Beiträge von kenny

    Zitat

    Original von mbb

    Da müsste man eben sehen wie sehr das auch noch bei dem feinen Aragonitsand stimmt. Ist generell aber schon richtig.

    [quote]
    achja, und vorsichtig, daß du kein silicatproblem kriegst :laughing: :laughing: :angeltu:

    Nach dem Einbringen war sofort alles komplett braun, da hatte ich schon schlimme Befürchtungen. Aber wie es immer so ist, nach ca. 1 Woche sind die braunen Algen dann verschwunden. Ich glaube Kieselsäure ist gar nicht so schlimm, wenn die Biologie des Beckens stimmt. Wenn das Becken sich stabilisiert, dann werden die Flächen von anderen Mikroorganismen besiedelt und für die Kieselalgen bleibt kein Platz mehr. Ist aber nur eine Laienmeinung :smiling_face:

    Ich habe darüber mit Jens Kallmeyer diskutiert. Ich hatte in früheren Versuchen immer Probleme damit das massiv zuviel Ca gelöst wurde. Außerdem ist die Verdichtung durch Quarzsand höher, dadurch war es möglich die Schichtdicke auf 8-10cm zu reduzieren.
    Ich denke übrigens nicht, das bei (rundgewaschenem) Aragonitsand die Besiedlungsdicht so unglaublich viel höher ist. Das System funktioniert bisher jedenfalls sehr gut :winking_face:

    Ja aus den Gründen:

    1.) Abwärme: Jedes kleine Bißchen macht schon einen Unterschied.
    2.) Wartung: Externe Pumpen lassen sich mit weniger 'panschen' abbauen.
    3.) Lautstärke: Die genannten Pumpen sind im Betrieb sehr leise.
    4.) Platz: Die letzte Kammer kann weitere Geräte (Kalkreaktor etc.) beherbergen

    Die externe Pumpe würde ich dann so platzieren, dass der Auslass dieser senkrecht unter der entsprechenden Bohrung liegt bzw. so dass du möglichst wenig Bögen (Winkel kommen auf der Druckleitung nicht in Frage) auf dem Weg zum Aquarium hast. An der Saugseite der Pumpe würde ich eine Bohrung im Filterbecken vorsehen, die den Durchmesser 1 - 2 Nummern größer hat als die Pumpe benötigt. Wenn die Pumpe z.B. 32er Saugseite hat, dann nehme ich 50er Rohre, dann ist man auch mit Winkeln noch auf der sicheren Seite.

    Generelle Tips die ich noch geben kann:

    Durch die Scheibe vor dem blauen Schwamm in meiner Zeichnung wird der Wasserstand im Filterbecken bestimmt. Das heißt so hoch steht das Wasser dann auch in der Abschäumerkammer. Hier musst du die Scheiben so anordnen, dass du einen gewissen Wasserstand in der Abschäumerkammer hast. Außerdem solltest du auf der Seite an der sich der Abschäumer befindet entsprechend Spielraum nach oben einplangen. Dieser kann ja ggf. auch aus dem Becken heraus ragen.
    Wenn Wasser verdunstet, so sinkt in der Konstruktion dort der Wasserstand in der letzten Kammer. Eine Nachfüllanlage die den Wasserstand misst wäre hier einzplanen. Einer Nachfüllanlage die den Salzgehalt oder den Leitwert mist ist der Wasserstand natürlich relativ egal :winking_face:

    Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass du das Filterbecken so groß wie möglich bauen solltest. Es kommen mit der Zeit immer noch weitere Geräte hinzu.
    Mein Filterbecken ist so ähnlich aufgebaut wie deines, allerdings mit dem Unterschied, dass ich keinen Abschäumer habe. Ich nutze nur DSB/Algenfilter. Ich haber allerdings auch nur sehr geringen Fischbesatz. Den Zulauf habe ich über ein Bye-Pass-System geregelt. Es geht ein 40er Fallrohr nach unten, das dann durch ein T-Stück aufgeteilt wird. Der größte Teil geht über 40er Rohr in die 1. Kammer. Ein kleinerer Teil geht über 25er Rohr in die 1. Kammer. In beiden sitzt ein Kugelhahn. Durch das 2. Rohr mit kleinerem Kugelhahn lässt sich der Wasserstand im Schacht besser steuern. Es geht alternativ allerdings auch sehr gut mit nur einem Ablauf und einem Präzisionshahn. Wenn man den Hauptablauf anstaut sollte man allerdings in jedem Fall einen Notablauf einplanen!

    Bei DSB ist Sauerstoff immer ein Problem. Daher habe ich bei mir eine kleine Eheim Aquaball eingebaut, die im Falle eines Stromausfalls das DSB beströmt. Außerdem habe ich eine kleine zusätzliche Förderpumpe, eine Eheim 1048, die dann Wasser vom Filterbecken nach oben befördert und so einen minimalen Kreislauf aufrecht erhält und stehendes Wasser verhindert.

    Ich würde das DSB nicht wie in der Zeichnung ganz oben bauen, sondern das Wasser aus der Ablaufkammer ein Paar cm über dem Sandboden einlaufen lassen. Das heißt die Scheibe, die das DSB zur Abschäumerkammer hin abtrennt sollte nur wenige cm höher sein als die Sandschicht. Nach oben hin kann ggf. wieder eine Scheibe. Wenn die Scheibe an der Einlasseite genau so hoch ist wie an der Auslasseite, dann baust du eine Senke, die Strömung wird oben drüber hinweg fegen und unten über dem Sand steht das Wasser. Da läufst du Gefahr, dass dort ein Sauerstoffarmes Milieu entsteht und das DSB kippt.

    Anbei eine Zeichnung wie ich es machen würde. Vor der Pumpenkammer ist noch eine Kammer für blauen Filterschaum, so kann kein Sand oder sonstiger Dreck in die Pumpe geraten. Ich würde übrigens eine externe Pumpe nehmen, Deltec oder RedDragon.

    Hallo,

    mich würde eure Meinung interessieren welche Membranpumpe besonders leise ist.

    Die Pumpe soll bei mir lediglich in Becken zur Zucht von Artemia und Brachionus für etwas Umwälzung sorgen und braucht daher nicht besonders Leistungstark zu sein.

    Hallo Inken!

    vielen Dank für den Tip. Leider laichen meine Fische in einer Höhle, so dass man das Gelege nicht sieht.
    Wenn sie also gestern Abend gelaicht haben, dann wäre 10 Tage weiter in den Morgenstunden des 28. Dezembers oder des 29. Dezembers?

    Über die Feiertage habe ich dann sowieso nicht die Möglichkeit die Tiere groß zu ziehen. Ich werde mir danach mal das nötige Equipment besorgen und mit der Zucht von Brachionus beginnen.
    Durch den Thread in dem es darum ging Tiere mit Bindenfehlern als Ausschuss zu betrachten ist mein Ehrgeiz geweckt worden. Meine beiden Fische haben Bindenfehler, ich würde gerne wissen, ob sich das weiter vererbt oder ob ich evtl. Jungfische ohne Fehler züchten kann.

    Ich habe übrigens die Vermutung das die Bindenfehler mit der Wasserqualität zusammen hängen könnten. Bei den Diskus, die ich früher gezüchtet habe, hatten die Jungfische immer genau dann Fehler in der Zeichnung (Binden fehlen oder waren doppelt oder verzweigt) wenn Nitrat im Wasser des Aufzuchtbeckens war. Daher war die Devise dort häufiger Wasserwechsel.

    Ich habe schon mehrere Becken ohne Abschäumer eingefahren - ich betreibe meine Becken generell ohne Abschäumer.
    Bei meinem letzten großen Becken handelte es sich um ein Jaubert-System 160x70x60 mit ca. 10cm JaubertBoden im ganzen Becken. Ich habe in der ersten Woche ca. 50kg Lebendgestein (2 Boxen) frisch importiert (1 x von MichaelMrutzek, 1 x von CM-Aquaristik Osnabrück) eingebracht. Das Becken hat sich sehr schön entwickelt. Aus dem Lebendgestein sind unzählige Tiere hervor gegangen, Korallen, diverse Steckmuscheln und sogar einige Seehasen (2 verschiedene Arten).

    Es kommt nur drauf an, dass das Gestein von hoher Qualität ist. Wenn man z.B. Gestein verwendet das unter der Salzwasser-Dusche gehälter ist, so wie Michael Mrutzek das jetzt macht, dann gammelt da nichts mehr und es ist von Anfang an genügend Biomasse im Becken dass es "rund" läuft.

    Meines Erachtens nach wichtiger als ein Abschäumer ist ein Oberflächenabzug!

    Hallo,

    gibt es eigentlich von irgendeiner Firma noch dimmbare T5 Balken in der "Power" Version, also wo die Röhren dicht zusammen stehen?
    Die FaunaMarin Solaris, AC Lumimaster und ATI Powerbalken gibt es ja scheinbar nicht als dimmbare Version?

    Dunkel war's, der Mond schien, Helle,
    Schnee lag auf der grünen Flur.
    Als ein Wagen blitzeschnelle
    langsam um die Ecke fuhr.
    Drinnen saßen stehend Leute,
    schweigend ins Gespräch vertieft,
    als ein totgeschoss'ner Hase
    auf der Sandbank Schlittschuh' lief.
    Drinnen saß ein holder Jüngling,
    Schwarzgelockt mit blondem Haar,
    Neben ihm 'ne alte Schachtel,
    Zählte kaum ein halbes Jahr,
    In der Hand 'ne Butterwecke,
    Die mit Schmalz bestrichen war.

    Zitat

    Original von mosenweiß nich aber mit 20 hab ich nicht so oberflächlich geredet. Es is auch noch nich allzu lang her als ich im selben Alter war.
    Speziell der Aussage nach Luxus.. ist das nur Besitz und Anerkennung für euch??

    Der Beweis, das Tiefgründigkeit moralisch der Oberflächlichkeit überlegen ist steht allerdings noch aus, ebenso wie der Beweis welcher Teil des tiefgründigen Handels nicht blos purer Narzissmuss ist, oder eine Maske hinter der man sich versteckt. Ich persönlich finde nichts verwerfliches daran Luxus rein als Besitz und Anerkennung zu definieren. Nicht das hier das falsche Licht auf mich fällt, jede andere Definition von Luxus finde ich genau so gut.
    Aber ein Mensch der ehrlich rumprollt ist mir allemal lieber als einer, der sich über ander echauffiert.

    Zitat

    Original von marcus1986
    Will zwar meinen verdienst nicht genau sagen aber 2500€ monatlich habe ich locker drin.

    sEHR GUT; EINE HÖHERE gENAUIGKEIT ALS BIS AUF GANZE hUNDERTER WÄRE VERMUTLICH AUCH NICHT GUT ANGEKOMMEN:

    ps: fÜR MBB UND ks. MEINE tASTATUR HAT SOGAR EINE fESTELLTASTE +ANGEB+

    Hallo Peter,

    Es bleiben dir ja nicht mehr viele Schritte:

    1.) Anfrage beim Wasserwerk bzgl. der Werte, vielleicht haben die in Belgien ja ebenso eine Auskunftspflicht wie in Deutschland.

    2.) Austausch des Bodengrundes nachdem alles andere bereits getauscht wurde.

    3.) Analyse des Schaumes oder des Lackes bzw. anderer Anbauteile am Aquarium die möglicherweise Kontakt zum Aquarienwasser haben, auch wenn es nur über Kondenswasser ist.

    4.) Analyse der Raumluft, vielleicht gibt es Ausdünstungen?

    Alles andere hast du ja bereits getauscht bzw. überprüft.
    Gegen 1.) spricht ja eigentlich, dass du in den anderen Becken keine Probleme hast.

    Nach Schritt 1.) bzw. 2.) solltest du natürlich das Wasser im Becken möglichst komplett tauschen oder ggf. die Tips von Armin befolgen (Kohle, Adsorber).

    Ich hoffe jedenfalls und drück dir die Daumen, das du beim Wasserwerk bzw. durch den Austausch des Bodengrundes etwas erreichst.

    Also ich war schonmal in Bissendorf - habe früher da um die Ecke gewohnt. Wenn AquaMedic alles im Ausland fertigen lässt, dann frage ich mich wofür die ihre ganzen Produktionshallen brauchen :smiling_face:

    Ich wollte nur nicht sagen, das ich sicher bin, dass sie in Deutschland fertigen, weil es ja theoretisch möglich ist, dass sie die Produktions neuerdings ins Ausland verlagert haben. Die OceanRunner Pumpen sollen z.B. aus Polen kommen, aber auch das ist nur vom Höhrensagen und das bringt einen informativ ja nicht wirklich weiter.

    Aber die Lampen von AquaMedic, speziell die Aqualight NG sind von der Verarbeitung her top, jedenfalls alle die ich bisher bewundern durfte, und lassen sich ganz sicher mit Giesemann vergleichen.

    Also für Anthias Verhältnisse einfach zu halten ist ja der Squamipinnis, der wird aber leider auch recht groß, so das ich da evtl. nur eine Gruppe von 10-12 (1 Männchen) Tieren einsetzen würde.

    Kleiner bleibende Arten die auch relativ häufig im Handel sind sind Mirolabrichtys evansi und M. tuka. Diese beiden Arten gelten aber auch als extrem Heikel was das Futter angeht. Die Menge ist dabei gar nicht entscheidend, sondern die Kontinuität der Futtergaben. Wenn ihr keine Möglichkeit habt die Fische mehrmals täglich mit Futter zu versorgen, dann fallen die wohl flach. Optimal wäre wohl eine ständige leichte Versorgung mittels Frostfutter Automat oder ähnlichem.
    Abgesehen davon muss man auch erstmal herausfinden, was die Fische so fressen. Wenn dann sollte man sich die also zum Beispiel zum Anfang eines Kurzurlaubes anschaffen o.Ä. damit man sie in den ersten Tagen sehr intensiv beobachten kann.

    Ich würde 2 x 400W HQI + 8 x 54W T5 (je ein 4er Balken) bei 140cm nehmen und 2x400W + 4 x 80W T5 (je ein 2er Balken) bei 160cm nehmen. Die Beleuchtung dabei möglichst mittig angeordnet.

    Allerdings solltest du beim Raumteiler auf den Rat von Thomas hören und die 80er Tiefe wählen, wenn es geht sogar 90er oder 100er!

    Die Beleuchtung kann bei höherer Tiefe ruhig gleich bleiben, beim Raumteiler hat man ja den Aufbau eher in der Mitte und die Scheiben braucht man ja nicht beleuchten :winking_face:

    Übrigens ist eine Norm nur als Empfehlung zu sehen und hat keinesfalls den Status eines Gesetzes. Allerdings wird ein Gericht bei einem Streitfall vermutlich eine Norm, am wahrscheinlichsten natürlich DIN oder ISO, als "Stand der Technik" heran ziehen. Normen können also juristische relevanz haben.
    Man sollte aber überprüfen, was die Haftplicht bzw. Hausratversicherung vorschreibt. Möglicherweise sind dort von der Norm abweichende Sicherheiten vorgeschrieben.

    Solange Mercedes Benz aber noch Patentansprüche hatte gab es nur Patentmotorwagen. So ist z.B. auch der Name der Firma Dailmer entsanden (engl. Autobauer, jetzt Teil von Jaguar). Die hießen Daimler Patentmotorwagen oder so ähnlich.
    Patentschutz verlangt, das man die Erfindung vollständig offen legt (beim Patentamt) und dafür erhält man für eine begrenzte Zeit (z.B. 20 Jahrr) ein exklusives Verwertungsrecht, das man auch einklagen kann.

    Zitat

    Original von Steffen Schwarz

    So ein Schild habe ich überhaupt noch nie irgendwo gesehen
    und ich habe schon einige kranke Fische bei Händlern gesehen.

    Ich habe gestern auf einem Becken gesehen "Tangfeilenfisch Klein Verkauft!!" und habe fälschlicherweise "Kein Verkauf" gelesen, aber der Besitzer des Ladens hat den gleichen Fehler gemacht :smiling_face:

    Ich finde es sehr lustig, das ausgerechnet du hier mit Steinen wirfst, Stefan C. denn schließlich steht dein Becken im Glashaus! Du bist doch sonst auch nicht zimperlich was Kritik angeht und schimpfst schonmal gerne über Hersteller.

    Ich halte einen Rieselfilter mit Lebengestein auch nicht für bedenklich. Allerdings sollte man die Steine evtl. ab und zu von Mulm befreien, ansonsten besteht die Gefahr das sich tote Ecken bilden, wie MarkusK schon geschrieben hat.
    Seit ich gesehen habe wie schön die lebenden Steine in der Hälterungsanlage von Michael Mrutzek mit Makroalgen bewachsen sind denke ich das berieseln von lebenden Steinen ist eine tolle Idee!