber eben vermutlich deutlich später als bei Dir :grinning_squinting_face: ... aber das kann schon so sein - bei mir allerdings in dieser Intensität nicht auf RK - das beschränkt sich auf die LS. Würde mich interessieren, wo denn dann da die Kalkrotalgen vom Start her bei Dir kamen - wenn doch 100% RK... :confused_face:

    Da braucht´s dann natürlich auch Mg - schon klar. Und das kommt teilweise aus der RK. Wenn sich da ein Gleichgewicht gebildet hat bzw. mehr verbraucht wird, als rauskommt - ab da muss dann auch wieder zudosiert werden. Dauert aber. Und hängt wie gebetsmühlenartig wiedrholt eben von den Verbrauchern ab. Allerdings sollte man sich von dem Gedanken lösen, dass irgendwann mal "alles aus der RK abgegeben ist". Das geht kontinuierlich (theoretisch bis nix mehr da ist). Und eben u.a. auch darauf fussen meine Annahmen bzgl. Zusammensetzung und Gleichgewicht, welches sich dann eben früher oder halt dann auch später einstellt...

    Aber da will ich nix weiter dazu sagen - auch wenn ich fachliche Bezüge dazu habe - der Hersteller der RK weiss es sicher besser...

    LG und gute Nacht aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von M. Kannegiesser
    Ich habs ja auch schon weiter vorn geschrieben: Mein Mg-Wert ist auch bei 1220 und war nie merklich höher. ich nutze ausschließlich TM ProReef außer bei der Erstbefüllung (TM classic).
    Die Sache mit den vielen WW erschließt sich mir mom. aber nicht ganz. Bei jedem WW bringe ich auch viele Spuren und sonstige Bestandteile der neuen Salzsorte mit in das Becken. Kann es nicht möglich sein, das es dann zu ungewollten und nicht messbaren Anreicherungen kommt, die u.u. den Ausschlag für ne Plage geben. Weiterhin finde ich gerade in der Einlaufphase es wichtig, das sich auch das "chemische Gemisch" Wasser stabilisieren sollte und nicht immer wieder durch größzügige WW(mit evl. verschieden Salzsorten) verändert wird.
    Ich bekenne, in der Einlaufphase meines "Keramikbeckens" in den ersten 3 Monaten keinen WW gemacht zu haben. Ich hatte auch alle möglichen Phasen durch (außer Cyanos) und habe sie nur mechanisch(mit ner kleinen Pumpe jede Woche einmal den gesamten Aufbau abgeblasen und den Dreck mit Watte rausgefiltert)) bekämpft oder mit Hilfe von ein paar Tieren(Fische und Schnecken).
    Also ganz ehrlich, mir geht das nicht in den Kopf, bei einem schwach besetzten Becken in der Einlaufphase überhaupt Wasser zu wechseln. Wofür ???
    Nach meiner Urlaubserfahrung rate ich nur nach dem alten Motto zu verfahren : in der Ruhe liegt die Kraft

    ...und eben DAS wollte ich auch ausdrücken - eben genau so! Und wie gesagt - bei mir hat es funktioniert. Keine (großartigen) Verbraucher, somit auch keine Zufuhr von Spurenelementen etc. über Wasserwechsel. Da könnte man wieder die "Antike" bemühen - Fossa/Nielsen schrieben da, dass sie Becken, wo sie im Jahr einmal einen (volumenmäßig dann auch noch irrelevanten) Wasserwechsel durchgeführt haben, trotzdem mit Erfolg betrieben.

    Mit der "Ruhe und der Kraft" - das kann ich also nur bestätigen :] . Allerdings bin ich mir auch sicher, dass das TM Pro Reef mehr als 1220 Mg hat - mehrfach nachgemessen - da dieses eben mein "Standardsalz" ist :ylol .

    Aber gut - die Sache mit den Verbrauchern ggf....

    LG Stefan

    Zitat

    Original von Stefan C.
    @Stefan,Feb. 08, soweit ich lese.

    Dank Dir - hab´s wohl irgendwie nicht gelesen.

    Aber dann ist das ja noch "jung" - nach meiner Erfahrung würd ich da echt empfehlen, abzuwarten. Und eben gerade diese großzügigen geschilderten Wasserwechsel - ich habe damals auch viel gelesen und gesucht - aber eigentlich nur gefunden - sowas lieber lassen - auch keine Spuri´s - und wie gesagt hat´s bei mir funktioniert. Solange sich niemand unwohl fühlt von den Bewohnern natürlich.

    Da sollten wir uns also in 6 Monaten wiederlesen (ok - das war jetzt echt ein Scherz :ylol ) ...

    Nein - aber was mich echt interessieren würde blacki - 1220 Magnesium bei 100% Riffkeramik von Anfang an - ähm - welches Salz hast Du denn da benutzt - die haben doch ansich schon alle eigentlich mehr?! HINWEIS: das interessiert mich echt - bevor das wieder zensiert wird :grinning_squinting_face: - weil ich nach nem magnesiumarmen Salz lange suchen mußte. Eigentlich habe ich nur das Red Sea aus dem "roten Meer "gefunden. Antwort ggf. als PM - damit wir (ich) hier nicht wieder als "Unterhaltungsförderer" bezeichnet werde :grinning_squinting_face:

    Schönen Abend

    Stefan

    Zitat

    Original von Dole
    ja sorry, alles andere als sachdienlich, aber ich konnt es mir einfach nicht verkneifen...

    jepp - das bringt Dich und Deine Tierchen nicht weiter - ich hab das auch erst lernen müssen.

    Aber - sorry - wenn ich Klaus (blacki) Schilderung lese mit 100% Riffkeramik und eigentlich seeeeehr niedrigen Magnesiumwerten - und dann Schilderungen von "uns" (wie bei mir auch zu Beginn "Leidgeplagtem") vergleiche - wenn mir dann noch einer erzählt, dass die Zusammensetzung gleich ist (und die Abgabe der Substanzen) - dann weiss ich auch nicht mehr...

    Ich sag ja gar nicht, dass es schlecht ist - ich schätze wie viele andere die Modularität und konkrete Formgebung etc. - und schlussendlich scheint es ja zu funktionieren - aber es scheint auch einen Zeitfaktor zu geben - u.a. in Abhängigkeit von der Zusammensetzung ggf. (keine Behauptung - nur eine Vermutung!!!!!).

    Ich habe lange im Threat gelesen und gesucht - aber ggf. bin ich zu blöd - wie lange steht Dein Becken Dole? Ich hab nichts dazu gelesen.

    Grüße aus N

    Stefan

    Zitat

    Original von mbb
    moin,

    nur mal als idee zur debatte gestellt, würde es in einem derartigen becken nicht sinnvoll sein, das becken relativ dunkel einzufahren, nährstoffe zuzufügen, falls nicht zusätzlich genug bac-futter durch frisches ls eingebracht wird und zusätzlich kräftig bacs zuzugeben.

    meine überlegung dabei: cyanos brauchen licht! auf diese weise gebe ich den bacs die möglichkeit, die oberfläche in ruhe zu besiedeln, die brauchen nähmlich keins.

    Hi,

    tja - komischerweise brauchen Cyanos Licht - obgleich sie ja eigentlich auch Bakterien sind - schade eigentlich :confused_face:

    Jepp - dunkel einfahren kann man machen - so wie ich - natürlich auch nach Frage bei meinem Händler. Dunkel einfahren, dann nur blau, erst ab der 3-ten Woche (glaube ich - so genau weiss ich das nicht mehr) Hauptlicht - etc. Aber ich glaube, es kommt alles - so oder so - nur zeitversetzt und ggf. in der Intensität vermindert (was ja ggf. schön wäre). So wie von Dole geschildert - der bekannte Ablauf halt. Bei mir war es zumindest so.

    Grüße aus N

    Stefan

    Hallo Dole,

    vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir meine Erfahrungen schildere - bei mir war es damals exakt genau so - und - ach du liebe Zeit - was habe ich mir hier im Forum das Maul verbrannt bzgl. Riffkeramik. Es ist ein offensichtlich sehr sensibles Thema - was mir ehrlich gesagt seit dem ein wenig die Lust an diesem Board verdorben hat (hat allerdings zusätzlich auch zeitliche Gründe)...

    Ich hatte exakt dasselbe: Phosphat und Nitrat nicht nachweisbar. Salifert Test´s. Ich habe den Weg bzgl. Nitratanhebung gewählt. Ich habe einfach reichlich gefüttert und ab und an den Abschäumer mal ausgemacht (so für 4-5 Stunden am Abend). Dabei habe ich Nitrat (und die anderen Werte) ständig überwacht. Dazu habe ich die Hauptbeleuchtung von 10 Stunden auf 8,5 Stunden reduziert. Blau brannte länger (ich glaube 12 Stunden zu der Zeit). Auch bei mir war Magnesium immer extrem hoch - bei 1500 etc. - knapp unter "Ausfällung" also - hat mich und die "Bewohner" aber nie wirklich gestört. Calcium war dagegen immer ok um die 420; is ja aber auch vom Besatz abhängig...

    Ich habe keinerlei Wasserwechsel durchgeführt - keine Spurenelemente o.ä. zugegeben (nur ein wenig Jod über Lugolsche Lösung). Und auch ansonsten - konsequent Finger raus und dem System Zeit geben. Wenn die Beläge zu arg wurden, habe ich sie mit einer Zahnbürste "abgehoben" - geht ja fast wie bei nem "Teppich" wenn nicht zuviel Wasserbewegung da ist :grinning_squinting_face: ...

    Bei mir hat es so funktioniert - Standzeit des Beckens war etwa 10 - 11 Monate, als es vorüber war. Jetzt bin ich bei etwa 14 Monaten - und mal so nebenbei: letzte Woche war Mg mit 1350 das erste Mal sowas wie "normal" :winking_face: ... Habe allerdings vor etwa 1 Monat auch einen 5% Wasserwechsel gemacht und mir extra das magnesiumarme Red Sea Salz dafür besorgt.

    Allerdings würde ich die Richtlinie "Nitrat 5" ausgeben wollen - gilt aber vermutlich wieder nur für mein Becken :grinning_squinting_face: ... Wenn der Nitrat an die 10 geht, hatte ich punktuell wieder kleine "Inseln" - aber nichts dramatisches oder gar "plagen-ähnliches". Phosphat war und ist bei alledem nach wie vor nicht nachweisbar (mein Händler pflegt an dieser Stelle immer zu sagen "sei froh" - und das bin ich :]).

    Ich denke auch, Geduld ist das beste Rezept. Ich hatte mir AntiRed besorgt und das in den Schrank gestellt - und da steht es noch. Allerdings wurde auch mir damals unterstellt, alles komplett falsch gemacht zu haben und chemisch experimentiert zu haben und und... Ich habe allerdings nie etwas dergleichen getan.

    Und genau das solltet ihr mal überdenken, Leute. Es kann genau so wenig sein, dass die eine Seite alles richtig macht, wie umgekehrt. Immer gleich zu behaupten, Leute die Probleme haben "experimentieren chemisch" (meine freie Interpretation) grenzt an eine Unverschämtheit. Ich denke auch, dass das Zeug (RK) nicht gerade billig ist und ich überlege mir gerade, wie unsere Kunden im Elektrobereich wohl reagieren würden, wenn sie uns kontaktieren und mit einem Produkt nicht zufrieden sind (warum auch immer) - und ich ohne es wirklich belegen zu können behaupte "Sie haben von vornherein alles falsch gemacht und was Sie mir erzählen kann ja gar nicht stimmen und glaube ich Ihnen nicht". Soviel zum Thema "wie wir wohl alle arbeiten"...

    Ich habe seinerzeit jedenfalls keine wirkliche Unterstützung bekommen seitens des Herstellers der RK - obgleich ich um persönliche Kontaktaufnahme gebeten hatte - aber damit, dass der Threat hier seinerzeit beendet wurde, war er es zufrieden. Schade eigentlich. Ich habe noch nicht wirklich gesucht - aber eigentlich war damals auch ein (glaube sogar bebilderter) Threat in Aussicht gestellt worden, wo die Qualitätskriterien und -Kontrolle vorgestellt werden sollt - vielleicht müßtest Du Dich dann nicht laufend wiederholen @Thorsten - mich würde es nach wie vor interessieren. Und ich beneide Dich um die Gabe, die Homogenität von (bei Dir auch noch Natur-) Werkstoffen im tonnenmaßstab beurteilen zu können - dies Vermag ich selbst bei grammschweren Metall- oder Kunststoffteilen nicht :grinning_squinting_face:

    Mein Fazit: Riffkeramik funktioniert gewöhnlich. Früher oder später. Der Zeitfaktor ist von diversesten Randbedingungen abhängig - die sind nicht pauschalisierbar. Und einer ist bestimmt auch in der Zusammensetzung begründet und in Schwankungen dieser - aber das ist nur meine persönliche subjektive Meinung. Wichtig ist unbedingte Geduld. Becken machen lassen - wie ich immer sage. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass das auch mal locker ein Jahr sein kann und Sloagens wie "sieht in KÜRZESTER Zeit aus, wie natürliches Gestein", sollte man halt einfach überlesen.

    OK - so war´s bei mir. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende (morgen is ja schon Freitag) und Thorsten ein paar schöne Urlaubstage.

    Grüße aus N

    Stefan

    Hi Klaus,

    würde auch gerne vorbeischauen - falls ne Anmeldung erforderlich sein sollte, würde ich das hiermit gerne tun.

    Hoffentlich ist der "Flocke-Wahn" nicht zu groß - aber die ersten Tage hielt es sich ja nun zunächst noch in Grenzen. Kommt wohl auch mit auf´s Wetter an.

    Egal - ich freu mich.

    Bis dann.

    Stefan