Beiträge von kenny

    Naja Deltec ist doch auch sehr gängig, jedenfalls hier in der Gegend. Die Bauform der Röhren ist allerdings soweit ich weiß bei JBL, Tetra, Oase und den AquaMedic Helix Geräten gleich. Die AquaMedic gibt es allerdings bis 55W die anderen (soweit ich weiß) nur jeweils bis 36W.

    Zitat

    Original von Henrik
    Termin wurde zum 26. Mal verschoben, diesmal auf den 12.09.....habe dafür extra Urlaub genommen.....

    Für den umsonst genommenen Tag Urlaub würde ich evtl. nach einer Entschädigung fragen.

    Hallo Stefan,

    das mit den Phillips Röhren stimmt nicht ganz. Meine JBL hat ab Werk keinen Phillips Röhre gehabt (den richtigen Hersteller müsste ich nachsehen), allerdings wurde mir diese für einen späteren Ersatz empfohlen, da die Phillips langlebiger sein sollen.
    Außerdem gibt es auch angeblich Geräte (TropTronic) die nicht mit Leuchtstoffröhren (ohne Leuchtstoff) arbeiten sondern mit Quarzbrenner, wohl einer Art Halogen oder Metalldampflampe. Aber dazu weiß ich nichts genaueres. Die Deltec Geräte haben keine Kompaktleuchtstofflampen (wie Dulux) sondern statt dessen normale T5 Röhren mit entsprechendem UV-C Gehalt verbaut.

    Die unterschiedliche Fließgeschwindigkeit bei gleicher Wattage kann auch daher rühren, dass bei einigen Herstellern das Wasser gerade über die Lampe läuft und bei anderen Herstellern Meänderförmig bzw. sogar in einer Spirale und entsprechend einen längeren Weg zurück legen muss.
    Die Bestrahlungsdauer ist ja von entscheidender Bedeutung.

    Ich habe außerdem noch diesen (zugegebenermassen kurzen) Artikel bei Robert herausgekramt:

    http://archiv.korallenriff.de/uvanlagen.html

    Hallo,

    wir hatten erst kürzlich zwei Threads die sich mit der Dimensionierung von UV Anlagen beschäftigen. In beiden Threads wurden heute noch Postings verfasst. Ich kann ja verstehen, wenn man nicht immer die Suche benutzt - da kommen ja teilweise sehr viele Ergebnisse - aber wenn man nichtmal die Threads auf der ersten Seite des Forums durchliest...

    UV-Klärer für 300L?

    Reicht die UVC-Stärke?

    Da sind auch allgemeine Hinweise zur dimensionierung gegeben.

    Wenn Platz in der Leuchte ist würde ich die 2 x T8 da drin gegen 2 x 80W T5 tauschen, diese sind knapp unter 150cm lang. Falls die nicht passen, dann T5 mit 54W. Damit bist du allemal besser bedient als mit den anderen Bastellösungen.

    Die gesamte Leuchte kannst du zwischen 25 - 40cm hoch hängen. Je tiefer, desto mehr Licht im Becken, aber desto schneller verdreckt sie auch (Wasserspritzer).

    Bei dem kleinen Becken würde ich dir zur kleinsten Deltec HLP Pumpe mit Intervallsteuerung raten. Das wäre die HLP4040 Intervall. Die nächstgrößere ist allerdings sicher auch nicht verkehrt. Die Pumpen lassen sich regeln und bei der größeren (die kaum teurer ist) hast du später noch Luft nach oben. Wenn das Becken einmal voll bewachsen ist wirst du darüber sehr froh sein!

    Ich würde die Bohrung für den Auslass mind 30cm von jeder Scheibe entfernt setzen und dann darauf ein Miniriff das im inneren Platz für ein 40er Rohr hat. Das Rohr würde ich ca. 10-15cm aus dem Boden gucken lassen und dann mit einem 45° Winkel schräg durch das Becken nach oben pusten lassen. Du kannst auch ein symmetrisches 50er Y-Stück nehmen (die gibt es leider nicht 40er) und dann auf die Enden jeweils einen 45° Winkel setzen. Wenn du diese Winkel nicht fest verklebst sondern nur mit Teflonband (weißes Dichtband aus dem Baumarkt) arretierst, dann kannst du die Strömung später noch verändern.

    Um diese Konstruktion würde ich dann eine Säule aus Riffekeramik machen, aber so, dass dir zu den Wänden hin noch Platz bleibt um dort einen Algenmagneten entlang zu führen. Es Sei denn du planst die nicht sichtbare Wand eh mit Keramik zu verkleiden, dann kannst du das Auslassrohr auch dort unterbringen.

    Einen Absaug an der ganzen Rückwand erreichst du in dem du zwei Bohrungen vorsiehst (für 50er Rohr) und diese unter dem Becken mit einem Y-Stück oder einem T-Stück zusammenführst und dann zur Pumpe. Im Becken baust du dir dann auf im Bodenbereich (die Pumpe strömt ja mit 45° leicht nach oben) ein 50er Rohr das du auf ganzer Länge mit Schlitzen versiehst (es gibt auch geschlitzte Rohre zu kaufen, falls du nicht selber basteln willst). Auf die Bohrungen steckst du jeweils einen 90° Winkel und dazwischen das geschlitzte Rohr, so dass durch beide Bohrungen gleichmässig abgesaugt wird. Damit erreichst du einen gewissen Ausgleich, falls mal auf einer Seite das Rohr verstopft. Wichtig z.B. um Unfälle mit Anemonen zu verhindern :smiling_face:

    Vielleicht etwas aufwendiger als unbedingt nötig, aber dafür auch eine wirklich super Strömung im unteren Bereich - pulsierend wie bei einer Wavebox und trotzdem bewegt sich das Wasser wirklich von einer Seite zur anderen - und darüber hinaus geschickt kaschiert absolut unsichtbar und dank der Deltec Pumpe auch unhöhrbar!

    Hallo Stefan,

    ich bin ein Neuling was UV betrifft und habe die Aussage zum einen aus dem Handbuch meiner JBL und zum anderen von Joachim Großkopf der mir eben diese JBL Anlage mit langsamen Durchfluss empfohlen hat mit dem Hinweis, dass die Anlagen häufig unterdimensioniert werden bzw. der Durchfluss zu hoch ist und die Röhren alle 6 Monate gewechselt werden sollen.

    Bei meiner JBL werden zwei Werte angegeben. Zur Klärung des Wassers ähnliche Werte an Watt / Beckenvolumen und Durchfluss, wie deBary sie auch angibt und zur Entkeimung deutlich höhere Werte von Watt / Beckenvolumen mit deutlich niedrigerem Durchfluss.
    Es ist halt immer die Frage was man anstrebt. Möchte man das Wasser durch die UV-Anlage klar haben, dann reicht eine kleinere Anlage mit einem höheren Durchflussvolumen. Möchte man das Wasser möglichst vollständig entkeimt haben, dann muss die Durchflussgeschwindigkeit geringer sein, damit die Keime auch sicher getötet werden. Entsprechend braucht man dann eine größere Anlage, damit der Durchfluss wieder so hoch ist, dass auch relativ schnell das ganze Beckenwasser entkeimt wird.
    Ich denke deBary kommt eher aus dem Teichbereich und hier geht es primär darum das Wasser von Algen zu befreien - aber das ist nur eine Vermutung.
    Wichtig ist übrigens auch, dass der Brenner regelmässig gewechselt wird. Mir wurde gesagt, dass schon nach 6 Monaten der Anteil an UV-C Licht deutlich abnimmt und die Röhre gewechselt werden sollte.

    Doch die Sonne ist verglichen mit Leuchtstoffröhren die nah dran sind eine punktförmige Lichtquelle. Damit meine ich, dass das Licht nicht in etwa diffus gleich von allen Seiten kommt sondern schon deutlich aus einer Richtung (von Reflektionen in der Atmosphäre mal abgesehen). Bei bewölktem Himmel ist das natürlich wieder völlig anders. Das sieht man auch z.b. gut an dunklen Autolacken, diese haben an diffusen wolkigen Tagen eine viel größere Tiefe als an Tagen an denen die Sonne direkt drauf scheint.

    Ganz ehrlich: Die Position der Strömungspumpen ist nicht so entscheident.
    Generelle Richtlinien sind: Im unteren Bereich eher laminare Strömung, z.B. mit einer closed-loop Strömungsanlage die an einer Seite absaugt und an der anderen Seite wieder einbläst aus möglichst großen Öffnungen bzw. über ein Geschlitztes Rohr und im oberen Bereich eine chaotische Strömung z.B. über eine starke Rückförderpumpe im Technikbecken mit zwei/drei Auslassöffnungen auf Gegenüberliegenden Seiten und engen Auslassöffnungen.


    Die closed-loop anlage würde ich z.B. in der vorderen linken Ecke (die spitze) einblasen lassen und entlang der ganzen Rückwand absaugen.

    Das mit den Algen ist unsinn, es wird immer wieder gesagt Sonnenlicht macht Algen, aber das stimmt für Kunstlicht genau so. Abgesehen davon beleuchtet man Korallen wegen der in ihrem Gewebe eingelagerten Algen.

    Zu welchen Seiten ist der Wintergarten offen? Ich würde einfach mal ein billiges Luxmeter kaufen. Wenn du einen Platz findest, an dem das Becken ständig etwa 5000lux bekommt, auch an regnerischen Tagen, dann steht dem Experiment nichts im Wege. Die meisten Korallen müssten sich dort halten lassen. Im Sommer wirst du an so einer Stelle bei vollem Sonnenschein auch schonmal auf 20.000-30.000 lux kommen.

    Die Farben der Tiere werden nicht so prall sein, aber das liegt lediglich am Spektrum des Sonnenlichtes und der punktförmigen Lichtquelle. Viele Farben von Korallen kommen erst unter Fluoreszenzlampen so richtig zur Geltung.

    Fang einfach mit lebenden Steinen und ein paar Korallenablegern an und warte ab, wie es sich entwickelt. Klingt nach einem spannenden Experiment!

    Den Schacht benötigst du eigentlich nur als zusätzliche Sicherheit - falls mal eine Verschraubung undicht wird, läuft nur der Schacht leer nicht das ganze Becken. Außerdem lässt sich dadurch einfach ein Oberflächenabzug realisieren.
    Ich empfehle immer zwei Schächte mit Dreieckiger Grundfläche. Den einen mit Ablauf ins Technikbecken, den anderen für eine Closed-Loop Strömungspumpe (wie bei Kadatz).

    Dies lässt sich allerdings nur optisch ansprechend realisieren, wenn das Becken eine verkleidete Rückwand bzw. Seitenwand hat, ansonsten wirken zwei Schächte schnell zu klobig.

    Es ist immer sinnvoller mit Notablauf zu arbeiten, als mit Schwimmerschalter. Schwimmerschalter haben sich im biologisch aktiven Salzwasser als nicht besonders zuverlässig erwiesen (Bakterienfilme, Salzkrusten). Außerdem kann mit einem Notablauf das ganze System weiterlaufen und das Wasser im Technikbecken steht nicht ab. Wenn die Pumpe für mehrere Stunden steht (z.B. im Urlaub) und dann auf einmal wieder loslegt, dann kann dir das abgestandene Wasser aus dem Technikbecken giftige Stoffe ins Hauptbecken bringen, die alle Tiere tötet.

    Man gibt übrigens immer Länge x Breite x Höhe an, also 150x70x60cm.

    Das Technikbecken mit 100x40x40cm ist wohl ausreichend. Als Förderpumpe würde ich dir in dem Fall eine RedDragon Mini 5000 empfehlen, die hat in jedem Fall genug Dampf für deine Vorstellungen. Ablauf im Schacht für 2 x 40er Rohr und 1 x 25er Rohr Zulauf. Wegen der Bohrungen frag am besten den Aquarienbauer, der weiß genau wie groß die Löcher sein müssen.

    Bei nur 60cm Höhe kommst du übrigens bei 12mm Glas u.U. ohne Querstrebe aus wenn du eine Umlaufende Längsverstrebung hast. Hier kannst du auch mal deinen Aquarienbauer fragen.

    Die Abmessungen sind allerindgs auch immer eine Frage des persönlichen Geschmackes. Ich persönlich finde optisch z.B. auch Becken sehr reizvoll, die einer gewisse Höhe besitzen bzw. genau so hoch sind wie sie tief sind. Primär ist jedoch die Tiefe wichtig, da schließe ich mich den vorherigen Postings an.

    Es gibt einige Abschäumer, bei denen du das gesamte Wasser vom Ablauf in den Abschäumer führen kannst. Dies wurde mir z.B. für meinen AquaMedic Turboflotor Shorty 5000 damals so empfohlen. Es hat auch ganz gut funktioniert, allerdings kamen immer wieder vereinzelt größere Luftblasen durch den Ablauf in den Abschäumer und haben dann mit einem "Blubb" die Schaumkrone zum Zusammenbrechen gebracht.
    Der Abschäumer hat dennoch gut was heraus geholt.

    Es gibt auch Abschäumer (z.B. alle BubbleKing Modelle) die mit nur einer Pumpe auskommen. Die Pumpe ist hier gleichzeitig Dispergatorpumpe und Förderpumpe. Der Abschäumer steht dann in der ersten Kammer des Filterbeckens (dies ist ganz wichtig, immer zuerst der Abschäumer dann alles andere) und in diese Kammer wird das Wasser vom Ablauf zugeführt. Die Kammer sollte am Ende eine Scheibe durch eine Scheibe mit einer bestimmten Höhe - z.B. 24cm - haben. Dadurch wird der Wasserstand in dieser Kammer konstant auf 24cm gehalten. Die meisten Abschäumer haben einen optimalen Wasserstand, diesen kann man so gewährleisten.

    Das Filterbecken von Kadatz würde ich als optimal geplant bezeichnen. Eine Einlaufkammer in der Luftblasen nach oben steigen können, eine Kammer für den Abschäumer und am Ende eine Klarwasserkammer in der auch eine Nachfüllanlage angebracht werden kann sowie weitere Geräte (z.B. Fließbettfilter für Phosphatadsorber bzw. Aktivkohle, Zeolithfilter sowie Kalkreaktor oder Kalkmischer).

    Falls du Kalkwasser zur Aufhärtung nutzen möchtest, so würde ich nach der Überlaufkammer und vor dem Abschäumer noch eine Sedimentierkammerplannen. Dies lässt sich z.B. durch eine schräg gestellte Scheibe realisieren, über die das Wasser rüberlaufen muss (die gleiche Höhe oder etwas Höher als die Trennscheibe am Ende der Abschäumerkammer). Die Schräge sollte dabei "entgegen" des Wasserflusses stehen. In diese erste Kammer führst du dann das Kalkwasser zu. Kalkwasser verwendet allerdings heute kaum noch jemand, da es für ein Riffbecken als alleinige Versorgung in der Regel nicht ausreicht.

    Hallo,

    ein UV Gerät bringt eigentlich nur bei einem Dauereinsatz etwas. Harald Mülder hat hierzu mal eine interessante Messung bzgl. der Keimzahl gemacht. Es dauert einige Tage, bis die Keimzahl runter ist, aber nur wenige Stunden bis sie wieder oben ist.

    Ich würde dir eines der neuen JBL Geräte empfehlen. Ich habe selber so eines und bin damit absolut zufrieden. Ich betreibe an ca. 250-300liter Wasservolumen das 36W Gerät mit einer Eheim 1048 Pumpe. Der optimale Durchfluss ist auf dem Gerät angegeben.

    Hallo Ralf,

    das ist schwer zu sagen. De Bary wirbt ja damit, dass die "E" Versionen deutlich besser sind. Andere Hersteller haben auch EVGs an ihren Lampen geben aber eher konservativere Empfehlungen. Mit der 55E bist du natürlich auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn dir der leicht höhere Stromverbrauch nichts macht würde ich diese wählen. Generell würde ich sagen ca. 0,5W UV Leistung pro Liter Wasser und ca. 10liter Wasserdurchfluss pro 1 Watt UV-Leistung. Dies sind aber nur Pauschalwerte und können je nach Bauart des Gerätes auch abweichen. Ein zu hoher Durchfluss ist eher kontraproduktiv, da dann das Wasser zu schnell durchfließt und die Entkeimungswirkung nur noch gering ist.

    Ich würde jetzt täglich große Wasserwechsel (30-50%) mit normalem Meersalz machen bis deine Werte wieder in Ordnung sind. Ich hatte den Magnesiumwert gar nicht gesehen, klar dass dabei der pH-Wert verrückt spielt. So hohe Werte können für einige Tiere schon lebensbedrohlich sein.

    Wenn du neues Dekorationsmaterial einbringst, dann wird dieses immer den entsprechenden Algenphasen unterliegen, egal ob du es in ein eingerichtetes Becken gibst oder bei einem Umzug. Die bestehenden Steine werden hiervon jedoch nicht bzw. nicht so stark betroffen. Das lässt sich leider nicht ändern.
    Wenn du Altwasser verwenden möchtest, so würde ich dieses in das neue Becken geben solange das alte noch steht und schonmal mit einer Strömungspumpe umwälzen, dann klappt das sicherlich.

    Die Biologie wird sich bei 1/3 Altwasser sehr schnell anpassen. Du hast dann ja 1/3 der Bakterienmasse, die üblich ist. Bakterien vermehren exponentiell. Nach dem ersten Vermehrungszyklus hast du also schon das doppelte - also 2/3 und nach dem zweiten Vermehrungszyklus ist die Bakterienpopulation dann schon wieder bei ihrem Maximum angelangt. Das heißt innerhalb weniger Stunden hast du ein ähnliches bakterielles Milleu wie im alten Becken.

    Hallo,

    das Wasser muss zumindest belüftet werden. Es ist weiterhin Biologie im Becken und es würde schnell gammelig werden. Allerdings würde ich einfach frisches Wasser nehmen, wenn du die Möglichkeit hast ein paar Tage vorher ansetzen. Wenn du 1/3 Altwasser hast, reicht das locker aus.

    Hallo Jörg,

    sollen die Pumpen unter oder über dem Becken stehen? Wichtig ist, dass der Wasserkreislauf geschlossen ist, das heißt, dass keine Luft in das Rohrleitungsystem kommen kann, ansonsten funktioniert es mit dem "closed-loop" nicht.

    Ansonsten würde ich vorschlagen mit zwei Winkeln am hinteren Rand ein Rohr in das Becken einführen und dann im Becken ein geschlitztes Rohr zum Ansaugen und auf der Druckseite den Wasserauslass auf mehrere Öffnungen verteilen, die in unterschiedliche Richtungen pusten.

    Wirklich dicht sind externe Pumpen natürlich. An deiner Zentralheizung z.B. ist auch eine externe Pumpe angebracht, die das Wasser umwälzt. Allerdings kommt es sehr auf eine gewissenhafte Verarbeitung der PVC-Rohre an, mit denen die Pumpe angeschlossen wird.

    An Strömungsleistung ca. das 8 - 10x des Beckenvolumens. Bei zwei Pumpen, die im Wechsel laufen (gibt eine schöne Wellenbewegung), würde ich zwei Pumpen in der Klasse empfehlen. Leider gibt es nur wenige externe Pumpen, die sich pulsen lassen. Beispielsweise die RedDragon II von RE (soweit ich weiß gibt es im Moment aber die Pulselektronik noch nicht) und die Deltec HLP Intervallpumpen. Bei den Deltec würde ich dir zu zwei HLP 5250 Intervall raten oder (falls es nur eine Pumpe sein soll) zu einer 8070 Intervall.

    Das hängt von der Art des Reinigers ab, bei Reinigern mit Klingen wird natürlich Eisen an das Wasser abgegeben (die rosten ja weg), aber selbst dadurch konnte ich bisher nichts Negatives feststellen :smiling_face:

    Nun ja meines ist noch deutlich einfacher: Nur ein beleuchtetes Filterbecken mit Caulerpa unter dem Aquarium (Algenfilter) , kein Schaumstoff und sowas. So ein von dir beschriebener Filter funktioniert auch, es ist halt ein großer Biofilter. Dort werden in der Regel Schadstoffe (Stickstoff- und Phosphorverbindungen) sehr rapide zu Nitrat (NO[t]3[/t]) und Phosphat (PO[t]4[/t]) oxidiert (durch Bakterien). Diese Stoffe bekommt man aber nicht so leicht aus dem Wasser heraus. Aber ein Fischbecken oder ein Weichkorallenbecken kann man so vielleicht sogar betreiben. Wobei ich bedenken bzgl. der nächtlichen Sauerstoffversorgung und des pH-Wertes habe - ich glaube da kann sehr schnell was schief gehen! Die biologischen Prozesse brauchen alle Sauerstoff und der Eintrag von Sauerstoff in so ein Becken ist ja doch sehr begrenzt.

    Hallo Horst,

    ich betreibe auch schon seit Jahren meine Becken ohne Abschäumer, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, was das für ein Mischbettharz sein soll, was er da meint. Vielleicht zur Reduktion von Nitrat? Von so einem Filter habe ich bisher nie gehört.

    Hallo Timo,

    das ist eine wirklich interessante Idee!

    Wobei man dazu sagen muss, dass es den meisten Tieren, die wir pflegen, vermutlich egal ist wie hoch der Druck ist.
    Korallen z.B. haben innen wie außen den gleichen Wasserdruck, das heißt sie merken vom Wasserdruck schlicht gar nichts. Fische sind in der Regel zu einem Druckausgleich fähig, insbesondere die Aquarientauglichen Arten die in Tiefen von 0 - 25m vorkommen.

    Es gibt einige Leute, die glauben, dass ein hoher Wasserdruck notwendig ist bestimmte Fischarten zu züchten. Beispielsweise schwimmen Doktorfische in der Natur zur Eiablage von 15m in wenigen Sekunden und geben unter der Oberfläche ihre Geschlechtsprodukte ab.
    Es hat jedoch auch schon Eiablage von Doktoren (Paracanthurus hepatus im Becken von Ellen Thaler) im Aquarium gegeben, so dass dies auch zumindest für diese eine Art kein 100%iges Kriterium ist.

    Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass es einige Spezies gibt, die sich nicht an verschiedene Drücke angleichen können. Seescheiden und Schwämme zum Beispiel. Es gibt einige 100.000 Arten von Schwämmen die teilweise sehr spezielle Lebensräume besiedeln.

    Insgesamt denke ich jedoch, dass die Unterschiede, über die wir uns Unterhalten, in der Natur auch eher irrelevant sind. Interessant wird es bei 500 - 1000m Höhenunterschied - im Meer ja keine Seltenheit.

    Ich würde sagen, es kommt immer auf einen Versuch an. Du kannst z.B. auch ein "Druckaquarium" bauen, dass mit größeren Plexiglasrohren mit deinem Hauptbecken verbunden ist. Im Keller stellst du dann einen hermetisch abgeschlossenen größeren Plexiglasbehälter aufstellen. Deine Fische können so entscheiden, ob sie vielleicht auch einmal nach unten in die "Druckhöhle" schwimmen möchten :smiling_face: