Beiträge von kenny

    Hallo Kareem,

    Zitat

    Original von kareem
    Die Frage ist wann fange ich an mit der Planung des Besatzes?

    Du hast doch gerade angefangen :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

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    muss wegen der Frau :face_with_rolling_eyes:
    Amphiprion percula :tired_face: Clown Anemonenfisch
    Zebrasoma flavescens :tired_face: Zitronenflossen-Doktorfisch Hawaii Doktor

    muss wegen mir :grinning_squinting_face:
    Synchiropus splendidus :tired_face: Mandarinfisch Leierfisch

    Mandarinfische bitte paarweise halten und erst in ein Becken setzen, dass gut eingefahren ist. Frühestens nach 6 Monaten.
    Deine Wünsche zu erfüllen wird aber nicht so ganz trivial :smiling_face:

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    Wunsch:
    Rhinecanthus aculeatus :tired_face: Picasso - Drücker

    Von den Drückern (abgesehen von Rotzahndrückern) noch mit am friedlichsten nachdem was man hört. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass er die Mandarinfische z.B. als Futter ansehen wird. Dies gilt auf jedenfall für Seeigel und Seesterne.

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    Chaetodon capistratus :tired_face: Vieraugen-Falterfisch

    Habe ich im deutschen Handel noch nie gesehen. Allerdings sieht man Falter auch selten beim Händler schwimmen. Ist aber vermutlich recht empfindlich und ein Korallenschädling.

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    Opistognathus rosenblatti :tired_face: Blaugepunkteter Brunnenbauer

    Abgesehen davon, dass der Fisch so gut wie nie im Handel ist und wenn dann sehr teuer (200 Euro / Stück) benötigt er ein spezielles Becken mit gedämpften Licht und kühlerem Wasser. Er ist also nicht für ein typisches Gemeinschaftsbecken geeignet.

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    Acanthurus japonicus :tired_face: Philippinen Doktorfisch

    Ein sehr stressempfinlicher Doktor wie der Weißkehl. Kein Fisch für einen Anfänger. Du benötigst auf jedenfall eine starke UV-Anlage die 24/h Tag laufen sollte. Ein Becken 200x80x80cm ist war groß genug, aber wie gesagt kein Anfängerfisch, den solltest du dir erst zulegen wenn du einiges an Erfahrung gesammelt hast. Liest dir mal die Tips auf http://www.meerwasser-lexikon.de auch zum Acanthurus leucosternon durch, die beiden sind von der Haltung her gleich einzustufen.

    Ctenochaetus strigosus :tired_face: Goldringborstenzahn-Doktor Kohle Doktor[/quote]

    Absolut problemloser schöner Fisch :thup

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    Balistoides conspicillum :tired_face: Leopardendrücker

    Vermutlich einer der schlimmsten unter den Drückerfischen, nicht mit kleineren Fischen zu vergesellschaften. Hat auch häufig seine eigenen Vorstellungen vom Aussehen des Steinaufbaus.

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    Chelmon rostratus :tired_face: Orangebinden-Pinzettfisch oder Kupferbinden-Pinzettfisch

    Chelmon rostratus ist - wenn er in guter Verfassung ist und frisst - kein extrem heikler Fisch. Allerdings auch kein Fisch für Anfänger. Wird dir alles an Röhrenwürmer und Kleingetier aus dem Becken fressen. Steht somit auch in Konkurrenz zu den Mandarinfischen, die dann evtl. nicht mehr genug finden. Ich würde - ein abwechslungsreicher Aufbau vorrausgesetzt - beim Chelmon eine Paarhaltung anstreben, es gibt Händler, die direkt Paare vertreiben. Auch eher zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen, wenn du schon Erfahrungen hast. Von den heikleren Fischen die du aufgeführt hast aber noch einer der robustesten. Vielleicht auch so nach 6-12 Monaten eine Erwägung wert. Geht sehr häufig an Tridacna Muscheln.

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    Pygoplites diacanthus :tired_face: Pfauenkaiserfisch

    Auch beim Pfauenkaiser gibt es inzwischen gute Erfolge in der Paarhaltung, daher würde ich auch diesen Fisch versuchen als Paar zu bekommen. Auch hier gibt es Händler, die aneinander gewöhnt Paare verkaufen. Eingewöhnte Fische sind oft recht robust. Frisch importierte sind dagegen sehr heikel. Es gibt zudem regionale Unterschiede welche Pygos haltbar sind und welche nicht. Streng hierzu mal die Suchfunktion an, KS hat das mal schön zusammengefasst.

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    Sowie diverse Barsche Kaiser und Doktoren.

    An Korallen möchte ich alles Halten was geht, außerdem bin ich ein außgemachter Anemonen Freund.

    Bei der Auswahl an Fischen, die du oben genannt hast und einigen weiteren Kaisern und Doktoren sehe ich als Option eigentlich nur ein reines Fischbecken. Dies ist jedoch für einige deiner Wünsche nicht so gut geeignet (Chelmon, Mandarin). Falterfische z.B. könnten deine Anemonen als Futter betrachten.
    Mehrere Doktoren in einem Becken ohne Korallen geht auch häufig nur mit medikamentöser Behandlung. Insbesondere wenn heikle Fische wie der Weißkehl oder der Japonicus dabei sind.
    Gut haltbar sind fast alle Zebrasomas, Ctenochaetus und auch Paracanthurus hepatus. Eine UV-Anlage empfiehlt sich natürlich immer. Besser alleine ohne andere Doktoren hält man dagegen alle Acanthurus Arten.

    Bei mir hat das bisher keine Probleme gegeben, allerdings würde ich den Aufbau immer von der Scheibe abrücken, da diese ansonsten schwer zu reinigen ist. Alternativ höchstens die ganze Scheibe verkleiden z.B. mit Riffkeramik.

    Auf keinen Fall zwei Arten von Zwergkaisern auf 300liter. Das geht in 1000liter gut aber in 300liter ist m.E. der Stress für die Tiere zu groß. Lieber auf eine Art beschränken und versuchen davon ein Paar zu ergattern.

    Hallo Georg,

    in jedem Becken gibt es in der Regel einen oder zwei Überlaufschächte, über die Wasser in ein Filterbecken laufen kann, das unter dem Becken steht. Dies realisiert man über einen Schacht, da dieser zwei Vorteile hat.

    1.) Die Oberfläche wird abgezogen und bleibt somit immer Spiegelblank
    2.) Bei einem Stromausfall läuft maximal das Volumen des Schachtes + ein paar mm aus dem Becken in das Filterbecken. Man benötigt keine Rückschlagventile, die auch nur eingeschränkten Schutze bieten bzw. Wartungsintensiv sind.

    Zwei Schächte sorgen für eine höhere Sicherheit falls ein Ablauf verstopft ist und für einen besseren Abzug der Oberfläche. Dafür lässt sich bei zwei Schächten schlechter (bzw. unmöglich) der Wasserstand anstauen um ein Plätschern zu verhindern.

    Ich persönlich bevorzuge Schächte die aus nur einer Scheibe in einer Ecke des Beckens bestehen (Dreieckige Grundfläche). Diese nehmen nicht soviel Platz weg wie Schächte mit rechteckiger Grundfläche und sind unauffälliger, insbesondere wenn z.B. Rückwand und Schacht aus schwarzem Glas sind.

    Bei einigen Becken gibt es jedoch ein großes Technikabteil im Becken. Dies hat den Vorteil, das der Platz unter dem Becken frei bleibt und man keine Bohrungen in der Bodenscheibe benötigt, aber den Nachteil, dass man relativ viel Platz im Becken verschwendet. Die benötigte Technik muss komplett in dieses Abteil passen. Ich hatte für mein geplantes neues Becken zunächst ein Technikabteil mit einer Grundfläche von 60x30cm vorgesehen (alleine der Abschäumer benötigt schon ca. 40x35cm, dazu noch Förderpumpe und ein zus. Fließbett bzw. Zeolithfilter). Aufgrund des wirklich enormen Platzbedarfes im Becken habe ich mich dann aber doch zu einem Filterbecken durchgerungen.

    Ich würde ein Becken oben immer voll verkleiden, wenn es die Raumsituation hergibt. Ich persönlich finde die ganzen flachen UFOs die so als Aquarienleuchten angeboten werden ausgesprochen hässlich und nicht Wohnraumtauglich :smiling_face:

    Einzige Ausnahme evtl. die flachen T5 Leuchten von ATI, die haben ein sehr minimalistisches Design. Aber die gibt es nur in silber, außerdem haben sie blau beleuchtete Lüfter oben angebracht, was sie auch nicht gerade hübscher macht. Zudem habe ich in der Vergangenheit negative Erfahrungen mit der Firma ATI gemacht.

    Übrigens sollte es ja auch kein Problem sein ggf. mit Gipskarton die Wände bei dir so zu modifizieren, dass sie Glatt sind und die kürzere Wand ein paar cm nach vorne zu ziehen. Es kann auch ganz hübch sein, wenn ein Becken passgenau eingebaut ist und auf einer Seite ein paar cm heraus guckt, dann hat man noch einen zusätzlichen seitlichen Einblick.

    Aber die Ästhetik ist dir überlassen bzw. deiner Familie - von uns muss ja dort keiner Wohnen, daher sind die ästhetischen Vorstellungen der Forenbenutzer für dich ja nur eingeschränkt relevant :winking_face:

    Nach den Fotos zu Urteilen würde ich auch den 2. Platz bevorzugen. Allerdings wird es nicht ganz einfach hier ein Becken unterzubringen, dass voll verkleidet ist und bei dem der Wandanschluss auch noch stimmig aussieht, wegen der diversen Schrägen. Sollte aber zumindest machbar sein.

    Ich würde es zumindest auf einer Seite bündig mit dem Vorsprung machen. Möglicherweise aber auch auf beiden Seiten, so dass die Frontscheibe schräg sitzt und die Tiefe auf der einen Seite geringer ist als auf der anderen.

    Falls du nicht die Fliesen und den Estrich (und die Fußbodenheizung) modifizieren möchtest, so kannst du das Gewicht des Beckens zum Teil auch an der Wand abfangen. Wenn du ein Stahlgestell fertigen lässt, das nur im vorderen Bereich auf den Boden gestützt ist und im hinteren Bereich z.B. auf einem Winkel aus Stahl aufliegt, der mit Schwerlastdübeln an die Wand montiert ist. Dies geht natürlich nur, wenn die Wand entsprechend massiv ist. Durch Porenbeton oder gar durch Gipskarton würde sich ein entsprechender Dübel einfach durchschneiden.

    Ich meine aber Fässer mit einer großen Öffnung, keine Kanister. Gibt es bei uns im Hornbach z.B. einen großen mit 90liter Inhalt für 13,95 Euro. Es ist 2-3 Jahre her dass ich es gekauft habe, der Preis kann daher anders sein, das Faß gibt es aber noch im Angebot.

    Es gibt auch kleinere verschließbare Fässer im Baumarkt in blau oder schwarz in größen ab 25 liter. Diese sind häufig sogar lebensmittelecht, aber leider nicht ineinander zu stapeln.

    Von den von dir vorgeschlagenen kannst du die Plastikboxen und die Betonkübel m.E. nach direkt vergessen. Vor allem bei Betonkübeln weiß man nicht so genau woraus sie hergestellt sind.

    Peter: Ich habe es gestern herausgefunden, als ich einfach mal die Google Bildersuche bemüht habe *g*

    Dort werden zu dem Wort aber auch jede Menge Eierpappen angezeigt.

    Hallo Ralf,

    ich wollte nicht als Nörgler herüberkommen! Du hast ohne Zweifel viel mehr Erfahrung im Betrieb eines so großen Beckens, das sieht man ja auch klar daran, dass du Probleme aufgezeigt hast auf dich ich so gar nicht gekommen wäre.

    Ich wollte nur die Aussage T5 vs. HQI etwas konkretisieren. Das HQI den T5 Leuchten überlegen sind stimmt eben nicht, mit beiden Systemen lassen sich ähnliche Beleuchtungswerte erreichen, wenn man im aquaristischen Bereich bleibt.

    Ab einem bestimmten Punkt geht es nur noch mit HQI, keine Frage. Bei T5 ist 1000W/qm schon die Obergrenze während es HQI Brenner auch in 2kW und noch größer gibt.
    Brenner für den Aquarieneinsatz gibt es jedoch nur bis 1000W und in dem Bereich. Davon bekommt man auf einen qm vier Stück mit entsprechenden Leuchten/Reflektoren.
    Damit wäre natürlich eine deutlich höhere Beleuchtungsdichte (4000W / qm) erreicht, aber so dicht würde ja niemand HQI Brenner einsetzen.

    Aber das führt hier evtl. wirklich zu weit. Ich finde den Vorschlag von Ralf, erstmal mit einem kleineren Becken zu beginnen und dann nach einigen Monaten, wenn man mit der Materie vertraut ist ggf. auf ein großes umzusteigen auch sehr vernünftig. Dann ist die anfängliche Investition nicht so hoch und man merkt auch ob man langfristig Spaß an dem Hobby hat.

    Layout und Thema mögen von der Koralle inspiriert sein, aber was die Tiefe des Themas angeht, so kann man KS nur recht geben. In der Koralle wird oft ein weit gefächerter Überblick über ein Thema (Beispiel Partnergrundeln im aktuellen Heft) gegeben. Im Meerwasseraquarianer sind dagegen häufig auch tiefgehende Artikel mit halbwegs wissenschaftlichem Anspruch zu finden, Beispiel Vodka-Methode oder aktuell der Spektralvergleich der Röhren.

    Ich möchte keine von beiden missen, beide haben spannende Themen.

    In der aktuellen Ausgabe des Meerwasseraquarianers sind die Spektren verschiedener T5 Röhren gemessen worden. Wenn dich dieses Thema interessiert, dann ist die Lektüre dieser Zeitrschrift quasi ein Muß.

    Ich vermute, dass du ein Becken nur mit Blue+ Röhren beleuchten kannst. Es gibt schließlich in den USA auch Becken, die lediglich mit 20.000K HQI Brennern beleuchtet werden, und bei diesen ist das Spektrum noch eingeschränkter.

    Es gibt auch gemischte Röhren die sind 1/2 blau und 1/2 weiß (grob pauschalisiert), AquaScience spezial von Fauna Marin z.B. oder AquaBlue spezial von ATI. Um das Licht für deine Korallen zu verbessern bzw. ein breiteres Spektrum zu beleuchten solltest du als Kompross evtl. reine Blauröhren mit diesen Mischröhren zusammen einsetzen, zum Beispiel im Verhältnis 2:1, also 2 Blauröhren : 1 Mischröhre oder ggf. auch noch weniger, falls es dir nicht blau genug ist.

    Die Aussage mit T5 und HQI ist so zu pauschal. Es hängt sehr stark davon ab, wieviel Licht man pro qm hat und wie gerade bzw. schräg das Licht auf die Oberfläche auftrifft. Bei T5 trifft es relativ gerade auf die Oberfläche auf und man bekommt wenn man es auf die Spitze treibt auf einen qm etwa 1066W Licht das relativ gerade nach unten geht. Um das zu schaffen müsste man schon dicht an dicht 1000W HQI Brenner setzen oder in einigem Abstand entsprechend stärkere Brenner. Unter HQI Beleuchtung ist gerade im unteren Bereich das Becken oft nicht so gut Beleuchtet wie unter T5 Beleuchtung. Dies liegt auch daran, dass die Lichtstrahlen aus einer HQI Leuchte immer in einem relativ flachen Winkel zur Oberfläche auftreffen und entsprechend einen längeren Weg im Wasser zurück legen müssen, bevor sie nach unten kommen.

    Weder eine große Höhe noch eine große Tiefe stellen ein Problem sein. Als Faustregel kann man jedoch sagen, dass ein Becken niemals Höher sein sollte als es Tief ist. 195x80x80cm ist auch schon ein ganz ordentliches Maß für ein Becken :smiling_face:

    Für einen Blaupunktrochen sind jedoch beide Becken deutlich zu klein, zumindest nach meinem Empfinden. Solchen großen Tieren sollte man schon die 5.000-10.000 liter gönnen.

    Ein großes Becken mit kleineren Fischen wirkt häufig besonders "Authentisch", insbesondere wenn man Taucher ist. Im Meer wirken auch die großen Fische "klein" verglichen mit der Wassermenge. Im Aquarium sieht man schnell, dass ein Fisch wirklich "groß" ist, weil nur ein paar cm bis zum Rand oben und unten fehlen. Er zerstört gewissermaßen die Illusion :smiling_face:

    Die Betriebskosten werden natürlich beträchtlich sein.

    2500W Beleuchtung à 12 Stunden pro Tag machen schon ca. 165 Euro / Monat Stromkosten.
    Dazu nocheinmal Strom für die Strömungspumpen, die ich ja scheinbar noch deutlich zu niedrig angesetzt habe. Also eher das 30x bei closed Loop und entsprechen mehr bei Propellor wie Stefan C. sagt.
    40.000-60.000 l/h closed loop wären realisierbar durch vier der neuen RedDragon II die auf den Markt kommen mit Pulsbetrieb. Diese haben soweit ich weiß ca. 200W, also 800W für 25h am Tag macht nocheinmal 100 Euro / Monat dazu noch der Abschäumer. Man dürfte locker auf die 500 Euro Stromkosten im Monat kommen.

    Dazu Salz für den Wasserwechsel von 5% in der Woche (niedrig angesetzt) macht rund 10 Euro / Woche, Futter für die Tiere usw. usw.

    Hallo! Herzlich willkommen im Forum!

    Zu deinen Fragen: T5 Röhren brauchen gar keinen Abstand zur Oberfläche bzw. wenige cm reichen hier.
    Bei HQI sollten es schon 20cm Abstand zur Wasseroberfläche sein (einfach damit du eine ordentliche Ausleuchtung hinbekommst). Dazu noch die Bauhöhe der Lampe, da bist du schnell bei 40-50cm Platz die du benötigst.

    Es spricht allerdings nichts dagegen im hinteren bereich mit Röhren zu beleuchten, die nur ca. 10cm Platz über der Wasseroberfläche benötigen und in der Mitte (wo es ja auch wieder Höher wird) mit HQI.
    Da du alles verkleiden willst würde ich dir Lumenarc Reflektoren für die HQI empfehlen, dann erreichst du eine sehr gute Ausleuchtung.

    Im vorderen Bereich kannst du ebenfalls T5 Röhren anbringen, diese solltest du aber an Höhenverstellbaren Halterungen anbringen, damit du sie einfach aus dem Weg räumen kannst, wenn du am Becken arbeiten musst. Das gleiche gilt für die HQI Röhren.

    Wenn du magst, dann poste doch mal zwei Fotos von den Standorten. Ich würde auf jedenfall den ersten Standort bevorzugen, wegen dem Wasseranschluss. Es ist ein unglaublicher Vorteil, wenn man einen Abfluss und einen Zufluss in der Nähe hat. So kannst du z.B. einfach eine Bohrung im Becken oder Filterbecken anbringen und das Wasser aus dem Aquarium in den Abfluss laufen lassen. Beim Wasserwechsel ein unschätzbarer Vorteil!
    Für das Frischwasser machst du dir dann einen Behälter in dem du es mit Salz vermischt und aus dem du es mit einer kleinen Pumpe zurück in das Becken pumpst.

    Der zweite Standort hat allerdings den Vorteil, dass du hier ein Becken mit 90cm Tiefe statt nur 80cm Tiefe aufstellen kannst. Tiefe kann man nie genug haben!

    Zur Beckengröße: Generell ist eine Höhe von mehr als 70cm deutlich teurer. Eine Höhe von 70cm lässt sich häufig noch mit 12mm Glas realisieren. Allerdings fragst du hierzu am besten einen Aquarienbauer. Hier im Forum recht bekannt und beliebt sind z.B. Michael Mrutzek (http://www.meeresaquaristik.de) und Claude Schumacher (http://www.aquaterrashop.de). Es gibt hier allerdings auch noch eine Reihe weiterer Händler die dir evtl. weiter helfen können (erkennbar am roten H) oder du orientierst dich an den Bannerwerbungen hier im Forum :smiling_face:

    Der Arbeitsaufwand dürfte bei beiden Becken ähnlich sein. Die initiale Investition ist bei einem 3,45m Becken natürlich höher. Achte auf jedenfall auch auf die Tragkraft der Decke. Evtl. solltest du den Bodenbelag herausstemmen und einen soliden Sockel aus Beton gießen.

    An Beleuchtung benötigst du etwa 0,8W - 1,5W/liter Wasser. Ich würde dir empfehlen vorne und hinten jeweils zwei bis vier T5 Röhren zu schalten und in der Mitte dann entsprechend viele 400W HQI Brenner, dass du diese Größenordnung erreichst.
    Das heißt z.B. bei 3,45x0,8x0,7m = 1932liter = 1500W - 2900W.

    80W T5 Röhren sind 150cm lang. Das heißt auf 345cm passen zwei Stück nebeneinander. Wenn du nun vorne und hinten 4 Röhren schalten möchtest, dann wäre dass also insgesamt 2 Stücke nebeneinander x 4 Röhren x 2 (vorne und hinten) = 16 x 80W T5 = 1280W dazu dann 3 x 400W HQI dann bist du insgesamt bei 2480W also gut im Intervall zwischen 1500W und 2900W.

    Ein 4er Balken T5 ist ca. 20cm breit. Die Lumenarc Reflektoren (http://www.coralsands.de) gibt es in 37cm breite und in 50cm breite. Bei 80cm Tiefe würde ich dir zu den 37cm Reflektoren raten, bei 90cm Tiefe zu den 50cm breiten.

    Alternativ kommt auch eine Komplettleuchte in Frage, wie z.B. die Giesemann Spectra mit 400W Brennern und 4xT5 Röhren. Hier musst du allerdings auch mehrere Leuchten nebeneinander hängen, da es die Leuchte nicht in 300cm Länge gibt. Außerdem musst du ausmessen, ob die Leuchte über dein geplantes Beckenmaß passt von den Abmessungen her. Die Abmessungen gibt es auf http://www.giesemann.de

    3 Wochen Urlaub sind kein Problem, wenn man jemanden hat, der alle 1-3 Tage (etwas abhängig vom Besatz) mal danach schaut, füttert, Wasserstand kontrolliert etc.
    Eine große Hilfe für solche Fälle sind auch immer Notfallsysteme für (leichte) Strömung bei Stromausfall (Akku) sowie ein SMS Benachrichtigungsmodul dass eine entsprechende Nachricht an Leute in der Nähe schicken kann.

    Neben der Beleuchtung brauchst du einen guten Abschäumer (beliebte Marken sind hier u.A. in alphabetischer Reihenfolge Grotech, H&S, RoyalExclusiv und Zinn). Außerdem brauchst du eine Menge Strömung. Bei sog. closed loop Systemen mit externer Strömungspumpe (z.B. Deltec HLP oder Royal Exclusiv RedDragon) benötigst du ca. das 8-15x des Beckenvolumens und bei internen Propellorpumpen wie z.B. der Tunze Stream benötigst du ca. das 30-40x des Beckenvolumens an Umwälzung pro Stunde.

    Wenn das Becken voll bewachsen ist mit Korallen wünscht man sich immer mehr, daher von vornherein Reserven von 50-100% einplanen (z.B. zusätzliche Bohrungen für weitere Pumpen).

    Außerdem benötigst du ca. 10% des Wasservolumens an Lebendgestein. Mehr schadet natürlich nicht, allerdings würde ich mit einer recht geringen Menge anfangen und dann sehen wie der Aufbau mir gefällt. Es gibt auch andere Dekorationsmöglichkeiten wie z.B. Riffkeramik oder Atoll Riffdeko. Hier wählst du nach deinem persönlichen Geschmack aus. Ein wenig Lebendgestein zum Impfen benötigst du immer.

    Außerdem kommt evtl. noch ein Aquaristicomputer zur Steuerung und Überwachung aller möglichen Parameter sowie eine Dosieranlage für diverse Zusatzstoffe hinzu. Was für Tiere reizen dich denn am meisten?

    Eine Steckdose ist in der Regel 230V * 16 (18?)A = 3680W Gesamtleistung. Dabei musst du bedenken, dass Geräte beim einschalten oft einen erheblich höheren Strom ziehen als im Betrieb. Bei zwei Steckdosen wird es nur besser, wenn diese über andere Sicherungen geschaltet sind. Das bedeutet in die 3680W gehen in der Regel alle Geräte in dem Zimmer mit ein!

    Doch klar auf die gleiche Weise, wie man auch Kratzer aus Autoscheiben macht mir entsprechenden Rep-Kits. Frag mal bei Carglas oder einer entsprechenden Werkstatt. Gibt es in jeder größere Stadt.

    Hallo Christian,

    zu Frage 1: Die Kleinstlebewesen (Krebse, Würmchen) werden in der Regel weniger, zumindest was die Anzahl der Arten angeht, hier setzen sich im Aquarium oft einige besonders gut angepasste durch. Es gibt auch Stimmen, die behaupten die Bakterienzusammensetzung würde sich verändern. Im allgemeinen wird aber angenommen, dass die Filterfunktion erhalten bleibt. Auch ein trockener Korallenbrocken den du in ein Becken mit viel Lebendgestein legst wird belebt und hat eine gewisse Filterfunktion. Bei wenig porösem Gestein wie z.B. Lochgestein ist dies jedoch nicht in dem Maße erkennbar.

    zu Frage 2: Ein Algenfilter ist häufig nicht primär zu Planktonproduktion sondern dazu Phosphat etc. aus dem Becken zu holen und mit den Algen abzuernten. Ein UV-Gerät schädigt oder tötet auch Phytoplankton und sicherlich auch einiges an Krebsen, Rotiferen etc.
    Man muss immer entscheiden, ob ein UV-Gerät für ein bestimmtes Becken notwendig ist oder nicht.

    Wolfgang: Ja das mit dem Zerfall war mir klar, ich dachte du Argumentierst in die andere Richtung. Auf die Problematik mit dem Zerfall zielte auch mein Posting ab, in dem ich geschrieben habe, dass sich beim täglichen Wasserwechsel eine bestimmte Konzentration der Stoffe einstellt und man soviel Wasser wechseln müsste, dass es passt.

    Durch entsprechend größere Wasserwechsel müsste man dies aber auch in den Griff bekommen. Das heißt beim täglichen Wasserwechsel sollte man nicht einfach 10% / 7 = 1,43% rechnen sondern einen größeren Wasserwechsel täglich ausführen. Dann ist das Verfahren dem wöchentlichen oder gar monatlichem Wechsel vorzuziehen.

    Bei meinem Becken ist es so, dass das Wasser nach einer Woche noch keine besonders starke Gelbfärbung aufweist, aber nach zwei Wochen schon eine sehr deutliche.

    Wenn du eine Nachricht eintippst, dann ist da unten eine Schaltfläche "Dateianhänge", damit kannst du ein Bild anhängen. Es kann aber sein, dass du erst 25 Beiträge brauchst, damit das funktioniert - genau wie bei Privatnachrichten. Da bin ich im Moment sogar überfragt :smiling_face:

    Angenommen ich starte mit 1000 Euro. Wenn ich einmal im Jahr 365% Zinsen bekomme, dann habe ich Ausgangsumme + Zinsen = 4650 Euro.
    Wenn ich jeden Tag 1% Zinsen bekomme, dann habe ich nach dem 1. Tag 1010Euro, nach dem 2. Tag 1020,10 Euro ... nach dem 365. Tag habe ich dann 37.738,43 Euro :smiling_face:

    Das klingt von der technischen Seite her eigentlich ganz OK. Den Phosphatwert kannst du versuchen mit RowaPhos oder UltraPowerPhos oder ähnlichem zu senken. Wegen des Nitratwertes würde ich mir vorerst keine Gedanken machen. Solange er nicht weiter steigt. Mache einfach regelmäßig 5-10% Wasserwechsel in der Woche und gib dem Becken noch etwas Zeit.

    Nach 6 Monaten sind diese Werte fast noch als normal einzuschätzen. Bis sich ein stabiler Nitratabbau im Becken etabliert hat dauert es schon eine Zeitlang. Ebenso verhält es sich mit Zeovit, hier kannst du nicht innerhalb von ein paar Tagen eine Änderung erwarten.
    Bei Frostfutter ist es sehr wichtig, dass du es immer gut spülst. Wachsen die Algen im Algenfilter? Falls ja, dann solltest du sie regelmässig lichten.

    Hast du irgendwo Filterschwämme oder Biobälle oder ähnliches im Einsatz?
    Machst du regelmäßige Wasserwechsel?

    Wie ist der Besatz und wie ist deine technische Austattung? Insbesondere welcher Abschäumer, wieviel Strömung und wieviel Förderleistung vom Filter zum Becken etc.