Beiträge von kenny

    Die Bohrungen würde ich soweit oben in der Rückscheibe anbringen lassen, dass ich mit einem 90° Winkel nach oben und einem Ablaufsieb einen Oberflächenabzu realisieren kann. Das heißt der Wasserstand im Hauptbecken wäre nie höher als der Rand des Winkels, bis dahin läuft es leer beim Stromausfall.

    Das gleiche Prinzip also wie bei einem TB im Unterschrank. Ein 60cm hohes TB würde die Wartun deutlich komplizierter machen! Ein längers als 60cm ließe sich nicht so gut verstecken. Daher ist 60x30x30cm denke ich ein gutes Maß. Die Kammer des Abschäumers (ca. 22x30x19cm) fasst dabei 12 Liter, das heißt ich habe für den Extremfall 41 Liter Reserve, das sollte locker ausreichen!

    Wie gesagt, die Fläche ist 125x110cm das heißt es wäre später mal Platz für ein größeres Becken. Darunter wäre dann Platz für ein 100x50x50cm großes Filterbecken oder für ein 90x60x60cm :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Ich hole mir ab Dienstag mal Angebote bei Aquarienbauenr über das Becken.

    Danke, das mit dem TB bündig ist ein guter Tip! Ist nur an der Position weil ich ja erst an diesen Schacht um die Ecke dachte.

    So wie es dort abgebildet ist, sind es vom Rand nach hinten 110cm Platz auf der Fläche.

    Das Technikbecken ist 60x30x30cm (Standardbecken), das Becken 60cm und nach vorne sind noch 20cm Platz bis zum Rand der Fläche. In der Länge sind es 126cm macht bei einem 90er Becken auf jeder Seite 18cm Platz bis zum Rand.

    Das Filterbecken mache ich vielleicht einfach mittig hinter das Aquarium. Keines der Geräte wird über den Rand des Beckens schauen, daher wäre es dort ziemlich gut versteckt. Ich wüsste auch nicht, was an zusätzlicher "nasser" Technik kommen sollte, das müsste zum Betrieb ja erstmal ausreichen, alles weitere bekommt man auch in den Schrank darunter.

    Warum nicht größer? Ich habe vor ein paar Jahren frustriert mit der Aquaristik aufgehört (damals ist beim Beckenbau und der Techink so einiges schief gelaufen). Daher fange ich lieber erstmal "klein" an so dass die Kosten noch nicht so hoch sind. Wenn die Leidenschaft dann wiederkommt kann ich ja immer noch vergrösseren :smiling_face:

    Ich finde es gibt inzwischen einiges, was für das 90x60x60 Rechteckbecken spricht.

    Zumal ich da auch zumindest die Möglichkeit hätte später zu erweitern auf z.B. 120x110x70cm was ja schon ein ganz schöner Pott wäre :grinning_squinting_face:

    Ich habe hier mal einen Sketch der Technik gemacht, ganz einfaches Technikbecken mit zwei Kammern. In der ersten der Abschäumer, die zweite, abgetrennt durch eine 19mm hohe Scheibe für den Zeolithfilter. Die Förderpumpe des Zeolithfilters ist dann auch gleich die Rückförderpumpe ins Becken. Habe ich was vergessen?

    Die Idee mit der Milchglasfolie finde ich sehr gut. Neben der Umrandung oben kann ich mir auch sowas für die Rückwand vorstellen, Milchglas und dann mit blauen LEDs beleuchtet, sicher ein netter Effekt.

    Als Überlauf habe ich hier ein grobes Sketch der perfect Reef Overflow Box eingezeichnet. Ganz am linken hinteren Rand des Beckens würde der Ablauf direkt in die erste Kammer des Technikbeckens gehen.

    Eine Alternative dazu währen Bohrungen in der Rückwand für zwei 32 Rohre (Ablauf + Notablauf), wobei der Ablauf dann eine 50er Winkelmuffe mit Sieb oben bekommen würde, der Notablauf eine 32er Winkelmuffe die (ohne Sieb) weiter oben endet. Wäre optisch vielleicht ein klein wenig dezenter, aber nicht viel denke ich.

    Alex_Muc: Man kann von allen Seiten reingucken, am besten von der Vorderseite (die nicht zum Fenster hin ist). Die Fenster haben nur am Morgen Sonne.

    Ich habe hier nochmal einen Entwurf für eine ganz einfache und kostengünstige Variante gemacht.

    Plattform auf 110cm Höhe, Oberfläche ca. 125x110cm
    Becken 90x60x60cm, 324 Liter
    keinerlei Bohrungen oder Schächte
    Beleuchtung durch AquaMedic Starlight classic 150W (habe ich noch)
    Strömung 2 Tunze nano Streams
    Rückwand schwarz

    In der Zeichnung habe ich ein Tunze nano Reefpack eingezeichnet (Oberflächenabzug + Abschäumer). Das ist jedoch nur für 200 Liter ausgelegt. Auf der anderen Seite plane ich nur einen sehr geringen Fischbesatz.

    Vorteile:
    - Sehr kostengünstig! Ich bräuchte an Technik nur Abschäumer + Strömung anschaffen, im obigen Beispiel zusammen < 200 Euro
    - Man kann im Stehen sehr gut in das Becken schauen, die Oberkante des Beckens wäre etwa auf 170cm Höhe
    - Es wirkt viel weniger wuchtig als alles bisher vorgeschlagene, der offene Charakter bleibt erhalten, dadurch dass rund um das Becken viel Platz ist
    - Das Becken lässt sich auch an einem anderen Ort weiterverwenden, was bei einem Becken mit Stufe oder Schräge nicht unbedingt gegeben wäre!

    Nachteile:
    - Man sieht die gesamte Technik im Becken
    - Die Dekorations und Gestaltungsmöglichkeiten sind sehr beschränkt
    - Integration von Kalkreaktor, Zeovit Filter o.Ä. nicht möglich

    Noch günstiger wäre es mit einem Standardbecken 100x50x50 oder 100x60x60, aber die wirken von der Form her nicht so gut finde ich.

    Als Einrichtung ist ein flacher solitärer Riffaufbau geplant, bestehend aus zwei Teilen, z.B. Korallenwelt Mini Riffe. Die Höhe des Aufbaus soll ca. 30cm an der höchsten Stelle nicht überschreiten! Die Rückwand schwarz und als Bodengrund schwarzer Life-Sand.

    Besatz z.B. Amphiprion polymnus und Teppichanemone und vielleicht noch ein paar kleine Lippfische oder Mandarinenfische und ein paar Arten Korallen.

    Als Alternative zur Technik im Becken könnte auch eine Technikkammer hinter dem Becken integriert werden, hier sind theoretisch 125x25cm Platz. Vielleicht auch über das Eck an der hinteren linken Ecke. Verkleidet in weißem Feinputz (wie die Wände), so dass es optisch kaum auffällt.

    Gibts Vorschläge, wie man sowas am ästhetischten in den Wohnraum integriert? Rahmen oben/unten usw?

    Für micht gibt es zwei Alternativen zu 400W HQI -> 1000W und 2000W :smiling_face_with_sunglasses:

    Wäre für das Becken aber quatsch. HQI in der Größe haben einen Wirkungsgrad der nahe an dem von modernen Leuchtstoffröhren liegt und damit viel besser ist als der von LEDs. Ich kenne mich mit LED Spektren nicht so aus, aber HQI Brenner haben ja ein Vollspektrum, von daher passts!

    Wie wäre das, eindeutig mein Favorit.

    Deutlich kleiner als die Vorschläge oben, dafür dann daneben noch Platz.

    Man hat eine Seite mehr zum reinglotzen, der weiße Kasten kann einen Abschäumer aufnehmen, den Rest der Technik bekommt man elegant unter dem Becken versteckt.

    Oberfläche 1100x1100mm
    Ebene 600x1100mm
    Boden 500x100mm
    Tiefe 800mm
    Volumen ca. 640 Liter

    Außerdem habe ich mal eine mögliche Beleuchtung mit reinmodelliert, 1 Lumenarc III Reflektor mit 500x500mm und 1x400W HQI.

    Weil so schön von wichtigerem ablenkt habe ich nochmal zwei Skizzen gemacht. Das Stufenbecken einfach 300mm höher gestellt, das löst das Problem, dass das Becken so tief steht und außerdem ist die Fläche vor der Schräge dann deutlich größer und ich habe unter beiden Flächen noch Platz für Gerätschaften. Die Closed Loop Pumpen könnten dann direkt unter der großen Ebene verrohrt werden und unter der kleinen Ebene wäre Platz für ein flaches Technikbecken. Die Schräge geht unter dem Becken natürlich weiter und endet in der Verlängerung der Linie ca. 100mm über dem Boden am rechten Rand.

    Hier einmal 800mm Höhe und Oberfläche 1776x100 und 900mm Höhe und 1903x1100 (ungefähre Werte).

    Bei der 800er Variante wären 340mm über der Stufe, bei der 900er Variante entsprechen 440mm.

    Insbesondere die 800er Variante finde ich schon reizvoll!

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Technik IN das Becken, Du hast dort doch gar keinen Platz!

    Ich finde eure Lösung mit Pumpen und Schächten im Becken genial!

    Bei dem "Stufenbecken" würde ich sogar die Wand an der Stufe und vielleicht sogar die ganze Fläche + die Schräge mit Keramik verblenden lassen. Aber Ob man da Platz findet für einen Abschäumer? Zumal der ja oben herausgucken würde.

    Wenn ich auf die Stufe verzichte, dann hätte ich genug Platz für ein Filterbecken von 100x50x50cm im Unterschrank, da kann man alle notwendige Technik unterbringen. Closed Loop Pumpen würde ich dann Hängend unter dem Becken verrohren.

    Als Aufbau schwebt mir aber eigentlich etwas recht minimales vor, was nicht höher ist als 1/3 der Beckenhöhe und es sollten ca. 2/3 der Bodenfläche frei bleiben! Das Problem welches ich dabei habe ist nur, dass das bei so einem kleinen Becken kaum wirkt.

    120x110cm Grundfläche oder 130x110cm Grundfläche würden schon einiges ausmachen.

    Aber 130x110x70cm dann würde das Becken bei ca. 200cm aufhören. Dann wären nur noch 50cm Platz zum hantieren, sicher nicht optimal bei einer Tiefe von 110cm ... vielleicht sollte ich umziehen? :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Reinhard Seidl
    Willst Du das Becken wirklich in den Vorraum stellen? ( ... ) Finde ein Aquarium sollte dort stehen wo man sich Hauptsächlich aufhält, nur so hat man wirklich Freude damit.

    Das wären dann bei mir in der Reihenfolge Büro, Bett, Küche :smiling_face_with_sunglasses:

    Im Wohnzimmer möchte ich kein Becken haben, dafür macht mir ein Aquarium immer zuviele Geräusche. Man bekommt es zwar sehr leise, aber ein Unterschied zu absoluter Stille ist es immer. Zumal es dort weder vom Einrichtungsstil noch vom Platz her hinpasst.

    Der Vorschlag hier ist das gleiche wie das Stufenbecken, nur dass die Schräge durchgehend ist und die Gesamthöhe nur 80cm.

    Das würde die Dekoration ggf. Vereinfachen, wenn man sich vorstellt es wächst z.B. ein Riffpfeiler aus der Wand. Auf der Ebene könnte dann eine Sandzone eingerichtet werden.

    Zitat

    Original von Kadatz
    Ja, ist schon klar. Und so wie es aussieht aus Holz, oder etwas Stahlbeton?!?

    Schon Holz! Durch die Tür betritt man meine Wohnung, dort führt auch eine Treppe hin. Es gibt aber auch noch die "tote" Treppe nach oben. Daher laufen da schon sehr dicke Balken lang, aber einige Tonnen an Gewicht werden die nicht tragen!

    Zitat

    Original von KadatzMach mal die Oberkante vom Becken auf Höhe der Fensterstürze und der Tür....nur so zum Spaß! Sieht dann aus als wenn man ins Becken durch die Tür laufen kann :smiling_face:

    Meinst du so? Ich sage mal, ein Kriterium ist auf jeden Fall, dass man das Becken auch wieder aus der Wohnung heraus bekommt :smiling_face:

    Zitat

    Original von KadatzEine Schräge finde ich übrigens durchaus sinnvoll!! Da läst sich gut ein Riff aufbauen und davor viel Schwimmraum.

    Ein Pfeiler der aussieht als würde er aus der Schräge herauswachsen, könnte ich mir gut vorstellen. Allerdings bin ich eigentlich kein Freund von Aufbauten, die seitlich bis an das Glas heranreichen, mir gefallen diese "japanischen" Dekorationen besser.

    Zitat

    Original von Kadatz
    Schöne Perspektive :thup!

    Danke :smiling_face:
    Google Sketchup sei dank!

    Zitat

    Original von Kadatz

    Trag doch mal eine Beckenhöhe von 80cm ein, lasse die Standhöhe wo sie ist und mach die linke Seitenschräge schräg, so wie die Treppe. Mal sehen wie das wirkt.

    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Sieht super aus, nur bezweifele ich, ob man da eine Unterkonstruktion hinbekommt, die das Gewicht trägt. Da drunter ist eine Treppe (die mal ins Stockwerk darüber geführt hat) und selbst wenn man auf voller Fläche etwas an der Wand abfängt mit irgendwelchen Verankerungen, dürfte das zuviel Gewicht für die Treppenkonstruktion sein.

    In der Zeichnung ist die Oberfläche des Becken 2035x800mm :winking_face_with_tongue:
    Volumen ca. 1350 liter.

    Hier habe ich mal ein 80x80x60cm Becken auf eine Fläche von 120x110cm modelliert. Unter dem Becken ist jetzt (kaum zu sehen) ein 10mm hocher Sockel, der auf allen Seiten 25mm zurückspringt, quasi als Schattenfuge.

    Die Frage ist, ob man ein Becken überhaupt auf so einen Sockel (der kleiner ist als das Becken) stellen kann?

    Ich habe die Vorstellung, dass es dann "optisch schwebt" :grinning_squinting_face:

    Hi Leute,

    ich habe mich gerade durch einige Beckenplanungs-Threads gewühlt und dabei bemerkt, dass aus dem Forum zum Teil doch ganz interessante Designvorschläge kommen, bezogen auf das externe Design des Beckens.

    Ich plane ein Becken im Flur meiner Wohnung. Ich habe mal eine Zeichnung des Flures angefertigt. Das Becken soll vor dem Fenster stehen auf der ebenen Fläche, die dort zu sehen ist.

    Die Fläche ist 100x110cm, aus dieser Perspektive ist die 100cm lange Seite "vorne".
    Der Abstand der Fläche zum Boden beträgt 100cm.
    Der Raum "unter" dem Aquarium würde sich für ein Technikbecken nutzen lassen.

    Ich bin mir unsicher über das Format des Beckens. Ich dachte zunächst an ein quadratisches Becken 100cm x 100cm x 70-90cm. Ich bin mir aber unsicher, ob das nicht optisch zu wuchtig wirken würde.

    Theoretisch wäre es auch möglich die fläche um einige cm nach oben zu versetzen. In einer Höhe von 118cm wäre sie dann 120x110cm und in einer Höhe von 126cm wäre sie 130x110cm. Der Raum insgesamt ist 250cm hoch, entsprechend sind es bis zur Decke 150cm, 132cm oder 124cm von der Fläche.

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Du bist doch Inschenjöör Stefan.... :face_with_tongue:

    Nene ich bin Informatiker, da wäre die Herangehensweise: Erstmal bauen wir einen Prototypen der eine ähnliche Funktionalität hat (z.B. ein Betonbecken) und dann ersetzen wir experimentell die Wände durch Glas und zwar nach der divide and conquer Methode. Das heißt erst 100mm dickes Glas, dann 10mm dickes Glas und wenn das erste hält und das zweite nicht, dann wirds beim nächsten mal ( 100 + 10 ) / 2 = 55mm usw.

    Eine Herangehensweise, die bei Realweltobjekten extrem teuer und im Falle eines Aquariums auch extrem feucht ist :winking_face:

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Aber wozu brauchst Du bei 200x200x90 ein "Poolbecken"?P

    Die 200x200x90 waren nur eine ausgedachte Größe.
    Ich finde ein Poolbecken optisch deutlich im Vorteil und nachdem ich diesen Thread hier gesehen habe, kann ich mir auch ein Glasbecken wieder vorstellen, ich würde aber nicht (wie dort) viel Geld für so ein Poolbecken ausgeben um es dann mit tausend Rohren und sichtbaren Pumpen wieder zu verschandeln :grinning_squinting_face:


    Zitat

    Original von extremecorals
    Es gibt eine Norm für Aquarien , diese geht bis 200 x 60 x 60 , danach gibt es Empfehlungen der Glashersteller , wobei es drauf ankommt welches Glas verwendet wird, Neuerdings gibt es Gläser die eine bessere Stabilität haben und man daher die Scheiben daher auf eine kleinere Dicke reduzieren kann. Dann kommt es auf die grundsätzliche Konstruktion des Aquariums an. Bei Becken dieser Größe stellt man eine entsprechende Statik zusammen oder lässt diese machen.

    @Claude: OK danke, dann ist mir ja schonmal klar, dass sowas bei Sondermaßen auf jeden Fall individuell berechnet werden muss.

    Hi Leute,

    die meisten Aquarien haben ja eine Traverse and den langen Seiten (oder sogar umlaufend) und zusätzlich noch eine Querstrebe zur Stabilisierung, z.B. bei 160x70 Grundfläche typischerweise die Querstrebe 70cm lang in der Mitte zwischen den Beiden langen Seiten.

    Was ich mich frage:

    Was ist bei 160x160cm oder 200x200cm Grundfläche?

    Außerdem würde ich gerne wissen, ob es eine Norm gibt, nach der Aquarien gefertigt werden?
    Wie bestimmt man zum Beispiel die Dicke des notwendigen Glases?
    Es ist ja ganz offenbar ein Zusammenhang mit der Höhe gegeben:

    <= 40cm == 6mm
    <= 50cm == 8mm
    <= 60cm == 10mm
    <= 70cm == 12mm
    <= 80cm == 15mm
    <= 90cm == 19mm

    Jetzt die Frage: Ist die Glasdicke bei Poolbecken (ohne Traversen und Streben) anders zu bemessen?

    Es gibt übrigens normales "Transparentes" welches z.B. häufig auch im Bad angewandt wird, dann gibt es laut Auskunft eines Aquarienbauers noch extra klares, was wirklich absolut transparent aussieht. Bei Weißglas würde ich auf letzterem bestehen! Die meisten Aquarienbauer machen auf Anfrage auch transparent, IHM Müller hat mir z.B. angeboten in transparent zu verkleben.

    Dein Abschäumer ist auf das Nadelrad abgestimmt, daher würde ich zu dieser Pumpe raten. Das Update auf eine neue Pumpe macht sinn rein finanziell, es gibt dann ja auch nochmal Garantie auf den Pumpenkopf.

    Hat jemand Fotos einer 2007er Pumpe, mich würden die Änderungen auch interessieren!

    Hi Thomas,

    ich habe sie hier im Shop gefunden: http://www.kois.de/de/Teichpumpen/Blue-Eco

    Die Pumpen haben aus meiner Sicht rein optisch viel Ähnlichkeit mit den alten regelbaren RedDragons, die RoyalExclusiv aus dem Programm genommen haben, weil sie mit der Qualität nicht zufrieden waren. Aber dann auf der anderen Seite sehen auch alle Pumpen irgendwie gleich aus :grinning_squinting_face:

    Ich frage mich bei dem Preis ehrlich gesagt, wo der Vorteil sein soll gegenüber richtigen Aquarienpumpen? Ich wäre bei einer Teichpumpe immer vorsichtig, denn die sind sicherlich nicht auf Geräuscharmut optimiert usw. Zumal mit der einfachen Regelung sowas wie Wellenschlag, Intervallschaltung etc. nicht realisierbar sein wird.

    Mich irritiert auch der Werbetext

    Zitat

    Es wurde ein 8 poliger Rotor um einer Achse aus Wolfram oder Titanium gebaut.


    Wolfram oder Titanium? Was denn jetzt, weiß der Hersteller das nicht mehr so genau?

    Zitat

    Der Kontroller wurde unter Aufsicht der Universität in Shenzen (China) von der Firma Estrad BV entwickelt.


    Spricht sicher für die Qualität :confused_face: Leider schreiben sie nicht, wo die Pumpen gefertigt wurden.

    Da würde ich je nach Anforderung an die Leistung lieber gleich zur Abyzz 200 oder 420 greifen!

    Hi Leute,

    ich bin auf der Suche nach vergleichenden Fotos von Brenner, möglichst in 250W oder 400W Ausführung von allen bekannten 14.000K Brennern. Am meisten interessieren mich diese beiden:

    - BLV 14.000K "Nepturion"
    - AquaConnect Performance

    Ich finde die rechte/mittlere Säule hat ein wenig Ähnlichkeit mit der Dame hier:

    Ein super spannendes Projekt und interessant zu sehen, wie unglaublich flexibel ihr auch von der Oberflächenbeschaffenheit mit eurer Keramik seit. Ich vermute mal es wäre kein Problem ähnliche Verkleidungen auch für private Aquarien, z.B. für Mittelmeerbecken, zu bauen, oder? Top :thup

    Zu starke Abschäumung ist zwar theoretisch problematisch, der Verlust an Spurenelementen etc. kann aber durch regelmässige Wasserwechsel im Grunde kompensiert werden.
    Es kann sein, dass du durch vollständigen Austrag der abzuschäumenden Stoffe dein Becken in eine Limitierung manövrierst, die dann z.B. dazu führt, dass sich Phosphat ansammelt, da für die biologischen Prozesse andere Stoffe fehlen. Allerdings sind die Zusammenhänge hier so komplex, dass dies keine große Rolle bei der Überlegung spielen sollte.
    Ansonsten den Abschäumer eher tagsüber ausschalten als in der Nacht, denn in der Nacht hilft er das ohnehin Nachts niedrigere Niveau an Sauerstoff und den Säurehaushalt zu stabilisieren.
    Einfach laufen lassen und beobachten und auftretenden Problemen begegnen halte ich für die beste Möglichkeit.

    Es ist tatsächlich eine Streitfrage, ob ein Abschäumer überdimensioniert sein kann.
    Ein Abschäumer kann so effektiv sein, dass er in kürzester Zeit allen Kohlenstoff aus dem Becken holt. Dadurch bleibt dann evtl. nicht genügend Kohlenstoff für die biologischen Prozesse übrig. In dem Fall sammelt sich Nitrat und Phosphat im Becken an, welches dann durch Zuführung externer Kohlenstoffquellen (Vodka, Essig, Zeofood, Honig) wieder reduziert werden kann.

    Zu der Thematik gibt es auch einige Threads: http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…%E4umer+artikel

    Generell würde ich sagen, besser eine "zu starke" Abschäumung, bei der mann dann durch gezielte Zugabe die Parameter regulieren kann, als eine zu Schwache bei der man sich auf die nicht kontrollierbaren biologischen Prozesse verlassen muss.

    Zitat

    Original von Greif
    Ich würde Leierfische empfehlen.
    Ich halte sie für ideal bei einem kleinen Becken. Gesunde und futterfeste Tiere sind auch nicht anfällig.
    Auch richten sie keinen Schaden bei den Korallen an. Dazu sind sie keine Vielschwimmer und machen wenig Schmutz.
    Und sind Bildschön.
    Sven

    Schade nur, dass die meisten Leierfische niemals an Ersatzfutter gehen.Mandarinfische sollte man nur im Bexken halten die groß genug sind dass sie die Fische von alleine ernähren auf keinen Fall in 180 Liter, eher so ab 500 Liter aufwärts, je nach Struktur!

    Die Beleuchtung in unseren Breiten reicht im Sommer sehr locker auch für Tiere des tropischen Korallenriffes aus. Im Winter ist das Licht jedoch zu schwach, bzw. die Beleuchtungsdauer zu kurz. Das heißt hier müsstest du in zusätzliche Beleuchtung investieren.

    Ich denke es gibt auch einige tropische Tiere, die gut haltbar sind, insbesondere z.B. sowas wie Krusten- und Scheibenanemonen und Leder- und Weichkorallen. Es muss ja nicht gleich ein regelrechter Acropora Wald sein.

    Für die Strömung würde ich mir überlegen eine Wellenmaschine zu konstruieren, wie sie z.B. an Universitäten eingesetzt wird. Zusätzlich reicht dir dann sicher eine weniger starke Umwälzung als das in unseren Aquarien üblich ist. Sowas hier in einfacherer Form http://www.youtube.com/watch?v=tg9IcMRg0Vc

    Bezüglich des Salzes und des Wasserwechsels: Aufgrund der enormen Wassermenge brauchst du die Filtrierung etc. nicht so umfangreich ausführen, wie das in kleinen Aquarienmasstäben üblich ist.

    Dekorieren würde ich mit totem Kalktuff, den bekommst du Containerweise recht günstig. Soweit ich weiß gibt es das Material auch gemahlen, dann wäre es auch als Bodengrund geeignet. Wobei ich keine dicke Bodengrundschicht einbringen würde, da entwickeln sich zu schnell tote Zonen und bei der Größenordnung wird das nicht mehr handhabbar.

    Vielleicht wäre ein Mittelmeerpool eine gangbare Alternative. Evtl. ergänzt um einige härtere tropische Tiere. Aber um eine Heizung auf 17-18°C im Winter wirst du dann nicht herum kommen.

    Generell würde ich das ganze Bauwerk natürlich isolieren und oben abdecken mindestens mit Doppelstegplatten wie man sie für Pools und Gewächshäuser benutzt. Im Sommer kannst du sie ja evtl. entfernen bzw. nur bei starkem Regen nutzen. Verdunstetes Wasser muss natürlich ersetzt werden und du brauchst eine Möglichkeit den Salzgehalt z.B. per Leitwertmessung automatisch zu kompensieren.

    Ich würds auf jeden Fall so schalten, dass du das Blaulicht einzeln schalten kannst. Ansonsten kannste ruhig mit 3 x 50/50 und 3 x Blau anfangen, wenns dir zu blau ist machste eine weiße dazu und legst die blaue beiseite, die ist ja nicht weg.

    Wie tief das Licht ins Wasser eindringt hängt einzig und alleine von der Wellenlänge des Lichtes ab. Das heißt die flächige Beleuchtungsdichte bestimmt wie hell es im Becken in der Tiefe ist. Flächige Beleuchtung mit Röhren ist hier gegenüber HQI eindeutig im Vorteil.

    Zudem, je schräger der Einfallwinkel des Lichtes auf der Oberfläche ist, desto mehr wird vom Licht reflektiert bzw. wenn er nahe 90° ist, dann wird das Licht nach oben zurück geworfen, gerät an den Reflektor und dann wieder ins Wasser. Wenn er deutlich flacher ist, dann geht das Licht einfach in den Raum verloren.

    Daher hast du flächig ein Becken mit T5 immer besser ausgeleuchtet als mit HQI. Punktweise kannnst du allerdings mit HQI deutlich höhere Beleuchtungsdichten erreichen.

    Was halt wichtig ist, das Licht möglichst gleichmässig über die Fläche einbringen und die Lichtstrahlen sollten möglichst senkrecht zur Wasseroberfläche aufkommen. Das heißt entweder flächige Beleuchtung oder sehr große Reflektoren in entsprechender Höhe aufgehängt.

    T5 Röhren würde ich ruhig verwenden bis sie ausfallen, oder zumindest einige Jahre. Dann immer mal eine tauschen (nie alle gleichzeitig), dann wirds für die Tiere kein Schock. Dass die Lichtintensität deutlich abnimmt ist ein Ammenmärchen aus Urzeiten der Aquaristik, das vermutlich nie gestimmt hat.

    Was jedoch stimmt ist die Tatsache, dass der blaue Leuchtstoff sich in den meisten Röhren schnell abbaut. Das heißt das Spektrum verschiebt sich in Richtung weiß/gelb. Das wiederum ist natürlich ein Grund häufiger zu wechseln.